„BürgerInnen gegen Rechts Kamen & Bergkamen“ laden zu eine Veranstaltung mit U-Turn ein

Die „BürgerInnen gegen Rechts Kamen & Bergkamen“ laden am 31. März um 19 Uhr zur nächsten Infoveranstaltung in den Treffpunkt an der Lessingstraße ein. Der Titel des Veranstaltung „Was ist Rechtsextremismus? – Hintergründe und pädagogische Handlungsstrategien zum Umgang mit Radikalisierungstendenzen und rechtsextremen Vorurteilen“.

Dazu heißt es in der Einladung: “

Der Vortrag vermittelt eine Einführung in die Ideologieelemente des Rechtsextremismus mit Schwerpunkt auf die Strukturen und politische Strategien der rechtsextremen Szene im Ruhrgebiet. Die Teilnehmer_innen lernen Ursachen und Anzeichen einer möglichen Radikalisierung, Attraktivitätsmomente des Rechtsextremismus für Jugendliche sowie pädagogische Handlungsstrategien für den Umgang mit gefährdeten Jugendlichen kennen. Ein Fokus wird dabei auf die Erkennungszeichen der rechtsextremen Szene gelegt, hierbei werden insbesondere rechtsextreme Codes und Symbole vorgestellt. Ziel des Vortrags ist die Befähigung der Teilnehmer_innen, frühzeitig rechtsextreme Tendenzen in ihrem beruflichen und privaten Umfeld erkennen und angemessen hierauf reagieren zu können.

Nach dem Vortrag ist wie üblich Raum für Diskussionen.

Der Zutritt unterliegt der geltenden Regelung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Referenten:

Frederic Weiher (Sozialwissenschaftler) und Lukas Schneider (Soziologe) sind Berater bei dem von Demokratie Leben! geförderten Modellprojekt U-Turn – Wege aus dem Rechtsextremismus & der Gewalt. U-Turn ist eine Beratungsstelle rund um die Themen Rechtsextremismus, Einstiegsprävention und Ausstiegsberatung für Betroffene und Ratsuchende in Dortmund und dem Kreis Unna.“




SPD in Weddinghofen-Heil zufrieden mit dem neuen Sparkassen-Terminal

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen hat auf dem Vorplatz des Albert-Schweitzer-Hauses einen neuen Standort für einen Geldautomaten in Betrieb genommen. „Dafür haben wir uns nach Schließung des Geldautomaten in der ehemaligen Sparkassenfiliale an der Schulstraße eingesetzt. Der Automat war nach einer versuchten Sprengung in der Filiale Rünthe im Oktober vergangenen Jahres aus Sicherheitsgründen außer Betrieb genommen worden. Wer Bargeld abheben wollte, mussten bis zur Hauptstelle der Sparkasse am Rathaus fahren. Gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger eine schwierige Situation“, erklärt Jens Schmülling für den Ortsverein der SPD.

Der neue Standort zeichnet sich durch eine gute, barrierefreie Erreichbarkeit aus. Es stehen in unmittelbarer Nähe ausreichend Parkplätze zur Verfügung, sowie eine Bushaltestelle. Mit dem neuen Rondell ist jetzt auch die Möglichkeit geschaffen worden, dass Veranstaltungen von Vereinen auf die neue Stromversorgung zugreifen können.




SPD Weddinghofen-Heil solidarisiert sich mit der ukrainischen Bevölkerung

Auch die SPD in Weddinghofen und Heil zeigt sich tief betroffen und erschüttert über die Situation der ukrainischen Bevölkerung, welche sich in diesen Tagen ohne eigenes Verschulden mitten im Krieg und zu großen Teilen auf der Flucht befindet. Die SPD Weddinghofen-Heil erklärt sich zu 100% solidarisch mit den Ukrainerinnen und Ukrainern! Als sichtbares Zeichen dieser Solidarität wurde in diesen Tagen die Flagge der Ukraine im örtlichen Schaukasten an der Schulstraße für alle sichtbar platziert.

„Damit reihen wir uns ein in die überwältigende Mehrheit der Menschen in unserem Land und weltweit, die dieses Verbrechen ächten und auf das Schärfste verurteilen“, so die örtliche SPD. Des Weiteren freuen sich die örtlichen Sozialdemokraten aus Weddinghofen den Spendenaufruf der Evgl. Martin-Luther-Kirchengemeinde für den Hilfsgütertransport an die polnische Grenze nach Przemysl ebenfalls mit einer spürbaren finanziellen Spende, aus einer eigens kurzfristig organisierten Aktion, unterstützen zu können.




Fassadenwettbewerb für das Grubenwasserhebewerk: Rückfragenkolloquium in der Öko-Station

Die Stadt Bergkamen lobt für die Fassade des Grubenwasserhebewerks Haus Aden einen einstufigen nichtoffenen Wettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) aus. Am Mittwoch ging dieser Wettbewerb mit dem Titel „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk als städtebauliche Landmarke“ in die zweite Phase. Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Die teilnehmenden Architekturbüros stehen fest. Jetzt hatten Preisgericht und die teilnehmenden Büros Gelegenheit,

Teilnehmende des Rückfragenkolloquiums auf der Ökologiestation.

sich in einem Rückfragenkolloquium auszutauschen und offene Fragen zur Aufgabenstellung vorzubringen. Den Abschluss des Kolloquiums bildet eine Ortsbegehung, die in gemeinsamer Vorbereitung durch RAG Aktiengesellschaft und der Stadt Bergkamen ermöglicht wurde.

Vier Büros wurden von der Stadt Bergkamen als Ausloberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen; die verbleibenden elf Plätze wurden nach einem Bewerbungsverfahren per Losbescheid ermittelt.

Es nehmen sowohl renommierte Büros aus dem In- und Ausland sowie junge Büros teil.  „Das ist eine interessante Mischung. Auf das Ergebnis kann man gespannt sein“, so Bürgermeister  Bernd Schäfer, der das Kolloquium einleitet.

Eine fachkundige Jury, zu der außer den externen Experten Prof. Anett-Maud Joppien, Prof. Wolfgang Krenz, Prof. Isabella Leber, Prof. Burkhard Pahl und Annette Paul auch Ricarda Dyga und Dr. Michael Drobniewski von der RAG Aktiengesellschaft, sowie Matthias Pöhler vom BBSR Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als Fördergeber, Dieter Mittmann als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung, Thomas Reichling als Leiter des Stadtamts Stadtplanung, Klimaschutz, Straßen und Grünflächen und der Bürgermeister Stadt Bergkamen Bernd Schäfer gehören, wird am 14. Juni 2022 in einer ganztägigen Preisgerichtssitzung die anonym eingereichten Wettbewerbsarbeiten beurteilen und mit einer Rangfolge und Preisen versehen.

In Kooperation mit der RAG Aktiengesellschaft behandelt der Wettbewerb erstmals das Thema „Ewigkeitsaufgabe“, das für den Standort prägend ist und soll diese in eine Architektursprache mit nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit umsetzen. Die Fernwirkung des Hebewerkes als Landmarke und die anspruchsvolle architektonische Gestaltung eines neuen bergbaulichen Funktionsbauwerkes sind geeignet, zusätzliche überregionale öffentliche Aufmerksamkeit zu wecken. Das Vorhaben soll sowohl dem historischen Bergbauerbe als auch der Transformation des ehemaligen Zechengeländes in die Wasserstadt Aden, einem modernen Wohn- und Arbeitsquartier, gerecht werden.

Dieses Projekt hat auch bundesweit überzeugt. Erstmals wurde ein Bergkamener  Vorhaben in die Förderung aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat aufgenommen und  mit ca. 1.4 Mio. € bezuschusst.




MdL-Kandidat Torsten Goetz besucht Bayer-Standort Bergkamen

Torsten Goetz, Kandidat der CDU für die Landtagswahlen in NRW, besuchte am 8.3.2022 den Bayer-Standort Bergkamen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand unter anderem die Ausbildung. Im Bild: Jennifer Görgens, im zweiten Lehrjahr der Ausbildung zur Chemielaborantin, erläutert Torsten Goetz (r.)., Standortleiter Dieter Heinz (l.) und Kai Mornhinweg, NRW-Politik Bayer, ihre Arbeit an einer Dreihalskolben-Rührapparatur.

Torsten Goetz: „Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist mir die Stärkung der betrieblichen Ausbildung wichtig. Meinen Besuch bei Bayer habe ich genutzt, um mit den Azubis ins Gespräch zu kommen. Hier erhielt ich nicht nur einen guten Eindruck über die tägliche Arbeit, sondern auch über die verschiedenen Anforderungen und vielschichtige Aufgaben. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Der Arbeitgeber bildet seine Fachkräfte für morgen aus und die jungen Menschen erhalten einen guten Start ins Berufsleben.“

Dieter Heinz: „Wir bilden jährlich rund 50 junge Menschen in neun Berufen aus. Denn wir sind kontinuierlich auf engagierten Nachwuchs angewiesen, der sich für die spannende Welt der Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe begeistert.“




Bürgermeister lädt zum Neubürgerabend ins PZ des Gymnasiums ein

Bürgermeister Bernd Schäfer lädt die Neubürgerinnen und Neubürger zu einem Informations- und Kennenlernabend ein am Montag, 14.03.2022 um 18.30 Uhr, ins Pädagogische Zentrum des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, Hubert-Biernat-Str. 1, 59192 Bergkamen.

Eine Einladung haben alle diejenigen erhalten, die im Zeitraum vom 02.02.2021 bis zum 31.12.2021 neu in Bergkamen zugezogen sind. Darüber hinaus wurden auch die neu Eingebürgerten zum Informationsabend eingeladen. Eine weitere Informations- und Kennenlernveranstaltung für alle Personen, die nach dem 31.12.2021 neu zugezogen sind, ist zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr geplant.

Der Zutritt zum Neubürgerabend wird unter den aktuellen Corona-Schutzbestimmungen gewährt. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich




Solidarität mit der Ukraine: Mahnwache vor dem Kreishaus

Mahnwache vor dem Kreishaus für den Frieden in der Ukraine. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Rund 1.500 Menschen folgten dem Aufruf von Landrat Mario Löhr und seinen Stellvertretern, sich am Montag, 7. März zu einer Mahnwache vor dem Kreishaus zu versammeln. Der Landrat rief seine Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung dazu auf, die Arbeit ruhen zu lassen. Denn: „Es kann angesichts dieser Aggression keinen Alltag, kein ‚Weiter so!‘ geben. Dieser Krieg verändert Europa, er verändert die Welt – sich hier friedlich zusammenzufinden ist richtig – es ist wichtig“, so der Landrat.

In seiner Rede zeigte sich der Landrat auch beeindruckt von seinem Treffen mit Geflüchteten aus der Ukraine in der Erstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen: Er erwähnte die unfassbaren Schicksale einer geflohenen Mutter mit ihrer krebskranken Tochter und eines afghanischen IT-Fachmanns mit drei Kindern, der nach seiner Flucht aus Afghanistan erneut vor einem Krieg fliehen musste.
 
Hilfe vor Ort
Vor Ort war auch Landrat a.D. Michael Makiolla. Er ist der 1. Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Unna. Er rief dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und den Menschen, die vor dem Krieg fliehen mussten, Unterstützung anzubieten: „Die Hilfsorganisationen bitten darum, in erster Linie Geld zu spenden – so können die Helfer gezielt Dinge kaufen, die vor Ort benötigt werden. Auch Blutspenden hilft und ist zudem eine gute Möglichkeit, sich ganz persönlich solidarisch zu zeigen.“

Eine Übersicht über die Hilfsangebote im Kreis und Spendenmöglichkeiten ist unter www.kreis-unna.de/ukraine zu finden. Dort sind ebenfalls Informationen für ukrainische Geflüchtete zu finden – auch auf Ukrainisch zum Ausrucken und Weiterreichen. PK | PKU




Blau-gelber Friedensstab: Lichtkunst auf der Halde „Großes Holz“ leuchtet in den ukrainischen Landesfarben

Die Botschaft ist nicht zu übersehen: Seit Samstagabend erstrahlt der höchste Punkt Bergkamens, die Lichtkunst auf der Halde „Großes Holz“, in den Landesfarben der Ukraine. „Damit möchte die Stadt Bergkamen das ausdrücken, was viele Bürgerinnen und Bürger aktuell tief bewegt – großes Mitgefühl und starke Verbundenheit mit den Menschen des schwer vom Krieg gezeichneten Landes“, erklärt Bürgermeister Bernd Schäfer, der den Anstoß zu der Lichtaktion gegeben hat.

Die Bergkamener Solidarität mit der Ukraine strahlt weit ins Umland – aufgrund der aktuellen Witterung sogar noch weiter als sonst – sodass die pulsierenden Farben Blau und Gelb bereits aus großer Entfernung zu erkennen sind. Unter den vielen kreativen Aktionen, die derzeit auf das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung aufmerksam machen, ist die Bergkamener daher eine besonders kraftvolle.

Vor dem Hintergrund der Rückkehr von Krieg, Tod und Vertreibung auf europäischen Boden wäre es der Stadt Bergkamen lieb, unter den vielen Spitznamen der Lichtkunst einen für immer zu streichen: „Lichtschwert des Ruhrgebiets“. Viel passender erscheint die Bezeichnung „Friedensstab“. Denn auch das will die blau-gelbe Beleuchtung den Menschen in nah und fern sagen: „Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege niemals Probleme lösen. Am Ende gibt es nur Verlierer.“

Wie groß die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist, zeigt ein Detail im Zusammenhang mit den Fotos von der blau-gelben Lichtkunst: Der Fotograf, der dafür im Auftrag der Stadt Bergkamen tätig geworden ist, hat sein Honorar zugunsten der Menschen in der Ukraine gespendet. Hier eine Auswahl an Organisationen, die Spenden annehmen und die vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) als seriös eingestuft werden:

  • Ärzte ohne Grenzen e.V. – Médecins Sans Frontières (MSF), Deutsche Sektion, www.aerzte-ohne-grenzen.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE72 3702 0500 0009 7097 00
  • Aktion Deutschland Hilft e.V., www.aktion-deutschland-hilft.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V, www.drk.de, Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • UNO-Flüchtlingshilfe e.V., www.uno-fluechtlingshilfe.de, Sparkasse KölnBonn, IBAN DE78 3705 0198 0020 0088 50 Stichwort: Ukraine-Nothilfe Deutsches Rotes Kreuz, IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Diakonie Katastrophenhilfe, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, Spendenstichwort: Ukraine-Krise
  • SOS-Kinderdörfer weltweit, IBAN DE22 4306 0967 2222 2000 00, Stichwort: Humanitäre Hilfe Ukraine
  • UNICEF, IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00, Stichwort: Ukraine
  • Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, IBAN DE95 3706 0193 0000 0010 31, Stichwort: Kinder in der Ukraine – P 41 A 1
  • Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) & Aktion Deutschland Hilft (ADH), IBAN DE53 2004 0060 0200 4006 00, Stichwort: Nothilfe Ukraine



Solidarität mit der Ukraine: Mahnwache vor dem Kreishaus

„Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist menschenverachtend und völkerrechtswidrig. Putins Angriff trifft Menschen, die nichts anderes wollen, als friedlich und selbstbestimmt in einer unabhängigen Ukraine zu leben“, sagt Landrat Mario Löhr und ruft deshalb gemeinsam mit seinen Stellvertretern Martin Wiggermann und Wilhelm Jasperneite für kommenden Montag, 7. März um 10 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Kreishaus auf.

Die Mahnwache ist öffentlich, der Aufruf zur Teilnahme richtet sich deshalb nicht nur an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises, die damit ein Zeichen für ihrer Verbundenheit mit der Ukraine setzen.

„Die Bilder, die uns jeden Tag aus der Ukraine erreichen sind schrecklich. Die Berichte der Geflüchteten Familien, sind kaum zu ertragen. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam ein Zeichen setzen und Solidarität mit den Menschen zeigen, die vor dem verbrecherischen Krieg fliehen mussten oder unter großen Opfern für die Unabhängigkeit der Ukraine kämpfen“, heißt es im Aufruf des Landrats und seiner Stellvertreter.

Das Kreishaus ist während der Kundgebung für die Bürgerinnen und Bürger nicht zugänglich. Der Parkplatz vor dem Kreishaus steht an diesem Vormittag nicht zur Verfügung. PK l PKU




Veranstaltungen des Aktionskreises zum Ausbau erneuerbarer Energien und zum Thema „Grubenwasser“

Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. hat im Monat März Veranstaltungen in der Ökostation in Bergkamen-Heil geplant:

  • „Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bergkamen/Kamen“ am Mittwoch, 23. März 2022, 18.00 Uhr
  • „Grubenwasserflutung/PCB – Klimawandel und Hochwasserschutz in den Poldergebieten des Bergbaus“ Mittwoch, 30. März 2022, 18.00 Uhr.

In seiner Sitzung am 2.  hat der Vorstand des Aktionskreises folgende Forderungen zu diesen Themen beschlossen:

Forderungen zum Thema Klimaschutz/ erneuerbare Energie

  • Förderung des Baus (horizontaler) großer Windkraftanlagen, am besten auf der Halde Großes Holz mit Bürgerbeteiligung / Genossenschaftsprinzip – ergänzend vertikale Kleinwindkraftanlagen im gesamten Stadtgebiet fördern
  • (Ermittlung der jährlichen Kosten für …) Kostenloser bzw. Fahrscheinfreier ÖPNV, Ausbau des ÖPNV
  • Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Hamm-Osterfelder Bahn mit Haltepunkten u.a. in Bergkamen
  • Aufforstung von Grünflächen mit „klimaresistenten“ Baumarten als Mischwald
  • Optimierung des Radverkehrskonzepts und Zurückdrängung von ersetzbarem Autoverkehr
  • Ausbau der Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden
  • Gründung einer Bürger-Energie-Genossenschaft in Bergkamen
  • Unterstützung von Landwirten beim Bau von Biomasse-Kraftwerken ohne Nutzung von Lebensmittel-Pflanzen

Forderungen zum Thema Grubenwasser / PCB

  • Sofortiger Bau hochwirksamer PCB-Eliminierungsanlagen mit Aktivkohle auf Kosten der RAG; sach- und fachgerechte Hochtemperaturverbrennung des PCB
  • Schluss mit der Einleitung des kontaminierten Grubenwassers in Flüsse und Weltmeere
  • Stopp der Flutung der Bergwerke an Rhein/Ruhr und im Saarland
  • Kein Anstieg de Grubenwassers über – 600 m N.N. Kein weiterer Anstieg des Grubenwassers an der Saar.
  • Verpflichtung der RAG, im Rahmen der „Ewigkeitslasten“ die Verantwortung und die Kosten für das Abpumpen des Grubenwassers dauerhaft zu übernehmen.
  • Keine Steuergelder für durch den Bergbau entstandene „Ewigkeitslasten“
Bei beiden Veranstaltungen sind Fachleute, Institutions-/Verbändevertreter sowie Vertreter von Bürgerinitiativen im Podium bzw. als Referenten dabei.



Nationales Projekt des Städtebaus „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk als städtebauliche Landmarke“

Historische Foto vom ehemaligen Schachtgerüst Haus Aden 2 . An dieser Stelle soll das neue Grubenwasserhebewerk entstehen.

Auf der Fläche der zukünftigen Wasserstadt Aden ist auch nach Abschluss der Bergbautätigkeit das Heben des Grubenwassers dauerhaft notwendig. Das neu zu errichtende Hebewerk soll als neue städtebauliche Landmarke an die hohen Qualitätsstandards der Wasserstadt Aden und der IGA 2027 anknüpfen.

Aus diesem Grund lobt die Stadt Bergkamen für die attraktive Gestaltung des Grubenwasserhebewerks einen einstufigen nichtoffenen Wettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) aus. Am 09. März 2022 findet die Preisgerichtsvorbesprechung statt, bei dem die Preisrichter*innen, Berater*innen und Vorprüfer*innen des Wettbewerbes zusammenkommen. Anschließend treffen sich Verterter*innen der teilnehmenden Büros und können ihre Rückfragen stellen. Beide Veranstaltungen sind nicht öffentlich.

Das Projekt wurde mit dem Titel „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk als städtebauliche Landmarke“ in die Förderung aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aufgenommen. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der RAG AG.