Stadtkämmerin Sandra Diebel verzichtet in 2025 auf den Dreh an der Steuerschraube

Stadtkämmerin Sandra Diebel

Was müssen Bergkamenerinnen und Bergkamener 2025 neben der „Kaltmiete“ fürs Wohnen bezahlen? Eine erste Antwort gaben Ende Oktober die GSW. Die Kosten für die Gasversorgung bleiben stabil, der Arbeitspreis für Strom sinkt sogar. Das gilt für die meisten Haushalte. Andere Energiearten wie Öl oder Fernwärme bleiben hier unberücksichtigt.

Interessant wird es für die Bürgerinnen und Bürger in der letzten Sitzung des Bergkamener Stadtrats am 12. Dezember, wenn es um die Festlegung der Gebühren und Steuern geht. Hier schlägt Stadtkämmerin Sandra Diebel zunächst vor, die Hebesätze für Grundsteuern A und B sowie für die Gewerbesteuer 2025 so zu lassen, wie sie sind, obwohl sie bereits jetzt erwartet, dass im nächsten Jahr 1,4 Millionen Euro an Steuern weniger in die Stadtkasse fließen werden.

Grund für diese Mindereinnahmen ist die Grundsteuerreform, die ab 1. Januar 2025 im Ergebnis Gewerbegrundstücke entlastet und Wohngrundstücke belastet. Andere Kommunen wollen deshalb für Gewerbegrundstücke eigene Hebesätze festlegen. Ob dies rechtens ist, darüber gehen die Meinungen in den inzwischen vorliegenden Rechtsgutachten weit auseinander.

Das wird bei der einen oder anderen Kommune zu Rechtsstreitereien führen. Deren Ergebnisse möchte der Bergkamener Verwaltungsvorstand abwarten, um dann die Hebesätze für 2026 neu zu beraten.

Das sagt aber alles nichts über die konkrete Höhe der Grundsteuer B im Einzelfall aus. Zur Erinnerung: Das Finanzamt hat für jedes Grundstück neue Grundsteuermessbetrag errechnet und die auch den Eigentümern in einem Bescheid mitgeteilt. Vorausgegangen war eine Grundsteuererklärung. Wer hier nennenswerte Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude angegeben hat, wir vermutlich mit einer höheren Grundsteuer rechnen müssen, wenn Anfang 2025 die Stadt die Bescheide zu den Grundbesitzabgaben verschickt hat.

Als Preistreiberin für die „2. Miete“ erweisen sich die Abwassergebühren, genauer gesagt: die Gebühren für die Schmutzwasserentsorgung. Hier werden die Bergkamener, vorausgesetzt der Stadtrat stimmt Donnerstag dem Vorschlag der Verwaltung zu künftig 5,06 Euro pro verbrauchten Kubikmeter Frischwasser zahlen. Bisher waren es 4,67 Euro. Günstiger wird hingegen die Gebühr für das Niederschlagswasser. Künftig sollen die Gebührenzahler nur noch 1,59 Euro pro Quadratmeter versiegelte Fläche zahlen, in diesem Jahr sind es noch 1.80 Euro.

„Die Belastung eines durchschnittlichen Vier-Personen-Haushaltes im Jahr 2025 im Bereich Schmutzwasserbeseitigung steigt um 70,20 €, im Bereich der Niederschlagsentwässerung sinkt es um 25,20 €“, rechnet die Verwaltung vor.

Erfreulich ist, dass trotz erheblicher Kostensteigerungen die Müllgebühren nicht erhöht werden, weil in der Kalkulation für 2025 Mehreinnahmen aus den Vorjahren einfließen. Ähnlich sieht es bei den Straßenreinigungsgebühren aus. Sie bleiben bei Straßen der Priorität 1 und 2 stabil bei 4,24 Euro pro Veranlagungsmeter. Bei Straßen der Priorität 3 sinkt sie minimal um einen Cent auf 3,79 Euro.




Kinder planen die Zukunft der Pfalzstraße: Schülerinnen und Schüler der Pfalzschule in Mobilitätsprojekt eingebunden

Ortsbesichtigung gehörten zum Workshop mit den Kindern der Pfalzschule. Hier die Einmündung der Goethestraße in die Pfalzstraße.

Im Rahmen des Angebots „Planen für die Zukunft“ des Zukunftsnetz Mobilität NRW hat die Stadt Bergkamen, gemeinsam mit dem Planungsbüro Stadtkinder aus Dortmund, die Schülerinnen und Schüler der Pfalzschule in die Planungen zur Zukunft der Pfalzstraße eingebunden. Das Angebot fokussiert sich auf die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen bei konkreten Planungsvorhaben und verfolgt die langfristige Integration der Interessen in die Planungsroutinen. Bürgermeister Bernd Schäfer: „Es ist von großer Bedeutung, dass die Kinder ein Mitspracherecht erhalten und ihre zukünftige Umwelt selbst mitgestalten können.“

Um die schulischen Anliegen in die geplante Umgestaltung einfließen zu lassen, fand Ende November ein Workshop mit 29 Schülerinnen und Schüler aus der zweiten, der dritten und der vierten Klasse der ortsansässigen Pfalzschule statt. Dabei ging es zum einen darum, Gefahren auf dem Schulweg zu identifizieren. Zum anderen war die Meinung der Kinder und Jugendlichen gefragt: Wie stellt sich der Schulweg aus ihrer Sicht dar? Wo besteht Handlungsbedarf? Dazu hatten sie klare Ansichten: „Wir werden von Autofahrern häufig übersehen, viele Autos fahren zu schnell und überhaupt sind auf der Pfalzstraße zu viele Autos unterwegs.“ Auch wenn die Auswertung des Workshops noch nicht abgeschlossen ist, zeigt sich bereits jetzt, was dringend erforderlich ist: gesicherte Fußgängerüberwege und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

Weitere Ideen sind, das Zufußgehen interessanter zu machen, bewegungsfördernde Spielelemente zu installieren – ohne dadurch den Roller- und Fahrradverkehr einzuschränken – und den Schülerinnen und Schülern mehr Platz im Straßenraum zu verschaffen. „Die Stadt hat wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft der Pfalzstraße erhalten und kann sich daher sehr gut vorstellen, Kinder und Jugendliche auch bei anderen Maßnahmen stärker in Planungsprozesse einzubeziehen“, zieht Norman Raupach, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität, ein positives Fazit.




40. Barbarafeier in Weddinghofen: Viel Tradition, gute Stimmung und inspirierende Worte

Am vergangenen Samstag fand bereits zum 40. Mal die traditionelle Barbarafeier im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen statt. Nach dem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der Auferstehungskirche, feierten die rund 50 Gäste gemeinsam in stimmungsvoller Atmosphäre das Bergamt zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute, der Heiligen Barbara.
Höhepunkt des Tages war die Festrede des Ehrenbürgermeisters der Stadt Bergkamen, Roland Schäfer, der mit seinen Worten genau den richtigen Ton fand und die besondere Beziehung der Schutzpatronin zur Stadt Bergkamen und ihrer Bevölkerung hervorhob. „Mit einem Mix aus historischen Anekdoten, persönlichem Bezug und einer Botschaft der Zuversicht schaffte er es, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden“, lobte der Vorsitzende Uli Matzke die Rede von Roland Schäfer am Ende der Veranstaltung. Der anschließende gesellige Teil des Tages war geprägt von guter Stimmung und einem regen Austausch unter den Gästen und den zahlreichen anwesenden Vereinsvertretern aus dem Ortsteil Weddinghofen.



FDP-Ortsverband Bergkamen ehrt Angelika Lohmann-Begander

Der FDP-Ortsverband Bergkamen kam in dieser Woche zu seinem regelmäßigen Parteitreffen zusammen. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Bergkamen, Angelika Lohmann-Begander, die auf eine beeindruckende 25-jährige Mitgliedschaft in der FDP zurückblicken kann.

In einer feierlichen Ansprache würdigte der Ortsvorsitzende Sebastian Knuhr die herausragenden Verdienste der Jubilarin. „25 Jahre Engagement für die liberalen Werte in unserer Stadt sind ein Grund zum Feiern und Ausdruck unermüdlicher Überzeugungsarbeit“, betonte er. Auch ihre Arbeit im Stadtrat wurde hervorgehoben, wo sie sich seit Jahren erfolgreich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Bergkamens einsetzt.

Die Geehrte zeigte sich sichtlich bewegt und dankte für die Auszeichnung. „Die FDP und unsere freiheitlichen Werte bedeuten mir viel. Ich freue mich, weiterhin mit Ihnen gemeinsam an der Zukunft unserer Stadt arbeiten zu können“, sagte Lohmann-Begander.

Das Treffen bot darüber hinaus Raum für angeregte Diskussionen über die politische Agenda des kommenden Jahres, darunter Themen wie Wirtschaftsförderung und Digitalisierung. Der Abend klang in einer freundschaftlichen Atmosphäre aus.




SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek kommt mit der AnsprechBar zum Bergkamener Wochenmarkt

 Um zu erfahren, was Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek regelmäßig mit der “AnsprechBar” in Wohnquartieren, auf Wochenmärkten und vor Einkaufszentren in seinem Wahlkreis unterwegs – gemeinsam mit den SPD-Verantwortungsträgern vor Ort.

Der Abgeordnete spricht mit den Menschen über ihre Sorgen und Nöte, will wissen, welche Antworten sie von der Politik erwarten und nimmt ihre Anregungen mit nach Berlin. Diesen Dialog führt Kaczmarek in der kommenden Woche am Dienstag, 10. Dezember, in Kamen und am Donnerstag, 12. Dezember, in Bergkamen fort. Interessierte treffen den Abgeordneten von 10 bis 11 Uhr auf den Wochenmärkten.




Wasserstadt Aden: Einsetzen der Dammbalken in das Verschlussbauwerk – Adensee erreicht nächste Bauphase

Die Wasserstadt Aden – das aktuell größte städtebauliche Projekt der Stadt Bergkamen – hat einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht: Am Donnerstag, 5. Dezember, starten die Arbeiten am sogenannten Verschlussbauwerk. Diese Konstruktion ist ein zentrales Sicherheits- und Funktionselement, welches es ermöglicht, den in Bau befindlichen Adensee im Ernstfall – beispielsweise bei einer Havarie oder einem Leck – schnell und sicher vom Datteln-Hamm-Kanal zu trennen.

Das Verschlussbauwerk ist als U-förmige Betonkonstruktion mit seitlichen Führungsschienen gestaltet, in das die stählernen Dammbalken, mit einem Mobilkran von oben eingesetzt und aufeinandergestapelt werden. Dieser Arbeitsschritt markiert den Beginn der letzten Bauphase an der Ein- und Ausfahrt des Adensees. Nach dessen Fertigstellung wird dieser Bereich geflutet und später mit dem Kanal verbunden.

„Mit der Wasserstadt Aden schaffen wir nicht nur ein nachhaltiges Wohn- und Gewerbegebiet, sondern verleihen Bergkamen ein neues, lebendiges Gesicht. Der Einbau der Dammbalken ist ein weiterer Beweis dafür, dass dieses Projekt planmäßig voranschreitet“, betont Bürgermeister Bernd Schäfer, der davon überzeugt ist, dass der Adensee neue Maßstäbe im Städtebau setzt und sich zu einem zentralen Anziehungspunkt für die gesamte Region entwickelt.

Das Großprojekt Wasserstadt Aden, eine Kooperation der Stadt Bergkamen und der RAG Montan Immobilien, wird maßgeblich mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. Es verbindet modernes Wohnen mit innovativen Energie- und Mobilitätslösungen. Neben dem Adensee umfasst das Projekt eine Gracht, die das gesamte neue Quartier durchzieht, sowie großzügige Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten.




Ehrenamtliche aus Bergkamen besuchen das politische Berlin

Foto: Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besuchten Mitglieder des THW Kamen-Bergkamen, des SoVD Bergkamen, des VdK Kreisverbandes Unna und der SPD Bergkamen in der vergangenen Woche die Bundeshauptstadt. Während der dreitägigen Reise erlebten die Gäste das politische Treiben in Berlin hautnah mit. Das umfangreiche Programm umfasste ein Informationsgespräch im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie eine Stadtrundfahrt. Weitere Höhepunkte waren der Besuch des Bundestags sowie ein Gespräch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Oliver Kaczmarek. Eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen rundete den Hauptstadtbesuch ab. Oliver Kaczmarek ist es ein besonderes Anliegen, ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit der Teilnahme an einer politischen Informationsfahrt für deren Einsatz zu danken.




Kontrolle auf dem Trödelmarkt: Ordnungsamt deckt Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz auf

Das Ordnungsamt der Stadt Bergkamen hat am vergangenen Sonntag bei einer gezielten Kontrolle auf dem Trödelmarkt am Globus-Baumarkt 69 Bildträger – DVDs und Blu-Rays mit Filmen und Spielen – sichergestellt, die gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Drei davon stehen zudem auf dem Index jugendgefährdender Medien der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz und unterliegen somit besonderen Verbreitungsverboten. Gegen die betroffenen Händler wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei nachgewiesener Verbreitung jugendgefährdender Medien wird darüber hinaus Strafanzeige erstattet.

Die sichergestellten Bildträger waren ungekennzeichnet oder mit dem Hinweis „Keine Jugendfreigabe“ bzw. „ab 18“ versehen und somit nicht für Kinder und Jugendliche freigegeben – weder durch die zuständige Landesbehörde noch durch anerkannte Einrichtungen wie die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) oder die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Sie dürfen Kindern und Jugendlichen weder angeboten noch überlassen werden. Zudem ist ihr Verkauf außerhalb von Geschäftsräumen, wie in diesem Fall auf einem Trödelmarkt, generell untersagt.

Die Stadt Bergkamen appelliert an alle privaten und gewerblichen Händler, gesetzliche Vorgaben zum Jugendschutz strikt einzuhalten. Verstöße werden konsequent verfolgt, weshalb es weiterhin regelmäßig Kontrollen auf Trödelmärkten und vergleichbaren Veranstaltungen geben wird. Bürgerinnen und Bürger, die auf solchen Märkten Filme oder Spiele ohne Jugendfreigabe oder Kennzeichnung entdecken, werden gebeten, dies dem Ordnungsamt mitzuteilen. Kontakt: Frau Nowak, Telefon: 02307/965-364, E-Mail: j.nowak@bergkamen.de




Vier Verabschiedungen bei der Stadt Bergkamen

von links: Andrea Kollmann, Ramona Kirch, Sabine Boden, Thomas Hartl, Helga Müller, Christian Hinske, Bürgermeister Bernd Schäfer, Sabine Ostrowski. Foto: Stadt Bergkamen

Aus Anlass der Eintritte in den Ruhestand von Helga Müller, Sabine Boden, Christian Hinske und Sabine Ostrowski erfolgte eine Ehrung im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, stellv. Gleichstellungsbeauftragte Ramona Kirch und Personalratsvorsitzende Andrea Kollmann.

Im Januar 2000 begann Helga Müller ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zunächst war Helga Müller als Sekretärin in der Preinschule tätig, bevor sie im November 2005 zu den Zentralen Diensten wechselte. Seitdem war Helga Müller für verschiedenste Aufgaben zuständig, zuletzt u.a. für Versicherungsangelegenheiten, für den Einsatz und der Unterhaltung von städtischen Dienstfahrzeugen, für das Rechnungswesen im Bereich der Organisation sowie für die Beschaffung, Regelung und Lagerhaltung von Büromaterialien.

Sabine Boden begann im März 1990 ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zu Beginn war Sabine Boden für vier Jahre als hauptamtliche Jugendleiterin im Jugendheim „Yellowstone“ tätig. Danach wechselte Sabine Boden als Adoptionsvermittlerin zu dem Jugendamt der Stadt Bergkamen. Hier war sie u.a. für die Eignungsprüfung von Bewerbern der Pflegefamilien, der Koordinierung, Begleitung und Beratung bezüglich der Kontaktanbahnung zwischen Pflegefamilien und den Kindern sowie der weitergehenden Beratung und Betreuung von Adoptivfamilien zuständig.

Im September 1991 begann Christian Hinske seine Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Seitdem war Christian Hinske in der Stadtbibliothek der Stadt Bergkamen tätig und u.a. für die Ausleihverbuchung, das Wiedereinordnen der Medien, das Führen und Verwalten am Zeitschriftenbestand sowie für die Ausstattung und Ordnung in der Ausleihtheke zuständig.

Sabine Ostrowski begann im April 1989 ihre Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen. Zunächst war Sabine Ostrowski als Gleichstellungsbeauftragte tätig, bevor sie im September 1994 die Sachgebietsleitung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Hier war sie maßgeblich im Rahmen des damaligen Projektes „Ab in die Mitte“ im Jahr 1999 an der erstmaligen Durchführung des „Hafenfestes“ sowie an der erstmaligen Durchführung des „Lichtermarktes“ im Jahr 2000 beteiligt. Zuletzt wechselte Sabine Ostrowski im März 2006 zur Volkshochschule (VHS) der Stadt Bergkamen und übernahm hier die Leitung. Zu ihrem Aufgabengebiet gehörte u.a. die Gesamtverantwortung der VHS insbesondere in Bezug auf die Bereiche der pädagogischen Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz sowie die konzeptionelle und zeitgemäße Weiterentwicklung des Weiterbildungsangebotes.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.




Bergkamener LINKER Oliver Schröder kandidiert für den Deutschen Bundestag

Oliver Schröder Kandidiert für den Bundestag.

Die Versammlung des Wahlkreises 143 hat am Freitag Oliver Schröder zum Direktkandidaten zum Deutscher Bundestag gewählt. Er erhielt 100% der abgegebenen Stimmen. Oliver Schröder ist Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bergkamener Stadtrat.

Außerdem wählte DIE LINKE anschließend in eine Kreisversammlung die Delegierten für die Landesvertreterersammlung, die im Januar die #Landesliste von DIE LINKE. NRW wählen. Gewähklt wurden: Ramona Bornemann, Katja Wohlgemuth, Peter Weyers und Till Peters



Glasfaserausbau in Gewerbegebieten hat begonnen: Erster Spatenstich in Bergkamen

Von links: Andrei Khlebin (aconium GmbH, Fördermittelverwaltung Bund), Markus Naeve (Projektleiter Heli NET), Jochen Baudrexl (Geschäftsführung GSW), Bernd Schäfer (Bürgermeister Stadt Bergkamen), Jens Toschläger (technischer Beigeordneter Stadt Bergkamen, Betriebsleiter BBB)

Zum Symbolischen Spatenstich in das Gewerbegebiet „Am Schlagbaum“ hatte der Breitbandbetrieb Bergkamen (BBB) am Donnerstag geladen. Der BBB ist für den geförderten Glasfaserausbau sowohl in Bergkamen als auch in Kamen und Bönen zuständiger Eigenbetrieb der Stadt. Es handelte sich um den Startschuss zum Ausbau der Glasfasernetze in den Gewerbegebieten der drei Kommunen. Mit dem Ausbau beauftragt wurden die Unternehmen GSW und HeLi NET. In Bergkamen werden nun 74 Betriebe an das Glasfasernetz angeschlossen.

Zum ersten von drei Spatenstichen kamen der Bergkamener Bürgermeister Bernd Schäfer und sein Baudezernent Jens Toschläger, Jochen Baudrexl (Geschäftsführung GSW), Markus Naeve (Projektleiter HeLi NET) sowie Andrej Khlebin (aconium GmbH – Projektträger Bund) zusammen. Jens Toschläger, als Betriebsleiter des BBB direkt am Ausbaugeschehen beteiligt, stellte dabei heraus, wie wichtig die Infrastrukturmaßnahme für die Zukunft der lokalen Wirtschaft ist: „Für fast alles braucht es heutzutage hohe Übertragungsgeschwindigkeiten. Wer da technologische Anforderungen nicht erfüllt, ist raus aus dem Geschäft.“

In den kommenden Monaten werden sukzessive die Standorte in den Gewerbegebieten an ein leistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen. Viele Eigentümer der Betriebe erwarten den Anschluss bereits sehnlich, weiß Bürgermeister Bernd Schäfer zu berichten: „In den vergangenen Monaten wurde ich von unterschiedlichen Betrieben immer wieder auf die Notwendigkeit, hohe Datenmengen verarbeiten zu können, hingewiesen. Nun folgen auf meine Gespräche auch Taten. Das halte ich für ein positives Signal in Richtung unserer Unternehmerschaft. Wir als Stadt tun mit unserem Eigenbetrieb BBB da etwas.“

Der Breitbandbetrieb Bergkamen (BBB) bezuschusst die Investitionen der Projektpartner GSW und HeLi NET im Namen der drei Kommunen mit Fördermitteln von Bund und Land. Für den Ausbau in den Bergkamener Gewerbegebieten zahlen Bund und Land insgesamt 1.224.791,75 Euro. Einen Eigenanteil von 10 Prozent zahlt die Stadt Bergkamen.

Doch auch für den Ausbau in unterversorgten privaten Bereichen, den sogenannten Weißen Flecken, beschafft der BBB die nötigen finanziellen Mittel bei Bund und Land und ist interkommunaler Glasfaser-Bauherr. „Wir bauen in den Weißen Flecken bereits seit Juni und das Projekt schreitet gut voran.“, berichtet Timm Jonas, stellvertretender BBB-Betriebsleiter, vom Ausbaugeschehen in Bönen. „Auch in Kamen und Bergkamen legen wir nun los!“