SPD Weddinghofen lädt ein zu Kaffee und Kuchen

Die SPD Weddinghofen erinnert an ihren beliebten Kaffeeklatsch, der bereits vollständig ausgebucht ist. Die Veranstaltung findet am Samstag, 22. November 2025, von 14 bis 17 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus in Weddinghofen statt. „Ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft ist uns sehr wichtig“, betonen die Organisatorinnen und Organisatoren. „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern einen Anlass bieten, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, zu klönen und ein paar schöne Stunden zu verbringen.“

Die Gäste dürfen sich auf eine große Auswahl selbst gebackener Kuchen und eine gemütliche Atmosphäre freuen. Neben dem Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann werden auch die Ratsmitglieder Jens Schmülling, Brigitte Matiak und Alexandra Meinberg anwesend sein, um über aktuelle Projekte, Initiativen und zukünftige Vorhaben zu informieren. Die SPD Weddinghofen freut sich auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag und viele gute Gespräche in angenehmer Runde.




Bürgermeister Thomas Heinzel lud zur Ehrenamtsehrung bei Bayer ein

Die neuen Trägerinnen und Träger der Ehrennadel der Stadt Bergkamen.

Im feierlichen Rahmen zeichneten Bürgermeister Thomas Heinzel sowie die Vertreter der Stadtratsfraktionen am Freitag in der Kantine von Bayer 69 Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Duo Buck Wolters (Gitarre) und Benny Mokross (Percussion

Bürgermeister Thomas Heinzel (l.) zeichnete Michael Ludwig mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen aus.

Mit der Überreichung der Silbermedaille der Stadt würdigte Thomas Heinzel die Verdienste von Michael Ludwig. „Durch Verleihung der Silbermedaille werden Personen geehrt, die sich in besonderem Maße um die Stadt Bergkamen verdient gemacht haben“, erklärte er. Ludwig ist nicht nur Vorsitzender des Kleingartenvereins „Im Krähenwinkel“, sondern auch Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Bergkamener Kleingartenvereine und des Bezirksverband Hamm / Kreis Unna der Kleingärtner.

„Mit der Ehrennadel der Stadt Bergkamen können Personen ausgezeichnet werden, die auf eine mindestens 15-jährige aktive ehrenamtliche Mitarbeit in Bergkamener Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückblicken können oder, die sich durch uneigennützigen Einsatz bzw. persönliche Hilfeleistung (auch ohne Erfüllung Mindestzeit) verdient gemacht haben“, heißt es in der entsprechenden Satzung der Stadt Bergkamen. Mit der Ehrennadel ausgezeichnet wurden:

Annegret Balve, Irmhild Bonde, Martina Buschmann-Kuplin,  Marianne Chudaska, Michael Dunker, Stefanie Faerber, Iris Freyer, Christoph Kemke, Günter Klopfleisch, Astrid Krumm, Bärbel Kuhlmann, Friedrich Pleger, Gerlinde Ruhmann, Heinz Schechinger, Ariane Schulz, Eckhard Steinberg, Ute Steinberg, Dieter Tatenhorst, Reinhard Tebbe, Volker Totzek, Hans-Joachim Wehmann, Ewald Wetter, Ellen Wiemhoff, Andy Wille, Gabriele Wojcik und Richard Wojcik .

Sorgten für den musikalischen Rahmen der Ehrenamtsveranstaltung: Buck Wolters (l.) und Benny Mokross.

Voraussetzung für die Verleihung der Ehrenamtskarte NRW ist ein Engagement von mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr. Inzwischen sind bereits rund 300 Bergkamenerinnen und Bergkamener mit eine Ehrenamtskarte ausgezeichnet worden. Eine Ehrenamtskarte erhielten:

Rosmarie Auburger, Bettina Bibrach, Marianne Bierkämper, Colin Blietz, Timo Bräutigam, Luca Dammermann, Inge Dreiskämper, Thorsten Enkelmann, Dustin Ey, Johanna Firnrohr,  Hauke Franek, Laura-Marie Freisendorf, Angelina Fuchs, Marco Füllner, Monika Greb, Brigitte Grünschloß, Michael Grünschloß, Martin Höer, Günter-André Kißing, Daniela Kißing, Michael Kitzig, Mia Klöter, Niklas Knoke, Rolf Küll, Aliah-Sophie Liermann, Jens Littwin, Susanne Mecklenbrauck, Susanne Panberg, Günter Portmann, Marcel Pubolz, Daniela Schröder, Ulrich Schweinsberg, Beate Tebbe, Marcus Wilms, Ayten Yilmaz und Björn Ziegelt.

Voraussetzung für die Jubiläums-Ehrenamtskarte ist ein mindestens 25 Jahre andauerndes ehrenamtliches Engagement. Dabei kann das Engagement auch in verschiedenen Organisationen geleistet worden sein. Die Jubiläums-Ehrenamtskart erhielten:

Falko Gembruch, Cornelia Glas, Bärbel Kuhlmann, Birgit Osterwald, Gerd Weise und Heinz-Georg Wessels.

Die neuen Inhaber der Ehenamtskarte bzw. Jubiläumsehrenamtskarte.




Leitbild für die Stadt Bergkamen: Bürgerinnen und Bürger reden jetzt mit

Unter dem Motto „Bergkamen. Unsere Stadt. Unsere Zukunft.“ sind die Bergkamener Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen, wie sich Bergkamen künftig entwickeln soll. Ergebnis soll ein sogenanntes „Leitbild“ sein, an dem sich Politik und Verwaltung orientieren sollen.

Wer mitmachen will, kann dies bereits jetzt im Internet auf der Seite https://www.leitbild-bergkamen.de/ bis zum 21. Dezember 2025 tun. Auf eine Stadtkarte können Ideen eingetragen werden, was verbessert oder behalten werden sollte. Es können aber auch neue, eigene Ideen eingetragen werden. Zu finden sind fort bereits der Wunsch nach einer Wiedernutzbarmachung des Kuhbachwegs in Oberaden oder nach einem sicheren Überweg für Fußgänger am Häupenweg in Höhe des Häupenbads. Die Eintragungen  lassen sich auch mit dem Smartphone erledigen.

Doch keine Bange: Auch wer es nicht so mit dem Internet hat, wird gehört. Bei der Vorstellung des Projekts kündigten Bürgermeister Thomas Heinzel und der Technische Beigeordnete Jens Toschläger Informationsstände auf den kommenden Weihnachts- und Wochenmärkten zu diesem Thema an. Zusätzlich werden die Bürgerinnen und Bürger Anfang kommenden Jahres zu Workshops eingeladen Und zwar jeweils zwei in jedem Stadtteil. Die Identität der Stadtteile solle erhalten bleiben, betonte Toschläger. Ideen können auch per E-Mail leitbild@bergkamen.de übermittelt werden

Gehört werden auch die Kinder und Jugendlichen. Dazu gibt es besondere Veranstaltungen in Grundschulen und weiterührenden Schulen. Die Bürgerbeteiligung an der Neugestaltung der Turmarkaden-Brache habe gezeigt, dass sie eine starke Stimme haben, betonte die Amtsleiterin Stadtplanung im Rathaus Barbara Thiede.

Sobald alle Stadtteilveranstaltungen abgeschlossen sind, werden die eingebrachten Ideen ausgewertet und zu gemeinsamen Themenfeldern zusammengeführt. Die wichtigsten Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung werden später in einer stadtweiten Informationsveranstaltung präsentiert und für alle zugänglich gemacht.

Die Suche nach einem „Leitbild“ für Bergkamen ist nicht neu, auch wenn es nicht so geheißen hat. „Sechs Gemeinden gründen eine Stadt“ hieß es in der Mitte der 1960er Jahre. Dazu gehöre auch eine Stadtmitte. Bekanntlich scheiterte der Versuch, eine künstliche „City“ zu bauen.

Bergkamen wurde auch „Stadt der Kultur“ oder „Stadt des Sports“ genannt. Doch spätestens Mitte der 1980er Jahre, als Sponsoren sich zurückgezogen hatten und auch Ebbe in der Stadtkasse herrschte, wollte niemand mehr darüber reden.

Was wirklich neu ist, ist die breit angelegte Bürgerbeteiligung.

Stadtteilveranstaltungen

In allen sechs Stadtteilen Bergkamens finden jeweils zwei Veranstaltungen zur Leitbildentwicklung statt. Jede Veranstaltung bietet Gelegenheit, eigene Themen einzubringen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Schwerpunkte zu setzen.

Stadtteil 1. Termin 2. Termin Uhrzeit Ort Adresse
           
Mitte 14. Januar 25. Februar 17:30 bis 20:30 VHS  Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen
Rünthe 20. Januar  04. März 17:30 bis 20:30 Mensa Regenbogenschule  Rünther Str. 80, 59192 Bergkamen
Oberaden 21. Januar 10. März 17:30 bis 20:30 Stadtmuseum Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen
Weddinghofen 27. Januar 24. März 17:30 bis 20:30 Städtisches Gymnasium Hubert-Biernat-Straße 1, 59192 Bergkamen
Overberge 28. Januar 03. März 17:30 bis 20:30 Feuerwehrgerätehaus Hansastraße 61, 59192 Bergkamen
Heil 29. Januar 25. März 17:30 bis 20:30 Ökologiestation / Umweltzentrum Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen

 




Große Beteiligung beim Wirtschaftsstammtisch der Stadt Bergkamen

v.l.: Wirtschaftsförderer Marvin Faulstich, Kim Tabea Odenwald (Leiterin Unternehmensservice bei der WFG Unna), Bürgermeister Thomas Heinzel. Foto: Stadt Bergkamen

Auch in diesem Jahr luden die Stadt Bergkamen und die Industrie- und Handelskammer (IHK) in gewohntem Rahmen zum Wirtschaftsstammtisch ein. Rund 75 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bergkamen folgten der Einladung und nutzten die Veranstaltung für Austausch, Vernetzung und Informationen zu aktuellen wirtschaftlichen Themen in der Region.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden erstmals durch Bürgermeister Thomas Heinzel, der die Bedeutung des regelmäßigen Dialogs zwischen Verwaltung, Wirtschaft und regionalen Partnern hervorhob.

Als Gastrednerin konnte die Stadt Kim Tabea Odenwald von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG) gewinnen. Sie stellte die Aufgaben, Projekte und Unterstützungsangebote der WFG Unna vor und gab einen Überblick über Serviceleistungen für Unternehmen im Kreis. Ihr Vortrag bot zahlreiche Impulse und bildete eine gute Grundlage für weiterführende Gespräche.




Bürgermeister Thomas Heinzel lädt zu den Feierstunden zum Volkstrauertag ein

Bürgermeister Thomas Heinzel lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu den Feierstunden zum Volkstrauertag ein. Gemeinsam soll an diesem Tag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht werden. Die Stadt Bergkamen möchte mit den Gedenkveranstaltungen ein Zeichen für Frieden, Versöhnung und Erinnerungskultur setzen.

In den einzelnen Stadtteilen sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:

Bergkamen-Mitte:

Die Feierstunde findet am Mahnmal am oberen Teil auf dem Friedhof in Bergkamen-Mitte um 16.00 Uhr statt. An der Feierstunde wird ein Blechbläserquartett mitwirken. Ortsvorsteher Franz Herdring wird gemeinsam mit den Stadtverordneten und Vereinsvertretern aus Bergkamen-Mitte einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pfarrer Bernd Ruhbach.

Bergkamen-Rünthe:

Bürgermeister Thomas Heinzel nimmt in diesem Jahr an der Feierstunde im Ortsteil Rünthe teil, die um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Rünther Str. 108, beginnt. Mitwirkende sind ein Blechbläserquartett und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen-Rünthe. Die Gedenkrede hält Manuel Izdebski.

Im Anschluss an die Feierstunde findet ein Schweigemarsch zum Ehrenmal mit Kranzniederlegung statt.

Bergkamen-Weddinghofen:

Alle Teilnehmer der Feierstunde treffen sich um 11.00 Uhr vor der Barbara Apotheke, Schulstraße 45, und begeben sich im Trauermarsch unter Begleitung des Spielmannszuges Weddinghofen zum Ehrenmal am Ernst-Flüß-Platz. Männer der Freiwilligen Feuerwehr halten für die Zeit der Feierstunde am Mahnmal eine Ehrenwache.

Vor der Feierstunde wird Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann zusammen mit den Stadtverordneten aus Bergkamen-Weddinghofen am Ehrenmal auf dem Friedhof „Lüttke Holz“ um 10.30 Uhr und anschließend auf dem Russenfriedhof um 10.40 Uhr jeweils einen Kranz niederlegen. An beiden Gedenkstätten halten Männer der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls die Ehrenwache.

Die Gedenkrede hält der Ortsvorsteher.

Bergkamen-Oberaden:

Um 11.30 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrgerätehaus Oberaden an der Jahnstraße zur Feierstunde am Mahnmal des Oberadener Friedhofes. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Michael Jürgens die Kranzniederlegung vornehmen. Mitwirkende sind der Posaunenchor Bergkamen. Die Gedenkrede hält Pfarrer Norbert Deka.

Bergkamen-Overberge:

Die Feierstunde am Denkmal an der Hansastraße beginnt um 15.00 Uhr. Zur Ausgestaltung der Feierstunde tragen die Schützenvereine, die Soldatenkameradschaft, das Bläsercorps Werne und die Freiwillige Feuerwehr bei. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteherin Mirja Osthoff am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pfarrer Frank Hielscher.

Bergkamen-Heil:

Die Feierstunde beginnt um 13.30 Uhr an der ehemaligen Ev. Kapelle Heil. Bereits um 13.15 Uhr treffen sich die Mitglieder der Vereine vor dem Hof Lippmann an der Dorfstraße. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Tobias Hindemitt nach einer Gedenkrede am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Ein Blechbläserquartett sorgt für den musikalischen Rahmen.

 




36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald: 23 neue Bäume für die Zukunft

Foto: Stadt Bergkamen

Bei bestem Herbstwetter fand am vergangenen Samstag das 36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald statt. Insgesamt 23 neue Bäume wurden von engagierten Baumpatinnen und Baumpaten gesetzt und erweitern den stetig wachsenden Baumbestand des Jubiläumswaldes auf 946 Bäume – ein starkes Zeichen für gelebten Umweltschutz und Zusammenhalt in der Stadt.

Nach einer Ansprache von Bürgermeister Thomas Heinzel, der die Bedeutung des Jubiläumswaldes als Symbol für Nachhaltigkeit, Erinnerung und Gemeinschaft betonte, griffen die Baumpatinnen und Baumpaten selbst zu Spaten und Gießkanne. Mit viel Einsatz und Freude wurden die jungen Bäume gepflanzt, die in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Teil der Bergkamener Landschaft heranwachsen werden.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Sängerin und Gitarristin Kelsey Klamath, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire eine stimmungsvolle Atmosphäre schuf. Für das leibliche Wohl sorgte die Einheit Overberge der Feuerwehr Bergkamen mit Bratwürstchen und Getränken.

Die Pflanzfeste im Jubiläumswald sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Für die nächste Frühlingspflanzaktion am 11. April 2026 nimmt die Stadt bereits jetzt Bestellungen entgegen. Informationen zum Bestellvorgang und zur Organisation der Pflanzfeste erteilt das Stadtmarketing Bergkamen. Ansprechpartner ist Karsten Rockel,
Telefon: 02307 965-397, E-Mail:
k.rockel@bergkamen.de




Förderbescheide: Bergkamen erhält 4,3 Millionen Euro für Großprojekte

V.l.: Techn. Beigeordneter Jens Toschläger, Leiterin Stadtplanungsamt Barbara Thiede, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr, Bürgermeister Thomas Heinzel und Jens Lohmann von der Bezirsregierung Arnsberg). Foto: Stadt Bergkamen

Landesmittel in einer Gesamthöhe von 4,3 Millionen Euro fließen jetzt für zwei herausragende Projekte in die Stadt Bergkamen. Regierungs-

präsident Heinrich Böckelühr hat am Mittwoch, 5. November 2025, daher die entsprechenden Förderbescheide an den neuen Bergkamener Bürgermeister Thomas Heinzel übergeben. Drei Millionen Euro sind als abschließende Förderung für ein für die Stadt Bergkamen prägendes Projekt, die „Wasserstadt Aden“, vorgesehen. Die Wasserstadt Aden wurde als Langzeitprojekt erstmals 2012 mit Landes- und Bundesmitteln gefördert.

Weitere 1,3 Millionen Euro fließen in ein neues Projekt: die Revitalisierung des Rathausquartiers. Mit dem aktuellen Förderbescheid wird neben den Planungskosten insbesondere die Herstellung der sogenannten „Perlenkette“, einer neuen Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer durch das Quartier, gefördert. Sie führt vom Platz der Partnerstädte über die Brachfläche der ehemaligen Turmarkaden in das Waldgebiet Lüttke Holz und mündet dort in einen Walderlebnispfad. Für die Revitalisierung des Rathausquartiers sind bereits weitere Förderungen vorgesehen.

Regierungspräsident Heinrich Böckelühr betonte bei der Übergabe der Förderbescheide: „Beide jetzt geförderten Projekte zeigen, dass gut geplante und langfristig angelegte Maßnahmen Städten wie Bergkamen nachhaltige und prägende Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen, von denen auch die nächsten Generationen profitieren werden.“

Bürgermeister Thomas Heinzel: „Mit diesen Fördermitteln gestalten wir Bergkamen weiter als lebenswerte, moderne und klimafreundliche Stadt. Die Projekte zeigen: Wir investieren nicht nur in Infrastruktur, wir investieren in Zukunft und Lebensqualität.“

Die Fördergelder für beide Maßnahmen stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Damit werden Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind, unterstützt. Die Städte und Gemeinden in dieser Situation sollen frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen und auf die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen einzustellen. Ziel ist, Wachstum und nachhaltige Erneuerung dieser Kommunen zu befördern.




Oliver Schröder bleibt Vorsitzender der Fraktion „Die Linke“

Am  hat sich die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen neu konstituiert. Aufgrund des sehr guten Wahlergebnisses von 5,40 % gehören jetzt  Katja Wohlgemuth, Nicole Schröder-Bungard und Oliver Schröder dem neuen Rat der Stadt Bergkamen an.

Bereits in unserer letzten Fraktionssitzung hat die Fraktion sowohl Till Peters als scheidendes Ratsmitglied und Mitglied des bisherigen Fraktionsvorstandes als auch Timo Putzer als Sachkundigen Bürger verabschiedet. Während Till Peters der Fraktion als Sachkundiger Bürger erhalten bleibt, wird sich Timo Putzer künftig auf seine Arbeit im Kreistag Unna konzentrieren.

Im Rahmen der Konstituierung wurde folgender Fraktionsvorstand gewählt:
• Fraktionsvorsitzender: Oliver Schröder
• Stellvertretende Fraktionsvorsitzende: Nicole Schröder-Bungard
• Fraktionsgeschäftsführer: Maximilian Jagielki
• Beisitzende: Katja Wohlgemuth

Neben Till Peters wurden auch Maximilian Jagielki und Ulrich Wohlgemuth als Sachkundige Bürger in die Fraktion aufgenommen. Außerdem hat die Fraktion bereits in der vergangenen Woche ihr neues Fraktionsbüro im Ratstrakt bezogen. Bis zum 31. März 2026 gelten folgende Bürozeiten: Montags und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr. Per E-Mail sind wir weiterhin unter fraktion-dielinke@bergkamen.de zu erreichen.




Stephan Wehmeier Vorsitzender der neuen CDU-Fraktion im Bergkamener Stadtrat

Von links nach rechts: Martina Plath, Stephan Wehmeier, Tobias Hindemitt (Fotografen: Paul Schneider, Sabrina Zeuge / Quelle: CDU-Fraktion).

Die 15-köpfige CDU-Ratsfraktion Bergkamen hat sich am gestrigen Montag nach der Kommunalwahl konstituiert. Zum neuen Fraktionsvorsitzenden wählten die Mitglieder einstimmig Stephan Wehmeier. Er tritt damit die Nachfolge von Thomas Heinzel an, der nach seinem historischen Wahlerfolg in der Stichwahl als erster CDU-Bürgermeister seit der Stadtgründung 1966 an die Spitze der Verwaltung gewechselt ist.

Zur ersten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde Martina Plath gewählt, zweiter Stellvertreter ist Tobias Hindemitt. Als Fraktionsgeschäftsführerin wurde Annette Adams im Amt bestätigt. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig. Der Fraktionsvorstand wird komplettiert durch Bürgermeister Thomas Heinzel sowie Marco Morten Pufke und Mirja Osthoff, die dem Gremium kraft ihrer Ämter angehören.

Für die konstituierende Sitzung des Rates am kommenden Donnerstag fasste die Fraktion ebenfalls einstimmige Beschlüsse: Sie nominiert Marco Morten Pufke als stellvertretenden Bürgermeister, Mirja Osthoff als Ortsvorsteherin für Overberge und Tobias Hindemitt als Ortsvorsteher für Heil.

Der neue Fraktionsvorsitzende Stephan Wehmeier blickt optimistisch nach vorn: „Die Geschlossenheit der heutigen Entscheidungen ist ein starkes Signal. Wir gehen gestärkt in die neue Wahlperiode und wollen mit Sacharbeit und Verlässlichkeit die kommenden fünf Jahre gestalten und Bergkamen gemeinsam mit allen demokratischen Kräften voranbringen.“

 




Dienstjubiläum bei der Stadt Bergkamen: Patricia Höchst blickt auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurück

Foto Stadt Bergkamen

Die Stadt Bergkamen gratuliert Frau Höchst herzlich zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. Seit dem 1. Oktober 2000 ist sie für die Stadtverwaltung tätig und hat in dieser Zeit zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben übernommen.

Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre und mehrjähriger Tätigkeit in Industrieunternehmen begann Frau Höchst ihre Laufbahn bei der Stadt Bergkamen im Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Dort widmete sie sich zunächst dem Themenfeld Frau und Beruf sowie der Existenzgründungsberatung. Später initiierte und entwickelte sie den Bereich Tourismusförderung und trug mit konzeptioneller Arbeit maßgeblich zum Ausbau des Stadtmarketings bei. Parallel dazu absolvierte sie von 2007 bis 2010 erfolgreich den Angestelltenlehrgang II und erwarb damit die Qualifikation zur Verwaltungsfachwirtin.

Zum 1. Januar 2013 wechselte Frau Höchst als hauptamtlich pädagogische Mitarbeiterin an die Volkshochschule der Stadt Bergkamen. Dort verantwortete sie die Programmbereiche Gesundheitsbildung, Fremdsprachen, EDV und berufliche Bildung. Darüber hinaus übernahm sie die Aufgabe der Qualitätsmanagementbeauftragten.

Ab dem 1. August 2014 leitete Frau Höchst das Amt für Bürgerdienste, Ordnung und Soziales. In dieser Funktion war sie unter anderem für die Bereiche Sicherheit und Ordnung, Melde- und Passwesen, Personenstandswesen, die Rentenversicherungsstelle, den Rettungsdienst sowie soziale Angelegenheiten zuständig.

Seit dem 16. September 2021 ist Frau Höchst Leiterin des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Bergkamen.

 




Demo vor der ersten Sitzung des neuen Stadtrats: „Gegen Hass und Hetze im Rat – Für ein demokratisches Bergkamen“

Am Donnerstag, den 6. November 2025, um 16:30 Uhr ruft das Bündnis „Bürgerinnen gegen Rechts – Kamen und Bergkamen“ zu einer Kundgebung vor dem Bergkamener Rathaus auf. Unter dem Motto „Gegen Hass und Hetze im Rat – Kundgebung gegen den Einzug der AfD in den Stadtrat von Bergkamen“ soll ein deutliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Respekt gesetzt werden.

„In den vergangenen Monaten ist zu beobachten, dass die AfD zunehmend versucht, auch auf kommunaler Ebene Fuß zu fassen. Mit populistischen Parolen, pauschaler Hetze und gezielter Desinformation soll der gesellschaftliche Zusammenhalt untergraben werden. Dagegen stellen sich viele Menschen in Bergkamen und der Region entschieden – parteiübergreifend, zivilgesellschaftlich und solidarisch“, heißt es in einer Erklärung des Bündnisses.

„Wir sagen klar: Rassismus, Ausgrenzung und demokratiefeindliche Hetze haben in unseren Räten keinen Platz! Bergkamen steht für ein offenes, vielfältiges und
respektvolles Miteinander. Unsere Stadt lebt von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebensweise, die hier gemeinsam Zukunft gestalten.
Die Kundgebung soll nicht nur Protest ausdrücken, sondern auch Mut machen: Mut, sich einzumischen, Haltung zu zeigen und unsere Demokratie im Alltag zu
verteidigen. Jede Stimme gegen Hass ist ein Zeichen für Zusammenhalt und Menschenwürde. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich anzuschließen.“