Würdigung des ehrenamtlichen Engagements: CDU macht sich für die „Feuerwehr-Rente“ stark

Das ehrenamtliche Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen will die CDU-Fraktion mit der Einführung einer sogenannten „Feuerwehr-Rente“ würdigen und auch stärken. Dafür sollen jährlich 30.000 Euro bereitgestellt werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Christdemokraten für die Diskussion im Stadtrat um den neuen Doppelhaushalt 2020/21 am 12. Dezember gestellt.

Ob der Begriff „Rente“ der richtige ist, weiß Fraktionsmitglied Stephan Wehmeier nicht, denn eine klassische Rente mit monatlichen Zahlungen ist nicht geplant. Vielmehr handelt es sich um einen Geldbetrag irgendwo im vierstelligen Bereich, den Feuerwehrleute als materielles Dankeschön beim Übergang von der aktiven Wehr zur Ehrenabteilung erhalten sollen.

Fraktionschef Thomas Heinzel berichtete, dass er mit Stadtbrandmeister Dirk Kemke über diesen Plan gesprochen. Er habe ihn begrüßt. Die genauen Einzelheiten der „Feuerwehr-Rente“ sollen, falls der Stadtrat den CDU-Antrag billigt, von der Verwaltung und der Wehrführung abgestimmt werden.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es: Die „Feuerwehr-Rente“ muss versteuert werden. Vermutlich sind dann noch zusätzlich Krankenkassenbeiträge fällig.




Neues Gesicht bei der SPD-Fraktion: Sylke Juds aus Oberaden

SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer mit dem neuen Ratsmitglied Sylke Juds.

Sylke Juds wird die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen verstärken. Sie ist vielen Oberadenern bekannt durch ihr Engagement im Förderverein der Jahngemeinschaftsgrundschule. Sylke Juds ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Oberaden.

Sie rückt über die SPD-Reserveliste in den Rat der Stadt Bergkamen nach, da Mareike Jander ihr Mandat aus persönlichen Gründen zum 30.11.2019 niedergelegt hat. „Ich brauchte nicht lange überlegen, ob ich das Mandat annehme. Als Fördervereinsvorsitzende der Jahngemeinschaftsgrundschule setze ich mich seit Jahren für die Belange der Kinder und der Grundschulen ein. Diese Erfahrungen nehme ich gerne mit in den Stadtrat“, so Juds.

„Mit Sylke Juds rückt eine kompetente Person nach, die es sicherlich versteht, die Interessen der Bergkamener unter anderem in den Fachausschüssen für Schule, Sport und Weiterbildung und im Jugendhilfeausschuss zu vertreten“, ist sich auch SPDFraktionsvorsitzender
Bernd Schäfer sicher.




Weinmarkt und Anstoß einer neuen Schulpartnerschaft der Willy-Brandt-Gesamtschule in Gennevilliers

Empfang beim französischen Bürgermeister Patrice Leclerc gemeinsam mit Vertretern der spanischen Partnerstadt von Gennevilliers La Bañeza Foto: privat

Angeführt von Bürgermeister Roland Schäfer reiste auch in diesem Jahr eine 9-köpfige Bergkamener Delegation in die französische Partnerstadt Gennevilliers, um erneut am traditionellen Weinmarkt teilzunehmen, der in der Zeit vom 22. bis 24. November 2019 bereits zum 34. Mal durchgeführt wurde.

Über das Angebot einer kleinen, aber feinen Auswahl deutscher Weine, die zum Probieren und Verkauf präsentiert wurden, kam man mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und man tauschte sich zu vergangenen und jüngsten Begegnungen in angenehmer Atmosphäre aus.

Aber nicht nur der Weinmarkt stand im Fokus der diesjährigen Reise, vielmehr waren drei Lehrerinnen der Fachschaft Französisch von der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen mitgereist, um ein erstes persönliches Gespräch über einen möglichen Austausch mit dem dortigen Collège Édouard Vaillant zu führen.

In Begleitung der Städtepartnerschaftsbeauftragten Angelika Joormann-Luft konnten die Bergkamener Lehrkräfte die Zusammenarbeit erfolgreich anstoßen und bereits zwei konkrete Termine, und zwar für eine Begegnung in Bergkamen im Mai und eine Gegenmaßnahme im Oktober nächsten Jahres in Gennevilliers mit den französischen Kollegen vereinbaren.

Schließlich nutzte Joormann-Luft auch die Gelegenheit, um mit ihrer neuen Ansprechpartnerin bei der Stadt Gennevilliers die gemeinsamen Begegnungsprojekte für das Jahr 2020 in einem ersten persönlichen Gespräch zu thematisieren.




Rüdiger Weiß wirft der Landesregierung bei Integrationspauschale Wortbruch vor: Stadt Bergkamen entgehen 440.000 Euro

SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß.

Der Bundestag hat in der letzten Woche die Fortsetzung der Integrationspauschale für 2020 und 2021 beschlossen. Dies bedeutet für NRW in 2020 insgesamt 151 Millionen Euro. „Die Landesregierung weigert sich allerdings, dieses Geld an die Städte und Gemeinden weiterzugeben. Sie gefährdet damit die erfolgreiche Integrationsarbeit vor Ort“, kritisiert der SPD-Landtagsabegordnete  aus Bergkamen Rüdiger Weiß.

.Obwohl die Kommunalen Spitzenverbände auch eine Weiterleitung fordern, haben CDU und FDP einen entsprechenden Antrag im Haushalts- und Finanzausschuss abgelehnt. „Dadurch entgehen der Stadt Bergkamen überschlägig gerechnet für 2020 rund 440.000,00 Euro“, sagt Weiß.

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete weiter:

„Durch das Vorgehen von CDU und FDP entgehen den Städten und Gemeinden 151 Millionen Euro. Dass die schwarz-gelbe Landesregierung abstreitet, dass es die Integrationspauschale in der bisherigen Form überhaupt gibt, ist nicht nur ein schlechter Scherz, sondern kostet uns bares Geld.

Damit brechen die CDU und ihr Landesvorsitzender Armin Laschet ein zentrales Wahlkampfversprechen zur Unterstützung der Kommunen. Die Leidtragenden sind die vielen Engagierten vor Ort, die nun auf keine finanzielle Unterstützung mehr zählen können.“




Landrat dankt für anhaltendes Engagement: Bergkamener Michael Prill bleibt Fischereiberater

Landrat Michael Makiolla dankte Michael Prill (M.) für sein Engagement als Fischereiberater. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Michael Prill bleibt Fischereiberater des Kreises Unna. Landrat Michael Makiolla hat den 51-jährigen Bergkamener am Mittwoch, 20. November im Amt bestätigt. Damit kann Prill erneut für vier Jahre den Kreis und seine Fachbereiche in Sachen „Fisch und Angeln“ beraten und Petrijünger schulen.

Prill verfügt über langjährige Erfahrungen im Fischereiwesen. Er ist seit 1989 Ausbilder für die jährliche Fischereiprüfung, seit 2002 amtlich verpflichteter Fischereiaufseher des Kreises und seit 2010 Beisitzer im Fischerprüfungsausschuss des Kreises. Im November 2009 zunächst zum stellvertretenden Fischereiberater des Kreises berufen, wurde Prill im Oktober 2011 erstmals der offizielle Fischereiberater des Kreises. Zuletzt wurde er im Oktober 2015 im Amt bestätigt.

Landrat dankt
Landrat Makiolla dankte Prill für seinen großen ehrenamtlichen Einsatz. „Ein Rückblick auf die trockenen Sommer der letzten Jahre reicht aus, um zu sehen, wie wichtig ihr Fachverstand für die Arbeit der Unteren Fischereibehörde und der unteren Umweltbehörden ist“, betonte Makiolla.

So war Prill zum Beispiel im Juli 2018 im Einsatz gemeinsam mit dem Lippeverband, um rund 3.000 Fische aus einem Regenrückhaltebecken umzusiedeln, das sich stark aufgeheizt hatte. Aber auch bei anderen Gefahren für Fische hilft der Berater: So hatte Prill in Werne gut zu tun. Dort verendeten viele Fische in der Horne, nachdem Gülle in den Fluss gelangt war. Er untersuchte den Fischbestand und half bei der Wiederansiedlung.

Ansprechpartner bei Entscheidungen
Als Fischereiberater des Kreises ist Michael Prill in fischereifachlichen Entscheidungen zu hören, unter anderem hinsichtlich der Gestaltung der gemeinschaftlichen Fischereibezirke, bei der Genehmigung für den Abschluss und die Änderung von Fischereipachtverträgen oder bei der Festlegung von Zugangswegen zu einem Gewässer.

Mehr zum Thema Fischen im Kreis Unna gibt es unter www.kreis-unna.de unter dem Suchwort „Fischereiwesen“. PK | PKU




Evakuierung des Dortmunder Klinikviertels: 12.000 Einwohner betroffen und der Kreis Unna hilft

Bei der im Januar geplanten Evakuierung wegen einer Bombenentschärfung im Dortmunder Klinikviertel hat der Kreis seine Unterstützung zugesagt. Bei einem Treffen im Kreishaus Unna informierte die Nachbarstadt über den Stand der Vorbereitungen. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die Herausforderung ist groß, die Verantwortung enorm. Im Dortmunder Klinikviertel werden Bomben vermutet. Bestätigt sich dieser Verdacht, ist für den 11./12. Januar die Entschärfung vorgesehen. Das wird möglicherweise Auswirkungen bis ins Kreisgebiet Unna haben. Deshalb haben Abstimmungsgespräche zwischen den verschiedenen Stellen begonnen.

Im Vorfeld der Entschärfung müssen in Dortmund rund 12.000 Einwohner den innerstädtischen Bereich verlassen und unter anderem auch drei Krankenhäuser sowie mehrere Alten- und Pflegeheime freigezogen werden. Der Kreis Unna hat der Stadt Dortmund deshalb seine Hilfe angeboten und bereitet sich auf die Aufnahme und Versorgung insbesondere von Notfallpatienten sowie Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen vor.

Vorbereitungstreffen im Kreishaus
Wer wie unterstützen kann, war daher auch Thema eines ersten Informationstreffens, zu dem Landrat Michael Makiolla am Freitag (22. November) ins Kreishaus Unna eingeladen hatte. Am Tisch saßen neben den Bevölkerungsschützern und Krisenstabsmitgliedern aus dem eigenen Hause Vertreter von Rettungswachen, Feuerwehren, der verschiedenen Hilfsorganisationen, den Krankenhäusern, der Polizei und auch der Notfallseelsorge.

Über den Stand der Vorbereitungen in der Stadt Dortmund informierte Matthias Gahlen. Er ist dort Leiter der Geschäftsführung des Krisenstabes und dankte dem Kreis eingangs für seine Unterstützung. „Wir stehen vor bisher nicht bekannten Herausforderungen. Ein solches Hilfsangebot ist sehr willkommen, aber keineswegs selbstverständlich.“

Nach einem Überblick über die bisherigen Vorbereitungen gab es konkrete Verabredungen, denn: „Wir müssen reden, informieren, koordinieren, um jederzeit den Überblick über die komplexe Situation zu haben“, waren sich Matthias Gahlen und Uwe Hasche, Leiter des inzwischen formell einberufenen Krisenstabes beim Kreis Unna, einig.

Aufgebaut wird jetzt ein Informationsnetzwerk zwischen Dortmund und dem Kreis Unna sowie innerhalb der zuständigen Stellen im Kreisgebiet. Verabredet wurde zudem ein möglichst unkomplizierter Austausch zwischen den Klinken. Dabei eint alle Akteure ein Ziel: „Wir wollen die Evakuierung so gut wie möglich zum Wohle der Patienten vorbereiten“, fasst Matthias Gahlen zusammen. PK | PKU




Engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Bergkamen und Kamen besuchen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek in Berlin

Besuch in Berlin.

Politische, historische und kulturelle Programmpunkte standen im Mittelpunkt einer dreitägigen Bildungsreise, an der in der vergangenen Woche auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Unna teilnahmen – darunter der Väterkreis der Thomaskirche und Ehrenamtliche der IGBCE in Bergkamen, Mitglieder der Naturfreunde Heeren-Werve, Polizeibeamte aus Kamen und Bergkamen sowie Familien, die für ein Jahr AustauschschülerInnen aus den USA bei sich aufgenommen haben.

Auf dem Programm stand neben einer Stadtrundfahrt, dem Besuch im Bundesinnenministerium, Führungen durch das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ und das Stasi-Unterlagen-Archiv auch ein Besuch im Deutschen Bundestag sowie ein Gespräch mit Oliver Kaczmarek, der mit der Gruppe über ihre Eindrücke diskutierte und aus seinem politischen Alltag berichtete. Dabei u.a. Themen wie Klimaschutz, Grundrente oder die Abschaffung des Solidaritätszuschlags erörtert.




Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ dieses Mal im Stadtteil Mitte

Bürgermeister Roland Schäfer setzt seine Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“ dieses Mal im Stadtteil Mitte fort, und zwar am Mittwoch, 27. November, 18.30 Uhr, im Gebäude der VHS, Treffpunkt, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen-Mitte.

Zur offenen Diskussionsrunde lädt Bürgermeister Roland Schäfer alle interessierten Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bergkamen-Mitte ein. Ebenfalls eingeladen sind insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Institutionen im Stadtteil Mitte, die Stadtverordneten des Rates im Stadtteil Mitte, die Fraktionsvorsitzenden, die Ortsvorstehenden und Bezirksbeamten der Polizei.

Roland Schäfer: „Der direkte Kontakt zur Bevölkerung ist für mich als Bürgermeister sehr wichtig. Obwohl ich auch nicht bei allen Problemen Abhilfe schaffen kann, ist es mir ein besonderes Anliegen, persönlich ansprechbar zu sein, Anregungen entgegen zu nehmen oder Hilfestellungen geben zu können.“

Diese Möglichkeit bietet nicht nur die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“. Gut angenommen werden schon seit Jahren die Bürgermeistersprechstunden jeweils donnerstags nachmittags, die Neubürgerabende, das Bürgertelefon unter Tel. 02307/965-444 sowie der sogenannte „Kummerkasten“ im Foyer des Rathauses und der Elektronische Kummerkasten, der auf der städtischen Homepage www.bergkamen.de zu finden ist.




SPD fordert Sofort-Eingreifteam beim Baubetriebshof gegen Müll und Unrat im Stadtgebiet

Wilder Müll auf dem Parkplatz an der Hansastraße.

Bergkamens Kämmerer Marc Alexander Ulrich kann sicher sein, dass die SPD-Fraktion am 12- Dezember im Stadtrat für seinen Doppelhaushalt 2020/21 stimmen wird. Hohe Investitionen – unter anderem in den Bildungsbereich, ein niedriger Schuldenstand wie in den zurückliegenden zehn Jahren nicht und die Aussicht, dass die Grundbesitzabgaben, die auch alle Mieter mitbezahlen, in den nächsten zwei Haren leicht fallen werden: Das seien die Hauptgründe für die Zustimmung, wie Fraktionschef Bernd Schäfer und sein Vize Volker Weirich am Freitag betonten.

Trotzdem sind die Sozialdemokraten nicht wunschlos glücklich. Auf ihrer Forderungsliste steht eines noch zu bildendenden „Sofort-Eingreifteams“ beim Baubetriebshof, die nach Bürgerbeschwerden über Müll und Unrat im Stadtgebiet sofort reagieren und handeln kann. Bernd Schäfer erinnerte daran, dass es auf Antrag der SPD-Fraktion bald möglich sein soll, per Handy-App solche Schuddelecken im Stadtgebiet zu melden. Dann würden die Bürgerinnen und Bürger schnell eine Vollzugsmeldung erhalten wollen.

Darüber hinaus wünscht die SPD-Fraktion, dass die Verwaltung ein Gesamtkonzept zur Verbesserung der Stadtreinigung und der Grünflächenpflege erstellt. Dafür sollen jährlich 200.000 Euro für zusätzliches Personal und weitere 50.000 für notwendige Geräte bereitgestellt werden.




30 Jahre KI Kreis Unna: Vorreiter in Sachen Integration

Große Gratulantenschar: In der Stadthalle Kamen feierte das KI Kreis Unna seinen 30. Geburtstag mit vielen Gästen im Publikum. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

„Mut gemacht! Erinnert! Gehandelt!“: Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) mit Sitz in Bergkamen hatte zum 30. Geburtstag eingeladen und fast 250 Gäste feierten mit. Die Kamener Stadthalle stand dabei am Donnerstag, 14. November ganz im Zeichen von Integration, Toleranz und Respekt.

Jeder fünfte Bürger im Kreis Unna hat eine Zuwanderungsgeschichte. Darauf machte Elke Kappen aufmerksam, die als Bürgermeisterin der Stadt Kamen ein Grußwort ans Publikum richtete und darin sowohl an die Wurzeln der Integrationsarbeit im Kreis Unna erinnerte als auch Perspektiven aufzeigte.

Landrat Michael Makiolla unterstrich ebenfalls, wie wichtig das Thema Integration ist. Hier im Kreis Unna sei man vor 30 Jahren Vorreiter gewesen und habe die immense Bedeutung der Integrationsarbeit früh erkannt: „Wir haben damals außerhalb der Großstädte dafür gesorgt, dass Integration als kommunale Aufgabe wahrgenommen wird. Und das war ein großer politischer Schritt nach vorne, der mit dafür gesorgt hat, dass diese Gesellschaft zusammenhält“, erklärte der Landrat.

Imagefilm fasst KI-Arbeit zusammen
Vertreter aus Schule, Politik und Verwaltung, von etlichen weiteren Kooperationspartnern, Migrationsorganisationen, Integrationsbeiräten und Teilnehmer einzelner Projekte waren nach Kamen gekommen, um mitzufeiern. Was das KI Kreis Unna alles macht, davon hatten die meisten Gäste eine ungefähre Vorstellung. Konkret auf den Punkt brachte die Arbeit des 17-köpfigen Teams um KI-Leiterin Marina Raupach der neue Imagefilm, der bei der Geburtstagsfeier Premiere feierte und ab sofort auch im Internet unter www.kreis-unna.de/ki zu sehen ist.

Unter Moderation von Grimme-Preisträger Thilo Jahn nahm dann eine Talkrunde auch Bezug auf 100 Jahre Demokratie in Deutschland. Neben Landrat Michael Makiolla und KI-Leiterin Marina Raupach saßen Susanne Blasberg-Bense (Ministerialdirektorin im Landesministerium für Schule und Bildung), Rafael Rickfelder (Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) und Agnes Heuvelmann (Leiterin des Referats Zusammenarbeit mit Kommunen, Kommunale Integrationszentren im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration) auf dem Podium.

Weitere Infos rund um das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna und der Imagefilm finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de/ki . PK | PKU




Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Stadt Bergkamen – Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung eingeladen

Im Mai 2015 hat der Rat der Stadt Bergkamen einen Lärmaktionsplan für die Stadt Bergkamen beschlossen, in dem Lärmminderungsmaßnahmen für die Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet dargestellt sind. Die Erarbeitung von Maßnahmen ist seinerzeit unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit und von Fachbehörden erfolgt.

Alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt seiner Aufstellung oder bei Vorliegen neuer Daten zur Lärmbelastung ist der Lärmaktionsplan zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten. Da für Bergkamen sowohl neue Lärmbelastungsdaten vorliegen als auch die turnusmäßige Prüfung ansteht, wurde für Bergkamen der Lärmaktionsplan fortgeschrieben.

Zusätzlich zu den bisher betroffenen Straßenabschnitten, die alle erneut betrachtet werden, sind die Landesstraße L 664 im Abschnitt Kampstraße / Schulstraße sowie die Landesstraße L 736 Westenhellweg (Ortsdurchfahrt Rünthe) neu in die Lärmkartierung einbezogen worden.

Die Öffentlichkeit ist erneut zur Beteiligung am Lärmaktionsplan eingeladen. Der Lärmaktionsplan ist zu diesem Zweck über die Internetseite https://www.o-sp.de/bergkamen/plan?pid=42195 abrufbar. Im Zeitraum zwischen 18. November und 30. Dezember 2019 können alle Bürgerinnen und Bürger Anmerkungen, Ergänzungsvorschläge oder ihre Kritik zu den vorgelegten Unterlagen über das Beteiligungsformular auf dieser Internetseite abgeben. Das Dezernat für Bauen, Stadtentwicklung, Klimaschutz hofft auf eine rege Beteiligung.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Amt für Planung, Tiefbau, Umwelt, Zimmer 518 den Entwurf des Lärmaktionsplans einzusehen und Anregungen persönlich vorzubringen.