Bürgermeister vor Ort auf dem Stadtmarkt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ setzt Bürgermeister Roland Schäfer sein Gesprächsangebot in diesem Jahr unter freiem Himmel fort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am Donnerstag, den 16. Juni, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr auf dem Stadtmarkt in Bergkamen-Mitte mit ihm ins Gespräch kommen.
Egal, ob Ideen, Fragen oder Kritik, der Bürgermeister hat für alle Anliegen ein offenes Ohr. Zu dieser Veranstaltung sind ebenfalls die Ortsvorstehenden sowie ein Polizei-Bezirksbeamter der Polizeidienststelle Bergkamen eingeladen.
Roland Schäfer: „Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist für mich als Bürgermeister sehr wichtig. Obwohl ich auch nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen kann, ist es mir ein besonderes Anliegen, persönlich ansprechbar zu sein, Anregungen entgegen zu nehmen oder Hilfestellungen geben zu können.“
Diese Möglichkeit bietet nicht nur die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“.
Gut angenommen werden schon seit Jahren die Bürgermeistersprechstunden jeweils donnerstags nachmittags, die Neubürgerabende, das Bürgertelefon unter Tel. 02307/965-444 sowie der sogenannte „Kummerkasten“ im Foyer des Rathauses und der Elektronische Kummerkasten, der auf der städtischen Homepage www.bergkamen.de zu finden ist.



Gymnasium: Neue Fenster kommen erst im Sommer 2017

Der Start der energetischen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Städtischen Gymnasium soll noch in diesem Sommer, spätestens im kommenden Herbst erfolgen. Der zuletzt heftig von der CDU eingeforderte Austausch der Fenster im Bauabschnitt IV erfolgt aber erst in den Sommerferien 2017. Das geht aus einer Tischvorlage hervor, die in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Verkehr verteilt wurde.

gymnasiumWunschtermin des Gymnasiums für den Fenstertausch waren eigentlich die Sommerferien 2016 gewesen. Das dies nicht klappt, hat nach Auffassung des Baudezernats mehrere Gründe. Die wichtigsten: Erst Anfang Mai lag das 104-seitige Leistungsverzeichnis vor. Die Herstellung der Fenster dauert je nach Firma zwei bis drei Monate. Der Einbau hätte also erst nach den Sommerferien gestartet werden können. Geplant ist jetzt, den Einbau der Fenster mit der notwendigen Dachsanierung in den Sommerferien 2017 parallel zu schalten.

Das heißt jetzt aber nicht, dass am Gymnasium in diesem Jahr gar nichts passiert, auch nicht für den IV. Bauabschnitt. Dort sollen bis zum Herbst die Unterdecke im Außenbereich und die betagten Beleuchtungskörper durch LEDs ausgetauscht werden. Außerdem sollen die Sanierungsarbeiten an der Turnhalle II beginnen. Hier gibt es eine neue Türanlage. Der Austausch der Grillo-Lichtelemente und die Modernisierung der Warmwasser- und Heizungsanlage erfolgt später. 2018 folgt die letzte Maßnahme: In der Turnhalle II sollen die Fenster sowie die Heizungs- und Warmwasseranlage saniert werden.

 

Insgesamt werden diese Maßnahmen rund 1,6 Millionen Euro kosten. Der größte Teil mit 972.500 Euro entfällt auf den Bauabschnitt IV.




Ministerin Kampmann diskutiert in Bergkamen über die Zukunft des Sports im Kreis Unna

Zurzeit geben sich die Mitglieder der NRW-Landesregierung in Bergkamen scheinbar die Klinke in die Hand. Nach Innenminister Ralf Jäger am Samstag und Sozialminister Rainer Schmeltzer am Montag wird am Mittwoch, 15. Juni, die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Christina Kampmann erwartet.

Ministerin Christina Kampmann
Ministerin Christina Kampmann

Sport im Dialog: Unter diesem Motto laden die heimischen Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke und Rüdiger Weiß zu einer Veranstaltung am Mittwoch, 15. Juni, ab 18 Uhr im „Treffpunkt“ an der Lessingstraße viele Vereinsvorstände und –mitglieder der zahlreichen Sportvereine aus dem Kreis Unna ein. Gemeinsam diskutieren alle Gäste über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Sportvereine Nordrhein-Westfalens. Damit soll auch in Zukunft die ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine im Kreis Unna unterstützt werden, die einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Auf dem Podium diskutieren die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Christina Kampmann, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Unna, Klaus Stindt, sowie Ulrich Seliger, Leiter des SportServiceUnna. Die Veranstaltung wird eingeleitet durch einen Vortrag der Ministerin, in dem es um aktuelle sportpolitische Fragestellungen für NRW geht. Anschließend wird die Diskussion für alle Gäste geöffnet.

Die Vereinsarbeit im Sport findet oftmals nur leise im Hintergrund statt. Alle Ehrenamtlichen im Sport dienen Jung und Alt als Vorbild und transportieren über den Sport ein wichtiges Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl. Der Sport sieht sich aufgrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und politischer Entscheidungen vor neue Herausforderungen gestellt. Diese wollen wir ansprechen und mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze entwickeln.




Minister Schmeltzer besucht Bildungsprojekt für Flüchtlinge in Bergkamen

Wie kann man sich mit den in Bergkamen lebenden Flüchtlingen verständigen? Natürlich auf Deutsch! Dann jedenfalls, wenn sie hier bereits für eine gewisse Zeit einen Sprachkurs oder Integrationskurs besucht haben. So hatte am Montagmorgen Landesarbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer keine Probleme, sich mit Teilnehmern des Bildungsprojekts für Flüchtlinge „Schulterschluss des Bergbaus“ im Bildungszentrum des TÜV Nord in Weddinghofen zu unterhalten.

RAG-Stiftung
Minister Rainer Schmeltzer mit jungen Flüchtlingen in der Holzwerkstatt des TÜV-Bildungszentrums in Weddinghofen.

Finanziert wird dieses Angebot durch die RAG Stiftung. Neben Bergkamen läuft dieses Bildungsprojekt an am vier weiteren Bergbau-Standorten.

Seit März erhalten die jungen Leute im Alter von 18 bis 25 Jahren morgens einen verstärkten Sprachunterricht, nachmittags werden sie mit dem Leben in Deutschland vertraut gemacht: etwa die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs oder der Post. Intensiv wurde auch schon über Werte diskutiert wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Dass da bei den Männern Fragen auftauchten – etwa: Wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Frau arbeitet? – ist nicht verwunderlich. HIer tut sich bekanntlich der eine oder andere deutsche Mann hier sehr schwer.

Bärbel Bergerhoff-Wopodia vom Vorstand der RAG-Stiftung im Gespräch mit jungen Flüchtlingen.
Bärbel Bergerhoff-Wopodia vom Vorstand der RAG-Stiftung im Gespräch mit jungen Flüchtlingen.

Schmelzer und Bärbel Bergerhoff-Wopodia vom Vorstand der RAG-Stiftung sprachen mit jungen Flüchtlingen, die bereits in ihrer Heimat eine gewisse Qualifikation erreicht haben, und denen es deshalb auch leicht fällt, Deutsch zu lernen. Für den gelernten Bäcker aus Syrien sieht deshalb der Minister überhaupt kein Problem, im Kreis Unna in seinem erlernten Beruf Fuß fasst. Denn immer weniger Einheimischesind bereit, morgens um 2 Uhr aufzustehen, um rechtszeitig die Brötchen für andere Leute zu backen.

Schwieriger wird es für die Teilnehmer der anderen, nicht so leistungsstarken Gruppe. Einige müssen sogar noch lesen und schreiben lernen, weil sie noch nie eine Schule besucht haben.

Im August beginnt für die jungen Flüchtlinge der praktische Teil. Bis zum Jahresende haben sie die Möglichkeit, in drei Berufsfelder hinein zu schnuppern. Erklärtes Ziel ist es, dass sie ausbildungsfähig werden.

Die RAG-Stiftung sieht sich hier in der Pflicht, wie Bärbel Berghoff-Wopodia betont, weil der Bergbau schon immer die Integration von Zuwanderern erfolgreich betrieben habe. Hinzuzufügen ist: Ohne die Zuwanderer aus anderen Teilen Deutschlands, aus Polen und auch aus der Türkei wäre der Bergbau im Ruhrgebiet und auch in Bergkamen in dieser Größenordnung gar nicht möglich gewesen




Deutsch-türkische Verstimmung überschattet Auftakt der Bergkamener Jubiläumsfeier

Das Gemeinschaftskonzert des Bachkreises und des Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers war ein stimmungsvoller Auftakt für die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen. Doch der schwelende Konflikt zwischen der Bundesregierung und dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan brachte doch am Freitagabend eine Dissonanz in das studio theater.

Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers
Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers

Bürgermeister Roland Schäfer
Bürgermeister Roland Schäfer

Laut Programm sollte Mustafa Turgut, der Bürgermeister von Silifke ein Grußwort sprechen. Doch er war nicht gekommen wie die gesamte Delegation aus der türkischen Partnerstadt. „Sie haben praktischen schon auf den gepackten Koffern gesessen“, berichtete Bürgermeister Roland Schäfer den rund 400 Gästen des Eröffnungskonzerts. Doch dann hätten sie den Hinweis bekommen, dass sie mit „Konsequenzen“ rechnen müssten, wenn sie zurückkämen.

Patrice Leclerc und Partnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft
Patrice Leclerc und Partnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft

Schäfer zeigte Verständnis für den Verzicht auf die Reise nach Bergkamen.

Danny Lavalier
Danny Lavalier

Dass der Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Wieliczka Artur Koziol nicht kommen würde, war bekannt. Wieliczka bereitet sich zurzeit zusammen mit der Nachbarstadt Krakau auf den 31. Weltjugendtag der kath. Kirche vor. Erwartet werden Ende Juli rund 3 Mio. Teilnehmer, unter ihnen befindet sich auch Papst Franziskus. Da gibt es natürlich jetzt für die Organisatoren einiges zu tun. Vertreten wurde Koziol am Freitagabend von seinem Partnerschaftsbeauftragten Marek Filipek.

Marek Filipek
Marek Filipek

Gekommen waren, und das mit erkennbarer Freude, die Bürgermeister von Gennevilliers Patrice Leclerc und von Hettstedt Danny Kavalier. Beide haben wie auch Marek Filipek musikalische Botschafter mitgebracht, die am heutigen Samstag beim „Fest der Kulturen und der Städtepartnerschaften“ auf dem Platz der Partnerstädte am Rathaus zu hören sind. Spielen und singen werden: „Clarinettes Urbaines“ aus der französischen Partnerstadt Gennevilliers, das Tanz- und Gesang-Ensemble SU?KOWIANIE aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka und der Shanty Chor aus Hettstedt.

Bachkreis Bergkamen
Bachkreis Bergkamen

 




AWO-Kita Springmäuse siegt beim Wettbewerb „Kopf gewinnt“

Das AWO-Familienzentrum Springmäuse am Südhang in Weddinghofen hat mit ihrem „Sternentanz“ den ersten Preis und 1000 Euro beim Wettbewerb „Kopf gewinnt“ im Rahmen der Regionalen Bildungskonferenz am Mittwoch im Zirkus Travados in Unna in der Kategorie A (3 bis 6 Jahre) gewonnen.

Preisverleihung an die „Springmäuse“ aus Bergkamen. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Preisverleihung an die „Springmäuse“ aus Bergkamen. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Beim „Sternentanz“ verkleiden sich die Kinder des Familienzentrums, singen und tanzen und schlüpfen in andere Rollen. Auf die Frage nach dem Wettbewerbs-Beitrag war für die Kinder schnell klar, dass ein Tanz vorgeführt werden soll. Die Botschaft ist eindeutig: Bildung soll erlebt, gefühlt und erfahren werden, nur so kann sie sich festigen und abgerufen werden.

Ganz im Zeichen von Kindern und Jugendlichen und ihren Wünschen zum Thema Bildung stand die fünfte Regionale Bildungskonferenz im Kreis Unna. Das kam gut an – und zwar nicht nur bei den jungen Akteuren selbst und beim Publikum, sondern auch bei NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann.

„Wenn man junge Menschen am Thema Bildung beteiligt, dann stärkt das die demokratische Kultur“, unterstrich Löhrmann, die bei der Veranstaltung im Circus Travados in Unna zu Gast war und gemeinsam mit Landrat Michael Makiolla und Andreas Schlüter von der Sparkasse UnnaKamen die Preisverleihung im Wettbewerb „Kopf gewinnt“ vornahm.

Mit ihren Sieger-Beiträgen haben Kinder und Jugendliche zwischen drei und 21 Jahren anschaulich gezeigt, welche Vorstellungen sie rund ums Lernen haben. Ob mit einem Tanz, wie die Kinder aus dem AWO-Familienzentrum „Springmäuse“ aus Bergkamen und die Jugendlichen der Outlaw Show aus Lünen, ob mit einem Lied wie die Kinder aus dem Offenen Ganztag der Nicolaischule aus Unna, ob mit einer Collage wie die Jugendkunstschule Unna oder mit selbst entworfener Kleidung wie die Schülerinnen des Hellweg Berufskollegs Unna – sie alle überzeugten Jury und Publikum. Neben einer Urkunde gab es für jede Gruppe ein stolzes Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Mit der Präsentation der Beiträge sind die frischen Ideen und Anliegen bei den Entscheidern aus den Bereichen Bildung und Erziehung im Kreis Unna angekommen. Denn die Regionale Bildungskonferenz hat sich als wichtige Plattform des Regionalen Bildungsnetzwerks etabliert. Vertreten sind unter anderem Schulträger, Schulaufsicht und Vertreter der Schüler- und Elternschaften bis hin zu Sportvereinen, Kirchen, Kammern, Jugendzentren und Volkshochschulen.

Landrat Michael Makiolla unterstreicht: „Wir wollen wissen, wie die Welt der Bildung für diejenigen aussieht, um die es geht. Und das ist gut gelungen.“ Dass es bei diesem einen Termin nicht bleiben wird, hat der Landrat während der Bildungskonferenz mit Sebastian Otto, dem Vorsitzenden der Bezirksschülervertretung, fest verabredet: „Im nächsten Jahr wird eine Kinder- und Jugendbildungskonferenz stattfinden“, erklärt Makiolla.

Maren Lethaus vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises, das die Veranstaltung organisiert hatte, machte allen Kindern und Jugendlichen zum Abschluss Mut, sich weiter so aktiv einzubringen: „Wenn ihr mitwirkt, dann zeigt das Wirkung!“




SPD-Ortsverein Mitte besucht den Düsseldorfer Landtag

Eine 20-köpfige Delegation mit Mitgliedern des SPD Ortsvereins Bergkamen-Mitte machte sich auf
den Weg in die Landeshauptstadt Düsseldorf zu einem Bildungs- und Informationsaufenthalt.

SPD LandtagAuf Einladung des MdL Rüdiger Weiß besichtigte die Gruppe den Landtag und erhielt einen
umfassenden Einblick in die Arbeitswelt der Abgeordneten. Im Anschluss fand man sich in einem
separaten Sitzungsraum zusammen und es entstand eine lebhafte Diskussion zu landes- und
bundespolitischen Themen. Besonders engagiert wurde die Diskussion zur aktuellen Schulpolitik
geführt.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Schifffahrtmuseum im Schlossturm, dem
Wahrzeichen der Landeshauptstadt, unter fachkundiger Museumsführung. Die Mitfahrer erlebten einen höchst interessanten und informativen Tag.




Schulministerin Löhrmann besucht Integrationszentrum in Bergkamen

Wie klappt die Integration von Kindern, die im Ausland geboren wurden, vor Ort in den Schulen? Dieser Frage gingen am Mittwoch NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann und eine achtköpfige Delegation der Grünen-Landtagsfraktion aus Bayern in Bergkamen nach im Integrationszentrum des Kreises Unna. Dort trafen sie nicht nur auf die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Marina Raupach und Anne Nikbin, sondern auch auf viele Lehrerinnen und Lehrer, die in ihren Schulen ein Go-In-Projekt betreuen.

Ministerin Sylvia Löhrmann (erste Reihe, 4. v. l.) besuchte am Mittwoch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Unna an der Schulstraße in Weddinghofen.
Ministerin Sylvia Löhrmann (erste Reihe, 4. v. l.) besuchte am Mittwoch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Unna an der Schulstraße in Weddinghofen.

„Go-In“ als ein Weg zur Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher wurde im Kreis Unna lange vor Beginn des rapiden Anstiegs der Flüchtlingszahlen entwickelt. So stammte der größte Teil der ausländischen Schüler, die im Frühjahr 2015 die Willy-Brandt-Gesamtschule besuchten, aus Polen. Die Kinder und Jugendlichen werden zentral vom Kommunalen Integrationszentrum in Klassen vermittelt, die ihrem Alter und ihrem Leistungstand entsprechen. Nach dem normalen Unterricht erhalten diese Kinder einen verstärkten Deutschunterricht.

Es gibt also auch an den Bergkamener Grundschulen und weiterführenden Schulen keine besonderen „Auffangklassen“. Und das bewertet der Kreis Unna als äußerst positiv. Dazu sagte Landrat Michael Makiolla vor ein paar Tagen: „Die letzten Monate haben mich bestätigt und bewiesen, dass wir im Kreis Unna Integration wirklich gut können. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) vermittelte im gesamten Schuljahr 2014/2015 über 420 junge Menschen erfolgreich in eine zu ihnen passende Schule.  

Im noch laufenden Schuljahr 2015/2016 erledigte das KI diese Vermittlungsarbeit bereits 930 Mal – und zwar mit Wartezeiten von durchschnittlich nur 16 Tagen. Mancher weiß es noch: Bevor „Go In“ im Jahr 2012 etabliert wurde, dauerte das Verfahren auch schon mal ein paar Monate.“




Minister Schmelzer: Integrationszentrum in Bergkamen bekommt mehr Personal

Die Integration von Flüchtlingen war ein zentrales Thema der Bürgermeisterkonferenz am Mittwoch im Kreishaus in Unna. Rainer Schmeltzer, NRW-Minister für Arbeit, Soziales und Integration, stellte der Runde die Pläne der Landesregierung vor, um die neu angekommenen Menschen möglichst schnell in die Gesellschaft aufzunehmen.

NRW-Minister Rainer Schmeltzer (links) war zu Gast in der Bürgermeisterkonferenz. Foto: L. Witteler – Kreis Unna
NRW-Minister Rainer Schmeltzer (links) war zu Gast in der Bürgermeisterkonferenz. Foto: L. Witteler – Kreis Unna

Ob es um einen Schulplatz geht oder um die Möglichkeit, Deutsch zu lernen, um eine Ausbildung, eine Arbeitsstelle oder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allgemein – die Hauptaufgaben zur Integration von Flüchtlingen liegt vor Ort in den Kommunen. Das betonte Minister Schmeltzer bei seinem Arbeitsbesuch in Unna und sagte die Unterstützung der Landesregierung zu.

Eine zentrale Rolle bei der Integration der zugewanderten Menschen spielen die Kommunalen Integrationszentren. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) mit Sitz in Bergkamen ist nicht nur etablierte Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema, sondern auch Motor für eine im Alltag stattfindende Integration – sei es in den Kindergärten und Schulen im Kreis, in der Familie oder am Arbeitsplatz.

Für diese wichtigen Aufgaben gibt es künftig mehr Personal: Minister Schmeltzer kündigte an, dass das KI im Kreis Unna 1,5 zusätzliche Stellen erhalten wird.




KLIMAWOCHE im Kreis: UNsere Energie für gutes Klima

E-Bikes testen, den Energiecheck kennen lernen oder Flagge zeigen für den Klimaschutz – in der KLIMAWOCHE im Kreis Unna steckt jede Menge Action. Gemeinsam mit seinen Partnern präsentierte der Kreis Unna jetzt das Programm für die Woche vom 6. bis 12. Juni.

Auf der Ökostation des Kreises in Bergkamen stellten die KLIMAWOCHEN-PARTNER das Programm für die Woche vom 6. bis 12. Juni vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Auf der Ökostation des Kreises in Bergkamen stellten die KLIMAWOCHEN-PARTNER das Programm für die Woche vom 6. bis 12. Juni vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Wenn es darum geht, unser Klima zu schützen, müssen alle mit anpacken. Wie leicht jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, wird die KLIMAWOCHE im Kreis Unna zeigen. Denn häufig sind es kleine Dinge, die viel bewirken können: umsatteln aufs Fahrrad, Produkte aus der Region einkaufen und sparsam mit Wasser und Strom, Gas & Co. umgehen – das sind nur wenige Beispiele, wie sich aktiver Umweltschutz kinderleicht leisten lässt. „Also global denken und lokal handeln“, fasst Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis Unna zusammen.

Zusammen mit seinen Partnern, den Städten Bergkamen, Kamen und Unna, den Verbraucherzentralen Kamen und Unna, den Stadtwerken Lünen und Unna sowie dem Katharinen-Hospital Unna, den AWO-Radstationen im Kreis und dem Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne hat der Kreis ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

Eröffnet wird die KLIMAWOCHE am Montag, 6. Juni um 11 Uhr durch Landrat Michael Makiolla im Katharinen-Hospital Unna, das sein Mobilitätskonzept und Strategien rund um eine effiziente Energieversorgung vorstellen wird. Hierzu sind alle Interessierten genauso herzlich eingeladen wie zu allen anderen Veranstaltungen im Laufe der KLIMAWOCHE.

Ein Aktionstag der Stadtwerke Unna, die Verleihung der Klimaschutzflagge an die Bulten GmbH in Bergkamen, ein Info-Aktionsnachmittag „Radfahren bringt’s“ rund um die Radstation Kamen, die Aktion „Flagge zeigen für den Klimaschutz“ der Verbraucherzentrale in Kamen, ein Stadtrundgang der Verbraucherzentrale in Unna und die SWL-Klima-Tour der Stadtwerke Lünen sind Höhepunkte der Aktionswoche.

Unter dem Motto „UNsere Energie für gutes Klima“ laden der Kreis und seine Partner am Donnerstag, 9.  Juni von 14 bis 18 Uhr zum zentralen Aktionstag auf die Ökologiestation des Kreises Unna am Westenhellweg in Bergkamen ein. Hier gibt es unter anderem eine von mehreren Gelegenheiten zum E-Bike-Test, einen Energieparcours der Schüler des Freiherr-vom-Stein Berufskollegs Werne, die beliebte Aktion „Klimaschutz schmeckt“ der Verbraucherzentralen aus Kamen und Unna und Infos rund um den Energiecheck für Unternehmen.

Das komplette Programm rund um die KLIMAWOCHE im Kreis Unna findet sich im Internet unter www.kreis-unna.de/klimawoche.




Rüdiger Weiß informierte über die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW und damit verbunden der heimische Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß gaben am Donnerstag während des Wochenmarkts in Bergkamen-Mitte Einblicke in ihre Arbeit.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß schenkt auf dem Bergkamener Wochenmarkt Kaffee ein.
Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß schenkt auf dem Bergkamener Wochenmarkt Kaffee ein.

Wie wird man Mitglied des Landtags? Wie arbeitet die Fraktion? Und wie entsteht ein Gesetz? Auf diese und weitere Fragen gab der Informationsstand Antworten. Vorgestellt wurden auch die politischen Arbeitsschwerpunkte der Fraktion u. a. in den Bereichen „Beste Bildung“, „Starke Wirtschaft“ und „Lebenswertes Zuhause“. Am Stand konnten sich alle Interessierten informieren und auch selbst aktiv werden: Von Informationselementen über Abstimmungssäulen bis hin zu einem Spieltisch zur Quartierspolitik für Kinder lud er zur Beschäftigung mit der parlamentarischen Arbeit der Fraktion ein.