Erhebliche Brandschutzmängel: Rund 100 Personen müssen am Mittwoch bis 17 Uhr die 60 Eigentumswohnungen gegenüber von Kaufland räumen

Die rund 100 Bewohner der beiden Mehrfamilienhäuser Töddinghauser Straße 135 und 137 müssen die Gebäude heute bis 17 Uhr verlassen haben.

Die rund 100 Bewohner der beiden achtstöckigen Mehrfamilienhäuser Töddinghauser Straße 135 und 137 müssen auf Anordnung der Stadt Bergkamen ihre Wohnungen wegen erheblicher Brandschutzmängel am heutigen Mittwoch bis 17 Uhr verlassen haben.

Das erklärte heute Mittag die zuständige Beigeordnete Christine Busch in einer Pressekonferenz. Zur gleichen Zeit wurden auch die Eigentümer in einer außerordentlichen Eigentümerversammlung über diese Räumungsverfügung informiert. Ob und wann die beiden Gebäuden mit ihren 60 Eigentumswohnungen wieder bewohnbar sein werden ist völlig offen.

Dass diese Maßnahme für die Eigentümer eine Katastrophe ist, ist der Beigeordneten Christine Busch völlig klar. Viele hätten sich dort eingekauft, weil sie hofften, ihren Ruhestand so Mietfrei verbringen zu können, sagte sie. Jetzt kommen auf sie erhebliche Investitionen zu, damit das Haus wieder sicher wird. Diese Kosten werden einige kaum Schulter können.

Pressekonferenz (v. l.): Tim-Felix Heusner, Leiter des Amtes für Bauberatung, Bauordnung, Bauverwaltung; Patricia Höchst, Leiterin des Bürgerbüros – Ordnungsangelegenheiten & Soziales; Christine Busch, Beigeordnete, Jens Bongers, Brandschutzdienststelle Kreis Unna; Sonja Wundrock, PHK’in – Leiterin Bezirks- und Schwerpunktdienst
Bergkamen/Kamen/Bönen

Auslöser für die Räumungsverfügung war der Brand im Keller der Turmarkaden am vergangenen Freitag. Bedrohlich war er vor allen, weil von dort Rauch und damit auch das tödliche Kohlenmonoxid in die beiden Nachbarhäuser gedrungen war. Beide Gebäude mussten deshalb evakuiert werden.
„Zunächst hatten wir gedacht, das Problem lasse sich durch eine relativ einfach bauliche Maßnahme beheben“, sagte Christine Busch – nämlich die bauliche Trennung der Kellerbereiche von Turmarkaden und der Wohngebäude. Doch so ganz habe sich so nicht erklären können, warum der Rauch schnell in sämtliche Etagen gezogen sei.

Bei einer intensiven Begehung von Bauaufsichtsamt, der Brandschutzdienststelle des Kreises Unna und der Bergkamener Feuerwehr wurden dann die erheblichen Brandschutzmängel entdeckt, die dazu beitrugen, den Rauch in den beiden Gebäuden zu verteilen. Dazu gehören zum Beispiel die Deckel der Müllschlucker, die nicht dicht schließen. Die Schächte der Müllschlucker reichen vom Keller bis ins achte Obergeschoss.

Rauch kann sich aber auch über die Be- und Endlüftungsschächte für die innenliegenden Küchen und Badezimmer in den beiden Gebäuden verteilen. Die Hausverwaltung, die am Mittwoch zur außerordentlichen Eigentümerversammlung eingeladen hatte und die erst seit vier Monaten die Gebäude betreut, will nun ein Ingenieurbüro mit einer Bestandsaufnahme der Mängel und zur Planung ihrer möglichen Beseitigung beauftragen. Bereits engagiert hat der Verwalter einen Sicherheitsdienst, der die beiden Häuser rund um die Uhr bewacht. Dadurch sollen Plünderungen verhindert werden, denn die Bewohner, die bis 17 Uhr das Haus verlassen müssen, können zunächst nur das Allernötigste mitnehmen.

Wer nicht von Verwandten oder Freunden aufgenommen werden kann, dem bietet die Stadt ihre Notunterkünfte an der Fritz-Husemann-Straße an. Dass kann für betroffene wahrscheinlich nur eine kurze Zwischenlösung sein. Haustier sind dort nicht erlaubt. Zudem erhebt die Stadt laut Satzung eine Nutzungsgebühr von 241,34 Euro pro Monat und Person.




U18-Europa-Wahl am Städtischen Gymnasium Bergkamen

An diesem Freitag, 17. Mai, erhält das Städtische Gymnasium Bergkamen die tolle Gelegenheit, mit seinen Schülerinnen und Schülern an den U-18-Europawahlen teilzunehmen. Das „U18-Wahllokal“ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wird von Rene Puttler, Jugendbildungsreferent der ev. Kirche, von 9 Uhr bis 13.30 Uhr, in Raum B104 geleitet und betreut. Zudem werden Schüler des Q1-LK Sozialwissenschaften als Wahlhelfer zur Verfügung stehen.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Europawahl 2019 auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für Politische Bildung.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, eine Wahl unter realen Bedingungen durchzuführen. ihre Stimme auf einem entsprechenden Stimmzettel in einer Wahlkabine zu treffen. Wahlberechtigt ist jede/r Anwesende unter 18 Jahren. Bewusst wird auf eine Altersbeschränkung nach unten verzichtet – es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit. Gewählt werden muss allerdings von den Kindern und Jugendlichen selbst.

Einzelne Schülerinnen und Schüler oder komplette Klassen oder Kurse können am Freitag zur genannten Zeit im SGB-Wahllokal durchgängig wählen gehen. Die Stimmergebnisse werden bereits am Freitagabend ausgezählt und europaweit zusammengetragen.
Weitere Informationen und Materialien sind unter www.u18.org abrufbar.




Neubau für die Jahnschule an der ehemaligen Burgschule kostet 10,5 Mio. Euro: Umzug für Herbst 2021 geplant

Die Abbrucharbeiten am Osttrakt der Burgschule in Oberaden wurden im Oktober 2018 gestartet.

Rund 10,5 Millionen Euro wird voraussichtlich der Erweiterungsbau an der ehemaligen Burgschule für die Jahnschule kosten. Wenn im Frühjahr nächsten Jahres die Bauarbeiten beginnen können, wird voraussichtlich im Herbst 2021 der Umzug der Oberadener Grundschule zum neuen Standort an der Preinschule erfolgen.

Die Ergebnisse seiner Machbarkeitsstudie für den Neubau stellt der Architekt Martin Heiderich aus Lünen am Dienstag, 28. Mai, den Mitgliedern des Bauausschusses, des Schulausschusses und des Kulturausschusses in einer gemeinsamen Sitzung vor. In diese Studie sind auch die Vorschläge von Schulleitung und Kollegium eingeflossen. In einem ersten Schritt ist das erforderliche Raumprogramm für eine dreizügige Grundschule ermittelt worden. Anschließend ist festgelegt worden, welcher Gebäudeteil sich für welche Nutzung optimal nutzen lässt und welche Räume in einer gewissen Nähe zueinander benötigt werden.

Zwei Haken hat allerdings der Zeitplan. Der neue Klassentrakt wird genau auf der Stelle errichtet, an dem einst der inzwischen abgerissene Trakt der ehemaligen Burgschule. Für die neue Mensa und Aula wird aber mehr Platz benötigt. Hierfür muss noch das Einverständnis des Landschaftsverbands eingeholt werden. Bekanntlich befindet sich die ehemalige Burgschule fast im Zentrum des ehemaligen Römerlagers. Jede Neubautätigkeit im Bereich dieses Bodendenkmals bedarf einer vorherigen Genehmigung. Und es muss den Archäologen die Gelegenheit gegeben werden, nachzuschauen, mögliche Reste des Römerlagers zu untersuchen.

Verzögern könnte sich Baubeginn auch dadurch, weil nicht schnell genug ein Architekt gefunden wird, der die weiteren Planungen und die Baubegleitung übernimmt.

Die Jahnschule wird Teile des bestehenden und zwischenzeitlich sanierten Altbaus der ehemaligen Burgschule nutzen. Neuer Nachbar soll dort die Bergkamener Musikschule werden, deren Verwaltung dorthin vom ehemaligen Oberadener Postgebäude umziehen soll. Dort wird es auch eine Reihe von Unterrichtsräumen geben, sodass Räume in der Preinschule, Gymnasium und anderen Schulen nicht mehr genutzt werden müssen.

Nach den Plänen, die ebenfalls am 28. Mai in der gemeinsamen Ausschusssitzung diskutiert werden, wird das ehemalige Burgschul-Gebäude um eine Etage aufgestockt. Ein Aufzug macht die Nutzung der Musikschule für die Besucher behindertengerecht. Kosten soll diese Maßnahme rund 700.000 Euro.




Junge Union lädt ein zur Berlin-Fahrt über Pfingsten mit viertägigem Programm

Die Junge Union bietet über Pfingsten 2019 zum fünften Mal eine Fahrt nach Berlin an. Initiiert wurde die Fahrt 2015 vom damaligen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe. „Die JU Pfingstfahrt ist die Gelegenheit, um in entspannter Atmosphäre den Bundestag, Politiker und das Hauptstadtleben kennenzulernen“, kündigt Tobias Hindemitt, Vorsitzender der Jungen Union im Kreis Unna, an.

Die Fahrt findet von Freitag, 07. Juni, bis Montag, 10. Juni 2019 statt. „Unser Angebot richtet sich an politisch interessierte Jugendliche ab 18 Jahren aus dem Kreis Unna“, so Hubert Hüppe. Obwohl Hüppe kein Bundestagsabgeordneter mehr ist, lässt er sich es auch in diesem Jahr nicht nehmen, wieder mitzufahren. „Ich finde es wichtig, Jugendliche, die an Politik interessiert sind, zu unterstützen“, so Hubert Hüppe weiter.

Auf die Teilnehmer wartet ein ereignisreiches Programm u.a. mit einem Besuch des Bundestages, einer Stadtrundfahrt, dem Karneval der Kulturen und einer Führung durch verschiedene Ausstellungen, aber auch genügend Zeit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Zudem wartet auf die Teilnehmer am Samstag ein Gespräch mit Matthias Hauer MdB aus Essen. Hin- und Rückreise sowie drei Übernachtungen mit Frühstück kosten 49 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Plätze begrenzt.

Das Angebot richtet sich explizit nicht nur an Mitglieder der Jungen Union. „Ich freue mich darauf, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und mit ihnen das Pfingstwochenende zu verbringen, unabhängig von einer Parteimitgliedschaft“, betont Hubert Hüppe.
Alle Informationen zur Fahrt und Anmeldung unter https://www.jukreisunna.de/pfingsten2019/.




BI L821n Nein! fordert Umdenken in der Verkehrspolitik

Der Stadtrat wird sich vermutlich in seiner Sitzung wieder mit dem Thema L821n bzw. mit dem Bürgerantrag gegen den Bau der umstrittenen Umgehungsstraße beschäftigen. Dazu hat die Bürgerinitiative gegen den Bau der L821n folgende Erklärung veröffentlicht:

„Man kennt sich – beschließt und besiegelt gute Zukunftsvisionen und handelt so gar nicht zukunftsorientiert.
Minister Wüst treibt den Bau der L821n voran, obwohl die Entwässerungsproblematik für den kompletten Bauabschnitt noch nicht geklärt ist und ordnet selbst die Rodung an, obwohl die Stadt Bergkamen einen Appell zur Aussetzung der Rodung ans Ministerium gesendet hat rechtfertigt er sein Verhalten damit, dass die Stadt Bergkamen sich mit dem vorgenannten Ratsbeschluss klar für den Bau der L821n entschieden hat und dieser die Realisierung rechtfertigt.
Bürgermeister Roland Schäfer betont mehrfach, dass er als Bürgermeister den Ratsbeschluss nach neutralen Gesichtspunkten umsetzen muss. Gleichzeitig verhält er sich unserer Meinung nach nicht objektiv. Am 08.10.18 bei BM vor Ort in Weddinghofen erklärt er den Anwesenden sinngemäß, dass es sich in seinen Augen bei der zukünftigen Fläche der L821n nicht um Natur handeln würde und falls der Rat sich gegen die Straße entscheidet, werde er den Flächennutzungsplan prüfen und sich dagegen wenden. Auf der Ratssitzung am 12.10. verlässt er den Saal, als die BI L821n NEIN Sprecher sich zu Wort melden. Dies sind nur ein paar kleine Auszüge, aus unseren Aufzeichnungen, zu öffentlichen Meinungsäußerungen unseres Bürgermeisters.
Bergkamen ist Mitglied des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, welches das Ziel hat, die kommunalen Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden und Kreise) bei der Mobilitätswende zu unterstützen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der demografischen Entwicklung, der Verkehrssicherheit und der Ressourcenknappheit stehen Kommunen vor der Herausforderung, mehr Mobilität mit weniger Kfz-Verkehr zu gewährleisten. Für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung sind intelligente, vernetzte und vor allem verkehrsmittelübergreifende aber auch verkehrssparende Lösungen gefragt. Kombinierte Angebote aller Verkehrsträger – von Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger,
Sharing-Systemen (Carsharing, Fahrradverleihsysteme) bis hin zu Mitfahrautos – sind gefragt.
Klimaschutz soll in diesem Zusammenhang ein wichtiger Bestandteil sein – Neues Denken ist unumgänglich. Die Klimaschutzziele von Paris lassen sich nur einhalten, wenn der Verkehrsbereich auch in die Co2-Reduktion miteinbezogen wird.
Herr Wüst, Herr Schäfer, wir nehmen sie in die Pflicht, genau nach diesen Vorgaben zu handeln. Über 3000 Bergkamener BürgerInnen haben sich mit der Unterschrift gegen den Bau der L821n ausgesprochen. Die L821n darf allein aus Klimaschutzgründen nicht gebaut werden. Die Ratsmitglieder haben auf der Ratssitzung am 06.06. die Möglichkeit, ein Umdenken in der Verkehrspolitik einzuleiten. Wir erwarten dann von Bürgermeister Roland Schäfer, sich in diesem Sinne für genau diese notwendige Entwicklung, die wir für eine nachhaltige Mobilitätswende benötigen, stark zu machen. Dann muss nur noch der Initiator der innovativen Zukunftsvisionen, Minister Wüst, überzeugt werden. Aber man kennt sich ja, da gibt es auf jeden Fall Möglichkeiten die bestehenden guten Kontakte nach Düsseldorf zu nutzen.“




Leiterin des Bergkamener Familienbüros Sonja Werner verabschiedet sich aus dem aktiven Dienst

Verabschiedung (v. l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Thomas Hartl, Sonja Werner,,Matthias Kollmann und Martina Bierkämper.

Im Rahmen einer kleinen Feier im Rathaus verabschiedete Bürgermeister Roland Schäfer am Montagmorgen die Leiterin des Familienbüros Sonja Werner aus dem aktiven Dienst. Glück für ihren neuen Lebensabschnitt wünschten auch der Leiter der Zentralen Dienst bei der Stadt Bergkamen Thomas Hartl, für den Personalrat Matthias Kollmann und die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper.

Nach ihrem Studium zur Sozialarbeiterin und der Ableistung des Anerkennungsjahres bei der Stadt Lünen wurde Frau Werner im April 1981 zunächst im Angestelltenverhältnis bei der Stadt Bergkamen als Sozialarbeiterin eingestellt. Im Oktober 1985 erfolgte die Übernahme in das Beamtenverhältnis.

Zu Beginn ihrer Beschäftigung wurde Frau Werner im damaligen Sozialamt eingesetzt. Im Jahr 1983 erfolgte die Umsetzung zum Jugendamt in den Bereich des Sozialen Dienstes. Im Rahmen einer Stellenverlagerung war Frau Werner in den Jahren 1998 bis 2006 erneut als Sozialarbeiterin im Bereich des damaligen Sozialamtes tätig.

Seit 2006 ist Frau Werner schließlich durchgehend im Jugendamt tätig, zuletzt im Sozialen Dienst (Familienbüro).

Ab Juni 2019 wechselt Frau Werner von der Arbeitsphase der Altersteilzeit in die Freizeitphase und beendet damit ihren aktiven Dienst bei der Stadt Bergkamen.

 




Bergkamenerin Isilay Isilar bei den Jugendpolitiktagen in Berlin: Junge Leute in politische Debatten einbinden

Isilay Isilar bei den Jugendpolitiktagen in Berlin.

450 Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren hatte am vergangenen Wochenende die Bundesregierung zu den Jugendpolitiktagen nach Berlin eingeladen. Eine von ihnen war Isilay Isilar aus Bergkamen, die auch die Alevitische Jugend Kreis Unna vertrat.

Isilay Isilar stellt Bundesministerin Giffey (r.) ihre Fragen.

„Warum ich persönlich an den Jugendpolitiktagen teilgenommen habe ist einfach: Die Zukunft ist jetzt!“ erklärte die Bergkamenerin nach ihrer Rückkehr. „Die kommende Generation muss in politischen Debatten eingebunden werden. Über den Kopf weg zu entscheiden ist nicht richtig. Es kann auf Kommunalen Ebene viel mehr umgesetzt werden und das sollte man sich bewusst sein.“

Mit dieser Meinung war sie in Berlin nicht allein. Allerdings gab es auch regionale Unterschiede, weil sich zum Beispiel die Bildungspolitik, über die auch gesprochen wurde, von Bundesland zu Bundesland unterscheidet. Isilay Isilar: „Es war super, so viele junge Menschen zu sehen, die so vielfältig waren.
Begrüßt wurden die 450 Jugendlichen von Franziska Giffey, Bundesfamilienministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Anschließend gab es die Möglichkeit, die Politikerin mit Fragen zu „löchern“. Diese Gelegenheit ließ sich Isilay Isilar nicht entgehen (Siehe kleine Foto). „Es war super, so viele Jugendliche / Junge Menschen zu sehen die so vielfältig waren.

Weitere Infos zu den Jugendpolitiktagen gibt es hier:

https://jugendpresse.de/jugendpolitiktage/jugendpolitiktage-2019/

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/jetzt-fuer-die-jugendpolitiktage-2019-bewerben/131720

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ijoma-mangold-ueber-jugendliche-und-politik-wer-waehlt-muss.2950.de.html?dram:article_id=448451




Heinrich Peuckmann jetzt zum Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums gewählt

Heinrich Peuckmann

Der Schriftsteller und ehemalige Lehrer am Bergkamener Gymnasium Heinrich Peuckmann ist während der Jahrestagung des deutschen PEN-Zentrums zu dessen Generalsekretär gewählt worden.

Mit der Matinee „Heimat heimatlos“ geht am Sonntag in Chemnitz die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN-Zentrums zu Ende. Die Tagung stand unter dem Motto „Endlich morgen vielleicht“ von der Chemnitzer Autorin Kerstin Hensel.

In diesem Jahr standen wieder Wahlen auf dem Programm. Regula Venske wurde als PEN-Präsidentin wiedergewählt. Neuer Generalsekretär ist Heinrich Peuckmann, der seinen Vorgänger Carlos Collado Seidel ablöste. Zum neuen PEN-Vizepräsidenten und Writers-in-Exile Beauftragten wählten die PEN-Mitglieder Leander Sukov. Hermann-Anders Korte wurde zum Schatzmeister gewählt. Vizepräsident Ralf Nestmeyer (zuständig für das Writers-in-Prison-Programm) wurde in seinem Amt bestätigt. Neu im Präsidium sind die Beisitzer Vera Botterbusch, Joachim Helfer, Barbara Krohn, Simone Trieder und Astrid Vehstedt.

23 Autorinnen und Autoren wurden – vorbehaltlich ihrer Unterzeichnung der Charta des internationalen PEN – neu aufgenommen, darunter Lena Falkenhagen, Jeanette Erazo Heufelder, K.P. Wolf und Deniz Yücel.

Die in Chemnitz versammelten PEN-Mitglieder bedauern ausdrücklich die Entscheidung des Staatsministeriums für Kultur und Medien, sich aus der Förderung der Feierlichkeiten für Hegel, Hölderlin und Celan zurückzuziehen, und fordern es auf, diese Entscheidung zu überdenken.
Mit ihrer „Chemnitzer Erklärung“ verwahren sich die PEN-Mitglieder gegen jeden Versuch rechtsnationaler Gruppierungen, die Freiheit der Kunst einzuschränken oder zu beschneiden. Gemäß der Charta des internationalen PEN stehen die Mitglieder dafür ein, die Freiheit des Wortes, der Meinung und der Kunst zu verteidigen.

Der Wortlaut der Resolutionen ist in Kürze auf der Homepage des deutschen PEN unter www.pen-deutschland.de zu finden.
Der deutsche PEN ernennt den ukrainischen Filmemacher und Autor Oleg Senzow fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dessen Festnahme durch die russischen Behörden zu seinem Ehrenmitglied. „Senzow ist ein Symbol für die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Russland und muss sofort und bedingungslos aus der Haft entlassen werden“, sagte Nestmeyer in Chemnitz. Wegen angeblichen Terrorismus‘ wurde er in einem unfairen Prozess von einem russischen Militärgericht zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Derzeit befindet er sich in einer sibirischen Strafkolonie für Schwerkriminelle in Labytnangi, tausende Kilometer entfernt von seiner Heimat auf der Krim.




Marco Morten Pufke als CDU-Stadtverbandsvorsitzender bestätigt

Der neu gewählte der Bergkamener CDU.

Der neue Vorstand des CDU Stadtverbands Bergkamen ist gewählt. Der Vorsitzende Marco Morten Pufke wurde mit 35 von 36 Stimmen in seinem Amt bestätigt.

Der weiter neugewählte Vorstand setzt sich zusammen aus:
– zwei gleichberechtigten stellv. Vorsitzenden: Annette Adams und Thomas Heinzel
– Geschäftsführerin: Martina Plath
– zwei stellv. Geschäftsführer: Stephan Wehmeier und Stefan Rennhak
– Kassierer: Thomas Eder
– stellv. Kassierer: Martin Strunk
– Beisitzer: Rose-Marie Degenhardt, Susanne Eisenhuth, Maximilian Hellmich, Elke Middendorf und Gerd Miller

Rose-Marie Degenhardt ist ebenfalls noch zur Mitgliederbeauftragten gewählt worden.

Der Vorsitzende Marco Morten Pufke verabschiedete Karl-Otto Goerdt, der nicht mehr als Beisitzer für den Vorstand kandidiert hat. Er bedankte sich für sein Engagement insbesondere für den Stadtteil Rünthe.




Infostand auf dem Wochenmarkt: Die Meinung der Bewohnerinnen und Bewohner für Bergkamens Mitte ist gefragt!

Was macht die Mitte Bergkamens aus? Was sind dort die besonders schönen Seiten? Und wo müsste mal etwas geändert bzw. verbessert werden? Die Meinung der Bewohnerinnen und Bewohner für Bergkamens Mitte ist gefragt und soll Grundlage für das Integrierte Handlungskonzept „Bergkamen mittendrin“ sein.

Nach der öffentlichen Auftaktveranstaltung Anfang April im Treffpunkt wurde am letzten Sonntag ein Infostand auf der Blumenbörse aufgebaut. Während die Kinder im Sinne des Recyclings Kräuter in gebrauchte Milch- und Joghurtverpackungen eingepflanzt haben, wurden die Eltern und übrigen Besucher zu Ihrer Meinung zur Innenstadt befragt. Der Zulauf und das Engagement der Bergkamener waren bemerkenswert hoch. Die beiden Stellwände waren zum Ende der Veranstaltung gut gefüllt mit Aussagen über Orte, wo Verbesserungsbedarf besteht oder die besonders gut gefallen.
So sind beispielsweise die leerstehenden Turmarkaden von den meisten Befragten als Ort identifiziert worden, wo es ihnen nicht gefällt. Auch zur Fußgängerzone gab es insbesondere aufgrund des vorhandenen Warenangebots und der Leerstände Kritik. Die Einkaufsmöglichkeiten in Bergkamen zur Deckung des täglichen Bedarfs – z.B. mit Lebensmitteln – wurden hingegen überwiegend gut bewertet.

„Die Resonanz war hoch, die Anregungen sehr konstruktiv. Die Auswertung erwarte ich mit Spannung“, so der Erste Beigeordnete Dr.-Ing. Peters.
Die nächste Möglichkeit seine Meinung zu äußern, wird es am Donnerstag, den 16. Mai 2019, von 09:30 bis 12:00 Uhr während des Wochenmarkts auf dem Stadtmarkt geben. Dort wird wieder ein Stand „Bergkamen Mittendrin“ aufgebaut als ein weiteres Beteiligungsangebot im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes. Das Konzept soll auch auf dem Wissen und den Einschätzungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Akteure vor Ort aufbauen. Alle Interessierten sind deshalb eingeladen mit Ideen, Anregungen, Kritik oder auch positiven Hinweisen zur weiteren Entwicklung der Bergkamener Mitte beizutragen!

Wer persönlich nicht zum Infostand der Stadt kommen kann, hat die Möglichkeit, sich bequem zu Hause oder unterwegs zu beteiligen. Unter www.bergkamen.de/mittendrin können Anregungen in einen digitalen Stadtplan eintragen werden. Weitere Informationen zum Integrierten Handlungskonzept „Bergkamen mittendrin“ sind auch telefonisch unter 02307 / 965-327 oder per Mail unter mittendrin@bergkamen.de erhältlich.
Das Integrierte Handlungskonzept soll die Zielrichtung vorgeben und die wesentlichen Maßnahmen und Projekte enthalten, die zur Aufwertung der Mitte Bergkamens wichtig sind, um die Stadtmitte zu einem attraktiven Standort weiterzuentwickeln.




Wahlstudio im Ratssaal mit allen aktuellen Ergebnissen

Wie bei den vergangenen Wahlen wird die Stadtverwaltung Bergkamen am Abend der Bundestagswahl am Sonntag, 26. Mai, ab 18 Uhr im Ratssaal ein Wahlstudio einrichten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Es werden sämtliche eingehenden Ergebnisse auf Großleinwand dargestellt. Darüber hinaus können Sie die Wahlberichterstattung im Fernsehen verfolgen.

Die Wahlergebnisse können auch im Internet aktuell verfolgt werden (www.bergkamen.de oder mit der Smartphone-App „Wahlportal“).