Impfzentrum Kreis Unna: Bis Weihnachten soll alles fertig sein

Die Kreissporthalle II an der Plantanenallee in Unna. Foto Anita Lehrke / Kreis Unna

53 Impfzentren sollen in NRW entstehen. Auch im Kreis Unna laufen die Planungen für ein Impfzentrum bereits auf Hochtouren: In der neuen Kreissporthalle II an der Platanenallee werden fünf Impfstraßen eingerichtet. Ziel ist, noch vor Weihnachten alles fertig zu haben, um mit den Impfungen beginnen zu können, sobald der Impfstoff bereitgestellt werden kann.

„Der Kampf gegen die Corona-Pandemie hat für mich oberste Priorität“, sagt Landrat Mario Löhr. „Die Impfung bedeutet für viele Menschen Hoffnung auf das Ende der globalen Pandemie. Wir im Kreis Unna unterstützen das Land bei der gewaltigen Aufgabe gerne, viele Millionen Menschen gegen das Virus zu impfen und die dafür notwendigen Strukturen zu schaffen.“

Praktische Lösungen gefragt
Konkret soll im Kreis Unna ein Impfzentrum entstehen. Auch mobile Einheiten sollen eingesetzt werden, um Personen zu impfen, die nicht ins Zentrum kommen können. Als Standort des Impfzentrums ist die neue Kreissporthalle an der Platanenallee in Unna ausgewählt worden. Der Vorteil: Das Gebäude gehört dem Kreis Unna, ist barrierefrei und Erfahrungen aus dem Aufbau des benachbarten Testzentrums lassen sich dabei verwerten.

Die Kreissporthalle ist zwischen 2017 und 2019 neu errichtet worden. Im Frühjahr 2019 konnte sie zum ersten Mal genutzt werden. Neben der Kreissporthalle steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Auf rund 1.600 Quadratmetern sollen fünf Impfstraßen entstehen. Das heißt, dass an fünf Plätzen gleichzeitig Impfungen vorgenommen werden können. Außerdem wird es Einlasskontrollen, einen Anmeldebereich und einen Raum zur Nachbeobachtung geben.

Impforganisation
Während das Land NRW verantwortlich für den Gesamtprozess, die Lagerung und Distribution des Impfstoffs ist, kümmert sich der Kreis Unna um das Personal für die Registrierung der Impflinge, Sicherheitsmaßnahmen vor Ort und das Gebäude.

Auch die Kassenärztliche Vereinigung hilft, die Mammutaufgabe zu stemmen: Sie stellen das medizinische und nichtärztliche Fachpersonal zur Impfung und Dokumentation, verantworten die medizinisch-fachliche Leitung und stellen die Aufklärungs- und Einwilligungserklärungen zur Verfügung. Auch die Hard- und Software zur Erfassung und Verarbeitung der Patientendaten kommt von dort, ebenso wie die Einsatz-Planung der mobilen Impfteams.

„Die Rekrutierung des ärztlichen und nicht-ärztlichen Personals läuft auf Hochtouren und wir freuen uns über die vielen Helfer, die sich bereits bei uns gemeldet und ihre Unterstützung angeboten haben. Vor uns liegt eine herausfordernde Zeit, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese meistern werden. Der Kreis Unna und die KVWL arbeiten bei der Einrichtung des Impfzentrums Hand in Hand, was die Voraussetzung für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Impfungen ist“, erklärt Dr. Prosper Rodewyk, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Dortmund.

Die Kosten für den Impfstoff, der an geeigneten Standorten in der Region gelagert werden soll, will die Bundesregierung zu 100 Prozent übernehmen. Die Kosten für die Einrichtung des Impfzentrums wollen sich Bund und Land teilen.

Ausführliche Informationen zur Impforganisation sind auch unter https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung zu finden. Die Bundesregierung informiert unter www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen ausführlich zum Thema „Impfen“. PK | PKU




Aktionskreis Wohnen und Leben: Stolpersteine für Bergkamen

Der Aktionskreis „Wohnen und Leben Bergkamen e.V.“ hat bei Bürgermeister Bernd Schäfer die Verlegung von sieben Stolpersteinen im Stadtgebiet beantragt. Mit der Initiative würde sich Bergkamen erstmals am Erinnerungsprojekt der Stolpersteine beteiligen, das der Aktionskünstler Gunter Demnig Anfang der 1990er Jahre ins Leben gerufen hat. Zwischenzeitlich erinnern mehr als 75.000 dieser Steine an das Schicksal der im Nationalsozialismus verfolgten Menschen. Grundsätzlich ist das Erinnerungsprojekt allen Opfergruppen gewidmet, häufig wird es mit den verfolgten Juden assoziiert. Zumeist erfolgt die Verlegung eines Stolpersteins am letzten freiwillig gewählten Wohnsitz. „Im Kreis Unna finden sich Stolpersteine in allen Kommunen, nur Bergkamen hat sich bisher nicht daran beteiligt“, sagt Karlheinz Röcher, der Vorsitzende des Aktionskreises, „Das soll sich nun ändern.“

Der Antrag sieht vor, vier Stolpersteine für die jüdische Familie Hertz vor dem Textilgeschäft in der Präsidentenstraße zu verlegen, das ihr bis 1938 gehörte. Durch den Verkauf des Hauses wurde die Flucht der Familie in die Vereinigten Staaten finanziert. In Overberge will der Aktionskreis mit einem Stolperstein an den Juden Max Herrmann erinnern, der für mehrere Jahre in Werne-Stockum untertauchte und so dem Holocaust entkam. In Rünthe soll ein Stein in der Westfalenstraße für August Kühler verlegt werden. Er überlebte das Konzentrationslager Börgermoor und wurde 1963 letzter Bürgermeister der Altgemeinde. Ebenfalls in Rünthe ist in der Glückaufstraße ein Stolperstein für den früheren KPD-Funktionär Ernst Bronheim vorgesehen. Er kam am 15. April 1933 im KZ Brauweiler ums Leben.

Karlheinz Röcher vom Aktionskreis hofft, dass die Stadtverwaltung das Vorhaben unterstützt und zügig eine Genehmigung erteilt. In der Regel werden die Stolpersteine auf öffentlichem Grund verlegt, zumeist auf dem Gehweg. „Um einen Termin mit dem Künstler Gunter Demnig würden wir uns kümmern. Unser Aktionskreis würde auch eine würdige Zeremonie organisieren. Vielleicht kann man eine weiterführende Schule für das Programm gewinnen“, erläutert Röcher. Finanzieren möchte der Aktionskreis die Stolpersteine durch einen Spendenaufruf. Die Kosten für einen Stein belaufen sich auf 120 Euro. „Die Erfahrung in anderen Städten zeigt, dass das gut klappt.“ Bis der erste Stolperstein in Bergkamen verlegt wird, kann es nach Einschätzung von Karlheinz Röcher noch eine ganze Weile dauern. „Das Erinnerungsprojekt ist so erfolgreich, dass der Künstler vor Ende 2021 sicherlich nicht nach Bergkamen kommen kann“, lautet seine Einschätzung.




Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß lädt zur digitalen Bürgersprechstunde ein

Am Freitag, 11. Dezember, ab 15:00 Uhr und am Sonntag, 13. Dezember, ab 14:00 Uhr lädt der Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß zur Bürgersprechstunde ein. Auf Grund der aktuellen Situation findet diese digital statt. Um die Sprechstunde besser planen zu können ist eine Anmeldung im Wahlkreisbüro per Mail unter marvin.faulstich@landtag.nrw.de oder telefonisch unter 02307/72531 erforderlich.




Schäden am Gebäude: Platanen neben der Stadtbücherei werden Mittwoch gefällt

Neben der Stadtbücherei wächst eine Reihe Platanen, die mit ihren Wurzeln unter das Gebäude gedrungen sind und dort Schäden verursacht haben.

Im Rahmen eines Ortstermines begutachtete die städtische Baumkommission die örtliche Problemsituation und beschloss nach Abwägung aller Möglichkeiten die Fällung der vorhandenen Bäume zur Vermeidung weiterer Schäden. Die Umsetzung dieses Beschlusses der Baumkommission ist natürlich erst in der vegetationsfreien Zeit des Herbstes, in der auch keine Brutgeschäfte in den Bäumen stattfinden, durchführbar. Diese Maßnahme wird daher am Mittwoch den 9.12.2020 umgesetzt. In diesem Zusammenhang wird die Parkstraße von der Stadtbücherei bis zur katholischen St. Elisabethkirche am 9.12.2020 vollständig gesperrt.

Um einen Kahlschlag an dieser Stelle zu vermeiden, sollen die vorhandenen Baumscheiben mit jeweils einem Großstrauch in Form eines Blühgehölzes bepflanzt werden, das mit seinem Wurzelwerk keine derartigen Schäden mehr verursachen kann.

An anderer Stelle werden im Stadtgebiet zusätzlich Bäume für die entfallenden Platanen gepflanzt.




Inzidenzwertberechnung: Kreis Unna veröffentlicht weiter tagesaktuelle Infektionszahlen

Trotz der zeitweisen Abweichungen von den Fallzahlenberechnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird der Kreis Unna weiterhin tagesaktuelle Zahlen zu den Neuinfektionen im Kreisgebiet veröffentlichen. Die Abweichungen hatten in der Vergangenheit immer wieder zu Nachfragen geführt, sind aber durch den zeitlichen Versatz der Meldungen zu erklären.
Im Monatsvergleich sind nur geringe Abweichungen messbar
Auch wenn im direkten Vergleich zum Teil erhebliche Unterschiede bei den Infektionszahlen des Kreises und des RKI zu verzeichnen sind, bleiben im Saldo über längere Zeiträume nur geringfügige Unterschiede. Im gerade zu Ende gegangenen November lagen diese Unterschiede im Tagesdurchschnitt der 30 Tage bei gerade mal 0,6 Fällen, die das RKI weniger meldete als der Kreis Unna. Die ab und an vermuteten erheblichen Unterschiede gibt es also tatsächlich nicht, auch wenn im Tagesvergleich der Eindruck entstehen kann.

Der Kreis Unna berechnet den eigenen Inzidenzwert auf Grundlage der veröffentlichten, tagesaktuellen Zahlen. Maßgeblich dafür ist das Eingangsdatum des positiven Laborbefundes. Die täglich gemeldete Anzahl der Neuinfektionen beinhaltet dabei in der Regel alle Fälle, die am Vortag nach Dienstschluss und am Tag der Veröffentlichung bis 16 Uhr eingegangen sind.

Da die hier gemeldeten Neuinfektionen jedoch erst an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) und von dort an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt werden können, wenn bestimmte, zusätzlich zum Laborbefund zu erhebende bzw. noch zu ermittelnde Informationen zum Fall vorliegen (z.B. Erkrankungsbeginn, Symptomatik, etwaige Zuordnung zu einem überregionalen Herd/Cluster), kann es – unter Umständen auch über einen Zeitraum von mehreren Tagen – zu Differenzen bei der Anzahl der täglich gemeldeten Fälle und somit auch in der aus diesen Fällen berechneten 7-Tages-Inzidenz kommen. Die entsprechenden Übereinstimmungen der Zahlen stellen sich entsprechend verzögert in den Berechnungen des RKI dar.

Zahlen des Kreises bringen Klarheit über die aktuelle Lage
Mit der Veröffentlichung tagesaktueller Zahlen stellt der Kreis Unna sicher, dass die Bevölkerung schnell über die aktuelle Lage informiert ist. Sie dienen im Übrigen nicht zur Vorbereitung oder Rechtfertigung von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung.

Im Hinblick auf die mittel- und langfristig bedeutsamen Informationen sind die vom LZG/RKI veröffentlichten Werte damit (unter wissenschaftlichen und statistischen Aspekten gesehen) umfassender und aussagekräftiger als die werktäglich vom Kreis Unna veröffentlichten Fallzahlen, sie spiegeln aber durch die Rückrechnung bzw. nachträgliche Erfassung eben nicht das tagesaktuelle Infektionsgeschehen im Kreis Unna wider.

Hinweise zum Meldeverzug finden sich auch beim RKI (unter http://corona.rki.de im Disclaimer) und LZG (https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/meldewesen/infektionsberichte/corona_infektionsbericht/index.html unter Hinweise). Dieser Hinweis auf die offiziellen Zahlen vom RKI und LZG ist auf der Kreisseite seit Anfang Mai zu finden und ist zudem direkt dauerhaft unter den Zahlen zu finden. PK | PKU




Die ersten Laptops für Lehrkräfte sind da – iPads kommen später

 

Die ersten Laptops für Bergkamener Lehrerinnen und Lehrer sind da. Da Foto zeigt von links Dirk Bläsing, Sachgebietsleiter, Andreas Kray, Amtsleiter Schulverwaltungsamt, Philipp Osterwald
hinten: Beigeordnete Christine Busch. Foto Stadt Bergkamen

Die ersten Laptops sind da, zumindest für die Lehrerinnen und Lehrer an den Bergkamener Schulen. Sie werden in den nächsten Tagen ausgeliefert.

Im Juli dieses Jahres hat das Land beschlossen, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen in NRW mit digitalen Endgeräten auszustatten. Beides soll einen reibungslosen Unterricht auch im Falle eines Lockdowns ermöglichen.

Die Stadt Bergkamen hat noch Ende Juli die Anträge an das Land gestellt. Immerhin geht es um Geräte für über eine halbe Million Euro.

Bestellt worden sind dann im September – nach Absprache mit den Schulen und Durchführung der erforderlichen Ausschreibungen – rd. 1.060 iPads und 67 Laptops. Letztere und 320 der iPads ausschließlich für die Lehrkräfte.

Erfreut zeigt sich Bergkamens für den Schulbereich zuständige Beigeordnete Frau Christine Buch darüber, dass wenigsten die 67 Laptops für die Lehrkräfte in dieser Woche geliefert worden sind. Sie werden aktuell im Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport inventarisiert und mit den vom Land vorgegebenen Hinweisen auf den Fördermittelgeber beklebt. Dann erfolgt schnellstmöglich die Ausgabe an die Schulen.

„Die Lieferung der iPads war für November zugesagt. Bei der großen Anzahl der benötigten Geräte – allein in NRW sicherlich über 15.000 Stück – hat uns unser Lieferant klar gesagt, dass es zu Lieferverzögerungen kommen wird. Ich hoffe, dass die Geräte in den nächsten Tagen kommen und an die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ausgegeben werden können“, so Christine Busch.

Die Stadt Bergkamen muss diese Beschaffungen im Übrigen komplett vorfinanzieren und erhält die entsprechende Zuwendung des Landes, wie die anderen Kommunen in NRW im Nachhinein.




Coronavirus; 10 weitere Todesfälle im Kreis Unna – 25 neue Infektionen in Bergkamen

Es gibt zehn weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit Corona stehen. Verstorben sind eine Frau aus Lünen im Alter von 85 Jahren am 4. Dezember, eine Frau aus Lünen im Alter von 89 Jahren am 5. Dezember, ein Mann aus Lünen im Alter von 78 Jahren am 13. November, eine Frau aus Bönen im Alter von 86 Jahren am 5. Dezember, ein Mann aus Werne im Alter von 84 Jahren am 6. Dezember, eine Frau aus Werne im Alter von 94 Jahren am 6. Dezember, ein Mann aus Lünen im Alter von 66 Jahren am 6. Dezember, eine Frau aus Schwerte im Alter von 88 Jahren am 6. Dezember, ein Mann aus Werne im Alter von 74 Jahren am 6. Dezember und ein Mann aus Werne im Alter von 80 Jahren am 4. Dezember. Im Zusammenhang mit Corona sind damit insgesamt 117 Menschen aus dem Kreisgebiet verstorben.

Über das Wochenende und heute sind 248 neue Corona-Fälle im Kreis Unna gemeldet worden, darunter 25 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 7.319 Fälle gemeldet worden (1029 in Bergkamen). 382 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen (21 in Bergkamen). Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 1.800 (in Bergkamen 261). Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Sie wird dort wie auch vom Robert-Koch-Institut mit 174,7 angegeben (+25.3).




Nachbarstadt Kamen verschärft Coronaregeln: Ab sofort Maskenpflicht in der Innenstadt

Bis auf Widerruf ist mit Wirkung vom 03.12.2020 im Freien an nachfolgend bezeichneten Orten im Stadtgebiet Kamen in der Zeit von 7.00 bis 22.00 Uhr verpflichtend eine Alltagsmaske (textile MundNase-Bedeckung, Schal, Tuch oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen) zu tragen:

Bereich der Fußgängerzone in der Innenstadt:
Adenauerstraße 2-16 und Kämerstraße 14 (Brumberg)
Kampstraße 4-6 (bis Nordstraße 8), 8 (südl. Bereich) und 21-23
Markt 15-24
Marktstraße 1-7
Weerenstraße 1-2
Weststraße 1-23 und 64-90
Willy-Brandt-Platz 1-16
Sparkassenplatz 1

Die Pflicht zum Tragen der Alltagsmaske gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt, Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in Einsatzsituationen sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können; die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen
vorzuzeigen ist.

Die Alltagsmaske kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung, auf behördliche oder richterliche Anordnung oder aus anderen Gründen (z. B. Vortragstätigkeit, Redebeiträge mit Mindestabstand zu anderen Personen bei zulässigen Veranstaltungen und so weiter, Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen, zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken) erforderlich ist.




Coronavirus: DIE LINKE fordert die Anschaffung von Luftfiltern für Bergkamener Schulen

Die Fraktion DIE IINKEN fordert die Anschaffung von Luftfiltern für Klassen- und Kursräume der Grund- und weiterführenden Schulen in Trägerschaft der Stadt Bergkamen. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion in die nächste Ratssitzung einbringen.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Oliver Schröder: „Nicht zuletzt hat Frau MdB Nicole Gohlke für die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag die Aufnahme von mobilen Luftfiltern für Schulen und Kitas in Förderprogramme der Bundesregierung gefordert. Denn Studien der Goethe-Universität zu Frankfurt und der Universität der Bundeswehr in München haben die Funktionalität der Lüftungsanlagen ab der Filterklasse HEPA (H13) nachgewiesen.

Auch wenn das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin keine Strategie hat, um Luftfilter flächendeckend in Schulen und Kindertagesstätten einzusetzen, so gehört Nordrhein-Westfalen zu den vier Bundesländern, die bereits entsprechende Förderprogramme ins Leben gerufen haben. Hiervon profitiert natürlich die Bergkamener Stadtkasse, die durch die zwingend erforderliche Maßnahme zum Schutze der Schüler*innen nicht zu stark belastet wird.




Aktion vor „HausFRIEDEN“ am Tag der Menschenrechte: Man lässt keine Menschen ertrinken

 „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ Unter dieser Überschrift läuft am 10. Dezember 2020 von 10 bis 12 Uhr vor dem „HausFRIEDEN“ an Präsidentenstraße die Aktion „1.319 Boote falten – in Gedenken an die Toten im Mittelmeer“, die von der Ev. Frauenhilfe in Westfalen initiiert worden ist.

Dazu erklärt die Frauenhilfe: „Jedes Menschenleben ist wichtig und muss gerettet werden. Solange tagtäglich Menschen im Mittelmeer sterben, müssen Zivilgesellschaft und Kirchen das Versagen der europäischen Staaten anklagen und so viele Geflüchtete wie möglich aus dem Mittelmeer retten. Nur wenn es mehr Rettungsschiffe gibt, die Menschen aus Seenot retten, können wir das Sterben im Mittelmeer beenden.

Im Gedenken an die Verstorbenen und aus Solidarität mit den Seenotrettenden rufen wir dazu auf, aus Zeitungspapier Boote zu falten. Die Boote stehen für die Menschen, die 2019 im Mittelmeer ihr Leben verloren haben und die durch ein Schiff hätten gerettet werden können

Die evangelische Frauenhilfe von Westfalen ruft zum Mitmachen auf 1.319 Schiffchen sollten es mindestens je Ort werden, denn so viele Menschen fanden nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe im Jahr 2019 den Tod beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu flüchten.“

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. An diesem Tag, am Donnerstag, 10.12.2020, sollen die Boote auf öffentlichen Plätzen zu sehen sein, der Toten gedacht und auf den Skandal um die zivile Seenotrettung und die Situation im Mittelmeer hingewiesen werden.. Natürlich können auch schon fertige Papierschiffe mitgebracht werden.




Kreis macht Betriebsferien: Regelung zu Öffnungszeiten

Die Kreisverwaltung macht Betriebsferien. Von einschließlich Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis einschließlich Sonntag, 3. Januar 2021 bleiben die Türen der Kreishäuser in Unna und Lünen und alle anderen Nebenstellen geschlossen. Terminbuchungen sind für diese Tage ausgesetzt. Der erste Öffnungstag im neuen Jahr ist Montag, 4. Januar 2021.

Von der Regelung ausgenommen sind die Rettungsleitstelle, der Kreisbauhof und Mitarbeiter mit Rufbereitschaft. Notdienst-Erreichbarkeiten von Dienststellen des Kreises sind – wie auch an normalen Wochenenden oder Feiertagen – über die Rettungsleitstelle oder die Polizeidienststellen sichergestellt. Unverzichtbare Arbeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie werden ebenfalls weiterhin durchgeführt.

Zulassungsstelle geschlossen
Ebenfalls geschlossen bleibt die Zulassungsstelle. Der letzte Öffnungstag ist Mittwoch, 23. Dezember. Da an diesem Tag erfahrungsgemäß mit einem hohen Arbeitsaufkommen zu rechnen ist, empfiehlt die Zulassungsstelle Autohäusern, Händlern und Zulassungsdiensten, Tageszulassungen spätestens bis Dienstag, 22. Dezember zu beantragen und die nötigen Unterlagen einzureichen. Eine Annahme am 23. Dezember ist nicht möglich, da eine abschließende Bearbeitung nicht mehr sichergestellt werden kann.

Mehr Informationen zu den Öffnungszeiten finden sich unter www.kreis-unna.de. PK | PKU