Alttextilien werden jetzt auch mit der Sperrmüllabfuhr abgeholt

Mit einem neuen Angebot bei der Sperrmüllabfuhr wartet der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) ab dem 1. Oktoner auf:  In Zusammenarbeiut mit der kreiseigenen Abfallgesellschaft GWA erhalten die Bergkamener  als erste im Kreis Unna die Möglichkeit, im Rahmen der Sperrmüllabfuhr auch Alttextilien entsorgen zu können.

Bei der Sperrmüll-Beantragung im Bürgerbüro Bergkamen, am Wertstoffhof und EBB / Bau­betriebshof erhält der Kunde bis zu drei durchsichtige Kunst­stoffsäcke für die Textilentsorgung. Eine Kontrolle findet durch die EBB-Mitarbeiter bei der Abfuhr statt um erhöhte Entsorgungskosten für die Gesamtheit der Bergkamener Gebührenzahler zu verhindern.

Die Entsorgung der Alttextilien ist im Rahmen der Sperrmüllabfuhr kostenfrei.

Erster Beigeordneter und EBB-Betriebsleiter Dr.-Ing. Peters: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der GWA einen oft geäußerten Kundenwunsch nunmehr erfüllen können. Ich bin überzeugt, dass dieses neue Angebot gut angenommen wird.“




Oberadener Realschüler verbrachten einen Abend im Bundestag

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besuchte am Dienstag eine Gruppe der Realschule Oberaden den Bundestag in Berlin.
Am Abend trafen die Schülerinnen und Schüler Oliver Kaczmarek zu einem einstündigen Gespräch, um mehr über seine Arbeit und seinen Alltag als Bundestagsabgeordneter zu erfahren.

Eine Schülergruppe der Realschule Oberaden besuchte den Abgeordneten Oliver Kazcmarek im Berliner Bundestag.
Eine Schülergruppe der Realschule Oberaden besuchte den Abgeordneten Oliver Kaczmarek im Berliner Bundestag.

Auch zu später Stunde zeigten sich die Jugendlichen alles andere als politikmüde und es entwickelte sich schnell eine spannende Diskussion. Vor allem die aktuellen internationalen Krisen, ob in Syrien, im Irak oder in der nahen Ukraine beschäftigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach dem Gespräch ging es noch weiter zu einem Informationsvortrag auf die Besuchertribüne des Bundestages. Den Abschluss bildete ein Besuch auf der Reichstagskuppel mit einem Blick über das nächtliche Berlin.

„Ich freue mich immer darüber Gruppen im Bundestag zu begrüßen und vor allem mit jungen Leute aktuelle politische Themen zu diskutieren. Das Interesse der jungen Menschen an Politik ist groß. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis erfahren, was in Berlin passiert und wie ich als Abgeordneter ihre Interessen vertrete.




Jahrhundertregen: Stadt informiert über Schutzmaßnahmen

Über vorbeugende Maßnahmen gegen die Folgen des nächsten Jahrhundertregens in Bergkamen wird die Stadt Bergkamen in mehreren Veranstaltungen informieren. Bauausschussvorsitzender Marco Morten Pufke (CDU) wohnt selbst in einem Schwerpunktgebiet der Überschwemmungen in der Nacht zum vergangenen Freitag. Dem Haus sei nichts passiert, erklärte er. Das Rückstauventil im Hausanschluss hatte das Eindringen von Wasser über die Kanalisation verhindert.

Zurzeit ist die Industriestraße noch gesperrt.
Mehrere Tage war die Industriestraße nach dem jüngsten Jahrhundertregen gesperrt gewesen. Foto: Ulrich Bonke

Erster Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters schränkte allerdings in der Sitzung des Gremiums am Montag ein, dass in diesen Info-Veranstaltungen lediglich allgemeine Schutzmaßnahmen vorgestellt werden könnten. Wer konkret aktiv werden möchte, sollte zunächst das Haus von einem Fachmann begutachten lassen. Danach müsse jeder für sich selbst entscheiden, ob sich solch eine Investition lohnt.

Gegen den inzwischen zweiten „Jahrhundertregen“ in der Nacht zum 19. September war offensichtlich kein Kraut gewachsen. Das Kanalsystem in Bergkamen sei DIN-gerecht ausgebaut und auch die abermalige Überprüfung des sanierten Kanals In der Dille in Rünthe habe ergeben, dass er in einem einwandfreien Zustand sei. Auch die Pumpen des Bergbaus und des Lippeverbands hätten mit einer Ausnahme  ordentlich gearbeitet: An der Hüchtstraße in Overberge habe ein Blitzeinschlag für einen Ausfall von rund 15 Minuten gesorgt.

Nach den sintflutartigen Regenfällen in der Nacht zum 19. September ging es vor allem um Schadensbegrenzung. Hier bedankte sich Peters bei der Bergkamener Feuerwehr und dem THW, die mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz waren. Insbesondere wies der Erste Beigeordnete auf den Bau einer provisorischen Rohrleitung hin, die verhindert hatte, dass die Senke der Industriestraße zwischen Erlentiefenstraße und Hansastraße nicht mit noch mehr Wasser gefüllt wurde.

Eine ähnliche Situation gab es auch auf der Jahnstraße im Bereich der Kuhbachtrasse. Auf dem See, der sich dort gebildet hatte, dümpelten sogar Mülltonnen herum, die die Anlieger an den Straßenrand gestellt hatten. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, berichtete Ausschussmitglied und erfahrener Feuerwehrmann Dieter Kress.

Wasser gab es reichlich durch diesen erneuten „Jahrhundertregen“. So fielen in Bergkamen bis zum 90 Liter pro Quadratmeter pro Stunde. Hier hat es sich nicht um ein normales Gewitter gehandelt, das relativ schnell wieder weiterzieht. Es hielt sich  über vier Stunden. Zudem war der Boden durch die vorausgegangenen Regenfälle kaum noch aufnahmefähig gewesen. „Petrus hat es mit Bergkamen nicht gut gemeint“, stellte Peters fest.




Aktionstag gegen Fracking

Die Fraktion BergAUF Bergkamen lädt am Dienstag, 30. September, um 18 Uhr im Saal II des Ratstraktes ein zu einem Vorbereitungstreffen anlässlich des weltweiten Fracking-Aktionstag am 11. Oktober ein. Es soll über eine Aktion in Bergkamen/Kamen beraten werden.

Wörtlich heißt es in dem Einladungsschreiben der Fraktion:

Fracking nach Öl und Gas ist vom Prinzip her umweltzerstörend.  Entgegen aller Beteuerungen der am Fracking interessierten Konzerne und Banken steht fest:

  • ein umweltverträgliches Fracking kann es nicht geben. Denn: Fracking vergiftet Wasser und Erdreich, weil Biozide zur Abtötung von Mikroorganismen unverzichtbar sind, die auch Mensch und Tier gefährden.
  • Fracking zerstört die Erdkruste und erzeugt Erdbeben, weil bis in 5000 Tiefe zahlreiche senkrechte und horizontale Bohrungen niedergebracht und sehr hohen Drücken ausgesetzt werden.
  • Fracking ruiniert ganze Landschaften und lässt „verbrannte Erde“ zurück, auf der keine Landwirtschaft mehr möglich ist.
  • Fracking verpestet die Luft mit Quecksilber, feinsten Quarzsanden und radioaktiven Stäuben und erhöht so das Krebsrisiko, vor allem bei Bohrarbeitern und Anwohnern.
  • Fracking vergiftet Menschen und Tiere, weil es bisher keine Möglichkeit zur sichern Entsorgung des hochgiftigen Rückflusses gibt, der meist ins Erdreich verpresst wird.
  • Fracking beschleunigt die Klimazerstörung, weil dabei riesige Mengen von Methan frei werden mit einem extremen hohen Treibhauseffekt.

Deshalb bedeutet Fracking eine allseitige und umfassende Zerstörung wichtiger Lebensbereiche im Interesse der internationalen Großkonzerne und Banken! Wir lehnen die Multi-Millionen-Dollar-PR-Kampagne ab, die von großen Öl-und Gasunternehmen veranstaltet wird, um der Bevölkerung Fracking schmackhaft zu machen und setzen uns ein für ein weltweites Verbot von Fracking ein – ohne Wenn und Aber!“

 

Fracking nach Öl und Gas ist vom Prinzip her umweltzerstörend.  Entgegen aller Beteuerungen der am Fracking interessierten Konzerne und Banken steht fest:

ein umweltverträgliches Fracking kann es nicht geben. Denn: 

Fracking vergiftet Wasser und Erdreich, weil Biozide zur Abtötung von Mikroorganismen unverzichtbar sind, die auch Mensch und Tier gefährden.

Fracking zerstört die Erdkruste und erzeugt Erdbeben, weil bis in 5000 Tiefe zahlreiche senkrechte und horizontale Bohrungen niedergebracht und sehr hohen Drücken ausgesetzt werden.

Fracking ruiniert ganze Landschaften und lässt „verbrannte Erde“ zurück, auf der keine Landwirtschaft mehr möglich ist.

Fracking verpestet die Luft mit Quecksilber, feinsten Quarzsanden und radioaktiven Stäuben und erhöht so das Krebsrisiko, vor allem bei Bohrarbeitern und Anwohnern.

Fracking vergiftet Menschen und Tiere, weil es bisher keine Möglichkeit zur sichern Entsorgung des hochgiftigen Rückflusses gibt, der meist ins Erdreich verpresst wird.

Fracking beschleunigt die Klimazerstörung, weil dabei riesige Mengen von Methan frei werden mit einem extremen hohen Treibhauseffekt.

 

Deshalb bedeutet Fracking eine allseitige und umfassende Zerstörung wichtiger Lebensbereiche im Interesse der internationalen Großkonzerne und Banken! Wir lehnen die Multi-Millionen-Dollar-PR-Kampagne ab, die von großen Öl-und Gasunternehmen veranstaltet wird, um der Bevölkerung Fracking schmackhaft zu machen und setzen uns ein für ein weltweites Verbot von Fracking ein – ohne Wenn und Aber!

 




Hannelore Kraft von der Arbeit des Geschichtskreises begeistert

Hannelore Kraft wird den Geschichtskreis in guter Erinnerung behalten. Dafür sorgen auch die beiden Geschenke, ein Geleucht Und ein Bild von Haus Aden, dass ihr Oberadens IGBCE-Vorsitzender Willi Null (r.) und REVAG-Dozent Wagner überreichten.
Hannelore Kraft wird den Geschichtskreis in guter Erinnerung behalten. Dafür sorgen auch die beiden Geschenke, ein Geleucht Und ein Bild von Haus Aden, dass ihr Oberadens IGBCE-Vorsitzender Willi Null (r.) und REVAG-Dozent Wagner überreichten.

Hannelore Kraft trägt sich ins Gästebuch des Geschichtskreises ein.
Hannelore Kraft trägt sich ins Gästebuch des Geschichtskreises ein.

Anfang Mai hatte Hannelore Kraft die Einladung angenommen. Am Donnerstagmorgen besuchte die SPD-Landesvorsitzende den Bergkamener IGBCE/REVAG-Geschichtskreis, den Aden Stollen und die doch sehr wuchtigen Erinnerungsstücke an den untertägigen Steinkohlenbergbau im Außengelände.

Die Landespolitikerin war sehr angetan von der Arbeit des Geschichtskreises. Das schrieb sie auch in dessen Gästebuch: „Vielen Dank für Euren Einsatz zum Wohle unseres Landes. Unsere Bergbau-Kultur müssen wir erhalten und weitertragen. Dabei seid Ihr eine wichtige Säule. Macht bitte alle so weiter! Glück Auf, Eure Hannelore Kraft“.

Hannelore Kraft im Stollen
Hannelore Kraft im Stollen




Thomas Semmelmann bleibt Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses

Der Bergkamener Jugendhilfeausschuss hat in seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen Thomas Semmelmann (SPD) in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Seine Wiederwahl erfolgte wie die seines Stellvertreters Thomas Heinzel (CDU) einstimmig.

Thomas Semmelmann bleibt Vorsitzender des Bergkamener Jugendhilfeausschusses.
Thomas Semmelmann bleibt Vorsitzender des Bergkamener Jugendhilfeausschusses.

Ein der wichtigsten Aufgaben des Jugendhilfeausschusses in den kommenden Jahren ist nach Ansicht Semmelmanns die Prävention. Insbesondere nannte er hier das Landesprogramm „Kind Kind zurücklassen“, das vor rund zwei Jahren aufgelegt wurde. Die Umsetzung sei bisher eher theoretische gewesen. Jetzt müsste  die Praxis folgen. „Für meinen Geschmack hat das Programm bisher noch keinen praktischen Nutzen gebracht.“

Als weiteres wichtiges Thema nannte der neugewählte Vorsitzende die Inklusion. Die Diskussion sei hier bisher vor allem auf den schulischen Bereich beschränkt gewesen, dabei sei sie viel umfassender. Der dritte Arbeitsschwerpunkt des neuen Jugendhilfeausschusses müsse laut Semmelmann die Erweiterung der Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen sein.




Banken zeigen der BergGalerie die kalte Schulter

Die Banken machen offensichtlich CharterHaus erhebliche Schwierigkeiten, die ehemaligen Turmarkaden in Bergkamen in die neue BergGalerie umzuwandeln. Bisher verliefen die Finanzierungsgespräche der Geschäftsführerin Brigitte van der Jagt ergebnislos.

Vom westlichen Teil des Platzes der Partnerstädte ist der Wohnturm hinter den ehemaligen Turmarkaden nicht zu sehen. Das gibt Hoffnung, dass der Umbau in die geplante BergGalerie klappen wird.
Vom westlichen Teil des Platzes der Partnerstädte ist der Wohnturm hinter den ehemaligen Turmarkaden nicht zu sehen. Das gibt Hoffnung, dass der Umbau in die geplante BergGalerie klappen wird.

Zwei Gründe seien ihr dabei immer wieder genannt worden: die geringe Kaufkraft der Bergkamener und der demografische Wandel der Stadt, erklärte sie am Dienstag den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses.

Dem hat die Geschäftsführerin stets zwei Argumente entgegengehalten: der starke Investor, der mit dem notwendigen Eigenkapital hinter diesem Projekt steht, und das Rege Interesse von künftigen Mieter, unter anderem Edeka, und den Verbliebenen wie C&A, Deichmann und die Firma Family, die wiederkommen will.

Allerdings hat sie noch nicht mit allen infrage kommenden Banken gesprochen. Und es zeichnet sich ab, dass sie in Kürze auf weitere überzeugende Argumente zurückgreifen kann. 1,. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters kündigte an, dass Brigitte van der Jagt mit der Baugenehmigung in einigen Tagen rechnen kann. Das ist dann für sie die Grundlage, die ersten Mietverträge zu unterschreiben.

BergGalerie wir im Computer „vorgebaut“

So könnte sie aussehen, die BergGalerie in Bergkamen
So könnte sie aussehen, die BergGalerie in Bergkamen

Mit dem Baustart des ersten Bauabschnitts rechnet sie nun im Frühjahr 2015. Diese Verzögerung gegenüber der ursprünglichen Planung ein Dreivierteljahr ist auch in der komplexen Planung dieses Umbauprojekts begründet. Insbesondere der ältere Teil macht den Architekten doch erhebliche Schwierigkeiten.

Um hier unliebsame Überraschungen zu verhindern, greifen die Architekten auf ein computergestütztes Planungsinstrument zurück, das in Deutschland noch relativ neu ist. „Wie bei neuen Automodellen bauen wir die BergGalerie per Computer zunächst als 3D-Modell“, erklärte sie dem Ausschuss. Dadurch sollen Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Ist der Bau erst mal gestartet, können solche Änderungen sehr teuer werden.

Dieses computergestützte 3D-Modell will CharterHaus bei der Immobilienmesse „Expo Real“ vom 6. Bis 8. Oktober in München präsentieren. Dann gebe es bei dieser Messe auch ein bisschen Werbung für Bergkamen, sagte Brigitte van der Jagt.




Eine Million Kubikmeter Bodenaushub für die Wasserstadt

Die Oberadener müssen bis zum Ende dieses Jahrzehnt mit dem starken Lkw-Verkehr, insbesondere auf der Jahnstraße leben. Rund eine Million Kubikmeter Bodenaushub werden ab 2016 bis 2019 zur Wasserstadt Aden geschafft.

So könnte einmal die Wasserstadt Aden aussehen. Hier ein Blick von der Nordseite des Datteln-Hamm-Kanal.
So könnte einmal die Wasserstadt Aden aussehen. Hier ein Blick von der Nordseite des Datteln-Hamm-Kanal.

Immerhin soll es keine Zunahme des Lkw-Verkehrs geben, verspricht Projektleiter Dieter A. Wahlen. Dem sind schon „natürliche“ Grenzen gesetzt. Die Kapazitäten der Transportunternehmen sind voll ausgeschöpft. Außerdem lassen sich nach den Erfahrungen der Aufschüttung auf den Bergkamener Bergehalden  jährlich nicht mehr als 350.000 Kubikmeter Bodenaushub in der Region akquirieren, wie der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters gegenüber dem „Bergkamen-Infoblog“ erklärte.

Das bedeutet übrigens auch, dass die Schüttungen auf der Bergehalde längstens bis Ende kommenden Jahres dauern werden.

Notwendig ist diese große Menge an Bodenaushub zur Modellierung des Kernstücks der Wasserstadt, des Adensees. Der größte Teil des Bereichs des ehemaligen Bergwerksgeländes liegt unterhalb des Wasserspiegels des Datteln-Hamm-Kanals. Für den See muss deshalb entlang der Hamm-Osterfelder-Bahnlinie ein breiter Damm errichtet werden. Dafür reichen die Bodenmassen, die auf dem Haus-Aden-Gelände bewegt werden können längst nicht aus.

Erster Spatenstich im Frühjahr 2016

Nach dem jüngsten Zeitplan soll der erste Spatenstich im Frühjahr 2016 erfolgen. Die Vermarktung der Grundstücke beginnt 2017. Die ersten privaten Häuser können ab 2019 errichtet werden.

Wie Dieter A. Wahlen am Dienstag dem Stadtentwicklungsausschuss gegenüber erklärte, hat es auch b ei ihm bereits eine Reihe von Gesprächen mit Bauwilligen gegeben, die nicht nur bereits sind den Grundstückpreis zu zahlen, sondern auch dort auch ein Haus mit einer ansprechenden Architektur zu errichten.

Eine Folge dieses regen Interesses ist, dass der Projektentwickler sich die Möglichkeit offen lassen m möchte, auch im zweiten Bauabschnitt große Baugrundstücke entlang der Gracht zu verkaufen. Hier hatten sich auch Bauträger gemeldet.

Losgehen soll es mit der Errichtung des Adensees. Er sei der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Projekts, betont Dieter A. Wahlen. Gleichzeitig setzt Dr. Hans-Joachim Peters darauf, dass synchron zu den Arbeiten auf dem Gelände der Wasserstadt 2017 auch der schienengleiche Bahnübergang durch eine Brückenanlage samt Zufahrt zur Wasserstadt ersetzt wird. Die jüngsten Signale vom Land, bzw. von Straßen NRW lassen ihn darauf hoffen.

Wasserstadt 2




Neuer Aldi erhält sehr interessante Nachbarn

Der geplante Aldi an der Landwehrstraße erhält recht interessante Nachbarn: ein Seniorenheim, eine Niedrigenergiesiedlung, Seniorenwohnungen und einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Bergkamen.

Auf dem neuen Aldi-Standort an der Geschwister-Scholl-Straße, Ecke Landwehrstraße büht zurzeit der Raps
Standort des neuen Aldi-Standort an der Geschwister-Scholl-Straße.

Das erfuhren die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses aber erst, nachdem sie energisch nachgehakt hatten. Vorneweg Harald Sparringa von den Grünen. Er verweigerte dem von der Verwaltung geänderten Rahmenplan für die Bebauung der Freifläche südlich der Landwehrstraße zwischen Büscherstraße und Geschwister-Scholl-Straße Rahmenplan für eine Neubebauung die Zustimmung. Er konnte nur wenige Ähnlichkeiten mit dem ursprünglichen Ergebnis eines langen Diskussionsprozesses aus dem Jahr 2011 entdecken. Einziger Fixpunkt ist der Bolzplatz, der auch nach dem neuen Konzept in Absprache mit dem Jugendamt ein gleicher Stelle erhalten bleiben soll

Der Fraktionsvorsitzende von  CDU, Thomas Heinzel, und der Sprecher der SPD im Ausschuss Rüdiger Weiß pflichteten ihm bei. Erst dann fütterte der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters den Ausschuss mit harten Informationen.

Seniorenheim statt Lärmschutzwall

Der ursprünglich geplante Lärmschutzwall könne deshalb wegfallen, weil ein Investor plane, entlang der Landwehrstraße ein Seniorenheim zu bauen. Konzeptionell lehne es sich an dem Haus Lessing an, das an der stark befahrenen Werner Straße errichtet wurde. Dort befinden sich die Zimmer für die Bewohner auf der straßenabgewandten Seite.

Dieses Seniorenheim soll auch für den notwendigen Lärmschutz für eine Niedrigenergie-Siedlung sorgen. Die will ein Bauträger schlüsselfertig errichten. Nach den Umschreibungen Peters, er nannte den Namen nicht, kann es sich nur um ein neues Projekt von „beta“ handeln.

Zur Bebauung des städtischen Grundstücks an der Geschwister-Scholl-Straße südlich der Kuhbachtrasse ist die Stadt mit der UKBS im Gespräch. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft plant hier den Bau von Seniorenwohnungen.

Verbesserung medizinischer Versorgung

Zwischen diesen Seniorenwohnungen und den bestehenden Hochhäusern ist laut neuem Rahmenplan eine Mischnutzung möglich. Dort könnte auch nicht störendes Gewerbe angesiedelt werden. Peters sprach in diesem Zusammenhang von einer Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Der Stadtentwicklungsausschuss vertagte das Thema neue Rahmenplan auf eine der nächsten Sitzung. Bis dahin wollen der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters und der Leiter des Planungsamts Thomas Reichling die Fraktionen mit allen notwendigen Informationen zu den geplanten Bauprojekten in diesem Bereich versorgen.

Peters bat allerdings darum, davon den Bereich des Nahversorgungszentrums, sprich Aldi, auszunehmen. Der steht auf der Tagesordnung des Bauausschusses am Montag. Es geht um die Genehmigung eines Durchführungsvertrags zwischen der Stadt und der KID Kamps Immobiliengesellschaft.




Hannelore Kraft besichtigt den Adener Stollen

Anfang Mai hatte der IGBCE/REVAG-Geschichtskreis Hannelore Kraft zu einem Besuch des Adener Stollens im Keller des Bergkamener Stadtmuseums eingeladen. Die SPD-Landesvorsitzende und NRW-Ministerpräsidentin nahm dankend an. Am kommenden Donnerstag wird sie nach Bergkamen kommen und ihr Versprechen einlösen.

Das Foto zeigt v. l.: Willi Null, Peter Schedalke, Hannelore Kraft und Volker Wagner
Das Foto zeigt v. l.: Willi Null, Peter Schedalke, Hannelore Kraft und Volker Wagner

Eine kleine Delegation des Geschichtskreises hatte Hannelore Kraft im Rahmen des SPD-Europatags in Dortmund getroffen. Dabei überreichten ihr Willi Null, Peter Schedalke und REVAG-Dozent Volker Wagner ein Fotobuch überreicht. Titel des Buchs: „Adener Stollen“. Es handelt sich um eine Fotodokumentation über den Besuch des Geschichtskreises  bei der 150-Jahrfeier der SPD in Berlin.

Über dieses Buch und über diese Einladung hatte sich die Parteivorsitzende sehr gefreut, wie sich der Leiter des Geschichtskreises Peter Schedalke erinnert. Sie hatte zugesagt, einen Besuchstermin zu vereinbaren. Am 18. September ist es nun soweit.




Ehrenamtliche von TuRa Bergkamen unterwegs im politischen Berlin

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek war eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Bergkamen in der vergangenen Woche für drei Tage zu Gast in Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bei TuRa Bergkamen ehrenamtlich aktiv.

Ehrenamtliche von TuRa Bergkamen mit dem Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek.
Ehrenamtliche von TuRa Bergkamen mit dem Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek.

Auf dem Programm der politischen Bildungsfahrt, die vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert wurde, stand vor allem der Besuch des Deutschen Bundestages. So hatte die Gruppe die Gelegenheit, in einer einstündigen Diskussion mit ihrem Wahlkreisabgeordneten mehr über seine Arbeit als Parlamentarier zu erfahren und über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer die Reichstagskuppel besichtigen und eine Plenarsitzung des Deutschen Bundetages besuchen.

Weitere Programmpunkte der Reise waren eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt sowie ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und eine Führung in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, der ehemaligen Stasi-Zentrale. Am Freitag durfte die Gruppe dann in Berlin-Lichterfelde sogar dem Bundesnachrichtendienst über die Schulter schauen.

Alle Teilnehmer der politischen Bildungsreise zeigten sich begeistert angesichts des umfangreichen Programms und der Betreuung durch ihren Bundestagsabgeordneten. Als Fazit bemerkte Oliver Kaczmarek: „Ich freue mich über so viel politisches Interesse und Engagement und hoffe, dass die Gruppe spannende Einsichten und Anregungen mit nach Hause genommen hat.“