Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bergkamen zu Besuch im Deutschen Bundestag

Gruppenfoto mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Bergkamen im Bundestag mit Oliver Kaczmarek.

Am 27. Januar 2026 hat der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek Schülerinnen und Schüler der 9. und 11. Klassen des Gymnasiums Bergkamen aus seinem Wahlkreis im
Deutschen Bundestag in Berlin empfangen.

Zu Beginn ihres Besuchs erhielt die Gruppe einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Bundestages, bei dem sie umfassende Einblicke in die Arbeitsweise des Parlaments sowie in
die Abläufe einer Plenarsitzung bekam. Im Anschluss daran fand ein persönliches Gespräch mit Oliver Kaczmarek statt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Oliver Kaczmareks persönlichem Weg in die Politik sowie zu seinem Arbeitsalltag als
Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Dabei ging es unter anderem um politische Motivation, typische Sitzungswochen in Berlin und die Vereinbarkeit von Wahlkreisarbeit
und parlamentarischen Verpflichtungen.

Oliver Kaczmarek zeigte sich erfreut über das große Interesse und die Offenheit der Jugendlichen: „Der direkte Austausch mit jungen Menschen aus meinem Wahlkreis ist mir
besonders wichtig. Ihre Fragen zeigen, dass politisches Interesse und Engagement gerade bei der jungen Generation lebendig sind.“




Überwachungszone zur Geflügelpest rund um Hamm ist aufgehoben

In einem Putenmastbetrieb in Hamm wurde der Verdacht auf Geflügelpest am Freitag, 26. Dezember 2025, amtlich festgestellt. Rund 8.000 Puten sind getötet worden. Das Veterinäramt des Kreises Unna hat die Überwachungszone aufgehoben. Die neuen Regelungen treten am 30. Januar in Kraft.

Mit der nun erfolgten Aufhebung entfallen die bislang geltenden besonderen Schutz- und Überwachungsmaßnahmen für Geflügelhaltungen in diesem Gebiet, zu dem auch große Teile von Bergkamen gehören. Das Veterinäramt weist jedoch darauf hin, dass weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist und Geflügelhalterinnen und -halter die allgemeinen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einhalten sollten.




Bündnis für Demokratie und Vielfalt hält Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach: Bürgermeister legt Kranz nieder

Kranzniederlegung an der Gedenkstätte an Lentstraße in Schönhausen.

Das Bergkamener Bündnis für Demokratie und Vielfalt hatte am Dienstag zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus eingeladen. Seit 1996 ist der 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee, auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der offizielle gesetzlich verankerte Gedenktag. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

Wie im Vorjahr fand die Bergkamener Gedenkveranstaltung in Form eines Spaziergangs statt. Startpunkt war diesmal das Bergkamener Rathaus. Dort hatte der Bergkamener Arbeitskreis Stolpersteine einen Gedenkstein für Hermann Völkel verlegt, weil er Obdachlos war und seine letzte Wohnadresse in der Altgemeinde Bergkamen unbekannt ist. Am 6. November 1942 wurde Hermann Völkel im KZ Gusen, einem Außenlager des KZ Mauthausen ermordet. Über sein Schicksal und das vieler andere in Bergkamen berichtete am Dienstag Manuel Izdebski vom Arbeitskreis.

Weitere Gedenkansprachen hielten während des Spaziergangs über den ehemaligen Kommunalfriedhof Bergkamen-Mitte zur Gedenkstätte an der Lentstraße ein Vertreter des jüdischen Vereins Stern e.V. und Bürgermeister Thomas Heinzel. Am Eingang des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes der früheren Zeche Grimberg I/II an der Lentstraße erinnert schon seit vielen Jahren eine Inschriftentafel daran, dass die Nationalsozialisten in diesem Gebäudekomplex von März bis Oktober 1933 vorübergehend ein provisorisches Sammellager für politische Gegner eingerichtet hatten, um die Häftlinge mit Folter, Misshandlung und Drohungen einzuschüchtern oder sie von dort aus in größere KZ-Lager im Emsland (Papenburg), nach Oranienburg nahe Berlin oder auch nach Dachau bei München zu verlegen.

Aus organisatorischen Gründen endete am Dienstag der Spaziergang in der Friedenkirche. Dort sorgten die Gitarrengruppe Oberaden sowie Schülerinnen und Schüler des Städt. Gymnasiums und der Willy-Brandt-Gesamtschule für einen würdevollen Abschluss des Gedenkveranstaltung.




Gedenkveranstaltung am 27.01.26 – Tag der Befreiung des KZ Auschwitz

Historisches Foto vom Wohlfahrtsgebäude an der Lentstraße in der Siedlung Schönhausen, , das von März bis Oktober 1933 von den Nazis als Konzentrationlager genutzt wurde. Später diente es als Gemeindehaus der Friedenskirchengemeinde und heute als Gemeindezentrum der Freikirchlichen Gemeinde Bergkamen.

Das Bündnis für Demokratie und Vielfalt lädt zu einem Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus ein. Es findet in Form eines Spaziergangs am 27.01.26 in der Zeit von 16-ca 18 Uhr statt. An drei Stationen werden Reden von Vertretern der  Stadt, dem jüdischen Verein Stern e.V.  und dem Arbeitskreis Stolpersteine gehalten . Beginn ist um 16 Uhr am Rathaus. Der Weg führt über den Friedhof zum Gedenkstein an der Lentstrasse. Den Abschluss gestalten die Gitarrengruppe Oberaden und SchülerInnen des Gymnasiums und der Gesamtschule in Bergkamen in der Friedenskirche in Bergkamen, Schulstr.156

Wer mag, kann eine Blume zum Niederlegen am Gedenkstein mitbringen. Das Gemeindezentrum in der Lentstraße hat einen konkreten historischen Bezug zum Anlass des Gedenkens. Am Eingang des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes der früheren Zeche Grimberg I/II erinnert seit vielen Jahren eine Tafel daran, dass sich an dieser Stelle von März bis Oktober 1933 ein provisorisches Sammellager befand. Dieses Lager hatten die Nationalsozialisten eingerichtet, um politische Gegner zu inhaftieren, zu foltern und einzuschüchtern. Manche der misshandelten Häftlinge wurden anschließend in größere KZ-Lager im Emsland (Papenburg) oder nach Oranienburg nahe Berlin oder auch nach Dachau bei München verlegt.Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde der 27. Januar – der Jahrestag des 1945 befreiten Konzentrationslagers Auschwitz – 1996 offiziell zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt und seither als solcher begangen.

Mehr Informationen zum ehemaligen Konzentrationslager Schönhausen gibt es hier: https://bergkamen-infoblog.de/vor-80-jahren-begann-der-nazi-terror-im-kz-schonhausen/




Leitbildentwicklung Bergkamen: Weitere Stadtteilveranstaltungen stehen an!

Im Rahmen der Leitbildentwicklung der Stadt Bergkamen haben bereits drei Stadtteilveranstaltungen erfolgreich stattgefunden. In den bisherigen Terminen wurde engagiert und konstruktiv diskutiert. Dabei sind viele interessante und wertvolle Beiträge zur zukünftigen Entwicklung Bergkamens zusammengekommen.

Nun stehen die letzten drei Veranstaltungen dieser ersten Veranstaltungsreihe an. Diese finden jeweils ab 17:30 Uhr statt

am 27. Januar in Weddinghofen im Städtischen Gymnasium,
am 28. Januar in Overberge in den Räumlichkeiten der Feuerwehr sowie
am 28. Januar in Heil in der Ökologiestation / Umweltzentrum.

Alle Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadtteile sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, ihre Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Ideen für die Zukunft ihres Stadtteils und für Bergkamen insgesamt zu entwickeln.

 

Stadtteil 1. Termin 2. Termin Uhrzeit Ort Adresse
           
Mitte 14. Januar 25. Februar 17:30 bis 20:30 VHS  Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen
Rünthe 20. Januar  04. März 17:30 bis 20:30 Mensa Regenbogenschule  Rünther Str. 80, 59192 Bergkamen
Oberaden 21. Januar 10. März 17:30 bis 20:30 Stadtmuseum Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen
Weddinghofen 27. Januar 24. März 17:30 bis 20:30 Städtisches Gymnasium Hubert-Biernat-Straße 1, 59192 Bergkamen
Overberge 28. Januar 03. März 17:30 bis 20:30 Feuerwehrgerätehaus Hansastraße 61, 59192 Bergkamen
Heil 29. Januar 25. März 17:30 bis 20:30 Ökologiestation / Umweltzentrum Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

 




GSW-Gremien für fünf Jahre neu besetzt: Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung haben sich gebildet

Der neue GSW-Aufsichtsrat.

Konstituierende Sitzung: Nach den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr haben sich die Gremien der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen nun neu gebildet. Die Mitglieder wurden für die kommenden fünf Jahre in den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der GSW berufen.

In der ersten Aufsichtsratssitzung mit den neuen Mitgliedern wurde der Vorsitz neu gewählt. Vorsitzende ist nun Elke Kappen, Bürgermeisterin der Stadt Kamen. Erster stellvertretender Vorsitzender ist Thomas Heinzel, Bürgermeister der Stadt Bergkamen. Zweiter stellvertretender Vorsitzender ist Nils Böckmann, Bürgermeister der Gemeinde Bönen. Dritter stellvertretender Vorsitzende ist Kevin Derichs (Fraktionsvorsitzender der SPD in Bergkamen), vierter stellvertretender Vorsitzende Jörg Böttcher (Arbeitnehmervertreter). Den Vorsitz der Gesellschafterversammlung hat Elke Kappen inne.

Im Zuge der Neubildung der Gremien wurden die ehemaligen Mitglieder aus dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung verabschiedet. GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger dankte den scheidenden Gremienmitgliedern für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mitglieder des GSW-Aufsichtsrates: Elke Kappen (Vorsitzende), Thomas Heinzel (1. stellv. Vorsitzende), Nils Böckmann (2. stellv. Vorsitzender), Kevin Derichs (3. stellv. Vorsitzender), Jörg Böttcher (4. stellv. Vorsitzender), Denis Aschhoff, Mandy Bayer, Harald Brückner, Daniel Heidler, Sandra Heinrichsen, Sven Holtsträter, Wilhelm Kemna, Simon Knaack, Dirk Krampe, Dirk Lampersbach, Ralf Langner, Jens Moellmann, Marco Morten Pufke, Tilman Rademacher, André Rocholl, Stephan Wehmeier

Mitglieder der GSW-Gesellschafterversammlung: Elke Kappen (Vorsitzende), Klaus-Dieter Grosch, Christiane Klanke, Johannes Söder, Christian Völkel, Dietmar Wünnemann, Nils Böckmann, Thorsten Leyer, Ralf Maczkowiak, Klaus Viertmann, Sandra Diebel, Christopher Nawroth, Jens Schmülling, Kay Schulte, Martin Strunk




Elternbeiträge für Kita und OGS: Die Linke lädt zum Bürgerdialog in den Ratssaal ein

Oliver Schröder.

Zum Ende des vergangenen Jahres sind mit den ersten Details zum Haushaltsentwurf 2026, insbesondere zur Wiedereinführung von Elternbeiträgen für Kita und OGS, heftige Diskussionen entfacht worden.

„Wir Linke halten die geplante Mehrbelastung für Bergkamener Haushalte mit Kind(ern) für sozial ungerecht und verantwortungslos, weshalb wir diese entschieden ablehnen!
Gemeinsam mit betroffenen Eltern möchten wir Meinungen bilden und ggf. Kompromisse erarbeiten“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Oliver Schröder.

Aus diesem Grund lädt die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen zu einem Bürgerdialog ein:
• am Montag, den 26.01.2026
• um 18:00 Uhr
• im Ratssaal




Bürgermeister Thomas Heinzel zu Gast beim Neujahrsempfang in Hettstedt

Thomas Heinzel mit Dirk Fuhlert (r.)

Am vergangenen Freitag folgte Thomas Heinzel, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, der Einladung zum Neujahrsempfang in die Partnerstadt Hettstedt. Es war sein erster offizieller Besuch in Hettstedt seit seinem Amtsantritt.

Die Veranstaltung wurde von einem kleinen, abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Schulchor des Humboldt-Gymnasiums Hettstedt und trug mit seinem Auftritt zu einer festlichen Atmosphäre bei.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Dank an den Bürgermeister der Stadt Hettstedt Dirk Fuhlert, der sein Amt als amtierender Bürgermeister Ende Januar niederlegen wird. Wegbegleiter richteten persönliche Worte an ihn und würdigten seine Unterstützung sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit während seiner Amtszeit.

Der Neujahrsempfang bot eine schöne Gelegenheit für Austausch, Begegnungen und erste Gespräche über zukünftige gemeinsame Projekte und Planungen im Rahmen der Städtepartnerschaft.




Willy-Brandt-Medaille für Gerd Kampmeyer – Dank und Anerkennung für ein politisches Lebenswerk

Gerd Kampmeyer (3.v.r.) wurde mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.

Es war ein Moment der Dankbarkeit, des Stolzes und der großen Anerkennung: Die SPD hat den langjährigen Bergkamener Kommunalpolitiker Gerd Kampmeyer mit der Willy-Brandt-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, geehrt. Die Verleihung fand im Rahmen der Jubilarehrung statt und würdigte ein politisches Lebenswerk, das eng mit der Entwicklung der Stadt Bergkamen verbunden ist.

Über Jahrzehnte hinweg hat Gerd Kampmeyer die Kommunalpolitik in Bergkamen mitgeprägt – verlässlich, sachlich und mit großem Verantwortungsbewusstsein. Sein politischer Weg begann bereits Ende der 1970er-Jahre als sachkundiger Bürger und führte ihn über viele Wahlperioden hinweg in den Rat der Stadt. Dort übernahm er Aufgaben in zahlreichen Ausschüssen und Gremien, unter anderem in den Bereichen Schule, Sport, Kultur, Finanzen sowie Stadtentwicklung und Strukturwandel.

Besonders in Zeiten des Wandels war Kampmeyer ein Politiker, der den Blick für das Ganze behielt: für die Stadt, ihre Menschen und für tragfähige Lösungen. Sein Stil war nie laut, sondern geprägt von Ausgleich, Klarheit und einem tiefen Verständnis dafür, „wie Bergkamen tickt“. Genau das machte ihn über Parteigrenzen hinweg zu einem geschätzten Ansprechpartner.

Auch innerhalb der SPD übernahm Gerd Kampmeyer große Verantwortung – unter anderem als Stadtverbandsvorsitzender und über viele Jahre als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Bergkamen. Für viele war er dabei nicht nur politischer Gestalter, sondern auch Ratgeber und verlässlicher Wegbegleiter.

Die Auszeichnung wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Lünen, Martina Förster-Teutenberg, sowie dem Ehrenbürgermeister der Stadt Bergkamen und ebenfalls Träger der Willy-Brandt-Medaille, Wolfgang Kerak, vorgenommen. In ihren Ansprachen würdigten sie Kampmeyers außergewöhnliches Engagement und seine tiefe Verwurzelung in der kommunalen Demokratie. Gerd Kampmeyer betonte, dass diese Ehrung für ihn nicht nur persönliche Anerkennung, sondern vor allem Ausdruck gemeinsamer Arbeit und gelebter Solidarität ist – ein Moment, der ihn demütig und dankbar zurückblicken ließ auf viele Jahrzehnte im Dienst der Stadt und ihrer Menschen.

Rund 50 Gäste dankten dem Geehrten mit stehenden Ovationen – ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für ein jahrzehntelanges Engagement.

Jens Schmülling, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil, brachte es in seiner Würdigung auf den Punkt:
„Gerd Kampmeyer ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der Bergkamener Politik. Er steht für Verlässlichkeit und klare Kante und wusste dabei immer, wie Bergkamen tickt. Solche Persönlichkeiten sind selten geworden.“

Mit der Willy-Brandt-Medaille sagt die SPD Danke für ein politisches Wirken, das von Haltung, Augenmaß und großem persönlichen Einsatz getragen war – und das Bergkamen nachhaltig geprägt hat.




Jubilarehrung bei der SPD Weddinghofen-Heil: 1.200 Jahre gelebte Sozialdemokratie

Jubilarehrung bei der SPD Weddinghofen-Heil.

Wenn politische Überzeugung Ausdauer hätte, dann säße sie an diesem Abend reihenweise im Saal: Bei der Jubilarehrung der SPD Weddinghofen-Heil wurden Mitglieder geehrt, die zusammen auf rund 1.200 Jahre Parteizugehörigkeit kommen. Ein Abend voller Dankbarkeit, Stolz – und der Erkenntnis, dass Engagement für Demokratie offenbar ein sehr langlebiges Projekt ist.

Geehrt wurden langjährige Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unter anderem für 50, 55 und 60 Jahre Mitgliedschaft. Menschen, die nicht nur Parteibücher gefüllt, sondern über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen, diskutiert, gestritten und gestaltet haben – stets mit dem Blick auf das Wohl der Ortsteile Weddinghofen und Heil.
Eine besondere historische Note brachte Christel Flüß in den Abend ein. Als Schwiegertochter des ersten Weddinghofer Bürgermeisters nach dem Zweiten Weltkrieg steht sie sinnbildlich für eine Zeit, in der der Wiederaufbau nicht nur aus Ziegeln bestand, sondern vor allem aus Haltung, Zusammenhalt und sozialdemokratischen Werten.
Mit Wolfgang Kerak wurde zudem ein echtes politisches Schwergewicht geehrt: Ehrenbürgermeister der Stadt Bergkamen und selbst Träger der Willy-Brandt-Medaille. Sein Name ist untrennbar mit der Entwicklung der Stadt verbunden – und seine Anwesenheit ein lebendiges Stück kommunaler Geschichte.
Für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft wurde unter anderem Gerd Kampmeyer ausgezeichnet, einer der prägenden Köpfe der Bergkamener Politik. Über Jahrzehnte hinweg hat er als Ratsmitglied, Ausschuss- und Fraktionsvorsitzender Verantwortung getragen – verlässlich, sachlich und mit dem sprichwörtlichen Gespür dafür, wie Bergkamen „tickt“.
Ein ganz besonderer Applaus galt Ute Scheunemann aus Heil, die seit 55 Jahren Mitglied der SPD ist und vielen als das „Gesicht des Ortsteils Heil“ gilt. Seit Jahrzehnten kümmert sie sich mit Herz, Ausdauer und einem offenen Ohr um die Anliegen der Menschen im kleinsten Bergkamener Stadtteil – oft leise, aber stets wirkungsvoll.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil, Jens Schmülling, zeigte sich sichtlich stolz:
„Wenn Menschen über fünf oder sechs Jahrzehnte dabeibleiben, dann ist das kein Zufall. Diese Jubilare stehen für Verlässlichkeit, Engagement und eine tiefe Verbundenheit mit ihren Ortsteilen. Als SPD sind wir dankbar und stolz, solche Persönlichkeiten in unseren Reihen zu wissen.“
Die Jubilarehrung machte eindrucksvoll deutlich: Sozialdemokratie vor Ort lebt von Menschen, die dranbleiben – manchmal ein Leben lang. Und genau das wurde an diesem Abend gefeiert.

Alle geehrten Jubilare der SPD Weddinghofen-Heil:

60 Jahre:

Christel Flüß

Wolfgang Kerak

55 Jahre:

Ute Kerak

Ute Scheunemann

50 Jahre:

Horst Hiddemann

Gerhard Kampmeyer

Mareike Lambertz-Boden

Brigitte Naujokat

45 Jahre:

Bruno Dolch

Erich Gailat

Dagmar von Popowski

Klaus Weiß

40 Jahre:

Thomas Hennig

35 Jahre:

Brigitte Grünschloss

Ismail Koc

Marion Korte-Rahn

Thomas Leitmann

30 Jahre:

Devrim Karaoglu

Münevver Karaoglu

Dirk Haverkamp

Ute Korte

Klaus Petrat

Daniel Scheunemann

Reinhard Schmidt

25 Jahre:

Sven Meier

20 Jahre:

Siegfried Dumke

Jörg Kutzka

10 Jahre:

Heinz Sommerfeldt

Günter Witkowski




Vollsperrung der Straße Am Römerberg ab Montag zur Herstellung eines Kanalanschlusses

Ab Montag, den 19.01.202 bis einschließlich Samstag, den 31.01.2026 wird die Straße Am Römerberg im Bereich der Einmündung Jahnstraße / Am Römerberg vorübergehend voll gesperrt. In diesem Zeitraum ist ein Einfahren in die Straße Am Römerberg nicht möglich. Eine Umleitung wird eingerichtet und ausgeschildert. Fußgänger sind von der Sperrung nicht betroffen. Grund der Maßnahme ist die Herstellung eines Kanalanschlusses für das angrenzende Baugrundstück.