Landesweiter Warntag am 12. März: Sirenen- und Handywarnungen im Testlauf

Der landesweite Warntag in NRW findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März statt und ist diesmal für den 12. März angesetzt. Ab 11 Uhr wird ein Probealarm über Sirenen und Smartphones ausgelöst. Die Kreisstelle an der Florianstraße aktiviert dazu 175 Sirenen gesamten Kreis

Abfolge und Bedeutung der Warn-Signale
Ab 11 Uhr werden die Sirenen im Abstand von jeweils fünf Minuten folgende Signale abgeben:
1. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Sirenenton
2. Signal „Warnung“: ein einmütiger auf- und abschwellender ununterbrochener Sirenenton
3. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Sirenenton

Zusätzliche Warn- und Informationsquellen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe löst parallel eine Warnmeldung über die Warn-Apps NINA und KAT-Warn aus. Gleichzeitig erhalten alle empfangsbereiten Handys eine Warnmeldung über „Cell Broadcast“. „Cell Broadcast ist eine über die Mobilfunknetze übermittelte Warnmeldung“, erklärt der Leiter der Leitstelle Unna Jens Bongers. „Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schickt dabei in Zusammenarbeit mit den Mobilfunknetzbetreibern eine Warnnachricht an alle empfangsbereiten Handys in Deutschland.“

Da es sich am Warntag lediglich um eine Probewarnmeldung handelt, sollten Bürgerinnen und Bürger von telefonischen Rückfragen bei der Leitstelle absehen. Der Notruf ist ausschließlich für tatsächliche Notfälle gedacht.

„Um nach einer Auslösung von Sirenen oder Cell Broadcast konkretere Informationen und Handlungsempfehlungen zu erhalten, nutzen Sie am besten zusätzliche Warnkanäle wie zum Beispiel die Warn-Apps NINA, KAT-Warn oder schalten einen lokalen Radiosender ein“, erläutert Bongers.

Bei akuten Gefahrensituationen kann sich die Leitstelle Unna außerdem in das laufende Programm von Antenne Unna schalten und live ins Radio einsprechen, um über die Situation zu informieren. „Am Warntag werden wir dieses System ebenfalls testen und live mit einer Probedurchsage On Air gehen“, so Bongers.

Neben der Warnung über die Sirenen, Radio und Cell Broadcast wird am Warntag auch über die Social Media-Kanäle des Kreises informiert – beispielsweise über den WhatsApp-Kanal. Dieser ist erreichbar unter www.kreis-unna.de/whatsapp.

Fokus auf Selbstschutz
Ein besonderer Fokus soll in diesem Jahr auf das Thema „Selbstschutz“ gerichtet werden. Das Ministerium des Innern NRW hat dazu einen „Selbstschutz-Guide“ mit nützlichen Hinweisen zum Verhalten im Katastrophenfall herausgegeben. Dieser ist zu finden unter www.im.nrw/selbstschutzguide.

Die Broschüre vermittelt auf einen Blick die Bedeutung der einzelnen Sirenentöne, wie man sich im Krisenfall zuverlässig informiert und sich eigenständig auf unterschiedliche Notlagen vorbereiten kann. Elf typische Szenarien – darunter Stromausfall, Feuer sowie Naturereignisse wie Sturm, Hochwasser oder Hitzewellen – werden verständlich erläutert. Ziel des Guides ist es, Bürgerinnen und Bürgern kompakte, leicht verständliche und sofort umsetzbare Handlungsempfehlungen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zum Warntag gibt es unter www.warnung-der-bevölkerung.de sowie unter www.kreis-unna.de/warnungen.  PK | PKU




Südliche Turmarkadenfläche: SPD-Fraktion beantragt Bericht über den aktuellen Planungsstand

Im südlichen Bereich der Turmarkadenfläche treiben die Stadt Bergkamen und die Unnaer Kreis Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) gemeinsam die Entwicklung des Projekts „UKBS–Turmarkaden“ voran. Ziel ist die Schaffung von öffentlich gefördertem und sozial verträglichem Wohnraum sowie die Umsetzung des ISEK „Revitalisierung Rathausquartier“.
Die SPD-Fraktion fordert nun in einem Antrag für den nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Strukturwandel einen aktuellen Sachstandsbericht zu den laufenden Planungen ein.
Der südliche Teilbereich habe für Bergkamen eine besondere Bedeutung, betont Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs, da hier ein wesentlicher Beitrag zur Bereitstellung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum entstehen soll.
Um den politischen Gremien und der Öffentlichkeit einen transparenten Überblick zu ermöglichen, sollen Stadtverwaltung und UKBS in den kommenden Sitzungen des STEP und des Rates den aktuellen Planungsstand vorstellen. Besonders der Zeitplan sowie Informationen zu Fördermitteln stehen dabei im Fokus.
Das große öffentliche Interesse an zeitnahen Informationen sei der besonderen Bedeutung dieses Leuchtturmprojektes für Bergkamen geschuldet, so Derichs.

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Digitale Plattform zeigt Klimaziele und Maßnahmen der Stadt

Die Stadt Bergkamen hat ihre digitale Klimaschutzplanung offiziell veröffentlicht und setzt damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer transparenten und nachhaltigen Zukunft. In der Metropole Ruhr ist Bergkamen aktuell die fünfte von 53 Kommunen mit einer solchen digitalen Planung; weitere Städte bereiten die Veröffentlichung vor. Technischer Beigeordneter der Stadt Bergkamen, Jens Toschläger erklärt, „Ich freue mich sehr, dass wir es in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem RVR geschafft haben, als eine der ersten Kommunen im Verbandsgebiet dieses Tool einzusetzen und unsere Klimaschutzarbeit in Bergkamen für die Bürgerinnen und Bürger transparent darzustellen“.

Über das öffentlich zugängliche Online-Tool „Climate OS“ erhalten Interessierte aus Wirtschaft, Vereinen und Bürgerschaft einen datenbasierten Überblick über Klimaziele, Maßnahmen und deren Umsetzungsstand. Die Plattform macht Fortschritte in zentralen Handlungsfeldern wie Energie, Mobilität und Gebäuden nachvollziehbar und zeigt, welche Projekte bereits umgesetzt werden oder sich in Planung befinden.

Die Planung wird kontinuierlich ergänzt. Eingebunden sind unter anderem die kostenlose Energieberatung durch das Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ sowie die laufende Kommunale Wärmeplanung. Deren Ergebnisse werden voraussichtlich Ende 2026 vorliegen und anschließend integriert.

Mit der Veröffentlichung unterstreicht die Stadt ihren Anspruch, Klimaschutz offen, partizipativ und modern zu gestalten. Die digitale Klimaschutzplanung dient dabei sowohl der Information als auch der strategischen Steuerung und Weiterentwicklung der kommunalen Klimaschutzaktivitäten.

Abrufbar ist die digitale Klimaschutzplanung:




25-jähriges Dienstjubiläum von Sarah Rotariu

Von links: Bürgermeister Thomas Heinzel, Sarah Rotariu, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, PR Andrea Kollmann und Gleichstellungsbeauftragte Elke Neumann

Die Stadt Bergkamen gratuliert Sarah Rotariu herzlich zu Ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum.

Sarah Rotariu begann ihre berufliche Laufbahn am 01. August 2000 mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung war sie zunächst im Kulturreferat (StA 41) tätig. Seit dem 01. Juli 2005 ist sie im Bereich der Stadtbibliothek eingesetzt und prägt dort die Arbeit maßgeblich mit.

Nach einer familiären Auszeit kehrte sie im Februar 2008 in die Stadtbibliothek zurück, wo sie seither kontinuierlich beschäftigt ist. Im Jahr 2015 absolvierte sie zudem erfolgreich den Ausbilderlehrgang (AdA) und übernahm damit zusätzliche Verantwortung in der Begleitung und Qualifizierung des beruflichen Nachwuchses.

Über ein Vierteljahrhundert hinweg hat Sarah Rotariu die Entwicklung der Stadtbibliothek engagiert begleitet und mitgestaltet.




Baugenehmigung für Edeka, dm und Co. auf ehemaliger Turmarkadenfläche erteilt

Baugenehmigung erteilt (v. l.): Bürgermeister Thomas Heinzel, Frank Bomhoff, Torben Döring (beide Stroetmann-Gruppe), Jens Toschläger und Stephan Hölscher

Für die Entwicklung des Rathaus Quartiers gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Der Bauantrag der Stroetmann Gruppe wurde durch die Stadt Bergkamen positiv beschieden. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für eines der zentralen Entwicklungsprojekte der Stadt erreicht.

Auf dem 13.737 Quadratmeter großen Grundstück soll ein moderner Nutzungsmix entstehen. Geplant sind ein Edeka Markt, ein dm Drogeriemarkt, ein gastronomisches Angebot sowie Seniorenwohnungen.

Bürgermeister Thomas Heinzel betonte die besondere Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung. „Die positive Entscheidung zum Bauantrag ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Das Rathaus Quartier ist ein Schlüsselprojekt für Bergkamen und wird die Attraktivität des Standortes nachhaltig stärken“, erklärte Heinzel.

Auch der Technische Beigeordnete Jens Toschläger und Amtsleiter Stephan Hölscher unterstrichen die gute Zusammenarbeit mit dem Investor. „Die Abstimmungen mit der Stroetmann Gruppe waren jederzeit konstruktiv und lösungsorientiert. Dass wir nun diesen Meilenstein erreicht haben, ist das Ergebnis einer engen und vertrauensvollen Kooperation“.

Mit der Genehmigung des Bauantrags sind die Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Schritte für die Realisierung des Rathaus Quartiers einzuleiten. Die Stadt Bergkamen sieht in dem Projekt einen wichtigen Impuls für die städtebauliche Entwicklung.




Einladung zum Besuch des Landtags NRW am 20. März 2026

Die Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem Besuch im Landtag Nordrhein-Westfalen ein. Der Landtagsbesuch findet am Freitag, den 20. März 2026, in der Zeit von 11:15 bis 14:45 Uhr statt.

Die Besucherinnen und Besucher haben an diesem Tag die besondere Gelegenheit, live das Plenum des Landtags von der Tribüne aus zu verfolgen und damit unmittelbare Eindrücke von parlamentarischen Debatten und politischen Entscheidungsprozessen zu gewinnen. Darüber hinaus gibt es Raum für Gespräche und einen persönlichen Austausch mit Silvia Gosewinkel.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Die An- und Abreise gestalten die Teilnehmenden individuell. Für Rückfragen steht allen Interessierten das Wahlkreisbüro von Silvia Gosewinkel gern zur Verfügung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis spätestens 09. März 2026 im Wahlkreisbüro unter silvia.gosewinkel@landtag.nrw.de mit Namen und Anschrift anzumelden.

Programmablauf

11:15 Uhr – Ankunft und Sicherheitscheck
11:45 Uhr – Einführung in die Arbeit des Landtags
12:15 Uhr – Besuch der Tribüne (Plenarsitzung)
13:15 Uhr – Diskussion mit Silvia Gosewinkel
14:15 Uhr – Kaffee & Kuchen
14:45 Uhr – Programmende




Mietspiegel 2026: Klarstellung zur barrierearmen Ausstattung

Der Mietspiegel 2026 wurde um eine präzisierende Anwendungshilfe zur barrierearmen Ausstattung von Wohnungen ergänzt. In Abstimmung mit Haus & Grund Unna e.V. sowie dem Mieterverein Kreis Unna e.V. wurde festgelegt, dass barrierearm ausgestattete Wohnungen insbesondere für Personen mit leichten Beeinträchtigungen geeignet sind – beispielsweise durch ebenerdige Zugänge zu Wohnung, Balkon oder Dusche sowie durch verbreiterte Türen.

Die aktualisierte Fassung des Mietspiegels sowie der Mietspiegelrechner kann auf der Internetseite der Stadt Bergkamen unter www.bergkamen.de und des Kreises Unna unter www.kreis-unna.de abgerufen werden.




Bürgersprechstunde der SPD-Landtagsabgeordneten Silvia Gosewinkel

Silvia Gosewinkel.

Die Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel bietet eine Bürgersprechstunde am Donnerstag, den 26. Februar 2026, vor dem Kiosk im Sundern in Bergkamen-Oberaden an.

 Am kommenden Donnerstag, den 26. Februar 2026 ab 16:00 Uhr, lädt die Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel zu einer Bürgersprechstunde vor dem Kiosk im Sundern (Im Sundern 14, 59192 Bergkamen) in Bergkamen-Oberaden ein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen ihre Anliegen oder Anregungen mit ihr zu teilen. „Auf einen regen persönlichen Austausch vor Ort in Bergkamen freue ich mich sehr. Gute Politik entsteht, wenn man über Anliegen spricht. Daher ist mir der Kontakt zu den Menschen in meinem Wahlkreis von großer Bedeutung. Bitte zögern Sie nicht und sprechen Sie uns gerne persönlich an“, sagt Silvia Gosewinkel.




2. Runde der Bürgerbeteiligung zur Leitbildentwicklung startet: Jetzt gemeinsam die Zukunft Bergkamens weiterdenken!

Die Leitbildentwicklung der Stadt Bergkamen tritt in eine neue Phase ein. Nach einer erfolgreichen ersten Beteiligungsrunde startet nun die zweite Runde der Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, die bisherigen Ergebnisse gemeinsam weiterzuentwickeln und die Vision für die Zukunft unserer Stadt zu schärfen.

In den vergangenen Monaten haben sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger online sowie bei Veranstaltungen in den Stadtteilen eingebracht. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Perspektiven auf Bergkamen sind.

Nun geht es darum, die gesammelten Ideen und entwickelten Leitziele zu vertiefen und in konkrete Maßnahmen umzusetzen. In den kommenden Wochen finden dazu weitere Stadtteilveranstaltungen statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, ob sie bereits am bisherigen Beteiligungsverfahren teilgenommen haben oder neu in den Prozess einsteigen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Alle Termine sowie weiterführende Informationen zur Leitbildentwicklung finden Interessierte unter www.bergkamen.de/leitbildentwicklung.

Die Inhalte werden dort laufend aktualisiert.




Demokratie gemeinsam denken: BNE-Zukunftswerkstatt in der Ökologiestation Bergkamen

Wie wollen wir zukünftig zusammenleben? Dieser Frage geht die interaktive Veranstaltung „BNE: Zukunftswerkstatt – Demokratie gemeinsam gestalten“ nach. Sie findet am Freitag, den 10. April von 15:00 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 11. April 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Alle Menschen, die sich für demokratische Mitgestaltung interessieren und Impulse für eine lebendige, vielfältige Gesellschaft suchen, sind eingeladen, gemeinsam Ideen, Visionen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Die zweitägige Zukunftswerkstatt findet in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen statt und ist kostenfrei sowie offen für alle Interessierten.

Anders als bei klassischen Vorträgen oder Podiumsdiskussionen basiert die Zukunftswerkstatt auf einem dynamischen, kreativen Gruppenprozess: Ausgehend von aktuellen Herausforderungen in Politik, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt sammeln und reflektieren die Teilnehmenden in der Kritikphase, wo es hakt. In der anschließenden Fantasiephase entstehen utopische Visionen einer Demokratie, in der alle Menschen gehört und respektiert werden. In der Verwirklichungsphase werden diese Ideen gemeinsam konkretisiert und erste Schritte zur Umsetzung im Alltag oder im lokalen Umfeld erarbeitet.

„Diese Zukunftswerkstatt ist mehr als ein Gespräch – sie ist ein öffentlicher Denkraum, in dem Gesellschaft aktiv mitgestaltet wird“, sagt Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen, der die Veranstaltung durchführt. Finanzielle Barrieren sollen dabei keine sein. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Freitag, den 13. März 2026, beim Umweltzentrum Westfalen unter der Telefonnummer 02389 9809 11 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de anmelden.




Jugendhilfeausschuss: Erhöhung der Elternbeiträge mit sozial ausgewogenen Staffelung frühestens ab 1. August 2027

Aller Voraussicht nach wird eine Erhöhung der Elternbeiträge für Kitas und OGS um ein Jahr verschoben. Das empfiehlt jedenfalls der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am Dienstag den Mitgliedern des Stadtrats, der am kommenden Donnerstag eine endgültige Entscheidung finden soll.

Ursprünglich hatte die Verwaltung eine Erhöhung der Elternbeiträge bereits für den 1. August 2026 vorgesehen. Folge waren ein heftiger Protest der Elternvertretung. Auch einige Ratsfraktionen wollten diesem Vorschlag nicht folgen.

Grundlage für den Beschluss des Jugendhilfeausschusses war ein Antrag der CDU. Demnach soll auf die geplante Erhöhung ab 1. August 2026 verzichtet werden. Und: „Der Rat der Stadt Bergkamen beauftragt die Verwaltung, bis zum 01.05.2026 unter Einbeziehung der Elternvertretung, des Rates und der zuständigen Fachämter einen tragfähigen Vorschlag zur Anpassung der Elternbeiträge zu erarbeiten. Dieser Prozess umfasst sowohl die Beiträge für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege als auch für die Offene Ganztagsschule (OGS).“

Allerdings nennt der CDU-Antrag auch eine Zielvorgabe für den Kompromiss: „Der Rat beschließt als finanzpolitische Zielvorgabe für die Erarbeitung der Beitragstabellen folgenden Kompromiss: Das angestrebte Beitragsaufkommen soll sich strukturell auf maximal 50% des Volumens begrenzen, welches durch die Verwaltungsvorschläge von Dezember 2025 (Rückkehr zum Niveau von 2023 zzgl. 5% Inflationsausgleich) erzielt worden wäre.“

Der CDU-Antrag wurde von den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses mit Mehrheit angenommen. Der Beschluss des Ausschusses hat für den Stadtrat am Donnerstag allerding nur einen empfehlenden Charakter.