Förderantrag 5-Standorte-Programm kann nun gestellt werden: EcoTecHub Bergkamen erhält drei Sterne

Freuen sich über die drei Sterne (v.l.n.r.) : Bergkamens Wirtschaftsförderer Marvin Faulstich, Prof. Dr.-Ing. Semih Severengiz, Bürgermeister Bernd Schäfer, Landrat Mario Löhr, WFG-Chef Sascha Dorday, Prof. Dr. Peter Hense, und André Müller, Leiter des Projektbüros 5-StandorteProgramm bei der WFG. Foto: Lehrke

Der geplante Technologiehub für nachhaltige Wertschöpfung Eco-TecHub in Bergkamen hat eine entscheidende Hürde genommen: Der Strukturstärkungsrat hat das Projekt in seiner jüngsten Sitzung mit drei Sternen ausgezeichnet. Die Bewertung bestätigt dem Vorhaben positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte sowie einen besonderen Nachhaltigkeitsnutzen.

Mit der Drei-Sterne-Auszeichnung empfiehlt der Strukturstärkungsrat das Projekt of-fiziell zur Förderung durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Damit ist der Weg frei für den nächsten Schritt: Die Hochschule Bochum, Antragstellerin des Projekts, kann nun beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Förderantrag im Rahmen des 5-Standorte-Programms stellen.
Das Projekt, das intensiv durch das bei der WFG angesiedelte Projektbüro begleitet wird, verfolgt das Ziel den Kreis Unna als Vorreiter einer nachhaltigen wirtschaftlichen Transformation auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene zu positionieren. Im Zentrum steht die Entwicklung einer nachhaltigen Zirkulärwirtschaft mit Fokus auf Materialien und Energie sowie der Defossilisierung von Industrieprozessen.

Bernd Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, sieht in dem Vorhaben ein starkes Zukunftssignal: „Dieses Leuchtturmprojekt mit einzigartigem Charakter über die Region hinaus ist ein echter Gewinn für Bergkamen, den Kreis Unna und die gesamte Region!“
Auch Landrat und WFG-Aufsichtsratsvorsitzender Mario Löhr betont die Relevanz des Projekts: „Der EcoTecHub ist nicht nur ein Technologiestandort – er ist ein Instrument zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels. Er bringt Innovation, Forschung und Unternehmen im Kreis Unna zielgerichtet zusammen und stärkt die wirtschaftliche Resilienz der Region.“

Geplant sind vier spezialisierte Labore – ein Chemielabor, ein Material- und Prüflabor, ein Energielabor sowie eine Zirkularitätswerkstatt. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Technika, die von Unternehmen und Startups sowie Forschungseinrichtungen gemeinsam genutzt werden können.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen durch die Kombination aus Shared-Lab-Infrastruktur und gemeinsam nutzbaren Technika leichteren Zugang zu hochmoderner Labor- und Pilotinfrastruktur erhalten. Praxisnahe Referenzprojekte und modulare Qualifizierungsformate helfen, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Anwendungen zu überführen und gleichzeitig die regionale Fachkräftebasis zu stärken.

Prof. Dr. Peter Hense und Prof. Dr.-Ing. Semih Severengiz von der Hochschule Bochum, die das Projekt von der ersten Idee an wissenschaftlich betreuen, unterstreichen den Transfergedanken: „Mit dem EcoTecHub entsteht eine praxisorientierte Plattform, die Forschung, Qualifizierung und Unternehmenspraxis eng verzahnt. So können innovative Lösungen für Zirkularität und Defossilisierung direkt in die Anwendung gebracht werden. Ziel ist der Aufbau eines integrierten Hubs, das Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen effektiv miteinander vernetzt und durch praxisnahen Forschungstransfer die Innovationsfähigkeit der Region nachhaltig stärkt.

Für den Aufbau und einen vierjährigen Betrieb werden Gesamtkosten von rund 17,9 Millionen Euro veranschlagt. Eine 95-prozentige Förderung durch Bund und Land wird beantragt. Den erforderlichen Eigenanteil tragen Hochschule Bochum und Stadt Bergkamen gemeinsam.

Die Projektverantwortlichen rechnen bereits im Förderzeitraum mit einer Wertschöpfung von rund 17 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2040 soll diese auf über 100 Millionen Euro steigen. Geplant sind zunächst 25 tarifgebundene Stellen, langfristig sollen 140 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Konzeption des EcoTecHub basiert auf einer knapp einjährigen, vom Land NRW finanzierten Machbarkeitsstudie unter Leitung der Hochschule Bochum. Im Rahmen der Studie wurden ein Stakeholder-Workshop sowie zahlreiche Einzelgespräche mit Unternehmen und regionalen Akteuren durchgeführt.

Durch diesen dialogorientierten Entwicklungsansatz flossen die konkreten Bedarfe der lokalen Wirtschaft sowie wissenschaftliche Perspektiven aus Nachhaltigkeit und Technik eng in das Projekt ein. Aktuell bereitet die Hochschule Bochum als Projektkoordination die formelle Antragseinreichung beim BAFA vor.




Stadt Bergkamen lädt zum generationenübergreifenden Mobilitäts-Workshop ein

Wie soll die Mobilität in Bergkamen im Jahr 2040 aussehen? Dieser Frage widmet sich die Stadt Bergkamen im Rahmen ihrer Mobilitätsstrategieentwicklung nun mit einem besonderen Veranstaltungsformat: einem generationenübergreifenden Workshop am Dienstag, 16. September 2025, von 17 bis 19 Uhr im Treffpunkt/VHS in der Lessingstraße 2.

Unter dem Motto „Die Straßen von morgen“ sind Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren eingeladen, gemeinsam über die zukünftige Gestaltung von Straßenräumen nachzudenken und kreative Ideen einzubringen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen der Generationen zusammenzuführen und damit eine möglichst breite Perspektive für die zukünftige Mobilität in Bergkamen zu gewinnen.

Der Workshop ist in zwei Teile gegliedert: Kinder und Jugendliche erarbeiten mit kreativen Modellbauten, wie ein Straßenraum aussehen könnte, wenn nicht mehr das Auto im Mittelpunkt steht. Leitfragen sind dabei u. a.: Wie viel Platz braucht der Fußverkehr, der Radverkehr oder Busse? Welche Räume eignen sich für Spiel, Aufenthalt oder Grünflächen? Erwachsene nehmen in einer sogenannten Zukunftswerkstatt den Straßenraum unter die Lupe. Als Beispiel wird die Töddinghauser Straße herangezogen. In drei Phasen werden Kritikpunkte am heutigen Straßenraum gesammelt, Visionen für eine verbesserte Gestaltung entwickelt und mögliche Lösungen bei der Umsetzung diskutiert.

Im Anschluss werden die Ergebnisse aus beiden Gruppen präsentiert und zusammengetragen. Sie fließen direkt in die Erarbeitung der städtischen Mobilitätsstrategie ein, die derzeit durch externe Fachbüros begleitet wird. „Uns ist wichtig, dass wir nicht nur aus planerischer Sicht, sondern auch aus der Perspektive verschiedener Altersgruppen und Lebensrealitäten auf die Mobilität schauen“, betont Mobilitätsmanagerin Carina Rademacher. „Nur so gelingt es, die Mobilität in Bergkamen nachhaltig, sicher und lebenswert zu gestalten.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort bis zum 12. September per E-Mail ca.rademacher@bergkamen.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.




Alevitische Gemeinde lädt zur Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl ein

Die Alevitische Gemeinde lädt am Dienstag, 9. September um 18 Uhr zur Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl in der Alevitischen Gemeinschaft Kreis Unna Bergkamen, Buchfinkenstr. 8, in Weddinghofen ein.

Die Diskussion bietet eine Plattform für die Bürgermeisterkandidatinnen und Kandidaten, ihre Programme und Visionen vorzustellen sowie Fragen aus dem Publikum zu beantworten.




Ina Scharrenbach zur stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden wiedergewählt

Von links nach rechts: Annette Droege-Middel (Lünen), Bernd Krause (Schwerte, Sicherheitsteam), Sascha Enders (Schwerte), Hubert Hüppe (Werne), Dr. Tilman Rademacher (Bönen), Vera Volkmann (Unna), Marco Morten Pufke (CDU-Kreisvorsitzender, Bergkamen), Laura Rousek (Unna), Niko Dahlhoff (Unna), Sarah Grüneberg (Kamen), Annika Brauksiepe (Werne), Martin Cyperski (Werne). Foto: Isabel Drescher

Knapp zwei Wochen vor der Kommunalwahl trat am Samstag, 30.08.2025, der 47. Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen in Bonn zusammen. Der CDU-Kreisverband Unna war mit elf Delegierten vor Ort.

Bei den turnusgemäß erfolgten Wahlen zum Landesvorstand wurde Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL als Landesvorsitzender mit einem Ergebnis von 98,0 Prozent im Amt bestätigt. Die Kamenerin Ina Scharrenbach MdL, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, erhielt bei ihrer Wiederwahl als stellvertretende Landesvorsitzende 90,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.

CDU Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke resümiert: „Wir haben starke Reden unseres Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und unseres Bundeskanzlers Friedrich Merz gehört und ein starkes Signal der Geschlossenheit erlebt. Besonders gefreut habe ich mich über die überwältigende Zustimmung für unsere Kommunalministerin Ina Scharrenbach. Sie hat das weitaus beste Ergebnis aller stellvertretenden Landesvorsitzenden erzielt.“




Politischer Frühschoppen der IG BCE Weddinghofen wird zum Politischen Abend

Die IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen führt am Freitag, den 05.09.2025 in der Zeit von 18.00 Uhr – 20.00 ihren politischen Abend durch. Dieser findet rund um das Vereinsheim des Kleingartenvereins ‘‘Im Krähenwinkel“ statt. Die Mitglieder der IG BCE, als auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergkamen sind hierzu recht herzlich eingeladen.

Zu diesem Abend wurden die Fraktionen des Rates der Stadt Bergkamen eingeladen. SPD, CDU, Bündnis90/ die Grünen, die Linke, FDP und Bergauf haben ihr Kommen zugesagt und werden sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Weiterhin werden sich die Bürgermeisterkandidaten /innen vorstellen und sich ebenfalls der Diskussion stellen. Auch werden sie den Teilnehmern die Schwerpunkte ihrer zukünftigen Politik darlegen.

„Die AfD- Bürgermeisterkandidatin wurde und wird nicht eingeladen. Mit der Neubewertung durch den Verfassungsschutz gilt die AfD nun offiziell als gesichert rechtextremistisch. Jetzt ist es eindeutig, was wir als IG BCE seit langem formulieren. Radikale Verfassungsfeinde sind inmitten unserer Demokratie auf dem Weg, unsere Demokratie nicht nur mit Worten zu gefährden. Sie stehen im krassen Gegensatz zu den Grundwerten unserer Gewerkschaftsbewegung, wie Solidarität, Gleichheit, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Der Vorstand der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen hat deshalb beschlossen, der  Bürgermeisterkandidatin und deren Partei keine Plattform anzubieten, um sich darzustellen“, heißt es in der Mitteilung der IG BCE Weddinghofen.

Für Bratwurst und Getränke ist gesorgt.




Bauantrag für neues Edeka-Center im Rathaus eingereicht – Baustart Anfang 2026

Torben Döring (2.v.l.) und Frank Bomhoff (r.) von der Stroetmann Grundbesitz-Verwaltung übergaben am Freitag den Bauantrag für das Edeka-Center und den dm-Drogeriemarkt auf dem ehemaligen Turmarkaden-Gelände an Bürgermeister Bernd Schäfer (2.v.r.) und den Technischen Beigeordneten Jens Toschläger (l.).

Ein bedeutender Schritt für die Entwicklung des Rathausquartiers ist getan: Die Stroetmann Gruppe aus Münster hat heute offiziell den Bauantrag für den nördlichen Teil des Areals eingereicht. Geplant sind dort ein Edeka-Center mit einer Verkaufsfläche von 2950 Quadratmetern mit Backshop und Café sowie Räume für zwei Senioren-Wohngruppen. „Damit nimmt die Neugestaltung der seit vielen Jahren brachliegenden Fläche in Bergkamens Innenstadt konkrete Formen an“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Nach intensiven Verhandlungen wurde bereits im Dezember 2024 der Kaufvertrag für das Grundstück unterzeichnet. Die Stroetmann Gruppe erwarb den nördlichen Teil, während die Stadt Bergkamen den südlichen Teil übernahm. Über die Brachfläche der ehemaligen Turmarkaden soll zwischen der Gedächtnisstraße im Westen und der Töddinghauser Straße im Osten eine neue Achse angelegt werden, die eine direkte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht. Der südliche Teil wird durch die Stadt Bergkamen in Zusammenarbeit mit der UKBS für den Bau von gefördertem Wohnraum genutzt. Geprüft werden soll auch der Bau eines Gebäudes an der Zentrumstraße / Zentrumsplatz, das vielfältig unter anderem als Jugendfreizeiteinrichtung genutzt werden kann.

Zur Finanzierung des städtischen Anteils soll ein Förderantrag an das Land gestellt werden. Das dafür notwendige Integrierte Städtebauliches Entwicklungskonzept „Revitalisierung Rathausquartier“ hat der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen. Der Förderantrag muss dann bis zum 30. September eingereicht werden. Zu diesem Förderantrag hat es bereits Vorgespräche mit der Bezirksregierung gegeben, die Bürgermeister Bernd Schäfer und Technischer Beigeordneter Jens Toschläger als positiv bewerten.

Mit der Realisierung des Rathausquartiers setzen die Stadt Bergkamen und die Stroetmann Gruppe ein zentrales städtebauliches Projekt um, das die Stadt nachhaltig aufwerten und den Bürgerinnen und Bürgern neue Angebote in den Bereichen Versorgung, Wohnen und Aufenthaltsqualität bieten wird. Der Baustart für den nördlichen Abschnitt ist für Anfang 2026 geplant, die Fertigstellung soll im Sommer 2027 erfolgen.

Bürgermeister Bernd Schäfer zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung: „Die Einreichung des Bauantrags ist ein Meilenstein für das Rathausquartier. Die lange ungenutzte Fläche wird nun einer sinnvollen und zukunftsweisenden Nutzung zugeführt. Besonders freue ich mich darüber, dass wir mit der Stroetmann Gruppe einen äußerst zuverlässigen Partner an unserer Seite haben, der mit seinem Konzept erheblich zur Attraktivität unserer Stadt beitragen wird.“




BergAUF ruft zur Teilnahme an einer Aktion anlässlich des Anti-Kriegstags am 1. September auf

Werner Engelhardt

BergAUF-Vorstandssprecher Werner Engelhardt ruft zur Teilnahme zu einer Aktion anlässlich des Antikriegstags am Montag, 1. September, ab 17.30 Uhr am Nordberg-Center. „Eine vorherige Absprache wäre sinnvoll, ggf. 30 min. vor Beginn der Kundgebung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Gemeint sind Gruppierungen, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen.

„Am 1. September 2025, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen, rufen Gewerkschaften, fortschrittliche politische Parteien und Organisationen, Friedensbewegung, Kirchen und zivilgesellschaftliche Kräfte zum gemeinsamen Protest gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung auf“, heißt es in dieser Erklärung.

BergAUF bittet um Rückmeldung an bergauf@posteo.de oder 0178 5034522




Wanderausstellung „Abgestempelt: Das Schicksal der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus“

Die Wanderausstellung „Abgestempelt“ über das Schicksal behinderter Kinder im Nationalsozialismus ist ab 31. August im Bergkamener Stadtmuseum zu sehen.

Die Wanderausstellung des Kreises Unna „Abgestempelt – Das Schicksal der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus“ wird vom 31. August bis zum 05. Oktober 2025 im Stadtmuseum Bergkamen ausgestellt.

Das Stadtarchiv Bergkamen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer offenen Führung durch die Ausstellung „Abgestempelt“ ein! Die Führung markiert den Start der Ausstellung und findet am Sonntag, den 31. August, um 13 Uhr im Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum Bergkamen statt.

„Abgestempelt“ beschäftigt sich mit den hunderttausenden Menschen, die während des Nationalsozialismus wegen geistiger oder körperlicher Behinderungen als „unwertes Leben“ abgestempelt wurden. Was die Nationalsozialisten als „Euthanasie“ auslegten, bedeutete für die Betroffenen in den meisten Fällen das Todesurteil und war ein als Sterbehilfe getarnter Massenmord.

Die Ausstellung besteht aus 15 Roll-Ups, die die Geschichte der Krankenmorde im Nationalsozialismus aufarbeiten. Am Ende der Ausstellung werden die Menschen aus Bergkamen vorgestellt, die Opfer der sogenannten NS-Euthanasie geworden sind. Das Schicksal der 14-jährigen Hilda Malcherek ist als exemplarischer Fall detailliert ausgearbeitet. An ihr Schicksal erinnert auch ein Gedenkstein vor dem Haus Stresemannstraße 2 in Bergkamen-Mitte, den der Aktionskünstler Gunter Demnig am 25. Januar 2023 verlegt hatte. Sie litt unter anderem an Epilepsie.  Sie wurde in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Marsberg getötet. Demnig setzt an diesem Tag zwei weitere Stolpersteine in Bergkamen für zwei Kinder vor deren letzt bekannten Wohnadresse:

an der Schlägelstr. 36 in Rünthe für Christa Vertcheval, sechs Monate alt, ermordet in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Aplerbeck

und an der Taubenstr.4 in Rünthe, für Willi Domick, zwölf Jahre alt, ermordet in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Marsberg. Mehr Infos über die in Bergkamen von Gunter Demnig verlegten Stolpersteine gibt es hier: https://www.stolpersteine-bergkamen.de/

Eine Gruppe aus Ehrenamtlichen, Vereinen, Mitarbeitenden aus Archiven und Verwaltungen aus dem Kreis Unna hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Opfer im heutigen Kreisgebiet in Form einer Wanderausstellung aufmerksam zu machen. Diese Ausstellung wird unterstützt und finanziert durch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Unna.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums von Mittwoch bis Sonntag, 10 – 17 Uhr, zu besichtigen.




Öffentliche Auslegung des Entwurfes zum Bebauungsplan Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ 1. Änderung

Großbaustelle Wasserstadt Aden.

Gemäß dem Beschluss des Rates der Stadt Bergkamen vom 03.07.2025 wird der Entwurf des Bebauungsplans Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ 1. Änderung, inklusive der Begründung, in der Zeit vom 01.09.2025 bis einschließlich 03.10.2025 öffentlich ausgelegt.

Die Offenlegung erfolgt während der Dienststunden montags, dienstags und donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 14.30 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr beim Amt für Stadtplanung der Stadt Bergkamen, Zimmer 519, Rathausplatz 1 in 59192 Bergkamen. Die Einsichtnahme erfolgt nach vorheriger Terminabsprache unter der Rufnummer 02307 965 423 oder der E-Mail-Adresse s.wiese@bergkamen.de. Neben der öffentlichen Auslegung im Rathaus kann der Bebauungsplanentwurf einschließlich der oben genannten Unterlagen auch im Internet (Beteiligungsportal) unter www.bergkamen.de/OA120-Aend eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist können die Planunterlagen eingesehen und zum Entwurf des Bebauungsplans Stellungnahmen abgegeben werden. Diese Stellungnahmen sollen elektronisch übermittelt werden, z.B. per Email (s.wiese@bergkamen.de) oder im Internet über das o. g. Beteiligungsportal. Bei Bedarf können Stellungnahmen beim Amt für Stadtplanung der Stadt Bergkamen auch zur Niederschrift erklärt werden.

Der bereits rechtskräftige Bebauungsplan Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ ist die planungsrechtliche Grundlage für eine Nachnutzung der Fläche der ehemaligen Zeche „Haus Aden“ im Stadtteil Oberaden. Unter anderem im Zuge der Ausführungsplanungen für den Adensee und die Erschließung haben sich allerdings geringfügige Veränderungen am Verlauf der zukünftigen Seeufer und Verkehrsflächen ergeben, die nun im Rahmen der 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. OA 120 „Wasserstadt Aden“ berücksichtigt werden. Es handelt sich dabei lediglich um geringfügige Anpassungen und Ergänzungen, die das ursprüngliche Plankonzept des Bebauungsplans bzw. der Wasserstadt Aden in seinen Grundzügen nicht verändern.




Gartenzaungespräche in Weddinghofen

Weddinghofen. Politik lebt vom direkten Austausch mit den Menschen vor Ort. Unter dem Motto „Reden wir drüber“ laden Jens Schmülling und Brigitte Matiak alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Gartenzaungespräch ein. Die Termine für diese Woche lauten:

Ort: An der Dorndelle
Datum: Freitag, 22. August 2025
Zeit: 16:30 – 18:30 Uhr

Ort: Hubert-Biernat-Straße 
Datum: Samstag 23. August 2025
Zeit: 12:00 – 14:00 Uhr

In entspannter Atmosphäre, direkt am Gartenzaun, möchten die beiden Kommunalpolitiker erfahren, was die Menschen in Weddinghofen und Bergkamen bewegt. Welche Themen liegen den Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen? Welche Wünsche gibt es für die Zukunft des Stadtteils?

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Kaffee, Erfrischungen und Kuchen stehen bereit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – jede und jeder kann spontan vorbeikommen, zuhören, ins Gespräch kommen und die eigenen Anliegen einbringen.

„Wir wollen Politik dort machen, wo die Menschen sind – nahbar, persönlich und ohne Hürden. Das Gartenzaungespräch ist eine gute Gelegenheit, die Kandidaten zur Kommunalwahl persönlich kennen zu lernen, Sorgen und Ideen direkt zu platzieren und in die politische Arbeit einfließen zu lassen“, betonen Jens Schmülling und Brigitte Matiak.



Heimatabend der SPD Rünthe auf der Wiese am Schwarzen Weg

Nach der stimmungsvollen Late Lounge und dem erfolgreichen Sommerfest lädt die SPD Rünthe am Freitag, den 22. August 2025, von 17 bis 21 Uhr zum letzten großen Highlight ihres Sommerprogramms ein: dem Heimatabend auf der Wiese am Schwarzen Weg 1.
Wie bei den vergangenen Veranstaltungen steht das gesellige Miteinander im Vordergrund. Bei Bratwurst, frisch gezapftem Bier, kühlen Getränken, Popcorn und Wassereis können Bürgerinnen und Bürger einen entspannten Sommerabend in lockerer Atmosphäre genießen. Für die kleinen Gäste gibt es wieder das beliebte Glücksrad.
Auch wenn der Abend vor allem dem Zusammensein dient, bietet er eine besondere Gelegenheit: Frederick Cordes, Generalsekretär der NRW-SPD, hat seinen Besuch angekündigt und steht ebenso wie die örtlichen SPD-Kandidaten für Gespräche zur Verfügung. Die SPD Rünthe bittet alle Bürgerinnen und Bürger, diese Chance zu nutzen und ihre Anliegen direkt mitzugeben – denn nur wer gehört wird, kann auch etwas bewegen.
Der Ortsverein setzt auf Bürgerbeteiligung und lebt das Motto: „Ohne Kommunikation funktioniert Politik nicht.“ Damit die Landespolitik die Alltagssorgen vor Ort wahrnimmt, braucht die SPD Rünthe die Unterstützung der Menschen in Rünthe. ‚Zeigen wir gemeinsam, was unser Stadtteil braucht – klar, deutlich und mit Nachdruck‘.
Die SPD Rünthe freut sich auf einen schönen Abend mit vielen Gesprächen, Begegnungen und einem starken Zeichen aus der Bürgerschaft.