SPD-Nachwuchs wählt: Jusos Bergkamen bestätigen Vorstand

Gruppenfoto des neu gewählten Vorstands der Bergkamener Jungsozialisten mit dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer (r.) und dem Stadtverbandsvorsitzenden Andre Rocholl (2. v. r.)

Zum Jahresende haben die Jusos Bergkamen ihren Vorstand neu gewählt. Als Vorsitzende wurde Gamze Cavlakli in ihrem Amt bestätigt.
Der Vorstand wird komplettiert durch Kevin Dehrichs und Marvin Faulstich, sowie Christina Pattke, Sebastian Kulok und Till Weiß.

Zu ihrer Vollversammlung hatten die Bergkamener Jusos auch den Bürgermeisterkandidaten der SPD für die Wahl im kommenden Jahr, und derzeitigen Fraktionsvorsitzender der SPD, Bernd Schäfer, eingeladen. Schäfer stand den Fragen nicht nur ausführlich Rede und Antwort, sondern stellte auch einige seiner Themenschwerpunkte für 2020 vor.

Neben ihm war auch André Rocholl zu Gast. Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende konnte schon einige Ausblicke auf den kommenden Wahlkampf geben. Natürlich werden die Jusos auch beim anstehenden Wahlkampf nicht nur den Bürgermeisterkandidaten, sondern auch die Ratskandidatinnen und Ratskandidaten für Bergkamen tatkräftig unterstützen. Motivation, so viel konnte man am Abend spüren, ist auf jeden Fall in ordentlichem Maß vorhanden.




Fairtrade-Kreis: Kreis Unna schickt Bewerbung los

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe mit (v.l.) Klaus-Bernhard Kühnapfel, Jutta Eickelpasch, Matthias Tresp, Stephanie Viefhues und Peter Driesch. Foto: Angelika Molzahn – Kreis Unna

Die Bewerbung ist abgeschickt, jetzt ist Transfair e.V. am Zug: Mit der Gründung der Steuerungsgruppe hat der Kreis Unna aus eigener Sicht auch die letzte Voraussetzung erfüllt, um den Titel Fairtrade-Kreis zu erhalten. Das Kampagnenbüro von TransFair e.V. wird die Unterlagen nun prüfen und über eine Zertifizierung entscheiden.

Nachdem der Kreistag im Sommer beschlossen hatte, bei der Kampagne Fairtrade-Towns mitzumachen, hat sich jede Menge getan. Für eine Zertifizierung reicht es nämlich nicht aus, Fairtrade-Produkte in Sitzungen oder dem eigenen Bistro anzubieten. Neben dem erwähnten Kreistagsbeschluss müssen unter anderem eine Steuerungsgruppe als treibende Kraft hinter dem Engagement stehen und Einzelhändler und Gastronomen benannt werden, die mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten.

„Wir wollen ein ganz konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt und faire Handelsbeziehungen setzen“, erklärt Landrat Michael Makiolla, der mit seiner Unterschrift die Ziellinie im Bewerbungsmarathon markierte.

Steuerungsgruppe gegründet
Die frisch gegründete Steuerungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ein Forum zum kreisweiten Austausch in Sachen Fairtrade zu bieten. Ihr gehören Peter Driesch (Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis Unna), Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale e.V. Kamen, für die Zivilgesellschaft), Klaus-Bernhard Kühnapfel (Bündnis 90/Die Grünen, Vertreter für die Kreispolitik), Michael Sacher (Buchhandlung Hornung Unna, für den Bereich Wirtschaft), Matthias Tresp (Fachbereich Natur und Umwelt Kreis Unna) und Stephanie Viefhues (Stadt Werne) an.

Viele Partner vorbildlich
In vorbildlicher Art und Weise um den Fairtrade-Gedanken kümmern sich übrigens schon zahlreiche Schulen, Kirchen, Gastronomiebetriebe und Vereine: „Auch aus diesen Bereichen musste der Kreis viele Fairtrade-Partner benennen, und hier konnten wir auf breite Unterstützung zählen“, freut sich Matthias Tresp aus dem Fachbereich Natur und Umwelt, der die Fairtrade-Bewerbung des Kreises koordinierte und jetzt der Rückmeldung von Fairtrade e.V. entgegenfiebert.

Weitere Infos unter www.kreis-unna.de/fairtrade. PK | PKU




Forderung des Aktionskreises: IGA-Projekte unter den Vorbehalt des Klimanotstands stellen

Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen hat uns folgende Erklärung zugesandt:

„Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. hatte angeregt, die Bergkamener Projekte für die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet (IGA-2027) unter den Vorbehalt des auch vor ca. 6 Monaten im Stadtrat mit Mehrheit beschlossenen „Klimanotstands“ zu stellen. Ergänzend dazu auch die seit Jahren geforderte Überplanung der Bergehalde „Großes Holz“ mit dem Ziel Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Die Verwaltungsvorlage für die Ausschusssitzungen am 10.12. und 12.12. empfahl die Ablehnung dieser Bürgeranregung. Begründung: Alle Projektideen, Entwürfe und sowie Energie- und Mobilitätskonzepte seien bereits unter diesem Aspekt erarbeitet worden. In den jeweiligen Ausschusssitzungen folgten die anwesenden Fraktionen dieser Empfehlung einstimmig. Nichtsdestotrotz versäumten es die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Bündnis90/Die GRÜNEN in ihren Haushaltsreden am 12.12. nicht, Bilder von einem „noch grüneren“ Bergkamen zu zeichnen. Besonders empörend ist, dass selbst die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN dieses ‚Spielchen‘ mitträgt. Der real existierende Klimanotstand erfordert auch in Bergkamen nicht nur ein neues Denken sondern auch die dazu passenden Maßnahmen, wie z.B. vom Aktionskreis vorgeschlagen.“




Silvesterfeuerwerk: Sicherheit geht vor! – Bezirksregierung Arnsberg überprüft den Handel

Damit es mit dem Silvesterfeuerwerk klappt, gibt die Bezirksregierung Arnsberg wichtige Hinweise für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern: In der Zeit vom 28. bis zum 31. Dezember ist der Verkauf der begehrten Feuerwerkskörper erlaubt, abgebrannt werden dürfen sie aber nur am 31. Dezember und 1. Januar.

Worauf Endverbraucher*innen unbedingt achten müssen

Doch nur wer die Sicherheitshinweise beachtet und einige Tipps beherzigt, kann in der Silvesternacht Unfälle durch Böller, Kracher und Co. vermeiden. „Hände weg von Feuerwerkskörpern ohne Zulassung, sonst sind am Ende Ihre Hände weg!“, warnt Klaus Dreisbach von der Bezirksregierung Arnsberg.

Die wichtigsten Merkmale sind das CE-Zeichen und die Registriernummer, beispielweise 0589-F2-1234 (0589 steht für die Prüfstelle, F2 für die Feuerwerkskategorie 2 und 1234 als fortlaufende Nummer).

„Feuerwerkskörper der Kategorie 2 gehören nicht in die Hände von Kindern, sondern dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben werden. Auch das Feuerwerk der Kategorie 1 darf nur an Personen ab 12 Jahren verkauft werden“, so Klaus Dreisbach. Bei den weit verbreiteten Mehrschussbatterien muss darauf geachtet werden, dass sie sicher aufgestellt werden, also nicht umfallen können: „Einmal angezündet, lassen sie sich nicht mehr stoppen!“

Hinweise zum sicheren Gebrauch findet man in der Gebrauchsanleitung, die immer in deutscher Sprache aufgedruckt sein muss.

Besonders gefährlich ist das Aufsammeln und Anzünden nicht explodierter Böller. Hier sind die Zündschnüre meist komplett abgebrannt, sodass ein weiterer Zündversuch meist zur sofortigen Explosion führt.

Bezirksregierung Arnsberg überprüft Handel

Mitarbeiter*innen der Bezirksregierung Arnsberg kontrollieren, ob die Feuerwerkskörper im Handel richtig gelagert und die Vorschriften beim Weiterverkauf eingehalten werden. Dabei werden z.B. die zugelassene Höchstlagermenge sowie Fluchtwege und Notausgänge geprüft. Diese dürfen nicht zugestellt sein, damit das Gebäude bei Gefahr schnellstmöglich verlassen werden kann.

Im vergangenen Jahr überprüfte die Bezirksregierung Arnsberg 273 Betriebe: Dabei stellte sie 24 Produktmängel (z.B. aufgerissene Sicherheitsverpackungen) fest, es wurden sechs Bußgeldverfahren eingeleitet und eine Strafanzeige wegen Überlagerung gestellt. Die Anzahl der Verstöße geht in den vergangenen Jahren aufgrund der regelmäßigen Überwachung kontinuierlich zurück.

Händler*innen, die Fragen zur Aufbewahrung oder zum Verkauf von Silvesterfeuerwerk haben, steht die Bezirksregierung Arnsberg unter folgenden Telefonnummer zur Verfügung: 02931/820.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.arbeitsschutz.nrw.de oder unter www.komnet.nrw.de.




Geänderte Abfuhrtage bei der Müllabfuhr über Weihnachtsfeiertage

Da auch in diesem Jahr die Weihnachtsfeiertage auf Werktage fallen, verschieben sich die Abfuhrtage für Biomüll, Papier und Wertstofftonne in allen Bezirken der Stadt.

Die Abfuhr der Montagsbezirke findet bereits am Samstag, 21. Dezember statt. Die Abfuhr der Dienstagsbezirke findet am 23. Dezember und die der Mittwochsbezirke an Heiligabend statt. Die restlichen Bezirke verschieben sich alle um einen Tag nach hinten.

Im Einzelnen erfolgt die Abfuhr an folgenden Tagen:

Die Betriebsleitung des EBB bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten.

Der EBB wünscht allen Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern eine Frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2020!




Oliver Kaczmarek: „Jetzt bewerben für den Jugendmedienworkshop im Bundestag“

Oliver Kaczmarek

Zum 17. Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein. Darauf weist der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek hin und fordert medieninteressierte junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren auf, sich zu bewerben.

Unter der Schirmherrschaft von Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, erwartet die Jugendlichen vom 21. bis 28. März 2020 ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden u. a. in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Unter dem Titel „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“ werden sich die Jugendlichen im Rahmen des Workshops mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, z. B. in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, auseinandersetzen. Dem werden die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen für ländliche Kommunen, z. B. auf die örtliche Infrastruktur, gegenübergestellt.

Interessierte können sich unter www.jugendpresse.de/bundestag bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 17. Januar 2020.




SPD spendet Erlös vom Weihnachtsmarkt an „Wir in Weddinghofen“

Ortsvereinsvorsitzender Jens Schmülling (3. v. r.) übergibt die Weihnachtsmarkt-Spende an Christian Weischede.

Pünktlich vor dem bevorstehenden Weihnachtsfest übergab der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil am vergangenen Montag seinen auf dem Weddinghofen Weihnachtsmarkt erwirtschafteten Überschuss in Höhe von 250 EUR an den Vorsitzenden des Vereins „Wir in Weddinghofen“, Christian Weischede.

„Wir freuen uns, dass wir von Beginn an des Weihnachtsmarktes vor 7 Jahren fester Bestanteil dieses tollen Ereignisses sind und den Verein und seine Projekte damit direkt und indirekt jedes Jahr unterstützen können“, lobte Jens Schmülling das Engagement aller freiwilligen Helfer die den Weihnachtsmarkt in Weddinghofen jedes Jahr organisieren und damit zu einem festen Termin in Weddinghofen gemacht haben.




Rentenversicherungsstelle zwischen den Feiertagen geschlossen

Die Rentenversicherungsstelle der Stadt Bergkamen bleibt zwischen den Feiertagen am 27. Dezember und am 30. Dezember geschlossen.

Ab Donnerstag, 2. Januar, bietet die Rentenversicherungsstelle im Erdgeschoss des Rathauses (Zimmer 9) wieder regelmäßig zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (montags bis freitags von 08:30 bis 12:00 Uhr und montags und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr) Beratungen rund um das Thema gesetzliche Rente an.




Bürgerbüro im Rathaus an den beiden folgenden Samstagen geschlossen

Das Bürgerbüro ist am Samstag, 21. Dezember, und am Samstag, 28. Dezember, geschlossen.

Zwischen den Feiertagen ist das Bürgerbüro am Montag, 23. Dezember, von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr, und am Freitag, 27. Dezember, von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, geöffnet.

Erfahrungsgemäß werden diese Tage sehr stark frequentiert, so dass es zu längeren Wartezeiten kommen kann.




An der Schillerschule ist doch eine offene Ganztagsgrundschule möglich

Planungsgespräch für die OGS an der Schillergrundschule.

Auf dem Weg zur offenen Ganztagsgrundschule am Standort der Schillerschule sind Verwaltung und Schulleitung nun einen Schritt weiter. Das beauftragte Architekturbüro hat im Wege einer Machbarkeitsstudie für die weiteren Planungen mehrere Optionen eröffnet, wie eine bauliche Erweiterung gestaltet werden kann.

Diese Möglichkeiten wurden in einer Gesprächsrunde mit der Schulleitung vorgestellt. Im nächsten Schritt wird nun die Schule selbst die Vorschläge diskutieren. Daraus wird sich ein Konzept entwickeln, welches der Verwaltung vorgelegt wird, damit dann miteinander die nächsten Planungen begonnen werden können.

Die für das Schulwesen zuständige Beigeordnete Christine Busch war über das Ergebnis der Machbarkeitsstudie erleichtert; schien es doch schwierig, die baulichen Gegebenheiten so optimieren zu können.




Bürgermeister Roland Schäfer zeichnet verdiente Komunalpolitiker aus

Dieser Stadtverordneten wurden mit der Ehren- oder Silbermedaille der Stadt Bergkamen ausgezeichnet.

Gleich zu Beginn der Sitzung des Bergkamener Stadtrats ehrte Bürgermeister Roland Schäfer eine Reihe von Stadtverordneten für ihr großes kommunalpolitisches Engagement. Rüdiger Weiß überreichte er den Ehrenring der Stadt Bergkamen, weil er sich für Bergkamen in besonderer Weise verdient gemacht hat.

Elke Middendorf, Dieter Mittmann und Kay Schulte erhielten traditionsgemäß eine Armbanduhr für ihre 25-jährigen kommunalpolitische Tätigkeit.

Die Ehrenmedaille für mindestens 15-jährige Zugehörigkeit zum Stadtrat ging an Rosemarie Degenhardt, Dirk Haverkamp, Michael Jürgens, Gerd Miller, Uwe Reichelt, Bernd Schäfer, Thomas Semmelmann, Manuela Veit und Hans-Joachim Wehmann.

Die Silbermedaille erhielten für mindestens zehnjährige Ratstätigkeit Julian Deuse, Thomas Eder, Martina Eickhoff, Sandra Hagen und Brigitte Matiak.

Bürgermeister Roöand Schäfer überreicht Rüdiger Weiß den Ehrenring der Stadt Bergkamen. Die Silberjubilare erhielten eine Armbanduhr für ihrer über 25-jährige Ratstätigkeit.