IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen lädt zum politischen Frühschoppen ein

Der Vorstand der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen.

Die IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen führt am Samstag, 7. September, um 11.00 Uhr auf der Terrasse des Kleingartenvereins „ Im Krähenwinkel“ ihren politischen Frühschoppen durch (bei schlechtem Wetter im Vereinsheim). Die Mitglieder der Ortsgruppe und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich dazu eingeladen.

Als Gäste haben sich die Mitglieder der Fraktionen aus dem Rat der Stadt Bergkamen angekündigt. Sie sollen den Mitgliedern der Ortsgruppe und den Bürger/ innen zu bestimmten Themen Rede und Antwort stehen.

Dazu erklärt der Vorstand der IG BCE-Ortsgruppe: Als Dauerbrenner entpuppt sich hierbei die Nahversorgung in Weddinghofen, man könnte auch sagen „Die unendliche Geschichte“.

Weitere Themen, so haben wir es  erfahren, werden die Bebauung in Weddinghofen, die Buslinie S30  und die Fertigstellung der L821n und deren Auswirkung auf den Verkehr auf der Schulstraße haben.

Wann wird das Bad in Betrieb genommen.

Angebote für Jugendliche werden auch auf der Agenda sein.

Wir als Vorstand der Ortsgruppe wollen auch die Kommunalwahl 2025 thematisieren. Erfahren unsere lokalen Politiker eigentlich  noch eine Wertschätzung durch unsere Bürgerinnen und Bürger?

Wie muss Politik sich verändern, um das Feld nicht den Populisten zu überlassen?

Sind Kommunalwahlen nur noch örtlich begrenzte Bundestagswahlen?

Schlägt sich die schlechte Stimmung im Bund auf das Wahlergebnis bei der Kommunalwahl aus?

Nimmt man Kommunalpolitik überhaupt noch wahr?

All das sind nur einige Fragen, auf die man gerne Antworten hätte.“




Neues Sicherheitskonzept für das Kreishaus greift zum 2. September

Im Zuge der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes werden sich die Zugangsregelungen für das Kreishaus in Unna ab Montag, 2. September, ändern.

Das Kreishaus kann während der allgemeinen Öffnungszeiten wie bisher von Besuchern über den Haupteingang betreten werden. Insofern bleibt die Kreisverwaltung nach wie vor ein offenes Haus, allerdings aus Sicherheitsgründen beschränkt auf die Flächen im Erdgeschoss.
Der Zugang zu den oberen Etagen sowohl über die Aufzüge als auch über die Treppenhäuser ist künftig nur noch mit einem Transponder möglich. Besucher, die Kreismitarbeitende oberhalb des Erdgeschosses aufsuchen möchten oder einen Termin vereinbart haben, müssen zunächst die Mitarbeitenden der Infothek aufsuchen, die dann den Kontakt zur jeweiligen Ansprechperson im Haus herstellen.

Nach dem Termin können die Besucher die jeweilige Etage alleine verlassen. Von den oberen Etagen ist der Weg ins Erdgeschoss ohne Transponder möglich. Das Aussteigen auf einer Zwischenetage ist nicht möglich – gleiches gilt auch für den Gang über das Treppenhaus.
Insgesamt wurden 34 Zutrittsleser an 32 Türen und zwei Aufzügen verbaut und fast fünf Kilometer Kabel verlegt. Die Umbauphase hat neun Monate gedauert.

Kritische Situationen mit Besuchern in der Vergangenheit haben Landrat Mario Löhr und seinen Verwaltungsvorstand dazu veranlasst, die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung besser vor unvorhersehbaren Risiken zu schützen. Darüber hinaus ist der Kreis Unna im vergangenen Jahr dem Präventionsnetzwerk #sicherimdienst beigetreten. PK | PKU




Luftbilder und 360-Grad-Ansichten auch für Bergkamen verfügbar

Am Bildschirm in eine flächendeckende 3D-Ansicht des Ruhrgebiets eintauchen – das ist nach den jüngsten Flügen der Kooperation im Geonetzwerk.metropoleRuhr* möglich. Aus den hochauflösenden Senkrecht- und Schrägluftbildern wurde eine 360-Grad-Ansicht für die gesamte Region generiert und dies so detailgetreu, dass auch in Bergkamen Halden, Gewerbegebiete, Grünanlagen, Wohngebiete und Sehenswürdigkeiten sichtbar sind.

Dieses dreidimensionale digitale Abbild der Region, können bspw. Stadtplaner nutzen, um Neubauvorhaben in die bestehende Umgebung einzubauen und die Auswirkungen auf den Flächenverbrauch oder die Verkehrswege zu simulieren. Für Feuerwehr und Polizei ist nun vor Eintreffen am Einsatzort eine virtuelle Planung des Einsatzes durch hochdetaillierte Bildinformationen möglich. Interessant sind die Bilder auch für Privatpersonen, die so ihr Haus aus einer ganz neuen Perspektive erleben können.

Seit 100 Jahren lässt der Regionalverband Ruhr (RVR) zum Zweck der Raumbeobachtung die Region in Zusammenarbeit mit den Verbandsmitgliedern aus der Luft fotografieren. Zunächst analog und schwarz-weiß, dann farbig und digital. Dank einer Koopera­tionsvereinbarung des RVR und der Vermessungs- und Katasterämter / Ämter für Geoinfor­mation erfolgt eine regelmäßige Befliegung der gesamten Region nach abgestimmten Standards. Dabei werden jährlich rund 150.000 hochaufgelöste Luftbilder aufgenommen. Die Aufnahmen werden von nun an auch dreidimensional aufbereitet.

Die regelmäßig aktualisierten Luftbilder und 3D-Ansichten stehen öffentlich und frei verfügbar auf der Webseite www.3d.ruhr zur Betrachtung bereit. Eine Adresssuche hilft, Orte, Plätze und Straßen zu finden.

*Im Geonetzwerk.metropoleRuhr kooperieren seit 2013 die Städte und Kreise der Metropole Ruhr, um Geoinformationen regional einheitlich bereitzustellen. Nutzerfreundlich sind z. B. auch Bebauungspläne aller Kommunen der Metropole Ruhr mit einem „Klick“ abrufbar. Der RVR hat sowohl die Beteiligung im Netzwerk als auch die Einrichtung der Geschäftsstelle beim RVR fest verankert. Über kommunale Verwaltungsstrukturen hinweg können so neue praxisorientierte Anwendungen und Projekte auf Basis gemeinsamer Geodaten entwickelt und realisiert werden. Die Kooperation im Netz ist zu finden unter www.geonetzwerk.ruhr.




Iqony stellt Bundeskanzler Olaf Scholz Kraftwerksprojekt Bergkamen vor

„Ließen sich von Dr. Andreas Reichel (vorne rechts im Bild) das Bergkamener Kraftwerksprojekt erläutern (v.l.n.r.): Hernes OB Dr. Frank Dudda, Bundeskanzler Olaf Scholz, RVR-Verbandspräsident Garrelt Duin und Bochums OB Thomas Eiskirch.“ Foto: Jochen Tack/RVR

Auf Einladung des Regionalverbands Ruhrgebiet (RVR) besuchte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag das Ruhrgebiet. In
Begleitung des RVR-Verbandsvorsitzenden Garrelt Duin und Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda in seiner Funktion als Vorsitzender des Ruhrparlaments bereiste der Kanzler verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region. Dabei lag ein Schwerpunkt auf den Themen Wasserstoff und Ausgestaltung der künftigen Energieversorgung. Einer der Orte, den der Kanzler ansteuerte, war das O-Werk in Bochum. Der erklärte „Hotspot der Digitalwirtschaft und-wissenschaft“ auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Werks ist eines der Leuchtturmprojekte, die im Rahmen des Bochumer Wirtschafts- und Stadtentwicklungsprojekts „Mark 51.7“ entstanden sind.

Vor einem hochkarätig besetzten Wirtschaftsdialog, der den Abschluss der Delegationsreise des Kanzlers bildete, präsentierte Dr. Andreas Reichel als CEO und Arbeitsdirektor von Steag und Iqony dem Kanzler den aktuellen Planungsstand in Sachen des neuen, wasserstofffähigen Gaskraftwerks in Bergkamen.

Herausforderungen der Kraftwerksstrategie sind bekannt
Dieser zeigte sich im persönlichen Gespräch in Sachen Kraftwerksstrategie gut informiert und insbesondere an einem Modell der geplante Anlage interessiert. „Der Bundeskanzler hat deutlich gemacht, dass ihm die komplexe Problemlage beim Thema Kraftwerksstrategie und deren inhaltliche Verflechtung mit anderen zentralen Spielfeldern der Energiewende wie dem Thema Wasserstoffkernnetz oder Hochlauf der Wasserstofferzeugung bewusst ist“, so Andreas Reichel. Mit Blick auf die noch ausstehende finale Ausgestaltung des zentralen energie-, klima- und industriepolitischen Vorhabens der Bundesregierung habe Olaf Scholz zu erkennen gegeben, dass er für die nähere Zukunft finale und wegweisende Entscheidungen erwarte.

Investitionsbereitschaft braucht Investitionssicherheit
Andreas Reichel betonte im Austausch mit dem Kanzler einmal mehr nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die Befähigung von Steag und Iqony, unter anderem am bestehenden Kraftwerksstandort Bergkamen ein neues und dank Wasserstoffs perspektivisch klimaneutrales Gaskraftwerk zu bauen, wenn denn die Rahmenbedingungen für die erforderliche Investitionssicherheit sorgen. „Wir sind in den Vorbereitungen weit fortgeschritten, mit dem Scoping-Termin ist der Startschuss für das Genehmigungsverfahren schon gefallen und wir haben bereits Geld investiert, um das Projekt so weit voranzubringen, wie es ohne Entscheidung über die finalen regulatorischen Bedingungen möglich ist – und dem Kanzler ist bewusst, dass die Politik jetzt liefern muss“, so Andreas Reichel zusammenfassend.

Kanzler bekräftigt den Bedarf an neuen Kraftwerken
Gemeinsam mit Iqony CEO und COO Dr. Ralf Schiele nahm er auch am anschließenden Wirtschaftsdialog teil, in dem Olaf Scholz sich nochmals in großer Runde dazu bekannte, dass Deutschland zur Sicherung einer klimaverträglichen Energieversorgung dringend neue
Kraftwerksleistung brauche.




Bürgerbüro und das Standesamt am Mittwoch geschlossen

Aufgrund einer Fortbildung der Mitarbeiter bleiben das Bürgerbüro und das Standesamt am Mittwoch, 04.09.2024, ganztägig geschlossen. Am Donnerstag stehen die Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

 




SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil lädt zu seinem traditionellen Dämmerschoppen ein

Am kommenden Freitag, 30. August, veranstaltet der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil seinen traditionellen Dämmerschoppen auf dem Ernst-Flüß-Platz in Weddinghofen. In gemütlicher Atmosphäre freuen sich die aktiven Kreis- und Ratsvertreter der SPD ab 16:30 Uhr auf einen Austausch mit Nachbarinnen und Nachbarn sowie den Akteuren der hiesigen Vereine und Institutionen.
Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann wird mit seiner beliebten „Currywurst“ für das leibliche Wohl sorgen. Ebenfalls haben Oliver Kaczmarek MdB und Silvia Gosewinkel MdL ihre Teilnahme zugesagt und werden ebenfalls für Gespräche und Anliegen ein offenes Ohr haben. Der jährlich limitierte und beliebte Rezept- und Kochkalender des SPD Ortsvereins für 2025 ist druckfrisch vor Ort erstmals erhältlich. Der Dämmerschoppen in Weddinghofen ist ausdrücklich eine Veranstaltung für die gesamte Bürgerschaft und richtet sich keinesfalls nur an Parteimitglieder.



Fahrradtour durch Rünthe – die Spielplätze im Fokus

Spielplatztour (v.l.n.r.): Klaus Kuhlmann, Dagmar Henn, Oliver Schäfer, Alexander Höll)

Am vergangenen Montag, den 19. August 2024 veranstaltete der Vorstand des SPD-Ortsvereins Rünthe eine ganz besondere Fahrradtour: Die Spielplätze sollten unter die Lupe genommen werden. In Kooperation mit dem Jugendamt sollten dabei Mängel erfasst und verbessert werden.

Neben Schwerpunktspielplätzen wie „Am Landwehrpark“ und „Wierlingstraße“ wurden auch Ergänzungsspielplätze wie „Beverstraße“ und „Sandbochumerweg“ besucht. Großes Lob spricht der Ortsverein dem Baubetriebshof für die Sauberhaltung der Spielplätze aus: „Wir kennen alle den Zustand mancher Spielplätze nach einem Party-Samstag oder im Sommer nach längerer Zeit das hohe Gras. Solche und ähnliche Dinge konnten wir bei unserer Tour nicht feststellen. Wir freuen uns über das Engagement unsere Spielplätze in einer solchen Form sauber zu halten und für unsere Kinder und Familien die Attraktivität zu steigern.“

Bereits beobachten konnte der Ortsverein die Nutzung neuinstallierter U3-Spielgeräte. Sie ersetzen seit einiger Zeit ältere, abgebaute Spielgeräte. Ebenfalls suchten der Ortsverein das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. „Wir freuen uns, dass auch die Bürgerinnen und Bürger den Zustand der Rünther Spielplätze loben. Gleichzeitig danken wir auch für die Impulse die uns aus Elternsicht gegeben wurden.“

Selbstverständlich suchte der Ortsverein auch das Gespräch mit Kindern. Ältere freuen sich über die großen Bolzplätze, Jüngere über einen scherbenfreien Sand zum Spielen. Dinge, die der Ortsverein besonders im Blick behält. „Vor allem die Meinung der Jüngeren unserer Gesellschaft interessiert uns brennend.“

In den nächsten Tagen wird der Ortsverein in die Evaluation mit dem Jugendamtsleiter Christian Scharwey gehen. Es sollen Lösungen für die entdeckten Mängel gefunden werden, die allerdings nur Kleinigkeiten darstellen. Auch möchte der Ortsverein seine Ideen und die Perspektive der Eltern und ihrer Kinder gegenüber des Jugendamts zu weiteren Gestaltung der Rünther Spielplätze anbringen.

„Wir ziehen von unserer Fahrradtour ein rein positives Fazit“, betont der Ortsverein. Im nächsten Jahr soll es wieder im Sommer eine Spielplatztour geben, bei der neue Fortschritte unter die Lupe genommen werden. In der Zwischenzeit wird es allerdings auch Stippvisiten von Mitgliedern des Ortsvereins auf den Spielplätzen geben, um Zwischenstände in Erfahrung zu bringen und ggf. kurzfristig auftretende Auffälligkeiten zu melden und zu beseitigen.

Der Ortsverein betont dabei die Wichtigkeit der Bürgerinnen und Bürger: „Sollten Ihnen Dinge auffallen, so scheuen Sie sich nicht davor das Jugendamt oder uns zu kontaktieren. Auch eigene Ideen zur Optimierung der Spielplätze sind immer erwünscht. Dies steigert nicht nur die Attraktivität der Spielplätze, sondern auch des Ortsteils Rünthe.“

Abschließend bedankt sich der Ortsverein beim Jugendamt für die Zusammenarbeit und dessen Kreativität und Einsatz, wenn es um Kinder und Jugendliche geht.




BergAUF Bergkamen lädt zum Jubiläums-Sommerfest zum 20-jährigen Bestehen ein

BergAUF Bergkamen lädt zum 20-jährigen Bestehen am Samstag, 24. August, von 15bis 22 Uhr zum Jubiläums-Sommerfest am und ums Albert-Schweitzer-Haus in Bergkamen-Weddinghofen, Schulstraße 8 – 10, ein. Auch Kinder sind sehr willkommen!




Konsequentes Vorgehen von Stadt Bergkamen und EBB gegen Müll: Aufräumaktion zeigt Wirkung

Müllentsorgung zwangsweise: Die betroffene Wohnungsbaugesellschaft musste eine Rechnung über 1.380 Euro begleichen.

Die Reinigungsoffensive von Stadt Bergkamen und EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) zeigt weiter die gewünschte Wirkung: Nachdem einer uneinsichtigen Wohnungs­baugesellschaft in Oberaden kürzlich rund 1.380 Euro für die zwangsweise Reinigung ihres Grundstücks in Rechnung gestellt wurden, reichte jetzt in einem ähnlichen Fall die bloße Androhung einer solchen Maßnahme, um den Vermieter zum Beseitigen von Bauschutt, Restabfall und Sperrmüll zu bewegen. Bürgermeister Bernd Schäfer: „Es zeigt sich, dass die Vermüllung von Privatgrundstücken durch beherztes Eingreifen und konsequente Ahndung erfolgreich verhindert werden kann!“

Die Reinigung des Grundstücks durch den EBB war Anfang des Monats erforderlich geworden, weil die Wohnungsbaugesellschaft trotz Androhung einer sogenannten Ersatzvornahme untätig geblieben war und weder Schutt noch Abfall auf einem ihrer Grundstücke beseitigt hatte. Insbesondere durch den Restmüll drohte eine Gefahr durch Ratten und anderes Ungeziefer, sodass sich der EBB schließlich zum Eingreifen gezwungen sah und der Gesellschaft anschließend die Kosten für Personal-, Fahrzeug- und Geräteeinsatz sowie Entsorgung und Fremdleistungen (Container) berechnete.




Stadt Bergkamen und EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) mit neuem Angebot: Sperrmüll-Online auf der Zielgeraden

In Kürze ist es in Bergkamen deutlich einfacher, die Sperrmüllabfuhr zu beantragen und zu bezahlen – nämlich ganz bequem von zu Hause aus. „Ein Besuch im Bürgerbüro oder beim EBB ist dann nicht mehr erforderlich“, ist Betriebsleiter Stephan Polplatz vom neuen Angebot überzeugt. Die neue online­basierte Lösung für den Sperrabfall hat er Anfang Juli im Betriebsausschuss vorgestellt. Nach dessen Zustimmung und den Arbeiten an der Software geht der neue Service bereits am 1. September an den Start. Neben GiroPay ist eine Bezahlung über PayPal und alle Kreditkartensysteme möglich. Eine Lösung für ApplePay und GooglePay wird demnächst ebenfalls verfügbar sein.

„Es ist auch weiter möglich, Sperrmüll vor Ort im Bürgerbüro oder beim EBB persönlich zu beantragen und sich dort beraten zu lassen“, betont Bürger­meister Bernd Schäfer, der das neue Online-Angebot als weiteren Schritt zu einer dienstleistungsorientierten Kommunalverwaltung betrachtet. Bis das neue Angebot verfügbar ist, hat der EBB noch einiges zu erledigen. Aktuell laufen die Schulungen für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; in wenigen Tagen beginnen jene für die des Bürgerbüros der Stadt Bergkamen. Die Möglichkeit des Erwerbs einer Sperrmüllkarte am Wertstoffhof wird vermutlich Ende dieses Jahres auslaufen.




Dienstjubiläen und eine Verabschiedung bei der Stadt Bergkamen

Von links: Martina Bierkämper, Michael Bartusch, Ralf Weber, Werner Ruddigkeit, Cornelia Herbst, Jana Bräutigam, Thomas Hartl, Melanie Liebmann, Andrea Kollmann, Bürgermeister Bernd Schäfer. Foto: Stadt Bergkamen

Jana Bräutigam, Melanie Liebmann, Michael Bartusch, Cornelia Herbst, Ralf Weber und Werner Ruddigkeit denken gerne an ihren ersten Arbeitstag bei der Stadt Bergkamen zurück. Aus Anlass ihrer Arbeitsjubiläen und des Renteneintrittes von Werner Ruddigkeit wurden sie kürzlich im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und Personalratsvorsitzender Andrea Kollmann geehrt.

Jana Bräutigam begann im Jahr 1999 den Vorbereitungsdienst für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Danach lernte sie verschiedenste Ämter und Sachgebiete kennen einschließlich dem „Kulturreferat“ und dem Amt für „Bürgerdienste, Ordnung und Soziales“. Seit 21 Jahren ist Jana Bräutigam nun im Bereich „Bürgerdienste“ tätig und für viele Aufgaben im Bereich des Melde- und Passwesens zuständig. U.a. gehören die An-, Um- und Abmeldungen, die Antragsaufnahme für die Ausstellung von Ausweisen und Pässen zu ihrem Aufgabengebiet. Insbesondere führt sie aber auch Aufgaben im Rahmen der Amtshilfe durch. Hierzu zählen Melderegisterauskünfte, die Bearbeitung von Auskunftssperren und Maßnahmen bei Verstößen gegen das Meldegesetz.

Melanie Liebmann begann ebenfalls im Jahr 1999 die Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation. Auch Melanie Liebmann lernte verschiedenste Ämter kennen einschließlich dem Amt für „Finanzen und Steuern“ sowie dem Amt für „Bürgerdienste, Ordnung und Soziales“. Melanie Liebmann ist seit fast 14 Jahren im Bereich „Soziales“ tätig und u.a. für die Entgegennahme, selbstständige Bearbeitung und der Entscheidung über Anträge auf Gewährung nach dem Wohngeldgesetz sowie für die Rücknahme, der Aufhebung, des Widerrufs und der Kostenerstattung nach dem Sozialgesetzbuch zuständig.  Während ihrer Tätigkeit bei der Stadt Bergkamen hat Frau Liebmann den Angestelltenlehrgang I erfolgreich absolviert.

Im Jahr 1984 begann Cornelia Herbst ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen. Auch Cornelia Herbst lernte verschiedenste Ämter kennen einschließlich dem „Sportamt“, dem „Personenstandsamt“, dem Amt für „Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport“ und dem Amt für „Finanzen und Steuern“. Seit fast 7 Jahren ist Cornelia Herbst im Bereich der Schulverwaltung tätig und u.a. für die Mithilfe bei Angelegenheiten der Lernmittelfreiheit, der Verwaltung des Schulbudgets, der Bearbeitung des Einschulungsverfahrens, der Schulrevision sowie der Verwaltung und Erhebung der Elternbeiträge, städt. Eigenanteile und Mithilfe bei der Drittmittelverwaltung zur Finanzierung der außerunterrichtlichen Betreuung an zwei Grundschulen zuständig.

Michael Bartusch begann seinen beruflichen Werdegang im gewerblichen Bereich im Jahr 1984 bei der Stadt Bergkamen. Er absolvierte erfolgreich seine Ausbildung als Gärtner im Bereich „Garten- und Landschaftsbau“ und beendete im Jahr 1992 nochmal erfolgreich die Ausbildung zum Fachagrarwirt in dem Bereich „Baumpflege“.  Zudem absolvierte er im Jahr 2009 erfolgreich seine Meisterprüfung in der Fachrichtung „Garten- und Landschaftsbau“. Das Tätigkeitsfeld von Michael Bartusch erstreckt sich bis heute in diesem Gebiet. Er übernimmt die Leitung im Bereich „Grünwesen“ und ist städtischer Baumpfleger. Zu seinem Aufgabengebiet gehört u.a. die Personaleinsatzplanung in dem Sachgebiet „Grünflächen“, die Ausbildungsleitung im Bereich „Gala-Bau“ sowie die Einsatzleitung des Winterdienstes. Seit 2011 ist Michael Bartusch Mitglied im Prüfungsausschuss für Prüfungen im Ausbildungsberuf „Gärtner/in“.

Ralf Weber begann im Jahr 1984 den Vorbereitungsdienst für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Auch er lernte verschiedenste Ämter kennen einschließlich dem „Haupt- und Personalamt“, dem „Bauverwaltungsamt“, dem Amt für „Finanzen und Steuern“, dem Amt für „Recht und Vergabe“ sowie dem „Jugendamt“. Seit April 2021 ist Ralf Weber im Amt für „Immobilienwirtschaft“ tätig. Er ist u.a. für die Erstellung und Kontrolle der Bauzeitenpläne, dem Kostencontrolling von Bauvorhaben sowie für die Vorbereitung der Schlussverwendungsnachweise zuständig.

Im Jahr 1979 begann Werner Ruddigkeit seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen. Nachdem er diese im Jahr 1982 erfolgreich beendete, lernte auch er verschiedenste Ämter kennen einschließlich dem „Bauamt“, dem „Rechtsamt“ sowie die „Finanzbuchhaltung“. Werner Ruddigkeit war zuletzt in der „Finanzbuchhaltung“ tätig und u.a. für das Anlegen von Personenkonten, das Überwachen von Geldeingängen von Zahlungspflichtigen, dem Schriftverkehr im Bereich „Mahnung und Vollstreckung“ bei Nichtzahlungen innerhalb bestimmter Bereiche sowie die Abnahme einer Vermögensauskunft zuständig.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.