Seniorenheim „Haus Sophia“: Blumengrüße zum Muttertag vom SPD-Ortsverein Wedddinghofen-Heil
Anlässlich des anstehenden Muttertags und der aktuellen Coronabedingungen hat sich der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil entschlossen, den Bewohnerinnnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenheims „Haus Sophia“ (Lüttke Holz 26) jeweils einen Blumengruß zu überreichen.
„Wegen der Situation der älteren Menschen sowie der oft zitierten Leistung der pflegenden Menschen in den entsprechenden Berufen, möchten wir damit ein kleines Zeichen der Solidarität und Anerkennung aussenden“, so Ortsvereinsvorsitzender Jens Schmülling.
Bürgerintiative fordert für Bergkamen Nutzung des „Klimaschutz Planers“ der EnergieAgentur.NRW
Die Bürgerinitiative „L821n Nein!“ sich ab sofort mit einem weiteren Ziel auseinandersetzen: Bis zum Jahr 2030 soll Bergkamen nur noch so viel Treibhausgase erzeugen, wie sie wieder von der Natur ausgeglichen werden können.
„Der erste Schritt ist eine CO2 Bilanz für Bergkamen, eine Bestandaufnahme, um weitere Maßnahmen abzuleiten“, erklärt der Sprecher der Bürgerinitiative Andreas Worch. Die BI wird, anlehnend an den § 24 Gemeindeordnung NRW und den § 6 der Hauptsatzung der Stadt
Bergkamen, eine Anregung an den Rat der Stadt Bergkamen einreichen.
Das Ziel soll die Nutzung des „Klimaschutz Planers“ der EnergieAgentur.NRW sein. Das Land NRW hat für alle interessierten Kommunen eine Lizenz erworben. „Der bisherige „Energiebericht“ der Stadt Bergkamen greift hier leider zu kurz, da dort nur die öffentlichen Gebäude erfasst werden. Es gibt inzwischen 102 gleichartige Projekte in NRW und somit eine reichhaltige Erfahrung. Die BI möchte aber nicht nur den Ratsbeschluss forcieren, sondern steht auch bei der Umsetzung des Projektes mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir würden sehr gerne konstruktiv mitarbeiten“, sagt Andreas Worch.
Kreis bereitet Öffnung vor: Auch Ausländerbehörde fährt hoch
Aktive vom DRK-Kreisverband Unna bauten bereits am Mittwochnachmittag ein Zelt auf, über das ab 4. Mai der Einlass ins Kreishaus Unna organisiert wird. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna
Die Kreishäuser in Unna und in Lünen sowie die Kommunale Ausländerbehörde öffnen ab Montag, 4. Mai wieder ihre Türen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. So hat der DRK-Kreisverband Unna z.B. ein Zelt vor dem Kreishaus Unna aufgebaut, denn der Kreis möchte die Bürger*innen natürlich „nicht im Regen stehen lassen“.
Das Zelt hilft, die Einlasskontrolle zu organisieren. Wirklich in die Kreishäuser oder in die Kommunale Ausländerbehörde kommen Bürger*innen ohnehin nur mit Mund-/Nasen-Schutz und fest vereinbartem Termin (Ausnahme elektronische Aufenthaltstitel).
Welche Regelungen getroffen wurden und zu beachten sind, ist in einem Infoblatt nachzulesen. Es findet sich im Internet unter https://www.kreis-unna.de/wiedereroeffnung und steht auch zum Download bereit.
Wer mehr rund um die Bekämpfung der Pandemie im Kreis Unna bzw. die aktuelle Lage wissen möchte, kann sich unter www.kreis-unna.de/corona umfassend informieren.
PK | PKU
Neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht: Stadt bereitet jetzt Öffnung von Museum, sohle 1 und Spielplätzen vor
Mit der nun veröffentlichen neuen Coronaschutzverordnung ist ab dem 4. Mai 2020 in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Dazu zählen etwa Museen und Galerien oder Zoologische Gärten und Garten- und Landschaftsparks. Die Beschäftigten des Bergkamener Stadtmuseums und der städtischen Galerie Sohle 1 treffen nun alle Vorbereitungen, damit auch hier wieder zeitnah eine Öffnung erfolgen kann.
Ab Dienstag, 5. Mai, öffnet die städtische Bibliothek wieder für ihre Besucherinnen und Besucher. Der Service ist allerdings noch eingeschränkt, lediglich Ausleihe und Rückgabe sind möglich. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr und von 14-16 Uhr sowie Mittwoch von 14-16 Uhr.
Spielplätze sollen in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai 2020) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen.
Ebenso hat das Land NRW die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur Coronaschutzverordnung veröffentlicht. In dieser sind beispielsweise die Regelungen für das Friseurhandwerk in Friseursalons getroffen.
Die ab Montag geltende Coronaschutzverordnung des Landes NRW sowie die dazu gehörende Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ können auf der Homepage der Stadt Bergkamen www.bergkamen.de eingesehen werden. Beide können aber auch hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden:
1. Mai in Oberaden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten natürlich Abstand.
In den vergangenen Jahren hatten sich BergAUF und MLPD im Umfeld an den Mai-Kundgebungen mit Info-Ständen beteiligt. Das war am 1. Mai wegen der Corona-Pandemie anders. Die große offizielle Kundgebung war abgesagt worden. Stattdessen hatten BergAUF und MLPD mit anderen Organisationen zu einer weitaus kleineren Kundgebung auf den Museumsplatz in Oberaden eingeladen.
„Mit gut 20 Teilnehmer*innen unter kritisch-freundlicher Beobachtung eines Polizeibeamten, eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung und einiger Anwohner am Museumsplatz, war die Veranstaltung klein und fein und kämpferisch. Die Vorschriften zum Gesundheitsschutz aller Teilnehmer wurden konsequent eingehalten“, zogen die Veranstalter ein erstes positives Resümee
Nach dem zum Auftakt das „Steigerlied“ gesungen wurde, gingen die Redner*innen der verschiedenen Organisationen in ihren kurzen Ansprachen darauf ein, was ihnen vor allem wichtig ist.
Claudia Schewior, Fraktionsvorsitzende von BergAUF im Bergkamener Stadtrat, meinte im Hinblick auf die Zeit der Corona-Pandemie: „Wir werden intensiv darum kämpfen müssen, dass nicht weitere Belastungen für die Kommunen auf die Bevölkerung abgewälzt werden. Unser Forderung nach Schuldenschnitt und Zinsmoratorium ist also aktueller denn je. Aber das bekommen wir nicht geschenkt, alle etablierten Parteien im Rat haben dies abgelehnt.“
In Sachen ‚PCB im Grubenwasser‘ griff sie die „Geheimhalte-Taktik der RAG an und forderte die sofortige Veröffentlichung der Mess-Ergebnisse und den Bau von PCB-Reinigungsanlagen an allen Standorten der Grubenwasser-Förderung. Als Arbeiterin bei Caterpillar in Lünen war ihr auch wichtig, gegen die angedrohten Werksschließungen von CAT in Dortmund, Lünen und Wuppertal gemeinsam den Kampf um jeden Arbeitsplatz zu führen.
Tobias Thylmann als Vertreter der MLPD zeigte vor allem auf, wie sich Corona-Krise und die schon 2018 begonnene Weltwirtschaftskrise durchdringen und warnte davor, nur noch die Corona-Pandemie als Ursache aller Probleme zu sehen. Werner Engelhardt als Sprecher der örtlichen Umweltgewerkschaftsgruppe ging auf den Zusammenhang der Corona-Pandemie und der rasant fortschreitenden Zerstörung unsere Lebensgrundlagen ein: „Mit der Verschärfung der Umweltzerstörung steht die nächste Pandemie praktisch schon vor der Tür. Der Übergang von epidemischen Krankheiten vom Tier auf den Menschen hat sich in den vergangenen 40 Jahren verdreifacht. Vor allem, weil die natürlichen Rückzugsräume der Tiere zerstört werden., etwa die Lebensräume der Fledermäuse, die Coronaviren in sich tragen. Es werden Urwälder zerstört, neue Städte gebaut, wo vorher keine waren.“
Am „offenen Mikro“ wurde die sofortige Schaffung von 300.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Gesundheits- und Sozialwesen gefordert sowie die sofortige Auflösung der Massenunterkünfte für Flüchtlinge, die nicht als „Menschen zweiter Klasse“ behandelt werden dürfen.
Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen des Liedes „Brüder zur Sonne, zur Freiheit“, eines der ältesten Arbeiterlieder überhaupt, das auch bei den gewerkschaftlichen Mai-Feiern in Bergkamen seit vielen Jahren traditioneller Schlusspunkt ist.
Spielplätze können ab Donnerstag für Kinder wieder freigegeben werden
Seit Mitte März sind auch die Bergkamener Spielplätze gesperrt.
Gern hätte Bürgermeister Roland Schäfer an der traditionellen Kundgebung zum 1. Mai teilgenommen. Die wurde frühzeitig wegen der Corona-Krise abgesagt. Stattdessen beteiligte sich Schäfer am Feiertag an der 2. Video-Konferenz der Landesregierung mit den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände teil. Der Bergkamener Bürgermeister ist auch Präsident des NRW-Städte- und Gemeindebunds.
Das wahrscheinlich für viele Bergkamener Eltern und natürlich auch deren Kinder wichtigste Ergebnis ist, dass die Spielplätze ab 7. Mai wieder vom Nachwuchs genutzt werden können. Voraussetzung ist, dass die bekannte Hygiene- und Abstandregeln in der Corona-Krise eingehalten werden. Ob und welche sowie unter welchen Bedingungen Spielplätze in Bergkamen tatsächlich wieder geöffnet werden können, entscheidet letztlich die Stadtverwaltung. So lautet jedenfalls die am 1. Mai getroffene Verabredung zwischen Land und Kommunen.
Dazu erklärte Familienminister Joachim Stamp: „Die Öffnung der Spielplatze ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt für unsere Kinder und die Familien. Kinder brauchen die Möglichkeit zu toben und mit Gleichaltrigen spielen zu können. Deshalb freue ich mich, dass wir uns mit dieser Forderung bundesweit durchsetzen konnten.“
Ab Beginn der kommenden Woche ist in Nordrhein-Westfalen außerdem der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Dazu zählen etwa Museen und Galerien oder Zoologische Gärten und Garten- und Landschaftsparks.
CDU: Land gibt 800.000 € für Sanierung der Landwehrstraße in Overberge
Auf dem Teilstück von der Hansastraße bis zum Gutsweg wird im Spätsommer die Landwehrstraße in Overberge saniert.
Die Finanzmittel für die Sanierung des östlichen Teils der Landwehrstrasse (L664) stehen bereit. Damit hat Verkehrsminister Hendrik Wüst eines seiner Versprechen eingelöst, nämlich die Qualität des Straßennetzes zu erhalten und zu verbessern. „Auf unseren Verkehrsminister ist eben Verlass! Wir begrüßen diese Entscheidung und freuen uns, dass die Fördermittel nach Bergkamen fließen und die Landwehrstraße in diesem Teilabschnitt saniert wird“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Thomas Heinzel.
Mit dem Haushalt 2020 wurden Finanzmittel für Erhaltungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 185 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, 800.000 € davon fließen nach Bergkamen.
Die Landwehrstraße soll von der Kreuzung Hansastraße bis zum Gutsweg saniert werden. Der Sanierungsabschnitt endet unmittelbar vor dem Gutsweg, wo die Grenze des sechsstreifigen Ausbauvorhabens an der A 1 nahtlos anschließt. Die Sanierung der Landwehrstraße steht in direktem Zusammenhang mit dem Bau des Bürgerradweges Richtung Hamm.
Der Beginn der Sanierung ist im Spätsommer mit einer Gesamtbauzeit von insgesamt rd. 12 Wochen geplant.
Essig und Salz tabu: Unkrautvernichter sind Gift fürs Wasser
Viele Hobbygärtner werden im Frühjahr mit Blick rund ums Haus feststellen: Unkraut vergeht nicht. Wer unerwünschten Bewuchs loswerden möchte, sollte allerdings einige Regeln beachten. Darauf macht der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna aufmerksam.
Auf allen befestigten Flächen wie gepflasterten Einfahrten oder Plattenwegen, Dächern oder Garageneinfahrten sowie auf geneigten unversiegelten Flächen (auch Steingärten) ist der Einsatz von Unkrautvernichtern tabu. Und das aus gutem Grund: „Chemische Unkrautmittel dürfen nicht auf Flächen angewendet werden, von denen Wasser direkt oder indirekt in Gewässer oder den Kanal abläuft“, erläutert Marten Brodersen, Leiter des Sachgebietes Wasser und Boden des Kreises Unna.
Denn die Wirkstoffe der so genannten Pflanzenschutzmittel können dabei abgeschwemmt und so in Oberflächengewässer eingetragen werden. Zudem können viele Wirkstoffe nicht in den Kläranlagen abgebaut werden und landen über deren Abläufe in den Gewässern. Verboten ist übrigens auch der Einsatz von Hausmittelchen wie Essig, Salz oder Zitronensäure auf befestigten Flächen.
Bußgelder drohen
Pflanzenschutzmittel dürfen nur auf so genannten Kulturflächen eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Beete und Rasenflächen. Erlaubt sind hier nur speziell zugelassene Mittel, die entsprechend der Anleitung dosiert werden müssen. Verstöße gegen die Vorschriften des Pflanzenschutzgesetzes können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.
Fugenkratzer und heißes Wasser
Gärtner rücken Unkraut auf befestigten Flächen am besten mit mechanischen Verfahren zu Leibe. Neben dem Hacken und Jäten oder dem Einsatz von Fugenkratzern und rotierenden Bürsten leisten beispielsweise gegen Moos auch ein fester Besen und heißes Wasser bei der Beseitigung gute Dienste. Auch Hochdruckreiniger sind für die Unkrautbeseitigung insbesondere von Moos auf Dach- und Pflasterflächen geeignet. Mit Abflämmgeräten sollte wegen der Verletzungs- und gerade auch der Brandgefahr besonders vorsichtig umgegangen werden.
„Die Unkrautbekämpfung ohne chemische Hilfsmittel kann mühsam sein“, räumt Marten Brodersen ein und unterstreicht gleichzeitig: „Sie ist aber zum Schutz der Gewässer unverzichtbar.“ Schließlich werde aus Gewässern Trinkwasser gewonnen – unser wichtigstes Lebensmittel. PK | PKU
Rettungsdienstbedarfsplan veröffentlicht – Bergkamen bekommt zwei zusätzliche Rettungswachen
Die Anforderungen an den Rettungsdienst sind in den vergangenen Jahren gestiegen, die Einsatzzahlen haben sich deutlich erhöht. Dem trägt die vierte Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans Rechnung. Und der wurde jetzt veröffentlicht. Demnach wird Bergkamen in den nächsten Jahren zwei zusätzliche Rettungswachen erhalten: in Oberaden und in Rünthe.
Aktuelle Zahlen des Kreises belegen, warum es so wichtig ist, den Rettungsdienstbedarfsplan innerhalb kurzer Zeitabstände zu überarbeiten: Verzeichnete der Rettungsdienst im Jahr 2011 noch knapp 40.000 Einsätze im Kreisgebiet, waren es 2015 bereits knapp 50.000 Einsätze. 2019 ist diese Zahl auf insgesamt knapp 70.000 Einsätze angestiegen – eine Herausforderung für alle Beteiligten.
Kreis ist Träger des Rettungsdienstes
Gleichzeitig fordert der Gesetzgeber, dass das Rettungsnetz bedarfsgerecht und flächendeckend organisiert ist – und er lässt keinen Zweifel daran, was er meint: In der Regel in acht Minuten soll Hilfe im innerstädtischen Bereich, in zwölf Minuten im ländlichen Bereich angekommen sein. Zu gewährleisten hat dies der Kreis als Träger des Rettungsdienstes.
Bei der Analyse hat sich allerdings ergeben, dass einige städtische und ländliche Gebiete im Kreis Unna nicht innerhalb der planerischen Hilfsfristen erreicht werden können. Damit die gesetzlichen Vorgaben angesichts deutlich gestiegener Einsätze von Personal und Fahrzeugen wieder überall erfüllt werden können, müssen genügend Rettungswachen, ausreichend Fahrzeuge und Personal vorhanden sein.
Was genau notwendig ist, um im Kreis Unna „auf der Höhe der Zeit“ zu sein, wurde in den vergangenen Monaten mit Hilfe eines Gutachters definiert, mit den Städten und Gemeinden als Trägern der Rettungswachen diskutiert und in allen nötigen Gremien beschlossen.
Neue Rettungswachen
Demnach müssen in Bergkamen und Unna weitere Rettungswachen eingerichtet werden, um die Bevölkerung zeitnah versorgen zu können. In Selm muss die vorhandene Rettungswache verlegt werden. Außerdem wird eine neue Einsatzstrategie gefahren: Notfallrettung und Krankentransporte werden künftig voneinander getrennt und mit weiteren Fahrzeugen ausgestattet. So soll nicht nur die Notfallrettung optimiert werden, sondern auch die Termintreue im Krankentransport. PK | PKU
MLPD will am 1. Mai Kundgebung auf dem Museumsplatz veranstalten
Wegen der Corona-Pandemie sind alle offiziellen Kundgebungen und Demonstrationen in der Region abgesagt worden. Die MLPD hat allerdings für den 1. Mai 2020 um 10:30 Uhr eine Kundgebung auf dem Museumsplatz in Oberaden angemeldet. Es beteiligen laut Veranstalter sich Mitglieder verschiedener Gewerkschaften und Organisationen in einer Aktionseinheit. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Interessenten sind aber willkommen.
BergAUF: Der Stadtrat kann in Corona-Zeiten auch in einer Sporthalle tagen
Auch in Zeiten der Corona-Pandemie müsse der Bergkamener als oberstes Beschlussorgan tagen können, fordert jetzt die BergAUF-Fraktion in einer Pressemitteilung. Dabei bezieht sie sich auf Erklärungen von Bürgermeister Roland Schäfer in einem Zeitungsartikel, dass der Bergkamener Ratssaal zu klein sei, damit dort die notwendigen Sicherheitsabstände gewährleistet seien. Deshalb sollte der Haupt- und Finanzausschuss mit seiner kleineren Zahl an Mitgliedern die Entscheidungsbefugnisse des Rates ausüben.
Diesen Vorschlag hält BergAUF für ungeeignet. Denn dann verlöre Frau Lohmann-Begander als alleinige Ratsvertreterin der FDP ihr Stimmrecht, das sie im Hauptausschuss nicht hat, ebenso wie etwa die Hälfte der fraktionsgebundenen Ratsmitglieder. BergAUF lehne dies und halte es auch für nicht notwendig, betont Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior: „Bei der Abstimmung zur L821 n haben wir erlebt, wie wichtig es sein kann, dass jedes einzelne Ratsmitglied abstimmen kann. Von anderen Kommunen mit ähnlich kleinen Räten ist bekannt: Auch bei Einhaltung aller Gesundheitsschutzauflagen ist die Durchführung der Ratssitzungen möglich, indem zum Beispiel die Tagesordnung auf das Nötigste begrenzt und eine Redezeitbegrenzung eingeführt würde, unter Umständen auch Maskenpflicht. Da, wie Bürgermeister Schäfer bereits ausgeführt hat, in Bergkamen durchaus größere Räumlichkeiten zur Durchführung einer Ratssitzung vorhanden sind, sollte man diese nutzen. Deshalb lehnen wir es ab, stattdessen unter dem Vorwand der Corona-Pandemie unnötigerweise die Beschneidung demokratischen Rechte zu verschärfen.“
BergAUF fordert die Verwaltungsspitze auf, zum Beispiel in einer Turnhalle oder im großen Saal des VHS-Treffpunkts die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Ratssitzung mit öffentlicher Beteiligung zu schaffen.