Neues Ganzjahresbad Bergkamen: Jetzt sind die Anregungen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger gefragt

Außenbecken solle das neue Ganzjahresbad nicht haben. Zunächst nicht, aber vielleicht einmal in ein paar Jahren, erklärte Beigeordnete Christine Busch am Donnerstag.

„Ich habe den Eindruck, dass Schwimmbäder nur von Männern geplant werden, die noch nie versucht haben, mit einem Kleinkind auf dem Arm zu duschen“, lautete die Klage einer Mutter beim Meinungsforum zum geplanten neuen Bergkamener Familien- und Freizeit-Ganzjahresbad am Donnerstagabend im FAKT-Campus am Kleiweg, zudem die GSW und die Stadt Bergkamen eingeladen hatten. Der Wunsch der Mutter lautete: In den Sanitärbereichen auch Duschen mit abnehmbaren Duschköpfen einzubauen.

Das ist nur ein Beispiel von vielen Details, die den Besuch des künftigen Ganzjahresbads angenehmer und so auch attraktiver machen können. Leider waren unter den rund 80 Besucherinnen und Besucher nur wenige, die nicht einem der Bergkamener Schwimmsport- und Behindertensportvereinen angehören. Alle künftigen Nutzerinnen und Nutzer des neuen Bades können aber weiterhin Vorschläge für die weiteren Planungen einbringen.
Dazu haben die GSW die Internetseite https://www.deinschwimmbad.info/ eingerichtet und am heutigen Freitag freigeschaltet. Dort besteht die Möglichkeit, in einem Textfeld Wünsche zu äußern. Auch kann jeder die Präsentation von Anja Sommer von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Ernst & Young“ zum bisherigen Planungsstand aufrufen. Diese Präsentation gibt es als PDF hier: https://www.deinschwimmbad.info/files/13631-13607-0-a2b4/20190523_Module_Ganzjahresbad_final.pdf

Bei dieser Präsentation lohnt es sich genau hinzuschauen. Dazu noch ein Beispiel aus dem Bereich „kleine Kinder“. Im Außenbereich soll es zwar kein Schwimmbecken mehr geben, allerdings eine Liegefläche für Sonnenanbeter und ein großer Spielplatz. In der Präsentation ist ein großer, attraktiver Sandspielbereich abgebildet mit Matschzonen. Zu erkennen sind auch Sonnensegel, die unbedingt auch installiert werden müssen. Eltern und Großeltern, die im vergangenen „Supersommer“ mit ihren Kleinen unterwegs waren, haben feststellen müssen, dass manche Bergkamener Spielplätze wegen der großen Hitze und der intensiven Sonneneinstrahlung nicht benutzbar waren.

Wer am künftigen Bergkamener Ganzjahresbad uneingeschränkte Freude haben möchte, sollte die Chance nutzen, so Vorschläge und Anregungen in die weitere Diskussion einzubringen. Hier sind vor allem die „Normalnutzer“ gefragt. Mit den Schwimmvereinen und Schulen gab es bereits einen regen Meinungsaustausch, wie Bürgermeister Roland Schäfer und die Beigeordnete Christine Busch am Donnerstag betonten. Die Stellungnahmen der Vereinsvertreter während der Veranstaltung am Donnerstag bezogen sich vor allem auf Detailfragen.

Nach dem bisherigen Zeitplan wird es 2020 noch einmal eine Freibadsaison im Wellenbad geben. Bis dahin hofft GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl, einen Architekten bzw. eine Architektin für die eigentlichen Bauplanungen gefunden zu haben. Der eigentlich Bau wird dann etwa eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen.

Mit der endgültigen Schließung des Wellenbads wird dann das Hallenbad in Bergkamen-Mitte vorübergehend zum Ganzjahresbad. Vorgesehen sei, so Schäfer und Baudrexl, das Hallenbad nach Norden wieder zu öffnen, damit die Besucherinnen und Besucher in der warmen Jahreszeit die Wiese des ehemaligen Freibades nutzen können.




„Ritterschlag“ für die UKBS – Bergkamen erhält wieder 87.360 Euro Euro an Dividenden ausgezahlt

Lenken die Geschicke der UKBS: Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke (links) und Geschäftsführer Matthias Fischer. Foto: UKBS

„Die Finanzlage der UKBS ist in Ordnung!“ Diese Feststellung des Wirtschaftsprüfers des Verbandes der Wohnungswirtschaft Reinland Westfalen, Richard Engbert, erfüllte die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung bei ihrer gemeinsamen Sitzung im Hotel Katharinen-Hof in Unna mit Genugtuung. Kommt dieses Kompliment doch quasi einem „Ritterschlag“ gleich, der deutlich macht, dass Aufseher, Geschäftsführung und Mitarbeiter des kommunalen Wohnungsunternehmens Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft wieder zukunftsorientiert Hand in Hand gearbeitet haben und einen erfolgreichen Jahresabschluss 2018 vorlegen konnten.

Der Wirtschaftsprüfer sprach in diesem Zusammenhang von „geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen“ und erteilte nach umfassender Prüfung den „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“. Er sprach gleichzeitig von einer „erfreulichen Weiterentwicklung“, die sich auch an der Bilanzsumme festmachen lässt. Diese hat sich im abgelaufenen Jahr auf 110, 295 Mio Euro (Vorjahr 100 Mio. TEuro) erhöht. Auch bei den Rentabilitätszahlen liegt die UKBS nach Aussagen des Wirtschaftsprüfers „voll auf Augenhöhe“.

Insgesamt verfügt das kommunale Wohnungsunternehmen nach aktuellem Stand über derzeit 2.963 Wohnungen mit einer Gesamtwohn- und Nutzfläche von 207.920 Quadratmetern. Dass die Wohnungen der UKBS gefragt sind, ist auch daran zu erkennen, dass das Unternehmen lediglich eine zweiprozentige Leerstandsquote zu verzeichnen hat; die Fluktuationsquote liegt bei 8,1 Prozent. Wie Geschäftsführer Matthias Fischer in diesem Zusammenhang erklärte, sei vor allem die Nachfrage nach „kleinen und bezahlbaren Wohnungen groß.

Das kommunale Wohnungsunternehmen erwirtschaftete trotz erheblicher Investitionen aufgrund von Bautätigkeiten im abgelaufenen Jahr 2018 wieder einen Jahresüberschuss, der sich auf 945.000 Euro beläuft. Nach Beschluss von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung unter Leitung des Vorsitzenden Theodor Rieke (Holzwickede) sollen – wie im Vorjahr – wieder 624.000 Euro an Dividende an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.

Im Einzelnen verteilen sich die Zahlungen an die Gesellschafterkommunen nach Beteiligungen wie folgt:

Bergkamen (14,00 Prozent) 87.360 Euro, Bönen (drei Prozent) 18.720 Euro, Fröndenberg (4,90 Prozent), 30.576 Euro, Stadt Hamm (6,60 Prozent) 41.184 Euro, Holzwickede (zwei Prozent) 12.480 Prozent, Kamen (elf Prozent) 68.640 Euro, Selm (drei Prozent) 18.720 Euro, Unna (14,66 Prozent) 91.476 Euro, Kreis Unna (40,84 Prozent) 254.844 Euro.




„U-18-Wahl“: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums setzen klares Zeichen für Europa und Demokratie

Schülerinnen und Schüler bei der U18-Europawahl im „Wahlbüro“ im Städtischen Gymnasium Bergkamen. Foto: Groesdonk/SGB

Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich am Freitag auf ins Wahlbüro der „U-18-Europa-Wahl“ in Raum B104 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Aus allen Jahrgängen war es den Kindern und Jugendlichen ein Bedürfnis durch die Abgabe ihrer Stimme ein klares Zeichen für Europa und die Demokratie zu setzen. Gut 60 Prozent Wahlbeteiligung sind bemerkenswert, bedenkt man, dass bereits ab Klasse fünf mitgewählt werden durfte. Zum Vergleich: 2014 gingen deutschlandweit 47,9 % zur Wahl, EU-weit sogar nur 43,1 %.

Besonders überzeugen konnte die jungen Wählerinnen und Wähler des Gymnasiums die Partei Die GRÜNEN, die mit 30,09 % die meisten Stimmen erhielten. Die SPD kam auf 21,3 %, es folgten die LINKE (9,03 %), die CDU und die FDP (je 6,94 %), die AfD erhielt 5,09 %. Auf die Tierschutzpartei fielen 3,94 % der Stimmen.

Das „U18-Wahllokal“ wurde von Rene Puttler, Jugendreferent der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde, von 9 Uhr bis 13.30 Uhr, in Raum B104 geleitet und betreut. Tatkräftig unterstützte auch Nele Krabs das Projekt, Abiturientin im Jahr 2018 und aktuell Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Gemeinde. „Im Namen der Schule bedanken wir uns ganz herzlich für dieses Engagement“, freute sich Schulleiterin Bärbel Heidenreich über die Initiative der evangelischen Kirchengemeinde und die starke Wahlbeteiligung aus der Schülerschaft.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten dort die Möglichkeit ihre Wahl auf einem entsprechenden Stimmzettel zu treffen. Wahlberechtigt war jede/r Anwesende unter 18 Jahren. Bewusst wurde auf eine Altersbeschränkung nach unten verzichtet – es galt das Prinzip der Freiwilligkeit. Einzige Bedingung: Gewählt muss von den Kindern und Jugendlichen selbst.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q2 waren indes nicht mehr wahlberechtigt, dürfen dafür aber zum Großteil am Sonntag, 26. Mai, als Erstwählerinnen und Erstwähler bei der Europa-Wahl ganz offiziell ihre Stimmen abgeben.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Europawahl 2019 auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für Politische Bildung.




Informationsstand zur Europawahl des SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil

Der SPD-Ortsverein Weddinghofen-Heil wird am Samstag, 25. Mai, mit der „AnsprechBar“ vor dem dem Netto an der Schulstraße nochmals einen Informationsstand zur Europawahl in Weddinghofen anbieten. Von 10:00 bis ca. 12 Uhr werden die örtlichen Politiker für die Teilnahme an der Europawahl werben und für Fragen, Anregungen und Gespräche zur Verfügung stehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.




SPD Bergkamen-Mitte bietet Fahrdienst zur Europawahl an

Wie bei den vergangenen Wahlen auch bietet der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte allen Wählerinnen und Wählern aus dem Ortsteil Mitte einen Fahrdienst in ihr Wahllokal an. „Sollte jemand aus persönlichen Gründen Hilfe benötigen um in sein Wahllokal zu kommen, kann gerne unser Fahrdienst über die Rufnummer 0177/7888170 angefordert weerden“, so Vorsitzender Kay Schulte.




SPD bringt Resolution gegen den Bau der L821n in die nächste Ratssitzung am 6. Juni ein

SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer

Noch ist nicht klar, ob es der im März bei Bürgermeister Roland Schäfer eingereichte und von über 3000 Bergkamener Bürgerinnen und Bürger Bürgerantrag gegen die L821n auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung schafft. Sicher scheint zu sein, dass in jedem Fall der Stadtrat ein klares Signal gegen Bau der umstrittenen Umgehungsstraße zwischen Oberaden und Weddinghofen geben wird.

Die SPD-Fraktion hat nämlich am Mittwoch einen Antrag als Resolution für die nächste Ratssitzung eingereicht, der in der Ratssitzung am 6. Juni zur Diskussion und zur Abstimmung gestellt wird. Der Antrag lautet: „Der Rat der Stadt Bergkamen lehnt den Bau der L 821n vor dem Hintergrund der Ratsbeschlüsse vom 28.06.2017 und vom 17.05.2018 strikt ab. Der Rat der Stadt Bergkamen beauftragt die Verwaltung, das Land NRW umgehend über diese Auffassung zu informieren“.

Bei den genannten Ratsbeschlüssen geht es darum, dass Bergkamen den Straßenneubau nur dann billigt, wenn insbesondere auf der Schul- und Kampstraße eine Tonnagebeschränkung und ein Tempolimit eingeführt wird, um so dem Schwerlastverkehr die Durchfahrt zu verhindern. Sie sollten dann auf die L821n umgelenkt werden.

Zu diesen Forderungen habe es bisher vom Land noch keine Reaktion gegeben. „Deshalb sagen wir jetzt Nein zur L821n“, erklärten am Mittwoch Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer und sein Stellvertreter Julian Deuse. In Deuses Wahlbezirk liegen Teile der Schulstraße. „Ich kann nicht für eine neu Straße sein, wenn sie den Anliegern nichts nutzt.“
Bernd Schäfer geht davon aus, dass fast alle Fraktionsmitglieder diese Resolution mit ihrer Stimme unterstützen werden. Eine Mehr dafür scheint deshalb sicher zu sein.

Hier nun die Begründung des Antrags:
„Seit nahezu 100 Jahren wird in der Region über den Bau einer Entlastungsstraße diskutiert. Nach einer OVG-Entscheidung in 2015 ist der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Arnsberg vom 14.11.2008 zum Bau der L 821n bestandskräftig und gültig. Die Entscheidung über den Bau der Straße liegt damit ausschließlich beim Land NRW. Im Dezember 2017 hat die Landesregierung erste Mittel zum Bau der Straße bereitgestellt. Mit der Beantwortung der kleinen Anfrage von MdL Rüdiger Weiß aus Februar 2018 hat die Landesregierung nochmals unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie die geplante Entlastungsstraße L 821n zeitnah bauen wird.

Ursprüngliche Zielsetzung des Baus der L 821n ist die Entlastung von zwei Bergkamener Ortsteilen – konkret geht es um die Ortsdurchfahrten in Oberaden und in Weddinghofen.

Der Rat der Stadt Bergkamen hat mit Beschluss vom 28.06.2017, für den Fall der Realisierung der L 821n, einige Forderungen gegenüber dem Land NRW ausgesprochen. Ziel dieser Forderungen ist die Sicherstellung einer Entlastung der Menschen in den betroffenen Ortsteilen Weddinghofen und Oberaden (u.a. Herabstufung der bestehenden Ortsdurchfahrten, um verkehrslenkende Maßnahmen durch die örtliche Straßenverkehrsbehörde zu erleichtern).

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Rat der Stadt Bergkamen mit Beschluss vom 17.05.2018 die Landesregierung nochmals aufgefordert, die mit Ratsbeschluss vom 28.06.2017 formulierten Forderungen umzusetzen. Gleichzeitig hat der Rat der Stadt Bergkamen mehrheitlich deutlich gemacht, dass er den Bau der geplanten Entlastungsstraße strikt ablehnt, wenn diese Forderungen (u.a. Herabstufung der bestehenden Ortsdurchfahrten) nicht umgesetzt werden.

Trotz mehrfacher Aufforderungen seitens des Rates der Stadt Bergkamen und massiver Proteste durch Bürgerinnen und Bürger vor Ort hält die Landesregierung NRW starr an den ursprünglichen Plänen zum Bau der Straße fest. So hat sie bis heute keine Absichtserklärung zur Herabstufung der Ortsdurchfahrt Weddinghofen im Zusammenhang mit dem Bau der L 821n getroffen – wie sie der Rat der Stadt Bergkamen am 28.06.2017 gefordert hat.
Ursprüngliche Intention der Straße ist die Entlastung der Ortsdurchfahrten in Oberaden und in Weddinghofen. Ohne eine von vornherein zuverlässig festgelegte Führung des LKW-Verkehrs über die L 821n verfehlt die neu geplante Entlastungsstraße ihren Zweck – insbesondere auch unter Abwägung aller Belange, wie z.B. Finanzierung der Straße durch Steuergelder, und betroffener sensibler Schutzgüter, wie der Schutz von Natur und Klima.

Insofern ziehen wir nun die Konsequenz und lehnen den Bau der geplanten Entlastungsstraße L 821n ab und bitten die Verwaltung, das Verkehrsministerium des Landes NRW und Straßen NRW umgehend zu informieren.“




Mehr Geld vom Bund für den Strukturwandel im Kreis Unna – auch für Bergkamen

Kraftwerk Heil.

Die Bundesregierung hat heute Eckpunkte vorgelegt, wie die Mittel für den Strukturwandel in Folge des Kohleausstiegs verwendet werden sollen. Auf Druck der sozialdemokratischen Abgeordneten aus dem Ruhrgebiet konnte mit der Zusage von einer Milliarde Euro für die Steinkohleregionen ein entscheidender Erfolg erzielt werden. Bislang sahen die Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nur Mittel für die Braunkohleregionen vor. Nach dem Verhandlungserfolg können in den nächsten Jahren nun auch Regionen, in denen der Steinkohlesektor mehr als 0,2 Prozent der Wertschöpfung ausmachen, von insgesamt einer Milliarde Euro Bundesmitteln profitieren.

„Der Kreis Unna ist mit vier Kraftwerksstandorten der Landkreis in Deutschland mit der größten Bedeutung des Steinkohlesektors für die regionale Wirtschaftsleistung. Ich bin froh, dass es uns als sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete des Ruhrgebiets gemeinsam mit unseren Ministern in der Bundesregierung gelungen ist, mehr Geld für unsere Region und besonders für den Kreis Unna herauszuholen“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. „Wir konnten die Untätigkeit der schwarz-gelben Landesregierung für die Steinkohleregionen durchbrechen. Damit leisten wir einen substantiellen Beitrag für die Bewältigung des Strukturwandels hier bei uns vor Ort. Es kommt jetzt darauf an, dass wir gemeinsam mit den Kommunen und dem Kreis gute Projekte nach vorne bringen, die neue Innovationen im Kreis Unna anregen.“




Bürgermeister und Landrat rufen zur Teilnahme an der Europawahl auf

„Nicht wählen gehen, heißt verlieren. Und wir wollen doch alle gewinnen. Seien Sie dabei! Ihre Stimme zählt. Wir gehen wählen, kommen Sie mit!“ Mit diesen Worten appellieren Land-rat Michael Makiolla und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Unna in einem gemeinsamen Wahlaufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, an der Europawahl am 26. Mai teilzunehmen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Auch wenn man nicht mit allen politischen Entscheidungen einverstanden ist, wäre es falsch, der Europawahl fern zu bleiben. Nehmen Sie an der Europawahl teil, um Freiheit und Demokratie in Europa zu erhalten“, so Bürgermeister Roland Schäfer.

Inzwischen haben fast 4.000 Bergkamener die Briefwahl beantragt, um vorzeitig zu wählen. Bei insgesamt 36.500 Wahlberechtigten entspricht dies einer Beteiligung von 11 Prozent. Die Möglichkeit zur Briefwahl endet Freitag um 18.00 Uhr.

Am Wahlabend werden ab 18.00 Uhr im Ratstrakt alle eingehenden Ergebnisse aus den 58 Wahllokalen auf Großleinwand präsentiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Ebenso können unter www.bergkamen.de im Internet oder über die Smartphone-App „Votemanager“ die aktuellen Ergebnisse live mitverfolgt werden. Damit alles reibungslos verlaufen kann, sind am Sonntag rund 400 ehrenamtliche Wahlhelfer eingesetzt. „Diesen Frauen und Männern spreche ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für ihre gute und engagierte Arbeit aus“, erklärt Bürgermeister Roland Schäfer.




Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zum geplanten Ganzjahresbad ist am Donnerstag gefragt.

Die GSW und die Stadt Bergkamen laden alle interessierten Bürgerinnen am kommenden Donnerstag, 23. Mai, zu einem Meinungsforum unter dem Motto „Dein Schwimmbad“ im FAKT Campus, der ehemaligen Bergbauberufsschule, am Kleiweg in Bergkamen-Weddinghofen ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr.

Alle Bürger*innen dieser Stadt sind eingeladen, sich bei dieser Veranstaltung über die aktuellen Planungen zum Ganzjahresbad am Häupenweg zu informieren und auch ihre Meinung zu äußern. Bisher hatten in der Diskussion lediglich die Politik und die Schwimmsportvereine das Wort. Was wünschen sich aber die Bürgerinnen und Bürger, die das neue Bad in ihrer Freizeit oder unter gesundheitlichen Aspekten nutzen wollen?

Wer nicht persönlich am Meinungsforum teilnehmen kann, der bekommt ab dem 24.05. unter www.deinschwimmbad.info die Möglichkeit, eine Präsentation herunterzuladen und per Kontaktformular die eigenen Vorstellungen zu einem Bergkamener Ganzjahresbad zu formulieren.




Leserbrief: BI L821n Nein besucht die Veranstaltung „Stoppt den Flächenfraß“

Zum Thema „Flächenfraß“ hat Anja Lenz für die BI L821n Nein folgenden Leserbrief geschickt. Auch hier gilt, dass Lesebriefe nicht die Meinung der Redaktion widergeben müssen. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

„Die Bürgerinitiative L821n NEIN nimmt an der Veranstaltung von B90/Die Grünen zum Thema „Stoppt den Flächenfraß in Bergkamen“ am 23.5.19 um 18:00 Uhr im Treffpunkt teil.

Noch vor Kurzem bestätigte Bürgermeister Roland Schäfer, dass er den Eingriff in die Landschaft für den Bau der L821n, als nicht so gravierend ansieht, da es sich hauptsächlich um landwirtschaftliche Flächen und nicht um Naturschutzgebiete handelt. Die L821n soll durch ein Erholungsgebiet, Landschaftsschutzgebiet und den Schwanenweiher verlaufen, somit wird ein wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna unwiderruflich zerstört.

Was ist das Problem am Flächenverbrauch?

Er ist ein Problem für die Umwelt, weniger Flächen bedeuten weniger Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Schon heute gibt es einen dramatischen Schwund vor allem bei Insekten und Vögeln. Versiegelte Flächen führen zu mehr Überschwemmungen und erzeugen höhere Umgebungstemperaturen. Der Flächenverbrauch ist zusätzlich ein Problem für die Landwirtschaft, er geht zu Lasten von Acker- und Weidefläche. Vor allen Dingen ändert sich das Landschaftsbild.

All diese Probleme werden auch besonders durch den Bau der L821n forciert, also erwarten wir vom Stadtoberhaupt, dass er seine Aussagen diesbezüglich relativiert.

Wir besuchen die Infoveranstaltung um weitere Informationen zu diesem Thema und vor allen Dingen Lösungen, wie der Flächenverbrauch in Kommunen gesenkt werden kann, zu erhalten. Der Bau der umstrittenen L821n ist auch in Bezug auf dieses Thema ein geplanter Irrsinn, den es zu verhindern gilt. Wir legen Wert auf fachliche Argumente, so dass wir das Thema Flächenfraß auch demnächst verstärkt als Argument verwenden werden. Denn wir informieren uns und beleuchten die politische Entscheidung zum Bau der L821n durch SPD und CDU genauestens, um ein umfassendes Bild der Probleme und Nachteile einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.

Aber eins ist sicher, schon vor dieser Veranstaltung legen wir uns fest:

NICHT MIT UNS!!

Die Bürgerinitiative L821n NEIN kämpft für eine sparsame und intelligente Nutzung unserer Natur und Kulturlandschaft. Lasst uns mit Kollegen, Freunden und Familie über den Flächenfraß reden und gemeinsam für die Erhaltung der noch „grünen Flächen“ kämpfen!“

 




Bürgermeister vor Ort auf dem Wochenmarkt am Donnerstag

Am Donnerstag, 23. Mai, in der Zeit von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr auf dem Stadtmarkt in Bergkamen-Mitte setzt Bürgermeister Roland Schäfer die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ fort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können mit dem Bürgermeister ins Gespräch kommen. Egal, ob Ideen, Fragen oder Kritik, der Bürgermeister hat für alle Anliegen ein offenes Ohr. Zu dieser Veranstaltung sind ebenfalls die Ortsvorstehenden sowie ein Polizei-Bezirksbeamter der Polizeidienststelle Bergkamen eingeladen.

Roland Schäfer: „Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist für mich als Bürgermeister sehr wichtig. Obwohl ich auch nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen kann, ist es mir ein besonderes Anliegen, persönlich ansprechbar zu sein, Anregungen entgegen zu nehmen oder Hilfestellungen geben zu können.“

Diese Möglichkeit bietet nicht nur die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“.

Gut angenommen werden schon seit Jahren die Bürgermeistersprechstunden jeweils donnerstags nachmittags, die Neubürgerabende, das Bürgertelefon unter Tel. 02307/965-444 sowie der sogenannte „Kummerkasten“ im Foyer des Rathauses und der Elektronische Kummerkasten, der auf der städtischen Homepage www.bergkamen.de zu finden ist.