Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Berufskollegs: Zeugnistelefon der Bezirksregierung für Eltern, Schülerinnen und Schüler
Verbunden mit der Ausgabe des Halbjahreszeugnisses des Schuljahres 2022/2023 bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis an.
Unter der Zeugnis-Telefonnummer 02931/82-3388 stehen den Schülerinnen und Schülern der Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Berufskollegs sowie deren Eltern Ansprechpersonen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis zur Verfügung. Das Zeugnistelefon ist am Montag, den 23. Januar 2023 und Dienstag, den 24. Januar 2023 von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr und am Mittwoch, den 25. Januar 2023 von 09:00 bis 12:30 Uhr zu erreichen.
Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die zentrale Rufnummer 02931/82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe dann an die jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner weitergeleitet.
Ratschlag Energie: Start der Hotline
Hilfestellung so leicht zugänglich wie nur eben möglich: Das ist die Idee der Hotline „Ratschlag Energie“, die seit diesem Montag offiziell am Netz ist. Das Angebot ist als eine Art Vermittlung zu verstehen und richtet sich an Menschen, die vor Problemen im Zusammenhang mit der Energiekrise stehen.
Die Hotline ist ein gemeinsames Projekt verschiedener Akteure, die Landrat Mario Löhr im Herbst an einen Tisch geholt hatte. AWO Schuldnerberatung und Verbraucherzentrale NRW sowie Agentur für Arbeit und Jobcenter Kreis Unna waren unter anderem an der Konzeption beteiligt. Der gemeinsame Anspruch ist, Menschen im Kreis Unna zu helfen – und zwar insbesondere denjenigen, die bislang gut über die Runden gekommen sind und noch keinen Kontakt zu Beratungsleistungen dieser Art hatten.
Das Angebot sollte simpel sein, die Wirkung aber möglichst groß. Und was ist einfacher, als eine Telefonnummer zu wählen? Wer den Eindruck hat, Beratung im Zusammenhang mit der Energiepreisentwicklung zu benötigen, muss nicht erst die geeignete Stelle suchen – sondern wird über die Hotline „Ratschlag Energie“ gleich an die richtige vermittelt. Die Fragestellungen können dabei vielseitig sein: Vielleicht hat der Energieversorger den Vertrag gekündigt oder die Lieferung eingestellt – im schlechtesten Falle wurde beispielsweise eine Energiesperre angedroht.
Mit Problemen wie diesen können Menschen sich an die Hotline „Ratschlag Energie“ wenden, die montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02303/271313 erreichbar ist. Die Mitarbeitenden der Hotline bieten selbst keine Beratung an, sondern filtern anhand eines Fragebogens die Stelle heraus, die am besten helfen kann – und vereinbaren auf Wunsch eine Rückrufbitte. In jedem Falle sollten Menschen sich aber zunächst an ihren Energieversorger wenden – insbesondere dann, wenn es um Fragen zu Jahresverbrauchsabrechnungen geht oder hohe Nachzahlungen beziehungsweise Abschlagszahlungen anstehen.
„Ich weiß, dass Energiekrise und Inflation in vielen Menschen Ängste und Sorgen auslösen“, sagt Landrat Mario Löhr. „Ich kann niemandem seine Sorgen nehmen. Aber ich versuche, meinen Einfluss so gut es geht geltend zu machen, um die Folgen bestmöglich abzufedern.“
Das war von Anfang an der Antrieb von Landrat Mario Löhr, als er im Herbst die Initiative ergriffen und den Runden Tisch Energiekrise ins Leben gerufen hatte. Da drohte der Winter noch weitaus dramatischer zu werden, zwischenzeitlich hat die Bundesregierung angesichts stark steigender Preise jedoch drei milliardenschwere Entlastungspakete auf den Weg gebracht, die insbesondere die hohen Energiekosten abfedern. Gleichwohl wollen die Projektbeteiligten an dem Konzept festhalten – insbesondere auch, weil damit zu rechnen ist, dass die Lage auch im nächsten Winter angespannt bleibt. Es sei gut, wenn man dann auf erprobte Konzepte zurückgreifen könne, so Landrat Löhr.
Neben der Hotline „Ratschlag Energie“ hat der Runde Tisch von Landrat Mario Löhr unter anderem Veranstaltungen für Wirtschaftstreibende und Verbraucher durchgeführt. Zudem läuft gegenwärtig ein gemeinsames Beratungsangebot, das in Kamen erprobt und je nach Nachfrage auf weitere Kommunen ausgerollt werden soll: An jedem Dienstag im Januar bieten Mitarbeitende von AWO Ruhr-Lippe-Ems, GSW Kamen, Bönen, Bergkamen und Verbraucherzentrale NRW sowie Jobcenter Kreis Unna und Stadt Kamen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in der Kamener Geschäftsstelle des Jobcenter eine gemeinsame Anlaufstelle für ihre Fragen rund um die Energiekrise an. PK | PKU
21.500 Abgabenbescheide für das Jahr 2023 in Vorbereitung
In den nächsten Tagen werden rund 21.500 Abgabenbescheide verschickt. Aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen werden die Grundbesitzabgaben- und Hundesteuerbescheide mit getrennter Post verteilt.
In der Zeit vom 16.01.2023 bis 04.02.2023 werden ca. 3.700 Hundesteuerbescheide im Stadtgebiet verteilt. Die Hundesteuer bleibt in der Höhe unverändert und ist für das Kalenderjahr am 01.07.2023 zu entrichten. Es werden keine neue Hundesteuermarken verschickt.
Am Mittwoch, 18.01.2023 gehen rund 17.800 Grundbesitzabgabenbescheide zur Verteilung. Der Versand erfolgt über einen externen Anbieter.
Bei den Abwassergebühren erfolgt aufgrund einer Abwassergebührenhilfe des Landes erneut eine Erstattung an die Eigentümer und Eigentümerinnen für das Jahr 2023. Diese Erstattung ist gesondert auf den Bescheiden ausgewiesen.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Festsetzung der Abwassergebühr nach Verbrauch auf der Grundlage des Frischwasserverbrauchs des Vorvorjahres basiert. Somit ist der Frischwasserverbrauch des Jahres 2021 maßgebend. Die Bescheide enthalten auf der Rückseite zum besseren Verständnis ergänzende Hinweise und Erläuterungen.
Weiterhin ist ein Fragebogen des Kreises Unna zur Erstellung eines Mietspiegels beigefügt. Die Teilnahme an der Umfrage ist auf freiwilliger Basis vorgesehen.
Bei Fragen zu den Bescheiden stehen die Mitarbeiter des Steueramtes gerne telefonisch oder per E-Mail unter steueramt@bergkamen.de zur Verfügung.
Die telefonischen Kontaktdaten lauten:
Gewerbe- und Hundesteuern: Frau Bange, Telefon 02307/965–471
Grundbesitzabgaben: Frau Knäpper, Telefon 02307/965-306
Frau Zschau, Telefon 02307/965-443
Herr Maaz, Telefon 02307/965–307
Es wird empfohlen, der städtischen Finanzbuchhaltung für die Einziehung der Abgaben eine Ermächtigung zu erteilen. Der entsprechende Vordruck (SEPA-Lastschriftmandat) ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen hinterlegt.
Bei Fragen zur Zahlungsabwicklung stehen die Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung unter folgenden Durchwahlen zur Verfügung:
Bei dem Verkauf eines Hauses bzw. Grundstückes ist es für eine Eigentumsumschreibung innerhalb des Jahres erforderlich, Auszüge des Kaufvertrages vorzulegen.
Zum 31.12.2022 ist die Eichfrist von zusätzlichen Wasserzählern für die Gartenbewässerung, welche im Laufe des Jahres 2016 installiert wurden, abgelaufen. Es ist daher durch die Eigentümer und Eigentümerinnen ein Austausch der betroffenen Wasserzähler vorzunehmen und die Installation beim Steueramt anzuzeigen. Eine individuelle Aufforderung ist durch die Steuerabteilung nicht vorgesehen.
Nach über 40 Jahren im Jugendamt verschiedet sich Barbara Billhardt in den Ruhestand
Aus Anlass ihres Eintrittes in den Ruhestand wurde Barbara Billhardt im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und Personalratsvorsitzenden Michael Hoffmann verabschiedet.
Im Jahr 1981 beendete Frau Billhardt erfolgreich ihr Studium in der Fachrichtung Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Dortmund. Seit August 1983 ist Frau Billhardt als Sozialarbeiterin bei der Stadt Bergkamen beschäftigt. Im Jahr 1986 erfolgte die Übernahme in das Beamtenverhältnis.
Seit ihrer Einstellung ist Frau Billhardt im Jugendamt tätig.
Dort war sie bis August 2018 unter anderem mit der Hilfe und dem Schutz für Kinder- und Jugendliche bei der Erziehung betraut. Außerdem betreute sie Personen und Familien, die sich in besonderen Schwierigkeiten befinden. Frau Billhardt gab auch Hilfestellung zur Eingliederung von seelisch behinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen. Vormundschaftsgerichtliche Maßnahmen und gutachterliche Stellungnahmen wurden als Grundlage für die richterlichen Entscheidungen durch sie vorbereitet.
Seit September 2018 ist Frau Billhardt im Familienbüro der Stadt Bergkamen tätig. Hier organisiert und führt sie die Besuche von neugeborenen Kindern durch und informiert die Eltern hierbei über verschiedene Hilfeangebote der Stadt Bergkamen. Gleichzeitig organisiert und leitet sie zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern die Eltern-Kind-Kurse.
Insgesamt kann Frau Billhardt auf über 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken.
Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.
Menschenrechtsverletzungen im Iran – Silvia Gosewinkel übernimmt politische Patenschaften
Elias Raisi wurde am 24. Dezember 2022 hingerichtet.
Die Entwicklungen im Iran beschäftigen auch die Landtagsabgeord-nete Silvia Gosewinkel. Deshalb hat sie eine Patenschaft für den politischen Gefangenen Elias Raisi übernommen – nun wurde er vom Regime hingerichtet. Silvia Gosewinkel verlangt Aufklärung.
Der Schock bei der Landtagsabgeordneten Silvia Gosewinkel sitzt tief. Nur einen Tag nach der Übernahme der Patenschaft für den politischen Gefangenen Elias Raisi wurde er vom iranischen Regime hingerichtet. „Das ist unfassbar. Dieses ist ein Schicksal von vielen, in diesem Fall kam die Patenschaft zu spät und deshalb fordere ich die Aufklärung. Wir müssen an der Seite der Demonstranten im Iran stehen“, sagt Gosewinkel.
Die SPD-Landtagsfraktion beschäftigt sich mit dem Thema Menschen-rechte schon länger. Daniela Sepehri, deutsche Aktivistin, die sich für die Freiheit politischer Gefangener einsetzt, hatte vor der Fraktion von politi-schen Patenschaften berichtet und dafür geworben. Diesem Anliegen haben sich viele Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion angeschlossen. „Ich habe nicht lange gezögert, denn Menschenrechte enden nicht an Staatsgrenzen und gehen uns alle überall etwas an“, sagt Gosewinkel.
Elias Raisi war in Isolationshaft. Diese gilt häufig als Vorstufe zur Hinrichtung. Dazu forderte Gosewinkel den Botschafter der Islamischen Republik Iran Mahmoud Farazandeh am 23. Dezember per Brief auf, für Aufklärung über die Anklagepunkte im Fall Raisi zu sorgen. Laut Medien-berichten wurde Raisi in den Morgenstunden des 24. Dezembers hingerichtet. Er stammte aus der Region Belutschistan, eine von Repressio-nen geprägte Region, in der der Zugang zum Internet stark einge-schränkt ist.
„Als ich den ersten Post in den Sozialen Medien einen Tag vor Heilig-abend veröffentlichte, gab es noch kaum Informationen zu Elias Raisi im Netz“, sagt Gosewinkel: „Das hat sich schlagartig über Nacht geändert, denn mit Gerüchten über seine Hinrichtung ging der Name viral. Nachmittags bestätigten sich die Gerüchte leider.“
Gosewinkel wendet sich daher erneut an den Iranischen Botschafter. Die Abgeordnete fordert Aufklärung zur Hinrichtung. Weiter fordert sie, die Anklagepunkte gegen Raisi bekannt zu geben. „Das berichtete Vorgehen zu Elias Raisi widerspricht der Allgemeinen Erklärung der Menschen-rechte von 1948. Diese garantiert ein Verbot von Diskriminierung und die Gleichheit vor dem Gesetz, sowie den Anspruch auf Rechtsschutz und ein faires Gerichtsverfahren“, kritisiert Gosewinkel.
Ihr Einsatz für die Menschen im Iran geht weiter. „Ich habe eine weitere Patenschaft für eine politische Gefangene übernommen, um erneut auf die Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen. Als Abgeordnete schaue ich hin und wende mich an die internationalen Organisationen“, so Gose-winkel.
Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe lädt zu seiner nächsten Bürgersprechstunde ein
MdB Hubert Hüppe Foto<: Rene Golz
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe lädt die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Unna wieder zur Bürgersprechstunde in sein Wahlkreisbüro in Unna ein:
am Freitag, den 13. Januar 2023
von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
in der Parkstraße 31, 59425 Unna.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dem Abgeordneten ihre Anliegen, Sorgen und Vorschläge persönlich unterbreiten. Die Gespräche können vor Ort im Wahlkreisbüro in Unna oder auf Wunsch auch telefonisch stattfinden. „Wofür soll ich mich in Berlin einsetzen, wo drückt der Schuh? Mich interessieren Ihre Fragen und Ideen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen,“ betonte Hüppe, der die Bürger des Kreises Unna mit einigen Unterbrechungen seit 1991 im Deutschen Bundestag vertritt.
Um Wartezeiten zu verkürzen, bittet das Büro des Bundestagsabgeordneten um vorherige Anmeldung unter Angabe des Namens, der Adresse und Kontaktdaten per E-Mail an hubert.hueppe@bundestag.de oder per Telefon unter 02303 / 959 711 4.
Bilanz zur Silvesternacht: Landrat Mario Löhr fordert Besonnenheit
Landrat Mario Löhr lobt die Feuerwehren, Rettungsdienste und die Polizei für ihren Einsatz an Silvester. Foto: Kreis Unna
Insgesamt 210 Notrufe verzeichnete die Leitstelle des Kreises in der Silvesternacht. Allein in der ersten Viertelstunde nach Mitternacht gingen 73 Notrufe unter der 112 ein. 66 Einsätze fuhren die Feuerwehren im Kreisgebiet. Weitüberwiegend verliefen die Einsätze ungestört, in Bönen und Werne kam es allerdings zu Zwischenfällen. Landrat Löhr nimmt dies zum Anlass, zur Besonnenheit auch und gerade zu Anlässen wie Silvester aufzurufen.
„Unsere Feuerwehrleute leisten in diesen Stunden, wenn andere feiern, den entscheidenden Beitrag zu unser aller Sicherheit. Sie haben Respekt und Unterstützung verdient. Sie zu behindern, zu beschimpfen oder gar zu attackieren ist unter aller Würde,“ stellt der Landrat klar und ergänzt: „Wir werden das nicht tolerieren und jedem einzelnen Fall auch in Zukunft nachgehen“. Landrat Löhr ist in Personalunion auch Chef der Kreispolizeibehörde.
In Bönen wurden bei zwei Einsätzen Feuerwehrleute durch Böller und Raketen gefährdet, berichtet der stellvertretende Kreisbrandmeister. In Werne war es zu Beschimpfungen der Einsatzkräfte gekommen. Positiv bleibt die Tatsache, dass neben diesen Vorfällen das Gros der Einsätze ohne Zwischenfälle ablief. Das gilt auch für die 70 Einsätze im Rettungsdienst, die in den ersten sechs Stunden des Jahres im Kreisgebiet gefahren wurden.
„Unterm Strich ziehe ich ein positives Fazit: Feuerwehren, Rettungsdienste und die Polizei haben wie gewohnt einen Top-Job gemacht. Ich bin dankbar dafür und weiß, dass ich da für die vernünftige und besonnene Mehrheit der Feiernden spreche“, bilanziert Mario Löhr den Jahreswechsel 22/23. PK | PKU
Energetisches Quartierskonzept für Zechensiedlung in Rünthe in Vorbereitung: Moderne Ideen für alte Gebäude
Am Mittwoch, 25. Januar, lädt die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität der Stadt Bergkamen die Anwohnerinnen und Anwohner der Zechensiedlung Beverstraße/Schlägelstraße in die Mensa der Rünther Regenbogenschule ein. Dort steht um 18 Uhr ein gemeinsamer Austausch zum Thema „Energetisches Quartierskonzept“ auf dem Programm. Ziel dieses Konzepts ist es, die besondere Gestaltung der alten Siedlung, die durch eine Baugestaltungssatzung geschützt ist, mit den aktuellen energetischen Standards in Einklang zu bringen.
Der daraus resultierende Handlungsleitfaden soll darüber hinaus auch für die anderen Bergkamener Zechensiedlungen mit Baugestaltungssatzung übertragbare Erkenntnisse beinhalten. „In einem ersten Schritt werden die Anwohnerinnen und Anwohner per Wurfsendung zu der Beteiligungsveranstaltung eingeladen“, kündigt die Klimaschutzmanagerin der Stadt Bergkamen, Kristina van Riswyck an. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden hierdurch in die Erstellung des Quartierskonzeptes miteinbezogen. Die Stadt möchte im Rahmen der Einwohnerversammlung weitere Informationen über den örtlichen Gebäudebestand zu gewinnen, den Informationsbedarf der Gebäudeeigentümer zur energetischen Sanierung des Eigenheims ermitteln und Bewertungen der öffentlichen Infrastruktur im Quartier abfragen.
Am Ende des Prozesses steht ein gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern entwickelter Leitfaden, der zugleich ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Klimaschutzkonzeptes ist. Mit der Erstellung eines energetischen Quartierskonzeptes bekennt sich die Stadt Bergkamen dazu, den Klimaschutz vor Ort voranzubringen und klimaschädliche Emissionen zu reduzieren.
Bürgerversammlung zum geplanten Wassersport- und Forschungszentrum auf dem Gelände der Zeche Werne
Die Stadt Werne plant auf der Fläche des ehemaligen Zechengeländes in Werne direkt an der Grenze zu Bergkamen-Rünthe in Zusammenarbeit mit einem Investor ein Wassersport- und Forschungszentrum, das eine Kombination aus Freizeit- (Surfworld) und Forschungseinrichtung (Sciencewave) bilden wird. Hierzu wird die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Werne (44. FNP-Änderung – Sonderbaufläche Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände und Fläche für Bahnanlagen) und die Aufstellung des Bebauungsplans 4 – Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände – notwendig.
Im Rahmen beider Planverfahren soll die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planungen frühzeitig gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) informiert werden.
Zur Vorstellung des aktuellen Planungsstandes, der Planungsunterlagen und der Ergebnisse der bereits vorliegenden Gutachten findet am
19. Januar 2023, 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Kolpingsaal Werne, Alte Münsterstraße 12, 59368 Werne
eine Bürgerversammlung statt.
Im Rahmen der Veranstaltung können Sie Fragen, Anregungen und Bedenken zu den vorgestellten Planungen und zum Projekt vorbringen.
Im Nachgang der Veranstaltung werden die bis zu diesem Zeitpunkt erarbeiteten Unterlagen zur 44. FNP-Änderung und zum B-Plan 4 – Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände – zwei Wochen (20.01.2023 bis einschließlich 03.02.2023) im Stadthaus der Stadt Werne, Konrad-Adenauer-Platz 1, Eingangsbereich des 1. OGs, während der Dienststunden ausliegen. Darüber hinaus werden die Unterlagen ab dem 20.01.2023 online bereit gestellt:
– Die Unterlagen zum Bebauungsplan 4 stehen unter diesem Link zur Verfügung.
– Die Unterlagen zur 44. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Werne sind über folgenden Link abrufbar.
Im Rahmen dieser Beteiligung können Sie Ihre Stellungnahmen mit Anregungen, Bedenken oder Hinweisen per E-Mail (stadtplanung@werne.de) oder postalisch an Stadt Werne, Abteilung IV.1 – Stadtentwicklung/Stadtplanung, Konrad-Adenauer-Platz 1, 59368 Werne senden.
Öffnungszeiten von Ausländerbehörde und Elterngeldstelle: Terminvergabe nutzen
Die Ausländerbehörde und die Elterngeldstelle des Kreises Unna weisen auf ihre geänderten Öffnungszeiten hin. Beide setzen auf eine Beratung nur nach Terminvereinbarung, um die Besucherströme besser steuern und mehr Anliegen bearbeiten zu können.
Ausländerbehörde
Bei der Ausländerbehörde sind so die Öffnungszeiten bereits im August 2022 ausgeweitet worden und Besuche außer donnerstags nur noch nach Terminvereinbarung möglich. Die Terminbuchung ist unter www.kreis-unna.de/auslaender zu finden. Diese Öffnungszeiten gelten auch im Jahr 2023 vorerst weiter. Wer nur seinen Aufenthaltstitel abholen möchte, muss keinen Termin vereinbaren. Alle anderen Besucher bittet die Ausländerbehörde darum, die Terminvereinbarung zu nutzen: Ein Spontanbesuch am Donnerstag ist mit langen Wartezeiten verbunden.
Die Öffnungszeiten sind:
Montag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Dienstag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Mittwoch: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Donnerstag: 8.30 – 12 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr
Freitag: 8.30 – 12 Uhr nur nach Terminvereinbarung
Elterngeldstelle
Die Elterngeldstelle ist ab 2. Januar 2023 auch wieder grundsätzlich für Rückfragen telefonisch zu erreichen.
Die Sprechzeiten sind:
Montag bis Donnerstag: 8 – 16.30 Uhr
Freitag: 8 – 12.30 Uhr
Für eine Beratung müssen Antragstellende aber einen Termin vereinbaren. Alle Kontaktinfos gibt es unter www.kreis-unna.de/elterngeld. PK | PKU
Jahresbilanz und Ausblick von Bürgermeister Bernd Schäfer: Rückkehr zur Normalität
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Bürgermeister Bernd Schäfer.
egal wie man es betrachtet: Dieses Jahr ist keins wie jedes andere. Die Formulierung mag Ihnen vertraut vorkommen, dennoch hat sie ihre Berechtigung. Hat uns bereits 2021 einiges abverlangt, zeigt uns auch 2022, wie wichtig Eigenvorsorge und -verantwortung sind. Speziell der Krieg in der Ukraine führt uns deutlich vor Augen, wie wertvoll ein Leben in Freiheit, Sicherheit und Frieden ist. Die Auswirkungen dieses Krieges, wie die steigenden Lebenshaltungskosten und die Flüchtlingsbewegungen, haben unseren Alltag sehr verändert. Und noch ist nicht absehbar, wie lange dieser Zustand anhält – oder ob er sogar weiter eskaliert. Neben dieser Unsicherheit sehen wir aber auch Zeichen der Hoffnung. So gibt es kaum noch Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Nach langer Pause konnten wir unseren Alltag endlich wieder weitgehend unbeschwert gestalten. In der Familie ebenso wie bei der Arbeit und in der Freizeit.
Zweigeteilt, aber durchaus ermutigend, ist auch das Stimmungsbild in der Bergkamener Stadtverwaltung. Neben dem Fachkräftemangel, den Anforderungen der Digitalisierung, den beengten räumlichen Verhältnissen im Rathaus, den massiv gestiegenen (Energie-) kosten und dem begrenzten finanziellen Handlungsspielraum gibt es Entwicklungen, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen. Beispielhaft dafür ist aus meiner Sicht, dass es gelungen ist, negative Auswirkungen auf das Tagesgeschäft weitgehend zu vermeiden. Auch die Leistung, so viele Geflüchtete wie nie zuvor in Bergkamen unterzubringen ohne dafür Sporthallen heranziehen zu müssen, verdient Anerkennung. Mut macht mir außerdem, dass die Stadt auf wichtigen Gebieten gut aufgestellt ist und vorankommt.
Attraktiver Wohnort für Familien
Trotz knapper Kassen und steigender Kosten haben wir bei der Ausstattung der Schulen und den Kinderbetreuungsmöglichkeiten deutliche Fortschritte erzielt. Zu erwähnen sind insbesondere Erweiterungen der OGS- und Mensabereiche, wie zum Beispiel an der Pfalzschule, sowie die zusätzlichen Kapazitäten und besseren Betreuungsmöglichkeiten durch die neue Kita in der Berliner Straße, die im Bau befindliche Kita der „Lebenshilfe Unna“ im Projekt Wohnvoll auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4, den geplanten Ersatzbau der Kita in der Straße „Am Südhang“ und den geplanten Neubau der Kita der evangelischen Kirche in Rünthe. Diesen Kurs werden wir fortsetzen, um Bergkamen zu einem zunehmend attraktiven Wohnort für Familien zu machen. Wie ernst es der Stadt damit ist, zeigen einige der wichtigsten Vorhaben der nächsten Jahre wie zum Beispiel die Wasserstadt Aden, die IGA 2027, der Neubau der Jahnschule und des Häupenbades.
In die gleiche Richtung zielen die mittlerweile abgeschlossene Sanierung des Pestalozzihauses unter anderem mit Familientreff, Sprach-Café, Musik- und Jugendkunstschule, die Ertüchtigung der Sportanlagen – mit dem Römerbergstadion in Oberaden und den beiden neuen Kunstrasenplätzen in Oberaden und Rünthe – und der Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr. Es den Menschen zu erleichtern, das Fahrrad zunehmend in ihren Alltag zu integrieren, auf dem Schulweg ebenso wie für die Fahrt zur Arbeit, bleibt ein zentrales Ziel. Nach der in diesem Jahr erfolgten Sanierung der Kuhbachtrasse und der Ertüchtigung weiterer Radwege werden mit der Umsetzung der vom Rat im Juni 2022 beschlossenen Fortschreibung des Rad- und Fußverkehrskonzeptes sukzessive weitere Aufwertungen im Bereich der Alltagswege folgen.
Damit sich die Menschen in Bergkamen wohl fühlen, ist ein sauberes Stadtbild eine weitere wesentliche Voraussetzung. Nach einem sechs Jahre dauernden Rechtsstreit ist es endlich gelungen, den Wertstoffhof an den neuen Standort im Haldenweg zu verlagern – verbunden mit vielen Vorteilen für die Nutzerinnen und Nutzer. Ebenso erfreulich ist die Leistung der Stadtreinigung und des städtischen 1-2-3-Teams zu bewerten. Zusammen mit der Bergkamener WebApp zum unbürokratischen Melden von Müll auf öffentlichen Flächen tragen sie erheblich zu einem sauberen und positiven Stadtbild bei. Zusätzlich wurden aufgrund von Bürgeranregungen im gesamten Stadtgebiet weitere Mülleimer und Sitzbänke aufgestellt, so zum Beispiel entlang der Kuhbachtrasse. Um diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können, hat die Stadt Mitte des Jahres ein drittes Reinigungsteam eingerichtet.
Weichenstellung für die Zukunft
Gleichfalls große Bedeutung genießt der Klimaschutz. Hier geht es insbesondere darum, die Vorgabe der Politik – Klimaneutralität der Stadt Bergkamen bis 2040 – zu erreichen. Das hört sich nach weiter Ferne an. Angesichts der Vielzahl der damit verbundenen einzelnen Maßnahmen relativiert sich der Zeitraum jedoch schnell. Seit diesem Jahr ist bei der Stadt dauerhaft eine neue Stabsstelle für den Klimaschutz eingerichtet. Außerdem wurden zusätzliche Fördermittel für die private Nutzung der Sonnenenergie und die Begrünung von Dächern und Gärten bereitgestellt, um so eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung zu unterstützen. Mit der Anpassung des Klimaschutzkonzepts wird ein nächster wichtiger Schritt erfolgen. Bereits begonnen hat ein enger Austausch mit dem lokalen Energieversorger GSW, um Standorte für die klimafreundliche Erzeugung von Solarenergie mittels Flächenphotovoltaik zu ermitteln. In Rünthe hat die Fa. Tesla kürzlich eine Supercharger-Station mit 12 Ladesäulen für alle E-Autos errichtet.
Mit Nachdruck verfolgt die Stadt auch die Großprojekte „Wasserstadt Aden“ und die Beteiligung an der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Die Wasserstadt-Fortschritte auf dem ehemaligen Zechengelände Haus Aden im Bereich des Bodenmanagements sind inzwischen gut zu erkennen. Die Bodenarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2023 abgeschlossen sein. Weiter geht es dann ab dem zweiten Halbjahr 2023 mit dem Bau des Sees und mit der Vorbereitung von Erschließungsarbeiten für das gesamte Areal.
Sichtbares Zeichen für die IGA 2027 sind zusätzliche personelle Ressourcen in Form von drei neuen Stellen im Planungsamt. Sie bietet die einmalige Gelegenheit, Naherholung und Tourismus zu stärken. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – und das dauerhaft. Aufgrund der Bedeutung des Themas liegt es mir sehr am Herzen, die IGA-Vorbereitungen gemeinsam mit unserer Nachbarstadt Lünen voranzutreiben und möglichst schnell sichtbare Veränderungen entlang des Kanals zu erreichen. Ebenfalls ist es gelungen, einige problembehaftete Grundstücke einer neuen Nutzung zuzuführen: So ist zum Beispiel die Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe zu nennen, wo bald ein Hotel errichtet werden soll. Auch die brachliegende Fläche gegenüber dem Rathaus ist vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Dorn im Auge. Mir als Bürgermeister ist bewusst, dass auch hier Handlungsbedarf besteht und dass die Fläche dringend positiv überplant und aufgewertet werden muss.
Verbesserung der Lebensqualität
Zum allgemeinen Wohlbefinden gehören zweifellos auch die Bereiche Sicherheit, Freizeit und Kultur.
Mit dem Erwerb eines Grundstücks für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Oberaden – auf einem aus Sicht der Feuerwehr optimal gelegenen Standort – wird Bergkamen in Notfällen künftig noch besser aufgestellt sein
Ich persönlich bin sehr froh, dass in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen des Stadtmarketings und der Kultur durchgeführt werden konnten, so zum Beispiel die stets gut besuchten Feste Wein am Wasser, Open-Air-Kino, Lichtermarkt und die Grand-Jam-Reihe. Das kulturelle Leben in Bergkamen – schon immer ein Aushängeschild unserer Stadt – erhält mit dem grundlegend neu gestalteten Stadtmuseum demnächst eine weitere Attraktion. Der in diesem Jahr in Betrieb genommene Veranstaltungsraum im neuen Zwischentrakt hat sich schon innerhalb kürzester Zeit bewährt. Und auch die mittlerweile wiederbelebte Marina Rünthe wird im Sommer – wie im Winter – gut besucht.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bin ich fest davon überzeugt, dass sich Bergkamen in Zukunft positiv entwickeln wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr 2023.