Arbeiten für den neuen Kunstrasen im Nordbergstadion starten am 24. Juli

Die Fußballer des FC TuRa Bergkamen müssen sich noch bis zum Ende der Sommerferien gedulden, bevor sie auf einem mit Gummigranulat verfülltem Kunstrasenplatz aktiv werden können. Rund 400.000 Euro hat der Stadtrat für dieses Projekt Ende vergangenen Jahres bereitgestellt.

Ortsbesichtigung im September 2016: SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer (r.) und der stellvertretende Bürgermeister Kay Schulte (2.v.r.) mit der Spitze des FC TuRa Bergkamen im „Sandkasten“ des Nordbergstadions.

So sieht es der Bauzeitenplan vor, der mit der bauausführenden Firma, dem von der Stadt Bergkamen mit der Bauleitung beauftragten Ingenieurbüro Vennegeerts und dem Sportamt der Stadt Bergkamen abgestimmt worden ist.

Der Startschuss der Arbeiten erfolgt am Montag, 24. Juli, mit der Aufnahme des vorhandenen Sandes und dem Entfernen des Kunstrasenbelags.

Danach werden Überlaufrinnen an den Spielfeldrändern ausgetauscht und die gesamte Fläche auf das erforderliche Höhenniveau gebraucht.

Der Einbau der elastischen Tragschicht als Unterbau steht dann für Mitte August auf dem Arbeitsplan, bevor dann der neue Kunstrasen verlegt wird.

Damit endet ein Zeitraum von 20 Jahren, als 1997 das Nordbergstadion komplett modernisiert worden ist und  der errichtete Kunstrasenplatz für viele andere Sportanlagen nicht nur im Kreisgebiet als Vorzeigeobjekt und Anschauungsbeispiel gedient hat.




Erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“

Die Arbeiten zur Vorbereitung des Geländes der ehemaligen Schachtanlage Haus Aden für die Realisierung der geplanten „Wasserstadt Aden“ schreiten voran. Bisher wurden der Längshafen und das Wendebecken ausgebaggert, sowie die Spundwände am Kanal auf die zukünftige Geländehöhe verkürzt. Darüber hinaus wurden ca. 300.000 Tonnen Bodenmaterial für die Modellierung und Sanierung des Geländes gesammelt.

Aktuell wird die Ausschreibung der Ausführungsarbeiten für die Bodensanierung und die Errichtung des Adensees für Ende 2017 bearbeitet. Parallel wird für die Zechenbrache das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ durchgeführt. Ziel des Bebauungsplanes Nr. OA 120 ist es, ein neues Stadtquartier mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Wasser zu entwickeln.

Das Verfahren ist weit fortgeschritten. Aktuell hat der Rat der Stadt Bergkamen in seiner Sitzung am 28.06.2017 den überarbeiteten Entwurf zum Bebauungsplan Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ einschließlich Begründung mit Umweltbericht gebilligt und dessen erneute öffentliche Auslegung beschlossen. Aufgrund der vorangegangenen Offenlagen wird die Dauer der erneuten Offenlegung auf zwei Wochen verkürzt.

Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes liegt dementsprechend in der Zeit vom 24.07.2017 bis einschließlich 07.08.2017 zur Einsichtnahme öffentlich aus.

 

Die Offenlegung erfolgt während der Dienststunden montags, dienstags und donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 14.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr im Sachgebiet Stadtplanung und Demografie, Zimmer 519, Rathausplatz 1 in 59192 Bergkamen. Während dieser Auslegungsfrist können zum überarbeiteten Entwurf des Bebauungsplanes schriftlich Stellungnahmen vorgebracht oder im Sachgebiet Stadtplanung und Demografie der Stadt Bergkamen zur Niederschrift erklärt werden.

Zusätzlich zu der öffentlichen Auslegung im Rathaus können alle Unterlagen zur Auslegung sowie die ortsübliche Bekanntmachung bereits ab dem 17.07.2017 auch auf der Internetseite http://www.stadtplanung-bergkamen.de unter „Aktuelle Beteiligung“ eingesehen werden. Hier besteht auch die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen.

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.




Gehen Bürgerinitiativen für und gegen die L 821n jetzt aufeinander zu?

Vorsorglich hatte die Polizei einen Streifenwagen zum Restaurant „Olympia“ geschickt, doch die Beamten hatten am Mittwochabend einen ruhigen Job. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative „L 821n Nein“ zu einer Informationsveranstaltung. Unter den rund 150 Besuchern befand sich auch eine kleine Delegation der Befürworter des Baus der Umgehungsstraße von der Lünener Straße bis zur Erich-Ollenhauer-Straße. Zu einer Konfrontation kam es aber nicht – auch nicht zu einer verbalen.

Anja Lenz erläutert die Argumente dr BI gegen die L 821n, links daneben Rolf Humbach und Silvia Lippert vom BUND.

150 Besucher waren zur Info-Veranstaltung zum Bau der L 821n im Restaurant „Olympia“ gekommen.

Auch er fände es nicht gut, wenn durch den Straßenneubau die Natur und das Naherholungsgebiet zwischen Weddinghofen und Oberaden zerstört werde, erklärte der Vorsitzende der Bürgerinitiative „L 821n Jetzt!“ Thomas Schauerte. Allerdings seien die Verkehrsverhältnisse auf der Kamp- und Schulstraße für die Anlieger unerträglich. Falls die schnell positiv geändert werden könnten ohne Straßenneubau, sei ihm das nur recht.

Nach Überzeugung der Gegner des Straßenneubaus ist das sehr gut möglich. Anja Lenz von dieser Bürgerinitiative und der Vorsitzende der Bergkamener Grünen Rolf Humbach präsentierten einen 4-Punkte-Plan, dessen Umsetzung schnell und wesentlich kostengünstiger zu einer wesentlichen Verbesserung führen soll:

  • Erneute Gespräche mit Firmen (Bayer, Holzkontor) / Schüttung Halde großes Holz über die Anfahrtswege.
  • Eine Geschwindigkeitsreduzierung von Tempo 50 auf 30. Dadurch kann, bei deren Einhaltung, eine Halbierung des subjektiven Lärmpegels erreicht werden (Studie der Welt-Gesundheit-Organisation).
  • Weitere lärmmindernde bauliche Verbesserungen der Jahn.- und Schulstraße (Beseitigung von Straßenschäden, Parkbuchten, Radwege, schmalerer Straßenquerschnitt).
  • Förderung des nachträglichen Einbaus von schallisolierten Fenstern in den angrenzenden Häusern. Laut Bebauungsplan ist dieses für neue Baumaßnahmen vorgeschrieben.

Humbach ergänzte diese Forderungen noch um einen Punkt: Lkw, die die Betriebsgelände von Bayer oder dem Holzkontor verlassen, sollen durch eine Anordnung gezwungen werden, an der K 16 (Erich-Ollenhauer- / Fritz-Husemann-Straße) nach links in Richtung Autobahnauffahrt A1 abzubiegen.

Ob sich die beiden Bürgerinitiativen aufeinander zubewegen und sich anschließend gemeinsam für Verbesserungen auf der Jahn- und Schulstraße einsetzen, wird sich vermutlich in der nächsten Woche zeigen. Dann wird sich nämlich intern die Bürgerinitiative „L 821n Jetzt!“ treffen. Thomas Schauerte sagte zu, dass dann auch über die Ergebnisse der Informationsveranstaltung am Mittwoch im Restaurant Olympia beraten werden soll.




Prima fürs Klima: Bergkamener legten beim Stadtradeln 37.639 km zurück

Seit 2008 veranstaltet das europaweite Klima-Bündnis von Städten und Gemeinden die Aktion „Stadtradeln“ mit dem Ziel, für den Drahtesel als Verkehrsmittel zu werben und damit auch einen Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes zu leiten. Bergkamen hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal an dieser dreiwöchigen Kampagne beteiligt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Preisverleihung zum Abschluss der Aktion „Stadtradeln“ im Ratssaal.

165 RadlerInnen aus Bergkamen legten insgesamt 37.639 km zurück. Das ist immerhin fast die Länge des Äquators. Dabei vermieden sie 5.345 kg CO2.. Mit diesem landeten die Teilnehmer aus Bergkamen im Kreis Unna im Mittelfeld. Es gab allerdings eine Besonderheit: 15 Mitglieder des Stadtrats und seiner Ausschüsse stiegen für diese Aktion auf ihre Drahtesel. Damit hat Bergkamen im Kreis Unna das Fahrradaktivste Kommunalparlament.

Bürgermeister Roland Schäfer hatte am Montagabend die Bergkamener Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Stadtradeln zu einer kleinen Feier in den Ratssaal eingeladen. Er ehrte die aktivsten Einzelradler und Teams. Neben den obligatorischen Urkunden gab es natürlich auch Preise:

Preisverleihung:

Gewinner der Kategorie „fahrradaktivste Schule“:

Gerhart-Hauptmann-Schule                415 Kilometer        59 kg CO2-Vermeidung

Teamkapitänin Schulleiterin Martina Hoppe

Preis:  250,- € von der Stadt Bergkamen zur Unterstützung von Schulprojekten

 

Gewinner „fahrradaktivstes Team mit den meisten Kilometern/Teammitglied“:

Team „Bündnis 90/Die Grünen“        475 km/Mitglied  67 kg CO2-Vermeidung

Teamkapitänen/Stadtverordnete Elke Grziwotz

Preis: 3 x 100,- € übertragbare Wertgutscheine, GSW-Spende zur Einlösung in Bergkamener Bädern

 

Gewinner „fahrradaktivstes Team mit den meisten Gesamtkilometern“:

Team „Prima Klima“ (Fa. Bayer)        9.435 km            1.339 kg CO2-Vermeidung

Teamkapitän Dirk Mautner

Preis:  250,- € von der Stadt Bergkamen

 

Gewinner „erfolgreichste Einzelleistung“:

Michael Swat                                     1.346 km               191 kg CO2-Vermeidung

(Team „Prima Klima“)

Preis:  250,- € Warengutschein Fahrrad-Wilmes, gespendet von der Sparkasse Bergkamen-Bönen

 

Anerkennung für zwei weitere besondere Einzelleistungen mit mehr als 1.000 Fahrrad-Kilometern:

 

Heiko Weißhoff                             1.309 km                186 kg CO2-Vermeidung

(Team „Prima Klima“)

Marion Möller-Grziwotz                1.203 km                171 kg CO2-Vermeidung

(Team „Bündnis 90/Die Grünen“)

beide erhalten als Dankeschön je eine hochwertige Ortlieb-Satteltasche

 

Tombola:

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bergkamener STADTRADELNS werden Preise als Anerkennung verlost.




Gegner des Straßenneubaus L 821n formieren sich

Bündnis 90/ Die Grünen laden am Mittwoch, 12. Juli, um 18 Uhr alle interessierten und betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu einer Infoveranstaltung zur Umgehungsstraße L821n in das Restaurant Olympia – Zur Alten Post in Weddinghofen ein ein.

Ist der Bau der L821n wirklich das Allheilmittel für das Verkehrsaufkommen auf der Jahn- und Schulstraße, fragt Rolf Humbach, OV-Vorsitzender der Grünen in Bergkamen? Er meint Nein!

Bündnis 90 / Die Grünen: „Vielmehr gibt es andere Möglichkeiten, die Situation auf diesen Straßen zu entschärfen. Das Naherholungsgebiet zwischen Oberaden und Weddinghofen darf nicht zerstört werden. Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Lebensraum für Flora und Fauna, teilweise Landschaftsschutzgebiet, das als Heimat zahlreicher Tierarten dient. Der wunderbar angelegte Schwanenweiher, für dessen Gänsenachwuchs sogar die Erich-Ollenhauer-Straße beschildert wird, wäre ebenso betroffen. Viele Bürger/innen nutzen dieses Gebiet intensiv für Fahrrad- und Wandertouren, Spaziergänge mit Hund und andere Freizeitaktivitäten. Die mit dem Bau der Straße verbundene Zerstörung von Umwelt und Natur auf intakten Flächen widerspricht jedem Nachhaltigkeitsgedanken. In Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative L821n NEIN, die an diesem Abend auch Unterschriften gegen den Bau der Strasse sammeln wird, dem NABU, BUND und anderen Organisationen, laden B90/Die Grünen daher herzlich alle an einer konstruktiven Zusammenarbeit Interessierten zur Infoveranstaltung am Mittwoch, den 12.7. in das Restaurant Olympia – Zur Alten Post, Im Alten Dorf 2 in Weddinghofen ein.“




Kreis Unna bietet 25 neue Ausbildungsplätze an

Der demografische Wandel macht vor der Kreishaustür nicht Halt. Doch die Verwaltung beugt mit ihrer Ausbildungsplanung einem drohenden Personalmangel vor. Konkret stellte der Kreisausschuss die Weichen für die Einstellung von 25 Auszubildenden im Jahr 2018.

„Die öffentliche Hand muss sich mehr denn je darum kümmern, dass sie künftig ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat“, unterstrich Landrat Michael Makiolla die Bedeutung des Ausbildungsengagements der Kreisverwaltung.

Ausbildungsplätze bereit gestellt werden 2018 für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (10), für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst (5) und für Verwaltungsfachangestellte (5). Ausgebildet werden sollen ab dem nächsten Jahr außerdem zwei Vermessungstechniker, ein Straßenwärter, ein Fachinformatiker – Fachrichtung Anwendungsentwicklung – und ein Kreisvermessungsoberinspektoranwärter.

Landrat Michael Makiolla unterstrich im Kreisausschuss einmal mehr die besondere Bedeutung des Ausbildungsengagements der Kreisverwaltung. „Wir leisten einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Behebung des Mangels an Azubi-Plätzen. Der Arbeitgeber Kreisverwaltung übernimmt damit erneut eine Vorbildfunktion.“ PK | PKU




Bund verspricht Kommunen: Überall gleiche Lebensverhältnisse

Die Fraktionen des neuen Deutschen Bundestages werden in der nächsten Legislaturperiode die Wiederherstellung der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen deutschen Kommunen zum Schwerpunkt ihrer Politik machen.

Kreisdirektor Wilk (2. Reihe, 3.v.l.) vertrat den Kreis bei der jüngsten Kommunalkonferenz in Berlin. Foto: Bettina Ausserhofer

Das versprachen die jetzigen kommunalpolitischen Sprecher und Bundestagsabgeordneten Christian Haase (CDU/CSU), Bernhard Daldrup (SPD), Kerstin Kassner (Die Linke) und Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen) als Gäste der achten Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses „Für die Würde unsere Städte“ am 30. Juni in Berlin.

Das parteiübergreifend agierende Bündnis vereint fast 70 finanzschwache Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern. Für den Kreis Unna nahm Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk an der Veranstaltung teil.

Wie die anderen Teilnehmer wertete auch Wilk das Ergebnis der Kommunalkonferenz in Berlin als „Sternstunde für die kommunale Familie“.

Ganz konkret wollen die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien die Forderung des Bündnisses nach Bildung einer Kommission umsetzen. In diesem Gremium sollen bereits im Dezember oder Januar – so das Bündnis – ergebnisoffene Gespräche zwischen Bund, Ländern, Bündnis-Kommunen und den kommunalen Spitzenverbänden über die dringend notwendige Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems beginnen.

Die Verwaltungschefs und Finanzdezernenten der Mitgliedsstädte des Aktionsbündnisses beschlossen einstimmig eine Resolution. Ihr Appell: Die Gleichwertigkeit der bundesdeutschen Städte und Kreise herzustellen und damit auch finanzschwache Räume zukunftssicher, attraktiv und wettbewerbsfähig zu machen.

Die Professoren Martin Junkernheinrich (Kaiserslautern), Uwe Wagschal (Freiburg) und Joachim Wieland (Speyer/Bonn) hatten zuvor belegt, dass der größte Teil der Schuldenberge in den finanzschwachen Kommunen nicht selbst verursacht, sondern eine Folge Jahrzehnte langer bundespolitischer Gesetze zu Lasten der Städte und Gemeinden seien. PK | PKU




Bergkamen nimmt „Europadiplom“ in Straßburg entgegen

Am vergangenen Donnerstag reiste Thomas Hartl – Amtsleiter der Zentralen Dienste der Stadt Bergkamen und zuständig für Städtepartnerschaften – stellvertretend für Bürgermeister Roland Schäfer nach Straßburg, um gemeinsam mit der Städtepartnerschaftsbeauftragten Angelika Joormann-Luft in einer Feierstunde im Europapalast das „Europadiplom“ entgegenzunehmen.

Überreichung des Europa-Diploms (v. l.): GERHARD KÜNTZLE, Botschafter der ständigen Vertretung beim Europarat, zugleich Generalkonsul in Straßburg, STELLA KYRIAKIDES, Vorsitzende des Ausschusses für soziale Angelegenheiten, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung, THOMAS HARTL Amtsleiter Zentrale Dienste / Stadt Bergkamen und WOJCIECH SAWICKI Generalsekretär der Parlamentarischen Versammlung

Der Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Gesundheit und nachhaltige Entwicklungen der parlamentarischen Versammlung des Europarates würdigt damit Städte und Gemeinden, die sich durch ihr europäisches Engagement sowie ihre Tätigkeiten im Bereich Städtepartner-schaften auszeichnen. Das Diplom ist der erste Schritt zum prestigeträchtigen Europapreis.

Deutschlandweit erhielten lediglich Bergkamen (als einzige nordrhein-westfälische Stadt) und Denzlingen/Baden-Württemberg diese Anerkennung – darüber hinaus weitere Städte wie Samos/Griechenland, Ponte San Nicolò/Italien, Ostrów Wielkkopolski/Polen, Morawica/Polen und Kikinda/Serbien.

Bürgermeister Roland Schäfer ist stolz auf diese Ehrung durch den Europarat. Er bedankt sich bei allen Beteiligten, die im Laufe der Jahre aktiv an Begegnungen mit den Bergkamener Partnerstädten mitgearbeitet haben und durch ihr Engagement die europäischen Aktivitäten der Stadt Bergkamen erst möglich gemacht haben.

Bergkamen unterhält bekanntlich Städtepartnerschaften mit Gennevilliers/Frankreich, Hettstedt/Sachsen-Anhalt, Silifke/Türkei und Wieliczka in Polen.

 




Bürgermeister vor Ort auf dem Samstagsmarkt am Nordberg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ setzt Bürgermeister Roland Schäfer sein Gesprächsangebot in diesem Jahr unter freiem Himmel fort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am Samstag, 8. Juli, in der Zeit von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr auf dem Markt am Nordberg in Bergkamen-Mitte mit Bürgermeister Roland Schäfer ins Gespräch kommen. Egal, ob Ideen, Fragen oder Kritik, der Bürgermeister hat für alle Anliegen ein offenes Ohr.

Zu dieser Veranstaltung sind ebenfalls die Ortsvorstehenden sowie ein/e Bezirksbeamtin/er von der Polizeidienststelle Bergkamen eingeladen.

Roland Schäfer: „Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist für mich als Bürgermeister sehr wichtig. Obwohl ich auch nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen kann, ist es mir ein besonderes Anliegen, persönlich ansprechbar zu sein, Anregungen entgegen zu nehmen oder Hilfestellungen geben zu können.“

Diese Möglichkeit bietet nicht nur die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“. Gut angenommen werden schon seit Jahren die Bürgermeistersprechstunden jeweils donnerstags nachmittags, die Neubürgerabende, das Bürgertelefon unter Tel. 02307/965-444 sowie der sogenannte „Kummerkasten“ im Foyer des Rathauses und der Elektronische Kummerkasten, der auf der städtischen Homepage www.bergkamen.de zu finden ist.

 




Landrat appelliert an neue Landesregierung: Der Kreis Unna braucht mehr Polizisten

Sein Urteil über den Koalitionsvertrag für die neue CDU / FDP-Landesregierung fällt überwiegend positiv aus. Doch einen großen Wunsch hat Landrat Michael Makiolla: Von den 2300 Polizeibeamten, die jährlich in Nordrhein-Westfalen neu ausgebildet werden sollen, sollen auch einige in den Kreis Unna entsandt werden.

Landrat und Polizeichef Michael Makiolla. Foto: Linda Peloso – Kreis Unna

Er möchte erleben, dass das schon bald die Zahl der neu eingestellten Beamten im Kreis Unna die Zahl derer, die in den Ruhestand gehen oder versetzt werden, übersteigt, erklärte Makiolla gegenüber dem „Bergkamen-Infoblog“. Als er sein Amt als Landrat und damit auch als Chef der Kreispolizeibehörde Unna 2004 angetreten habe, habe die Behörde über rund 500 Beamte verfügt. Jetzt seien es 470. „Auf dem ersten Blick erscheint dieser Rückgang als nicht so gravierend, sagte der Landrat“. Tatsächlich ließe insbesondere der Wach- und Wechseldienst keine weitere Reduzierung zu.

Für den Landrat ist der Wach- und Wechseldienst deshalb wichtig, weil es die Beamtinnen und Beamten sind, die den Bürgerinnen und Bürgern in Notfällen in ihren Streifenwagen zur Hilfe kommen, und zwar Tag und Nacht. Hier seien den Bürgern längere Wartezeiten nicht zuzumuten.

Bisher sei es gelungen, die Personalstärke des Wach- und Wechseldienstes in etwa gleich zu halten. Das sei aber auf Kosten anderer Bereiche wie etwa des Verkehrsdienstes oder der Kripo gegangen. Hier sei jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht.

Deshalb lautet sein Appell an die neue Landesregierung, bei der Verteilung der frisch ausgebildeten Beamtinnen und Beamten auch die Landkreise zu berücksichtigen.




Fliegender Wechsel im Bergkamener Rathaus: Lachmann geht, Ulrich kommt

Einen fliegenden Wechsel gibt es am Wochenende im Bergkamener Rathaus: Holger Lachmann geht und Marc Alexander Ulrich kommt. Beide sind bzw. waren als Beigeordnete für die Bereiche Kämmerei (Finanzen), Kultur und Rechtsamt im Verwaltungsvorstand zuständig.

Vorher gab es am Mittwoch in der letzten Sitzung des Stadtrats einen offiziellen Akt. Holger Lachmann wurde verabschiedet. Dazu händigte ihm Bürgermeister Roland Schäfer ein Schreiben aus, dessen Empfang er per Unterschrift bestätigen musste. Das verlangt jedenfalls die deutsche Bürokratie.

Marc Alexander Ulrich erhielt von Schäfer eine richtige Ernennungsurkunde. Dazu leistete er seinen Amtseid und er erhielt wie Lachmann einen Blumenstrauß.

Die besondere Bedeutung dieses Akts wurde dadurch betont, dass der Bürgermeister seine wertvolle Amtskette angelegt hatte, die beiden Hauptpersonen auf dem Erinnerungsfoto von den Vorsitzenden der vier Ratsfraktionen umrahmt wurden und die Verlobte des einen und die Ehefrau des anderen zu dieser auch für sie so wichtigen Ratssitzung gekommen waren.