Pflanztermin im Jubiläumswald abgesagt

Aufgrund der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie sowie der Vorgaben der zur Zeit gültigen Coronaschutzverordnung NRW hat die Stadt Bergkamen auch der Pflanztermin am 3. April 2021 im Jubiläumswald abgesagt werden.

Als Ersatztermin ist die kommende Herbst-Pflanzung am 6. November 2021 vorgesehen. Die bereits eingegangenen Bestellungen (45) behalten Ihre Gültigkeit.




Antrag von BergAUF und Linke im Stadtrat: Bergkamen soll sicherer Hafen werden

Der Kreis Unna hatte sich bereits im Juni vergangenen Jahres mit der Aktion „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ solidarisch erklärt. Die Fraktionen Die Linke und BergAUF stellen nun  in der nächsten Sitzung des Stadtrats den Antrag, dass sich auch Bergkamen zu einem „sicheren Hafen“ für Flüchtende erklären und dem kommunalen Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beitreten soll.

Zur Begründung schreiben beide Fraktionen:

„Auch im Jahr 2020 war das Mittelmeer eine der häufigsten genutzten Fluchtrouten nach Eu­ropa, auf der zivile Seenotrettungsorganisationen wieder tausende Menschen aus Seenot ge­rettet und sicher in europäische Häfen gebracht haben.

Sichere Häfen heißen geflüchtete Menschen auch zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden willkommen und stellen eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unter­bringung von aus Seenot geretteten Menschen sicher. Zudem fordern Sichere Häfen im Na­men ihrer Bürgerinnen und Bürger die Entkriminalisierung der Seenotrettung und neue staat­liche Rettungsmissionen.

Mit Stand des Antragsdatums listet die Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ 234 Land­kreise und Kommunen in ganz Deutschland auf – davon im Kreis Unna lediglich der Kreis selbst und die Stadt Unna – die sich zu sicheren Häfen erklärt haben. Hier könnte die Stadt Bergkamen als zweite Kommune im Landkreis Vorbild für weitere Kommunen sein.

Das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ wurde im Sommer 2019 von 13 Städten auf Initiative der Seebrücke und der Landeshauptstadt Potsdam – die das Bündnis auch koordiniert – gegründet und vernetzt Sichere Häfen untereinander. Mit Stand des Antragsdatums gehören bereits 90 Städte dem Bündnis an und bilden eine starke Gegenstimme zur Abschottungspolitik der Bun­desregierung“.




IGA 2027 mit „Talwunder und Bergwelten“ in Lünen und Bergkamen soll Besucher anlocken

So könnten die Bergwelten auf dem Bergkamener Kanalband aussehen. Grafik: Greenbox

„Talwunder und Bergwelten“, diesen Titel hat das Büro „Greenbox“ ihrem Sieger-Entwurf für den gemeinsamen Beitrag der Städte Lünen und Bergkamen zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 gegeben. Dieser Entwurf hat unter den insgesamt zehn Wettbewerbsbeiträgen die Jury am stärksten überzeugt. Vorgestellt wurde er am Freitag im Rahmen einer Video-Pressekonferenz.

Das „Talwunder“ soll auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Victoria 1/2 entstehen. Erholung und Wellness stehen dort im Vordergrund. Die „Bergwelten“ mit vielen sportlichen Freizeitaktivitäten werden auf dem sogenannten „Kanalband“ in Bergkamen angesiedelt. Hierdurch sollen Areale, die bisher der Bevölkerung verschlossen, wieder zugänglich und erlebbar gemacht werden.

Wer bisher die Diskussionen um die IGA 2027 in Bergkamen verfolgt hat, wird vielleicht überrascht sein: Die Bergehalde Großes Holz spielt bei diesen Planungen nur eine sehr untergeordnete Rolle. Es wird zwar Wegeverbindungen zwischen den „Bergwelten“ und der Bergehalde geben, mehr aber nicht. Das bedeutet auch den gedanklichen Abschied von jener riesigen roten Figur, die 2018 noch der Berliner Landschaftsplaner Manfred Karsch auf die Spitze der Adener Höhe pflanzen wollte. Auf der Bergehalde werde jetzt nur noch nach den Plänen des Landschaftsarchitekten Drecker die Naturarena aufgeschüttet, bestätigte Bergkamens 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters.

Ein Ziel der IGA 2027 sei es, das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt zu machen, betonte die für Umwelt und Grüne Infrastruktur zuständige Beigeordnete beim RVR Nina Frense. Dazu gehört auch, dass bei den Planungen der Klimawandel berücksichtigt wird. Auf den Bergkamener „Bergwelten“ sollen Bäume gepflanzt werden, die auch trockenes und heißes Klima vertragen. Das Oberflächenwasser wird in mehrere Feuchtgebiete geleitet.

Alle Beteiligten zeigten sich davon überzeugt, dass die ruhigeren Angebote in Lünen und die sportlichen in Bergkamen auch touristisch attraktiv seien. Sie lägen in wohnortnähe. Wegen der geringen Anfahrtswege werde ein weitere Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Überhaupt sollten die Besucherinnen und Besucher besser aufs Rad steigen. Über den IGA-Radweg, den das Land fördern will, sei die Distanz von fünf Kilometern zwischen Lünen und Bergkamen schnell und bequem zu überwinden. Zumindest im IGA-Jahr soll es auch Shuttle-Busse und Wasser-Taxis geben, die auf dem Kanal verkehren.

Eine feste Seifenkisten-Bahn, wie sie über Jahre in Bergkamen gefordert wurde, sehen die Greenbox-Pläne nicht vor. Dafür aber Kletterwände, einen Biker-Park und anderes Trendsportarten. Einen großen Vorteil hat das Projekt „Talwunder und Bergwelten“ für die Bürgerinnen und Bürger in Lünen und Bergkamen. An den Eingängen zu den Landschaftsparks werden keine Kassenhäuschen stehen. Für zwei der fünf „Zukunftsgärten“ im Rahmen der IGA 2027 wird kein Eintrittsgeld erhoben.

Der nächste Schritt ist nun das Vergabeverfahren, in das die drei Preisträger einbezo­gen werden.

„Landschaft in Bewegung Hoch aktiv, bewegt entspannt und multimobi/“

Für die Entwicklung des Zukunftsgartens Bergkamen/Lünen wurde 2018 ein Rahmen­konzept erarbeitet, das als Kernbereiche die innenstadtnahe Brache der ehemaligen Zeche Victoria 1/11 in Lünen sowie die Haldenlandschaft am Datteln-Hamm-Kanal (Hal­den Haus Aden 1 + II) in Bergkamen identifiziert hat. Beide Bereiche sind bislang für die Öffentlichkeit gesperrt und aufgrund vielfältiger Zäsuren wie Bahngleise und Stra­ßen, Datteln-Hamm-Kanal und Lippe nur schwer zugänglich, bergen aber ein hohes Erlebnispotential

Die Realisierung des Zukunftsgartens soll den Wandel der Landschaft an Lippe und Kanal zu einem attraktiven und außergewöhnlichen Erholungs- und Erlebnisraum vo­rantreiben. Als thematische Klammer des Zukunftsgartens wurde das Thema „Bewe­gung“ formuliert – und zwar im doppelten Sinne: Einerseits steht Bewegung für den begonnenen Transformationsprozess der Landschaft, der mit der IGA 2027 konse­quent weitergeführt und erlebbar gemacht werden soll. Andererseits sollen die nach Beendigung des Bergbaus neu gewonnenen Potentiale zielgerichtet genutzt werden.

Dabei soll der Wert des Raumes für Naherholung sowie vor allem als touristisches Ziel durch die Entwicklung außergewöhnlicher neuer Nutzungen, Aktivitäts- und Erleb­nisangebote dauerhaft gesteigert werden.

IGA Metropole Ruhr 2027 präsentiert eine ganze Region

Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstel­lung. Hauptstandorte werden fünf so genannte Zukunftsgärten sein. Organisiert wird die Gartenausstellung von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsge­sellschaft, dem Regionalverband Ruhr als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr sowie den Kommunen als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern. Labelgeber ist die Deutsche Bundesgartenschaugesell­schaft mbH.

 




Gemeindeprüfungsanstalt NRW rät der Stadt Bergkamen: Haushaltskonsolidierungskurs konsequent fortsetzen!

Fototermin mit der Gemeindeprüfungsanstalt (v. l.): Manfred Wiethoff (Prüfer der gpaNRW), Stefanie Köster (Prüferin der gpa NRW), Bürgermeister Bernd Schäfer, Silvana Weber (Ausschussvorsitzende), Ralf Oxe (Kommunalaufsicht des Kreises Unna), Heinrich Böckelühr (Präsident der gpa NRW)

Ein siebenköpfiges Prüfungsteam der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (gpaNRW) hat in Bergkamen die Themenbereiche Finanzen, Beteiligungen, Hilfe zur Erziehung, Bauaufsicht, Vergabewesen sowie Interkommunale Zusammenarbeit geprüft. Im Rechnungsprüfungsausschuss wurden jetzt die wesentlichen Ergebnisse durch den Projektleiter Manfred Wiethoff, die gpa-Prüferin Stefanie Köster sowie den Präsidenten der gpaNRW Heinrich Böckelühr vorgestellt. Neben Zahlen, Daten und Fakten zur Entwicklung der Bergkamener Stadtfinanzen liefert die gpaNRW in ihrem Prüfungsbericht auch Feststellungen und Handlungsempfehlungen.

„Die Stadt Bergkamen hat mit mutigen Entscheidungen und zahlreichen eigenen Anstrengungen einen stringenten Haushaltskonsolidierungskurs umgesetzt. Die positive Entwicklung ist im Haushalt deutlich sichtbar und hat zum Verlassen des Haushaltssicherungskonzeptes 2016 geführt. Die erreichten Erfolge sind allerdings durch die Corona-Pandemie gefährdet und sollten deshalb mit Um- und Weitsicht zukunftsfest gemacht werden“, erklärt gpa-Präsident Heinrich Böckelühr anlässlich der Vorstellung der überörtlichen Prüfung bei der Stadt Bergkamen.

„Erfreulich ist, dass der städtische Haushalt strukturell ausgeglichen ist. Allerdings besteht nach wie vor Handlungsbedarf, da die Defizite der Vorjahre den Entscheidungsspielraum der Stadt stark einschränken. Dies spiegelt sich auch in einer geringen Eigenkapitalausstattung sowie der hohen Verschuldung der Stadt Bergkamen wider“, analysiert gpa-Prüferin Stefanie Köster die kommunale Haushaltssituation. Die befürchteten Risiken durch die Corona-Pandemie sind bisher zwar ausgeblieben, sodass Bergkamen trotz geplantem Haushaltsdefizit für 2020 aktuell von einem positiven Ergebnis ausgeht. Dies gilt auch weiterhin für die Folgejahre. Inwiefern Bergkamen jedoch auch zukünftig die Folgen der Pandemie kompensieren kann, bleibt abzuwarten. Die handelnden Akteure in Politik und Verwaltung sollten daher auch weiterhin einen konsequenten Konsolidierungskurs verfolgen“, empfiehlt Stefanie Köster.

Die Beteiligungsstruktur der Stadt Bergkamen weist eine hohe Komplexität sowie erhebliche Bedeutung für den kommunalen Haushalt auf. „Insgesamt ergeben sich hierdurch hohe Anforderungen an das städtische Beteiligungsmanagement, insbesondere im Hinblick auf die Informationspflichten“, erläutert Stefanie Köster eine Handlungsempfehlung aus dem gpa-Prüfungsbericht. Außerdem sollten für die ehrenamtlichen Gremienvertreter regelmäßig Schulungen zu deren Rechte und Pflichten durchgeführt werden.
In dem sensiblen Bereich Spenden und Sponsoring hat der Kämmerer einen als vorbildlich zu bewertenden Arbeitsablauf eingeführt.

In nahezu allen Städten stellen die Jugend- und Sozialleistungen eine wachsende Herausforderung für den städtischen Haushalt dar. Dies gilt auch für Bergkamen. „Positiv ist, dass die Haus-haltsbelastung der Nordbergstadt im Bereich Hilfen zur Erziehung im interkommunalen Ver-gleich gering ist“, hebt gpa-Projektleiter Manfred Wiethoff anerkennend hervor. Gerade vor ei-ner Kulisse von schwierigen soziostrukturellen Rahmenbedingungen seien diese guten wirt-schaftlichen Ergebnisse bemerkenswert. Aus Sicht der gpaNRW besteht noch Optimierungspotenzial im Bereich der Steuerung. So sollten das Fach- und Finanzcontrolling enger miteinander verknüpft und steuerungsrelevante Daten- und Kennzahlengrundlagen verbessert werden.

Die Bauaufsicht in der Stadtverwaltung bekam überwiegend Lob von der gpaNRW. „Im Baugenehmigungsverfahren sind die Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse gut und effektiv gestaltet“, berichtet Manfred Wiethoff. Handlungsmöglichkeiten liegen aus Sicht der gpaNRW in der bereits geplanten Einführung einer anforderungsgerechten Softwareunterstützung, einer durchgängigen Digitalisierung der Genehmigungsprozesse sowie in der Entwicklung von abgestimmten Kennzahlen.

Das Vergabewesen der Stadt Bergkamen befindet sich derzeit im Umbruch. Eine zentrale Vergabestelle wird zum 01. Juni 2021 in Betrieb genommen, wodurch Kompetenzen gebündelt und Prozessoptimierungen erfolgen können. „Die Rechtssicherheit und Effizienz städtischer Vergaben wird durch diese Umstrukturierung deutlich erhöht und findet unsere volle Unterstützung“, betont der gpa-Projektleiter.
„Die vergangenen Haushaltsjahre der Stadt Bergkamen waren durch positive Ergebnisse geprägt. Damit dieser Konsolidierungsweg erfolgreich fortgesetzt werden kann, sind allerdings weitere Maßnahmen erforderlich. Nur dann wird es gelingen, weiteren finanziellen Handlungs- und Gestaltungsspielraum zurück zu gewinnen.“, hebt gpa-Präsident Heinrich Böckelühr hervor und ergänzt: „In diesem Prozess steht Ihnen die gpaNRW gerne als Ratgeberin und Unterstützerin zur Seite. Unser Prüfungsbericht benennt hilfreiche Handlungsempfehlungen, um die erreichten Erfolge zukunftssicher zu machen.“

Bürgermeister Bernd Schäfer erklärt abschließend zu den Ergebnissen der gpaNRW: Ich bedanke mich für eine realitätsnahe und gründliche wie auch kritische Prüfung. Das Ergebnis hat uns gezeigt, dass wir in Bergkamen in vielen Bereichen gut aufgestellt sind. Die gut verwertbaren und sehr praktischen Handlungsempfehlungen werden wir umsetzen. Mit ihren Prüfungsschwerpunkten verdeutlicht die gpaNRW, dass sie die Problemfelder der Kommunen kennt und uns mit hoher Sachkompetenz unterstützt.“

Info zur gpaNRW
Die gpaNRW ist Teil der staatlichen Aufsicht des Landes über die Kommunen und wurde im Jahr 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Herne. Ihr ist durch Gesetz und Gemeindeordnung die überörtliche Prüfung aller 396 Kommunen, der 30 Kreise sowie der Städteregion Aachen, der beiden Landschaftsverbände und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) übertragen. Präsident der gpaNRW ist seit Oktober 2017 Bürgermeister a.D. Heinrich Böckelühr.

Die gpaNRW veröffentlicht ihre Prüfberichte auf ihrer Homepage unter www.gpa.nrw.de.




Probesirenenalarm in Bergkamen erfolgreich verlaufen

Der heutige stadtweite Probesirenenalarm anlässlich des ersten landesweiten Warntags im Jahr 2021 ist abgeschlossen. Alle 20 Bergkamener Sirenen haben bestimmungsgemäß um 11.00 Uhr, um 11.06 Uhr und um 11.12 Uhr ausgelöst und somit funktioniert. Die Warn-App „Nina“ hat ebenfalls pünktlich ge- und entwarnt.

„Durch die wiederholten Probealarme können wir sicher sein, dass wir auch im Ernstfall gut aufgestellt sind. In Bergkamen haben alle 20 Sirenen einwandfrei funktioniert, so wie es auch im Ernstfall sein soll“, zeigt sich Bürgermeister Bernd Schäfer zufrieden mit dem Ergebnis.

Seinen Dank richtet der Bürgermeister an alle unterstützenden Beschäftigten der Stadtverwaltung und an dem Kreis Unna als Koordinator der Probealarme.

Hintergründe:

Großbrände, Hochwasser, Stromausfälle oder andere akute Gefahren können dazu führen, dass viele Menschen gleichzeitig gewarnt werden müssen. Über Radio, Internet oder das Fernsehen wird eine Vielzahl von Menschen erreicht, aber lange noch nicht alle.

Aus diesem Grund hat sich die Landesregierung entschieden, weitere Alarmsysteme zu nutzen: Sirenen und Lautsprecherdurchsagen!

Damit jeder weiß, wie Sirenen klingen, werden seit 2018 landesweit zwei mal im Jahr Probealarme durchgeführt.

In einem echten Alarmfall kann so die Bevölkerung schnell gewarnt werden.

 

Im Echtfall heißt es dann: Ruhe bewahren und – besonders wichtig – RADIO einschalten!




Generationenwechsel in den Siedlungen: Jugendamt will keine Spielplatzflächen mehr aus der Hand geben

Der Spielplatz im Stadtpark in Bergkamen-Mitte steht zwar nicht auf der Spielplatz-Liste von Christian Scharwey für 2021, trotzdem ist dort Baugerät angerücht, unter anderem um den Spielsand auszuwechseln.

Die Spielplatzflächen werden ab sofort in der Hand des Jugendamts bleiben, auch wenn sie scheinbar nur wenig oder gar nicht genutzt werden. Mit ausschlaggebend für diesen Entschluss ist eine Beobachtung der zuständigen Beigeordneten Christine Busch „vor ihrer Haustür“. Dort befindet sich ein Spielplatz, der eigentlich wegen mangelnden Interesses der Kinder künftig anders genutzt werden sollten. So erging es einigen Spielplätzen im Stadtgebiet. Unter anderem wurden auf ihnen Wohnhäuser gebaut.

Anders vor der Haustür der Beigeordneten. Plötzlich waren wieder die Kinder da, und Christine Busch ging der Sache auf den Grund. Eine Ursache sei, dass in einigen Bergkamener Siedlungen sich ein Generationenwechsel vollziehe, erklärte sie in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Ältere Bewohnerinnen und Bewohner ziehen weg. Dafür kommen dann junge Familien mit ihrem Nachwuchs. Auch sei es nicht so, dass die Neubaugebiete Familien aus anderen Städten anziehen würden. Der Umzug finde vielmehr von Bergkamener Familien aus Mietwohnungen in Einfamilienhäusern statt. Der Spielplatz vor der Haustür von Christine Busch wird jetzt auf Vordermann gebracht.

Anders sehe es wahrscheinlich bei den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern der „Wasserstadt Aden“ aus. Sie dürfte auch für Auswärtige anziehend sein. Abzuwarten bleibe auch, welche Dynamik der durch Corona forcierte Trend zum „Homeoffice“ bei den Umzugsbewegungen entwickelt. Die großen Städte könnten dadurch an Attraktivität verlieren.

Christian Scharwey vom Jugendamt legte dem Jugendhilfeausschuss einen umfangreichen Arbeitsplan für die Sanierung von Spielplätzen vor:

In den Jahren 2019 und 2020 mussten auf den Spielplätzen im Stadtteil Overberge mehrere Geräte aus Alters- und Sicherheitsgründen abgebaut werden. Dies hat zur Folge, dass keiner der sechs Ergänzungsspielplätze im Stadtteil voll ausgestattet ist. Daher liegt hier ein Schwerpunkt der Maßnahmen im laufenden Jahr. Die geplanten Beschaffungen sind der Übersicht zu entnehmen. Der Spielplatz „Lanfermannteich“ wird aktuell neu überplant. Hier musste das zentrale Kombinationsspielgerät in den letzten Jahren immer weiter zurück- und mittlerweile abgebaut werden.

Auf dem Schwerpunktspielplatz „Flöz Dickebank“ in Rünthe mussten ebenfalls mehrere Geräte abgebaut werden. Die dort vorhandene Stehwippe, die in einem guten Zustand ist, wurde aufgrund von anhaltendem Vandalismus abgebaut und an einen anderen Spielplatz versetzt. Der Platz soll durch eine große Drehscheibe und ein U3-Spielgerät wieder ertüchtigt werden.

Der Ergänzungsspielplatz „Oberadener Heide“ sollte ursprünglich in eine Rasenfläche/bespielbare Grünfläche umgewandelt werden. Da hier aber weiterhin eine hohe Nutzungsfrequenz zu verzeichnen ist, wird dieser Platz aktuell neu überplant. Der neue Spielplatz „In den Hofwiesen“ befindet sich im Aufbau.

Die Skatefläche am Wellenbadparkplatz soll reaktiviert werden. Die Instandsetzung der vorhandenen Skateelemente und die Lieferung neuer Elemente ist bereits beauftragt worden, die Ausschreibung für die notwendigen Asphaltierungsarbeiten ist in Vorbereitung.
Weiter sind auf verschiedenen Spielplätzen im Stadtgebiet Ersatzbeschaffungen geplant, die Details sind der Übersicht zu entnehmen.
Weitere kleinere und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen sollen im Rahmen der Aufstellung und Beratung des neuen Spielflächenbedarfsplans noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Der neue Spielflächenbedarfsplan soll – nach Beratungen im Unterausschuss Jugendhilfeplanung – vor der Sommerpause eingebracht werden.

Das passiert 2021 auf den Bergkamener Spielplätzen:




Gedenkveranstaltung für die Todesopfer der Märzrevolution 1920 am Denkmal am „Platz der Stille“

Denkmal am Platz der Stille des Friedhofs in Bergkamen-Mitte.

Mehrere Organisationen, darunter BergAUF und die Ortsgruppe DIE LINKE treffen sich am Samstag, 13. März, um 15 Uhr am Denkmal für sechs Bergkamener, die Ende März / Anfang April 1920 während des sogenannten März-Aufstands der „Roten Ruhrarmee“ ums Leben kamen, zu einer Gedenkveranstaltung.

Das Denkmal befindet sich jetzt am Rande des Friedhofs in Bergkamen-Mitte am „Platz der Stille“ am Übergang zum Zechenpark. Ursprünglich stand es auf dem Südteil des Friedhofs. In den 1920er Jahren hatte es der Gemeinderat der damals selbstständigen Gemeinde Bergkamen errichten lassen. Warum auf dem Sockel nur sechs Namen von Opfern aus der Gemeinde Bergkamen genannt werden, ist rätselhaft. Es gab viel mehr Todesopfer in Bergkamen.

„Die Frauenfigur auf dem Denkmal ist wohl eine Allegorie auf die Freiheit”, vermutet der ehemalige Bergkamener Stadtarchivar Martin Litzinger. Diese Freiheit war durch den Rechtsputsch unter der Führung des Generallandschaftsdirektors in Königsberg, Wolfgang Kapp, und des Generals Walther von Lüttwitz am 13. März 1920 in Berlin gegen die junge Weimarer Republik gefährlich ins Wanken geraten.

Vermeintlicher Linksputsch sollte niedergeschlagen werden

An diesem 17. März gaben die Putschisten in Berlin auf. Nur wenig später, nachdem die alte Reichsregierung unter Friedrich Ebert wieder im Sattel saß, gab sie den Befehl an die Reichswehr, ins Ruhrgebiet einzumarschieren, um dort einen vermeintlichen Linksputsch der Roten Ruhrarmee niederzuschlagen. Das Freikorps Epp machte sich am 20. März 1920 in München auf den Weg. Auf dem Bahnhof der bayrischen Hauptstadt baute sich das Freikorps noch zu einem Gruppenfoto auf. Zu erkennen ist auf dem Foto, dass auf einem Waggon ein Hakenkreuz gepinselt worden war. Einen Tag später traf die Epp-Truppe in Rheda ein. Nach einigen Tagen der Orientierung und Absprachen begann der Vormarsch in Richtung östliches Ruhrgebiet. Epps Aufklärungseinheiten hatten insbesondere die Zechen Westfalen in Ahlen sowie Radbod, „de Wendel“ (später „Heinrich Robert“), Maximilian und Sachsen als Zentren des Aufruhrs ausgemacht.

Teile der Roten Ruhrarmee erreichten am 27./ 28. März den Raum Bergkamen-Kamen- Pelkum. Deren Mitglieder quartierten vor allem bei Bauern ein und nahmen sich dort, was sie brauchten. Auf der Schachtanlage Grimberg I/II wurden 160 kg Sprengstoff und 250 Sprengkapseln, aber auch jede Menge Lebensmittel beschlagnahmt. Größere Requirierungen zur Sicherung der Nahrung für die Roten Truppen gab es auch in Kamen.

Aufständische wurden innerhalb von zwei Stunden geschlagen

Nach dem Scheitern des Kapp-Putsches wurde der Generalstreik beendet und auf den Zechen die Arbeit wieder aufgenommen. Die Bergleute waren aber am 29. März 1920 in Bergkamen, Kamen und Rünthe in den Ausstand getreten. Der Arbeiteraktionsausschuss von Grimberg 1/2 bereitete sich auf die Auseinandersetzung mit den Regierungstruppen vor. Am Gründonnerstag, 1. April, trafen gegen Mittag Teile des Freikorps Epp und der Roten Ruhrarmee in Pelkum aufeinander. „Die Aufständischen wurden innerhalb von zwei Stunden geschlagen und zogen sich rasch in Richtung Bönen, Kamen und Bergkamen zurück. Mit unvorstellbarer Rohheit und Brutalität gingen die Freikorpssoldaten gegen Gefangene und Verwundete vor”, so Litzinger.

Nach offizieller Liste der Polizei starben 79 Rotarmisten in Pelkum, darunter acht Bergmänner und ein Schlosser aus der damaligen Bergbaugemeinde Bergkamen. Die meisten Opfer stammten aus Herringen und Pelkum. Die Schätzungen über die tatsächliche Zahl der Todesopfer der Roten Ruhrarmee reichen von 150 bis 300. Unter den Opfern befanden sich auch zahlreiche Frauen, die sich als Arbeitersamariterinnen um die Verwundeten gekümmert hatten.

Die Überlebenden flüchteten in Richtung Dortmund. Es gab Plünderungen und Beschlagnahmungen. Martin Litzinger berichtet, dass der Weddinghofer Landwirt Schulte-Ostermann alle Lebensmittel verlor und die Gastwirte Brüggemann in Heil und Klute in Weddinghofen Getränke und Tabakwaren abliefern mussten.

Am Karfreitag, 2. April 1920, rückte das Freikorps in den Raum Bergkamen ein. In Rünthe erschossen sie Anna Kalina, weil sie einen verwundeten Kämpfer der Roten Ruhrarmee versorgt hatte. Die Soldaten stellten sie vor die Scheune des Hofes Schulze-Elberg und richteten sie hin.

Es wurde das Standrecht verkündet. Von 18 Uhr bis zum Morgen durfte niemand mehr die Straßen betreten. Die Soldaten durchsuchten die Häuser nach Waffen. In Schönhausen nahmen sie einen Mann fest. Nach dem Standgerichtsverfahren im Kasino der Zeche Grimberg I/II wurde er erschossen, weil er Schienen am Bergkamener Bahnhof gesprengt haben soll. Das gleiche Schicksal ereilte seinen Schwiegersohn in Oberaden, weil er sich im Besitz eines beschlagnahmten Wagens befand und angeblich einen Offizier ausgeraubt hatte.

Die 19-jährige hochschwangere Tochter und Ehefrau dieser beiden Opfer bekam Wochenbettfieber, das vermutlich durch den Schock ausgelöst wurde. Zwei Wochen späte gebar sie ihr zweites Kind. Das Erste starb wenige Tage vorher. Sie und ihr Neugeborenes waren danach völlig mittellos, denn die Hinterbliebenen von Aufständischen bekamen keine finanzielle Unterstützung.

Das letzte Todesopfer gab es am 23. Mai. Ein Mitglied des Bergkamener Aktionsausschusses wurde von Soldaten verhaftet und in Höhe Haus Reck „auf der Flucht” erschossen. Im Mai rückte das Freikorps Epp ab. Anschließend fanden in Münster gegen einige Bergkamener Gerichtsverfahren wegen des Verdachts der Beteiligung an Aktionen der Roten Ruhrarmee statt. Die meisten wurden freigesprochen.




Equal Pay Day am 10. März: Lohnlücke nach wie vor groß

Landrat Mario Löhr und Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bierkämper-Braun machen auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna

Die Lohnlücke zwischen Mann und Frau in Deutschland ist weiterhin groß. Darauf macht traditionell der Equal Pay Day aufmerksam. In diesem Jahr fällt er auf den 10. März. Das Datum des Equal Pay Day markiert symbolisch den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern.

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen beträgt in diesem Jahr 19 Prozent. Was das mit morgen, dem 10. März, zu tun hat, erläutert Heidi Bierkämper-Braun, Gleichstellungsbeauftragte beim Kreis Unna: „Rechnet man die 19 Prozent in Tage um, dann arbeiten Frauen die ersten 69 Tage des Jahres, vom 1. Januar bis zum 10. März 2021, umsonst.“

Kaum Fortschritte in den vergangenen Jahren
Eine Veränderung der Lohnlücke habe es in den vergangenen Jahren kaum gegeben, betont die Gleichstellungsbeauftragte. „Dass Frauen in bestimmten Berufen, Branchen oder auf den höheren Stufen der Karriereleiter fehlen, ist leider noch alltägliche Realität“, erklärt Heidi Bierkämper-Braun. „Frauen ergreifen noch immer verstärkt frauendominierte Berufe in den Bereichen Pflege und Erziehung, fehlen aber weiterhin in den sogenannten MINT Berufen.“

Heidi Bierkämper-Braun betont, die Berufswahl im sozialen wie im mathematisch-technisch-naturwissenschaftlichen Bereich müsse frei von Rollenstereotypen oder Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere erfolgen. Nur dann sei eine Durchmischung geschlechtertypischer Berufe möglich.
 
Veranstaltung für Fachkräfte
Das Netzwerk Frau und Beruf, das seit vielen Jahren zum Equal Pay Day EQPD immer wieder durch Veranstaltungen im Kreis Unna auf die Lohnungleichheit von Frauen und Männer aufmerksam macht, wird in diesem Jahr eine Fachveranstaltung in Online-Form anbieten: Eingeladen sind Fachkräfte der Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsbetreuungen, Jugendhilfen, Jugendämtern und weitere Multiplikator*innen.
 
Rollenklischees im Kinderalltag
Die Veranstaltung wird unter anderem aufzeigen, wie die Rosa-Hellblau-Falle im Alltag eine Hierarchie zwischen weiblich und männlich geprägten Berufen verstärkt und die Allgegenwart von Rollenklischees im Kinderalltag veranschaulichen. PK | PKU

Weitere Informationen gibt es unter www.equalpayday.de.




Probealarm am 11. März: Sirenen werden getestet

Im Kreis Unna und in ganz NRW werden am Donnerstag, 11. März um 11 Uhr die Sirenen heulen. Das Land NRW hat den landesweiten Probealarm ausgerufen, um auf die Bedeutung der Warnsignale hinzuweisen und die Signale zu testen. Auf die rund 140 Sirenen im Kreis greifen die Bevölkerungsschützer zurück, wenn es ernst wird.

Mit dem Heulen wird die Bevölkerung bei großen Schadenslagen und Katastrophen gewarnt – etwa bei Bombenentschärfungen, Großbränden oder Unwettern. Das setzt voraus, dass sie dann auch funktionieren. Deshalb sollen sie regelmäßig getestet werden. Aber auch die Bevölkerung muss wissen, was die jeweiligen Signale der Sirenen bedeuten.

Probe im gesamten Kreis
Möglich ist die Warnung der Bevölkerung über Sirenen in allen Städten im Kreis Unna. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes werden aber nicht überall im Kreisgebiet die Sirenen zu hören sein. Hinzu steuert die Rettungsleitstelle des Kreises auch eine entsprechende Meldung über die Warn-APP NINA. Sie wird 10 Minuten vor dem Start des Probealarms Informationen auf die Smartphones liefern.

Signalfolge des Probealarms und Bedeutung ab 11 Uhr:

Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung
An- und abschwellender Ton, eine Minute lang, Bedeutung: Warnung! Radio einschalten, auf Durchsagen achten, Informationen über das Internet einholen.
Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung

Hintergrund
Nach Vorgaben des Warnerlasses NRW wird an jedem ersten Donnerstag im März und September um 11 Uhr wird ein landesweiter Probealarm ausgelöst. Die Signalfolge ist im Warnerlass festgelegt.

Informationen zum Probealarm gibt es auf der vom Land geschalteten Internetseite www.warnung.nrw und unter www.kreis-unna.de/nachrichten und in den Social Media-Kanälen des Kreises (www.facebook.com/KreisUnnawww.twitter.com/kreis_UN). PK | PKU




Bürgermeister appelliert an Hundehalter: In der Brut- und Setzzeit Vierbeiner anleinen

Mit den wärmeren Temperaturen beginnt jetzt die Brut- und Setzzeit: Wald und Feld werden von nun an bis ca. Ende Juli zur Kinderstube für Wildtiere und Vögel. Hunde, die nun freilaufen und durch die Gegend tollen, können so andere Tiere gefährden und erschrecken, auch dann, wenn sie nicht unmittelbar hinter ihnen herjagen. Deshalb appelliert Bürgermeister Bernd Schäfer an alle Hundehalter, verantwortlich und rücksichtsvoll zu agieren und ihre Vierbeiner anzuleinen.

„Überall ist zurzeit erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht geboten, um die Wildtiere nicht beim Brüten oder bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zu stören,“ sagt der Bürgermeister.

Stöbernde Hunde können insbesondere Jungtieren gefährlich werden, denn im Falle einer empfindlichen Störung stellen wildlebende Tiere die Versorgung ihres Nachwuchses schnell ein. Innerhalb bebauter Ortsteile sind in Bergkamen Hunde ohnehin an der Leine zu führen, außerhalb hat der Hundehalter sicherzustellen, dass der Hund sich so verhält, dass niemand zu Schaden kommt. Derzeit sind es in der Natur vor allem die Wildtiere, die besonderen Schutz benötigen.

In diesem Zusammenhang ist es Bürgermeister Bernd Schäfer ein weiteres Anliegen, die Hundehalter daran zu erinnern, während des Spaziergangs mit ihren Vierbeinern auch deren Hinterlassenschaften aufzusammeln und entsprechend zu entsorgen. Die Verunreinigung von Gehwegen, Plätzen und Parkanlagen durch Hundekot ist nicht nur ein Ärgernis, sondern stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar. Hier appelliert Bürgermeister Bernd Schäfer an die Verantwortung eines jeden Hundehalters.




Wie geht es weiter in der Pandemie?: Online-Veranstaltung des SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek am 16. März

Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

Nach einem Jahr sind Impfstoffe ein wirksames Mittel gegen das Coronavirus, aber die Impfungen kommen nur schleppend voran. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich daher für eine Verstärkung der Impfkapazitäten ein. Um den aktuellen Stand der Impfungen, die Impfstrategie und die Belastungen des Gesundheitssystem geht es am Dienstag, 16. März, um 18 Uhr in der digitalen Fraktion vor Ort-Veranstaltung „Impfungen, Intensivstationen, Pflegeeinrichtungen – Wie geht es weiter in der Pandemie?“, zu der der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und seine Fraktionskollegin Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, einladen. Gemeinsam mit Christian Larisch, Geschäftsführer des Christlichen Klinikums Unna, und Uwe Hasche, Gesundheitsdezernent des Kreises Unna, diskutieren die beiden Politiker u.a. über die Impf- und Teststrategie und laden interessierte Teilnehmer*innen zu einem Meinungsaustausch ein.

Die SPD-Bundestagsfraktion nutzt für die Veranstaltung das Videokonferenzsystem Cisco Webex. Teilnehmen kann man per Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. Auch eine telefonische Teilnahme ist möglich. Die Einwahlnummer erhalten Interessierte nach ihrer Anmeldung per E- Mail.

Anmeldungen unter dem folgenden Link: https://www.spdfraktion.de/termine/2021-03-16-impfungen-intensivstationen-pflegeeinrichtungen