Roland Schäfer in die Portrait-Galerie der ehemaligen Bergkamener Bürgermeister aufgenommen
Nachdem Bergkamens neuer Bürgermeister Bernd Schäfer am vergangenen Mittwoch in der konstituierenden Sitzung des Bergkamener Stadtrats offiziell in Amt und Würden eingeführt wurde, konnte er am heutigen Freitag im Foyer des Ratstraktes die Portrait-Galerie der ausgeschiedenen Bürgermeister mit Roland Schäfer vervollständigen.
Traditionsgemäß hat Bürgermeister Bernd Schäfer das Bild im Beisein seines Amtsvorgängers Roland Schäfer persönlich aufgehängt. Roland Schäfer ist der vierte Bürgermeister der Stadt Bergkamen. Mit 21 Jahren kommt er auf die längste Amtszeit. Davor war er von 1989 bis 1999 Bergkamener Stadtdirektor
Schalke-Fanclub: Der Förderturm gehört zu Oberaden wie der Eiffelturm zu Paris
Das Schachtgerüst Haus Aden 2 .
„Der Förderturm gehört zu Oberaden wie der Eiffelturm zu Paris“. Mit diesem griffigen Slogan macht sich der Schalke-Fanclub Königsblau Oberaden für den erhalt des Förderturm stark, wenn auch an anderer Stelle. Dazu hat der 1. Vorsitzende des Fanclubs Detlev Thom folgende Erklärung geschickt:
Mit großem Interesse und riesiger Begeisterung haben die Verantwortlichen des Oberadener Schalke-Fanclubs Königsblau Oberaden 2000 die Idee der ehemaligen Bergleute, in Person von Willi Null und Volker Wagner, vernommen, den Förderturm der ehemaligen Schachtanlage Haus Aden als TOR ZUR WASSERSTADT ADEN versetzen zu wollen.
„Eine großartige Idee“, die der Bedeutung des Bergbaus im Ruhrgebiet und vor allem in der Stadt Bergkamen als ehemalige bedeutende und größte Bergbaustadt Europas entspricht.
„Wir alle, und nicht nur die Schalker im Gelsenkirchener Raum, sondern vor allem hier in unserem Ortsteil, sind auf Kohle geboren und dem Bergbau in vielerlei Hinsicht verbunden.
Die Vorstellung, möglicherweise in ein paar Jahren die Wasserstadt unter einem Förderturm zu erreichen, würde viele Menschen mit viel Stolz und Ehre begleiten.“
Die bisher noch geplanten Investitionen in die Verschönerung eines Pumpwerkes als Denkmal für den Bergbau ist für die Schalker indiskutabel. Diese Kosten in Verbindung mit den Kosten eines möglichen geplanten Abrisses des Förderturms könnten gut in die Versetzung des Schachtgerüsts als TOR ZUR WASSERSTADT mit einfließen.
Wir rufen die verantwortlichen Personen und Kommunalpolitiker auf, alles erdenklich Mögliche für den Erhalt des Förderturms zu tun und bei den entsprechenden Instanzen und zuständigen Institutionen Werbung für diese tolle Idee zu machen.
Natürlich hat der Fanclub auch ein Eigeninteresse, denn so ist in seinem Vereinswappen der Förderturm integriert und soll es natürlich auch in der Zukunft sein.
Somit sagen wir den ehemalige Bergleuten und dem Bergbau-Geschichtskreis unsere Unterstützung im Kampf um den Erhalt des Förderturms zu.
Stadtrat wählt Kay Schulte und Marco Morten Pufke zu stellvertretenden Bürgermeistern
Bürgermeister Bernd Schäfer (m.) und seine beiden Stellvertreter Kay Schulte (l.) und Marco Morten Pufke.
Der neue Bergkamener Stadtrat hat am Mittwoch die Arbeit aufgenommen. Nachdem Bürgermeister Bernd Schäfer den Amtseid abgelegt hatte, verpflichtete er die 50 Stadtverordneten, die anschließend Kay Schulte (SPD) und Marco Morten Pufke (CDU) zu stellvertretenden Bürgermeistern wählte.
Gewählt wurden auch die Ortvorsteher für die Stadtteile: Franz Herdring (Bergkamen-Mitte), Michael Jürgens (Oberaden), Klaus Kuhlmann (Rünthe), Rüdiger Hoffmann (Weddinghofen), Rainer Bartkowiak (Overberge) und Dirk Slotta (Heil).
Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung hatte es diverse Gespräche zwischen den Fraktionen über eine mögliche Zusammenarbeit gegeben. Bekanntlich gibt es nach der Wahl am 13. September im Bergkamener Stadtrat keine Mehrheitsfraktion mehr. Ergebnis ist, dass Sozialdemokraten und Grüne enger zusammenrücken.
Rot-Grünes Bündnis
Sie passt auch Bernd Schäfer (l.): die Amtskette des Bürgermeisters. Mit dabei Thomas Hartl (m.) und „Alterspräsident“ Hartmut Ramin, der die Amtseinführung des Bürgermeisters vornahm.
Dies sei keine Koalition mit einem Koalitionsvertrag, erklärten nach der Ratssitzung beide Fraktionsvorsitzende Rüdiger Weiß (SPD) und Thomas Grziwotz (Bündnis 90 /Die Grünen). Man werde sich vorher über Pläne und Anträge informieren. Wenn es aber keine gemeinsame Linie gebe, werde man sich bei anderen Fraktionen Mehrheiten suchen.
Wie diese Zusammenarbeit funktioniert, zeigte bei der Bildung von Ratsausschüssen. SPD und Grüne hatte sich auf zwei zusätzliche Ausschüsse verständig: den Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz sowie den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Dagegen sprach sie allein die wiedergewählte Fraktionsvorsitzende von BergAUF Claudia Schewior aus. So unsicher und unordentlich sei es in Bergkamen nicht, dass dafür ein Ausschuss benötigt werde. Und das wichtige Thema Klimaschutz sollte eine Querschnittsaufgabe für alle Ratsausschüsse sein.
Das neue „Bündnis“ setzte sich bei der Frage die Mitgliedsstärke der Ausschüsse durch. Hier hatte die CDU beantragt, die Zahl der Mitglieder von 17 auf 19 zu erhöhen, damit auch die kleinen Fraktionen in allen Ausschüssen ein Stimmrecht erhalten. Hier setzte SPD-Fraktionschef Rüdiger Weiß einen eigenen Antrag dagegen, der von den Grünen unterstützt wurde, mit dem Ergebnis, dass nur die Mitgliederzahl des Haupt- und Finanzausschusses auf 19 erhöht wird. In die anderen Ausschüsse kann demnach nur die FDP oder „Die Linke“ ein stimmberechtigtes Mitglied schicken. Wer es sein soll, darauf müssen sich diese beiden Fraktionen einigen. Notfalls entscheidet das Los.
Vorher hatte Marc Alexander Ulrich als einziger Jurist im neuen Verwaltungsvorstand erklärt, dass die Gemeindeordnung des Landes NRW jedem Ratsmitglied ein Rederecht in den Ausschüssen zubilligt, ein Stimmrecht haben allerdings nur die Ausschussmitglieder.
Bernd Schäfer verpflichtete die Ortsvorsteher.
Rüdiger Weiß neuer SPD-Fraktionschef – Kevin Derichs neue Fraktionsgeschäftsführer
Von links Monika Wernau, Rüdiger Weiß, Julian Deuse, Dieter Mittmann und Kevin Derichs
In der gestrigen konstituierenden Sitzung der Bergkamener SPD-Fraktion wurde Rüdiger Weiß einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Seine Stellvertreter*innen, ebenfalls einstimmig gewählt, sind Monika Wernau, Julian Diese und Dieter Mittmann.
Zum neuen Fraktionsgeschäftsführer der Bergkamener SPD-Fraktion wurde Kevin Derichs einstimmig gewählt.
Thomas Heinzel führt die CDU Fraktion
In der konstituierenden Fraktionssitzung am Dienstag hat die neue CDU Fraktion Thomas Heinzel als Fraktionsvorsitzenden einstimmig bestätigt.
Zum 1. Stellvertreter wurde Stephan Wehmeier und zur 2. Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Martina Plath gewählt. Die Geschäfte der Fraktion führt Annette Adams. Alle wurden einstimmig gewählt und freuen sich auf die kommenden Aufgaben.
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen wählt Thomas Grziwotz zum neuen Fraktionsvorsitzenden
Übergabe des grünen Staffelstabs: der bisherige Fraktionsvorsitzende Jochen Wehmann (l.) und der neue Thomas Grziwotz.
In ihrer konstituierenden Fraktionssitzung am Montag, den 02.11.2020 hat die neue Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Bergkamen Thomas Grziwotz als Fraktionsvorsitzenden und Lucie Kleinstäuber als stellvertretende Fraktionsvorsitzende gewählt. Mit insgesamt acht Ratsfrauen und -männern ist diese Fraktion die größte, die bisher im Rat der Stadt Bergkamen für grüne Kommunalpolitik gewählt wurde. Elke Grziwotz wurde im Amt als Fraktionsgeschäftsführerin bestätigt.
Der bisherige Fraktionsvorsitzende, Jochen Wehmann, überreichte dem neuen Vorsitzenden symbolisch einen grünen Staffelstab als Zeichen der Weiterführung grüner Politik in der neuen Ratsperiode und gab ihm und den übrigen grünen Stadtverordneten die besten Wünsche mit auf den Weg.
Thomas Grziwotz versicherte, die grüne Politik seines Vorgängers fortzusetzen und dankte ihm für seine engagierte Arbeit.
Angelika Lohmann-Begander Vorsitzende der FDP-Fraktion
Auf dem Foto von links: Rainer Seepe, Stefan Heßler, Angelika Lohmann-Begander, Volker Totzek, Sebastian Knuhr, Marion Kuehn-Seepe und Wolfgang Alph.
Unter dem Motto „endlich wieder als Fraktion im Rat“ trafen sich die Bergkamener Liberalen am Montagabend im Ratssaal. Nach der erfolgreichen Kommunalwahl trat die neue Fraktion der FDP erstmals zusammen. Angelika Lohmann-Begander ging als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf und wird auch zukünftig den Fraktionsvorsitz übernehmen. Ergänzt wird die Fraktion durch ihren Stellvertreter Sebastian Knuhr. Die Fraktionsgeschäftsführung übernimmt ab sofort Rainer Seepe. Alle drei wurden hierbei einstimmig in ihre Ämter gewählt und freuen sich auf die kommenden Aufgaben.
Oliver Schröder Vorsitzender der Fraktion „Die Linke“
In der konstituierenden Fraktionssitzung von „Die Linke“ wurde Oliver Schröder einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Till Peters, der das zweite Mandat von Naya Wohlgemuth übernommen hat, wird künftig auch als Fraktionsgeschäftsführer fungieren.
Die erweiterte Fraktion bilden Katja Wohlgemuth, die Co-Sprecherin des Ortsverbandes, sowie Ulrich Wohlgemuth und Timo Putzer.
Offiziell im Amt: Landrat Mario Löhr nimmt Arbeit auf
Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke begrüßte stellvertretend für viele den neuen Landrat Mario Löhr vor dem Kreishaus Unna. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Er war Bürgermeister von Selm, ist ein Macher – entschlossen zudem. Anfang des Jahres warf Mario Löhr seinen Hut in den Ring, um Landrat des Kreises Unna und damit Nachfolger von Michael Makiolla zu werden. Bei der Kommunalwahl im September war das Ziel erreicht, nun hat der neue Leiter der Kreisverwaltung und Kreispolizeibehörde seine Arbeit aufgenommen.
Mario Löhr ist Jahrgang 1971. Er wurde in Werne geboren, wuchs dort auf und lebt inzwischen mit seiner Familie in Selm. Löhr ist gelernter Industriemechaniker im Bergbau, wechselte später zu Remondis und ließ sich berufsbegleitend zum Bürokaufmann ausbilden. Löhr war Kaufmännischer Leiter und zuletzt Prokurist des Unternehmens, bevor er 2009 zum Bürgermeister von Selm gewählt wurde. Die nun beginnende Wahlperiode dauert bis 2025.
Viel vor in den kommenden Jahren
Löhr unterstreicht: „Der Kreis Unna verfügt über eine leistungsfähige Verwaltung. Darauf verlasse ich mich, denn wir haben viel vor in den kommenden Jahren. Wir werden manches anders machen – ich bitte Sie, nehmen Sie das als Chance, dann werden wir gemeinsam Erfolg und Spaß an der Arbeit haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Am Morgen begrüßte Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke den neuen Chef im Kreishaus stellvertretend für das ganze Haus. Nachmittags wird Mario Löhr dann in der konstituierenden Kreistagssitzung vereidigt und damit offiziell ins Amt eingeführt. PK | PKU
Stadtrat billigt die neuen Pläne für die Nachfolgenutzung der Turmarkaden
So könnte das neue „Berg-Karree“ mit Blick von der Töddinghauser Straße aussehen.
Mit großer Mehrheit hat der Bergkamener Stadtrat die neuen Pläne für die Nachfolgenutzung des ehemaligen Turmarkaden-Geländes gebilligt. Dies bedeute aber nicht, dass eine Baugenehmigung beschlossen worden sei, betonte 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters.
Das weiß auch der Architekt Dirk Eicker, der seinen Entwurf des „Berg-Karrees“, so der vorläufige Arbeitstitel des Projekts vorgestellte hatte. „Wir sind flexibel“, erklärte er. Schließlich plane man jetzt nicht mehr einen großen Baukörper, sondern vier fünfgeschossige Baukörper mit 115 Wohnungen mit einer Fläche von 55 bis 95 Quadratmetern. Sie seien wie der Komplex insgesamt barrierefrei. Einige sollen sogar Rollstuhl-gerecht werden. In den Erdgeschossen wird es Ladenlokale geben für Geschäfte und für Gastronomie. Zwischen den Baukörpern sind Plätze, ein kleiner Park und auch Stellplätze für Autos vorgesehen. Der größte der Pkw, rund 550, soll aber in einer großen Garage verschwinden.
Die Flexibilität betonte Eicker, als er auf die Kritik einiger Nutzer des bestehenden Ärztehauses angesprochen wurde, ausgerechnet in der unmittelbaren nähe einen der vier Baukörper als neues Ärztehaus mit Apotheke, Sanitärhaus und Hörgeräteakustiker zu planen. Offensichtlich sind auch andere Nutzungen dieses Gebäudes denkbar.
Bürgermeister Roland Schäfer erklärte, dass er diese Kritik nicht nachvollziehen könne. Bei ihm seien andere Nutzer des Ärztehauses vorstellig geworden, die sich über den Zustand des bestehenden Gebäudes beklagten und nach Möglichkeiten für einen Neubau fragten. Er habe dann diese Anregung an den Investor des künftigen „Berg-Karrees“ weitergegeben.
Eine andere Kritik bezieht sich auf das Projekt insgesamt: in den sozialen Medien und vom Eigentümer des Kaufland-Gebäudes. Hier lautet die Befürchtung, dass die Konkurrenz auf der anderen Seite der Töddinghauser Straße in eine wirtschaftliche Schieflage bringen könnte.
Dirk Eicker erklärte hierzu, dass renommierte Gutachter inzwischen belegt hätten, dass Kaufland wegen des neuen Projekts keine negativen wirtschaftlichen Folgen fürchten müsse. 1. Beigeordneter Dr. Hand-Joachim Peter verwies in diesem Zusammenhang auf das mit allen Nachbarstädten abgestimmte regionale Einzelhandelskonzept. Das billige Bergkamen an dieser Stelle eine Einzelhandelsfläche von 20.000 Quadratmeter zu. Tatsächlich sollen nur noch 5800 Quadratmeter dafür genutzt werden.
Zur Ratssitzung war auch ein Vertreter des künftigen Hauptmieters, der L. Stroetmann GmbH & Co. KG, gekommen, die im „Berg-Karree“ auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern künftig einen EDEKA-Laden betreiben will.
Der November wird noch stiller: Die neuen Corona-Regeln in NRW
Keine Martinsumzüge, kein Start in die Karnevalssession, keine Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag, keine Konzerte, keine Ausstellungen, kein Kabarett: Vieles, was sonst in Bergkamen den November geprägt hat, wird diesmal nicht möglich sein sein. So gilt ab dem 2. November nach der neuen Corona-Schutzverordnung grundsätzlich in allen Gebäuden in NRW mit Kunden- und Besucherverkehr eine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske. Eine weitere wichtige Botschaft der neuen Verordnung lautet: Um die Infektionswelle zu brechen, müssen im November alle nicht auf Schule und Ausbildung sowie Beruf bezogenen Kontakte soweit wie möglich reduziert werden.
Konkret heißt das:
Treffen im öffentlichen Raum sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Mehr als zehn Personen sind aber auch in diesen Fällen nicht erlaubt.
Für den privaten Bereich gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, Kontakte mit haushaltsfremden Personen gänzlich zu meiden und dort, wo das nicht möglich ist, die AHA-Regel zu achten.
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Übernachtungen im Rahmen von Reisen, die vor dem 29. Oktober angetreten worden sind, sind hiervon nicht betroffen. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.
Gastronomische Betriebe sind zu schließen. Ausgenommen ist die Lieferung oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung und Freizeitgestaltung dienen, sind abzusagen.
Zu schließen sind:
Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Trödelmärkte
Kinos, Freizeitparks, zoologische Gärten und Tierparks und andere Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
Spielhallen und –banken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter Ausnahme des Individualsports im Freien
Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
Untersagt sind zudem körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme des Friseurhandwerks und der Fußpflege sowie medizinisch notwendiger Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Auch wenn es für die geschlossenen Betriebe großzügige Entschädigungsregelungen geben wird, sind unsere Maßnahmen gravierend – das ist uns bewusst. Sie treffen viele Betriebe, die in den letzten Monaten hart gearbeitet haben, um ihre Kunden und Gäste vor dem Virus zu schützen. Wir sind aber überzeugt, dass der Schaden für Gastronomie, Kultur, Sport und Freizeitbranche um ein Vielfaches schlimmer ausfallen wird, wenn es uns jetzt nicht gelingt, die Ausbreitung des Virus durch einen Akt entschlossenen Handelns einzudämmen.” Die neue Coronaschutzverordung bleibt bis zum 30. November in Kraft und kann hier heruntergeladen werden.