Vom Schacht 3 zum Bundespräsidenten: SuS Rünthe überreicht sein Zukunftsbild in Bonn

Dietmar Wurst während der Ansprach von Frank-Walter Steinmeier beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn.

Manchmal beginnen besondere Geschichten an einem völlig unerwarteten Ort. Dietmar Wurst, Vorsitzender des SuS Rünthe, befand sich gerade im Brasilien-Urlaub und war auf dem Weg zu einer Jaguar-Safari, als ihn eine E-Mail seiner Sekretärin erreichte.

Die Betreffzeile lautete: „Einladung Bundespräsident!“ In der Nachricht selbst standen lediglich drei Worte: „Könnte wichtig sein.“

Und tatsächlich: Im Anhang befand sich eine persönliche Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Bürgerfest am 4. September in der Villa Hammerschmidt in Bonn.

Dietmar Wurst überreichte dem Bundespräsidenten dabei das „Zukunftsbild 2036“ des SuS Rünthe..

„Ich musste das Schreiben zweimal lesen“, erinnert sich Wurst. „Da sitzt man viele Tausend Kilometer von Rünthe entfernt und fragt sich: Ist das wirklich für mich?“

Wenige Wochen später stand er tatsächlich in der Villa Hammerschmidt. Begleitet wurde er von Bernd Rose, Ressortleiter für Events und Infrastruktur im Gesamtvorstand des SuS Rünthe.

Für Wurst war die Einladung nicht nur eine persönliche Ehre, sondern vor allem eine Wertschätzung für die Menschen, die den Verein ehrenamtlich tragen. Fast 90 Ehrenamtliche ermöglichen rund 650 Mitgliedern Sport und Gemeinschaft – darunter etwa 350 Kindern und Jugendlichen in 17 Jugendmannschaften.

„Auf der Einladung stand zwar mein Name, verdient hätten diesen Platz aber viele andere genauso“, betont Wurst. „Ich habe sicherlich den einen oder anderen Anstoß gegeben. Entscheidend sind aber die Menschen, die Ideen aufgreifen, ihr Wissen und ihre Zeit einbringen und dann einfach machen.“

Das Bürgerfest bot zahlreiche Begegnungen, ein abwechslungsreiches Programm und eine besondere Atmosphäre. Auch Johann Lafer war vor Ort. Für eine unerwartete Rünther Überraschung sorgte jedoch Eis Berger, das in der Villa Hammerschmidt Eis verteilte.

„Da fährt man zum Bundespräsidenten nach Bonn und trifft plötzlich ein Stück Heimat. Die Welt ist manchmal eben doch ein Dorf“, sagt Wurst schmunzelnd.

Der aufregendste Moment folgte nach der Ansprache des Bundespräsidenten. Als Frank-Walter Steinmeier auf die eingeladenen Ehrenamtlichen zuging, entschied sich Wurst für eine eher ungewöhnliche Begrüßung. Statt „Herr Bundespräsident“ rief der Vorsitzende des Dorfvereins: „Hallo Prickel!“

„Prickel“ war Steinmeiers Spitzname während seiner Zeit als Fußballer. Der Bundespräsident drehte sich sofort um und antwortete: „Ach, hallo!“

So ergab sich ein kurzer persönlicher Austausch. Wurst überreichte dem Bundespräsidenten dabei das „Zukunftsbild 2036“ des SuS Rünthe. Darin beschreibt der Verein, wie er sich und den Sportstandort Schacht 3 in den kommenden zehn Jahren weiterentwickeln wird.

Wurst verband die Übergabe mit einem Gedanken, der für ihn über den Verein hinausgeht: „Wir sprechen in Deutschland viel über die Probleme von heute. Ich glaube aber, dass wir ebenso ein gemeinsames Bild davon brauchen, wo wir morgen stehen möchten – eine Perspektive, die Mut macht und nicht von Angst bestimmt wird.“

Zum emotionalen Abschluss des Abends stand Wolfgang Niedecken auf der Bühne. Als er „Jraaduss“ spielte, wurden bei Wurst viele persönliche Erinnerungen an frühere Abende im Kölner Piranha wach.

Auf der Rückfahrt blieb vor allem das Gefühl, dass ehrenamtlicher Einsatz gesehen wird.

„Von einem Danke kann man keine Rechnung bezahlen“, sagt Wurst. „Trotzdem ist es vielleicht die wertvollste Währung im Ehrenamt. Es zeigt einem Menschen: Wir sehen, was du tust. Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist. Und dein Einsatz macht einen Unterschied.“

Diese Wertschätzung möchte der Vorsitzende an all jene weitergeben, die sich beim SuS Rünthe und in den vielen anderen Vereinen der Region für ihre Mitmenschen einsetzen.

„Ich durfte an diesem besonderen Abend stellvertretend einer von ihnen sein. Das hat sich großartig angefühlt – und ein Selfie mit dem Bundespräsidenten macht man schließlich auch nicht jeden Freitag.“




Workshop in Rünthe: Jugendliche gestalten ihren Ortsteil mit

Wie soll Rünthe in Zukunft für Jugendliche aussehen? Welche Angebote fehlen und welche Aktionen, Treffpunkte oder Veranstaltungen wünschen sich junge Menschen vor Ort? Genau um diese Fragen geht es beim Workshop „Jugend gestaltet Rünthe“, der am Freitag, 25. September 2026, um 17 Uhr in der Kanalstraße 4 in Bergkamen-Rünthe stattfindet.

Die Idee für den Workshop entstand auf Initiative von Sami Miri vom Verein „Wir in Rünthe e. V.“. Er wandte sich mit dem Wunsch nach Unterstützung bei der Umsetzung an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen. Gemeinsam wurde die Idee in mehreren Planungstreffen weiterentwickelt und ein Workshop vorbereitet, bei dem die Wünsche und Ideen der Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.

Wir wollen nicht darüber reden, was Jugendliche brauchen, sondern gemeinsam mit ihnen herausfinden, was sie sich für Rünthe wünschen – so der Grundgedanke der Veranstaltung. Jugendliche haben dabei die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen, Wünsche zu äußern und aktiv an der Gestaltung ihres Ortsteils mitzuwirken.

Eingeladen sind alle Jugendlichen aus Rünthe ab 14 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits konkrete Ideen vorhanden sind oder einfach Interesse daran besteht, etwas im eigenen Ortsteil zu verändern. Gemeinsam soll gesammelt, diskutiert und entwickelt werden, welche Angebote und Projekte zukünftig in Rünthe entstehen könnten.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Pizza und Getränke sowie der Eintritt sind kostenlos.

Der Workshop findet am 25. September 2026 um 17 Uhr in der Kanalstraße 4, 59192 Bergkamen, statt. Organisiert wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein „Wir in Rünthe e. V.“ und dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen.

Die Organisatoren freuen sich auf viele Jugendliche, kreative Ideen und einen gemeinsamen Blick darauf, wie Rünthe für junge Menschen noch attraktiver werden kann.




SPD-Fraktion fordert sofortige Entlastung von Schulstraße und Jahnstraße

Mit der Freigabe der L 821n am 27. August 2026 ist die Voraussetzung geschaffen worden, den Schwerlastverkehr aus den Ortsteilen Oberaden und Weddinghofen herauszuhalten. Für die SPD-Fraktion muss die angestrebte Entlastung durch die neue Straße nun schnell und konsequent umgesetzt werden. „Die neue Ortsumgehung wurde gebaut, um die Menschen entlang der Schulstraße und der Jahnstraße vom Lkw-Verkehr zu entlasten. Jetzt müssen die Bürgerinnen und Bürger diese Entlastung auch zeitnah spüren“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs. „Die Ortsumgehung ist fertiggestellt. Deshalb gibt es keinen Grund, mit wirksamen Maßnahmen zur Lkw-Verlagerung zu warten.“
Mit einem Antrag für den Ausschuss für Bauen und Verkehr am 8. September 2026 fordert die SPD-Fraktion Bürgermeister Thomas Heinzel und die Verwaltung auf, sich unverzüglich bei den zuständigen Behörden für die Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n einzusetzen. Gleichzeitig sollen alle bereits heute rechtlich zulässigen verkehrslenkenden Maßnahmen, Beschilderungen und Anordnungen schnellstmöglich umgesetzt werden.

Nach Auffassung der SPD darf die Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner nicht vom Abschluss des laufenden Abstufungsverfahrens abhängig gemacht werden. Vielmehr müsse alles unternommen werden, damit die Verkehrsverlagerung schnellstmöglich erfolgt, da sich das Verfahren noch über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Die Bürgerinnen und Bürger entlang der Schulstraße und der Jahnstraße haben jedoch lange genug auf die versprochene Entlastung gewartet und müssen nun zeitnah von den Vorteilen
der neuen Ortsumgehung profitieren. Deshalb ist der Schwerlastverkehr so schnell wie möglich auf die L 821n zu verlagern und durch geeignete verkehrslenkende Maßnahmen über die neue Straßenverbindung zu führen. Für die SPD-Fraktion zählt am Ende nicht die symbolische Übergabe von Schildern, sondern die tatsächliche Entlastung der Menschen vor Ort. Die Bürgerinnen und Bürger in Oberaden und Weddinghofen warten seit Jahren auf spürbare Verbesserungen ihrer Lebensqualität. Dafür braucht es jetzt klare Entscheidungen, verbindliche Vereinbarungen mit Straßen.NRW und die konsequente Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n. Die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner darf nicht länger durch weitere Verzögerungen strapaziert werden.

Die SPD-Fraktion erinnert zugleich daran, dass sie sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in Weddinghofen und Oberaden einsetzt. Bereits 2022 wurden gegenüber Straßen.NRW konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner angeregt. In den vergangenen Jahren folgten weitere Anträge, Anfragen sowie die Forderung nach einem Verkehrsgutachten für Weddinghofen. Mit der Fertigstellung der L 821n sei nun die entscheidende Voraussetzung geschaffen
worden, die angestrebten Entlastungswirkungen endlich zu verwirklichen.

Auch im laufenden Abstufungs- und Übernahmeverfahren sieht die Fraktion weiterhin Handlungsbedarf und fordert besondere Sorgfalt. Die Stadt dürfe keine Straßen mit erheblichen Sanierungsdefiziten übernehmen. Deshalb soll gegenüber Straßen.NRW auf notwendige Fahrbahnsanierungen sowie weitere Maßnahmen zur Verringerung von Lärm- und Erschütterungsbelastungen hingewirkt werden, bevor die betroffenen Straßen in die Verantwortung der Stadt übergehen. „Wer Straßen in die städtische Baulast übernimmt, muss darauf achten, dass diese sich in einem ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand befinden. Es kann nicht Aufgabe der Stadt sein, langjährige Sanierungsrückstände zu übernehmen. Notwendige Fahrbahnsanierungen würden zudem einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrs-, Lärm- und Erschütterungsbelastungen leisten“, erklärt
Derichs.

Abschließend betont die SPD-Fraktion, den weiteren Prozess aufmerksam begleiten zu wollen: „Die Menschen in Oberaden und Weddinghofen haben lange auf diese Entlastung gewartet. Mit der Fertigstellung der L 821n sind die Voraussetzungen nun geschaffen. Jetzt müssen die Vorteile der neuen Ortsumgehung endlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, betont Kevin Derichs.




Ina Scharrenbach und Cristos Katzidis informieren sich bei der Stadt Bergkamen: Zukunft des kommunalen Ordnungsdienstes im Fokus

(v. l.) Patrick Gundlach (Teamleiter Kommunaler Ordnungsdienst), Markus Höll (Leiter des Ordnungsamtes), Herbert Krusel (CDU-Kreistagsmitglied), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen), Thomas Heinzel (Bürgermeister der Stadt Bergkamen), Christine Busch (Erste Beigeordnete der Stadt Bergkamen), Christos Katzidis (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Susanne Melchert (CDU-Kreistagsmitglied) und Sybille Weber (Kreisgeschäftsführerin der CDU).

Wie können kommunale Ordnungsämter künftig noch besser für Ordnung und Sicherheit vor Ort aufgestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach und der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Cristos Katzidis, bei ihrem Besuch im Bergkamener Ordnungsamt.

Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Heinzel informierten sich Scharrenbach und Katzidis ausführlich über die Strukturen und die tägliche Arbeit des Bergkamener Ordnungsamtes. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem der organisatorische Aufbau, die personelle Ausstattung, die Einsatzmittel sowie die Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Ordnungsamtes leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für Sicherheit und ein gutes Miteinander in unserer Stadt. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an die kommunalen Ordnungsdienste stetig“, erklärt Bürgermeister Thomas Heinzel.

Thematisiert wurde auch die Ausbildung der Beschäftigten. Diskutiert wurde die Möglichkeit, eine eigenständige Berufsausbildung für den kommunalen Ordnungsdienst zu etablieren, die gezielt auf die besonderen Anforderungen des Tätigkeitsfeldes vorbereitet.

„Ordnung und Sicherheit finden vor allem vor Ort statt. Die Kommunen und ihre Ordnungsdienste sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur“, betonte Ina Scharrenbach. „Deshalb ist es wichtig, sich unmittelbar vor Ort ein Bild von den konkreten Anforderungen und Herausforderungen zu machen.“

Beim anschließenden Austausch mit dem Leiter des Ordnungsamtes, Markus Höll, und dem Teamleiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), Patrick Grundlach, erhielten die Gäste einen unmittelbaren Einblick in die praktische Arbeit der Bergkamener Ordnungskräfte.

Für die Stadt Bergkamen steht fest: Die Anforderungen an kommunale Ordnungsdienste werden auch künftig weiter steigen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam mit Land und Kommunen über zukunftsfähige Strukturen zu beraten.




Herbstpflanzung im Jubiläumswald am 17. Oktober: Künftig nur einmal im Jahr

Pflanzfest im Jubiläumswald.

Der Bergkamener Jubiläumswald wächst weiter: Am 17. Oktober findet der nächste Pflanztermin auf der Fläche in Overberge statt. Bürgerinnen und Bürger, die einen Baum für ein besonderen Anlass pflanzen möchten, können noch bis Ende September einen Baum bestellen.

Das Herbst-Pflanzfest bietet dabei nicht nur die Gelegenheit, dem Jubiläumswald einen weiteren Baum hinzuzufügen, sondern auch einen festlichen Rahmen für die Baumpatinnen und Baumpaten sowie ihre Familien und Gäste. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl wird bei der Veranstaltung selbstverständlich gesorgt.

Seit 2006 können Bergkamener Bürgerinnen und Bürger im Jubiläumswald einen Baum zu besonderen Anlässen pflanzen. Zur Auswahl stehen verschiedene einheimische Gehölze – die Kosten für einen Baum inklusive Schild betragen 130,00 Euro.

Wer für den kommenden Pflanztermin am 17. Oktober noch einen Baum bestellen möchte, sollte sich bis Ende September an das Bergkamener Stadtmarketing wenden. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen rund um die Pflanzaktion.

Ab 2027 wird es nur noch einen Pflanztermin pro Jahr geben. Dieser wird künftig als Herbst-Pflanzfest stattfinden. Damit wird der Herbsttermin zum festen jährlichen Höhepunkt im Bergkamener Jubiläumswald.




CDU: Die L821n ist frei – jetzt muss die Entlastung bei den Menschen ankommen

Gemeinsam für die L821n: Bürgermeister Thomas Heinzel, Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen, Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen, das frühere Ratsmitglied Gerd Miller sowie
weitere langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer der CDU bei der Verkehrsfreigabe und der Übergabe des Schildes für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. Foto: Annette Adams/CDU

Zur Verkehrsfreigabe überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot auf der Jahnstraße in Oberaden und der Kampstraße / Schulstraße in Weddinghofen. Die Forderung: Der Schwerverkehr muss jetzt raus aus den Ortsdurchfahrten.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Diskussion, Planung und Bau ist die Ortsumgehung Bergkamen-Oberaden/Weddinghofen für den Verkehr freigegeben. Für die Menschen an der Jahnstraße in Oberaden sowie an der Kamp- und Schulstraße in Weddinghofen soll nun endlich die Entlastung spürbar werden, für die die neue Straße gebaut wurde. „Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist das ein richtig guter Tag. Viele haben  jahrzehntelang auf diese Entlastung gewartet. Wir haben über viele Jahre unbeirrt für die L821n gekämpft. Heute sehen wir: Diese Beharrlichkeit hat sich gelohnt“, erklärt — Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Der Planfeststellungsbeschluss für die L821n stammt aus dem Jahr 2008, seit Januar 2015 besteht vollziehbares Baurecht. Anfang 2018 wurde die Ortsumgehung in das
Landesstraßenbauprogramm Nordrhein-Westfalen aufgenommen, 2019 begannen die Bauarbeiten. Zuletzt verzögerten die Insolvenz eines Bauunternehmens und ein Brand auf
der Baustelle die Fertigstellung. Die CDU-Fraktion hat den Bau der L821n über viele Jahre politisch unterstützt – auch 2019, als SPD und Grüne im Rat die Straße ablehnten. Zu den langjährigen Fürsprechern gehört auch Bürgermeister Thomas Heinzel, der sich bereits als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion für die Ortsumgehung und die Entlastung der betroffenen Wohnstraßen eingesetzt hat.

Beharrlichkeit vor Ort und Unterstützung aus Düsseldorf
Die CDU-Fraktion dankt dem Land Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung und Fertigstellung der L821n. Mit der Aufnahme in das Landesstraßenbauprogramm unter dem
damaligen Verkehrsminister und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wurde 2018 eine entscheidende Voraussetzung für die Realisierung geschaffen. Besonderer Dank gilt der heimischen Landtagsabgeordneten und Heimatministerin Ina Scharrenbach, die sich über viele Jahre für die Ortsumgehung eingesetzt hat. Ausdrücklich dankt die CDU auch Straßen.NRW und Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen), unter dessen Verantwortung die Fertigstellung des Projekts trotz Insolvenz und Brandschaden konsequent vorangetrieben wurde.

„Ein solches Großprojekt braucht Menschen, die über Jahre dranbleiben und auch bei Rückschlägen den Mut nicht verlieren. Mein besonderer Dank gilt der Bürgerinitiative ‚Pro L821n jetzt!‘ sowie Gerd Miller und Thomas Schauerte. Sie haben sich mit großem persönlichem Einsatz für die Ortsumgehung starkgemacht. Dieser Tag ist auch ihr Erfolg“, so Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen

Jetzt muss der Schwerverkehr raus
Mit der Freigabe der neuen Umgehungsstraße ist für die CDU der nächste Schritt klar: Der Schwerlast-Durchgangsverkehr soll konsequent über die L821n geführt und aus
Jahnstraße, Kampstraße und Schulstraße herausgehalten werden. Als sichtbares Symbol für diese Forderung überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. „Die neue Straße ist kein Selbstzweck. Sie soll die Menschen in Oberaden und Weddinghofen vom Durchgangsverkehr entlasten. Deshalb muss der Schwerverkehr jetzt konsequent auf die L821n gelenkt werden. Wir haben die klare Erwartung, dass die notwendigen Schritte dafür zügig umgesetzt werden“, erklärt Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb, unmittelbar mit der Freigabe der L821n die Voraussetzungen für das Lkw-Durchfahrtsverbot zu schaffen und dieses schnellstmöglich
umzusetzen. Parallel sollen die weiteren Schritte zur Umstufung der bisherigen Landesstraßen zügig und konstruktiv mit dem Land abgeschlossen werden. „Für die CDU ist die Verkehrsfreigabe der L821n deshalb nicht der Schlusspunkt. Sie ist zugleich der Startschuss für die weitere Aufwertung der bisherigen Ortsdurchfahrten. Das Ziel: weniger Durchgangsverkehr, sichere Verbindungen für den Rad- und Fußverkehr und mehr Lebensqualität in Oberaden und Weddinghofen“.




Rünther Sommerfest am 29. August auf dem Pausenhof der Regenbogenschule

Am Samstag von 17 Uhr bis 21 Uhr findet das Rünther Sommerfest wieder statt. Auf dem Gelände der Regenbogenschule (Rünther Str. 78) wird es ein Angebot von Speisen und Getränken geben. Auch eine Hüpfburg für die Jüngeren wird bei entsprechendem Wetter errichtet. Im Vordergrund der Veranstaltung steht das Zusammenbringen des Dorfes und die Förderung von Austausch. Der SPD Ortsverein Rünthe freut sich als Veranstalter auf die vielen spannenden Begegnungen und Gespräche.




Abteilungen von TuRa Bergkamen ziehen in die Tennisanlage in Overberge um

Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Thomas Heinzel.

Mit der Fusion der Tennisvereine TV Blau-Weiß Bergkamen und TC Bergkamen-Weddinghofen zum neuen TC Bergkamen, war die Tennisanlage in Overberge an der Erlentiefenstraße seit dem 01.01.25 Geschichte und Tennis wurde dort nicht mehr gespielt.

Eine Gruppe von ehemaligen Tennisspielern verblieb auf der Anlage und ging mit der Sportart „Boule“ einer neuen sportlichen Aktivität nach. Damit war zumindest die Aufsicht und Unterhaltung des früheren Vereinsheims gesichert und die Stadt Bergkamen konnte sich mit der weiteren Nutzung der ehemaligen Tennisanlage befassen.

Die 1. Beigeordnete der Stadt Bergkamen, Christine Busch, stimmte sich dann mit TuRa Bergkamen ab, ob nicht die Abteilungen Ski- und Funsport und die Abt. Schwimmen/Wasserfreunde ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte aufschlagen wollten.

Die Wasserfreunde müssen ihr bisheriges Vereinsquartier im Hallenbad an der Lessingstraße räumen, da die heimischen Gemeinschaftsstadtwerke das Hallenbad abreißen werden und mit dem Bäderbetrieb bereits in das neue Häupenbad umgezogen sind. Um sämtliches Vereinsequipment jedoch an einem Standort unterbringen zu können, bot sich daher das ehemalige Tennisheim mit diversen Räumlichkeiten und mit vorhandenen Garagen an.

Die Abteilung Ski- und Funsport ist eine junge Abteilung von TuRa Bergkamen, die für ihre Mitglieder neben Fitnessangeboten zukünftig auch im „Boule“ aktiv werden möchte.

Beide Abteilungen haben mittlerweile die ehemalige Tennisanlage für ihre Aktivitäten mit der Durchführung von Sommerfesten und Angeboten auf den Boulebahnen genutzt und erhielten im Beisein mehrerer Abteilungsmitglieder den symbolischen Schlüssel für die neue Vereinsanlage von TuRa Bergkamen.

Die Übergabe nahm Bürgermeister, Thomas Heinzel, an den Vorsitzenden des Gesamtvereins, Dietmar Jezek, an den stellv. Abteilungsleiter der Wasserfreunde, Gordon Gramse, und den Abteilungsleiter Ski- und Funsport, Ulrich Pech, vor.




Bündnis 90 / Die Grünen Bergkamen besuchte Klima-Ausstellung im Stadtmuseum

Unter fachkundiger Führung von Museumsleiter Mark Schrader besuchten Bündnis 90 / Die Grünen Bergkamen die Ausstellung „Das Klima in Westfalen“ und hatten hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Lucie Kleinstäuber und Harald Brückner, die Vorsitzenden des Ortsverbandes freuten sich, dass nicht nur Mitglieder ihrer Partei der Einladung gefolgt waren. Die Ausstellung wirft einerseits einen Blick in die Vergangenheit macht aber auch deutlich, wie der menschengemachte Klimawandel die Zukunft beeinflussen wird. „Obwohl ich mich mit dem Klimawandel schon beschäftigt habe, hat sich der Besuch gelohnt und einige neue Aspekte aufgezeigt“ so eine Teilnehmerin.

Die außergewöhnliche Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen zeigen  Auswirkungen des Klimawandels. Derartige Extremwetterereignisse mit Hitze, Waldbränden, Ernteausfällen aber auch mit Starkregen und Überflutungen werden zukünftig häufiger auftreten.

„Das Klima und der Klimawandel haben also direkte Auswirkungen auf Menschen und Natur aber auch auf die Wirtschaft“, betonen die Bergkamener Grünen. „“Der Gang durch die Ausstellung verdeutlicht einmal mehr, dass Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung zentrale Themen unserer Zeit sind. Die Ausstellung kann noch bis zum 20. September im Stadtmuseum besucht werden und wie die Teilnehmerin schon ausführte, es lohnt sich – insbesondere auch für Schulklassen.“




MLPD Ortgruppe Bergkamen diskutiert über den „echten Sozialismus“

Die MLPD Ortgruppe Bergkamen lädt zu der Veranstaltung unter dem Titel „Sozialismus ist machbar – Frau und Herr Nachbar“ ein. Dazu schreibte die Ortsgruppe:

„Gerade angesichts der krisenhaften und mit Kriegen belasteten kapitalistischen Welt wollen wir eine Diskussion anregen, ob ein echter Sozialismus möglich ist. Also einer Gesellschaft, welche entscheidende Lehren zieht sowohl aus dem Scheitern wie auch aus den erfolgreichen Ansätzen der sozialistischen Anläufe des letzten Jahrhunderts.
Auch wenn Sie nicht mit uns einer Meinung sind, sind Sie herzlich eingeladen und wir möchten Sie bitten, die Veranstaltung in Ihrem Medium anzukündigen.“

Die Veranstaltung findet statt
am 21. August 2026, Beginn 18:30 Uhr
im „Treff International“, Jahnstraße 93, Bergkamen-Oberaden
Der Eintritt ist frei!




Grüne laden zum Besuch der LWL-Ausstellung „Klima in Westfalen“ im Stadtmuseum ein

Bündnis 90/Die Grünen laden am Donnerstag, 20. August, um 16.30 Uhr zu einem gemeinsamen Besuch der LWL-Ausstellung „Klima in Westfalen“ im Stadtmuseum Bergkamen ein.

Dazu schreiben die Bergkamener Grünen:

„Warum diese Ausstellung wichtig ist
Mit dieser Einladung möchten wir auf die Ausstellung aufmerksam machen und zum Austausch über den Klimawandel, seine Veränderungen und seine Folgen für Westfalen anregen.
Auch Bergkamen ist davon betroffen — z.B. durch die bevorstehende Hebung des Grubenwassers. In einigen Regionen muss das Grubenwasser bereits zurückgehalten werden, weil der Rhein zurzeit zu wenig Wasser führt. Ernsthafte Sorgen über unsere Lippe und generell über sauberes Wasser sind begründet.
Da der Klimawandel das zentrales Thema grüner Politik ist und uns alle betrifft, übernehmen wir Bündnis 90/Die Grünen den Eintrittspreis.
Museumsleiter Mark Schrader erläutert die Ausstellung und begleitet die Besucherinnen und Besucher durch das Stadtmuseum.“