Digitale Veranstaltung zum Thema „Geschlechterrollen in der Corona-Zeit: Tragen Frauen die größere Last“

Josephine Ortleb. Foto: SPD

Frauen leisten in der Pandemie den Großteil der Sorgearbeit. Damit die Krise nicht zu einer Renaissance überholter Rollenbilder führt, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion u.a. weiter für einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und mehr Frauen in Führungspositionen ein.

Unter dem Titel „Geschlechterrollen in der Corona-Zeit: Tragen Frauen die größere Last?“ veranstalten der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und seine Fraktionskollegin Josephine Ortleb, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, am Sonntag, 7. März, um 10.30 Uhr einen digitalen Fraktion vor Ort-Dialog. Gemeinsam mit Anke Jauer von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna diskutieren die beiden Politiker die Rolle der Frauen in der Corona-Krise und laden interessierte Teilnehmer*innen zu einem Meinungsaustausch ein.

Die SPD-Bundestagsfraktion nutzt für die Veranstaltung das Videokonferenzsystem Cisco Webex. Teilnehmen kann man per Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. Auch eine telefonische Teilnahme ist möglich. Die Einwahlnummer erhalten Interessierte nach ihrer Anmeldung per E- Mail.
Anmeldungen unter dem folgenden Link: https://www.spdfraktion.de/termine/2021-03-07-geschlechterrollen-corona-zeit




Digitale Bürgersprechstunde des SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil am Samstag

Am kommenden Samstag, den 5. März, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12 Uhr bietet der SPD-Ratsherr aus Weddinghofen, Knut Bommer, die zweite Digitale Bürgersprechstunde für Interessierte Bürgerinnen und Bürge  in diesem Jahr an.

Knut Bommer wird in der genannten Zeit unter 02306 3024469 bzw. +49 172 2440238 für Anregungen oder Kritik telefonisch zur Verfügung stehen. So lange das gewohnte Format der AnsprechBar vor Ort in Weddinghofen durch die CoVid 19 Pandemie nicht stattfinden kann, bietet die örtliche SPD den Weddinghofener Bürgerinnen und Bürgern diesen Service alle vier Wochen am ersten Samstag des Monats an, um auch in Pandemie Zeiten miteinander im Gespräch zu bleiben. 




Tarifvertrag in der Altenpflege gescheitert – Oliver Kaczmarek: „Chance zur Aufwertung von Pflegeberufen vertan“

Oliver Kaczmarek

Fehlende Pflegeplätze, prekäre Arbeitsbedingungen und eine schlechte Bezahlung – der Handlungsbedarf in der Pflege bleibt groß. Durch das Verhindern eines flächendeckenden und allgemeinverbindlichen Tarifvertrags durch die kirchlichen Arbeitgeber bleibt nun ein weiteres Problem bestehen. „Das ist ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege“, kommentiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek das Scheitern der Allgemeinverbindlichkeit, „es reicht nicht, Pflegekräften vom Balkon aus zu applaudieren. Die Arbeit in der Pflege ist wichtig und das muss sich auch am Ende des Monats für die Beschäftigten auszahlen.“

Um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, wurden auf Drängen der SPD-Bundestagsfraktion unterschiedliche Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht. Schwerpunkt dieser Bemühungen war eine Verbesserung der Entlohnung, indem einerseits die Bezahlung nach Tarif gestärkt und andererseits ein Pflegemindestlohn dort eingeführt wurde, wo nicht nach Tarifverträgen bezahlt wird. Die Einführung eines flächendeckenden und allgemeinverbindlichen Tarifvertrages sollte ein weiterer Baustein sein, um die Beschäftigungsverhältnisse in der Pflege zu verbessern. Dieser Tarifvertrag wurde über mehrere Jahre vorbereitet. Doch am vergangenen Donnerstag hatte die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas den zwischen dem Bundesverband der Arbeitgeber in der Pflegebranche und der Gewerkschaft ver.di ausgehandelten Tarifvertrag überraschend abgelehnt und so die Einführung eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags für die Branche verhindert. „Löhne und Gehälter werden bis auf die Lohnuntergrenzen nicht vom Staat festgelegt, sondern von den Sozialpartnern vereinbart und in Tarifverträgen fixiert. Tarifverträge regeln aber noch mehr als Löhne, nämlich Urlaubstage, Arbeitszeiten und betriebliche Altersversorgung. Hier haben ausgerechnet die kirchlichen Arbeitgeber eine wichtige Chance vertan, die Pflegeberufe aufzuwerten.“, so Kaczmarek.

Der Bundestagsabgeordnete befürchtet, dass sich diese Entscheidung nun als Bumerang erweisen könnte. Kaczmarek: „Gerade hier im Kreis Unna ergibt sich im Hinblick auf den Personalmangel ein dringender Handlungsbedarf.“ Wie der Kreis Unna im Pflegebedarfsplan aus dem vergangenen Jahr schreibt, droht ein „chronischer Personalnotstand in der Altenpflege“. Bis zum Jahr 2030 müsse das Personal nach dem Pflegebedarfsplan um knapp 3.200 Personen ausgeweitet werden. „Ohne eine gerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege werden wir diese Herausforderung aber nicht lösen können“, führt Kaczmarek weiter aus.




Kreis Unna erweitert E-Bike-Flotte in den Radstationen: 80 neue E-Bikes für Alltag und Freizeit

Landrat Mario Löhr übergibt die neuen Räder der Betreibergesellschaft DasDies, die mit Geschäftsführer Maciej Kozlowski (ganz rechts) vertreten ist. Mit dabei der bisherige Verkehrsplaner des Kreises Klaus-Peter Dürholt (3. v.r.) und seine langjährige Chefin Sabine Leiße (l). Für Klaus-Peter Dürholt stellt diese Übergabe die letzte Amtshandlung dar. Er geht zum Monatsende in den Ruhestand.

Fahrradfahren boomt. Vor allem Pedelecs, E-Bikes mit elektrischer Motorunterstützung bis 25 Stundenkilometer, sorgen dafür, dass immer mehr Menschen das Rad als Alternative auch für die alltäglichen Fahrten nutzen. Der Kreis Unna setzt auf diese Entwicklung bei seinen Planungen für einen klimafreundlichen Verkehrsmix. Ein Baustein: Die Mieträder an den zentralen Verkehrsknotenpunkten im Kreisgebiet.

Ab Ende März stehen in den Radstationen des Kreises durchgehend insgesamt 80 neue E-Bikes als Mietfahrräder zur Verfügung. Der Kreis finanziert die Aufstockung der Flotte für vier Jahre. Für 75 Cent pro Stunde können die Räder gemietet werden – nicht nur für Ausflüge, sondern vor allem auch für den Alltagsverkehr.

Das betont Landrat Mario Löhr, der in dem Mietrad-Angebot einen wichtigen Baustein im Mobilitätskonzept des Kreises sieht: „Das Rad ist neben Bus und Bahn und Carsharing ein umweltfreundliches Verkehrsmittel, das wir insgesamt noch weiter stärken und vernetzen wollen.“ Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, erklärte Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der Radstationsbetreiberin DasDies Service GmbH: „Vor acht Jahren hatten wir jährlich noch knapp 300 Fahrradvermietungen pro Jahr. Im vergangenen Jahr waren es schon über 2.000. Ohne den Corona-Effekt, der uns zeitweise zur Schließung von Stationen und Radverleih zwang, wäre die Steigerung noch größer gewesen.“

Gerade die Pedelecs seien gefragt. Und da konnten die Radstationen schon im vergangenen Jahr an vielen Tagen die Nachfrage nicht mehr bedienen: „Unser Flotte mit nur 30 E-Bikes hatte nach sieben Jahren im Betrieb und teilweise über 40.000 Kilometern pro Rad die Lebensdauer überschritten“, sagt Stefan Rose, Leiter der Radstationen der DasDies.

Der Kreis unterstützt die Rundumerneuerung und damit verbunden den Ausbau des Angebots: Die neuen Pedelecs mit leistungsfähigen Motoren und gut dimensionierten 500 Wh- bzw. 625 Wh-Akku sind ab sofort an den Bahnhöfen in Kamen, Lünen, Schwerte, Unna und Werne und in der Lüner City zu mieten – Selm Beifang wird absehbar diese Standorte ergänzen.

Ob Räder verfügbar sind, darüber informiert bisher das Buchungsportal der Stationen unter www.radstation.ruhr. In Kürze sind die E-Bikes ebenso über die fahrtwind-App der VKU zu buchen. Zur Mietradflotte der Radstationen gehören neben den 80 E-Bikes zudem 40 moderne Tourenräder und zwei Top-Mountain-Bikes. Weitere Informationen: www.die-radstationen.de PK l PKU




Pflegebedarfsplan beschlossen: Notstand durch Corona spürbar

Die gute Nachricht zuerst: Mit knapp 56 Prozent sind die meisten Menschen im Kreis Unna, die über 80 sind, nicht pflegebedürftig oder dement. Doch auch im Kreis Unna steigt die Zahl pflegebedürftiger Menschen an. Gleichzeitig wird der Pflegepersonalnotstand spürbar. Besonders deutlich gemacht hat das die Corona-Pandemie.

Eigentlich reicht ein Blick in den Pflegebedarfsplan des Kreises Unna, um festzustellen, dass die Herausforderung immens ist: Es braucht nicht nur deutlich mehr Pflegeheimplätze und Pflege- oder Demenz-Wohngemeinschaften, sondern auch viel mehr Pflegepersonal. Und wenn das sozialpolitische Erfolgsmodell „Ambulant vor stationär“ im Kreis Unna weiter greifen soll, werden auch zahlreiche weitere Tages- und Kurzzeitpflegeplätze sowie Service-Wohnungen für Seniorinnen und Senioren benötigt.

Die beim Kreis angedockte Sozialplanung hat in dem 110-seitigen und vom Kreistag am 25. Februar verabschiedeten Pflegebedarfsplan eine umfangreiche Analyse vorgelegt.

Kernaussagen
Konkret besteht für den Kreis Unna insgesamt ein Bedarf an 336 zusätzlichen Pflegeheimplätzen verteilt auf sieben kreisangehörige Kommunen – und das zusätzlich zu den 195 Plätzen, die sich bereits in der Bauphase befinden bzw. geplant werden. Sie sollen ausgeschrieben werden. Der Bedarf an weiteren 372 Tagespflegeplätzen wird ebenfalls ausgeschrieben.

Klar ist auch: Viele Angehörige, die Pflegebedürftige zu Hause betreuen, wünschen sich mindestens einmal im Jahr eine sorgenfreie Auszeit. Dafür sind langfristig buchbare Kurzzeitpflegeplätze dringend erforderlich. Allerdings fehlt immer noch eine bundeseinheitliche Finanzierungsregelung.

Druck auf die häusliche Pflege
Hilfe und Entlastung wäre gerade in Corona-Zeiten wichtig. Doch das Gegenteil ist eingetreten: „Der Pflegepersonalnotstand ist jetzt mit dieser Pandemie besonders bitter spürbar, insbesondere in Pflegeheimen, aber auch bei ambulanten Diensten“, erklärt Sozialplaner Hans Zakel. „Wenn Tagespflegen mehr oder weniger sämtlich schließen müssen, erhöht auch dies den Druck auf die häusliche Pflegesituation.“ Die begonnene konzertierte Aktion im Kreis gegen den Pflegepersonalmangel müsse weitergeführt werden, so das Plädoyer.

Die Herausforderungen der demografischen Entwicklung mit kurzfristig stark steigenden Zuwächsen der Menschen im hohen Seniorenalter werden im Pflegebedarfsplan dargestellt und bilden die Grundlage für die gesetzliche verbindliche Pflegebedarfsplanung.

Jede Menge Service im Anhang
Der Pflegebedarfsplan ist übrigens nicht nur ein Zahlenwerk und Planungsinstrument für die Fachleute zur bedarfsgerechten nachhaltigen Steuerung und Weiterentwicklung. Er bietet auch jede Menge Service für Ältere und ihre Angehörigen: Im Anhang finden sie die komplette Kreis-Übersicht über alle Angebote, die Senioren im Fall des Falles weiterhelfen – wie z.B. Haushaltsnahe Dienstleistungen, Mahlzeiten-Lieferdienste, Fahrdienste, Tagespflege, Pflege-WGs, Pflegeheime und vieles mehr. Aufgeschlüsselt werden hier unter anderem auch durchschnittliche Pflegesätze, Eigenanteile und weitere Kosten.

Weitere detaillierte Informationen zur Situation im Pflegebereich finden sich im Pflegebedarfsplan Kreis Unna 2020. PK | PKU




Neue Töne und neue Projekte: Bergkamener Integrationsrat hat seine Arbeit aufgenommen

Der neue Integrationsrat hat seine Arbeit aufgenommen (v.l.): Elif Bicak, Zekeriya Kalabalik, Beigeordnete Christine Busch, Leyla Azimi, Xenia Ly Schulz und Bürgermeister Bernd Schäfer (nicht im Bild Sarah Hüsing).

Der neue Bergkamener Integrationsrat hat seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung am Donnerstag standen Wahlen im Vordergrund. 1. Vorsitzender ist Zekeriya Kalabalik. Neue 1. stellvertretende Vorsitzende ist Sarah Hüsing und 2. Stellvertretende Vorsitzende Leyla Azimi.

Leyla Azimi ist auch als beratendes Mitglied in den Bergkamener Jugendhilfeausschuss gewählt worden. Ihre Stellvertreterin in dieser Funktion ist Elif Bicak.

Für den Bergkamener Integrationsrat ist dies ein völliger Neuanfang. Sämtliche Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, die bisher die Arbeit dieses Gremiums trugen, haben sich zurückgezogen und traten nicht mehr zur Wahl des Integrationsrats im September 2020 an. Zum Zuge kam nur die Liste „Vielfalt ist unsere Stärke“.

Unterstützt wird diese Liste von dem Projekt „Bergkamen for all“. Mitglieder dieses Projekt haben bereits im Vorfeld einen Unterstützerkreis gebildet, die zur konstituierenden Sitzung des Integrationsrats am Donnerstag im großen Ratssaal gekommen war. Sie werden auch in Zukunft den neuen Integrationsrat begleiten und bei der Umsetzung der Vorhaben helfen.

Der Vorsitzende Zekeriya Kalabalik machte in seiner „Antrittsrede“ klar, dass sich der Integrationsrat nicht nur personell, sondern auch inhaltlich neu aufgestellt hat. Künftig werde es nicht darum gehen, die Interessen von einzelnen Gruppen in der Bergkamener Bevölkerung zu vertreten, sondern die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger. Eben: „Bergkamen for all“. Und es sollen auch konkrete Projekte umgesetzt werden.

So will sich der Integrationsrat beispielsweise um Verbesserungen beim Spielplatz im Wasserpark kümmern, die allen Kindern zugutekommen. Leyla Azimi regte an, in Zusammenarbeit mit der AWO und dem Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Unna (mit Sitz in Weddinghofen) eine spezielle Förderung von Grundschülern zu organisieren, die noch nicht sehr lange in Bergkamen leben. Die Pandemie habe hier insbesondere die Sprachförderung behindert. Das soll jetzt gezielt behoben werden.

Zum Integrationsrat gehören auch Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen im Bergkamener Stadtrat. Diejenigen, die sich schon seit Jahren im Integrationsrat engagieren, werden sicherlich die neuen Töne und die Projektideen positiv zur Kenntnis genommen haben.




Internetseite zum Breitbandausbau in Bergkamen, Kamen und Bönen jetzt online

Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1Gbit pro Sekunde werden Glasfaser-Netze in Bergkamen, Kamen und Bönen schon bald Schulen, Unternehmen und privaten Nutzern ermöglichen. Die Fortschritte des dazu nötigen Breitbandausbaus in den drei Kommunen sind ab sofort online unter www.breitband-bergkamen.de abrufbar – inklusive Adress-Suche.

So lässt sich die möglicherweise drängende Frage „Bin ich dabei?“ ganz schnell und leicht beantworten. Aber nicht nur das. Mit der Homepage will der Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen den Informationsanforderungen der Bürgerinnen und Bürger und der am Projekt interessierten Unternehmen gerecht werden und sie stets auf dem aktuellen Stand halten. Immerhin erwartet sie alle mit dem Breitbandausbau eine hochwertige und zukunftsfähige Kommunikations-Infrastruktur.

Dazu präsentiert sich die Website sowohl aus technischer, inhaltlicher und optischer Sicht benutzerfreundlich. Das Design der Internetseite ist dabei nur ein Meilenstein im Rahmen der Präsentation des Breitbandangebotes der drei Kommunen: Es erleichtert es den Anwendern, schnell zur gewünschten Information zu finden – ob auf der Suche nach den jeweiligen Ausbaugebieten oder einzelnen Projektbausteinen. Die werden ebenso ausführlich erläutert wie die Breitbandförderung oder die Antwort auf die Frage: „Was sind „Weiße Flecken“?“.

Ein weiterer, zeitgemäßer Vorzug der Seite: Die Webseite ist responsiv. Das Layout passt sich automatisch an jede Bildschirmgröße an, damit Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte überall gleich gut sehen können – auf dem Smartphone, dem Tablet oder am Desktop. Das Webdesign stellt sicher, dass sich das Erscheinungsbild ganz automatisch dem Endgerät des jeweiligen Nutzers anpasst und sorgt so stets für eine einfache Handhabung und ein optimales Online-Erlebnis.

Die neue Website des Eigenbetriebs BreitBand Bergkamen bietet Bürgerinnen und Bürgern, Schulen und Unternehmen viele Informationen, die sie rund um das schnelle Internet benötigen – leicht auffindbar, jederzeit und überall verfügbar. Und die fachlich fundierten Daten sparen langes Suchen und Zeit im Alltag.

Der Weg des Breitbandausbaus in den drei beteiligten Kommunen lässt sich außerdem neben den ausführlichen Informationen zum Fortschritt des Projekts auf der Internet-Seite auch auf Facebook oder Instagram verfolgen.




Stadtbetrieb Entwässerung warnt vor „Kanalhaien“ in Bergkamen

Derzeit sind anscheinend mal wieder so genannte „Kanalhaie“ in Bergkamen unterwegs.  Im Ortsteil Rünthe wurden Hauseigentümer wiederholt angesprochen berichtet der SEB. Die „Kanalhaie“ klingeln an der Haustür oder melden sich telefonisch und geben sich als Vertreter oder Beauftragte des SEB aus. Sie bieten den Hauseigentümern eine günstige Zustands- und Funktionsprüfung in Form einer Kanal-TV-Untersuchung an.

Mit einer Unterschrift erklären sich die Hauseigentümer oft unbewusst bereit, eventuelle Sanierungsarbeiten von dieser Firma ausführen zu lassen. Nachdem von dieser Firma die Kanal-TV-Untersuchung durchgeführt wurde, wird den Hauseigentümern klar gemacht, dass ihre Abflussleitungen undicht seien und diese unverzüglich repariert bzw. saniert werden müssen.

Eine Dokumentation über diese Arbeiten bekommt der Kunde jedoch in aller Regel nicht. Somit hat er keine Möglichkeit, die angeblich notwendigen Arbeiten überprüfen zu lassen. Diese unseriösen Firmen stellen dann häufig ein völlig überteuertes Angebot für die zu sanierenden Grundleitungen aus, welches sich preislich deutlich über dem Marktpreis bewegt.

Durch die im Voraus gegebene Unterschrift sind die Hauseigentümer an dieses Angebot gebunden und die „Kanalhaie“ haben letztlich ihr Ziel erreicht.

Damit Ihnen das nicht passiert, beachten Sie bitte folgendes:

  • Eine Zustands- und Funktionsprüfung kostet zwischen 300,00 € und 1000,00 € (je nach Größe des privaten Abwassernetzes)
  • Von einer Sammelbeauftragung mit hohen Nachlässen sollten Sie absehen, da meist auch hier der nachfolgende Profit durch eine eventuelle Reparatur im Vordergrund steht.
  • Schauen Sie in der Landesliste nach, ob das ausführende Unternehmen / die Person auch ein zertifizierter Sachkundiger ist und dort in der Liste eingetragen ist.
  • Informieren Sie sich vorher genau über die zu erwartenden Kosten.
  • Unterschreiben Sie keinen Vertrag ohne ausführliche Prüfung.
  • Holen Sie sich bei Sanierungsarbeiten an Ihren privaten Abwasserleitungen mindestens ein weiteres Angebot einer Fachfirma ein.
  • Informieren Sie sich beim SEB; Ansprechpartner ist Herr Bräutigam, Tel.: (0 23 07)
    9 65- 3 62.



Ganztägig geschlossen: Bürgerbüro des Kreises Unna bekommt neues Kassensystem

Das Bürgerbüro im Kreishaus Unna bekommt ein neues Kassensystem. Für den Einbau des Automaten, die Installation und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben das Bürgerbüro im Kreishaus Unna und die angeschlossene Zulassungsstelle im Kreishaus Lünen am Mittwoch, 3. März ganztägig geschlossen.

Betroffen sind Dienstleistungen rund um die Fahrzeugzulassung und Führerscheine. Für den 3. März werden keine Termine zur Buchung freigeschaltet. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Ab Donnerstag, 4. März wird das Bürgerbüro wieder im Normalbetrieb laufen. PK | PKU




Fraktion DIE LINKE schreibt Offenen Brief an den RAG-Vorstand zum Abriss des Fördergerüstes auf Haus Aden

Neben BergAUF hatte sich die Fraktion DIE LINKE in der Ratssitzung am 18. Februar für den Erhalt des Schachtgerüsts Haus Aden 2 stark gemacht. Allerdings war schon vorher klar, dass die RAG den Förderturm abreißen will. In einem offenen Brief an den RAG-Vorstandsvorsitzenden Peter Schrimpf und an den RAG-Finanzvorstand Michael Kalthoff fordert DIE LINKE dazu auf, die Erlöse aus dem Verkauf des Gerüsts „nach Abzug aller Kosten“ für wohltätige Zwecke in Bergkamen zur Verfügung zu stellen.

Außerdem fordert die LINKE den RAG-Vorstand auf, sowohl mit der Stadtverwaltung als auch mit den Projekt- und Planungsgesellschaften zu überlegen, wie Bergbaurelikte – insbesondere der Ze­che Haus Aden – in die künftige Wasserstadt Aden eingebettet und integriert werden können“.

Wörtlich heißt es in dem Offenen Brief:

„Sehr geehrter Herr Schrimpf, sehr geehrter Herr Kalthoff,

in den frühen Jahren der einzelnen Ortsteile der Stadt Bergkamen prägten – was für uns jün­gere Generation schwer vorstellbar ist – neun Fördertürme das Stadtbild, wovon in naher Zu­kunft nur noch einer auf Neu-Monopol erhalten bleiben wird.

Ich möchte mit unserem Schreiben aber nicht auf die lange Tradition des Bergbaus in Bergka­men und der damit engen Verbundenheit hinweisen, denn diese sollte Ihnen mindestens so bekannt sein wie uns. Genauso wenig möchte ich auch nicht mit der Kapitalismus-Keule zur großen Konzernscheite ausholen, obwohl ein Erhalt des Förderturms auf Haus Aden durch die RAG AG oder mit Unterstützung der RAG Stiftung möglich gewesen wäre. Auch das ist Ihnen mindestens so bekannt wie uns.

Ich möchte Ihnen mit unserem Schreiben stattdessen einen Vorschlag machen:

Da ihrerseits an dem besagten Fördergerüst keinerlei Interesse besteht – immerhin wurde dies durch die RAG AG recht früh deutlich gemacht – könnten die Erlöse aus dem Verkauf der Bau- ­und Wertstoffe des dann abgerissenen Fördergerüstes nach Abzug aller Kosten für soziale und wohltätige Zwecke in Bergkamen gespendet, zur Verfügung gestellt oder investiert wer­den.

Zu guter Letzt möchten wir Sie auffordern, sowohl mit der Stadtverwaltung, als auch mit den Projekt- und Planungsgesellschaften zu überlegen, wie Bergbaurelikte – insbesondere der Ze­che Haus Aden – in die künftige Wasserstadt Aden eingebettet und integriert werden können, um so einen Brückenschlag von Vergangenheit und Zukunft sowie Erinnerungskultur und Nachnutzung zu schaffen.“




Weddinghofer Ortsvorsteher lädt zur telefonischen Bürgersprechstunde ein

Weddinghofens Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann.

Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen bietet der Ortsvorsteher von Weddinghofen Rüdiger Hoffmann, eine telefonische Bürgersprechstunde am kommenden Samstag, 27. Februar, in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr an.

Wer Sorgen oder Beschwerden hat, wer Hinweise auf Missstände geben oder Verbesserungsvorschläge machen möchte, hat an diesem Tag Gelegenheit, sich unter Tel. 02307 9163990 zu melden. Auch positive Meldungen können gerne mitgeteilt werden.