Am 09. Mai eintauchen in die Wasserstadt Aden

Am 09. Mai findet der Tag der Städtebauförderung auf dem Gelände der Wasserstadt Aden in Bergkamen (Stadtteil Oberaden, Zufahrt Jahnstraße) statt. Die Veranstaltungsfläche befindet sich erstmalig im Zentrum der Baustelle, zwischen fertiggestelltem Adensee und Gracht, in direkter Sichtweite zum Grubenwasserhebewerk. Von 11 bis 17 Uhr wird Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Programm geboten, welches spannende Einblicke in den Baufortschritt der Kooperationsprojekte von RAG Montan Immobilien, RAG und der Stadt Bergkamen verspricht und für eine umfassende Unterhaltung sorgt.

Neben einem Informationsstand zur Wasserstadt Aden der Stadt Bergkamen, werden über die gesamte Veranstaltungsdauer Führungen angeboten, entweder virtuell mittels Drohnenflug oder als Fahrradtour (für körperlich eingeschränkte Personen steht zusätzlich ein Transporter bereit). Gerne darf hierzu das eigene Fahrrad mitgebracht werden, es werden aber auch Leihräder vor Ort zur Verfügung gestellt.

Für gute Unterhaltung für die ganze Familie sorgen ein Hochseilgarten für Kinder und Jugendliche, eine Hüpfburg, ein Bastel- und Werkelangebot sowie eine Mini-Baustelle. Darüber hinaus werden ferngesteuerte Modellboote auf der Gracht fahren.
Für das leibliche Wohl sorgen ein Foodtruck mit reviertypischen Grillkreationen, aber auch ein Crèpeswagen sowie ein Stand mit Kaffeespezialitäten laden ein, einen Tag am Wasser zu verbringen.

Parkplätze gibt es in direkter Nähe zur Veranstaltungsfläche, PKW-Fahrinsbesondere er werden entsprechend vor Ort eingewiesen. Eine Anfahrt mit dem Fahrrad ist ebenfalls möglich und wegen der geführten Fahrradtouren über die Fläche zu empfehlen.

Informationsstände zu den sich verzahnenden Projekten rund um die Wasserstadt Aden runden das Programm des Tages ab. Kommen Sie und verschaffen Sie sich einen Überblick!




Bürgerversammlung zum Bebauungsplan Nr. OA 130 „Feuerwehrgerätehaus Oberaden“

Der Rat der Stadt Bergkamen hat im November 2024 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. OA 130 „Feuerwehrgerätehaus Oberaden“ gefasst. Gleichzeitig wurde die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange beschlossen. Zeitgleich erfolgt die 7. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Bergkamen im sogenannten Parallelverfahren. Mit Aufstellung des Bebauungsplanes und Änderung des Flächennutzungsplanes werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Jahnstraße geschaffen.

Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung lädt die Stadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Bürgerversammlung ein am Montag, 11. Mai 2026 um 18:30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen (Jahnstraße 31).

Vor Ort werden das geplante Bauvorhaben sowie die Inhalte der Bauleitpläne vorgestellt und erläutert. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich umfassend zu informieren sowie Anregungen und Bedenken frühzeitig in den Planungsprozess einzubringen.

Anschließend liegen die Pläne zur Einsichtnahme im Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 518 bis zum 26. Mai während der Öffnungszeiten bereit. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter 02307/965-327 oder b.thoms@bergkamen.de. Gleichzeitig können im die Planunterlagen im Internet unter https://www.bergkamen.de/OA130 eingesehen werden.




Leserbrief (-Mail): Ein bisschen mehr Einheitsgewerkschaft, bitte!

Reinhard Fehling hat am Freitag die Kundgebung zum 1. Mai in der Römerberg-Sporthalle besucht und danach folgenden Lesebrief geschickt:

Ein bisschen mehr Einheitsgewerkschaft, bitte!

Was für ein Wetter, was für ein großer Maiumzug, eine wie gut gefüllte Halle! Anzeichen dafür, dass es Menschen gibt, die manches in diesem Lande für verbesserungswürdig halten und bereit sind, dafür zu kämpfen!

Aber muss es wirklich so sein, dass man eher das Gefühl hatte, auf einer SPD – Veranstaltung als auf einer der Gewerkschaften zu sein. Die sollen doch bekanntlich Mitglieder aus allen Parteien zusammenführen (außer der AFD natürlich, die gewerkschaftlich ihren eigenen Klüngel unterhält). Müssen denn wirklich alle SPD-Granden bis hinauf zum Hauptredner Klingbeil sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und mal mehr, mal weniger Mitreißendes vom Stapel lassen.

Und: Man muss mit Bürgermeister Heinzel (CDU) und seiner merkwürdigen Rede nicht übereinstimmen und auch mit der linken Jugend auf den Rängen nicht, die statt aktueller sozialer Forderungen eine undifferenzierte, ältere Parole auf ihr Pappschild geschrieben hatte, aber muss man deswegen Buhen, in Reden Nachkarten oder das Pappschild entreißen. Solche Meinungsäußerungen müssen ertragen werden oder will man unter sich bleiben?

Als Gewerkschafter hätte man Lars Klingbeil z.B. mal fragen können, ob das 0,3 Prozent Wirtschaftswachstum (und mehr) nicht den Riesenaufträgen für die Rüstungsindustrie zuzuschreiben ist. Es war immer Aufgabe der Gewerkschaften, mit den Forderungen und Interessen der Beschäftigten im Rücken die jeweils Regierenden zu kritisieren.“

Es passte ins Bild, dass das Steigerlied mit allen 7 Strophen gesungen wurde, aber das gute alte Lied der Einheitsgewerkschaft ‚Brüder, zur Sonne zur Freiheit‘ nicht. ‚In eins nun die Hände‘ – das hätte mir gefallen! Oder wurde es ganz am Ende doch noch gesungen? Ich war da schon draußen in der Riesenschlange zur Erbsensuppe.




Johannes Kohlhas-Müller neuer Geschäftsführer der Bergkamener AfD-Fraktion

Johannes Kohlhaas-Müller

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen hat mit Johannes Kohlhas-Müller ab 1. Mai einen neuen Geschäftsführer. Das Arbeitsverhältnis mit der bisherigen Geschäftsführerin Jördis Junghanns-Hurek wird während der Probezeit zum 30.04.2026 durch die Fraktion beendet. „Die Entscheidung erfolgte im Rahmen der vorgesehenen Probephase nach eingehender Prüfung durch die Fraktion“, heißt es in eine Mitteilung der AfD-Fraktion. „Als neuer Geschäftsführer wurde Johannes Kohlhaas-Müller eingestellt. Er wird ab dem 1.5.2026 die organisatorischen Aufgaben der Fraktion verantworten und die politische Arbeit der AfD Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen unterstützen.“

„Mit Johannes Kohlhaas-Müller gewinnen wir eine engagierte und kompetente Persönlichkeit, die unsere Fraktionsarbeit effizient begleiten und weiterentwickeln wird. Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir ihn so kurzfristig für uns gewinnen konnten und somit einen nahtlosen Übergang in der Fraktionsgeschäftsführung sicherstellen können“, betont der FRaktionsvorstand

Kurzvorstellung von Johannes Kohlhaas-Müller:

Der 37-jährige Johannes Kohlhaas-Müller wohnt in Unna und ist verheiratet.

Er engagiert sich als Kommunalpolitiker für die Alternative für Deutschland im Stadtrat der Stadt Unna sowie im Kreistag des Kreises Unna. Darüber hinaus ist er im Kreis- und Bezirksvorstand der Partei vertreten.




Entwarnung: Rathaus öffnet wieder am Mittwoch

Nach der vorsorglichen Sperrung des Rathauses in der vergangenen Woche aufgrund eines möglichen Asbestfundes gibt es nun Entwarnung: Die durch einen externen Gutachter durchgeführten Messungen haben ergeben, dass weder an den untersuchten sechs Messpunkten noch in den zwei entnommenen Materialproben gefährliche Stoffe nachgewiesen werden konnten. Weder Asbest noch künstliche Mineralfasern (KMF) wurden festgestellt.

Damit besteht keine gesundheitliche Gefährdung für Beschäftigte sowie Bürgerinnen und Bürger. Das Rathaus wird daher ab Mittwoch wieder regulär für den Publikumsverkehr geöffnet.




Rathaus Bergkamen bleibt auch am Dienstag gesperrt

Am Freitag der vergangenen Woche war im Zuge von Verkabelungsarbeiten im Rathaus, Material gefunden worden, welches möglicherweise asbestbelastet ist. Zur Abwendung gesundheitlicher Risiken sowohl für die Beschäftigten wie auch Besucherinnen und Besucher wurde das Rathaus sofort gesperrt.

Diese Sperrung dauert weiter an, bis der beauftragte Gutachter die erforderlichen Messungen durchgeführt hat. Das wird heute im Laufe des späten Nachmittags beginnen. Ergebnisse der Messungen sind frühestens morgen im Laufe des Nachmittags zu erwarten.

Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltungsstellen im Rathaus ist gewährleistet, die telefonische Erreichbarkeit ebenso wie die Sachbearbeitung. Mehr als die Hälfte der Rathausbeschäftigten hat heute seinen Dienst im mobilen Arbeiten aufgenommen, die Außenstellen wie das Bürgerbüro sind nicht betroffen.

Sollten sich weitere Notwendigkeiten ergeben, ist die Verwaltung in der Lage, weitere mobile Endgeräte zu aktivieren, auch weitere Räume in Außenstellen können aktiviert werden. Für sehr dringende Angelegenheiten, die einer schnellen Lösung bedürfen, ist der Ratstrakt für Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

„Eine solche Situation war für mich als Bürgermeister natürlich nicht absehbar. Durch die schnelle Kommunikation zwischen den Ämtern und bereits gute technische Voraussetzungen ist es über das Wochenende gelungen, die Verwaltung für heute arbeitsfähig zu machen.“ so Bürgermeister Thomas Heinzel nach seinem Gespräch mit dem Verwaltungsvorstand. „Abend wissen wir mehr“.




Vorsorgliche Räumung des Rathauses: Auch am Montag geschlossen

Bei Kabelarbeiten in mehreren Fluren des Rathauses der Stadt Bergkamen ist aus Wandverkleidungen Dämmmaterial entnommen worden, dessen Zusammensetzung derzeit unbekannt ist. Um mögliche gesundheitliche Risiken auszuschließen, hat die Stadtverwaltung umgehend eine vorsorgliche Räumung des Gebäudes veranlasst. „Diese Maßnahme erfolgt ausdrücklich im Sinne einer Worst-Case-Betrachtung und dient dem Schutz von Mitarbeitenden und Besuchenden“, heißt es in einer Erklärung von Bürgermeister Thomas Heinzel.

Zur weiteren Klärung wurde eine Fachfirma mit einer qualifizierten Schadstoffuntersuchung beauftragt. Die erforderlichen Proben können erst am kommenden Montag entnommen werden. Eine Wiederaufnahme des Dienstbetriebs im Rathaus ist daher am Montag noch nicht möglich.

Der Betrieb im Bürgerbüro und Standesamt sowie in den Außenstellen der Stadt Bergkamen wie Stadtbibliothek, VHS, Jugendkunstschule und Musikschule ist von der Maßnahme nicht betroffen und läuft uneingeschränkt weiter. Die telefonische Erreichbarkeit wird sichergestellt.

Die Stadt Bergkamen informiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.




Hilferuf an die Bundesregierung: 32 Milliarden Euro Netto-Entlastung für die Kommunen gefordert

Stadtkämmerin Sandra Diebel

Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus mehr als 50 Städten und Kreisen, die dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ angehören, haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an das Bundeskanzleramt und weitere politische Entscheidungsträger gewandt. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, darunter Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Landrätinnen und Landräte sowie Kämmerinnen und Kämmerer beschreiben an Beispielen, in welcher Lage ihre Städte und Gemeinden sind: „Wir haben Schlaglöcher in unseren Straßen, die wir seit vielen Jahren kennen, die immer tiefer werden, die wir aber nicht beseitigen können. Manche von uns erleben, dass Schülerinnen und Schüler in der Pause nach Hause gehen, um dort die Toilette zu benutzen, weil die Toiletten in ihren Schulen in einem unhaltbaren Zustand sind.“

Auch Bergkamens Kämmerin Sandra Diebel unterstützt diesen Hilferuf ausdrücklich und hat sich dem gemeinsamen Appell aktiv angeschlossen. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Bergkamen ist es ihr ein zentrales Anliegen, die kommunale Perspektive auf Bundesebene sichtbar zu machen und gemeinsam mit anderen Kommunen auf tragfähige Lösungen hinzuwirken.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Hilferufs untermauern damit die dramatische Finanzlage, die das Statistische Bundesamt gerade öffentlich gemacht hat. Nach den Daten der Behörde fehlten den Kommunen im vergangenen Jahr 31,9 Milliarden Euro in ihren Haushalten. Auf diesen Rekord-Wert ist das Defizit der Städte und Gemeinden in atemberaubendem Tempo in nur drei Jahren gestiegen – und im selben Tempo schwindet die Handlungsfähigkeit vor Ort.

Die Unterzeichnenden verweisen darauf, dass eine dauerhaft angespannte kommunale Finanzlage nicht nur die Qualität öffentlicher Leistungen beeinträchtigt, sondern auch das Vertrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit gefährden kann. Der Appell an die Bundesregierung enthält einen Lösungsvorschlag. Die 31,9 Milliarden zeigen, wie viel Geld den Kommunen grundsätzlich fehlt, um ihre Aufgaben vor Ort erfüllen zu können. Die Städte und Gemeinden sind um 31,9 Milliarden strukturell unterfinanziert. „Bund und Länder sind jetzt gefordert, Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Kommunen eine Netto-Entlastung in Höhe von knapp 32 Milliarden Euro pro Jahr erhalten“, heißt es am Ende des Briefs.

Hintergrund: Im Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ arbeiten 73 Kommunen aus acht Bundesländern zusammen, die vom Strukturwandel besonders betroffen sind. In diesen Kommunen stehen geringe Einnahmen aus Steuern hohen Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich, gegenüber.




Verschiebung der Müllabfuhr: Die Leerung der Montagsbezirke findet bereits am Samstag, 25.04. statt

Durch den Feiertag am 01. Mai werden die Abfuhrbezirke in der letzten Aprilwoche bereits einen Tag früher als gewohnt abgefahren.

Die Abfuhr erfolgt demnach an folgenden Tagen:




Offenen Forum von Bündnis 90 / Die Grünen am kommenden Freitag im Treffpunkt

Der Ortsverband Bergkamen von Bündnis 90 / Die Grünen lädt zum nächsten Offenen Forum am kommenden Freitag, 24. April, um 18 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße ein.

Der Besuch eröffnet Gelegenheit zu einem offenen Austausch über Themen, die Menschen und politische Arbeit vor Ort betreffen. Auch Herausforderungen und Perspektiven für die kommenden Jahre sind Themen. Die Veranstaltungen sind als offenes Treffen geplant.




Wärmeplanung in Bergkamen: Stadt lädt zum Bürgerinformationsabend ein

Wie wird künftig in Bergkamen geheizt? Welche Möglichkeiten gibt es für einzelne Stadtteile und was bedeutet die kommunale Wärmeplanung konkret für Bürgerinnen und Bürger? Antworten auf diese Fragen gibt die Stadt Bergkamen bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende vor Ort. Ziel ist es, langfristig aufzuzeigen, wie die Wärmeversorgung in Bergkamen klimafreundlich, wirtschaftlich und zukunftssicher gestaltet werden kann. Dabei wird unter anderem untersucht, in welchen Bereichen beispielsweise Wärmenetze sinnvoll sind und wo individuelle Lösungen für Gebäude die bessere Option darstellen.

Erste Einblicke in den aktuellen Stand der Planung wurden bereits am 03.03.2026 im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorgestellt. Die nun geplante Bürgerveranstaltung bietet die Gelegenheit, diese Inhalte verständlich aufzubereiten, einzuordnen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Neben der Vorstellung erster Ergebnisse stehen vor allem die Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Die Stadt Bergkamen möchte frühzeitig Transparenz schaffen und den Dialog fördern, damit alle Interessierten die Möglichkeit haben, sich über die zukünftige Wärmeversorgung zu informieren und eigene Hinweise einzubringen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.