Fraktion Die Linke: Gesundheit darf keine Frage des Wohnortes sein

Wie kann die medizinische Versorgung vor Ort langfristig gesichert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Gesundheitspolitischen Konferenz der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundespolitik, Ärzteschaft und dem solidarischen Gesundheitswesen wurde über die angespannte hausärztliche Versorgung, kommunale Medizinische Versorgungszentren und die aktuellen Entwicklungen in der gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert.

„Die Herausforderungen in der ambulanten Versorgung sind groß – aber sie sind nicht unlösbar“, fasste Oliver Schröder (Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen) die Diskussion zusammen. „Wir haben die bestehenden Probleme deutlich benannt, aber vor allem auch konkrete Ideen und Ansätze diskutiert, wie wir die gesundheitliche Versorgung vor Ort weiterentwickeln können.“

Die hausärztliche Versorgung steht seit Jahren nicht nur in Bergkamen strukturell unter Druck. Praxisnachfolgen werden schwieriger, die Ärzteschaft altert und die Versorgung ist bereits heute in einzelnen Stadtteilen spürbar ausgedünnt. Dabei wurde deutlich: Die Sicherung der medizinischen Versorgung ist nicht allein eine kommunale Aufgabe, sondern erfordert ein Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen, Kassenärztlichen Vereinigungen und der Ärzteschaft.

Julia Stange (MdB und Sprecherin für ambulante Versorgung und Frauengesundheit der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag) kritisierte insbesondere die aktuelle Gesundheitspolitik des Bundes. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sei weit davon entfernt, eine wirkliche Reform des Gesundheitswesens zu sein. Statt strukturelle Probleme zu lösen, werde das Gesundheitswesen „sehenden Auges gegen die Wand gefahren“. Gleichzeitig stellte Stange linke Initiativen und parlamentarische Aktivitäten im Gesundheitsausschuss vor.

Aus Sicht der Ärzteschaft schilderte Rolf Granseyer (Hausärztinnen- und Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.) wie sich die aktuellen Entwicklungen sowohl auf die hausärztliche als auch auf die fachärztliche Versorgung auswirken. Neben Medizinischen Versorgungszentren brachte er dabei auch eine stärkere Anbindung der ambulanten Versorgung an Krankenhäuser als möglichen Lösungsansatz in die Diskussion ein.

Helmut Gröschl (Verein zur Förderung eines solidarischen und öffentlichen Gesundheitswesens NRW e.V.) zeigte am Beispiel des Medizinischen Versorgungszentrums in Goch im Kreis Kleve auf, wie ein MVZ entstehen und sich zu einer tragfähigen Versorgungsstruktur entwickeln kann.

Für Katja Wohlgemuth (Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen und Mitglied des Kreistags Unna) ist dabei insbesondere eine kommunale Trägerschaft von MVZ ein wichtiger Ansatz: „Wenn medizinische Versorgung nicht dem Druck unterliegt, Profit erwirtschaften zu müssen, können wir andere Prioritäten setzen – eine gute Bezahlung der Beschäftigten und eine wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten.“

Auch die aktuellen Einsparungen im Gesundheitswesen wurden kritisch diskutiert. Insbesondere die geplanten Veränderungen bei der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen wurden als Beispiel dafür angeführt, dass finanzielle Entlastungen der Krankenkassen nicht zulasten der Versorgung von Patientinnen und Patienten gehen dürfen.

Im Laufe der Debatte wurde deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die gleichen Probleme erkennen, sondern auch in den Lösungsansätzen ähnliche Vorstellungen haben. Insbesondere für ein möglichst gemeinsames Handeln vor Ort. Zugleich war damit auch klar: Die Auseinandersetzung um eine gute Gesundheitsversorgung muss zwingend weitergeführt werden. Auch die Entwicklung des Gesundheitswesens sei ein Grund, wütend auf die Straße zu gehen.

Daher verwiesen die Beteiligten abschließend auf den bundesweiten Aktionstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 26. September. Die DGB-Kundgebung „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ findet um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen statt. Als Hauptrednerin wird die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi erwartet.




Demonstration in Lünen unter dem Motto „Solidarität ist unsere Alternative“

Für Samstag, 26. September, rufen mehrere Gruppen und Bündnisse, die sich im Kreis Unna gegen die extreme Rechte engagieren, zu einer gemeinsamen Demonstrationen in Lünen auf. Die Demonstration unter dem Motto „Solidarität ist unsere Alternative“ startet um 12 Uhr am Platz der Vielfalt vor dem Hauptbahnhof Lünen. Sie richtet sich gegen die AfD, die vor knapp einem Jahr in diverse kommunale Parlamente eingezogen ist.

„Wenig überraschend ist die bisherige Arbeit der AfD im Kreistag und den Stadträten nicht gerade von Erfolg gekrönt“, erklärt Sabine Bauer von den BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen, „Stattdessen haben wir städteübergreifend mangelnde fachliche Kompetenz, billige Provokationen, Angriffe auf demokratische Prinzipien und interne Machtkämpfe beobachten können. In Zeiten, in denen diese Partei dennoch Wahlen gewinnt, wollen wir die Gelegenheit nutzen, dieses desaströse erste Jahr kritisch zu betrachten“.

Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und das zu erwartende Resultat in Mecklenburg-Vorpommern verunsichert viele Menschen auch im Kreis. Auch dem wollen die Organisator:innen Rechnung tragen. So ergänzt Sabine Bauer  von  den BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen: „Verständlicherweise sind viele besorgt darüber, dass eine Partei, deren Politik konkret Menschen bedroht, an Einfluss gewinnt. Wir wollen all jenen zeigen, dass es keinen Grund gibt, zu verzweifeln. Im Gegenteil ist es gerade jetzt notwendig, zusammenzustehen, aktiv zu werden und die Möglichkeit einer besseren Zukunft zu verteidigen!“

An das Motto der Demonstration schließt Sabine Bauer an: „Wir lehnen die Spaltungsversuche rechter Ideologie ab, die den Menschen real nichts zu bieten hat. Ihrer autoritären Politik der Kälte halten wir eine lebendige, vielfältige Gesellschaft entgegen. Wo Rechte versuchen, die Krisen zu nutzen, um Menschen gegeneinander aufzuwiegeln, reichen wir uns die Hände und weisen sie in die Schranken. Denn unsere Alternative heißt Solidarität“.

Die organisierenden Gruppen aus dem Kreisgebiet laden alle, die dem Treiben der AfD und ihres Umfelds nicht tatenlos zusehen wollen, ein, sich der Demonstrationen in Lünen anzuschließen.

Interessent:Innen treffen sich für eine gemeinsamen Bus-Anreise um 10:45 Uhr am Bahnhof Kamen.




Politischer Frühschoppen der IG BCE Wedddinghofen mit „heißen“ Bergkamener Themen

Foto: Mario Unger

Gut besucht war der politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen am Samstag, den 19.09.2026  im KGV “ Im Krähenwinkel“. Unter der Leitung des Vorsitzenden Mario Unger stellten sich die Fraktionsvorsitzenden bzw. Stellvertreter der Parteien von SPD ( Kevin Derichs ) , CDU ( Stephan Wehmeier ), Bündnis90/ Die Grünen ( Harald Brückner) , Die Linke ( Maximilian Jagielki), FDP (Sebastian Knuhr) und BergAUF ( Claudia Schewior ) den Fragen der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger. Ergänzt wurde die Runde noch von den Kreitagsabgeordneten Jens Schmülling und Marco Morten Pufke, die auch Ratsmitglieder im Rat der Stadt Bergkamen sind.

Die Gestaltung des  Haushalts  2027 wird  als sehr schwierig angesehen, da die finanziellen Mittel recht bescheiden sind. Ob man den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Belastungen zumuten muss, ließen alle Parteien offen. Ein weiterer Schwerpunkt war die L821n und die damit verbundenen Abstufungen der Schul- und Jahnstraße, sodass der Schwerlastverkehr aus den Ortskernen verschwindet. Die Politik ist bemüht , das dahingehend schnell zu regeln.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Nahversorgung. Es zeichnet sich ab , das Weddinghofen bald wieder 3 Supermärkte haben wird. Im Zentrum bleibt der alte Netto bestehen. Auf den Flächen der ehemaligen Turmarkaden entsteht ein Edeka- Center. Ein weiterer Supermarkt könnte im südlichen Teil von Weddinghofen, nahe dem Häupenbad entstehen.

Auch die Raserei und das Parken auf der Schulstraße und Landwehrstraße wurde heftig diskutiert. Hier wurden häufigere Verkehrskontrollen erwünscht. Ebenso wurde angemerkt, dass viele Rollerfahrer und das zu zweit und zu dritt die Bürgersteige für ihre Fahrten benutzen, was von den Bürgerinnen und Bürgern als sehr gefährlich angesehen wird.

Im Anschluss fand bei Bratwurst und Bier noch Smalltakt statt, wo auch noch rege diskutiert wurde.




Eisblockwette startet am 21. September auf dem Museumsplatz

Wie groß ist der Unterschied zwischen einem gut gedämmten und einem ungedämmten Haus? Das können Bürgerinnen und Bürger bei der Eisblockwette der Stadt Bergkamen ab dem 21. September selbst erleben und dabei attraktive Preise gewinnen.

Auf dem Museumsplatz am Stadtmuseum in Bergkamen-Oberaden (Jahnstraße 31) werden zwei äußerlich gleiche Modellhäuser aufgestellt. Eines ist gut gedämmt, das andere nicht. Beide Häuser werden im Rahmen der Initiative „Energiesparhaus Ruhr“ des Regionalverbands Ruhr (RVR) mit jeweils 200 Litern Eis gefüllt.

Anschließend heißt es: beobachten, schätzen und mitwetten. Am 29. September 2026 werden die Häuser geöffnet und es wird gemessen, wie viel Eis jeweils geschmolzen ist.

Mitmachen und gewinnen. Teilnehmen können alle Menschen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Bergkamen. Beschäftigte der Stadt Bergkamen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Gesucht werden drei Schätzwerte:

  • Wie viele Liter Eis schmelzen im ungedämmten Haus?
  • Wie viele Liter Eis schmelzen im gedämmten Haus?
  • Wie groß ist die Differenz zwischen beiden Mengen?

Die Teilnahme ist per E-Mail an klimaschutz@bergkamen.de oder über die Wettkarte möglich. Diese kann in den Briefkasten bei den Eisblockhäusern oder am Stadtmuseum eingeworfen werden.

Einsendeschluss ist der 28. September 2026 um 23:59 Uhr.

Entscheidend ist die Differenz

Aus den beiden eigenen Schätzwerten wird die persönliche geschätzte Differenz – also der eigentliche Wett-Tipp – ermittelt.

Nach der Öffnung der Häuser am 29. September wird die tatsächlich geschmolzene Eismenge in beiden Häusern gemessen. Daraus ergibt sich die tatsächliche Differenz zwischen dem ungedämmten und dem gedämmten Haus.

Gewonnen hat die Person, deren aus den beiden Schätzwerten ermittelte Differenz der tatsächlich gemessenen Differenz am nächsten kommt. Entscheidend ist also nicht, wie nah die beiden einzelnen Schätzwerte an den Messwerten liegen, sondern wie genau die geschätzte Differenz mit der tatsächlich gemessenen Differenz übereinstimmt.

Beispiel: Wer 150 Liter für das ungedämmte und 30 Liter für das gedämmte Haus schätzt, tippt auf eine Differenz von 120 Litern. Werden tatsächlich 148 Liter beziehungsweise 30 Liter gemessen, beträgt die tatsächliche Differenz 118 Liter. Der Tipp liegt damit nur 2 Liter daneben.

Bei mehreren gleich guten Schätzungen entscheidet das Los. Jede Person kann nur einen Wettvorschlag abgeben.

Drei Preise warten

  1. Preis: Balkonkraftwerk (900 Watt Modulleistung, 800-Watt-Wechselrichter)
  2. Preis: Smartes Heizkörperthermostat-Starter-Kit
  3. Preis: Smarte Steckdose mit Energiemessfunktion

Die Eisblockwette macht anschaulich, welchen Unterschied eine gute Wärmedämmung machen kann. Sie hilft, Wärme im Winter im Haus zu halten und im Sommer vor Hitze zu schützen – und kann dadurch Energie sparen und den Wohnkomfort verbessern.

Kontakt:

Stadt Bergkamen

Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität
klimaschutz@bergkamen.de

02307 / 965-372




Europäische Mobilitätswoche mit Ampel-Quiz: Bergkamen lädt zum Entdecken ein

Fußgängerampel „Am Römerberg“ mit dem Ampelquiz. Foto: Stadt Bergkamen

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt sich die Stadt Bergkamen vom 16. bis 22. September erneut mit verschiedenen Aktionen an der europaweiten Kampagne. Ziel der Europäischen Mobilitätswoche ist es, nachhaltige Mobilität sichtbar zu machen, neue Perspektiven auf die eigene Stadt zu eröffnen und Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einzuladen. Die Europäische Mobilitätswoche ist dabei eine europaweit etablierte Kampagne, die von zahlreichen Städten und Gemeinden aufgegriffen wird. Auch auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen sowie im Kreis Unna wird die Aktionswoche genutzt, um nachhaltige Mobilität stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Mit den Aktionen vor Ort leistet auch die Stadt Bergkamen hierzu ihren Beitrag.

In Bergkamen gibt es für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr unter anderem ein niedrigschwelliges und spielerisches Angebot. Beim sogenannten Ampel-Quiz wird die Wartezeit an verschiedenen Fußgänger-Ampelanlagen im Stadtgebiet zur Rätselzeit. Groß und Klein können ihr Wissen rund um Bergkamen, Mobilität und Verkehr testen und dabei die eigene Stadt aus einer etwas anderen Perspektive kennenlernen. Die Quizfragen sind direkt an ausgewählten Ampeln angebracht und können während der regulären Wartezeit beantwortet werden. So wird aus einem alltäglichen Moment im Straßenverkehr ganz nebenbei eine kleine Entdeckungs- und Wissenspause.

Auch über die Bergkamener Stadtgrenzen hinaus gibt es die Möglichkeit, sich an der Europäischen Mobilitätswoche zu beteiligen. Der Kreis Unna lädt zum kreisweiten
Fotowettbewerb „Generationen in Bewegung“ ein. Gesucht werden kreative Bilder, die zeigen, wie Menschen verschiedener Generationen unterwegs sind. Die Fotos können über Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #EMWKreisUnna2026 veröffentlicht oder über die Internetseite des Kreises hochgeladen werden. Unter allen gültigen Einsendungen werden drei Hauptpreise vergeben; darüber hinaus werden weitere Preise verlost.

Mit den verschiedenen Angeboten möchte die Stadt Bergkamen dazu einladen, Mobilität einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und die eigene
Stadt aktiv zu entdecken. Die Aktionen zeigen dabei, dass nachhaltige Mobilität nicht nur eine Frage von Verkehr und Infrastruktur ist, sondern auch mit Lebensqualität, Geschichte und dem Miteinander in der Stadt verbunden ist.

Weitere Informationen zu den Aktionen in Bergkamen sowie zum gesamten Programm der Europäischen Mobilitätswoche und den Teilnahmebedingungen des Fotowettbewerbs gibt es unter www.kreis-unna.de/emw




Info-Abende: Neue Baugestaltungssatzung und Möglichkeiten der energetischen Sanierung im Bereich Schlägelstraße/Beverstraße

Im Rahmen des Sanierungsmanagements für das Quartier Rünthe I im Bereich Schlägelstraße/Beverstraße lädt die Stadt Bergkamen die Einwohnerinnen und Einwohner aus diesem Siedlungsbereich zu einem Infoabend ein.

Bei diesem Termin geht es um die neu gefasste Baugestaltungssatzung und die Frage, welche Sanierungsmöglichkeiten sich dadurch für die Anwohnerinnen und Anwohner im Quartier ergeben. Dabei wird unter anderem erläutert, unter welchen Voraussetzungen energetische Sanierungsmaßnahmen wie eine Fassadendämmung, neue Fenster oder die Installation von Solaranlagen möglich sind und worauf bei der Umsetzung geachtet werden muss. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf den neuen Spielräumen, die die überarbeitete Satzung eröffnet und welche Maßnahmen dadurch künftig einfacher beziehungsweise überhaupt erst möglich werden. Außerdem wird darauf eingegangen, welche Regelungen der bisherigen Baugestaltungssatzung weiterhin bestehen beziehungsweise von der Neufassung unberührt geblieben sind. So erhalten die Anwohnerinnen und Anwohner einen verständlichen Überblick darüber, welche neuen Möglichkeiten sich für sie ergeben und welche Vorgaben weiterhin zu beachten sind.

Vor Ort besteht zudem die Möglichkeit mit den Ansprechpartnern des Beratungsbüros energielenker ins Gespräch zu kommen. Bei Interesse können bereits Termine für eine kostenlose Erstenergieberatung am eigenen Gebäude vereinbart werden. Dabei können individuelle Fragen rund um mögliche Sanierungsmaßnahmen direkt vor Ort am Objekt besprochen werden.

Darüber hinaus sind im Rahmen des Sanierungsmanagements zwei weitere Informationsabende vorgesehen: Am 29. Oktober 2026 geht es um aktuelle Fördermöglichkeiten, am 19. November 2026 um das Thema „Wärmepumpen im Bestand“. Beide Veranstaltungen finden ebenfalls von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr in der Mensa der Regenbogenschule statt.

Die Veranstaltung auf einen Blick:

  • Was: Infoabend zur neuen Baugestaltungssatzung und zur energetischen Sanierung
  • Für wen: Anwohnerinnen und Anwohner des Quartiers Rünthe I (Bereich Schlägelstraße/ Beverstraße)
  • Wann: Dienstag, 29. September 2026, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr
  • Wo: Mensa der Regenbogenschule, Rünther Straße 78, 59192 Bergkamen
  • Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Vierter Bergkamen Talk in der Stadtbibliothek am 6. Oktober

Der Journalist Michael Dörlemann und der ehemalige Feuerwehrchef Dietmar Luft laden erneut zu einer Talkrunde mit vier Persönlichkeiten aus Bergkamen ein. Diesmal stellen die beiden Moderatoren Gäste aus Sport, Unternehmen, Kultur und Erziehung vor.

Beim vierten Bergkamen Talk am Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr, kommen die Talk-Gäste aus unterschiedlichen Bereichen: Die beiden Moderatoren, der Journalist Michael Dörlemann und der ehemalige Feuerwehrchef Dietmar Luft, bitten wieder zwei Frauen und zwei Männer zum Gespräch, die aus Bergkamen kommen oder sich in der Stadt engagieren. Zu Gast sind diesmal die Sportlerin Ilona Pollmer, der Bestatter Klaus Schäfer, die Erzieherin Sandra Walkenhaus und Musiker Oliver Geselbracht.

Ilona Pollmer engagiert sich seit 45 Jahren für Frauen-Eishockey. Sie schildert, wie es zur Gründung des EC Bergkamener Bären kam, dessen Vorsitzende sie seit Jahren ist – und warum sie die Frauenmannschaft des Vereins aus der Bundesliga abmelden musste.

Klaus Schäfer betreibt ein Bestattungsinstitut in Oberaden, das mittlerweile mehrere Filialen über Bergkamen hinaus hat. Er gibt Einblicke in seine Arbeit mit Angehörigen von Verstorbenen und in sein Engagement, das über seinen Beruf hinausgeht.

Sandra Walkenhaus ist die Leiterin des Kinderhorts in der Friedenskirche. Sie schildert ihre nicht immer einfache Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die aus einem schwierigen Umfeld kommen.

Der Musiker Oliver Geselbracht lebt in Osnabrück, hat aber einen engen Bezug zu Bergkamen. Er organisiert mit Unterstützung des Kulturreferats und der Sparkasse den „Grand Jam“ der bald seinen 25. Geburtstag feiert und die langlebigste Konzertreihe der Stadt ist.

Der Eintritt zu dem Talk in der Stadtbibliothek ist wie immer frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Moderatoren bitten lediglich um eine Spende für einen guten Zweck, den sie in der Veranstaltung bekannt geben.




Politischer Frühschoppen der IG BCE Weddinghofen im Krähenwinkel

Die IG BCE Ortgsruppe Weddinghofen lädt ihre Mitglieder und interessierte Bürger zum politischen Frühschoppen ein. Er findet am Samstag, den 19.09.2026  in der Zeit von 11.00 Uhr – 13.00 Uhr im Kleingartenverein “ Im Krähenwinkel“ statt.

Gemeinsam möchte man mit den hiesigen Ratsvertretern über die Vorhaben der Politik diskutieren und selbst Denkanstöße geben, um Probleme in den einzelnen Stadtteilen zu lösen.

Für Speisen und Getränke ist gesorgt.




Rünther Sommerfest war wieder ein voller Erfolg

Das Rünther Sommerfest war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“, resümiert der SPD-Ortsverein Rünthe. Zur Sommerzeit organisiert der Ortsverein das Sommerfest, um der Rünther Bevölkerung eine Möglichkeit zum Treffen und zum Austausch zu geben. Das Fest ist jedes Jahr unkonventionell und bietet auch denen, die zur Sommerzeit nicht in den Urlaub fahren können, eine Möglichkeit, zu einem günstigen Angebot einen geselligen Abend zu verbringen. Auch in diesem Jahr kamen viele Rünther zusammen. Die Köftetaschen lösten dieses Mal den Döner als Highlight ab und erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch die Hüpfburg für die kleinen Gäste kam zu ihrem Einsatz. „Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für Ihr Kommen und freuen uns schon auf das nächste Jahr“, so der Ortsvereinsvorsitzende Alexander Höll.




„Demokratie beginnt bei uns!“ – Talkrunde in der VHS Bergkamen

Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Austausch, von Toleranz und von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Gemeinschaft zu übernehmen. Unter dem Titel „Demokratie beginnt bei uns!“ lädt die Volkshochschule Bergkamen am Dienstag, 22. September, von 17 bis 22 Uhr zu einer Talkrunde.

Im Mittelpunkt des Talks stehen persönliche Erfahrungen und die Frage, wie Menschen sich vor Ort engagieren und aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaft beteiligen können.

Als Gäste nehmen Jan Groesdonk und David Heinze, Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen, Sami Miri vom Bürgerverein „Wir in Rünthe“ sowie Jochen Wehmann von der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde teil. Sie berichten darüber, wie sie sich einbringen, Verantwortung übernehmen und demokratische Beteiligung in ihrem jeweiligen Umfeld erleben und gestalten.

Die Moderation der Talkrunde übernehmen der Journalist Michael Dörlemann und der ehemalige Bergkamener Feuerwehrchef Dietmar Luft. Sie moderieren auch den „Bergkamen Talk“.

Für die musikalische Begleitung sorgt Enise Ünal, ein junges Talent der Musikschule Bergkamen, mit Gesang und E-Piano.

Die Veranstaltung findet in der VHS Bergkamen, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen statt. Vorabanmeldungen sind erwünscht. Weitere Informationen gibt es bei der VHS Bergkamen unter www.vhs.bergkamen.de

Die Veranstaltung ist Teil der Regionalen Bildungskonferenz 2026 und setzt ein Zeichen dafür, dass demokratisches Engagement nicht nur auf politischer Ebene stattfindet, sondern unmittelbar vor Ort beginnt: in Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden und im täglichen Miteinander.

Die Regionale Bildungskonferenz beinhaltet an 10 Tagen in allen 10 Kommunen von September bis Mitte Oktober Aktionen und Veranstaltungen vor Ort.

Titel: Demokratie beginnt bei uns!

Datum: Dienstag, 22.09.2026

Zeit: 17.00 bis 20.00 Uhr

Ort: VHS Bergkamen, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen

Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für wohltätige Zwecke gebeten.




Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen lädt zur gesundheitspolitischen Konferenz ein

Die gesundheitliche Grundversorgung steht vor großen Herausforderungen, sowohl in Bergkamen als auch in unserer Region. Hausärztemangel, die Zukunft der ambulanten Versorgung sowie aktuelle gesundheitspolitische Entscheidungen auf Bundesebene beschäftigen viele Menschen.

Aus diesem Grund lädt die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen zu einer gesundheitspolitischen Konferenz:
Termin: 17.09.2026
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Wolfgang-Fräger-Saal, Stadtmuseum Bergkamen

Gemeinsam mit Helmut Gröschl (Verein zur Förderung eines solidarischen und öffentlichen Gedundheitswesens NRW e.V.), Otto Ersching (LAG Gesundheit und Soziales, Die Linke NRW), Rolf Granseyer (Hausärztinnen- und Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.) sowie Julia Stange (MdB und Sprecherin für ambulante Versorgung der Fraktion Die Linke im Bundestag) diskutiert Katja Wohlgemuth (Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen) über die aktuelle Versorgungssituation, notwendige Reformen und kommunale Handlungsmöglichkeiten.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

„Wir behalten uns jedoch vor Personen, die extrem rechten Parteien und Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Gesundheitspolitischen Konferenz zu verwehren oder von dieser auszuschließen“, erklärt Die Linke.