Fahrradklimatest des ADFC: Bergkamen schneidet kreisweit am besten ab

Die Stadt Bergkamen erzielt kreisweit das beste Ergebnis beim ADFC Fahrradklima-Test 2018. Im landes- und bundesweiten Vergleich erreicht unsere Stadt in der Kategorie 20.000 – 50.000 Ein-wohner Platz 36 von 311 (bundesweit) und sogar Platz 15 von 82 (landesweit). „Eine tolle Leis-tung!“, erkennt der Stadtverordnete und ADFC-Vorsitzende Thomas Semmelmann an.

Auch Bürgermeister Roland Schäfer freut sich sehr über das Ergebnis:
„Es ist grundsätzlich ein positives Signal, wenn die Radverkehrsinfrastruktur in Bergkamen bei der Mehrheit der Test-Teilnehmer/-innen vergleichsweise gut abschneidet. Der ADFC Fahrradklima-Test ist ein wichtiger Indikator für die Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung.“

Auch der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Bergkamen, Hans Irmisch, kann dies bestätigen: „Be-sonders positiv bewertet wurden die Kriterien „Erreichbarkeit zum Stadtzentrum“, „zügiges Radfah-ren“ sowie „Wegweisung“. Aber es gibt offensichtlich auch weiterhin Nachholbedarf. Die beim Test festgestellten Schwächen, u.a. Ampelschaltungen für Radverkehr oder Winterdienst auf Fahrrad-wegen, bieten nun Anlass zur Überprüfung und – sofern möglich – Verbesserung.“

Für Bürgermeister Roland Schäfer gehören Lob und Kritik immer zusammen.

„Zusammenfassend können wir trotzdem ein erfreuliches Resümee ziehen, denn insgesamt waren rund 75% der 101 Bergkamener Test-Teilnehmer/-innen äußerst zufrieden und bekundeten ihren Spaß am Radfahren in Bergkamen. Das Ergebnis zeigt angesichts des erst kürzlich beschlossenen Klimaschutzkonzeptes, dass wir bereits vor vielen Jahren die richtige Richtung eingeschlagen ha-ben und der weitere Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, wie zum Beispiel der Bürgerradweg an der Landwehrstraße, ein langfristiges Ziel sein sollte.“

Weitere Informationen zum ADFC Fahrradklima-Test 2018 finden Sie auf der Internetseite www.fahrradklima-test.de. Weitere Informationen zum Radverkehr in Bergkamen erhalten Sie bei unserem Radverkehrsbeauftragten Hans Irmisch (Tel. 02307 / 965 – 316, E-Mail: h.irmisch@bergkamen.de).




„Römer“ und „Bergmänner“ regeln bald in Bergkamen den Fußgängerverkehr

Der Bergkamener Stadtrat wird in seiner Sitzung am Donnerstag darüber entscheiden, ob eine Reihe von Fußgängerampeln im Stadtgebiet mit dem Bergmann-Motiv und zwei weitere mit dem Römer-Motiv ausgestattet werden.

Dass es so kommt, darüber dürfte es eigentliche keine Zweifel geben. In der Vordiskussion im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr am Dienstagabend gab es ein eindeutiges Votum für diese Umrüstung.

Bildquelle: www.bergmannsampel.ruhr

Bei den „Bergmännern“ kann Bergkamen auf ein bereits eingeführtes Muster zurückgreifen. In Duisburg zum Beispiel sagen sie bereits den Fußgängern, ob sie eine Straße überqueren dürfen oder nicht. Das Römer-Motiv ist hingegen extra für Bergkamen von einer Agentur entwickelt worden.

Bei der Verfassung der Vorlage ist allerdings der Verwaltung ein kleiner Fehler unterlaufen. Overberg sollte zunächst wegen eines angeblich nicht vorhandenen Bezugs zum Bergbau keine Bergmann-Fußgängerampel abbekommen. Doch das ist falsch: In Overberge befand sich der Wetterschacht „Drei Finken“. Das ist heute aber nicht mehr gut zu erkennen, weil sich dort die Busemann KG mit ihrer Produktion von „Wassereis“ und Popcorn angesiedelt hat.

Das Heil keinen „Bergmann“ bekommen soll, liegt jedenfalls nicht am Bergbaubezug. Auch dort befand sich an der Königslandwehr eine Wetterschacht von Haus Aden. Nicht zu vergessen, dass das Kraftwerk Heil bei der Inbetriebnahme Anfang der 80er Jahre als Garant für die weitere Existenz des Bergwerks (Neu-)Monopol. Bergkamens kleinstem Stadtteil mangelt es schlicht an einer Fußgängerampel, die man hätte umrüsten können

Hier nun die Standorte der Fußgängerampel:

Fußgängerampeln mit Bergmann-Motiv
Oberaden: Fußgängerampel an der Rotherbachstraße (K 16), Einmündung Bruktererstraße
Weddinghofen: Fußgängerampel an der Schulstraße (L 664), Kreuzung Bachstraße/Grüner Weg
Mitte: Fußgängerampel Kreuzung Fritz-Husemann-Straße – Justus-von-Liebig-Straße/Hegelstraße (K 16)
Fritz-Husemann-/Albert-Schweitzer-Straße
Rünthe: Fußgängerampel Rünther Straße (Gemeindestraße) im Bereich der Einmündung Kanalstraße
Overberge: Fußgängerampel an der Landwehrstraße im Bereich Einmündung Kamer Heide
Oberaden: Fußgängerampel an der Rotherbachstraße (K 16), Einmündung Bruktererstraße

Fußgängerampel mit Römer-Motiv
Oberaden: Fußgängerampel an der Jahnstraße (L 821) zwischen Stadtmuseum und Kuhbachtrasse
Fußgängerampel Jahnstraße/Am Römerberg




CDU: Satellitengestützte Beobachtung der Bodenbewegungen in Bergkamen sollen fortgesetzt werden

Seit 2012 hat die TRIGIS FISCHER GmbH im Auftrag des Stadtbetriebs Entwässerung (SEB) die Bodenbewegungen im Bergkamener Stadtgebiet satellitengestützt beobachtet. Da es nach diesen Messergebnissen in den Jahren 2014 bis 2017 keine signifikanten Absenkungen gegeben hat, die größer sind am 5 Millimeter pro Jahr, hat der SEB diese Messungen eingestellt. Nachhaltige Auswirkungen auf das Kanalnetz seien nicht mehr zu befürchten, heißt es in der entsprechenden Vorlage für den Betriebsausschuss, der am Mittwoch tagt.

Jetzt hat die CDU-Fraktion für diese Sitzung einen Antrag formuliert, nachdem die die satellitengestützte Beobachtung des Bordens fortgesetzt werden soll. Der Grund: Die RAG plant, das Grubenwasser in den stillgelegten ansteigen zu lassen. Zu klären wäre, so die Fraktion, ob es dadurch zu Bodenbewegungen kommt. „Die Einstellung der Untersuchungen zum jetzigen Zeitpunkt wäre verfrüht.“




Rüdiger Weiß: Abgeordnete für drei Tage – Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“

SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß.

Vom 4. bis 6. Juli 2019 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der zehnte „Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen“ stattfinden. Der Landtag Nordrhein-Westfalen möchte so Jugendlichen die Möglichkeit geben, Politik und Demokratie hautnah zu erleben.

Ein junger Mensch im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kann Rüdiger Weiß dann im Parlament drei Tage lang „vertreten“. Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei Rüdiger Weiß Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen einladen.
Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2200 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers bzw. einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.
Auch der zehnte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden dem Hauptausschuss des realen Parlaments anschließend zur Weiterbearbeitung gegeben.

Ausreichend für die Bewerbung sind eine Mail, ein Fax oder ein Brief mit (E-Mail-) Adresse, Altersangabe sowie einer kurzen Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.

Bewerbungsschluss ist Dienstag, 14. Mai 2019.

Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Schülerprogramme, Jugendparlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dorothea.dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik „Jugend-Landtag“.

Bewerbungen für den Jugendlandtag können innerhalb der Bewerbungsfrist an ruediger.weiss@landtag.nrw.de gesendet werden.

Für weitere Informationen hilft das Büro Weiß gerne unter 0211 884 2708 weiter.

 




Bergkamens Mitte soll besser werden: Jeder kann mitreden und mitmachen

Ideensammlung für eine bessere Stadtmitte am Mittwochabend mit Fähnchen und Stadtplan im Treffpunkt.

Bergkamens Mitte soll besser werden. Dafür werden seit Mittwoch Vorschläge und Anregungen gesucht. Mitmachen kann jede Bergkamenerin und jeder Bergkamener. Am besten geht das online auf der Internetseite der Stadt Bergkamen mit diesem Link https://www.bergkamen.de/integriertes-handlungskonzept-bergkamen-mittendrin.html.

Wer sich an der Ideensammlung beteiligen möchte, kann sich durchaus etwas Zeit lassen. Erst im Sommer nächsten Jahres sollen alle Beiträge gebündelt und im Stadtrat diskutiert und verabschiedet werden. Ergebnis soll das „Integrierte Handlungskonzept Bergkamen mittendrin“ sein. Mit dessen Hilfe soll es gelingen, für die Umsetzung finanzielle Unterstützung durch das Land zu erhalten.

Das Gebiet, um das es geht reicht im Osten von der Achse Hallenbad/Treffpunkt über den Nordberg bis zum Monopol-Förderturm und im West bis zum Rathausviertel, den Turmarkaden sowie Gedächtnisstraße und Hubert-Biernat-Straße. Im Süden wird das Gebiet von der Landwehrstraße und dem Wasserpark begrenzt und im Nord durch die Erich-Ollenhauer-Straße und einem Stück des Monopol-Geländes.

„Integriertes Handlungskonzept“ heißt, dass bei diesen Überlegungen auch Aspekte wie Einkaufen und Dienstleistungen, Aufenthalt (Grünflächen, Parks), Mobilität (zu Fuß, Fahrrad, Pkw, Bus Bahn, Soziales, Kultur, Freizeit und Sport, Klima und Ökologie und anderes mehr ein sehr großes Gewicht erhalten sollen.

Am Mittwochabend hatte die Stadt zu einer Auftaktveranstaltung in den Treffpunkt eingeladen. Dort gab es nach der Begrüßung durch Bürgermeister Roland Schäfer und des Ersten Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters für die Besucherinnen und Besucher die erste Gelegenheit, ihre Vorschläge für eine bessere Stadt-Mitte auf Fähnchen zu schreiben und sie auf einem Stadtplan zu platzieren.

Einer der Auslöser für dieses „Integrierte Handlungskonzepts“ befindet sich im Umfeld des Treffpunkts. Nämlich die Frage „Was soll dort nach dem Neubau des Kombibads am Häupenweg und dem Abbruch des Hallenbads in Bergkamen-Mitte passieren.“ Einiges bewegt sich schon jetzt, wie der Bürgermeister berichtet: Das Sozialkaufhaus des AWO ist bereits zum Nordberg-Center umgezogen und neu eröffnet worden. Der bisherige Kindergarten wird in den geplanten Neubau der AWO am Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum integriert. Fest steht auch, dass die alte Turnhalle an der Lessingstraße ebenfalls abgerissen wird. Die neue Turnhalle wird sich dann in der Nähe der Freiherr-vom-Stein-Realschule befinden.

Begleitet wird die Entwicklung des „Integrierten Handlungskonzepts Bergkamen mittendrin“ von der Planungsgruppe Stadtbüro aus Dortmund. Dessen Inhaber Dirk Ruß und Geschäftsführer Carsten Schäfer hatten sich am Mittwochabend vorgestellt und die ersten Versuche mit Fähnchen und Stadtplan betreut.




Bürgermeister lädt wieder zum Neubürgerabend ein

Wie in den vergangenen Jahren lädt Bürgermeister Roland Schäfer wieder Jahr die Neubürgerinnen und Neubürger zu einem Bürgerempfang ein.

Eine Einladung haben alle diejenigen erhalten, die im letzten halben Jahr in Bergkamen neu zugezogen sind. Darüber hinaus wurden auch die Neu-Eingebürgerten zum Informationsabend eingeladen. Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

Der Neubürgerabend findet statt am Mittwoch, 10. April, um 18.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule „Treffpunkt“,
Lessingstraße 2, in Bergkamen-Mitte,




BAföG-Stelle beim Kreis rät: Anträge frühzeitig stellen

Wer sich früh kümmert, zahlt selten drauf. Das gilt jedenfalls für BAföG-Leistungen. Der Kreis rät deshalb Schülern, bereits jetzt Anträge zu stellen, auch wenn die Ausbildung erst im August bzw. September beginnt.

Dieser Tipp gilt vor allem für die, die das Geld zur Absicherung des Lebensunterhaltes einplanen. „Erfahrungsgemäß kommt es durch die Vielzahl der zu Beginn des Schuljahres eingehenden Anträge bei der Bewilligung zu Verzögerungen. Und wer BAföG erst nach dem Beginn der Ausbildung beantragt, kann bares Geld verlieren“, betont Janina Schölzel, Sachgebietsleiterin für Teilhabe- und Förderleistungen.

Je vollständiger der Antrag, desto schneller fließt Geld
Ein Anspruch auf Ausbildungsförderung entsteht zwar mit Beginn der Ausbildung, gezahlt werden kann BAföG aber frühestens ab dem Monat der Antragstellung. Zusätzlich gilt: Je vollständiger ein BAföG-Antrag eingereicht wird, desto schneller können auch die Leistungen bewilligt werden.

Nähere Informationen über förderfähige Ausbildungen, erforderliche Antragsunterlagen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten des Amtes für Ausbildungsförderung des Kreises Unna gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: BAföG).

Der BAföG-Antrag kann auch unter www.bafoeg-online.nrw.de ausgefüllt und der Ausbildungsförderung übermittelt werden. Unbedingt beachten: Die Antragstellung gilt erst mit Eingang des Antrags per E-Mail, Fax oder per Post. PK | PKU




Wahlkampfvereinbarung zur Europawahl

Wie auch bei den vergangenen Wahlen hat Bürgermeister Roland Schäfer am Dienstag interessierte Parteien eingeladen, mit dem Ziel, eine gemeinsame Wahlkampfvereinbarung für die kommende Europawahl abzuschließen.

Bei dieser Wahlkampfvereinbarung geht es im Wesentlichen um eine einheitliche Plakatierung auf den insgesamt 33 von der Stadt Bergkamen zur Verfügung gestellten Plakattafeln im Stadtgebiet unter Verzicht auf eine darüber hinausgehende kleinflächige Plakatierung in den Straßen im Stadtgebiet. Ausgenommen davon sind natürlich parteieigene Großflächentafeln. Diesem Abkommen sind bisher SPD, CDU, Bündnis 90/Grüne, FDP und Die Linke beigetreten. Die Plakatierung beginnt ab dem 29. April.

Am 26. Mai werden insgesamt rund 36.500 Bergkamenerinnen und Bergkamener ihre Stimme für die Europawahl in den 58 Wahllokalen abgeben können. Die Wahlbenachrichtigungskarten gehen in der 17. Kalenderwoche in die Verteilung. Sobald die Stadtverwaltung die Stimmzettel erhält, hat dann auch wieder das Briefwahlbüro im Ratstrakt geöffnet. „Wählerinnen und Wähler, die dann aber bereits im Urlaub sind und bis zum Wahltag nicht zurück kehren, sollten vorher mit dem Wahlamt der Stadtverwaltung in Kontakt treten“, so Thomas Hartl, Leiter Zentrale Dienste, der für die Organisation von Wahlen im Stadtgebiet verantwortlich ist.




Designierter Landratskandidat Mario Löer stellt sich bei der SPD Weddinghofen-Heil vor

Vorstellungsgespräch mit Mario Löer (vordere Reihe, mitte)

„Das Arbeiten habe ich gelernt“, sagt Mario Löer, designierter Landratskandidat der SPD im Kreis Unna bei seiner Vorstellung im SPD-Ortsverein Bergkamen-Weddinghofen-Heil.

Der Selmer Bürgermeister gab einen kurzen Einblick in seinen beruflichen Werdegang, in dem Weddinghofen auch eine Rolle spielt. „Hier bin ich zur Berufsschule gegangen“, erzählte Löer, der bei der RAG eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert hat. Später folgte noch eine kaufmännische Ausbildung. Der 47-jährige war Betriebsrat, kaufmännischer Leiter und Prokurist bei Remondis, bevor er in die Politik wechselte.

„Es hat damals Kritik gegeben, dass ich nicht aus der Verwaltung komme“, erzählte Mario Löer von seinem Amtsantritt als Selmer Bürgermster. Heute würde er sagen, das war ganz gut, dass er nicht aus der Verwaltung gekommen sei und das gelte auch für das Amt des Landrates. Das ermöglicht einen unverstellten und unkonventionellen Blick auf viele Themenbereiche. Verkehr und Mobilität, Wohnen, Gewerbeansiedlung, Arbeitslosigkeit und hier vor allen Dingen die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, nannte Löer als wichtige Themen für den Kreis Unna.




Netzwerktreffen des Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit in Bergkamen

Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) hat zu einem Netzwerktreffen am kommenden Freitagnachmittag in den Bergkamener Ratstrakt eingeladen. Für die Tagung haben sich 24 Vertreter von Kommunen, Kreisen, Schulen und Partnerschaftsvereinen angemeldet.

Diskutiert werden soll unter anderem über folgende Themen: Städtepartnerschaften und die Europawahl 2019, Populismus begegnen – Ideenworkshop mit Marijke Mulder, IPZ-Vorstandsmitglied sowie über die Zukunft der Partnerschaftsarbeit in der Kommune und in den Partnerschaftsvereinen.




Bergkamen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Patrick Seyffert (l. Sachgebietsleiter Organisation) und
Bürgermeister Roland Schäfer mit der Fairtrade-Urkunde.

Die Stadt Bergkamen erfüllt weiterhin die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement stetig aus.

Der Rat der Stadt Bergkamen hat in seiner Sitzung am 26.03.2013 beschlossen, sich um den Titel „Stadt des Fairen Handels“ zu bewerben. Die benötigten Unterlagen konnten im März 2015 eingereicht werden und wurden durch ein Prüfungsgremium überprüft und positiv beschieden.

Daraufhin erhielt die Stadt Bergkamen vor vier Jahren von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel. Die Erneuerung des Titels „Fairtrade-Stadt“ musste jetzt zum zweiten Mal erneuert werden. Nach einer intensiven Prüfung von Seiten der TransFair e. v. wurde mit Schreiben vom 21. März 2019 der Stadt Bergkamen die Titelerneuerung für weitere zwei Jahre bestätigt.

Unter anderem engagierte sich die Steuerungsgruppe in den letzten Jahren an den Kampagnen: Fairtrade-Schools, Fairtrade Rosenaktion, Fairtrade-Aktionstag (Banana Fairday, Coffee Fairday…) und der Fairen Woche.
Die Stadt Bergkamen ist eine von fast 600 Fairtrade-Towns in Deutschland.