Pfalzschulfest zum Thema sicherer Schulweg: Ist eine „Schulstraße“ ein Teil der Lösung

Welche Wünsche haben die Kinder für ihren Schulweg? Antworten auf diese Frage standen im Mittelpunkt des Schulfests an der Pfalzschule in Weddinghofen am vergangenen Freitag. Eingeladen waren auch die Nachbarn, die ebenfalls ihre Meinung äußern konnten.

Um dem Chaos morgens durch die zahlreichen „Eltern-Taxis“ zu begegnen, wurde schnell der Vorschlag, die Pfalzstraße von den Hausnummern 80 bis 97 zu einer sogenannten „Schulstraße“ zu machen, auf einem Zettel an der Pinnwand befestigt. Dort standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sowie des „büro stadtverkehr“ und den Planern von „STADTKINDER“ aus Dortmund zum Gespräch bereit. Beide Teams verstärken zurzeit die Planer im Rathaus.

Ohne diese Unterstützung wäre dieses Projekt wegen der schmalen Personaldecke nicht zu schaffen, betonte der Technische Beigeordnete Jens Toschläger, der ebenfalls für Gespräche mit Kindern und Eltern zur Pfalzschule gekommen war. Die Anregungen vom Schulfest und die Ergebnisse eines vorausgegangenen Workshops mit Kindern sollen in die weiteren Planungen einfließen. Ein wichtiges Ziel ist es, dass möglichst viele Grundschüler selbstständig zur Schule kommen können.

Ob nun die Forderung nach einer „Schulstraße“ von 7.30 bis 8 Uhr umgesetzt werden kann, ist eher zu bezweifeln. In der Nähe der Pfalzschule bietet sich nichts als Haltestelle an, an denen die Eltern, etwa auf dem Weg zur Arbeit ihre Kinder aus den Autos lassen könnten. Toschläger ist sich aber sicher, dass mit der personellen Verstärkung Verbesserungen für den Schulweg der Kinder entwickelt werden.

Hier lautete ein anderer Wunsch an der Pinnwand, auf der Schulstraße, also die Hauptverkehrsstraße in Weddinghofen, die erlaubte Geschwindigkeit durchgängig auf 30 km/h zu begrenzen. Solange die Schulstraße noch Landstraße ist, sieht Toschläger dafür keine Chance.

Einer der frühen Gäste des Pfalzschulfests war Bürgermeister Bernd Schäfer. Anlieger konfrontierten ihn mit einem Ärgernis, das sie seit Jahren beschäftigt: die ständige Vermüllung des Containerstandorts auf dem Lehrerparkplatz. Der aktuelle Müll wurde zwar noch am Freitag beseitigt, doch bereits am Samstagmorgen befanden sich dort ein neuer gut gefüllter Müllsack und ein alter Kühlschrank. Die Anlieger sind sich einig: Dieser Containerstandort müsse aufgegeben werden. Auch weil die illegalen Müllberge eine Gefahr für die Kinder sind und natürlich kein positives Beispiel für die Grundschüler.

Abgerundet wurde das Pfalzschulfest durch einen Besuch der Polizei, eines VKU-Busses und die Musik der SOS-Band. Die OGS hatte ein Bobbycar-Rennen organisiert. Dazu gab es ein Küchenbuffet und Grillwurst vom Förderverein der Pfalzschule.




Auszubildende aus der Pflegefachschule Bergkamen zu Besuch im Deutschen Bundestag

Oliver Kaczmarek, MdB, empfing eine Gruppe von Auszubildenden der Pflegefachschule Bergkamen zum persönlichen Gespräch im Deutschen Bundestag. Die Auszubildenden und Kaczmarek tauschten sich über die Zukunft der Pflege aus. Kaczmarek dankte den Azubis für ihre wichtige Arbeit und betonte die Bedeutung des Pflegeberufs für unsere Gesellschaft.




Elke Neumann übernimmt ab Oktober: Neue Gleichstellungsbeauftragte in Bergkamen

Bergkamens neue Gleichstellungsbeauftragte Elke Neumann mit Bürgermeister Bernd Schäfer. Foto: Stadt Bergkamen

Bürgermeister Bernd Schäfer begrüßte heute offiziell die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen. Ab Oktober wird Elke Neumann die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung und darüber hinaus zu fördern.

Die gelernte Diplom-Verwaltungswirtin ist seit vielen Jahren in der Stadtverwaltung tätig und war zuletzt in der Bauverwaltung eingesetzt und übernimmt nun die Aufgabe von der langjährigen Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper.

Bürgermeister Bernd Schäfer betonte die Bedeutung der Position:
„Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind für unsere Stadt von großer Wichtigkeit. Sie trägt dazu bei, Chancengleichheit aktiv zu fördern und Diskriminierungen vorzubeugen. Ich freue mich die bisher immer konstruktive und positive Zusammenarbeit mit Frau Neumann fortzuführen.“




Briefwahlunterlagen zur Bürgermeister-Stichwahl sind unterwegs

Nachdem der Wahlausschuss der Stadt Bergkamen die Wahlergebnisse der Kommunalwahlen am 14. September gestern bestätigt hat, wurden unmittelbar danach die Briefwahlunterlagen zur Stichwahl des Bürgermeisters verschickt.

Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung haben dafür gesorgt, dass die fast 7.000 Briefe ab heute in die Zustellung gehen. Die roten Wahlbriefe müssen dann spätestens am Wahltag der Stichwahl, 28.09.2025, um 16 Uhr im Rathaus angekommen sein. Das Briefwahlbüro im Ratstrakt des Rathauses ist ab sofort geöffnet.




So groß, wie noch nie: Neuer Stadtrat hat 56 Mitglieder plus Bürgermeister

56 Stadtverordnete werden in der neuen Legislaturperiode dem Bergkamener Stadtrat angehören. Bisher werden es 44. Hinzu kommt noch der Bürgermeister. Wer es wird, wird in der Stichwahl zwischen Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) am 28. September entschieden.

Ursache für die Zunahme der Sitze um 6 im neuen Stadtrat ist natürlich das Wahlergebnis. Vor allem der Umstand, dass der SPD eigentlich nur 15 Ratsmandate zugestanden hätte, tatsächlich wurden aber 18 Sozialdemokraten am 13. September direkt gewählt, führt dazu, dass bis auf die FDP alle anderen Fraktionen ebenfalls aufgestockt werden. Hinzu kommt, dass bei der Auslosung des Direktmandats für den Wahlkreis 121 in der Sitzung des Wahlausschusses am Mittwochdiesen Sitz Brigitte Matiak gewonnen hat. Die neue SPD-Fraktion hat demnach 19 Mitglieder. Verloren hat diese Auslosung Alexander Lange (AfD). Er gehört trotzdem neuen Stadtrat an, weil er auf dem Listenplatz 1 der AfD kandidiert hatte.

Die Fraktionsstärken sehen jetzt so aus:

SPD 19 Sitze

CDU 15 Sitze

AfD 12 Sitze

Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze

Die Linke 3 Sitze

BergAUF 2 Sitz

FDP 1 Sitz

Hier die Namen der neuen Stadtverordneten

SPD Turk, Christoph Direktmandat im Wahlbezirk 101

SPD Riller, Dennis Direktmandat im Wahlbezirk 102

SPD Eickhoff, Martina Direktmandat im Wahlbezirk 103

SPD Schulte, Kay Direktmandat im Wahlbezirk 104

SPD Rocholl, André Direktmandat im Wahlbezirk 105

SPD Pattke, Christina Direktmandat im Wahlbezirk 106

SPD Hagen, Sandra Direktmandat im Wahlbezirk 107

SPD Derichs, Kevin Direktmandat im Wahlbezirk 109

SPD Jürgens, Michael Direktmandat im Wahlbezirk 110

SPD Czyzmowski, Nicole Direktmandat im Wahlbezirk 111

SPD Klute, Ralf Direktmandat im Wahlbezirk 112

SPD Bartz, Werner Direktmandat im Wahlbezirk 113

SPD Höll, Alexander Direktmandat im Wahlbezirk 116

SPD Schäfer, Oliver Direktmandat im Wahlbezirk 117

SPD Knöfel, Eva Direktmandat im Wahlbezirk 118

SPD Meinberg, Alexandra Direktmandat im Wahlbezirk 119

SPD Deuse, Julian Direktmandat im Wahlbezirk 120

SPD Matiak, Brigitte Elke Direktmandat im Wahlbezirk 121

SPD Schmülling, Jens Direktmandat im Wahlbezirk 122

CDU Heinzel, Thomas Reservelistenplatz 1

CDU Wehmeier, Stephan Reservelistenplatz 2

CDU Plath, Martina Reservelistenplatz 3

CDU Slotta, Dirk Reservelistenplatz 5

CDU Adams, Annette Reservelistenplatz 7

CDU Hindemitt, Tobias Reservelistenplatz 8

CDU Cirkel, Sabine Reservelistenplatz 9

CDU Hellmich, Maximilian Reservelistenplatz 10

CDU Schauerte, Thomas Reservelistenplatz 11

CDU Grossmann, Dario Reservelistenplatz 13

CDU Gansen, Pascal Reservelistenplatz 14

CDU Strunk, Martin Reservelistenplatz 15

GRÜNE Kleinstäuber, Lucie Reservelistenplatz 1

GRÜNE Brückner, Harald Reservelistenplatz 2

GRÜNE Weber, Silvana Reservelistenplatz 3

GRÜNE Pandrick, Christian Reservelistenplatz 4

BergAUF Schewior, Claudia Reservelistenplatz 1

BergAUF Uyar, Fatma Reservelistenplatz 2

FDP Knuhr, Sebastian Reservelistenplatz 1

Die Linke Schröder, Oliver Reservelistenplatz 1

Die Linke Wohlgemuth, Katja Reservelistenplatz 2

Die Linke Schröder-Bungard, Nicole Reservelistenplatz 3

AfD Lange, Alexander Reservelistenplatz 1

AfD Thodte, Sylvia Reservelistenplatz 2

AfD Hudzicki, Lukas Reservelistenplatz 3

AfD Witkowski, Joachim Reservelistenplatz 4

AfD Moellmann, Jens Reservelistenplatz 5

AfD Hauswirth, Lars Reservelistenplatz 6

AfD Recke, Karl-Heinz Reservelistenplatz 7

AfD Ochozinski, Stefan Reservelistenplatz 8

AfD Tamme, Justin Reservelistenplatz 9

AfD Seibel, Jakob Reservelistenplatz 10

AfD Nawroth, Christopher Reservelistenplatz 11

AfD Schneider, Marvin Reservelistenplatz 12




Erster Spatenstich für die Umgestaltung des Schulhofs der Preinschule

Foto: Stadt Bergkamen

Bürgermeister Bernd Schäfer, der technische Beigeordnete Jens Toschläger und Thomas Budde aus dem Stadtamt Straßen und Grünflächen haben gemeinsam mit der Schulleitung der Preinschule den symbolischen ersten Spatenstich für die Umgestaltung des Schulhofs vorgenommen. Damit startet ein Projekt, das die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler deutlich verbessern wird und zugleich einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaanpassung leistet.

Der Schulhof war bisher zu großen Teilen versiegelt. Insgesamt rund 1.700 Quadratmeter Asphaltfläche werden nun aufgebrochen, um Platz für ein modernes, grünes und bewegungsfreundliches Umfeld zu schaffen. Geplant ist die Anlage eines Vegetationsstreifens mit einer Fläche von 284 Quadratmetern, in dem 17 neue Bäume gepflanzt werden. Dabei handelt es sich um Linden und Zierkirschen, die in den kommenden Jahren nicht nur für Schatten sorgen, sondern auch das Mikroklima verbessern werden. Zusätzlich entsteht ein interaktives Spielgerät mit App-Anbindung auf 50 Quadratmetern. Dieses moderne Element verbindet digitale und analoge Spielerfahrungen und spricht besonders die Bedürfnisse heutiger Schülerinnen und Schüler an.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bewegung und motorischer Förderung. Dafür wird ein Kletterparcours mit einer Fläche von 224 Quadratmetern und zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen errichtet. Ergänzt wird die neue Gestaltung durch eine wasserdurchlässige Oberflächengestaltung mit Rasenwaben, die für ein ansprechendes Erscheinungsbild sorgt und zugleich die Versickerung von Regenwasser fördert. Darüber hinaus wird eine offene Mulde angelegt, um zusätzliche Flächen für die Regenwasserversickerung bereitzustellen und so einen Beitrag zum natürlichen Wasserkreislauf zu leisten.

Bürgermeister Schäfer hob beim symbolischen ersten Spatenstich die gute Zusammenarbeit zwischen dem Schulverwaltungsamt und dem technischen Dezernat hervor. Gemeinsam gelinge es, Schulen schrittweise zu modernen und nachhaltigen Lernorten zu entwickeln.




SPD fordert: 51.923.164 Euro für Bergkamen aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturinvestitionen

Silvia Gosewinkel.

Die SPD-Landtagsfraktion fordert 80 Prozent des Sondervermögens direkt an Städte und Gemeinden geben – Bönen, Kamen und Bergkamen sollen dadurch insgesamt rund 100 Millionen Euro erhalten. Nach dem SPD-Vorschlag würde das Geld über den bereits bekannten Verteilungsschlüssel des Gemeindefinanzierungsgesetzes weitergegeben. Das erlaubt eine schnelle und unbürokratische Auszahlung. Für Bönen wären das 13.259.203,97 Euro, für Kamen 33.733.976,54 Euro und für Bergkamen 51.923.164,15 Euro. Dieses Geld könnte so gezielt für wichtige kommunale Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden.

Aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturinvestitionen in Höhe von 100 Milliarden Euro erhält Nordrhein-Westfalen über den Länderanteil rund 21 Milliarden Euro. Die SPD-Landtagsfraktion will am kommenden Mittwoch, 17.09.25 durch einen Antrag, welcher unter Top 3 behandelt wird, sicherstellen, dass mindestens 80 Prozent dieser Mittel, insgesamt rund 16,8 Milliarden Euro in NRW direkt an die Städte, Gemeinden und Kreise weitergeleitet werden. Damit sollen auch Bönen, Kamen und Bergkamen gezielt profitieren, indem insgesamt hier rund 100 Millionen Euro aus dem Sondervermögen ankommen.

Hierzu erklärt die örtliche Silvia Gosewinkel, SPD-Landtagsabgeordnete:

„Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen schultern jedes Jahr rund 80 Prozent der öffentlichen Investitionen von der Schulsanierung bis zur Straßeninstandhaltung. Sie brauchen jetzt finanzielle Planungssicherheit, um langfristig und verlässlich investieren zu können. Unsere Kommunen dürfen nicht länger auf klare Zusagen warten: Es ist Zeit, dass das Geld bei denen ankommt, die es vor Ort dringend brauchen. Ich möchte, dass auch Bönen, Kamen und Bergkamen zügig über ihre Anteile verfügen können. Dafür braucht es keine neuen Förderprogramme und keine Bürokratie, sondern einen klaren Verteilungsschlüssel über das Gemeindefinanzierungsgesetz – ein etabliertes und gerechtes Verfahren.“

Während andere Bundesländer bereits konkrete Zusagen gemacht haben, lässt die NRW-Landesregierung bisher offen, wie hoch der kommunale Anteil tatsächlich ausfällt. In offiziellen Äußerungen ist lediglich von „über 50 Prozent“ die Rede, ohne konkrete Beträge, ohne verbindliche Quoten.

„Diese Unklarheit gefährdet die Zukunftsprojekte in unseren Städten. Statt auf Zeit zu spielen, muss die Landesregierung Farbe bekennen. Unser SPD-Antrag gibt eine klare Richtung vor: 80 Prozent an die Kommunen – transparent, fair und rechtzeitig. Wenn wir wollen, dass aus dem Sondervermögen auch tatsächlich Investitionen entstehen, müssen die Mittel jetzt freigegeben und zielgerichtet verteilt werden.“

Nach dem SPD-Vorschlag würde das Geld über den bereits bekannten Verteilungsschlüssel des Gemeindefinanzierungsgesetzes weitergegeben. Das erlaubt eine schnelle und unbürokratische Auszahlung. Für Bönen wären das 13.259.203,97 Euro, für Kamen 33.733.976,54 Euro und für Bergkamen 51.923.164,15 Euro. Dieses Geld könnte so gezielt für wichtige kommunale Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden.

„Die Menschen vor Ort erwarten zurecht, dass ihre Städte handlungsfähig sind. Dieses Geld steht ihnen zu – und ich werde mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass es nicht im Landeshaushalt versickert.“




Briefwahl zur Bürgermeister-Stichwahl am 28. September

Am 28. September findet die Stichwahl zwischen den Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) statt. Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl 14.09.2025 bleiben gültig. Sollte jemand seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Verfügung haben, kann mit dem Personalausweis im Wahllokal gewählt werden.

Wer schon Briefwahl für die Wahl am 14. September beantragt hat, bekommt seine Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt. Die Briefwahlunterlagen können allerdings frühestens ab dem kommenden Donnerstag, 18. September, verschickt werden, da zunächst der Wahlausschuss der Stadt Bergkamen tagen muss. Das Briefwahlbüro im Rathaus öffnet ebenfalls am kommenden Donnerstag.




So wählten die Bergkamener Stadtteile




SPD gewinnt die vier Bergkamener Direktmandate für den Kreistag

Bei den Wahlen zum Kreistag in Unna wurde die SPD am Sonntag mit 30,77 Prozent stärkste Kraft gefolgt von der CDU mit 27,23 Prozent, der AfD mit 17,04 Prozent und den Grünen mit 9,99 Prozent. In Bergkamen sicherte sich die SPD die vier Direktmandate für den Kreistag mit Marina Eickhoff, Angelika Chur, Jens Schmülling und Willi Null.

Weiterhin ziehen aus Bergkamen Marco Morten Pufke und Martina Platz für die CDU in den neuen Kreistag ein, für die AfD Justin Tamme und für die Linke Katja Wohlgemut und Timo Putzer.

Wegen der notwendigen Überhangmandate gehören jetzt 78 statt 60 Mitglieder dem Kreistag an. Sie verteilen sich auf 11 Parteien, darunter erstmals auch das BSW. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,63 Prozent.

Klar ging am Sonntag die Landratswahl. Hier siegte Mario Löhr (SPD) mit 56,75 Prozent. Zweiter wurde Marco Morten Pufke (CDU) aus Bergkamen mit 31,93 Prozent. Andreas Wette (FDP) erreichte 9,32 Prozent.




AfD erreicht aus dem Stand 21,91 Prozent – Stichwahl um das Bürgermeisteramt zwischen Schäfer und Heinzel

Vertreter aller Parteien warteten gespannt im Bergkamener Ratssaal auf die Ergebnisse aus den Wahllokalen.

Gegen 21 Uhr stand am Sonntagabend das Ergebnis  der Kommunalwahlen in Bergkamen fest. Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) müssen in zwei Wochen in die Stichwahl. Die SPD bleibt zwar weiter stärkste Kraft im neuen Stadtrat, sie musste allerdings erneut Federn lassen. Sie erreichte nur 34,25 Prozent der Stimmen. Aus dem Stand kam die AfD auf 21,91 Prozent. Auch alle anderen Ratsparteien mussten Federn lassen. Die CDU kam auf 27,28 Prozent, die Grünen auf 6,31 Prozent, Die Linke auf 5,40 Prozent, BergAUF auf 3,05 und die FDP auf 1,81 Prozent.

Jubel kam bei den Christdemokraten auf als feststand, dass sie bei dieser Wahl drei Direktmandate  gewonnen haben: zwei in Overberge und eins in Bergkamen-Mitte im Wahlbezirk Kita Mikado / Schillerschule. Ob in Weddinghofen Brigitte Matiak erneut einziehen wird, wird erst das Los entscheiden: Sie erhielt im Wahlbezirk Pfalzschule / AWO-Kita Springmäuse die gleiche Stimmenzahl wie der Kandidat der AfD. Fest steht demnach, dass die SPD Ortsvorsteher in Bergkamen-Mitte, Oberaden, Weddinghofen und Rünthe stellen wird und die CDU in Overberge und in Heil.

Nach dem bisherigen Stand sieht die Sitzverteilung im neuen Stadtrat so aus:

Immerhin konnten sich die Sozialdemokraten über das eindeutige Ergebnis bei der Landratswahl freuen. Hier ereichte in Bergkamen Mario Löhr auf 54,92 Prozent und der CDU-Kandidat Marco Morten Pufke trotz Heimvorteils auf nur 26,08 Prozent. Beide müssen in 14 Tagen nicht in die Stichwahl, weil Löhr aller Voraussicht nach klar gewonnen hat.