Vorschlag für den Stadtrat: Neuer Kämmerer soll zum 1. Juli den Dienst antreten

Wenn Kämmerer Holger Lachmann Ende Juni das Bergkamener Rathaus Richtung Neuss verlässt, soll seine Nachfolgerin oder Nachfolger übergangslos zum 1. Juli 2017 bereitstehen. Das sieht eine Vorlage für die nächste Sitzung des Stadtrats am Donnerstag, 6. April, vor. Konkret geht um den Beschluss durch die Stadtverordneten, diese Stelle zu diesem Termin auszuschreiben.

Dem Rat liegt am kommenden Donnerstag auch ein Entwurf für den Ausschreibungstext vor. Demnach soll auch die Nachfolgerin oder den Nachfolger für die Bereiche Finanzen und Steuern (Kämmerer), das Rechtsamt und für die Kultur zuständig sein.

Bewerber sollen Berufserfahrung in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst haben. Gewünscht sind hier insbesondere Berufserfahrungen im Finanzwesen. „Von Vorteil“ sei auch die Befähigung zum Richteramt, heißt es in dem Entwurf




FDP diskutiert über Kombibad und Lachmann-Nachfolge

Am Freitag, 31. März, ab 19.00 Uhr treffen sich die Freien Demokraten aus Bergkamen zur „Liberalen Runde“ in der Waldschänke bei Grundhöfer, Hansastr. 20 in Overberge.

FDP-Landtagskandidat Thomas Rosemann

Die Liberalen wollen über anstehende Bergkamener Themen sprechen und diskutieren, z.B. die genaueren Vorstellungen zum geplanten Kombibad in Bergkamen und die Wahl eines neuen Dezernenten (Dezernentin) als Nachfolger für den ausscheidenden Kämmerer Holger Lachmann. Mit dabei sein wird auch der Landtagskandidat für den Wahlkreis Thomas Rosemann.

Natürlich sind alle interessierten Bergkamener herzlich eingeladen, die Diskussion zu bereichern.




Wasserstadt Aden soll bis zur Internationalen Gartenbauausstellung 2027 fertiggestellt sein

Wer sich in der künftigen Wasserstadt Aden ein Haus bauen möchte, wird sich noch etwas gedulden müssen. Erst 2021 soll es auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Oberaden mit dem Hochbau losgehen. Fertiggestellt sein soll das Bergkamener Zukunftsprojekt im Jahr 2016 – pünktlich zur Internationalen Gartenbauausstellung, die im Ruhrgebiet ein Jahr später ihre Pforten öffnen wird. Hier ist die Wasserstadt Bestandteil einer von fünf zentralen „Zukunftsgärten“, der in Bergkamen und Lünen von der Marina Rünthe über die Bergehalde bis zum ehemaligen Gelände der Landesgartenschau in der Nachbarstadt reichen wird.

So könnte einmal der Aden-Boulvard aussehen.

Dies alles und noch viel mehr erfuhren die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses von Planerin Christiane Reumke, dem Projektentwickler Dieter Wahlen von der DSK, sowie von Thomas Middelmann und Michael Laßl von der RAG Montan Immobilien. Eine Botschaft gefiel den Parlamentariern besonders: Nach aktuellem Stand wird der Kostenrahmen eingehalten.

Im Augenblick wird entlang des Datteln-Hamm-Kanals von der Heiler Kirchwegbrücke bis zur Jahnstraße gearbeitet. Der ehemalige Haus-Aden-Hafen wird auf vier Meter vertieft und die Spundwände auf 1,50 Meter gestutzt – gerechnet vom Wasserspiegel des Kanals. Anschließend wird auf der gesamten Länge ein rund sechs Meter breiter Wirtschaftsweg angelegt. Etwa Ende des Jahres will die RAG Montan Immobilien das Ganze an das Wasser- und Schifffahrtsamt übergeben.

Deutlich sichtbar für alle ist das große Erdlager auf dem ehemaligen Haus-Aden-Parkplatz westlich des Bahnübergangs. Es soll noch weiter aufgefüllt werden, bis im nächsten Jahr die Modellierungsarbeiten für den Aden-See beginnen. Bekanntlich muss dafür das Geländeniveau um einige Meter angehoben werden. Hierfür sieht der Zeitplan drei Jahre vor. Schneller könnte es gehen, wenn mehr Kapazitäten für Lkw-Fahrten und auch für Bodenaushub zur Verfügung stünden. Dieses Bodenmaterial wird übrigens nur aus einem Umkreis von ca. 30 Kilometern herangeschafft.

Bemerkenswert war für Christiane Reumke, dass nach wie vor große überregionale Interesse an der Wasserstadt Aden. Das zeigen die Zugriffszahlen auf die Homepage www.wasserstadt-aden.de, das macht aber auch die jüngste Marktanalyse deutlich, deren Ergebnisse selbst die Macher verblüfft hat. Die Wasserstadt kann mit einem Alleinstellungsmerkmal richtig punkten: der direkte Zugang von Baugrundstücken zum Wasser. „Das gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen nicht ein zweites Mal“, so die Planerin.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll das Interesse der Öffentlichkeit weiter hochgehalten werden. Die beiden bereits terminierten geführten Baustellenbesichtigungen in diesem Jahr sind bereits ausgebucht. Weitere für Gruppen von 20 bis 25 Personen könnten aber folgen. Geplant ist außerdem, auf der anderen Nordseite des Kanals eine Aussichtsplattform zu errichten. Von dort erhalten Interessierte einen Überblick über den Baufortschritt. Hinzu kommen Informationstafeln. Infos soll es aber auch – ganz modern – fürs Handy geben.




Kreis fördert Fahrt von 17 Bergkamenern nach Spen Valley im Partnerkreis Kirklees

Enge Verbindungen über Grenzen zeigen, dass Völkerverständigung gelebt wird und Europa zusammenwächst. Der Kreis fördert die Kontakte – vor allem, wenn sie die Verbindungen zu den Partnerkreisen Nowy Sacz (Polen) und Kirklees (England) vertiefen.

Aktuelle Beschlüsse des Kreisausschusses machten jetzt wieder Fördergelder frei. So gibt es für einen Austausch der Gesamtschule Schwerte, die im Mai nach Nowy Sacz (Polen) fährt, einen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro.

Besuch aus dem Kreis Nowy Sacz bekommt im Juni das Ernst-Barlach-Gymnasium in Unna. Hierfür gibt es eine Finanzspritze in Höhe von 390 Euro, der Gegenbesuch im Herbst wird mit 650 Euro unterstützt.

Nach Spen Valley im Partnerkreis Kirklees fahren 17 Bürgerinnen und Bürger aus Bergkamen im Juni. Diese Reise wird mit 850 Euro aus dem kreiseigenen Fördertopf bezuschusst. PK | PKU




Bündnis 90/Grüne fordern Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen legt jetzt zwei Anträge für die nächste Sitzung des Stadtrats am Donnerstag, 6. April, vor, die sich mit dem Thema „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ in Bergkamen beschäftigen. Hier geht es um den Auftrag an die Verwaltung, mit den GSW geeignete Standorten für „Stromtankstellen“ für Elektroautos und für Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs zu finden.

In beiden Fällen haben die Grünen auch schon Standorte im Visier. Für Elektroautos sei der Pendlerparkplatz an der A2 sinnvoll. Landstationen für E-Bikes & Co. an der Holz-Erde-Mauer, Marina Rünthe, auf der Bergehalde Großes Holz  oder am Wellenbad könnte den Fahrradtourismus in Bergkamen, der gerade einen Aufschwung erfährt, einen zusätzlichen Schub erfahren, weil viele Radwanderer von einem Elektromotor unterstützt unterwegs seien.

Hier nun die Begründungen der beiden Anträge im Wortlaut:

Stromtankstelle für Elektroautos

Angesichts von Klimawandel, Lärm- und Feinstaubbelastung ist es geboten die Elektromobilität als umweltfreundliche Alternative zu den emissionsbehafteten Benzin- und Dieselmotoren zu fördern.

Der Bund fördert deren Aufbau daher mit der zweiten Stufe des „Marktanreizprogramms Elektromobilität“, über die bis 2020 300 Mio. € an Fördermitteln zum Aufbau einer dezentralen Ladeinfrastruktur bereitgestellt werden. Einzelne Projekte können dabei mit 60% der Kosten gefördert werden.

Bergkamen sollte die aktuelle Fördersituation nutzen, um Ladestellen im öffentlichen Bereich zu realisieren.

Während Hauseigentümer eigene Lademöglichkeiten z.B. in ihrer Garage aufbauen, benötigen Mieter und Durchreisende Ladestationen mit kürzeren Ladezeiten im öffentlichen Bereich. Es ist neben der technischen daher auch eine soziale Frage öffentliche Ladestationen aufzubauen, um allen Bürgern und Bürgerinnen Zugang zu gewähren.

Neben der Ladeinfrastruktur sind entsprechende unterstützende planerische Maßnahmen notwendig; so müssen z.B. Vorrangparkplätze für Elektromobile ausgewiesen werden.“

Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs:

„Bergkamen ist eine fahrradfreundliche Stadt.

Auf verschiedenen Wegen wird versucht, das Fahrrad als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr zu fördern.

Die Stadt selbst als fahrradfreundliche Kommune hat sich zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur verpflichtet und bereits verschiedene Maßnahmen realisiert.

Auch der geplante Radschnellweg trägt zur Attraktivität des Fahrradfahrens bei.

In den vergangen Jahren ist die Zahl der Nutzer von E-Bikes und Pedelecs besonders gestiegen. Die mit Elektromotoren ausgestatteten Fahrräder bieten einen Gewinn an Komfort und  Reichweite und machen das Radfahren für viele Nutzer*innen noch attraktiver.

Auch in Bergkamen ist erfreulicherweise eine Zunahme des Radtourismus zu verzeichnen. Da viele Radtourist*innen mit E-Bikes, bzw. Pedelecs unterwegs sind, ist es geboten, an zentralen Tourismusstandorten in Bergkamen Ladestationen zu errichten. Hierzu zählen insbesondere die Marina Rünthe, das Stadtmuseum/Galerie, Römerpark Holz/Erde-Mauer, das Wellenbad und die Halde „Großes Holz“.“

 




SPD Oberaden diskutiert über innere Sicherheit

Das Thema „innere Sicherheit“ steht im Mittelpunkt der nächsten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Oberaden am kommenden Mittwoch, 29. März, ab 19 Uhr im Jugend- und Sportheim an der Preinstraße. Referent des Abends ist der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thomas Stotko.




Drei Delegierte aus Bergkamen beim CDU-Landesparteitag

Sechs Wochen vor der NRW-Landtagswahl versammeln sich die Christdemokraten aus dem ganzen Land zum Landesparteitag in Münster. Auch der CDU-Kreisverband Unna ist mit 12 Delegierten vertreten – aus Bergkamen Elke Middendorf, Marco Morten Pufke und Stephan Wehmeier. Im Mittelpunkt des eintägigen Kongresses stehen die Verabschiedung eines Regierungsprogramms sowie Reden der CDU-Bundesvorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des NRW-Spitzenkandidaten Armin Laschet.

„Unser Ziel bei der Landtagswahl am 14. Mai ist es, unser Bundesland wieder zurück auf die Spitzenplätze zu führen“, betont CDU-Kreischef Marco Morten Pufke, der auch Landtagskandidat der Union im Nordkreis Unna ist. „Das gelingt natürlich nur mit den Menschen in NRW zusammen. Nur wer die Probleme im Land und die Sorgen der Menschen kennt, wer genau zuhört, kann sich kümmern und für eine positive Entwicklung sorgen“, ergänzen die beiden heimischen CDU-Landtagskandidatinnen, die Kamener Abgeordnete Ina Scharrenbach MdL und Bianca Dausend aus Schwerte. „Wir wissen, wo die Probleme sind und haben einen Plan für unser schönes Bundesland. Deshalb stehen und kämpfen wir in den kommenden sechs Wochen für einen Neuanfang in NRW mit Armin Laschet als neuen Ministerpräsidenten“, erklärt der CDU-Kreisverband Unna vor dem Landesparteitag in der Halle Münsterland am kommenden Samstag.




Pfarrer Sven Petry schreibt ein Buch über Pegida & Co: „Fürchtet Euch nicht“

Seine Ex-Frau Frauke kennt inzwischen wohl jeder. Etwas anders sieht es bei ihm selbst, Pfarrer Sven Petry, aus. Das könnte sich jetzt ändern. Ganz neu sind zwei Bücher. In einem, „Angst für Deutschland – Die Wahrheit über die AfD“, das die Spiegelredakteurin Melanie Amann geschrieben, wird ihm ein eine Passage gewidmet. Das andere, Fürchtet euch nicht: Warum nur Vertrauen unsere Gesellschaft retten kann“, stammt aus seiner Feder. In einigen Passagen spielt auch Bergkamen eine Rolle geschrieben. Dort hat er seine Kindheit und Jugend verbracht. Am Städt. Gymnasium „baute“ er 1995 sein Abitur.

Pfarrer Sven Petry. Foto: Gabi Steinert

Aus beiden Büchern haben zwei Wochenzeitungen Auszüge im Internet veröffentlicht. Am vergangenen Sonntag gehörte bei Spiegel-Online der Text von Melanie Amann zu den meistgeklickten Beiträgen. Kein Wunder bei dieser Überschrift „Ex-Mann der AfD-Chefin: Pfarrer Petry emanzipiert sich. Offensichtliche Quittung für ihr Buch und den Artikel: Melanie Amann durfte am Sonntag nicht am sächsischen Landesparteitag der AfD teilnehmen. Der kürte Frauke Petri zur Spitzenkandidatin der Landesliste für die Bundestagswahl am 24. September.

Nur eineinhalb Wochen vorher präsentierte „Die Zeit“ ebenfalls einen Buchauszug zum Thema mit dem Titel „Veränderung heißt Verlust“. Der handelt aber nicht über Sven Petry, sondern stammt von ihm selbst. Der Auszug stammt aus dem Buch „Fürchtet euch nicht: Warum nur Vertrauen unsere Gesellschaft retten kann“, das der ehemalige Bergkamener und Pfarrer geschrieben hat. Es ist seit Mitte März im Buchhandel zu haben. Sven Petry sucht nach Antworten auf die Frage, warum Pegida und AfD so großen Zulauf erhalten konnten.

Einen weiteren Auszug aus Sven Petrys Buch kann auch auf der Homepage des Eichbornverlags nachgelesen werden. Unter anderem schreibt er über seine Erfahrungen, die er vor und nach dem Mauerfall bei Besuchen mit Gruppen der Ev. Kirchengemeinde Oberaden bei der Partnergemeinde in Ost-Berlin gesammelt hat. Geleitet wurden diese Besuche von seinem Vater, Pfarrer Helmut Petry.

Melanie Amanns Buch „Angst für Deutschland“ kostet 16,99 Euro und ist bei Droemer HC erschienen, ISBN: 978-3-426-27723-2

Sven Petry Buch „Fürchtet Euch nicht“ kostet 10 Euro und ist bei Eichborn erschienen, ISBN: 978-3-8479-0635-3.

 




Aktionskreis beklagt geringes Interesse der Politik an Bürgerwindrad & Co.

Am Mittwoch traf sich der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen zu seiner 11. Jahreshauptversammlung seit Bestehen des Vereins traditionell in der Mensa der ehemaligen Hellweg-Hauptschule in Rünthe – jetzt Regenbogenschule. Mit 20 Vereinsmitgliedern war die Versammlung auch ganz ordentlich besucht.

Info-Veranstaltung des Aktionskreises in der Mensa der Regenbogenschule.

An Neuwahlen standen an: Stellv. Vorsitzende und Schriftführerin. In beiden Fällen wurde die Wiederwahl der Amtsinhaber vorgeschlagen und so kam es auch dann: Bis auf die eigene Enthaltung wurden Ulrike Dahlmann als stellv. Vorsitzende und Elke Schönberger als Schriftführerin in ihren Ämtern von allen anderen Vereinsmitgliedern bestätigt. Der umfängliche, aber kurzweilige Jahresbericht des 1. Vors. Karlheinz Röcher umfasste die Vereinsschwerpunkte „Bergbau, Schlichtungsstelle und Gremienarbeit im Landesverband Bergbaubetroffener NRW“ sowie „Schutz der Umwelt – Klimaschutz und Energiewende in Bergkamen“.

Für den Vereinsvorsitzenden ist im ersten Bereich einiges erreicht worden, während der zweite Bereich in Bergkamen eher ein „Dornröschenschlaf“ hält. Die in den letzten Monaten mit Politik und Verwaltung in Bergkamen geführten Gespräche hätten da auch keinen Anlass für die Hoffnung, dass sich da bald wirklich was „drehen“ würde – sprich z.B. ein „Bürgerwindrad“ ernsthaft gewollt wäre, so Röcher.

Zu der sich anschließenden Veranstaltung kamen weitere 15 Personen. Röcher: „Von den persönlich eingeladenen Stadträten waren lediglich zwei CDU- bzw. zwei Grünen-Vertreter sowie zwei Rünther SPD-Ratsherr anwesend. An dem eingeladenen Referenten des Abends, Projektleiter Guido Wallraven von der Klimakommune Saerbeck, kann es jedenfalls nicht gelegen haben“, beklagte sich der Vorsitzende.

Wallraven vermittelte anschaulich und engagiert, wie in Saerbeck seit 2008 zahlreiche Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien mit Bürgerbeteiligung und Bildungsangeboten in den Schulen mit großem Erfolg umgesetzt worden sind. Röcher: „Der Aktionskreis fragt sich, warum so etwas nicht auch in Bergkamen als vorrangiges Ziel angepackt wird.“




SPD-Diskussionsveranstaltung „NeueChancen schaffen – Die beste Bildung für alle“

Über neue Akzente in der Bildungspolitik diskutiert die SPD-Bundestagsfraktion am Freitag, 31. März, um 18 Uhr im TÜV NORD College GmbH am Kleiweg in Weddinghofen. Zu der Veranstaltung lädt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek als Bildungsexperte seiner Fraktion zusammen mit dem stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Hubertus Heil ein.

Im Rahmen einer zweijährigen Projektarbeit hat die SPD-Bundestagsfraktion versucht, dazu Antworten zu entwickeln. Die Ergebnisse wollen die Bundestagsabgeordneten mit Experten aus der Praxis diskutieren, bevor das Regierungsprogramm der SPD verabschiedet wird. Zu den Forderungen gehören unter anderem der Ausbau kostenfreier Kitas bei hoher Qualität, eine verbesserte Wertschätzung für berufliche Bildung und eine grundlegende Reform der Aus- und Weiterbildungsfinanzierung.

Trotz vieler Fortschritte im Bildungssystem bleibt allerdings ein wesentliches Grundproblem bestehen. Studien belegen, dass die Chancengleichheit in Deutschlands Schulen sich nur langsam verbessert. Noch immer ist die soziale Herkunft viel zu oft entscheidend über den Bildungserfolg eines Kindes. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Doch wie wird Chancengleichheit und Bildungserfolg unter neuen Voraussetzungen gewährleistet und wie muss das Bildungssystem sich verändern?

Als Podiumsgäste werden erwartet

Dorothea Schäfer (Vorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft NRW) und

Roman Rüdiger (Sprecher des Bundesverbandes innovativer Bildungsprogramme).

Moderiert wird die Veranstaltung von Simone Niewerth (Radio LippeWelle Hamm).

Termin: Freitag, 31. März 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr

Ort: TÜV NORD College GmbH

Kleiweg 10, Bergkamen




SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte ehrt seine treuen Mitglieder

Die Liste der Jubilare des SPD-Ortsvereins Bergkamen-Mitte, die am Sonntag im Treffpunkt für ihre langjährige Parteimitgliedschaft durch den Landtagsabgeordneten Rüdiger Weiß und den Ortsvereinsvorsitzenden Kay Schulte geehrt werden sollten, war lang. Leider konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht alle kommen.

Der SPD-Ortsverein Bergkamen ehrte am Sonntag im Treffpunkt seine Jubilare.

Entschuldigt fehlte zum Beispiel Dieter Treeck. Viele Jahre war er Bergkamens Kulturdezernent und gehörte auch dem Ortsvereinsvorstand an. Er hatte eine Grußbotschaft geschickt, die Kay Schulte verlas. Eine weitere schriftliche Grußbotschaft stammte vom Unterbezirksvorsitzenden Oliver Kaczmarek.

Dass er am Sonntag fehlte, sahen ihm die Genossinnen und Genossen allerdings leicht nach: Er gehörte zu den 100 Prozent, die beim SPD-Bundesparteitag in Berlin Martin Schulz zum neuen Parteivorsitzenden gemacht haben. Der Schulz-Effekt ist auch an der Bergkamener Partei-Basis deutlich zu spüren. Vier Parteieintritte habe es seit Ende Januar im Ortsverein gegeben, 35 seien es im Unterbezirk gewesen, betonte Kay Schulte. Das Phänomen, dass Schulz jetzt die Augen der Sozialdemokraten wieder zum Leuchten bringe, sei für ihn nicht erklärbar.

Rüdiger Weiß versuchte es in seiner Festrede. Schulze rede nicht in für viele unverständlichen Abkürzungen wie CETA, TTIP oder „Wirtschaft 4.0“, sondern spreche über das, was zu den sozialdemokratischen Grundwerten zähle. Dazu gehöre zum Beispiel das Wort „Gerechtigkeit“.

Auf der Liste derjenigen Ortsvereinsmitglieder, die jetzt seit 25, 40, 50, 60 oder gar 65 Jahren der SPD angehören, stehen:

  • 25 Jahre: Klaus Hunger, Hans-Jürgen Klingebeil, Edith Kürschner, Christel Pröhl, Thomas Hartl, Gudrun Schaefer, Heidrun Turk, Heinz-Günther Wolter
  • 40 Jahre: Susanne Jonas, Edger Mossburger, Angelika Gärtner, Christel Gröhling, Walter Karl, Dirk Möcklinghoff, Arno Ogrzal, Udo Sundermann
  • 50 Jahre: Rudolf Blase, Klaus Hüper, Werner Täuber, Dieter Treeck, Kasimir Zoll, Heinz Wendel
  • 60 Jahre: Günter Schepella
  • 65 Jahre: Waltraud Gerwien