Hettstedt im Advent: Bergkamener Bürgerinnen und Bürger auf Entdeckungstour in der Partnerstadt

Foto: Stadt Bergkamen

Eine Gruppe von 43 Bürgerinnen und Bürgern unternahm vom 18.bis 21.12.2025 eine spannende Reise in Bergkamens Partnerstadt Hettstedt. Der mehrtägige Besuch führte die Teilnehmer nicht nur in die weihnachtlichen Kupferhöfe im Advent, sondern bot ein abwechslungsreiches Programm wie die Besichtigung der Stadt Quedlinburg und die einzigartige Umgebung.

Beim Ritteressen mit Programm an der Burg Falkenstein wurde gemeinsam gesungen und gelacht. Neben dem Besuch des ErlebnisZentrums Bergbau Röhrigschacht und einer Safaritour durch das Wildgehege Nordmann krönte die Besichtigung des Mansfeldmuseums den Abschluss der Reise. Bei einem herzlichen Empfang wurde zudem durch das Homboldschloss geführt.

 

„Hettstedt und Umgebung hat die Teilnehmenden mit seiner Vielfalt beeindruckt“, resümierte Städtepartnerschaftsbeauftrage Natalja Wilde. Die nächste Reise befindet sich in der Planungsphase. Der genaue Termin wird voraussichtlich im Frühjahr bekannt gegeben.




Geflügelpest in Hamm: Bergkamen gehört zur Überwachungszone mit Stallpflicht

In einem Putenmastbetrieb in Hamm wurde der Verdacht auf Geflügelpest am Freitag, 26. Dezember 2025, amtlich festgestellt. Der Verdacht wurde vom Chemischen Veterinär Untersuchungsamt (CVUA) Arnsberg am Samstag bestätigt und die Proben wurden zur weiteren Abklärung zum Referenzlabor (FLI) versendet. Rund 8.000 Puten sind am Samstag bereits getötet worden.

Um den betroffenen Betrieb richtet das Veterinäramt Kreis Unna, das auch für das Stadtgebiet Hamm zuständig ist, mit einem Radius von 3,1 Kilometern eine Schutzzone und einem Radius von zehn Kilometern eine Überwachungszone ein. Sie werden per Amtsblatt am Montag, 29. Dezember, erlassen. Sie betreffen den Kreis Unna, das Stadtgebiet Hamm und den Kreis Soest.

Regeln in den Zonen
Im Amtsblatt des Kreises Unna werden auch die zwingend einzuhaltenden Regelungen veröffentlicht, die Geflügelhalter in der Schutz- und Überwachungszone einhalten müssen. Klar ist: Für alle Geflügelbestände oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten gilt dann die Stallpflicht.
Wer Vögel hält, muss dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Tiere unter Angabe ihrer Nutzungsart melden. Das Veterinäramt ist unverzüglich über unklare Krankheits- oder Todesfälle bei Geflügel zu informieren und die Tiere sind schnellstmöglich auf Geflügelpest untersuchen zu lassen.
Außerdem herrscht ein Transportverbot: Vögel, frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte von Geflügel dürfen weder in einen noch aus einem Bestand gebracht werden. Außerdem gelten für Betriebe in den Zonen besondere Hygieneanforderungen.

Wachsam bleiben
Die Veterinärbehörde des Kreises Unna appelliert an alle Geflügelhalter, auch außerhalb der Restriktionszonen, Vorsicht und Achtsamkeit walten zu lassen. Die Geflügelpest ist hochansteckend und für Hühner und Puten meist sehr schnell tödlich. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch vergehen in der Regel nur wenige Stunden bis Tage.
In Deutschland ist bisher kein Fall einer Übertragung auf den Menschen bekannt geworden. Bürgerinnen und Bürger sollten jedoch wachsam sein: „Gehäufte Funde toter Wildvögel, insbesondere Wasser- und Greifvögel, sollten den zuständigen Ordnungsämtern und außerhalb der Dienstzeit der Leitstelle des Kreises Unna und der Stadt Hamm unter Angabe des genauen Fundortes gemeldet werden“, so Dr. Kirschner vom Veterinäramt. „Bürger sollten kranke oder verendete Vögel sowie Wildtiere generell nicht anfassen.“ Ansonsten ist das Veterinäramt unter tiergesundheit@kreis-unna.de oder Tel. 0 23 03 27 15 39 ansprechbar. Außerdem sind alle Geflügelhalter verpflichtet, ihre Tiere bei der Tierseuchenkasse NRW zu melden.
Unter www.lave.nrw.de sind unter dem Suchwort „Geflügelpest“ auch Merkblätter für Halterinnen und Halter zu finden. PK | PKU

Geflügelpest Schutz- und Überwachungszone




Ina Scharrenach löst Marco Morten Pufke an der Spitze des CDU-Kreisverbandes ab

Der neue CDU-Kreisvorstand. Foto: Tim Helge Stohlmann

Am 17. Dezember führte der CDU-Kreisverband Unna seinen turnusgemäßen Kreisparteitag mit Vorstandswahl durch. Über 100 Delegierte aus allen zehn Kommunen des Kreises Unna trafen sich im Lüner Hansesaal, um eine lange Tagesordnung abzuarbeiten.

Marco Morten Pufke, der den Kreisverband zwölf Jahre lang als Vorsitzender geprägt hat, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Sein langjähriges Engagement wurde von den Anwesenden mit stehenden Ovationen gewürdigt.

Die Wahlgänge leitete Dr. Karl Schürmann, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Lünen. Als neue Kreisvorsitzende wählten die Delegierten Ina Scharrenbach MdL aus Kamen. In ihrer Bewerbungsrede ging die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung auf die Herausforderungen für die ehrenamtliche Politik ein. „Wir wollen als Christdemokratie im Kreis Unna hör- und sichtbar sein. Engagierte CDU-Wahlkämpferinnen und CDU-Wahlkämpfer in diesem Jahr haben deutlich gemacht: Es ist wieder Zeit, politisch Farbe zu bekennen. Unsere Demokratie ist ein Schatz, den es gut zu behüten und zu beschützen gilt. Das erfordert unsere ganze Tatkraft,“ sagte Scharrenbach MdL.

Scharrenbach wird von fünf stellvertretenden Kreisvorsitzenden unterstützt: Mit Annika Brauksiepe (Werne), Annette Droege-Middel (Lünen) und Dr. Tilman Rademacher (Bönen) wurden drei Stellvertretende Kreisvorsitzende wiedergewählt. Vera Volkmann (Unna) und Jon Lennart Wulff (Schwerte) wurden neu als Stellvertretende Kreisvorsitzende gewählt.

Zum neuen Kreisschatzmeister wurde Stephan Wehmeier aus Bergkamen gewählt. Claudia Mors-Böckenbrink (Selm) bleibt Schriftführerin. Ihre Stellvertreterin wurde – neu – Susanne Melchert (Fröndenberg/Ruhr). Die Positionen des Mitglieder- und des Digitalbeauftragten bleiben unverändert mit Marcal Zilian (Holzwickede) und Tim Helge Stohlmann (Werne) besetzt.

Den Vorstand komplettieren 16 Beisitzer aus den zehn CDU-Stadt- und Gemeindeverbänden:

Tobias Hindemitt, Martina Plath (beide Bergkamen), Dieter Senker (Fröndenberg/Ruhr), Nele Buckemüller (Holzwickede), Marco Korte (Kamen), Antje Bellaire, Klaus Bernemann, Dr. Christian Klicki (alle Lünen), Peter Dörner, Marianne Pohle (beide Schwerte), Herbert Krusel, Nils Hillner (beide Selm), Niko Dahlhoff, Laura Rousek (beide Unna), Christian Lang, Markus Rusche (beide Werne)

Außerdem wurden Delegierte zu den Bundes-, Landes- und Bezirksparteitagen gewählt.

Im Laufe des Abends ging Thomas Kufen, CDU-Bezirksvorsitzender und kürzlich wiedergewählter Oberbürgermeister von Essen, in einem Impulsvortrag auf die Themen Sicherheit, Clankriminalität und Alkohol im öffentlichen Raum ein. Er betonte, dass die Bundesregierung die Reformagenda im kommenden Jahr vorantreiben müsse, um so die Probleme der Menschen durch geeignete politische Entscheidungen zu lösen und auf diese Weise Vertrauen zurückzugewinnen.




Planfeststellungsverfahren: Beschluss für den Ausbau der A1 ist rechtskräftig

Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Bundesautobahn A1 zwischen dem Autobahnkreuz Kamen und der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne erfolgreich abgeschlossen. Mit der Einstellung der Klageverfahren ist der Planfeststellungsbeschluss vom 10. Juli 2025 nun rechtskräftig. Der rund zehn Kilometer lange Abschnitt kann somit sechsstreifig ausgebaut werden.
Der Ausbau der A1 ist zwingend notwendig, um den Verkehr wieder sicherer und leichter fließen zu lassen. In diesem Abschnitt wird der Verkehrsfluss durch auf- und abfahrende Fahrzeuge gestört und kann dem hohen Verkehrsaufkommen aktuell nicht mehr gerecht werden. Zudem ist in der Zukunft mit einer weiteren Zunahme des Verkehrs zu rechnen.

Mit dem Planfeststellungsbeschluss wurde das Verfahren formell beendet. Gegen diesen Beschluss wurden Mitte September 2025 fristgerecht zwei Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erhoben. Diese hatten jedoch keine aufschiebende Wirkung, da der Beschluss per Gesetz sofort vollziehbar ist und keine Anträge auf Aussetzung der sofortigen Vollziehung gestellt wurden. In der Folge konnten sich die Autobahn GmbH des Bundes als Trägerin des Vorhabens und die beiden Kläger außergerichtlich einigen, woraufhin beide Klagen zurückgenommen und die entsprechenden Klageverfahren durch das Bundesverwaltungsgericht eingestellt wurden. Mit der Rechtskräftigkeit des Planfeststellungsbeschlusses verfügt die Autobahn GmbH des Bundes über das vollständige Baurecht für das Vorhaben.

Neben dem eigentlichen Ausbau der Autobahn regelt der Planfeststellungsbeschluss unter anderem die Errichtung von Lärmschutzanlagen, wasserwirtschaftliche Maßnahmen sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen des landschaftspflegerischen Begleitplans. Darüber hinaus beinhaltet die Genehmigung die notwendigen Folgemaßnahmen an Verkehrswegen und Anlagen Dritter.




Verschiebung der Abfuhrtage zu Weihnachten – Montagsbezirke bereits am Samstag

Die Abfuhrtage für Restabfall und Wertstofftonne verschieben sich, wie bereits im Abfallkalender dargestellt, in der gesamten Weihnachtswoche in allen Bezirken.

Die Abfuhr der Montagsbezirke findet bereits am Samstag, den 20. Dezember statt. Die Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagsbezirke werden einen Tag früher als üblich abgefahren. Die Freitagsbezirke verschieben sich um einen Tag nach hinten auf den 27.12.2025.

Im Einzelnen erfolgt die Abfuhr an folgenden Tagen:

Wochentag Restabfall   Wertstoffe
Samstag, 20.12.25 12.20 Bezirke 1+2 Bezirk 6
Montag, 22.12.25   1.12.20
Bezirke 3+4   Bezirk 7
Dienstag, 23.12.25  2.12.20
Bezirke 5+6   Bezirk 8+Wertstoffcontainer B
Mittwoch, 24.12.25  3.12.20   23.12.20 Bezirke 7+8   Bezirk 9
Samstag, 27.12.25 Bezirke 9+10   Bezirk 10

 

Die Betriebsleitung des EBB bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten.

Der EBB wünscht allen Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern eine Frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2026!




Landrat besucht ADAC Luftrettungsstation „Christoph 8“: „Danke für den Einsatz“

Von hinten links nach rechts vorne: Landrat Mario Löhr, Stefan Unterbusch (Leitender Hubschraubernotarzt), Holger Gutzeit (Dezernent Kreis Unna), Priv.-Doz. Dr. Christine Meyer-Frießem (Teamchefin und Chefärztin der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin), Julia Alexandra Schütte (Geschäftsführerin St. Marien Hospital), Thomas Kade (Stationsleiter Christoph 8), Kim Kristin Friedel (diensthabende Notärztin Christoph 8), Michael Gilbert (Regionalbeauftragter Luftrettung ADAC Luftrettung gGmbH), René Wauro (Kreisbrandmeister Kreis Unna) und Dr. Erik Lipke (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Unna). Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Kreis Unna. Traditionell besucht Landrat Mario Löhr das Team des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 8“ in Lünen am St. Marien Hospital kurz vor den Feiertagen und dankt für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. So auch am Freitag, 12. Dezember. „Sie leisten wichtige Arbeit hier im Kreis Unna und darüber hinaus und versorgen Patienten mit schwersten Verletzungen“, so Landrat Löhr. „Das ist kein einfacher Job. Umso wichtiger ist es mir, dafür danke zu sagen.“

Gerufen wird der Hubschrauber bei bestimmten Einsatzstichworten – in der Praxis sind das beispielsweise Unfälle auf Autobahnen, Reit- und Mountainbike-Unfälle oder Motorradunfälle. In diesem Jahr blickt das Team auf bislang 922 Einsätze zurück. Dabei machten Unfallverletzungen mit rund 54,2 Prozent erneut den größten Anteil aus, gefolgt von internistischen Notfällen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit rund 12,3 Prozent. Durchschnittlich rückte die Crew der EC135 damit fast drei Mal pro Tag aus, um schnelle Hilfe aus der Luft zu bringen.

Der „Christoph 8“, der gemeinnützigen ADAC Luftrettung bringt seit über 50 Jahren auf dem schnellsten Weg Hilfe von Lünen in die Region und darüber hinaus – innerhalb von 20 Minuten kann der Helikopter in 70 Kilometer entfernte Orte fliegen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich bis ins Münsterland, das Sauerland, an den Rhein und bis zum Teutoburger Wald. Anfliegen kann er dann direkt entsprechend spezialisierte Krankenhäuser – das kann etwa auch das Krankenhaus im niederländischen Enschede sein.
Landrat Löhr wünschte der Crew zum Jahresende alles Gute und „allzeit sicheren Flug“.

Weitere Informationen zum Christoph 8 sind unter https://luftrettung.adac.de/stationen/christoph-8/ zu finden. Mehr zum Standortkrankenhaus gibt es unter www.klinikum-luenen.de.

Hintergrund
Da Rettungshubschrauber luftgebunden unterwegs sind, können diese mit ca. 70 Kilometer je Standort viel größere Einsatzradien als beispielsweise ein normaler Rettungswagen abdecken. Daher fast das Land NRW im Luftrettungserlass Kreise und kreisfreie Städte zusammen, die dann die jeweiligen Rettungshubschrauber gemeinsam Tragen und in deren Bereich dieser Hubschrauber dann bei Verfügbarkeit als erster Zugriff eingesetzt wird. Da der Rettungshubschrauber Christoph 8 im Kreis Unna stationiert ist, hat der Kreis Unna als Kernträger mit der Kreisleitstelle auch die Aufgabe der hubschrauberführenden Leitstelle, von der der Hubschrauber dann disponiert wird. PK | PKU




SPD Weddinghofen-Heil unterstützt Weihnachtsmarkt auch 2025

Die SPD Weddinghofen-Heil unterstützt den Weihnachtsmarkt in Weddinghofen auch im Jahr 2025 und leistet damit erneut einen Beitrag zum Gelingen dieser wichtigen Veranstaltung im Stadtteil. Mit ihrer Unterstützung würdigt die SPD die engagierte Arbeit der beteiligten Vereine und stärkt zugleich das ehrenamtliche Engagement vor Ort.
„Die Vereine in unserem Stadtteil leisten einen unschätzbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Weddinghofen und Heil. Sie schaffen Begegnung und Zusammenhalt. Mit unserer Unterstützung möchten wir Dankbarkeit ausdrücken und die aktive Mitgestaltung des Weihnachtsmarktes fördern“, erklärt der Vorsitzende der SPD Weddinghofen-Heil, Jens Schmülling.
Der Beitrag der SPD soll dazu beitragen, die Vereinsarbeit von Wir in Weddinghofen zu würdigen, die Organisation künftiger Veranstaltungen zu unterstützen und den Weihnachtsmarkt auch weiterhin als festen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Zugleich unterstreicht die SPD Weddinghofen-Heil damit ihre enge Verbundenheit mit dem ehrenamtlichen Engagement und dem lebendigen Gemeinschaftsleben im Stadtteil.



Verabschiedung von Heike Sohn nach über drei Jahrzehnten im Dienst der Stadt Bergkamen

Die Stadt Bergkamen verabschiedet zum 01. Januar 2026 Frau Heike Sohn in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihrem Renteneintritt endet eine über drei Jahrzehnte währende, engagierte und verlässliche Tätigkeit im Dienste der Stadtverwaltung.

Frau Sohn begann ihre berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zur Kommunalen Angestellten, die sie vom 01.08.1978 bis zum 31.01.1981 absolvierte. Am 01.06.1991 trat sie ihren Dienst bei der Stadt Bergkamen an. Dort war sie zunächst bis zum 31.12.1999 im Bereich StA 23 „Liegenschaften“ tätig. Ab dem 01.01.2000 arbeitete sie im StA 33 / Sachgebiet 32 Sicherheit und Ordnung und prägte mit ihrer fachlichen Kompetenz und Zuverlässigkeit in den Bereichen Landeshundegesetz, Kirmes, Psychisches Krankengesetz, Pandemieregelungen und Reisegewerbe die Arbeit des Teams. Am 12.12.2013 konnte Frau Sohn ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum feiern.

Die Stadt Bergkamen dankt Frau Heike Sohn herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihren wertvollen Beitrag zur Verwaltungsarbeit.




Geplante Erhöhungen von Steuern und Elternbeiträgen wurden vertagt

Die von Kämmerin Sandra Diebel vorgeschlagenen Erhöhungen bei den Steuern sowie bei den Kita- und OGS-Elternbeiträgen haben am Donnerstag für gut gefüllte Zuschauerränge des großen Ratssaals gesorgt. Kontroverse Diskussionen gab es allerdings nicht bei den entsprechenden Tagesordnungspunkten. Sie wurden zurückgezogen. Die Debatten und die Entscheidungen darüber wurden verschoben, wahrscheinlich auf die Ratssitzung Mitte Februar.

Richtig aufatmen können die betroffenen Eltern und Steuerzahler nicht. Die neuen Sätze für die Kita-Gebühren sollten ohnehin erst am 1. August 2026 mit Beginn des neuen Kindergartenjahres in Kraft treten. Für die Steuern wird es laut Ankündigung von Sandra Diebel zwei Bescheiden: die erste Ende Januar / Anfang Februar vermutlich mit den bisherigen Hebesätzen und dann noch einmal bis Anfang Mai mit den neuen Hebesätzen und den dann fälligen Nachzahlungen.

Neben den Wahlen fast aller Ausschussvorsitzenden sowie der Entsendung von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt in diverse Gremien sowie der Ernennung von Ex-Bürgermeister Bernd Schäfer, Ex-SPD-Fraktionschef Dieter Mittmann, Ex-Grünen-Fraktionsvorsitzende Thomas Grziwotz, Dirk Haverkamp, und Manuela Veit zu Ehrenratsmitgliedern stand die Einbringung des Entwurfs des Haushaltsplans für 2026 durch Kämmerin Sandra Diebel im Mittelpunkt des Interesses.

Sie zeichnete ein düsteres Bild von der Finanzlage der Stadt. Sie sei strukturell unterfinanziert. So würden beispielsweise die Schlüsselzuweisungen des Landes an die Kommune fast vollständig über die Kreisumlage in die Kasse des Kreises Unna fließen. Für 2026 rechnet Sandra Diebel mit Einnahmen ihn Höhe von 194 Millionen Euro. Dem stehen Ausgaben von 207 Millionen gegenüber. Die Differenz von 13 Millionen Euro soll durch eine Entnahme aus der sogenannten Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden. Neben den bereits angestoßenen Einsparungen der Verwaltung seien die von ihren vorgeschlagenen Erhöhungen der Elternbeiträge und der Steuern eigentlich unumgänglich.

Bis Mitte Februar haben jetzt die Fraktionen Zeit, den Haushaltsplanentwurf zu beraten und eigen Vorschläge zu entwickeln.

Der Entwurf der Haushaltssatzung nebst Anlagen liegt ab dem 22.12.2025 im Rathaus der Stadt Bergkamen, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen, aus. Alle Einwohner und Abgabepflichtigen haben die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Auslegungsfrist Einwendungen bei der vorgenannten Stelle zu erheben, über die der Rat in öffentlicher Sitzung zu beraten und zu beschließen hat.




Bürgermeister Thomas Heinzel verabschiedet Andreas Kray nach 40 Dienstjahren

V.l. Bürgermeister Thomas Heinzel, Andreas Kray, Thomas Hartl, Andrea Kollmann und Elke Neumann. Foto: Stadt Bergkamen

Mit großem Dank und hoher Wertschätzung verabschiedet die Stadtverwaltung zum 1. Januar 2026 Herrn Andreas Kray, der nach langjährigem, engagiertem Dienst in die Freizeitphase seiner Altersteilzeit eintritt. Sein beruflicher Weg und seine Verdienste sind eng mit der positiven Entwicklung der Schulverwaltung, Weiterbildung und des Sports in Bergkamen verbunden.

Herr Kray begann seine Laufbahn am 2. September 1985 als Stadtinspektoranwärter. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und seiner Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe im Jahr 1988 führte ihn sein Weg zunächst in den Bereich Bauberatung und Bauordnung.

Im April 1990 wechselte er in die Schulverwaltung und prägte diese mehr als drei Jahrzehnte lang: Zunächst als Sachgebietsleiter und stellvertretender Amtsleiter, ab dem Jahr 2000 schließlich als Amtsleiter des StA 40 „Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport“. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die die Bildungs- und Sportlandschaft nachhaltig gestärkt haben. Sein klarer Blick für organisatorische Herausforderungen, seine Verlässlichkeit und sein beständiger Einsatz für gute Rahmenbedingungen an Schulen und in der Weiterbildung fanden weit über sein Amt hinaus große Anerkennung.

Seine beruflichen Meilensteine, darunter das 25-jährige Dienstjubiläum im Jahr 2010, die Aufnahme in die Altersteilzeit-Arbeitsphase 2021 sowie das 40-jährige Dienstjubiläum im September 2025, zeugen von einer beeindruckenden Kontinuität und Loyalität.




SPD-Fraktion fordert transparente Informationen zur Realisierung von öffentlich gefördertem Wohnraum im Projekt UKBS Turmarkaden

SPD-Fraktion Bergkamen fordert transparente Informationen zur Realisierung von öffentlich gefördertem Wohnraum im Projekt UKBS Turmarkaden
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen wird ii der Ratssitzung am Donnerstag, 11. Dezember, eine Anfrage stellen, um Transparenz bei der Umsetzung des öffentlich geförderten Wohnraums im Rahmen des Projekts UKBS Turmarkaden zu schaffen.

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Aufgaben unserer Zeit – auch in Bergkamen. Gerade angesichts steigender Mieten und des wachsenden Bedarfs müssen wir sicherstellen, dass die geplanten Maßnahmen zügig und verlässlich umgesetzt werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs.
Die SPD-Fraktion zeigt sich zudem irritiert darüber, dass das Bauschild der UKBS am Projektstandort verschwunden ist. „Ein fehlendes Bauschild wirft Fragen auf. Wir wollen wissen, ob dies ein Hinweis auf Verzögerungen oder Änderungen im Zeitplan ist.“ „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten weiterhin sichtbare Fortschritte und wir wollen sicherstellen, dass Sorgen hoffentlich unbegründet sind.“

Die Anfrage umfasst Fragen zu Zeitplan, Prozessablauf und Finanzierung:

Welche konkreten Schritte sind für die Realisierung vorgesehen und gibt es einen verbindlichen Zeitrahmen für Planung, Genehmigung, Baubeginn und Fertigstellung?

Wie gestaltet sich der Ablauf von der Projektplanung bis zur Umsetzung und welche Akteure sind eingebunden?

Liegen bereits Zusagen oder Anträge für Fördermittel vor? Wie werden Städtebaufördermittel im Rahmen des ISEK eingebunden und gibt es Risiken oder Verzögerungen?

„Nach jahrelangem Stillstand auf der Brachfläche der ehemaligen Turmarkaden hat die Stadt Bergkamen Anfang 2025 den Kaufvertrag für das Areal unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für eine umfassende Neugestaltung des Stadtzentrums. Geplant ist, den südlichen Teil des Areals gemeinsam mit der UKBS zu entwickeln und dort überwiegend öffentlich geförderten Wohnraum zu schaffen. Parallel dazu entwickelt die Firma Stroetmann im nördlichen Bereich Einzelhandelsangebote wie ein E-Center und einen Drogeriemarkt.

Die SPD-Fraktion möchte diese Entwicklung weiter voranbringen und daher einen transparenten Zugang zu Informationen zur Umsetzung schaffen: „Wir wollen erreichen, dass die Menschen in Bergkamen wissen, wann mit den ersten sichtbaren Fortschritten zu rechnen ist. Planungssicherheit ist entscheidend. Entscheidend für die Stadt und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger, die dringend bezahlbaren Wohnraum benötigen“, so Derichs.

Die Anfrage wird in der nächsten Ratssitzung gestellt. Die SPD-Fraktion erwartet eine schriftliche Beantwortung und eine kurze Darstellung im Rat.