Rettungsschirm beschlossen: Hilfe für Schul-Dienstleister

Landrat Michael Makiolla (l.) und CDU-Fraktionschef Willi Jasperneite unterzeichneten den Dringlichkeitsbeschluss. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Unterstützung in der Corona-Krise: Der Kreis Unna hat einen Rettungsschirm für die Sozialleistungsträger und die Dienstleister für Kreisschulen aufgespannt. Dazu gehören in Bergkamen die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil und die Regenbogenschule in Rünthe. Landrat Michael Makiolla unterzeichnete jetzt den dafür nötigen Dringlichkeitsbeschluss gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Willi Jasperneite.

Seit mehr als drei Wochen bleiben auch die Schulen des Kreises Unna geschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus‘ einzudämmen. Von den Schulschließungen sind nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern betroffen, sondern auch Schulsozialarbeiter und Dienstleister im sozialen Sektor. Darüber hinaus stehen kleine und mittelständische Transportunternehmen und die Dienstleister der Mittagsverpflegung plötzlich vor einer schwierigen wirtschaftlichen Situation.

Auf nahtlose Zusammenarbeit angewiesen
„Der Kreis Unna ist als Schulträger auf eine nahtlose Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den bisherigen Leistungserbringern angewiesen, sobald die Schule wieder losgeht“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla.

Deshalb bekommen die Anbieter aus den genannten Bereichen, mit denen der Kreis Unna Leistungsverträge abgeschlossen hat und die ihre Leistungen aufgrund der aktuellen Corona-Krise nicht erbringen können, bis zu 75 Prozent der in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich gezahlten Monatsvergütung als Zuschuss vom KreisUnna. „Dami t stützt der Kreis Unna die Anbieter von schulischen Dienstleistungen in den schwierigen Zeiten, in denen wir uns derzeit befinden“, sagt Landrat Makiolla.

Kreis-Politik eingebunden
Um die Politik mit einzubinden hatte Makiolla sich vorab intensiv telefonisch mit den Vorsitzenden aller im Kreistag vertretenen Fraktionen und Gruppen über das Thema ausgetauscht und den Dringlichkeitsbeschluss zusammen mit dem CDU-Fraktionschef Willi Jasperneite durch Unterschriften in Kraft gesetzt. PK | PKU




Coronavirus: Inzwischen 17 Menschen im Kreis Unna verstorben

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Unna verstorbenen Personen ist über die Osterfeiertage auf nun insgesamt 17 gestiegen. Neu gemeldet wurden der Gesundheitsbehörde drei Tote aus Fröndenberg und eine Person aus Lünen. Erstmals gab es einen Toten in Selm.

Gestiegen ist auch die Zahl der Infizierten zwischen Gründonnerstag (9. April) und Ostermontag (13. April). Aktuell registriert sind 490 Erkrankte, das ist ein Plus von 52 Personen gegenüber dem letzten Update am 9. April (Stand 15 Uhr). (Constanze Rauert – Kreis Unna).

In Bergkamen ist die Zahl der Infizierten konstant bei 21 geblieben. Keine weiteren Corona-Fälle gab es seit Gründonnerstag auch in Kamen und Unna.

Hier der Überblick über die Kommunen des Kreises Unna

Bergkamen 21 21 +0
Bönen 15 17 +2
Fröndenberg 102 125 +23
Holzwickede 16 18 +2
Kamen 13 13 +0
Lünen 73 86 +13
Schwerte 81 83 +2
Selm 46 47 +1
Unna 47 47 +0
Werne 24 33 +9
Gesamt 438 490 +52

Infizierte stationär

09.04.2020 13.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 36 45 +9

Gesundete

14 KW Stand: 09.04.2020
Bergkamen 11
Bönen 7
Fröndenberg 12
Holzwickede 4
Kamen 7
Lünen 29
Schwerte 39
Selm 35
Unna 18
Werne 9
Kreisweit 105 171

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 9
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 2
Selm 1
Unna
Werne
Kreisweit 17



„Wasserspiele“ werden in Betrieb genommen

Mit der schönen Witterung geht auch der Arbeitsauftrag für den Baubetriebshof einher, die Wasserspiele im Stadtgebiet Bergkamen in Betrieb zu nehmen. Dies sind der Wasserpark Bergkamen, das Blaue Band Ebertstraße und der Brunnen am Herbert-Wehner-Platz. Insbesondere im Bereich des Wasserparkes hat der Baubetriebshof für das Jahr 2020 einiges vor.

Betriebshofleiter Stephan Polplatz (56): „Im Rahmen des Projektes Stadtbildpflege möchten wir den Pflegezustand – insbesondere der Wasserflächen – deutlich verbessern!“ Bisher sah die finanzielle Ausstattung lediglich zwei Pflegegänge für die Flachwasserzone vor; dies soll nun auf mindestens sechs Reinigungsaktionen erhöht werden. Setzt das orange Team in der Regel auf eigenes Personal und Knowhow, wird für den Bereich der Wasser-/Pumpentechnik nunmehr Expertenwissen von Fachfirmen eingeholt.

Ähnlich wie bei Beregnungsanlagen auf Fußball- und Tennisplätzen sowie der Wasserwand am Rathaus soll nun über regelmäßige Wartungen eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet werden. Noch einmal Polplatz: „Es wäre nicht wirtschaftlich, das gesamte Equipment einschließlich ausgebildetes Fachpersonal für diese komplexe Wassertechnik vorzuhalten.“ Hier bedient man sich Fachfirmen sowohl aus Bergkamen als auch der näheren und mittleren Umgebung (Münster). Aufgrund des Ratsbeschlusses aus Dezember 2019 stehen hierfür nunmehr ausreichend Budgetmittel zur Verfügung.




Coronavirus: Soll ich mich testen lassen – Neue „CovApp.kreis-unna“ hilft bei der Entscheidung

Zu den am häufigsten gestellten Fragen gehört: Wer sollte sich auf das Virus testen lassen und wer nicht? Eine schnelle Entscheidungshilfe im Fragebogen-Format hat jetzt die Berliner Universitätsmedizin Charité mit der „CovApp“ zur Entlastung des Gesundheitsamtes, der Kliniken und Anlaufstellen im Internet veröffentlicht. Der Kreis Unna konnte die App übernehmen und hat sie jetzt freigeschaltet. Sie kann deshalb auch von Bergkamenerinnen und Bergkamenern genutzt werden. Die App kann über diesen Link aufgerufen werden: https://covapp.kreis-unna.de

Über eine „Web-Applikation“ werden Fragen zur persönlichen Lebenssituation, dem Gesundheitszustand und möglichen Symptomen gestellt. Am Ende bekommt jeder Nutzer eine individuelle Handlungsempfehlung sowie entsprechende Kontaktmöglichkeiten.

Den Fragebogen hat die Charité gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Data4Life entwickelt und kostenfrei zur Einbindung auf der eigenen Webseite bereitgestellt. Durch die Kreisverwaltung ergänzt wurden nur die lokal-spezifischen Kontaktdaten. Daten werden dabei übrigens nicht übertragen, sondern nur lokal auf dem Endgerät gespeichert.

Max Rolke – Kreis Unna

 




Coronakrise: Katastrophale Auswirkungen auch für den Kreis Unna

Kreisdirektor und Kreiskämmerer Mike-Sebastian Janke. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die Corona-Krise trifft auch Städte und Gemeinden hart. Gewerbesteuereinnahmen brechen ein, Fehlanzeige bei Eintrittsgeldern für Schwimmbäder oder Gebühren für Volkshochschulkurse und Musikschulunterricht. Deshalb muss unbedingt auch ein Rettungsschirm für Kommunen her. Das sagen jedenfalls Landrat Michael Makiolla und die Bürgermeister im Kreis und haben eine entsprechende Forderung in Richtung NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach formuliert.

Die finanzielle Lage der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie beim Kreis selbst hat sich in den letzten Jahren durch sorgfältiges und umsichtiges Planen und Haushalten sowie befördert durch eine boomende Wirtschaft leicht entspannt.

Wie fragil die Finanzsituation ist, führt die Corona-Pandemie mit derzeit nicht absehbaren Folgen für die Wirtschaft in ungeahnter Dramatik vor Augen. Und spätestens beim Blick auf die ungelöste Frage nach Übernahme der aufgetürmten Altschulden von strukturell unterfinanzierten Kommunen wird klar, wie katastrophal die Lage insbesondere der Ruhrgebietskommunen ist.

Katastrophale Auswirkungen auch für den Kreis
„Solidarität innerhalb der kommunalen Familie ist eine geübte Selbstverständlichkeit und Finanzhilfen von Bund und Land sind nun ein zwingendes Erfordernis“, unterstreicht Kreisdirektor und Kämmerer Mike-Sebastian Janke mit Blick auf eine erste Hochrechnung. Danach ist bei den Städten und Gemeinden mit Mindererträgen von mindestens 15 Millionen Euro insbesondere durch Steuerausfälle zu rechnen.

Bei dem sich über die Kreisumlage finanzierenden Kreis sieht es kaum besser aus: „Wir rechnen im eigenen Haushalt ebenfalls mit einer Verschlechterung von 15 Millionen Euro“, sagt der Kreisdirektor. Jankes Blick geht vor allem in Richtung der Kosten der Unterkunft. Krisenbedingt werden mehr Menschen auf Arbeitslosengeld II angewiesen sein und damit Anspruch auf die Übernahme der Warmmiete durch die öffentliche Hand haben.

Nicht zu Lasten künftiger Generationen
Finanzielle Hilfen des Landes für Kommunen hält Janke daher für das Gebot der Stunde. „Diese Unterstützung muss deutlich über die bislang angedachten Instrumente hinausgehen“, betont der Kreisdirektor. Er weiß: „Das Land hat viele gute Regelungen getroffen, die die Handlungsfähigkeit der Kommunen sichern. Allerdings widerspricht der Vorschlag zur Gegenfinanzierung unserem Verständnis von Generationsgerechtigkeit“, schränkt Janke ein.

Denn die Mittel aus dem so genannten „Kommunalschutz-Paket“ sollen über einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren und damit letztlich von künftigen Generationen abgezahlt werden. „Das geht so nicht“, sind Landrat Makiolla, der Kreisdirektor und die Bürgermeister überzeugt. Für sie ist klar: „Die Lasten der aktuellen Corona-Krise müssen auch jetzt ausgeglichen werden“.

Konsolidierungsanstrengungen ausgereizt
Eine Idee dazu hat Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke schon mehrfach formuliert. „Das Land gleicht die Einnahmeausfälle der Städte und Gemeinden aus. Die steigenden Kosten der Unterkunft fängt der Bund durch eine höhere Bundesbeteiligung ab.“ PK | PKU




Coronavirus: Weiterer Todesfall im Kreis Unna

Der Kreis Unna meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In Lünen ist am Sonntag ein Mann Jahrgang 1949 gestorben. Insgesamt sind bisher neun Menschen im Zuge der Pandemie  im Kreisgebiet gestorben, darunter eine Frau aus Bergkamen.

Erneut sind am Montag, 15 Uhr, 12 weitere Personen neu mit dem Coronavirus infiziert worden. Insgesamt sind es jetzt 377, darunter 20 Frauen und Männer aus Bergkamen.

Hier die Lage in den Kommunen des Kreises Unna im Überblick:

05.04.2020 | 12 Uhr 06.04.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 20 20 +0
Bönen 11 11 +0
Fröndenberg 85 90 +5
Holzwickede 12 13 +1
Kamen 11 12 +1
Lünen 60 59 -1
Schwerte 63 68 +5
Selm 44 43 -1
Unna 39 41 +2
Werne 20 20 +0
Gesamt 365 377 +12

Infizierte stationär

05.04.2020 06.04.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 35 32 -3

Gesundete

13. KW 14. KW Differenz
Kreisweit 38 105 +67



Ostereieraktion der Bergkamener SPD muss in diesem Jahr ausfallen

In den vergangenen Jahren war es gute Tradition der SPD, in den Tagen vor Ostern in den einzelnen Ortsteilen rote Ostereier an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen und dabei für persönliche Gespräche zur Verfügung zu stehen.

„In diesem Jahr muss die Aktion wegen der Covid-19-Ansteckungsgefahr leider ausfallen. Die Ostergrüße der SPD kamen in den letzten Jahren sehr gut an. Daher möchten wir auch in Zukunft an dieser Tradition festhalten.“, so Bürgermeisterkandidat Bernd Schäfer.




Fördergerüst Haus Aden 2 soll abgebaut werden – Stadt und RAG: Bergbau-Erinnerungskultur neu denken!

Das Schachtgerüst Haus Aden 2 soll demontiert werden.

Der Geschichtskreis Haus Aden / Grimberg 3/4 setzt sich für den Erhalt des Schachtgerüsts Haus Aden 2 ein und hat bereits weitere Unterstützer dieser Idee gefunden. Aber das Unternehmen hat andere Pläne. „Auch ich bedaure die Entscheidung der RAG, den bisher stadtbildprägenden Förderturm zurückzubauen“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer.

Die RAG plant am Standort in der entstehenden Wasserstadt Aden ein Maschinenhaus, in dem sich eine Brunnenanlage mit Hebeeinrichtung für die Pumpen und Rohrleitungen befinden wird, die zukünftig den Grubenwasserspiegel des östlichen Ruhrgebiets reguliert. Als eine von sechs aktiven Wasserhaltungen erfüllt die Anlage damit dauerhaft eine zentrale Funktion bei der notwendigen Bewältigung der Bergbaufolgen für den Wasserhaushalt im gesamten Ruhrgebiet.

„Der Erhalt des Schachtgerüsts ist mit diesen Planungen nicht vereinbar“, so Christof Beike, Pressesprecher der RAG. „Das neue Maschinenhaus passt nicht unter die vorhandene Konstruktion. Es soll vielmehr auf dem Fundament des zurückgebauten Schachtgerüsts errichtet werden, um die enorme Gesamtlast der Hebetechnik sowie der drei eingehängten Rohrleitungen von jeweils 500 Tonnen in den Baugrund abzuleiten. Spätestens dann ist jedoch die Statik der verbleibenden Stahlkonstruktion nicht länger gewährleistet. Dies kann auch nicht durch die vom Geschichtskreis vorgeschlagene Ableitung über das Dach des Maschinenhauses korrigiert werden, da hierdurch der Betrieb samt der erforderlichen Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen erheblich eingeschränkt und gefährdet würde. Auch das Aussehen des Schachtgerüsts würde sich grundlegend ändern, sogar entstellt.“

Die auch nicht unter Denkmalschutz stehende Stahlkonstruktion könnte lediglich nur ein neuer Eigentümer an einem anderen Standort erhalten, so die RAG. Der neue Eigentümer müsse dann allerdings neben den Kosten für den Umzug des Gerüsts auch alle bauseitigen, finanziellen und vor allem auch alle rechtlichen Verpflichtungen übernehmen. „Neben mehreren Millionen Euro allein für den Korrosionsschutz, die kurzfristig und regelmäßig anstehen und weiteren Aufwendungen für Inspektionen und Instandsetzungsarbeiten wäre eine Person dafür verantwortlich, dass vom Gerüst zu keiner Zeit eine Gefahr für das darunter liegende Gelände ausgeht“, so Beike.

In der ehemals größten Bergbaustadt soll die Erinnerung an die bergbauliche Vergangenheit jedoch auch in Zukunft eine Rolle spielen. Bürgermeister Roland Schäfer: „Aber wir müssen unseren eigenen Weg gehen. Wenn sich schon einer der sechs zentralen Wasserhaltungsstandorte – als Teil der so genannten Ewigkeitslast – auf unserm Stadtgebiet befindet, dann muss auch dieses neue Thema ein neues Symbol bekommen! Daher habe ich dem Rat der Stadt Bergkamen vorgeschlagen, das Grubenwasserhebewerk in Kooperation mit der RAG als neuen architektonischen Identifikationsort zu gestalten und diese Idee als Projekt des Nationalen Städtebaus anzumelden.“ In der Sitzung des Rates am 19.02.2020 wurde dies unter dem Titel „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk stiftet neue Identität“ mit großer Mehrheit beschlossen. Die angestrebte hochwertige Architektur soll sowohl für die Geschichte als auch für die Zukunft stehen.

„Die RAG Aktiengesellschaft unterstützt dieses Projekt der Stadt Bergkamen ausdrücklich, um das neue Funktionsgebäude auf Basis einer harmonischen und aufeinander abgestimmten Gesamtplanung gemeinsam zur architektonischen Landmarke zu machen“, so die Presseabteilung der RAG.

„Neben der Transformation in eine neue Zeit in der Wasserstadt Aden sollen einzigartige Bergbaurelikte als wesentlicher Bestandteil der Erinnerungskultur auch in Bergkamen erhalten bleiben. Am Standort Neu-Monopol sehe ich großes Potenzial“, so der Beigeordnete Marc Alexander Ulrich. „Gemeinsam mit der RAG können mit großer Wahrscheinlichkeit neben dem Schachtgerüst Grimberg 1/2 und dem Maschinenhaus weitere Anlagen erhalten werden.“ Damit könnte ein bergbauliches Ensemble in unmittelbarer Innenstadtnähe erlebbar werden. Die notwendigen Vorarbeiten für eine Inwertsetzung des Standorts wurden mit dem Integrierten Handlungskonzept „Bergkamen mittendrin“ eingeleitet.

Ganz besonders danken Bürgermeister Roland Schäfer und Beigeordneter Marc Alexander Ulrich dem Geschichtskreis für sein Engagement, die prägende Epoche des Bergbaus in Bergkamen mit der Dauerausstellung im Stadtmuseum lebendig zu halten. Diese museale Präsentation ist der dritte Baustein der Erinnerungskultur. „Diese ehemaligen Bergleute sind die wirklichen Experten. Ihr Wissen und ihre bodenständige Herangehensweise sollen auch in Zukunft meine Unterstützung finden. Der Geschichtskreis soll daher einen Vertreter für das Preisgericht zum Wettbewerb für das Nationale Städtebauprojekt in der Wasserstadt Aden entsenden“, schlägt der Bürgermeister vor.




Bezirksregierung Arnsberg warnt: Gefälschte Presseinformation in Sozialen Medien im Umlauf

Seit gestern (1. April) kursiert in den Sozialen Netzwerken WhatsApp und Twitter eine angebliche Presseinformation der Bezirksregierung Arnsberg zum Wegfall der Herbstferien 2020.

Diese angebliche Presseinformation ist offensichtlich eine Falschnachricht und stammt nicht von der Bezirksregierung Arnsberg. Offizielle Presseinformationen der Bezirksregierung sind öffentlich einsehbar unter: https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/index.php.

„Wir appellieren an alle Bürger*innen gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nur offizielle Nachrichtenquellen zu nutzen und keine Falschinformationen zu verbreiten. Auch die Bezirksregierung Arnsberg stellt daher auf ihrer Website und auf ihrem Twitter-Account @BezRegArnsberg laufend Informationen zur Verfügung“, so Anna Carla Springob, Social-Media-Managerin der Bezirksregierung Arnsberg.




Kostenlose Energieberatung in Bergkamen weiterhin möglich – zurzeit aber nur telefonisch

Die Verbraucherzentrale NRW bietet seit Beginn diesen Jahres kostenlose Energieberatungen in Bergkamen an. Die zwei bisher stattgefundenen Beratungstage konnten sich einem großen Interesse der Bergkamener Bürgerschaft erfreuen, sodass die insgesamt 16 zu vergebenen Termine vollständig ausgebucht waren. Der Leiter des Amtes für Planung, Tiefbau und Umwelt, Thomas Reichling, sieht sich in seiner Annahme bestätigt: „Klimaschutz durch energieeffizientes Wohnen ist ein wichtiges Thema für die Menschen in Bergkamen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Informationen zu den eigenen Möglichkeiten hat sich die Energieberatung bereits als bedeutender Bürgerservice etabliert.“

Aufgrund der vorherrschenden Situation durch das Virus SARS-CoV-2, kann dieses Angebot jedoch nicht wie gewohnt in den Räumlichkeiten des Rathauses durchgeführt werden. Die Stadt Bergkamen ist dennoch bestrebt den Bürgerinnen und Bürgern diesen Service weiterhin anzubieten, um sich über ihre Möglichkeiten zur Energieeinsparung in den eigenen vier Wänden zu informieren. Aus diesem Anlass wird die Energieberatung bis auf weiteres telefonisch durchgeführt. Hierzu steht die Energieberaterin Frau Boykinov wie gewohnt zur Verfügung. Ein solches persönliches Beratungstelefonat kann ausschließlich am Montag, den 06.04.2020, und nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten werden. Unter folgender Rufnummer und Mailadresse kann ein solches Beratungstelefonat vereinbart werden:

Norman Raupach, Projektmanager Klima und Umwelt, Stadt Bergkamen
Telefon: 02307 965-391
E-Mail: n.raupach@bergkamen.de




Müllabfuhr: Montagstouren finden bereits Samstag, 4. April, statt

Durch den Karfreitag werden die Abfuhrbezirke in der Karwoche bereits einen Tag früher als gewohnt abgefahren.

Die Abfuhr erfolgt demnach an folgenden Tagen:

Der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten und wünscht Schöne Feiertage.