Erneute Offenlegung des Bebauungsplanes für die „Wasserstadt Aden“

Die in der Ratssitzung am 15. Dezember 2016 beschlossene erneute Offenlegung des Bebauungsplanes Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ findet statt in der Zeit vom 17. Januar bis einschließlich 17. Februar.2017. In dieser Zeit können sich Bürgerinnen und Bürger die Pläne erneut ansehen und auch Stellungnahmen abgeben.

Der Entwurf dieses Bauleitplanverfahrens mit Begründung und Umweltbericht liegt zur Einsichtnahme öffentlich aus. Außerdem können u.a. folgende Unterlagen eingesehen werden:

  • Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)
  • Artenschutzrechtliche Prüfung (ASP)
  • Schalltechnische Untersuchung
  • Genehmigungsplanung Entwässerung
  • Sanierungsplan und Verbindlichkeitserklärung
  • Seeplanung und Plangenehmigung
  • Umweltverträglichkeitsvorprüfung Seeplanung (UVP-VP)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan Seeplanung (LBP).

Die Offenlegung erfolgt beim Amt für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften,  Zimmer 519, Rathausplatz 1 in 59192 Bergkamen, während der Dienststunden montags, dienstags und donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 14.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.  Die Planunterlagen sowie weitere umweltrelevanten Unterlagen können in diesem Zeitraum auch im Internet unter http://www.bergkamen.de/oa120  werden. Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen beim Amt für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften abgegeben werden.




Burgschule steht als möglicher Standort für eine Grundschule in Oberaden zur Verfügung

Die sogenannte Neuordnung der Grundschullandschaft in Oberaden steht in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda von Politik und Verwaltung. Dabei kann die ehemalige Burgschule eine Option sein. Für den dafür notwendigen Abriss und Neubau des Ostflügels haben jetzt die Archäologen des Landschaftsverbands im Prinzip „grünes Licht“ gegeben.

Die ursprünglichen Bedenken der Wissenschaftler hat ein Grund: Das Gelände der Burgschule befindet sich fast im Zentrum des ehemaligen Römerlagers in Oberaden. In direkter Nachbarschaft neben der Martin-Luther-Kirche wurde unter dem Grabungsleiter Dr. Johann-Sebastian Kühlborn das Prätoritum, das Stabsgebäude, des Lagers freigelegt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Preinstraße befand sich die große Principia, dessen Innenhof zwei Legionen Platz bot.

In einem Arbeitsgespräch des Ersten Beigeordneten und Baudezernenten Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters mit hochrangigen Vertretern des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) – Abteilung Archäologie für Westfalen – hat sich nun ergeben, dass ohne zusätzlich archäologische Untersuchungen der Neubau des Ostflügels der Burgschule möglich ist. Basis dafür ist der vom Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung erarbeitete Lösungsentwurf. Dieser sieht vor, dass der derzeit leerstehende Osttrakt in Größe von ca. 45 mal 17 Meter abgebrochen wird. Der darunter befindliche Keller, der heute teils Tiefen bis zu sechs Meter hat, soll dabei dem Vorschlag des Statikers Hiddemann folgend nur bis zu einer Tiefe von 1,50 Metern mit abgebrochen werden. Anschließend wird dieser verfüllt. Danach wird er die neue Bodenplatte für den noch zu planenden Neubautrakt aufnehmen.

Bei dieser Vorgehensweise wird sich der Neubau nur in dem Bereich abspielen, wo bereits 1961/62 die Bauarbeiten für den alten Trakt stattfanden. Daher ist nach Auffassung von Prof. Dr. Michael Baales und Dr. Bettina Tremmel von der LWL-Archäologie eine Beeinträchtigung von archäologisch relevanten Böden mit absoluter Sicherheit auszuschließen.

Peters: „Dies bedeutet unterm Strich, dass der Standort Burgschule in die weiteren Überlegungen für das Schulentwicklungskonzept Oberaden als eine Option mit einfließen kann.“




Steuern und Gebühren: Abgabenbescheide für das Jahr 2017 in Vorbereitung

In den nächsten Tagen werden rund 21.500 Bürger und Bürgerinnen Post von der städtischen Steuerabteilung erhalten. Aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen werden die Grundbesitzabgaben- und Hundesteuerbescheide mit getrennter Post verteilt.

In der Zeit vom 18.01.2017 bis 10.02.2017 werden die Hundesteuerbescheide im Stadtgebiet verteilt. Die Hundesteuer bleibt in der Höhe unverändert und ist für das Kalenderjahr am 01.07.2017 zu entrichten.

Am Mittwoch, 18.01.2017 gehen rund 18.000 Bescheide über Grundbesitzabgaben zur Verteilung an die Deutsche Post. Der Versand erfolgt über eine externe Firma.

Die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern bleiben unverändert. Die Höhe der Abfallbeseitigungsgebühren bleibt ebenfalls konstant. Die Straßenreinigungsgebühren wurden mit Wirkung zum 01.01.2017 gesenkt.

Bei den Abwassergebühren erfolgt aufgrund einer Abwassergebührenhilfe des Landes erstmals eine Erstattung an die Eigentümer und Eigentümerinnen für das Jahr 2016 und 2017. Diese Erstattung ist gesondert auf den Bescheiden aufgeführt. Zum besseren Verständnis wird den Bescheiden als Anlage eine Erläuterung beigefügt.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Festsetzung der Abwassergebühr nach Verbrauch auf der Grundlage des Frischwasserverbrauchs des Vorvorjahres basiert. Somit ist der Frischwasserverbrauch des Jahres 2015 maßgebend. Die Bescheide enthalten auf der Rückseite zum besseren Verständnis ergänzende Hinweise, so dass sich in vielen Fällen eine Fragestellung erübrigt.

Es wird empfohlen der städtischen Finanzbuchhaltung für die Einziehung der Abgaben eine Ermächtigung zu erteilen. Der entsprechende Vordruck (SEPA-Lastschriftmandat) ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen hinterlegt.

Bei einem Verkauf eines Hauses bzw. Grundstückes ist es für eine Eigentumsumschreibung innerhalb des Jahres erforderlich, Auszüge des Kaufvertrages vorzulegen.

 




Stadt und Polizei bekräftigen enge Zusammenarbeit: Bergkamen soll weiterhin einer der sichersten Städte im Ruhrgebiet bleiben

Bergkamen gehört laut Polizeistatistik zu den sichersten Städten im Ruhrgebiet. Damit das auch so bleibt, haben am Mittwoch Landrat Michael Makiolla als Chef der Kreispolizei und Bürgermeister Roland Schäfer die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei per Unterschrift besiegelt.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags (v. l.): Hans-Dieter Volkmann, Roland Schäfer, Christine Busch, Michael Makiolla und Marc Westerhoff.
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags (v. l.): Hans-Dieter Volkmann, Roland Schäfer, Christine Busch, Michael Makiolla und Marc Westerhoff. Foto: Thomas Röwekamp – Kreispolizei Unna

Genauer gesagt ist es eine Verlängerung. Den Kooperationsvertrag „Ordnungspartnerschaft“ gibt es bereits seit 2014. Gute Beziehungen pflegen die Stadtverwaltung und die Polizei vor Ort seit Jahrzehnten. Schließlich war die Bergkamener Polizeiwache vor dem Neubau am Wiehagen direkt im Rathaus angesiedelt gewesen.

Was aber Schäfer und Makiolla, aber auch der Leitende Polizeidirektor Hans-Dieter Volkmann und der Leiter der Bergkamener Wache Marc Westerhoff ein wenig bekümmert, ist, dass sich bei vielen Bergkamenern kein richtiges Sicherheitsgefühl einstellen mag. Eine Ursache seien die vielen Einbrüche, insbesondere in Oberaden, vermutet Volkmann. Immerhin seien die Einbruchszahlen im vergangenen Jahr rückläufig – auch dank einiger Festnahmen von Tätern. Die Aufklärungsquote liege immerhin bei 20 Prozent, obwohl die Einbrecher über die Autobahnen schnell wieder verschwinden könnten. Im Landesdurchschnitt liegt die Aufklärungsquote bei etwa 16 Prozent.

Die für diesen Bereich Ordnung und Sicherheit zuständige Beigeordnete Christine Busch betonte den besonderen Wert von Vorbeugung gerade bei Jugendlichen. Hier hob sie die enge Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt und dem Streetwork auf der einen Seite und der Polizei auf der anderen Seite hervor. Zudem bestünden seit vielen Jahren Ordnungspartnerschaften von Polizei und Bergkamener Schulen.

Vorbeugung fängt für Landrat Michael Makiolla schon bei den Kleinsten. Nicht ohne Grund unterhalte die Kreispolizei eine Verkehrspuppenbühne. Durch ihren Einsatz in Kitas und Grundschulen sollen die Kinder erkennen, dass Polizisten Menschen sind, mit denen sie reden können.

Das hätten auch viele Flüchtlinge schnell gemerkt, die in den vergangenen Jahren nach Bergkamen gekommen sind, berichtete Christine Busch. Das sei auch ein Ergebnis der vielen Besuche der Bezirksbeamten in den Flüchtlingsunterkünften gewesen.

Auf der Grundlage der Ordnungspartnerschaft werden Polizei und Stadt jetzt auch über die Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen in Bergkamen reden. Die seien nach der Loveparade-Katastrophe im Juli 2010 erheblich verschärft worden, erklärte Bürgermeister Roland Schäfer. Der Terrorakt in Berlin sei jetzt der Anlass, diese Konzepte zu überdenken. Er persönlich gehe aber nicht davon aus, dass die Besucher der kommenden Veranstaltungen in Bergkamen gefährdet seien.




Landrat Michael Makiolla: Gruß zum Jahreswechsel 2016 – 2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Landrat Michael Makiolla. Foto: Linda Peloso – Kreis Unna
Landrat Michael Makiolla. Foto: Linda Peloso – Kreis Unna

das Jahr 2016 ist noch nicht ganz zu Ende, da richten wir unsere Blicke, unsere Wünsche und Erwartungen schon auf das neue Jahr. Bevor wir uns mit den Chancen, Aufgaben und Herausforderungen beschäftigen, die sich 2017 für uns im persönlichen Umfeld, im Arbeitsleben oder in der Gemeinschaft stellen, lassen Sie uns die Tage rund um den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um zur Ruhe zu kommen. Entspannung und Besinnlichkeit tun gut in einer Zeit, die immer schneller zu vergehen scheint.

Und in der Tat – es hat sich vieles bewegt im nun endenden Jahr 2016. Vielerorts im Kreis Unna habe ich in den vergangenen Monaten eine Stimmung wahrgenommen, die mir Mut weit über die Jahreswende hinaus macht: Wir sind eine Region im Aufbruch, in der sich viele Menschen mit den für sie, für uns alle wichtigen Fragen beschäftigten. Wie sichern wir unsere persönliche Zukunft – und die soziale und wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft, in der wir leben? Wie meistern wir die Integration der in den letzten Jahren zu uns gekommenen und weiter kommenden Menschen? Und wie schaffen wir es, gute Bildung und damit gute Chancen gerade für Jüngere zu organisieren?

In der Kreisverwaltung haben wir die vergangenen Monate wieder genutzt, um Antworten zu finden auf diese zentralen Fragen und den Kreis bestmöglich für die Zukunft auszurichten. In vielen Bereichen ist ein deutliches Fortkommen sichtbar.

4.000 neue Arbeitsplätze

Beispiel Wirtschaft. Mit dem Wegfall des Bergbaus verschwanden bekanntlich zigtausende von Arbeitsplätzen. Die haben wir – und mit „wir“ meine ich unsere Wirtschaft und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna – längst wieder herbeigeschafft. Innerhalb nur eines Jahres, zwischen 2015 und 2016, ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um mehr als 4.000 Menschen gestiegen.

Mit knapp 123.000 Frauen und Männern, die einen festen Arbeitsplatz haben, ist diese Zahl im Zehn-Jahres-Vergleich sogar um satte 20 Prozent gestiegen. Vor einem Jahrzehnt gab es im Kreis Unna rund
100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Engagement, Ausdauer und gute Ideen haben diese Erfolgsgeschichte möglich gemacht und sind solide Bausteine der von mir eingangs beschriebenen Aufbruchstimmung.

Junge Menschen sind die Zukunft

Damit wir auch in Zukunft in der Wirtschaft an diese Erfolge anknüpfen können, müssen wir schon jetzt an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von morgen denken. Und die drücken zurzeit noch die Schulbank oder gehen in die Kindertagesstätten.

Wie groß der Wissensdurst beim Nachwuchs ist und wie engagiert schon die Jüngsten bei der Sache sind, erlebe ich immer wieder. Zum Beispiel bei der 100. Kinder-Uni des Kreises, mit der wir rund 1.000 Kinder, Eltern, Lehrer und weitere Interessierte begeistert haben. Seit der ersten Kinder-Uni 2007 haben wir fast 12.900 Teilnehmer (inklusive Exkursionen) gezählt. Das sind immens viele erste Kontakte zur Wissenschaft.

Mit Blick auf die Sicherung des Lebens- und Wirtschaftsraumes kommt es natürlich nicht nur auf diejenigen an, die nach der Schule ein Studium aufnehmen. Genauso wichtig ist es, dass die Jugendlichen, die nach der Schule direkt in den Beruf einsteigen wollen, einen passenden Ausbildungsplatz finden. Dazu müssen sie wissen, was sie wollen und was sie gut können. Mit dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ bekommen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Kreis ab Klasse 8 eine fundierte Berufs- und Studienorientierung, um genau das herauszufinden.

Es gibt aber Bereiche, in denen wir uns noch mehr anstrengen müssen. Ich denke da beispielsweise an die Initiative zur Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit bis zum Jahr 2020. Trotz aller Bemühungen stagnierte die Zahl der jungen Arbeitslosen im Kreis Unna 2016. Das hängt mit veränderten Rahmenbedingungen zusammen: Es sind inzwischen zahlreiche zugewanderte Menschen als Flüchtlinge anerkannt und damit auf dem Arbeitsmarkt angekommen – und viele von ihnen sind jung. Erste Erfahrungen zeigen, dass wir sie und alle anderen arbeitslosen Jugendlichen recht schnell in den Arbeitsmarkt integrieren können. Weil nun aber insgesamt mehr junge Menschen Hilfe beim Start ins Berufsleben brauchen, werden wir an der einen oder anderen Stelle nachjustieren müssen.
Wir wissen auch, dass längst nicht alle Menschen ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Das spiegelt auch der Kreishaushalt wider, der 2016 ein Sozialhaushalt war und dies im kommenden Jahr auch bleiben wird. Dass wir für die Schwachen unserer Gesellschaft viel Geld ausgeben, belegt, dass bei uns kein Hilfebedürftiger ohne Hilfe bleibt oder gar durch das soziale Netz fällt.

Dank und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Dieses Netz wird nicht nur von offiziellen Stellen geknüpft. An diesem Netzwerk arbeiten all diejenigen mit, die sich für Menschlichkeit und Miteinander in unserer Gesellschaft stark machen. Sie haben im zurückliegenden Jahr in besonderer Weise deutlich gemacht, dass ehrenamtliches Engagement ein wesentlicher Stützpfeiler unserer Gesellschaft ist.

Ich erinnere an den Einsatz der vielen Freiwilligen, die die vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ohne sie hätten wir die angemessene Unterbringung, die bisherige Betreuung und die nun beginnende und gelingende Integration der Flüchtlinge ganz sicher nicht geschafft.

Meine Anerkennung gilt dabei nicht nur denen, die aus Flüchtlingen Angekommene machen, sondern auch den zahlreichen Menschen, die in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich erneut für das große, von Mitmenschlichkeit, sozialen Werten und Hilfsbereitschaft getragene Engagement der ungezählten, oft ehrenamtlich Tätigen bedanken.

Dank sagen möchte ich auch den zahlreichen Haupt- und Ehrenamtlichen, die beispielsweise bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, bei Hilfsdiensten oder auch bei der Polizei dafür sorgen, dass wir sicher leben können. Sie leisten Tag für Tag Außerordentliches und verdienen dafür unsere Wertschätzung.

Für eine weltoffene Gesellschaft

Sie alle festigen durch ihren engagierten Einsatz das Fundament unseres menschlichen Miteinanders und stehen für eine Wertegemeinschaft, die Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und das Recht eines jeden auf freie Entfaltung garantiert. Das sind die Grundlagen für sozialen Frieden in unserem Land, und wir brauchen in dieser herausfordernden Zeit viele Menschen, die unsere Demokratie und unsere weltoffene Gesellschaft verteidigen.

Lassen Sie uns auch daran gemeinsam weiter arbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, unsere Zukunft bei allen Veränderungen, die auf uns zukommen, mutig und gut zu gestalten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien geruhsame Tage, einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2017.

Ihr

Michael Makiolla

Landrat des Kreises Unna




Erfolgreiche Arbeit: 15 Jahre Kreisseniorenkonferenz

Sie prägen die Seniorenarbeit im Kreis seit Jahren – genau genommen seit 15 Jahren: Die Delegierten der Kreisseniorenkonferenz trafen sich in diesem Herbst zum 60. und 61. Mal. Dabei ließen sie auch die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren.

Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand
Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand

Gegründet wurde das Gremium auf dem Kreisseniorentag am 12. September 2001 – und seitdem hat sich viel getan. Nicht nur durch Impulse prominenter Referenten, sondern in aller Regel „von innen heraus“ kümmern sich die Delegierten als Experten in eigener Sache um eine stärkere Beteiligung der Senioren. Allein die in den vergangenen zwei Jahren behandelten Themen machen das breite Spektrum der Arbeit deutlich: Armut, Bewegung, Mobilität, Pflege und Wohnen.

Beispiel Wohnen: Vor kurzem stellte der Geschäftsführer der WBG in Lünen, Rainer Heubrock, der Konferenz das Projekt „Wohnen am Schützenhof“ in Lünen vor. Es zeichnet sich durch seniorengerechte Gestaltung und Wohnangebote aus.

Auch sportliche Aktivitäten spielen eine Rolle: So stellte Michael Kanand vom KreisSportBund unter dem Titel „Bewegt älter werden im Kreis Unna“ spezielle Programmangebote für Senioren vor. Unter anderem wird dabei auch das Pflegepersonal in mehreren Einrichtungen geschult.

Die Themen barrierefrei Wohnen im Alter und Sehbehinderung im Alter und in der Pflege eng verzahnen will die Arbeitsgemeinschaft Sehen im Alter mit Sprecher Walter Görlitz vom Blinden- und Sehbehindertenverein. Torsten Göpfert, Sozialdezernent des Kreises, sagte konkrete Unterstützung zu,  Seniorenheime für das Thema Sehbehinderung zu sensibilisieren und 2017 im ersten Schritt mit den AWO-Seniorenheimen zu beginnen. Außerdem hat die Kreisseniorenkonferenz beschlossen, dem Aktionsbündnis Sehen im Alter und der Bonner Erklärung beizutreten.

Die nächste Kreisseniorenkonferenz ist für den 8. März 2017 geplant. Der Kreisseniorenkonferenz steht beim Kreis Unna eine Geschäftsstelle zur Seite. Als Ansprechpartnerin ist Anna Musinszki unter Tel. 0 23 03 / 27-23 61 oder per E-Mail an anna.musinszki@kreis-unna.de erreichbar. Weitere Informationen zur Kreisseniorenkonferenz finden sich unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kreisseniorenkonferenz).




Grußwort von Bürgermeister Roland Schäfer zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel 2016/17

Liebe Bergkamenerinnen und Bergkamener,

Neujahr2Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Wir alle freuen uns darauf, das Jahr 2016 im Familien- und Freundeskreis ausklingen zu lassen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzublicken auf einige besondere Ereignisse im ablaufenden Jahr.

Dieses stand in Bergkamen ganz im Zeichen des runden Stadtjubiläums. 50 Jahre Bergkamen und 40 Jahre Rathaus, darüber hinaus mehr als 20 Jahre Städtepartnerschaften und –freundschaften mit Gennevilliers (Frankreich), Hettstedt (Sachsen-Anhalt), Silifke (Türkei) und Wieliczka (Polen) – das Jubiläumswochenende im Juni sowie zahlreiche weitere Sonderaktivitäten werden uns allen in bester Erinnerung bleiben.

Unterschiedlichste Projekte und Maßnahmen konnten 2016 fertiggestellt werden. Hierzu zählen insbesondere das neue Feuerwehrgerätehaus in Rünthe, der endgültige Abriss des Wohnturm-Sockels und die erfolgreiche Vermarktung der letzten Fläche im Logistikpark A2.

Das Jahr stand aber auch ganz im Zeichen von zukunftsorientierten Entscheidungen für unsere Stadt. So erfolgte nach der offiziellen Genehmigung für den Bau des „Adensees“ der erste Spatenstich als Startschuss für das große Zukunftsprojekt „Wasserstadt Aden“. Zudem wird mit der Vergabe der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 an die Metropole Ruhr auch die Stadt Bergkamen als einer von fünf Zukunftsstandorten besonders profitieren. Ebenso wurden die Grundlagen geschaffen für den Weiterbetrieb der Eissporthalle in Weddinghofen und den Neubau eines Bürgerradweges entlang der Landwehrstraße in Overberge.

Eine große Herausforderung stellte 2016 sicherlich die Begleitung und Betreuung der zugewiesenen Flüchtlinge im Stadtgebiet sowie in der Flüchtlingsunterkunft in Weddinghofen dar. Als Bürgermeister dieser Stadt bin ich besonders stolz darauf, mit welchem Engagement, positiver Energie und persönlichem Einsatz sich die Bergkamener Bevölkerung für die Bewältigung dieser Aufgabe zur Verfügung gestellt hat und damit die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich unterstützen und ergänzen konnte. Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich meinen Dank aussprechen.

Für das kommende Jahr 2017 sind die Aufgaben bereits formuliert. Die Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des neuen Zentralbades in Weddinghofen, die Umstrukturierung der Grundschul-Landschaft in Oberaden, umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten an bestehenden Schulgebäuden und die weitere Aufstockung von Kindertagesstätten-Plätzen – es gibt viel zu tun.

Daneben darf natürlich auch gefeiert werden. Egal, ob beim winterlichen „Hafenfeuer“ oder beim sommerlichen „Hafenfest“ in der Marina Rünthe, bei den begehrten Open-Air-Veranstaltungen, den Pflanzfesten im „Jubiläumswald“ oder beim Lichtermarkt im Herbst – das Jahr 2017 kann kommen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest sowie für das kommende Jahr Glück, Gesundheit und Zufriedenheit!

Ihr Bürgermeister

Roland Schäfer




Landrat gratuliert: Mr „Yesterday Man“ Chris Andrews ist jetzt ein Deutscher

Seit zwölf Jahren lebt er in Deutschland, seit acht Jahren in Selm. Und seit kurz vor Weihnachten hat der Sänger und Komponist Chris Andrews auch den deutschen Pass. Zusammen mit 26 weiteren Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern bekam der gebürtige Brite von Landrat Michael Makiolla eine Einbürgerungsurkunde überreicht.

 Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Chris Andrews („Yesterday Man“, „Pretty Belinda“) kam mit seiner deutschen Frau Alexandra zur Feierstunde ins Kreishaus nach Unna und freute sich sehr über die Einbürgerung: „Seit den 60er Jahren bin ich häufig in Deutschland, nun lebe ich schon so lange hier, zahle meine Steuern hier, und jetzt kann ich endlich auch hier vom Wahlrecht Gebrauch machen.“

Der Brexit, berichtet der Sänger und Komponist, sei für ihn ein zusätzlicher Beweggrund gewesen, das Einbürgerungsverfahren zu starten. „Damit ist Herr Andrews nicht der einzige“, berichtet Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna. „Früher gab es einen Briten im Jahr, der sich einbürgern lassen wollte, jetzt ist es jeden Monat mindestens einer.“




Roland Schäfer bleibt Bergkamener Bürgermeister

Roland Schäfer bleibt Bergkamener Bürgermeister. Heute hatte er sich in der Verbandsversammlung des Westfälisch-Lippischen Sparkassenverbandes in Münster um das Amt des Präsidenten des Verbands beworben. Die Mehrheit der Verbandsversammlung hat sich für Prof. Dr. Liane Buchholz als neue Präsidentin entschieden. Im März 2017 wird der amtierende Präsident Dr. Rolf Gerlach in den Ruhestand gehen.

Eindringliche Worte von Bürgermeister Roland Schäfer mit Blick auf 2015.
Bürgermeister Roland Schäfer.

Schäfer, der seine Chancen, gewählt zu werden, vorher als gering einschätzte, wird auch seine weiteren Funktionen, unter anderem die des Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, weiter ausüben. Diese Einschätzung war wohl auch richtig. Liane Buchholz, die zurzeit Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands ist, erhielt 195 von 289 Stimmen. Auf Schäfer entfielen 48 Stimmen und auf den dritten Kandidaten Markus Schabel, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, 41 Stimmen.

Dass er letztlich keine Chance gehabt habe, habe ihn schon enttäuscht, erklärte Schäfer nach der Wahl. Aber ganz so schlimm war es wohl nicht. „Ich bin gerne Bergkamener Bürgermeister“, betonte er am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz. Zudem gebe es eine Menge an städtischen Entwicklungen, die er gern noch begleite. Konkret nannte er hier die Wasserstadt Aden, das Kanalband, die Internationale Gartenausstellung 2027 und den längst noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel.

In jedem Fall will Schäfer die laufende Amtsperiode als Bürgermeister zu Ende bringen. Und ob er dann 2020 ans Aufhören denkt, lie er am Mittwoch offen.




Thermografieaktion 2017: Anmeldungen ab sofort möglich

Die Anmeldungsrunde zur Thermografieaktion 2017 im Kreis Unna läuft. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 15. Januar 2017 möglich. Darauf weist das Bauforum der Lokalen Agenda 21 im Kreis Unna hin.

thermoMit der Erstellung einer Gebäudethermografie kann vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen an einer älteren Immobilie festgestellt werden, in welchen Bereichen des Objektes hohe Energieverluste auftreten bzw. welche Maßnahmen sinnvoll oder dringend erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Methode für Neubauten und bereits renovierte Altbauten als Kontrollinstrument interessant, um den energetischen Stand der Immobilie zu prüfen.

Der Anmeldeflyer mit Informationen und Leistungsverzeichnis ist in den Verwaltungsgebäuden des Kreises sowie bei den Städten und Gemeinden erhältlich. Außerdem kann er unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Thermografieaktion) abgerufen werden.




Zwischen den Jahren – Kreisverwaltung bleibt geöffnet

Die allgemeinen Dienststellen der Kreisverwaltung Unna sind „zwischen den Jahren“ wie gewohnt geöffnet. Dies gilt auch für die Zulassungsstelle und Führerscheinstelle in Unna sowie für die Zulassungsstelle in Lünen.

Eine Ausnahme von dieser Regelung bildet das Kreistierheim. Die Verwaltung erinnert daran, dass das Tierheim des Kreises vom 24. Dezember bis einschließlich 1. Januar geschlossen bleibt