Land NRW verlängert Coronaschutzverordnung: Mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zugelassen

Das Landeskabinett hat am Dienstag, 15. September 2020, die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020 beschlossen. Veränderungen gibt es vornehmlich im Bereich des Sports: hier sind in allen Bereichen wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstätten zugelassen. Außerdem haben sich die Länder angesichts der besonderen Herausforderungen bei Mannschaftswettbewerben mit entsprechendem Faninteresse auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Frage nach Zuschauern bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen und damit auch bei Bundesligaspielen geeinigt. Für einen zunächst sechs Wochen dauernden Probebetrieb sollen bundesweite Teamsportveranstaltungen wieder mit Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden können, wenn strenge Regeln für den Hygiene- und Infektionsschutz eingehalten werden.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir haben eine klare Entscheidung zu den Rahmenbedingungen für die vielen tausenden Sportvereine in Nordrhein-Westfalen versprochen. Sportveranstaltungen leben von der Unterstützung der Fans, von der Atmosphäre mit Publikum – das gilt sowohl für Bundesligaspiele, als auch für den Amateur- und Breitensport. Deshalb haben wir den Austausch mit dem Amateursport gesucht und uns im Länderkreis für eine zügige, einheitliche Lösung zu bundesweiten Sportveranstaltungen eingesetzt. Beides setzen wir heute in geltendes Recht um und schaffen damit ein weiteres Stück verantwortungsvolle Normalität. Mit sicheren Infektionsschutzkonzepten und Grenzen bei der Kapazität können die Vereine ihre Sportstätten jetzt endlich wieder mit Leben füllen. Dabei gilt: Hygienekonzepte, Schutzmaßnahmen und ein umsichtiges Vorgehen haben Priorität.“

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Der Sport wurde in den letzten Monaten auf eine harte Probe gestellt. Allen ist bewusst, dass der Sport von seinen Zuschauern und der Stimmung in den Stadien lebt. Viele haben das schmerzlich vermisst. Genauso klar ist auch: Der Infektionsschutz und damit der Schutz von Gesundheit muss oberste Priorität haben. Daher tasten wir uns jetzt vorsichtig an eine Wiederzulassung einer begrenzten Zahl an Zuschauern heran. Allerdings nur, wenn das regionale Infektionsgeschehen beachtet und besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sichergestellt werden. Das wird für alle Beteiligten sicherlich eine neue Herausforderung. Wir haben die Herausforderungen bisher alles in allem sehr gut gemeistert. Und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in diesem Fall gelingen kann, wenn sich jeder Zuschauer diszipliniert und verantwortungsbewusst an die besonderen Auflagen vor Ort hält.“

Neue Regeln für Sportveranstaltungen
Ab dem 16. September 2020 dürfen bei Sportveranstaltungen oder bei Wettbewerben wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt – wie auch bei sonstigen Veranstaltungen – eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte. Auch die Regelung zur Anzahl von Teilnehmenden bei nicht kontaktfreiem Sport wurde zugunsten von Sportarten mit außergewöhnlichen Mannschaftsgrößen dahingehend erweitert, dass nun alle Spielerinnen oder Spieler, die die jeweilige Sportart erfordert, am Spiel teilnehmen können – auch wenn sie die Höchstzahl von 30 überschreitet. Damit setzt die Landesregierung um, was in der vergangenen Woche bei einem gemeinsamen Gipfel mit Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen und Verbänden beschlossen wurde. Besondere Regelungen gelten im Rahmen eines Probebetriebes für bundesweite Teamsportveranstaltungen.

Länder-Einigung für bundesweite Teamsportveranstaltungen
Die Länder haben sich heute auf folgende Eckpunkte für die Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauer bei Bundesliga-Spielen und anderen bundesweiten Teamsportwettbewerben geeinigt:

  • In einem sechswöchigen Probetrieb sollen die Hygienekonzepte, die als Grundlage für die Zulassung von Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen dienen, getestet werden.
  • Das aktuelle Pandemiegeschehen wird berücksichtigt. So werden keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.
  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme bei Ein- und Auslass und durch ein Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol gewährleistet werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen des Sitz- oder Stehplatzes ist Pflicht. Für ausreichende Lüftung der Veranstaltungsorte muss gesorgt werden.
  • Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität.

Die Änderungen in allen Verordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen treten am Mittwoch, 16. September 2020, in Kraft.




Bei der Stichwahl für den neuen Bürgermeister und Landrat bleiben die Wahlbenachrichtigungen gültig

Bei der Wahl des Bürgermeisters der Stadt Bergkamen und des Landrates des Kreises Unna am 13. September hat im ersten Wahlgang kein Bewerber die Mehrheit der abgegeben Stimmen erhalten. Daher findet am 27. September eine Stichwahl zwischen den Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) und den Landratskandidaten Mario Löhr (SPD) und Marco Morten Pufke (CDU) statt.

Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die Wahlbenachrichtigungen zur Kommunalwahl 13.09.2020 bleiben gültig. Sollte jemand seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr zur Verfügung haben, kann mit dem Personalausweis im Wahllokal gewählt werden.

Wer schon Briefwahl beantragt hat bekommt seine Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt. Die Briefwahlunterlagen können allerdings frühestens ab dem kommenden Donnerstag, 17. September, verschickt werden, da zunächst die Wahlausschüsse der Stadt Bergkamen und des Kreises Unna zu den Stichwahlen Bürgermeister bzw. Landrat tagen müssen. Dies gilt auch für die Briefwahl vor Ort im Rathaus (Donnerstag ab 11.00 Uhr).

 




Juniorwahl zum Ruhrparlament am Bergkamener Gymnasium: Die GRÜNEN erhalten 40,5 % der Stimmen  

Mitglieder der Wahlleitung der Juniorwahl am SGB, bestehend aus Schülerinnen und Schüler des Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften, bei der Auszählung der Stimmen und der Ermittlung des offiziellen Endergebnisses. Foto: SGB

Ein starkes Zeichen für „grüne Politik“ im Ruhrgebiet setzten die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei der Juniorwahl zum Ruhrparlament am vergangenen Mittwoch. Von den 328 abgegebenen Stimmen entfielen 40,5 % auf die Grünen. Die SPD erhielt 23,2 %, die CDU 12,2 % der Stimmen. Für die FDP stimmten 5,8 %, für die Partei TIERSCHUTZ hier! 4,9 %, für DIE PARTEI 4 % und für DIE LINKE 3,6 %. Die übrigen 6,1 % der Stimmen verteilen sich auf Sonstige.

Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Kommunalwahl hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Klassen sieben, vier Klassen neun im Fach Wirtschaft-Politik sowie die Oberstufenkurse im Fach Sozialwissenschaften mit der Arbeit des Ruhrparlaments auseinandergesetzt und positionierten sich bei der Wahlsimulation im PZ des SGB am vergangenen Mittwoch mit ihrer Stimme deutlich für nachhaltige Politik in der Metropolregion Ruhr. Die Wahlbeteiligung von 87,9 Prozent zeigt deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sich der Wichtigkeit und der Bedeutung von bürgerlicher Beteiligung an Wahlen bewusst sind. Insbesondere für die meisten der Oberstufenschülerinnen und -schüler war die Juniorwahl die Generalprobe für die Kommunalwahl an diesem Sonntag, an der sie als Erstwählerinnen und -wähler teilnehmen dürfen.

Die Wahlbeteiligung am SGB lag etwas höher als im Ruhrgebietsschnitt (82,3 %). Die Grünen erhielten 31,6 Prozent der Stimmen und sind nicht nur am SGB, sondern auch insgesamt klarer Sieger der Juniorwahl, bei der insgesamt 8075 gültige Stimmen gewertet wurden. Die SPD folgte mit 20,6 %, die CDU mit 17,2 %. Die Linke erreichte 5,7 %, 19,8 % fielen auf die übrigen Parteien (Sonstige).

Für den reibungslosen und korrekten Ablauf sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Wahltages am SGB zeichnete sich der Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften verantwortlich. Die angehenden Abiturienten übernahmen auch die Wahlleitung und ermittelten das amtliche Endergebnis.

Im Rahmen der Juniorwahl war auch Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR), zu einem Podiumsgespräch mit Q2-Schülerinnen und Schülern zu Gast. Sie diskutierte über die Arbeit und die Aufgaben des RVR, zeigte den jungen Erwachsenen aber auch auf, welche Perspektiven der RVR als Arbeitgeber zu bieten hat.

 




Hohe Verluste für die SPD – Bürgermeisterkandidaten Bernd Schäfer und Thomas Heinzel müssen in die Stichwahl

Roland Schäfer moderierte als Wahlleiter vor sehr keinem Publikum im Ratssaal die eingehenden Ergebnisse aus den Wahllokalen

Kurz nach 21 Uhr stand am Sonntagabend das Ergebnis  der Kommunalwahlen in Bergkamen fest. Bernd Schäfer (SPD) und Thomas Heinzel (CDU) müssen in zwei Wochen in die Stichwahl. Ansonsten hätten eigentliche alle Parteien gewonnen, stellte Bürgermeister Roland Schäfer in seinem Schlusswort leicht ironisch fest.

Die SPD sei weiter die stärkste politische Kraft im neuen Stadtrat. Allerdings ist sie im Sturzflug von einst 59,38 Prozent auf nur noch 42,80 Prozent gerutscht.

Alle anderen Parteien hätten  weitere Sitze im neuen Stadtrat gewinnen können: Die CDU drei mit jetzt 14 Sitzen. Die Grünen haben ihre Zahl der Sitze auf 8 verdoppelt. BergAUF hat einen Sitz auf drei dazugewonnen. Die FDP hat mit zwei Sitzen wieder Fraktionsstärke. Die Linke ist gleich bei ihrem ersten Anlauf mit zwei Sitzen und in Fraktionsstärke in den Stadt gezogen.

Der neue Stadtrat wächst von zurzeit 44 Sitzen plus Bürgermeister auf 50 an. Notwendig wurde die Erweiterung, weil sie 21 Direktmandate gewonnen hat, ihr aber nach dem Verhältniswahlsystem weniger zugestanden hätten. Dadurch seien sechs Ausgleichsmandate für andere Parteien notwendig geworden

Für Roland Schäfer ist das kein Problem, weil eine Stadt mit einer Einwohnerzahl von Bergkamen einen 50er Rat haben dürfte. Weitaus schwieriger ist es, für die beiden neuen Fraktionen, FDP und DIE LINKE, Räume für die Fraktionsgeschäftsführung zu finden.

Der bisherige Fraktionsvorsitzende Bernd Schäfer hatte damit gerechnet, dass er in die Stichwahl muss. Für ihn gaben 46,47 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Heinzel entschieden sich 31,08 Prozent. Beide gehen in zwei Wochen in die Stichwahl. Thomas Grziwotz von den Grünen erhielt 15,41 Prozent. Werner Engelhardt erhielt 7,03 Prozent. Roland Schäfer fand für Bernd Schäfer tröstende Worte. Bei seiner ersten Direktwahl zum Bürgermeister habe er 1999 den gleichen Stimmenanteil erhalten. Damals musste er gegen Elsbeth Kiel (CDU) in die Stichwahl.

Der Wahlabend hätte eigentlich viel früher beendet werden können, wenn im Ratstrakt die Ergebnis aus einem Overberger Wahllokal zügig eingegangen wären. Wichtig war dieses Ergebnis beider Antwort darauf, wer neuer Ortsvorsteher von Overberge wird. Hier entschieden nur vier Stimmen darüber, dass die SPD den Ortsvorsteher mit Rainer Bartkowiak wieder stellen wird. In Heil geht das Vorschlagsrecht an die CDU.

Weitere Ergebnisse der Kommunalwahlen kommen morgen




Infostand der Partei DIE LINKE

Am Samstag, den 12.09.2020 steht DIE LINKE in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr, zusammen mit Udo Gabriel, Spitzenkandidat für die Kreistagswahl an einem Infostand vor der Barbara-Apotheke in der Schulstraße.




Fahrradklima-Test 2020: Bürgermeister Schäfer ruft alle Radfahrer in Bergkamen zur Teilnahme auf

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) fördert die Stadt Bergkamen seit vielen Jahren den Rad- und Fußverkehr. Viele wesentliche Ziele des Alltags sind im Stadtgebiet über kurze Wege erreichbar, sodass in Bergkamen eine Situation vorherrscht, die das Fahrrad zu einem attraktiven Verkehrsmittel macht.

Auf den hiesigen Radwegen sind jedoch nicht nur die Einwohner der Stadt unterwegs: Auch Pendler auf ihrem Weg zur Arbeit oder Freizeitradler auf touristisch ausgelegten Routen radeln durch das Stadtgebiet.

„Trotz der unserer zahlreichen Radverkehrsverbindungen sind wir stetig bemüht die Radverkehrsinfrastruktur noch weiter zu verbessern.“ stellt Norman Raupach als Radverkehrsbeauftragter der Stadt Bergkamen fest.

Auf besondere Hilfe von außen setzt Raupach daher besonders in diesen Tagen. Gemeinsam mit Bürgermeister Roland Schäfer ruft er alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer vor Ort dazu auf sich am diesjährigen Fahrradklima-Test des ADFC zu beteiligen. „Mit Hilfe des Fahrradklima-Tests können wir eine flächendeckende Bewertung der Radwege im Stadtgebiet einholen. Jeder, der regelmäßig in Bergkamen mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist für uns ein wichtiger Experte.“ betont Raupach. Der Fahrradklima-Test hilft der Stadt die Stärken und Schwächen ihrer Radverkehrsförderung zu erkennen.

Der Fahrradklima-Test wird vom Fahrradclub ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium initiiert und hat bereits im Jahr 2018 von 170.000 Bürgerinnen und Bürger die Situation des Radverkehrs in insgesamt 600 Städten beurteilen lassen. Die Umfrage läuft in diesem Jahr zwischen dem 1. September und dem 30. November und ist zu erreichen über die Internetseite

www.fahrradklima-test.adfc.de.

Bürgermeister Roland Schäfer erhofft sich ebenfalls ein aussagekräftiges Ergebnis von der weltweit größten Befragung zum Radfahrklima. Mit Blick auf seine in Kürze endende Amtszeit zieht er ein positives Fazit zur Bergkamener Radverkehrsförderung der vergangenen Jahre. „Die Stadt Bergkamen hat viel in den Erhalt und den Ausbau seines Radwegenetzes investiert, sodass bereits viele Einwohner der Stadt täglich mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Förderung des Radverkehrs wird jedoch niemals abgeschlossen, sodass die Meinungen und Erfahrung der Menschen auch nun wieder von hoher Bedeutung für die Weiterentwicklung der kommunalen Radverkehrsinfrastruktur ist.“ unterstreicht Schäfer die Bedeutung des ADFC Fahrradklima-Tests „Je mehr Menschen teilnehmen, desto wertvoller und belastbarer sind die Ergebnisse für uns.“




Bürgermeister zeichnet Monika May und Wolfgang Friese mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen aus

Vordere Reihe von links nach rechts.: Wolfgang Friese, Bürgermeister Roland Schäfer, Monika May;
hintere Reihe von links nach rechts: Bernd Schäfer, Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel). Foto: Stadt Bergkamen

Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete am Donnerstagabend mit Monika May und Wolfgang Friese erneut zwei verdiente Persönlichkeiten der Stadt Bergkamen mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen ehren. Die Ehrung erfolgte im feierlichen Rahmen gemeinsam mit den Vorsitzenden der im Rat vertretenen Fraktionen im Restaurant „Forellenhof“ in Bergkamen. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Ehrung mit der Ehrenmedaille in einem angemessenen Rahmen durchzuführen. Nur so kann meines Erachtens auch der besondere Dank, der den Geehrten für ihren herausragenden Einsatz für die Stadt Bergkamen zu Teil werden muss, ausgedrückt werden.“ so Roland Schäfer.

Am 28. August hatte der Rat der Stadt Bergkamen einstimmig diese Ehrung beschlossen. Hier ist die Begründung:

Frau Monika May, geboren am 05.03.1952. Frau May ist im Juli 1982 dem Deutschen Roten Kreuz beigetreten und seit über 30 Jahren als Bereitschaftsführerin der Bereitschaft Bergkamen-Mitte tätig.

Über ihr Wirken als Bereitschaftsführerin hinaus war Frau May vom 09.12.1992 bis 01.02.1995 als stellvertretende Kreisbereitschaftsführerin tätig.

Die Tätigkeit als Rotkreuzleiterin im Jahr 2004 hat sie im Oktober 2008 wieder aufgenommen und übt sie bis heute ununterbrochen aus.

Das Engagement von Monika May begründet sich insbesondere in folgenden Tätigkeiten und Auszeichnungen:

  • Disziplinarvorgesetzte (RKG) der Rotkreuzgemeinschaft Bergkamen
  • Erhalt der Auszeichnungsspangen für 15, 20, 25, 30 bzw. 35 Jahre in den Jahren 1997, 2002, 2007, 2012 bzw. 2017
  • Verleihung des Einsatzabzeichens zur Fußballweltmeisterschaft 2006
  • 2012 und 2016: Verleihung der Ehrenurkunde „Flüchtlingshilfe“ durch den Landesverband
  • März 2004 bis Oktober 2009 Gruppenführerin des Sanitätsdienstes der Einsatzeinheit Unna 01
  • Seit Januar 2009 Gruppenführerin „Betreuung“ der Einsatzeinheit Hamm 02

Im Jahre 2008 hat Frau May für ihr Engagement zunächst die Ehrennadel der Stadt Bergkamen und später im Jahre 2012 sowohl die Verdienstmedaille des Deutschen Rotes Kreuzes – die höchste Auszeichnung des Landesverbandes Westfalen-Lippe – sowie die Silbermedaille der Stadt Bergkamen verliehen bekommen.

Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll Frau Monika May für ihr bis heute anhaltendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich als Lebenswerk gewürdigt werden.

Herr Wolfgang Friese, geboren am 01.05.1940 ist bereits seit 1953 TuRa-Vereinsmitglied und hat in dieser Zeit bis heute folgenden sportlichen Werdegang vorzuweisen:

  • 1962/63: Erwerb der Prüferlizenz für das Sportabzeichen in den Disziplinen Leichtathletik, Turnen, Schwimmen und Radfahren
  • 1967: Sportlehrerexamen an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • 1967 – 2020 Aus- und Fortbildung von Übungsleitern/-innen beim Kreissportbund
  • 1967 – heute Trainer im Schüler- und Jugendbereich (Athleten/-innen gewannen u.a. bei den Deutschen Meisterschaften)

Im Rahmen dieses Werdegangs war Wolfgang Friese immer auch die Stimme des Sports und insbesondere der Leichtathletik als

  • Vertreter der Sportjugend im Jugendhilfeausschuss des Kreises Unna
  • Sachkundiger Bürger im Sportausschuss der Stadt Bergkamen
  • Beisitzer im Hauptvorstand TuRa Bergkamen
  • Vorstandsmitglied der TuRa-Leichtathletikabteilung.

Bis heute hat Wolfgang Friese bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten:

  • 1973: Gauehrenbrief des Hellweg-Märkischen Turngaus
  • 1992: Auszeichnung für 30 Jahre Sportabzeichen-Prüfer
  • 2005: Ehrennadel der Stadt Bergkamen
  • 2012: Goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletikverbandes und Silbermedaille der Stadt Bergkamen
  • 2020: Ehrung für Verdienste in der Nachwuchsförderung und für Lebenswerk im Leichtathletikbereich durch die Stadtsportgemeinschaft

Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll das langjährige Engagement des Herrn Wolfgang Friese im sportlichen Bereich als Lebenswerk gewürdigt werden.

 




Werbung für die Wahl zum neuen Integrationsrat auf dem Bergkamener Wochenmarkt

Anja Wagner (r.) und Bayrak Hatice informieren auf dem Wochenmarkt für die Integrationsratswahl am Sonntag.

Auf dem Bergkamener Wochenmarkt gab es am Donnerstag jede Menge Information zu den Wahlen am Sonntag. Geworben wurde diesmal auch für die Wahlen zum neuen Bergkamener Integrationsrat. Anja Wagner und Bayrak Hatice von „Bergkamen for all“ verteilten die Info-Materialien an interessierte Marktbesucherinnen und Marktbesucher.

Vor allem geht es darum, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Sicher ist schon jetzt: Der neue Integrationsrat wird wesentlich jünger sein. Und auf Seiten der Migrantinnen und Migranten stellen Frauen die Mehrheit.

Hier sind die Kandidatinnen und Kandidaten. Da es insgesamt nur sechs sind, aber eigentlich neun Plätze zur Verfügung stehen, sind sie praktisch schon gewählt:

 

Anders als bei den vorherigen Integrationsratswahlen können die Stimmen in den gleichen Wahllokalen wie bei den parallellaufenden Kommunalwahl abgegeben werden. Ausgezählt werden sie allerdings erst am Montag.

Wahlberechtigt sind:

  • Ausländer*innen;
  • Deutsche, die außerdem noch eine weitere, ausländische Staatsange­hörigkeit besitzen;
  • Deutsche, die die deutsche Staatsan­gehörigkeit durch Einbürgerung erhalten haben (inkl. Aussiedler*innen);
  • Deutsche, die als Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland erhalten haben.

 




Infostand der FDP zur Kommunalwahl auf dem Nordberg

Die FDP Bergkamen wird sich am 12.09.2020, dem letzten Samstag vor der Wahl, den Fragen der Bergkamener Bürger stellen. In der Zeit von 10 – 13 Uhr werden die Kandidaten der ersten Listenplätze gerne Fragen der Bürger beantworten zur Kommunalpolitik der FDP vor Ort. Gerne werden wir aber auch Anregungen und Wünsche der Bürger aufnehmen und in die Ratsarbeit mit einbringen.

Trotz des eingeschränkten und etwas anderen Wahlkampfs auf Grund der Corona-Pandemie ersetzt nichts den direkten Kontakt zwischen Bürgern und dem ehrenamtlichen Kommunalpolitiker, auch wenn auf Grund der Vorgaben ein gewisser Abstand gewahrt werden muss.

Die Liberalen werden auf dem Herbert-Wehner-Platz vor dem Kaufhaus Schnückel Rede und Antwort stehen und vor allem noch einmal die Bürger Bergkamens auffordern:  „Bitte gehen sie zur Wahl und geben sie ihre Stimme ab. Nur wer wählt, hat auch Einfluss auf die Entscheidungen vor Ort.“




CDU-Infostände zur Kommunalwahl in den Stadtteilen

Kurz vor der Stimmabgabe am Sonntag sind die Wahlkreiskandidaten und -kandidatinnen der CDU am kommenden Samstag, den 12.09.2020 jeweils in der Zeit von 8-10 bzw. von 10-12 Uhr mit Informationsständen in den Ortsteilen zu treffen.

Der Infostand in Rünthe, vor der Metzgerei Jörrihsen, startet um 8 Uhr. Die Infoständen in Weddinghofen vor dem Netto-Markt, Oberaden vor Rewe und in Mitte vor Schnückel sind jeweils von 10-12 Uhr besetzt. Hier besteht für alle Interessenten die Gelegenheit, mit den CDU-Kandidaten persönlich ins Gespräch zu kommen. Auch der CDU-Bürgermeisterkandidat Thomas Heinzel wird zeitweise vor Ort sein, sodaß auch hier ein direktes Gespräch geführt werden kann. Für alle Fragen und Anliegen hat Thomas Heinzel ein offenes Ohr und nimmt diese gerne auf.

Die Hygienemaßnahmen wie Abstands- und Maskenpflicht werden eingehalten.




Infostände der SPD Weddinhofen-Heil zur Kommunalwahl

Am kommenden Samstag in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr sind nochmal alle die Kandidatinnen und Kandidaten des SPD Ortsvereins Weddinghofen-Heil an gleich vier Informationsständen in den Stadtteilen Heil und Weddinghofen unterwegs.

In Weddinghofen freuen sich alle Direktkandidaten*innen vor dem Netto, vor der örtlichen Barbara Apotheke sowie auf dem Gelände des Zentrumsplatzes vor der Sonnen Apotheke auf viele persönliche Gespräche. In Heil besteht zudem nochmal die Gelegenheit sich mit der Kandidatin für das Amt der Ortsvorsteherin, Ute Scheunemann, persönlich über über mögliche Themen für Bergkamens kleinsten Stadtteil auszutauschen. Bernd Schäfer, SPD Bürgermeisterkandidat, wird die Infostände in Weddinghofen ebenfalls zeitweise besuchen und für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich werden alle Hygiene und Kontaktbeschränkungen eingehalten. Neben Informationsmaterialen zur Kommunalwahl werden auch die letzten verfügbaren Rezeptkalender der SPD an allen Standorten vor Ort wieder erhältlich sein.