Erfolgreiche Arbeit: 15 Jahre Kreisseniorenkonferenz

Sie prägen die Seniorenarbeit im Kreis seit Jahren – genau genommen seit 15 Jahren: Die Delegierten der Kreisseniorenkonferenz trafen sich in diesem Herbst zum 60. und 61. Mal. Dabei ließen sie auch die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren.

Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand
Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand

Gegründet wurde das Gremium auf dem Kreisseniorentag am 12. September 2001 – und seitdem hat sich viel getan. Nicht nur durch Impulse prominenter Referenten, sondern in aller Regel „von innen heraus“ kümmern sich die Delegierten als Experten in eigener Sache um eine stärkere Beteiligung der Senioren. Allein die in den vergangenen zwei Jahren behandelten Themen machen das breite Spektrum der Arbeit deutlich: Armut, Bewegung, Mobilität, Pflege und Wohnen.

Beispiel Wohnen: Vor kurzem stellte der Geschäftsführer der WBG in Lünen, Rainer Heubrock, der Konferenz das Projekt „Wohnen am Schützenhof“ in Lünen vor. Es zeichnet sich durch seniorengerechte Gestaltung und Wohnangebote aus.

Auch sportliche Aktivitäten spielen eine Rolle: So stellte Michael Kanand vom KreisSportBund unter dem Titel „Bewegt älter werden im Kreis Unna“ spezielle Programmangebote für Senioren vor. Unter anderem wird dabei auch das Pflegepersonal in mehreren Einrichtungen geschult.

Die Themen barrierefrei Wohnen im Alter und Sehbehinderung im Alter und in der Pflege eng verzahnen will die Arbeitsgemeinschaft Sehen im Alter mit Sprecher Walter Görlitz vom Blinden- und Sehbehindertenverein. Torsten Göpfert, Sozialdezernent des Kreises, sagte konkrete Unterstützung zu,  Seniorenheime für das Thema Sehbehinderung zu sensibilisieren und 2017 im ersten Schritt mit den AWO-Seniorenheimen zu beginnen. Außerdem hat die Kreisseniorenkonferenz beschlossen, dem Aktionsbündnis Sehen im Alter und der Bonner Erklärung beizutreten.

Die nächste Kreisseniorenkonferenz ist für den 8. März 2017 geplant. Der Kreisseniorenkonferenz steht beim Kreis Unna eine Geschäftsstelle zur Seite. Als Ansprechpartnerin ist Anna Musinszki unter Tel. 0 23 03 / 27-23 61 oder per E-Mail an anna.musinszki@kreis-unna.de erreichbar. Weitere Informationen zur Kreisseniorenkonferenz finden sich unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kreisseniorenkonferenz).




Grußwort von Bürgermeister Roland Schäfer zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel 2016/17

Liebe Bergkamenerinnen und Bergkamener,

Neujahr2Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Wir alle freuen uns darauf, das Jahr 2016 im Familien- und Freundeskreis ausklingen zu lassen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzublicken auf einige besondere Ereignisse im ablaufenden Jahr.

Dieses stand in Bergkamen ganz im Zeichen des runden Stadtjubiläums. 50 Jahre Bergkamen und 40 Jahre Rathaus, darüber hinaus mehr als 20 Jahre Städtepartnerschaften und –freundschaften mit Gennevilliers (Frankreich), Hettstedt (Sachsen-Anhalt), Silifke (Türkei) und Wieliczka (Polen) – das Jubiläumswochenende im Juni sowie zahlreiche weitere Sonderaktivitäten werden uns allen in bester Erinnerung bleiben.

Unterschiedlichste Projekte und Maßnahmen konnten 2016 fertiggestellt werden. Hierzu zählen insbesondere das neue Feuerwehrgerätehaus in Rünthe, der endgültige Abriss des Wohnturm-Sockels und die erfolgreiche Vermarktung der letzten Fläche im Logistikpark A2.

Das Jahr stand aber auch ganz im Zeichen von zukunftsorientierten Entscheidungen für unsere Stadt. So erfolgte nach der offiziellen Genehmigung für den Bau des „Adensees“ der erste Spatenstich als Startschuss für das große Zukunftsprojekt „Wasserstadt Aden“. Zudem wird mit der Vergabe der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 an die Metropole Ruhr auch die Stadt Bergkamen als einer von fünf Zukunftsstandorten besonders profitieren. Ebenso wurden die Grundlagen geschaffen für den Weiterbetrieb der Eissporthalle in Weddinghofen und den Neubau eines Bürgerradweges entlang der Landwehrstraße in Overberge.

Eine große Herausforderung stellte 2016 sicherlich die Begleitung und Betreuung der zugewiesenen Flüchtlinge im Stadtgebiet sowie in der Flüchtlingsunterkunft in Weddinghofen dar. Als Bürgermeister dieser Stadt bin ich besonders stolz darauf, mit welchem Engagement, positiver Energie und persönlichem Einsatz sich die Bergkamener Bevölkerung für die Bewältigung dieser Aufgabe zur Verfügung gestellt hat und damit die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich unterstützen und ergänzen konnte. Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich meinen Dank aussprechen.

Für das kommende Jahr 2017 sind die Aufgaben bereits formuliert. Die Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des neuen Zentralbades in Weddinghofen, die Umstrukturierung der Grundschul-Landschaft in Oberaden, umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten an bestehenden Schulgebäuden und die weitere Aufstockung von Kindertagesstätten-Plätzen – es gibt viel zu tun.

Daneben darf natürlich auch gefeiert werden. Egal, ob beim winterlichen „Hafenfeuer“ oder beim sommerlichen „Hafenfest“ in der Marina Rünthe, bei den begehrten Open-Air-Veranstaltungen, den Pflanzfesten im „Jubiläumswald“ oder beim Lichtermarkt im Herbst – das Jahr 2017 kann kommen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest sowie für das kommende Jahr Glück, Gesundheit und Zufriedenheit!

Ihr Bürgermeister

Roland Schäfer




Landrat gratuliert: Mr „Yesterday Man“ Chris Andrews ist jetzt ein Deutscher

Seit zwölf Jahren lebt er in Deutschland, seit acht Jahren in Selm. Und seit kurz vor Weihnachten hat der Sänger und Komponist Chris Andrews auch den deutschen Pass. Zusammen mit 26 weiteren Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern bekam der gebürtige Brite von Landrat Michael Makiolla eine Einbürgerungsurkunde überreicht.

 Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Chris Andrews („Yesterday Man“, „Pretty Belinda“) kam mit seiner deutschen Frau Alexandra zur Feierstunde ins Kreishaus nach Unna und freute sich sehr über die Einbürgerung: „Seit den 60er Jahren bin ich häufig in Deutschland, nun lebe ich schon so lange hier, zahle meine Steuern hier, und jetzt kann ich endlich auch hier vom Wahlrecht Gebrauch machen.“

Der Brexit, berichtet der Sänger und Komponist, sei für ihn ein zusätzlicher Beweggrund gewesen, das Einbürgerungsverfahren zu starten. „Damit ist Herr Andrews nicht der einzige“, berichtet Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna. „Früher gab es einen Briten im Jahr, der sich einbürgern lassen wollte, jetzt ist es jeden Monat mindestens einer.“




Roland Schäfer bleibt Bergkamener Bürgermeister

Roland Schäfer bleibt Bergkamener Bürgermeister. Heute hatte er sich in der Verbandsversammlung des Westfälisch-Lippischen Sparkassenverbandes in Münster um das Amt des Präsidenten des Verbands beworben. Die Mehrheit der Verbandsversammlung hat sich für Prof. Dr. Liane Buchholz als neue Präsidentin entschieden. Im März 2017 wird der amtierende Präsident Dr. Rolf Gerlach in den Ruhestand gehen.

Eindringliche Worte von Bürgermeister Roland Schäfer mit Blick auf 2015.
Bürgermeister Roland Schäfer.

Schäfer, der seine Chancen, gewählt zu werden, vorher als gering einschätzte, wird auch seine weiteren Funktionen, unter anderem die des Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, weiter ausüben. Diese Einschätzung war wohl auch richtig. Liane Buchholz, die zurzeit Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands ist, erhielt 195 von 289 Stimmen. Auf Schäfer entfielen 48 Stimmen und auf den dritten Kandidaten Markus Schabel, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, 41 Stimmen.

Dass er letztlich keine Chance gehabt habe, habe ihn schon enttäuscht, erklärte Schäfer nach der Wahl. Aber ganz so schlimm war es wohl nicht. „Ich bin gerne Bergkamener Bürgermeister“, betonte er am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz. Zudem gebe es eine Menge an städtischen Entwicklungen, die er gern noch begleite. Konkret nannte er hier die Wasserstadt Aden, das Kanalband, die Internationale Gartenausstellung 2027 und den längst noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel.

In jedem Fall will Schäfer die laufende Amtsperiode als Bürgermeister zu Ende bringen. Und ob er dann 2020 ans Aufhören denkt, lie er am Mittwoch offen.




Thermografieaktion 2017: Anmeldungen ab sofort möglich

Die Anmeldungsrunde zur Thermografieaktion 2017 im Kreis Unna läuft. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 15. Januar 2017 möglich. Darauf weist das Bauforum der Lokalen Agenda 21 im Kreis Unna hin.

thermoMit der Erstellung einer Gebäudethermografie kann vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen an einer älteren Immobilie festgestellt werden, in welchen Bereichen des Objektes hohe Energieverluste auftreten bzw. welche Maßnahmen sinnvoll oder dringend erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Methode für Neubauten und bereits renovierte Altbauten als Kontrollinstrument interessant, um den energetischen Stand der Immobilie zu prüfen.

Der Anmeldeflyer mit Informationen und Leistungsverzeichnis ist in den Verwaltungsgebäuden des Kreises sowie bei den Städten und Gemeinden erhältlich. Außerdem kann er unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Thermografieaktion) abgerufen werden.




Zwischen den Jahren – Kreisverwaltung bleibt geöffnet

Die allgemeinen Dienststellen der Kreisverwaltung Unna sind „zwischen den Jahren“ wie gewohnt geöffnet. Dies gilt auch für die Zulassungsstelle und Führerscheinstelle in Unna sowie für die Zulassungsstelle in Lünen.

Eine Ausnahme von dieser Regelung bildet das Kreistierheim. Die Verwaltung erinnert daran, dass das Tierheim des Kreises vom 24. Dezember bis einschließlich 1. Januar geschlossen bleibt




Hubert Hüppe erneut in Expertenkreis der Deutschen UNESCO-Kommission berufen

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe wurde für zwei weitere Jahre in den Expertenkreis „Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO-Kommission berufen.

Hubert Hüppe (Foto: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle)
Hubert Hüppe (Foto: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle)

„Ich freue mich sehr über die erneute Berufung,“ so Hüppe. „Ich halte es für das Normalste der Welt, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen spielen, lernen, arbeiten und leben. Und das am besten von Anfang an.“

Die Berufung erfolgt durch den Vorstand der Deutschen UNESCO-Kommission. Im Expertenkreis kommen zentrale Akteure der inklusiven Bildung in Deutschland zusammen, um Expertise auszutauschen, gemeinsame Initiativen zu diskutieren und Aktivitäten zu planen.

„Schon zu meiner Zeit als Behindertenbeauftragter der Bundesregierung habe ich in dieser Kommission mitgearbeitet, da wir zusammen den Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen vergeben haben“, erinnert sich Hüppe.




Milli Görüs will Nordberg-Hotel und ehemalige Bank-Filiale in ein Schulungszentrum umbauen

1972 sollen Gerüchten zufolge im Nordberg-Hotel Szenen des Softpornos „Lass jucken Kumpel“ nach dem Roman des Bergkamener Autors Hans Henning Claer entstanden sind. Jetzt will ausgerechnet dort mit samt der Nebengebäude, indem sich einmal auch die Filiale einer Bank befunden hat, die islamische Gemeinschaft Milli Görüs ein Schulungszentrum errichten.

Eine entsprechende Bauvoranfrage liegt inzwischen im Rathaus vor, wie der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr auf Anfrage des Ausschussmitglieds Gökhan Kabaca (Bündnis 90/Die Grünen) bestätigte. Diese Voranfrage müsse nach den gesetzlichen Vorgaben nun geprüft werden. Dabei dürfe es keine Rolle spielen, dass diese islamische Gemeinschaft vom Verfassungsschutz beobachtet werde.

Überlegungen, den Komplex am Eingang der Nordberg-Fußgängerzone seitens der Stadt zu kaufen, um die Pläne von Milli Görüs zu durchkreuzen, wurden schnell wegen der prekären Finanzlage Bergkamens beiseitegelegt. Gleichwohl gibt es laut Peters Gespräche mit dem Eigentümer über eine anderweitige Verwendung der Immobilie.

Milli Görüs hat in den zurückliegenden Jahren ein Gaststättengebäude an der Ernst-Schering-Straße zu einer Moschee umgebaut. Dies allerdings ohne ein über 20 Meter hohes Minarett, wie ursprünglich geplant. Außerdem unterhält Milli Görüs am Wiehagen in der ehemaligen Kulturamtsvilla am Stadtpark ein Mädcheninternat.




Bürger sind für die Stadt die verlässlicheren Zahler

Die Bergkamener Gebühren- und Steuerzahler können sich praktisch schon jetzt ausrechnen, was sie im kommenden Jahr an Grundbesitzabgaben an die Stadtkasse zu überweisen haben. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr die Höhe der Hebesätze und Gebühren beschlossen. So bleiben die Grundsteuer- und die Gewerbesteuersätze stabil.

GeldEine Überraschung ist das Ergebnis angesichts der Mehrheitsverhältnisse in diesem Gremium nicht. Die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger werden wegen eines Zuschusses des Landes an Gemeinden mit besonders hohen Abwassergebühren in Höhe von 366.000 Euro etwas sinken.

Strittig war vor allem die Höhe der Abwassergebühr. Genauer gesagt, ging es um den Betrag, den der Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) im kommenden Jahr an die Stadtkasse zahlen soll. Das finanztechnische Instrument sind hier die kalkulatorischen Zinsen, die der SEB an die Eigentümerin des Kanalnetzes, an die Stadt Bergkamen, zu zahlen hat. CDU, BergAUF und FDP sprachen sich für eine deutliche Senkung auf 4,35 Prozent aus. SPD und Grüne folgten dem Vorschlag der Verwaltung, diesen Zinssatz lediglich um 0,25 Prozent auf 6,25 Prozent zu mindern.

Etwas mehr als 3 Mio. Euro wird der SEB in 2017 überweisen. Bis vor wenigen Tagen konnten die Stadtverordneten davon ausgehen, dass in der Jahresrechnung der Stadt für dieses Jahr ein ähnlich hoher Betrag als Überschuss übrigbleibt. Daraus wird nichts. Der aktuell prognostizierte Überschuss wird nur bei 1,7 Mio. Euro liegen, wie Kämmerer Holger Lachmann dem Stadtrat mitteilt. Hauptgrund sind geringeren Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Es werden nur 11,8 Mio. Euro sein statt der erhofften 13 Mio. Euro. Das zeigt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger die verlässlicheren Zahler in die Stadtkasse sind.




30 Jahre Ratsmitglied: Thomas Grziwotz mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet

Bürgermeister Roland Schäfer hat am Donnerstag in der letzten Sitzung des Stadtrats den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Grziwotz, wegen seines inzwischen kommunalpolitischen 30-jährigen Engagement als Stadtverordneter mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hatte der Stadtrat vorher einstimmig beschlossen.

Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).
Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).

So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.
So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.

Man sehe es ihm nicht an, dass er schon so lange dem Stadtrat angehöre, scherzte der Bürgermeister, bevor er den Ehrenring an Thomas Grziwotz übergab. Tatsächlich ist der 58-jährige Grünen-Kommunalpolitiker das dienstälteste Bergkamener Ratsmitglied. Im September 1986 wurde er als Nachrücker für die damalige Fraktion der Grünen Stadtverordneter. Ein Schwerpunkt seiner Ratstätigkeit ist die Kulturpolitik. So ist er seit vielen Jahren Vorsitzender des Bergkamener Kulturausschuss.




Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: 1,7 Mio. Euro zusätzlich vom Land für die Wasserstadt Aden

Bürgermeister Roland Schäfer und Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters freuen sich, dass das Land für die Wasserstadt Aden mehr Geld bereitstellt. In der vergangenen Woche hat die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt mitgeteilt, dass die Gesamtförderung um 1,7 Mio. € auf insgesamt 12,6 Mio. € aufgestockt wird.

Wasserstadt Aden
So könnte die Wasserstadt Aden einmal aussehen.

„Diese Erhöhung zeigt, welche Unterstützung und Anerkennung das Projekt Wasserstadt Aden in der Bezirksregierung Arnsberg und im Städtebau-Ministerium genießt,“ so der Erste Beigeordnete. Ihre Vertreter hatten sich zuletzt beim 1. Spatenstich am 21. Mai 2016 von der guten Lage des Projektes und der Leistungsfähigkeit der Stadt bei der Umsetzung überzeugt.

Erstmalig wird mit der Wasserstadt Aden ein neuer See direkt an eine Bundeswasserstraße angebunden. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal betritt die Stadt Bergkamen Neuland. Mit der Innovationsleistung ist ein umfangreicher Beteiligungs- und Abstimmungsprozess verbunden. Mit der zusätzlichen Förderung soll die Moderation, Optimierung und Verkürzung dieses Prozesses sowie eine gutachterliche Begleitung finanziert werden.