SPD Weddinghofen-Heil lädt am Samstag zur Bürgersprechstunde an der Barbara-Apotheke ein

Am kommenden Samstag, 4. Juli, in der Zeit von 10:30 bis 11:30 Uhr ist der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil wieder vor Ort in Weddinghofen, um seine regelmäßige Bürgersprechstunde in Form der Ansprechbar anzubieten.

Vor der Barbara-Apotheke stehen unter anderem das Ratsmitglied Knut Bommer für Fragen, Anregungen und Gespräche zur Verfügung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich aufgerufen und eingeladen ihre Anliegen im Rahmen der Bürgersprechstunde bei der örtlichen SPD zu platzieren. Die SPD in Weddinghofen bietet alle vier Wochen interessierten Bürgern die Gelegenheit im Rahmen einer Sprechstunde mit den lokalen Politikern der SPD im Austausch zu bleiben. Selbstverständlich werden alle Hygiene- und Kontaktbeschränkungen eingehalten. 




Bergkamen erhält zusätzlich 614.531 Euro für digitale Bildung an Schulen

SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß.

Durch den zweiten Nachtragshaushalt des Bundes wird den Ländern insgesamt eine Milliarde Euro mehr für den Digitalpakt Schule bereitgestellt. NRW erhält davon insgesamt rund 210 Mio. Euro zusätzlich, für Bergkamen sind es genau 614.531,18 Euro zusätzlich.

Die Hälfte der Mittel sind für die digitale Sofortausstattung der Schulen vorgesehen. Das ist bereits Mitte Mai so verabredet worden. Das Land wird diese Mittel um 55 Millionen Euro aufstocken. Damit stehen insgesamt 160 Millionen Euro für die digitale Ausstattung zur Verfügung. Den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW, die Mittel zu verdoppeln, hatten CDU und FDP in der vergangenen Woche abgelehnt.

In seiner Unterrichtung hat Ministerpräsident Laschet erklärt, dass das Geld jetzt schnell ausgegeben werden soll. „Damit düpiert er seine Schulministerin Yvonne Gebauer, die noch in der vergangenen Woche keine Idee hatte, wie die Mittel verteilt werden sollen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß.

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert, die Sommerferien dafür zu nutzen, an den Schulen für die nötige Ausstattung zu sorgen. Um kurzfristig handlungsfähig zu sein, sollte die Landesregierung dazu als Blaupause auf die bisherigen Landesrichtlinien zum Digitalpakt zurückgreifen.

Damit würden für Bergkamen, Bönen und Kamen mehr als 1,3 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen, davon rund 830.000 Euro (Bergkamen 386.922,38 Euro, Bönen 121.559,14 Euro und Kamen 323.470 ,24 Euro) für die Beschaffung von digitalen Endgeräten.

Hierzu erklärt Rüdiger Weiß, Mitglied des Landtags:

„Die SPD hat die Mittel auf Bundesebene in Rekordzeit bereitgestellt. Jetzt ist die Landesregierung mit der Umsetzung am Zuge. Die Schülerinnen und Schüler brauchen schnell die Möglichkeit zum Digitalen Lernen und die Kommunen brauchen jetzt Planungssicherheit, um die Mittel noch dieses Jahr zu verausgaben. Dabei sollten die bereits vorhandenen Budgets unbürokratisch aufgestockt werden. Unabhängig davon gilt für uns: Digitale Endgeräte gehören zu den Lernmitteln des 21. Jahrhunderts. Deshalb sollten sie auch in den Bereich der Lernmittelfreiheit fallen.“




Kaczmarek: Milliarden-Entlastung für Kommunen durch Konjunkturpaket

Oliver Kaczmarek

Mit dem am 3. Juni zwischen den Koalitionsfraktionen vereinbarten Konjunkturpaket sollen  Städte und Gemeinden allein in diesem Jahr um etwa 14 Milliarden Euro entlastet werden. Insgesamt 22 Maßnahmen des Pakets enthalten Unterstützungsleistungen für Kommunen.

Da den Kommunen als Folge der Virus-Krise voraussichtlich 11,8 Milliarden Euro bei der Gewerbesteuer wegbrechen, werden diese den Kommunen von Bund und Ländern als Einmalzahlung erstattet. Zudem wird der Bund seine Beteiligung an den Miet- und Heizkosten von Arbeitslosengeld II-Empfängern dauerhaft um 25 Prozentpunkte erhöhen. „Allein für den Kreis Unna sind dies ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge über 21 Millionen Euro Entlastung“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

„Die Kommunen mit ihren Städten und Gemeinden sind die Orte, an denen wir Menschen leben. Hier erhalten wir die Infrastruktur, die wir alle brauchen, um unseren unterschiedlichen Lebensrealitäten nachgehen zu können. Mit dem vorliegenden Konjunktur-programm werden wir deshalb auch den Sport- und Kulturprogrammen sowie dem öffentlichen Nahverkehr unter die Arme greifen“, erläutert Kaczmarek.

Hierzu zählen eine einmalige Erhöhung der Regionalisierungsmittel in Höhe von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2020 zur anteiligen Kompensierung der durch die Corona-Krise stark verringerten Fahrgeldeinnahmen im Öffentlichen Personennahverkehr, zusätzliche 150 Millionen Euro für Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021 sowie das Unterstützungsprogramm zur Wiederaufnahme von Projekten und Spielplänen im Kunst- und Kulturbereich in Höhe von einer Milliarde Euro.

„Insbesondere Familien sind auf eine gute Betreuungs- und Bildungslandschaft angewiesen. Ich freue mich, dass wir im Rahmen des Konjunkturpakets den Kapazitätsausbau von Kindertagesstätten mit einer Milliarde Euro zusätzlich fördern und das Investitionsprogramm für den Ausbau von Ganztagsschulen und -betreuung mit 1,5 Millionen Euro beschleunigen“, so Kaczmarek.

 

Damit kommunale Unternehmen den bereits um die Möglichkeit der Betriebsmittel-finanzierung ergänzten KfW-Förderkredit „IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen“ noch besser nutzen können, wird die bisherige Deckelung der jeweiligen Kreditsumme von 50 Millionen Euro aufgehoben. Erfreulich ist zudem, dass hinsichtlich der KfW-Corona-Sonderprogramme im Kreis Unna bereits 222 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 58 Millionen Euro bewilligt wurden.




Banner hängt in Bergkamen: Demokratie wird sichtbar

Das Demokratiebanner ist in Bergkamen angekommen: (v. l.): Sevgi Kahraman-Brust vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna, Christian Scgarwey, Christine Busch und der Leiter des bergkemaner Jugendamts Ludger Kortendiek

Demokratieförderung: Das ist für den Kreis eine Daueraufgabe. Im letzten Jahr wurde mit vielen Akteuren und vielen Veranstaltungen u.a. an 100 Jahre Demokratie in Deutschland, an 100 Jahre Frauenwahlrecht oder auch an 70 Jahre Grundgesetz erinnert. Daran knüpften Schüler mit einem Projekt an und erstellten ein Banner. Das hing seit Mitte Mai am Kreishaus, jetzt zog es um nach Bergkamen. „Demokratie ist wie Porzellan: Es ist wunderschön, aber auch sehr zerbrechlich“, erklärte Beigeordnete Christine Busch, die es ausdrücklich begrüßte, dass dieses Bann jetzt für mindestens ein Jahr an der Außenwand des „Kommunalen Integrationszentrums“ an der Schulstraße in Weddinghofen zu sehen sein wird.

„Vier Schwerter „SOR – SMC“-Schulen entwickelten die Idee, bei der kreativen Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz, ein Demokratiebanner zu erstellen“, berichtet Sevgi Kahraman-Brust, die das Projekt unterstützte. „Interaktiv gestaltet sollte das Banner sein. Das Ergebnis ist toll und spiegelt den Geist der Demokratie wieder: Demokratie ist, wenn alle mitmachen und gestalten – gerade mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl im September.“

Dafür stellten sich bis zu 200 Schülerinnen und Schüler pro Schule in ihren Schulhöfen auf. Sie formten die zehn Buchstaben des Wortes DEMOKRATIE und wurden dabei von einer Foto-Drohne aus der Vogelperspektive fotografiert. Zu sehen ist das Banner ab sofort in Bergkamen am Kommunalen Integrationsbüro Kreis Unna. Die Stadt Bergkamen hat die Aktion finanziell unterstützt.

Antirassismus-Projekt
Das Projekt entwickelten sie im Rahmen ihrer Antirassismusarbeit und zum 25-jährigen Bestehen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR – SMC)“. Unterstützung erhielten die Gesamtschule am Gänsewinkel, das Ruhrtal Gymnasium Schwerte, das Friedrich Bährens Gymnasium, die Realschule am Bohlgarten und die Theodor-Fleitmann Gesamtschule von der Jugendhilfe der Stadt Schwerte. Eine finanzielle Förderung von 1.000 Euro steuerte der Kreis bei.

Der Fokus der Kinder und Jugendlichen richtete sich auf das am 23. Mai 1949 erlassene Grundgesetz. Dieses Grundgesetz bildet bis heute das rechtliche Fundament unserer Demokratie und unserer Gesellschaft, schreibt das Recht auf Meinungsfreiheit ebenso fest wie das Recht auf freie Entfaltung, auf freie Berufswahl oder auch die Pressefreiheit. PK | PKU




Das Personenwahlbündnis BergAUF kandidiert in allen 22 Bezirken und stellt mit Werner Engelhardt einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten

BergAUF-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl Werner Engelhardt

Mit einer sehr bunten Mischung bei seinen 22 Kandidatinnen und Kandidaten in allen Wahlbezirken tritt BergAUF mit dem Ziel an, im nächsten Rat mehr als die bisher zwei Sitze zu erringen. Besonders Jugendliche sollen angesprochen werden, nicht nur BergAUF zu wählen, sondern auch außerparlamentarisch für ihre Interessen einzutreten. Einig sei man, „klare Kante gegen Rechts“ zu zeigen und durch sachliche antifaschistische Aufklärung den Einzug
der AfD in den Rat möglichst zu verhindern, heißt es in einer Erklärung von BergAUF.

BergAUF zeigt sich selbstbewusst und auch stolz auf das, was das Wahlbündnis seit dem Einzug in den Rat 2004 erreicht hat. „Ohne die hartnäckige Arbeit von BergAUF wäre das Problem mit dem Ultragift PCB im Grubenwasser und dem Giftmüll unter Tage – für das die RAG verantwortlich ist – wohl nicht ans Licht der Öffentlichkeit gekommen“, ist sich Richard Bauer sicher, der seit vielen Jahren Vorstandssprecher ist. Und BergAUF sei die einzige Kraft im Rat, die sich beim Badneubau
konsequent dafür einsetzt, dass ein wirklicher Freibadbereich dabei ist. „Das war doch die Hauptforderung bei den Umfragen, weil es eben für Kinder und Jugendliche im Sommer fast schon Lebenselexier ist “, legt sich auch der Bürgermeisterkandidat Werner Engelhardt fest. Er selbst habe dies auch von Anfang im Rat energisch vertreten, solange er noch Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender war. Und an die Adresse der SPD fügt er an: „Wir haben uns nie weggeduckt, wie SPD-Bürgermeisterkandidat
Schäfer behauptet, unsere Stimme wurde nur meistens mehrheitlich unter den Tisch gekehrt!“

Damit sich das ändert, will BergAUF seine Sitze wenigstens verdoppeln und legt bei der Wahl gesteigerten Wert darauf, nicht als eine unter mehreren etablierten Parteien, sondern als demokratisches und überparteiliches Wahlbündnis zahlreicher Einzelpersonen wahrgenommen zu werden. „Das macht den Unterschied“, meint die jetzige Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior, „denn wir sind einzig und allein den Interessen der Bergkamener Bevölkerung und müssen nicht Parteilinie und Fehlentscheidungen aus Berlin oder Düsseldorf mittragen, wie die Ratsparteien.“ „Damit das so bleibt, und kein persönlicher Vorteil entsteht, haben sich alle Kandidaten verpflichtet auch weiterhin alle Aufwandsentschädigungen zu Spenden.“ ergänzt Fatma Uyar, ebenfalls Ratsfrau von BergAUF.




SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte wählt neuen Vorstand

Der neu gewählte Vorstand des SPD-Ortsvereins Bergkamen-Mitte.

Eine derartige Kulisse hat Kay Schulte, SPD Ortsvereinsvorsitzender aus Bergkamen-Mitte, bei der Mitgliederversammlung seines Ortsvereins auch noch nicht erlebt. Mit ausreichendem Abstand saßen die erschienenen Teilnehmer in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule. Jeder Tisch mit einem Sozialdemokraten belegt, 1,5 m Abstand nach allen Seiten, Betreten mit Mundschutz – all diese Maßnahmen konnten in dieser Örtlichkeit gut umgesetzt werden.

„Es ist eine wichtige Versammlung!“ betont Kay Schulte dann auch, „Wir wählen unseren Ortsvereinsvorstand neu!“ Und das taten die Mitglieder dann auch ausgiebig. Im Amt bestätigt wurden nicht nur Kay Schulte als Vorsitzender und Martina Eickhoff, Andre Rocholl und Dennis Riller als seine Stellvertreter. Auch Kassierer (Matthias Schneider), Schriftführer (Thomas Hartl) und Bildungsbeauftrage (Susanne Jonas) und deren Stellvertreter (Ralf Brauner und Andreas Kray) wurden im Amt bestätigt. Eine Ausnahme dabei bildet Marvin Faulstich. Der junge Sozialdemokrat bekleidet nun die Aufgabe des stellvertretenden Kassierers.

Die Wahl der Beisitzer machte dann den Vorstand komplett. Neu zum Beisitzer wurden Evrim Erbay und Christoph Turk gewählt. Eine ganz neue Aufgabe übernahm Gökhan Kabaca. Als Mitgliederverantwortlicher ist er nun Ansprechpartner für die Belange des SPD-Ortsvereins, auch das Gewinnen neuer Sozialdemokraten für die Mitarbeit im Ortsverein gehört zu seinem Verantwortungsbereich.

Hauptredner der Mitgliederversammlung war SPD Bürgermeisterkandidat Bernd Schäfer. Gut gelaunt und motiviert nahm der Bergkamener die Zuhörer mit auf den Weg, seine Ideen von Bergkamen deutlich zu machen. Auch das Wahlprogramm der Bergkamener SPD stellte Bernd Schäfer vor – kurzweilig und facettenreich begeisterten die Ausführungen das Publikum. Gemeinsam mit den gewählten Vorstandsmitgliedern stellte sich Bernd Schäfer dann auch – immer auf Abstand – dem Fotografen.




Freude im Rathaus: Grubenwasserhebewerk wird nationales Städtebauprojekt!

Blick von der neuen Osteinfahrt auf die Großbaustelle „Wasserstadt Aden“. Im Hintergrund das noch verblieben Schachtgerüst, das nun verschwinden wird.

98 Städte und Gemeinden haben sich beworben, weniger als ein Viertel hatten Erfolg und Bergkamen ist dabei! Bundesinnenminister Horst Seehofer hat  heute die Entscheidung über 26 neue „Nationale Projekte des Städtebaus“ bekannt gegeben. „Die Nationalen Projekte des Städtebaus zeigen, wie Städte zukunftsweisend, mutig und innovativ weiterentwickelt werden.“

„Ich freue mich sehr, dass unser Projekt die Grubenwasserhebeanlage Haus Aden als Identifikationsort für den Wandel der ehemaligen Bergbaufläche zu gestalten, bundesweit Beachtung und Anerkennung erlangt hat“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer.

Der Rat hatte in seiner Sitzung am 19.02.2020 beschlossen das Grubenwasserhebewerk in Kooperation mit der RAG und der RAG-Montan-Immobilien GmbH als attraktive Landmarke zu gestalten. Voraussetzung für die Umsetzung sollte die Förderung als nationales Städtebauprojekt sein. Diese erste Hürde ist mit dieser Entscheidung nun mehr erfüllt.

Der Bau des Grubenwasserhebewerkes ist ein notwendiges Projekt im Zusammenhang mit den Ewigkeitsaufgaben des Bergbaus. Die Planungen der technischen Anlagen sind nahezu abgeschlossen. Für die zwingende Einhausung des Hebewerkes liegt die Planung einer geschlossenen und farbig gestalteten Hülle vor, welche lediglich die Mindestanforderungen des Schutzes der technischen Einrichtungen bietet.

Unter dem Titel „Aus der Tiefe in die Höhe – Grubenwasserhebewerk stiftet neue Identität“ soll zunächst in einem Architektenwettbewerb eine attraktive äußere Gestaltung entwickelt werden, bevor es dann vor Ort an die Realisierung gehen kann. Zur Erläuterung der mit dem Hebewerk verbundenen bergbaulichen und energetischen Ziele der Grubenwassernutzung soll darüber hinaus ein öffentlich zugängliches Informationsangebot im Umfeld der weiterhin unter Bergrecht stehenden Fläche geschaffen werden.

„Diese Bekanntgabe ist der Startschuss! Das zuständige Amt für Planung, Tiefbau und Umwelt wird jetzt direkt mit den Kooperationspartnern RAG.AG und RAG-Montan-Immobilien GmbH Kontakt aufnehmen und alle weiteren Schritte einleiten“, so Roland Schäfer.

 

Mit der Anerkennung als Projekt des nationalen Städtebaus ist ein Zuschuss in Höhe von 1,45 Mio. € verbunden. Das ist die Summe, die die Stadt auch beantragt hatte. Der Eigenanteil der Stadt beträgt voraussichtlich 722.000 €. Die Ruhrkohle AG bringt den Anteil, den eine einfache Umhüllung kosten würde, ebenfalls in das Projekt ein.




Bericht der Unfallkommission: Autobahnzufahrt an der Lünener Straße zur A2 bleibt mit vier Unfällen in 2019 ein Schwerpunkt

Der Blick der Unfallkommission richtet sich auf Straßen, die die Kreispolizei als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat. Vier Mal im Jahr berät sie, wie diese Stellen entschärft werden können. Dabei konnte sie in diesem Jahr das erste Quartal überspringen: Es gab nirgendwo es so viele Unfälle, als dass die Straße in den Fokus der Experten gerückt wäre.

Da es keine neuen Unfallhäufungsstellen zu beraten gab, ging es um altbekannte Örtlichkeiten und darum, das Unfalljahr 2019 abzuschließen. Die folgenden Stellen befanden sich bereits 2018 in der Beratung und mussten auch für das Jahr 2019 als Unfallhäufungsstelle identifiziert werden.

Bergkamen, Lünener Straße, BAB 2, Anschlussstelle Kamen/Bergkamen, FR Hannover
Kamen, Robert-Koch-Straße, Lindenallee, Lortzingstraße, Einsteinstraße
Selm, Neue Werner Straße, Breite Straße
Selm, Kreisstraße, Münsterlandstraße, Sandforter Weg, Ludgeristraße
Unna, Friedrich-Ebert-Straße, Kantstraße, Hansastraße, Viktoriastraße
Unna, B1, Hertinger Straße
Unna, Hertinger Straße, Käthe-Kollwitz-Ring
Werne, Konrad-Adenauer-Platz (FGÜ)

Insgesamt 15 Häufungsstellen
Insgesamt meldet die Unfallkommission für 2019 15 Unfallhäufungsstellen (2018: 25). An diesen kam es zu 77 Unfällen, darunter auch 68 Unfälle mit verletzten Personen. Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Punkte möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen.

Dass die Arbeit der Unfallkommission wichtig ist und hilft, Unfälle zu verhindern, zeigt die Statistik: Bei 17 von 25 Unfallhäufungsstellen aus dem Jahr 2018 zeigt sich, dass die beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigen und die Problemstelle entschärft werden konnte. Das macht umgerechnet eine Erfolgsquote von 68 Prozent. Ziel aber bleibt es, unter anderem durch Umbaumaßnahmen alle Unfallhäufungsstellen zu beseitigen.

Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Der Unfallkommission gehören neben der Bezirksregierung alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW mit den Straßenmeistereien und der Autobahnniederlassung sowie vom Kreis die Fachbereiche Straßenbau und Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) an. Dieser Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission. PK | PKU




Heiler SPD-Kandidatin für das Amt der Ortsvorsteherin Ute Scheunemann lädt Nachbarn zum Gespräch ein

Am kommenden Samstag, 27. Juni, in der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr lädt die Heiler SPD-Kandidatin für das Amt der Ortsvorsteherin, Ute Scheunemann, interessierte Nachbarinnen und Nachbarn zu einem vor Ort Termin an der Metzgerei Kralemann in Heil ein.

Mit dem Format der AnsprechBar bieten sie eine Bürgersprechstunde vor Ort in Heil an, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich aufgerufen und eingeladen, ihre Anliegen im Rahmen der Aktion bei der örtlichen SPD Politikerin zu platzieren und mit Ute Schneemann in den Dialog zu treten.  Die nächste AnsprechBar findet 04.07.2020 in Weddinghofen statt. Selbstverständlich werden alle Hygiene und Kontaktbeschränkungen eingehalten. 




SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil sagt Dämmerschoppen endgültig ab

Der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil veranstaltet traditionell nach den Sommerferien seinen jährlichen Dämmerschoppen. Aufgrund der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen und unter dem Eindruck des neuen Infektionsgeschehens  in Rheda-Wiedenbrück hat der Ortsverein entschieden, diese Veranstaltung in diesem Jahr wegen der Infektionsgefahr durch Covid 19 abzusagen.

„Der Sinn eines Dämmerschoppens ist ein gemütliches Beisammensein in lockerer Atmosphäre, dies ist unter den geltenden Regelungen derzeit absolut undenkbar. Unseren Gästen, den Bürgerinnen und Bürgern und den Nachbarinnen und Nachbarn, möchten wir keinem unnötigen Infektionsrisiko aussetzen. Wir hoffen sehr, dass wir unsere beliebte Veranstaltung im kommenden Jahr in gewohnter Weise wieder organisieren und anbieten können“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende Jens Schmülling.




SPD verabschiedet ihr Kommunalpolitisches Programm – Rebecca Döhr neue Direktkandidatin in Overberge

Rebecca Döhr ist die neue Direktkan didatin der SPD im Wahlkreis 115 in Overberge, hier mit dem Landratkandidaten Mario Löhr (l.) und dem Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer

Selbstbewusst und kämpferisch präsentierte sich am Freitagabend die Bergkamener SPD bei ihrem Stadtverbandsparteitag im großen Saal der Schützenheide. Seit der Stadtgründung sei die SPD hier die bestimmende Kraft. Dies soll auch nach den Kommunalwahlen am 13. September so bleiben, erklärte Fraktionschef und Bürgermeisterkandidat Bernd Schäfer.

Was in den nächsten fünf Jahren erreicht werden soll, steht im neuen Kommunalpolitischen Programm 2020 bis 2025, das die 67 Delegierten einstimmig verabschiedet haben. Es liegt auch in gedruckter Form und im Internet als PDF vor. Der Titel lautet „Gut für Bergkamen. Immer“.

In einer kurzen Rede hob Bernd Schäfer noch einmal die Punkte hervor, die ihm, wie er sagte, besonders wichtig seien: zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die Priorisierung des Radfahrverkehrs als Beitrag für mehr Klimaschutz, Ausbau der Kultur (Stadtmuseum, Römerpark, Modernisierung des studio theaters), Stärkung der Bildung für Kinder- und Jugendliche. Er sieht großen Chancen für Bergkamen in der Beteiligung an der Internationalen Gartenbauausstellung 2027. Er sprach sich auch für den Bau eines neuen GSW-Ganzjahresbads am Häupenweg aus.

Immer wieder setzte er leichte Seitenhiebe gegen die CDU und ihren Spitzenkandidaten. Ihnen warf er vor, dass die keine Verantwortung bei wichtigen Entscheidungen übernehmen wollten und sich einfach nur wegduckten.

Nach dem Grußwort vom noch amtierenden Bürgermeister Roland Schäfer forderte der Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß aus Oberaden die Düsseldorfer Landesregierung auf ihren Beitrag zur Überwindung der Coronakrise in den Kommunen zu leisten. Auf der Rednerliste stand am Freitagabend auch der SPD-Landratkandidat und noch Bürgermeister der Stadt Selm Mario Selm. Er rief die Sozialdemokraten im Kreis Unna zu  Geschlossenheit auf. Für ihn eine Voraussetzung, damit die SPD auch im Kreistag eine Mehrheit am 13. September erreichen kann.

Zu Beginn der Konferenz forderte Stadtverbandsvorsitzender André Rocholl die Delegierten zu einer Schweigeminuten für den am 26. April im Alter von 58 Jahren verstorbenen Overberger Ortsvorsteher Uwe Reichelt. Traurige Aufgabe war es anschließend, den seitdem verwaisten Direktwahlkreis  115 neu zu besetzen. Zu seiner Nachfolgerin wählten die Delegierten einstimmig Rebecca Döhr. Sie ist 37 Jahre alt, im SPD-Ortsverein Overberge Schriftführerin und ist Mitarbeiterin eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens.