100 Jahre Lippeverband: Seseke spielt in dieser Geschichte eine Hauptrolle

Ein blauer Fluss mit grünen Ufern: die Seseke nach der Renaturierung, hier in Bergkamen. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Der Lippeverband feiert in wenigen Tagen sein 100-jähriges Bestehen: Am 19. Januar 1926 erfolgte der Erlass des Lippe-Gesetzes – es gilt als die Geburtsstunde des Lippeverbandes. Eines der bekanntesten Projekte des öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmens ist die Renaturierung der Seseke in Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Lünen. Die Seseke spielt ohnehin eine wesentliche Rolle in der Geschichte des Lippeverbandes: Hervorgegangen ist dieser 1926 aus der Sesekegenossenschaft, die 1913 nach Vorbild der bereits 1899 entstandenen Emschergenossenschaft gegründet worden war. Die Renaturierung der Seseke wiederum diente später als Vorbild für den größeren Umbau der Emscher… Im Jahr 2026 steht die Asphaltierung des Seseke-Weges auf einer Länge von 13 Kilometern an!

Seit 100 Jahren nimmt der Lippeverband in der Region – und für die Menschen in der Region – unverzichtbare Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge wahr. Dazu gehören unter anderem die Abwasserentsorgung sowie der Hochwasserschutz. Darüber hinaus gehen die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen des Lippeverbandes immer auch mit einer städtebaulichen Entwicklung der Quartiere entlang der Gewässer einher. Mit dieser Verzahnung von Wasserwirtschaft und Städtebau verfolgt der Lippeverband im Schulterschluss mit seinen Mitgliedskommunen eine Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung in der Region. Der Betrieb von modernen Abwasserkanälen, Pumpwerken, Kläranlagen und Hochwasserschutzeinrichtungen bildet den Dreh- und Angelpunkt einer sozial-ökologischen Transformation: „Die Renaturierung von einst technisch überformten Flüssen und Bächen ermöglicht die Rückkehr von blaugrünem Leben in diese Gewässer sowie eine verbesserte Erleb- und Erfahrbarkeit dieser neuen Naherholungsorte für die Menschen. Unser Selbstverständnis als Infrastrukturdienstleister für unsere Mitglieder hat sich in den vergangenen 100 Jahren nicht geändert. Das Wohl der Allgemeinheit steht dabei für uns nach wie vor an erster Stelle“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Das Wirken des Lippeverbandes an der Seseke

Die Seseke vor der Renaturierung: technisch überformt und stark begradigt (hier in Lünen). Foto: Jochen Durchleuchter/EGLV

Anno 1913 wurde die Sesekegenossenschaft als Vorläufer des Lippeverbandes gegründet. Den Anlass gaben die zunehmende Verschmutzung und Abflussstörungen von Seseke, Körne und Nebenbächen, die eine umfassende Lösung verlangten. Die Sesekegenossenschaft baute die Gewässer der Region aus, um das damals Vorrangige zu erreichen: Schutz vor ständigen Überschwemmungen ganzer Stadtteile durch verschmutztes Wasser – d.h. „trockene Füße“ für eine ganze Region.

Um 1910 waren Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Lünen noch ausgesprochen ländlich geprägt. Doch die Auswirkungen der Industrialisierung nahmen von Jahr zu Jahr zu. Die ersten Zechen in der Region, die Schächte Massen und Kurl, verschmutzten seit etwa 1860 den Körnebach. Rasch kamen weitere Schachtanlagen hinzu. Die nicht seltenen Überschwemmungen im Umland der Seseke wirkten sich durch die Beimengung von Abwässern und abgepumptem Grubenwasser schädlich auf überflutete Wiesen, Weiden und Felder aus. Hinzu kam, dass durch zunehmende Bodensenkungen – ebenfalls eine Folge des Bergbaus – immer größere Gebiete überschwemmt wurden.

Emschergenossenschaft lieferte den Plan

Auf Vorschlag der Bezirksregierung in Arnsberg erarbeitete im Jahr 1911 der Vorsteher des Bauamtes Dortmund der Emschergenossenschaft, Regierungsbaumeister E. Jöhrens, einen Entwurf für die Entwässerung des Seseke-Gebietes. Für die Umsetzung seiner Pläne ging Jöhrens von der Vorstellung einer wasserwirtschaftlichen Genossenschaft nach dem Vorbild der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft aus. Denn die Situation an der Seseke war mittlerweile mit den Zuständen in der Emscher-Zone vergleichbar. Denn inzwischen hatten sich Überschwemmungen und unhygienische Zustände weiter verschärft, sodass die Gemeinden dringend nach Abhilfe verlangten.

Die Gründung der neuen „Sesekegenossenschaft“ ließ nicht lange auf sich warten. Am 22. Januar 1912 trafen sich die Gründungsmitglieder aus Kommunen, Industrie und Verwaltung zu einer ersten Sitzung in Dortmund. Am 5. Juni 1913 trat schließlich das im preußischen Landtag beschlossene Seseke-Gesetz in Kraft. Der neu gewählte Vorstand übertrug der Emschergenossenschaft die Geschäftsführung und damit die Verantwortung für die Regulierung der Gewässer.

Zuerst war der Braunebach dran

Als erste Arbeit der Genossenschaft wurde der Braunebach in Kamen-Methler ausgebaut. Das Bachwasser wurde noch landwirtschaftlich genutzt, wurde aber bereits durch die von der Harpener Bergbau AG gebaute Bergmannskolonie Kaiserau verschmutzt. Die Bewohner selbst litten unter den Verhältnissen, denn in der Kolonie gab es keine Kanalisation.

Die Genossenschaft verlegte dort ein Kanalnetz, leitete die Abwässer in den Braunebach, der von Schlamm geräumt, vertieft und mit Betonsohlschalen ausgebaut wurde. Knapp vor dem Ersten Weltkrieg wurde man damit fertig, während der ähnlich konzipierte Ausbau des Heerener Mühlbaches in Kamen, der die Abwässer der Zeche Königsborn in Unna zur Seseke transportierte, erst nach dem Krieg abgeschlossen werden konnte. Entsprechende Bauentwürfe für Seseke und Körne wurden früh aufgestellt, die „landespolizeiliche Prüfung“ zog sich aber kriegsbedingt bis 1920 hin. Darin war u. a. vorgesehen, den Oberlauf der Körne in Dortmund zwischen Scharnhorst und Kurl auf die Südseite der Bahnlinie Dortmund-Hamm zu verlegen, um ein künftiges großes Senkungsgebiet zu umgehen.

Im Körne-Gebiet hatte sich die Lage mittlerweile dramatisch verschärft: Der Verkehr auf der Straße von Brakel nach Scharnhorst war ständig unterbrochen, weil Flächen unter Wasser standen. Bei Hochwasser mussten die Anwohner auf Brettersteigen ihre Häuser verlassen. In Scharnhorst eröffnete an einem durch Bergbau entstandenen Senkungssee sogar ein Ruderverleih.

Technischer Ausbau der Seseke

Der eigentliche (technische) Ausbau der Seseke begann 1921, der trockene Sommer ermöglichte es, die Arbeiten von der Mühle bis Kamen abzuschließen. Innerhalb von Kamen war die Seseke schon damals durch Häuser eingeengt. Durch Vertiefung, Begradigung und Ausbau mit Ziegelsteinen gelang es, die Abwässer aus der Stadt halbwegs hygienisch abzuleiten. Dann aber ging durch die Inflation der frühen 1920er-Jahre der Genossenschaft das Geld aus, Kredite waren kaum zu bekommen. Auch an der Körne musste man sich darauf beschränken, den Wasserlauf an der seit Jahren unter Wasser stehenden Kreisstraße in Dortmund-Kurl zu regulieren. Danach war wegen der Inflation Pause. Erst Mitte der 1920er-Jahre konnten die wichtigsten Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.

Erste Kläranlagen

Parallel dazu liefen schon die Vorbereitungen für einen Ausbau des Kuhbaches in Bergkamen, des Rexebaches in Bönen und des Massener Baches in Unna. Die Stadt Unna hatte auf Veranlassung der Sesekegenossenschaft bereits eine Kläranlage gebaut – eine der ersten, die mit dem biologischen Tropfkörper-Verfahren arbeitete. Eine weitere, allerdings einfach gehaltene Kläranlage, regte die Genossenschaft für den Ortsteil Dortmund-Wambel an, auch diese wurde schon in den 1920 Jahren realisiert. Ihre Wirkung konnten diese Anlagen allerdings erst richtig entfalten, nachdem – zum Teil Jahre später – die nachfolgenden Wasserläufe tiefer gelegt worden waren. Denn nur so konnte das geklärte Abwasser unter Bergsenkungsbedingungen störungsfrei abfließen.

Genossenschaft ging im Lippeverband auf

Unterdessen liefen bereits die Vorbereitungen für die Gründung des Lippeverbandes im Januar 1926, in dem die Sesekegenossenschaft aufging. Auch der Lippeverband wurde nach dem Vorbild der Emschergenossenschaft konzipiert, nachdem deutlich wurde, dass die Nordwanderung des Bergbaus nicht nur im Sesekegebiet die Lippe erreicht hatte, sondern auch in Dorsten und Hamm.

Anders als bei der Emscher konnte allerdings der technische Ausbau der gesamten Lippe vermieden werden; und so beschränkte man sich auf Hochwasserschutzdeiche in den Bergbauzentren. Der Ausbau der Seseke und ihrer Nebenläufe ging dagegen unter der Federführung des Lippeverbandes weiter und wurde im Laufe der 1930er-Jahre im Wesentlichen abgeschlossen.

Auslaufen des Bergbaus und Renaturierung der Gewässer

Mit dem Auslaufen des Bergbaus in der Region in den 1980er-Jahren wurden zum ersten Mal die kanalisierte Form der Gewässer und die offene Abwasserführung in Frage gestellt. Bis dahin hatte es dazu keine echte Alternative gegeben. Geschlossene, unterirdische Kanäle für das Schmutzwasser wären durch anhaltende Bergsenkungen immer wieder beschädigt worden – die Verseuchung des Grundwassers und die Schwierigkeit, Reparaturen durchzuführen, hätten alle anfänglichen Vorteile zunichte gemacht.

Als klar wurde, dass die bergbaubedingten Bodensenkungen durch die Einstellung der letzten Schachtanlagen abklingen würden, entwickelte der Lippeverband ab 1984 das Seseke-Programm, das mit Rückendeckung des damaligen NRW-Umweltministers Klaus Matthiesen Realität wurde. Erst jetzt konnte auch wieder der Natur zu ihrem Recht verholfen werden. Die naturnahe Umgestaltung der Gewässer blieb allerdings noch auf Jahre in der Warteschleife, weil der Lippeverband zunächst an sämtlichen, zu offenen Schmutzwasserläufen umfunktionierten Bächen unterirdische Kanäle verlegte – der langwierigste und aufwändigste Teil des Seseke-Programms.

Die Seseke als Vorbild für die Emscher

Zwischen dem Ende der 1980er-Jahre und 2014 hat der Lippeverband mit dem Bau von vier modernen Kläranlagen und rund 73 Kilometern an geschlossenen Abwasserkanälen eine neue abwassertechnische Infrastruktur im Einzugsgebiet der Seseke geschaffen. Die neuen unterirdischen Kanäle wurden an Massener Bach, Süggelbach, Lüserbach, Körne und weiteren Seseke-Nebenläufen verlegt, bis 2005 war auch im Seseke-Hauptlauf die Abwasserfreiheit erreicht. In Kanäle und Kläranlagen wurde der weitaus größte Teil des Projektbudgets von einer halben Milliarde Euro investiert.

Seitdem fließt nur noch gereinigtes Wasser in der Seseke und ihren Nebenläufen. Das Schmutzwasser wird durch die parallel zu den Gewässern – und tief in der Erde – verlaufenden Kanälen zu den Kläranlagen in Bönen, Kamen, Dortmund-Scharnhorst sowie Lünen geführt und dort gereinigt in die Seseke sowie ihre Zuflüsse Rexebach und Körne eingeleitet.

Nach der Befreiung von der Abwasserfracht konnte endlich mit der ökologischen Verbesserung der Seseke und ihrer Nebenläufe begonnen werden, wobei die kleineren Zuläufe an erster Stelle standen. Bis 2006 konnte der Lippeverband auch die Umgestaltung der Körne abschließen, die als größter Nebenlauf der Seseke den Nordosten von Dortmund entwässert und bei Kamen in die Seseke mündet. Im Zuge der Renaturierung wurden die Betonsohlschalen aus dem Flussbett entfernt, die Böschungen abgeflacht sowie Flachwasserzonen und Rückhalteflächen eingerichtet. Zudem erhielt das Gewässer seinen natürlichen geschwungenen Flusslauf zurück. Durch Initialpflanzungen sowie das Einsetzen von Jungfischen wurden darüber hinaus Flora und Fauna angeregt, sich ihre Lebensräume zurückzuerobern.

Mittlerweile sind an den Ufern die typischen Auen mit ihren Eschen, Erlen und Weiden entstanden, während sich in den trockenen Zonen Gehölze und Hochstaudenflure bilden. All das ist bereits ein deutliches Indiz für die ökologische Qualität der Seseke. Über 500 Millionen Euro hat der Lippeverband in den Umbau der Seseke investiert. Die Seseke samt ihren Zuflüssen wurde ein Vorzeigefluss mit ökologischem und städtebaulichem Potenzial und Mehrwerten für die an ihr liegenden Städte wie Lünen, Bergkamen, Kamen und Bönen. Rad- und Fußwege, Rastplätze, Kunstinstallationen und andere Einrichtungen an den renaturierten Gewässern laden heute zur Erholung am Wasser ein. Das Projekt gilt damit auch als Vorbild für die größere Renaturierung des Emscher-Systems.

Hochwasserschutz und Artenvielfalt gehen Hand in Hand

Angesichts des Klimawandels wird die Sorge vor Hochwasser immer drängender. Der Lippeverband baute dafür ein Hochwasserrückhaltebecken in Bönen, das mit einer Fläche von 29 Hektar rund 340.000 Kubikmeter Wasser fassen kann. Dabei schützt das Becken nicht nur die Bevölkerung vor Überschwemmungen, sondern ist schon längst zu einem Hotspot für die Artenvielfalt mutiert. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt und die Fläche am Schwarzen Weg in Bönen zu einer Oase der Biodiversität verwandelt.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde der Umbau der Seseke durch das von Billie Erlenkamp kuratierte Projekt „Über Wasser gehen“ künstlerisch begleitet und der Fluss so wieder näher ins öffentliche Bewusstsein gerückt. An verschiedenen Standorten in Lünen, Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Dortmund sind dabei neben einigen temporären auch zahlreiche dauerhafte Kunstobjekte am und im Fluss entstanden, die sich mit dem Wandel von Natur und Landschaft auseinandersetzen.

25 Kilometer langer Seseke-Weg

Von Bönen bis Lünen hat der Lippeverband außerdem einen Fuß- und Fahrradweg – den 25 Kilometer langen Seseke-Weg – angelegt, der dazu einlädt, den neuen Erlebnis- und Naherholungsraum zu entdecken. 13 Kilometer des Seseke-Weges befinden sich auf Flächen des Lippeverbandes. Um den Fahrkomfort zu verbessern, plant der Lippeverband die Asphaltierung des Seseke-Weges auf seinen verbandseigenen Flächen. Aktuell befindet sich der Wasserwirtschaftsverband noch in der Ausschreibungsphase. Mit einer Vergabe des Bauauftrages wird noch im ersten Quartal gerechnet, so dass die ersten Arbeiten rund um Ostern starten könnten. Wenn die Witterung es zulässt, sollen die Asphaltierungsarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Info: Der Lippeverband

Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen. Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum von Lippborg bis Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete. Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.




Gesundheitsamt und Techniker Krankenkasse: Projekte zur Gesundheitsförderung ab 20. Januar förderfähig

Benedict Bösing (TK), Nikolaj Salzmann (TK), Jasmin Meichsner und Thekla Pante (beide vom Fachbereich Gesundheit Kreis Unna), Carina Ewens (Fachbereichsleitung Gesundheit) und Dezernent Sven Brüggenhorst bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto Lea Malzer – Kreis Unna.

Das Gesundheitsamt des Kreises Unna baut seine Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung weiter aus und setzt im Jahr 2026 verstärkt auf bedarfsgerechte und niedrigschwellige Angebote.

Eine neue Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) schafft dafür die Grundlage: Beide Partner haben am Mittwoch, 7. Januar, einen Kooperationsvertrag zum sogenannten TK‑Verfügungsfonds unterzeichnet. Dieser ermöglicht die Förderung vielfältiger Gesundheitsprojekte im gesamten Kreis Unna.

Förderung lokaler Gesundheitsprojekte startet am 20. Januar
Ab dem 20. Januar können Einrichtungen, Initiativen und Vereine im Kreis Unna Projektmittel aus dem Verfügungsfonds der TK über das Gesundheitsamt beantragen. Gefördert werden insbesondere stadtteil- und zielgruppenbezogene Mikroprojekte, die die Gesundheitschancen der Bevölkerung vor Ort verbessern.

Im Fokus stehen Vorhaben aus den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung, Stressreduktion und Entspannung, Medienkompetenz sowie Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln.

Antragsberechtigt sind lokale Einrichtungen, Vereine, freie Träger sowie städtische Institutionen. Nicht gefördert werden Projekte für Kitas, Schulen und Pflegeheime, da es für diese Einrichtungen grundsätzlich ein eigenes Förderverfahren gibt.

Digitale Informationsveranstaltung am 20. Januar
Um Interessierte umfassend über Förderbedingungen, Antragsverfahren und Beispiele aus anderen Kommunen zu informieren, laden das Gesundheitsamt und die Techniker Krankenkasse zu einer Online‑Informationsveranstaltung am 20. Januar 2026 von 16.30 bis 18 Uhr ein.
Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter https://www.kreis-unna.de/Mikroprojekte-Anmeldung.
Ausführliche Informationen zum Förderprogramm gibt es unter https://www.kreis-unna.de/Mikroprojekte-Info.
Ansprechperson für Fragen ist Jasmin Meichsner. Sie ist zu erreichen per Mail an jasmin.meichsner@kreis-unna.de oder per Fon unter 0 23 03 / 27 33 52. PK | PKU




SPD Weddinghofen-Heil ehrt über 1.200 Jahre Parteigeschichte

Die SPD Weddinghofen-Heil erinnert an ihre Jubilarfeier am Freitag, 16. Januar 2026, um 18 Uhr im Restaurant Olympia. Rund 30 Jubilarinnen und Jubilare werden an diesem Abend für insgesamt über 1.200 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratie ausgezeichnet. Als Festredner und Laudatoren sprechen die Co-Vorsitzende der SPD im Kreis Unna und Bürgermeisterin der Stadt Lünen, Martina Förster-Teutenberg, sowie der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Die Veranstaltung würdigt das langjährige politische Engagement der Mitglieder in Weddinghofen und Heil und unterstreicht die Bedeutung von Kontinuität und demokratischer Mitwirkung vor Ort.



Bürgerdialog der SPD Rünthe zum Haushaltsplan 2026 der Stadt Bergkamen

Im Februar soll der Haushalt 2026 vom Rat beschlossen werden. Dahingehend wird es nun nach der Weihnachtspause zu intensiven politischen Beratungen kommen. Die SPD Rünthe hält an ihrem Leitspruch ‚Ohne Kommunikation funktioniert Politik nicht‘ weiterhin überzeugt fest und lädt daher interessierte Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Veranstaltungsformat Speak Up am 26. Januar 2026 um 17:30 Uhr im Rünther Bürgertreff ein. Ziel ist es, nach einem kurzen inhaltlichen Input zur Finanzlage, ein Meinungsbild der Bürgerinnen und Bürger zu anstehenden Entscheidungen und weiteren Anliegen oder Ideen zum Haushalt einzufangen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ratsmitglied Alexander Höll. Ebenfalls anwesend sein wird Ortsvorsteher Oliver Schäfer. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung unter ruenthe@spd-bergkamen.de oder tel. 017647113297 bis zum 21.01. erforderlich. Die Rünther Sozialdemokraten freuen sich auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.




Versand der Abgabenbescheide für das Jahr 2026 beginnt in den nächsten Tagen

In den kommenden Tagen beginnt die Stadt Bergkamen mit dem Versand der Steuer- und Abgabenbescheide für das Jahr 2026. Aus organisatorischen Gründen werden die Grundbesitzabgaben- und Hundesteuerbescheide getrennt versandt.

Am Freitag, 16.01.2026 werden rund 3.500 Hundesteuerbescheide zur Post gegeben. Die Hundesteuer bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und ist für das Kalenderjahr 2026 am 01.07.2026 fällig. Neue Hundesteuermarken werden nicht ausgegeben.

Am Montag, 19.01.2026 beginnt der Versand der Grundbesitzabgabenbescheide. Dieser erfolgt über einen externen Dienstleister.

Die Abwassergebühr wird – wie bisher – verbrauchsabhängig festgesetzt. Maßgeblich ist der Frischwasserverbrauch des Vorvorjahres, so dass für die Gebührenberechnung der Verbrauch aus dem Jahr 2024 herangezogen wird.

Neu ist, dass Wasserschwundmengen künftig nicht mehr mit dem Frischwasserverbrauch verrechnet werden, sondern zur besseren Nachvollziehbarkeit gesondert im Abgabenbescheid ausgewiesen sind.

 

Hinweis zur Grundsteuer 2026

Zum Zeitpunkt der Bescheiderstellung lag noch kein Ratsbeschluss über die Grundsteuerhebesätze für das Jahr 2026 vor. Daher erfolgt die Festsetzung der Grundsteuer auf Grundlage der bisherigen Steuersätze (Grundsteuer A = 350% und Grundsteuer B = 670%).

Es ist davon auszugehen, dass der Rat der Stadt Bergkamen in absehbarer Zeit über die Grundsteuerhebesätze für 2026 entscheiden wird. Dabei ist mit einer rückwirkenden Anpassung zum 01.01.2026 zu rechnen. Die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer erhalten in diesem Fall einen entsprechenden Änderungsbescheid im Laufe des ersten Halbjahrs 2026.

Weiterhin enthalten die Bescheide einen Fragebogen des Kreises Unna zur Erstellung eines Mietspiegels. Die Teilnahme an der Umfrage ist inzwischen verpflichtend. Nachfragen hierzu sind an den Kreis Unna zu stellen.

Bei Fragen zu den Bescheiden stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Steueramts gerne telefonisch oder per E-Mail unter steueramt@bergkamen.de zur Verfügung.

Die telefonischen Kontaktdaten lauten:

Gewerbe- und Hundesteuern:           Frau Bange,               Telefon 02307/965-471

Grundbesitzabgaben:                        Frau Knäpper,            Telefon 02307/965-306

Herr Maaz,                 Telefon 02307/965-307




Leitbildentwicklung Bergkamen – Aktueller Stand der Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Stadt Bergkamen befindet sich derzeit mitten in der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Entwicklung eines neuen Leitbildes für die zukünftige Entwicklung Bergkamens. Neben der Onlinebeteiligung wurden bereits erste Bausteine der Kinder- und Jugendbeteiligung erfolgreich umgesetzt.

In den vergangenen Wochen haben sich unter anderem zwei Grundschulklassen aktiv am Prozess beteiligt. Bereits während der Termine vor Ort wurden Themen deutlich, die den Kindern besonders wichtig sind. Dazu zählen vor allem Sicherheit, Sauberkeit und Naturschutz. Häufig genannt und priorisiert wurde zudem der Wunsch nach mehr Grünräumen durch zusätzliche Bepflanzung (Bäume, Blumenbeete).

Im Anschluss an die Beteiligung vor Ort gestalteten die Schülerinnen und Schüler Postkarten, auf denen sie ihre persönlichen Zukunftsvisionen für Bergkamen festhielten. Die Kinder konnten dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Beiträge zeigen eine große Bandbreite an Ideen – von sehr konkreten Anliegen bis hin zu fantasievollen Zukunftsbildern. Gerade diese Vielfalt macht die Perspektiven der Kinder sichtbar. Die entstandenen Arbeiten werden im Umfeld der beteiligten Schulen sowie in der Stadtverwaltung ausgestellt.

Als nächster Schritt starten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Stadtteilveranstaltungen. Den Auftakt bildet die Veranstaltung für Bergkamen-Mitte am 14. Januar 2026 ab 17:30 Uhr im Treffpunkt der VHS. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen einzubringen und gemeinsam über die Zukunft Bergkamens ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungen in den übrigen Stadtteilen finden ebenfalls noch im Januar statt, die Termine sind unter www.leitbild-bergkamen.de einsehbar.

Eine zweite Beteiligungsrunde auf Stadtteilebene ist für den Zeitraum zwischen Ende Februar und Ende März vorgesehen. Hier sollen die Ideen weiter konkretisiert und auch räumlich verortet werden. Auch diese Termine sind über die o. g. Internetseite einsehbar.

Die Ergebnisse aller Beteiligungsformate werden gesammelt, ausgewertet und zusammengeführt. Ziel ist es, Mitte 2026 einen ersten Leitbildentwurf vorzustellen.

Stadtteilveranstaltungen

In allen sechs Stadtteilen Bergkamens finden jeweils zwei Veranstaltungen zur Leitbildentwicklung statt. Jede Veranstaltung bietet Gelegenheit, eigene Themen einzubringen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Schwerpunkte zu setzen.

Stadtteil 1. Termin 2. Termin Uhrzeit Ort Adresse
           
Mitte 14. Januar 25. Februar 17:30 bis 20:30 VHS  Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen
Rünthe 20. Januar  04. März 17:30 bis 20:30 Mensa Regenbogenschule  Rünther Str. 80, 59192 Bergkamen
Oberaden 21. Januar 10. März 17:30 bis 20:30 Stadtmuseum Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen
Weddinghofen 27. Januar 24. März 17:30 bis 20:30 Städtisches Gymnasium Hubert-Biernat-Straße 1, 59192 Bergkamen
Overberge 28. Januar 03. März 17:30 bis 20:30 Feuerwehrgerätehaus Hansastraße 61, 59192 Bergkamen
Heil 29. Januar 25. März 17:30 bis 20:30 Ökologiestation / Umweltzentrum Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

 




Zweiter Bergkamen Talk in der Stadtbibliothek

Nach der ersten Auflage des „Bergkamen Talk“ im September zog eine Zuschauerin das Fazit: „Heute habe viele Dinge erfahren, die ich so gar nicht wusste.“ Auch bei der zweiten
Auflage wollen die beiden Moderatoren wieder das Leben von vier Menschen aus Bergkamen vorstellen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. In der Pause und am Ende des Talks soll es wieder Live-Musik geben.

Talkgäste sind diesmal Malte Hinz, Beate Kohlhas, Alexander Homann und Britta Buschfeld. Vier Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, aber eines
gemeinsam haben: Sie haben alle einen ungewöhnlichen Lebensweg. Malte Hinz absolvierte mit 17 Jahren ein Volontariat beim Hellweger Anzeiger – und ging vor einigen Jahren als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau in den Ruhestand. Beate Kohlhas ist Bezirksbeamtin bei der Polizei und seit 2006 für Weddinghofen und Heil zuständig. Alexander Homann ist Inhaber einer echten Bergkamener Institution: „Küchen Feldmann“ an der Landwehrstraße. Britta Buschfeld ist Geschäftsführende Vorständin des Frauenforums in Unna – das unter anderem das Frauenhaus im Kreis Unna unterhält.

Der zweite Bergkamen Talk ist für Dienstag, 13. Januar 2026, in der Stadtbibliothek Bergkamen geplant und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Moderatoren bitten
lediglich um eine freiwillige Spende für den Bergkamener „Runden Tisch für Kinder“.




Abschied von Ehrenbürgermeister Roland Schäfer

Seine Familie, Freunde und Weggefährten nehmen am Dienstag, 13. Januar, Abschied von Bergkamens Ehrenbürgermeister Roland Schäfer. Die Trauerfeier beginnt um 14 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche, Parkstraße 2. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Parkfriedhof in Weddinghofen.

Die Familie bittet anstelle von Blumen um Spenden für den Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Roland Schäfer war engagierter 1. Vorsitzender des Vereins. (IBAN: DE29 4105 1845 0017 0136 40)




Bergkamen trauert um Ehrenbürgermeister Roland Schäfer

Diese Nachricht hat Bergkamen erschüttert: Am Neujahrstag ist Bergkamens Ehrenbürgermeister Roland Schäfer im Alter von 76 Jahren plötzlich und völlig unerwartet gestorben. Über 31 Jahre hatte er zunächst als Stadtdirektor und danach als hauptamtlicher Bürgermeister die Geschicke der Stadt geprägt.

Dabei war sein Start in Bergkamen alles andere als einfach. Die Auswirkungen der Machenschaften um die damalige „Bergkamener Berufsausbildungsgesellschaft“ drohte die Stadt finanziell zu ruinieren. Es wurden Rückforderungen vonj Fördermitteln in Millionenhöhe erhoben.

Dass es dann nicht ganz so schlimm kam, war auch Schäfers Verdienst, der am 8. Dezember 1988 durch den Rat zum Stadtdirektor einstimmig bei zwei Enthaltungen gewählt wurde. Der gleiche Stadtrat hatte vorher seinen Vorgänger wegen der „bbg-Affäre“ abgewählt.

Die Wahl Schäfers war im Nachhinein betrachtet ein ausgesprochener Glückgriff. Dabei brachte er hervorragende Voraussetzungen mit. Bei der Bezirksregierung in Arnsberg war der Volljurist als Dezernent tätig gewesen, bevor er am 16. Februar 1988 zum Innenministerium des Landes NRW in Düsseldorf als Referent in der Kommunalabteilung wechselte. Offen ist, warum es ihn nur rund 10 Monate später ausgerechnet nach Bergkamen zog. Vielleicht spielte hier Klaus Mathiesen eine Rolle. Der SPD-Politiker war damals nicht nur der hiesige Landtagsabgeordnete, sondern auch Minister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in der Landesregierung von Johannes Rau.

Die zweite große Herausforderung für Schäfer und die Stadt Bergkamen waren die Auseinandersetzungen um die geplante Schließung der drei Schachtanlagen. Über 10.000 Bergbauarbeitsplätze standen auf dem Spiel. Die Reaktion waren massive Proteste der Bergleute und der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger, die den Niedergang des Bergbaus zwar etwas verlangsamte, aber nicht aufhalten konnte.

Immerhin gab und gibt es Fördermittel für die Gestaltung des Strukturwandels, an der sich Roland Schäfer mit aller Kraft beteiligt hatte. Beispiele für diese Projekte sind die Marina in Rünthe und die Wasserstadt Haus Aden.

Eine andere Herzensangelegenheit des Bürgermeisters war die Entwicklung von Städtepartnerschaften. Kurz vor Weihnachten 2025 beteiligte sich Roland Schäfer noch an einer Bürgerreise nach Hettstedt. Die Stadt in Sachsen-Anhalt hatte ihn 2021 zum Ehrenbürger ernannt wegen seiner Verdienste. Bergkamen hatte nach der Wiedervereinigung Hettstedt bei der Reorganisation der Verwaltung massiv unterstützt. Weitere partnerschaftliche Beziehungen wurden in den ersten Jahren seiner Amtszeit als Stadtdirektor mit Wieliczka in Polen, Gennevilliers in Frankreich und Tasucu (heute Silifke) gegründet.

Als weitere Schwerpunkte seiner Arbeit nannte Roland Schäfer die Kommunalisierung der Versorgung mit Strom, Erdgas, Fernwärme, Telekommunikation und Trinkwasser durch die GSW und die Kommunalisierung der Straßenreinigung und der Abfallentsorgung durch Gründung des EBB, die Verbesserung der Wohnungssituation und Erhöhung von Bürgerorientierung und Servicequalität der Verwaltung.

Dass ihm dies weitestgehend gelungen ist, zeigt auch die große Anteilnahme, nach dem die Nachricht von seinem Tod die Runde am Neujahrstag durch Bergkamen machte. Ein weiteres Indiz ist sein hoher Stimmenanteil bei den drei Wiederwahlen 2004, 2009 und 2014. Nur bei der ersten Direktwahl zum hauptamtlichen Bürgermeister musste er am 1. Oktober 1999 in die Stichwahl.

Als Roland Schäfer 2020 in den wohlverdienten Ruhestand ging, sagte er neckisch, er werde jetzt seine freie Zeit nutzen, Leserbriefe zu schreiben. Das tat er natürlich nicht. Zwar verfolgte er, soweit es möglich war, jede Sitzung des Bergkamener Stadtrats, öffentlich vernehmbare Kommentare gab es darüber aber nicht von ihm.

Roland Schäfer hinterlässt eine Lebenspartnerin und zwei Kinder. Bergkamen trauert mit ihnen. (Mehr über Roland Schäfer ist auf seine Homepage zu erfahren: http://www.schaefer-bergkamen.de)




EBB: Zusätzlie Papierabfuhr am Samstag in den Straßen Grimberg und Unter den Telgen

Aufgrund einer Änderung eines Papierabfuhrbezirks führt der EntsorgungsBetrieb Bergkamen (EBB) am 03.01.26 eine zusätzliche Leerung der Papierbehälter in folgenden Straßen durch:

  • Grimberg
  • Unter den Telgen

Für diese Straßen gibt es zum Jahreswechsel eine Änderung vom Papierbezirk Nr. 9  zur Nr. 6, so dass bei regulärer Abfuhr nach dem neuen Abfallkalender der Zeitraum zur letzten Leerung 6 Wochen anstatt der üblichen 4 Wochen betragen würde.

Die Betriebsleitung des EBB bittet alle Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Straßen darum, die Papierbehälter dementsprechend rechtzeitig zur Leerung bereitzustellen.




Hettstedt im Advent: Bergkamener Bürgerinnen und Bürger auf Entdeckungstour in der Partnerstadt

Foto: Stadt Bergkamen

Eine Gruppe von 43 Bürgerinnen und Bürgern unternahm vom 18.bis 21.12.2025 eine spannende Reise in Bergkamens Partnerstadt Hettstedt. Der mehrtägige Besuch führte die Teilnehmer nicht nur in die weihnachtlichen Kupferhöfe im Advent, sondern bot ein abwechslungsreiches Programm wie die Besichtigung der Stadt Quedlinburg und die einzigartige Umgebung.

Beim Ritteressen mit Programm an der Burg Falkenstein wurde gemeinsam gesungen und gelacht. Neben dem Besuch des ErlebnisZentrums Bergbau Röhrigschacht und einer Safaritour durch das Wildgehege Nordmann krönte die Besichtigung des Mansfeldmuseums den Abschluss der Reise. Bei einem herzlichen Empfang wurde zudem durch das Homboldschloss geführt.

 

„Hettstedt und Umgebung hat die Teilnehmenden mit seiner Vielfalt beeindruckt“, resümierte Städtepartnerschaftsbeauftrage Natalja Wilde. Die nächste Reise befindet sich in der Planungsphase. Der genaue Termin wird voraussichtlich im Frühjahr bekannt gegeben.