Wieder zu viele Löcher gebuddelt: Hundefreilauffläche ab Montag drei Tage gesperrt
Die Hundefreilauffläche wird ab Montag, 20. September, voraussichtlich für drei Tage gesperrt. Die Sperrung ist erforderlich, um die zahlreichen Löcher, die mittlerweile nach nur zwei Jahren wieder entstanden sind und eine erhebliche Unfallgefahr für Mensch und Hund darstellen, zu beseitigen.
Außerdem sollen ergänzende Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, um die weitere Nutzung der Fläche zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist der Einbau von zusätzlichem Sand auf der Sandspielfläche beabsichtigt. Im Eingangsbereich sowie Unterstand soll die wassergebundene Fläche überarbeitet werden.
Bei den einmal wöchentlich durch den Baubetriebshof stattfindenden Kontrollen werden unter anderem der vorhandene Müllbeutelspender aufgefüllt und der Inhalt des Müllbehälters entsorgt. Unabhängig davon bittet der Fachbereich Immobilienwirtschaft jeden Besucher/Nutzer, etwaige Schäden oder Mängel an der Anlage mitzuteilen, damit diese kurzfristig beseitigt werden können. Im Rathaus steht hierfür als Ansprechpartnerin Frau Desinger unter der Telefonnummer 02307/965-296 vormittags zur Verfügung.
In diesem Zusammenhang erfolgt seitens der Verwaltung nochmals der Hinweis, dass das Graben von Löchern von den Hundehaltern zu unterbinden ist und diese verpflichtet sind, gegrabene Löcher wieder aufzufüllen.
Marco Morten Pufke führt den CDU.Kreisverband für zwei weitere Jahre
Wilhelm Kemna, Vorsitzender der CDU Kamen; Bundestagskandidat Hubert Hüppe; stellv. Kreisvorsitzende und Ministerin Ina Scharrenbach; Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke, Kreisvorsitzender der CDU Hamm und Bundestagskandidat Arnd Hilwig (v. l.). Foto: Nele Buckemüller
Einen wahren Marathon absolvierten über 100 Christdemokraten aus dem Kreis Unna. Zunächst wählten die von ihren Stadt- und Gemeindeverbänden Entsandten in einer etwa einstündigen Versammlung Vertreter für die Landesvertreterversammlung, welche zu Beginn des kommenden Jahres die Reserveliste zur Landtagswahl im Mai aufstellen wird. Diesem Gremium werden Ina Scharrenbach, Heinrich Böckelühr, Wilhelm Jasperneite und Marco Morten Pufke angehören.
Auf dem anschließenden, turnusmäßigen Kreisparteitag stand die Neuwahl des kompletten Vorstands an. Marco Morten Pufke wurde mit großer Mehrheit zum Kreisvorsitzenden wiedergewählt. Friedhelm Schroeter aus Lünen, der seit 2007 als stellvertretender Kreisvorsitzender fungierte und nicht wieder antrat, wurde von den Delegierten mit anhaltendem Applaus verabschiedet. Ihm folgt Annette Droege-Middel, ebenfalls aus Lünen, nach. Sie komplettiert die aus Annika Brauksiepe (Werne), Jörg Schindel (Schwerte) und Ministerin Ina Scharrenbach (Kamen) bestehende Riege der Stellvertreter.
Ebenfalls wiedergewählt wurden Kreisschatzmeister Wolfgang Barrenbrügge (Unna), Schriftführer Helge Meiritz (Bönen) und sein Stellvertreter Willi Jasperneite (Werne). Pascal Schoppol (Holzwickede) hatte als bisher erster Mitgliederbeauftragter des Kreisverbandes seine Aufgabe vier Jahre lang mit großem Engagement erfüllt. Da er den Kreis Unna verlässt, wurde Marcal Zilian, Kreisvorsitzender der Jungen Union und auch aus Holzwickede, zu seinem Nachfolger bestimmt.
Beisitzer wurden Annette Adams, Stephan Wehmeier (beide Bergkamen), Susanne Melchert, Dieter Senker (beide Fröndenberg/Ruhr), Frank Markowski (Holzwickede), Helga Pszolka (Kamen), Antje Bellaire, Klaus Bernemann (Lünen), Peter Dörner, Marianne Pohle (beide Schwerte), Herbert Krusel, Annabell Vagedes (beide Selm), Ursula Schmidt, Annette Weber (beide Unna), Martin Cyperski und Christian Lang (beide Werne). Außerdem wurden ein neues Kreisparteigericht sowie Delegierte und Ersatzdelegierte für mehrere übergeordnete Gremien gewählt.
Im Rahmen des Kreisparteitags rief Thomas Kufen, Bezirksvorsitzender der CDU Ruhr und Oberbürgermeister von Essen, die Parteimitglieder in einer leidenschaftlichen Rede zur Geschlossenheit und Unterstützung der Kandidaten Hubert Hüppe, Arnd Hilwig und Armin Laschet in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes auf. Die Christdemokraten müssten der Bevölkerung klarmachen, dass eine Richtungswahl bevorstehe, deren Ausgang für die Zukunft Deutschlands entscheidend sei.
Für langjährige, besondere Verdienste insbesondere um die Menschen, die während beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg aus den deutschen Ostgebieten fliehen mussten oder vertrieben worden sind, wurde Prof. Dr. Joachim Vollradt, Unna, geehrt. Die humorvolle Laudatio hielt der ehemalige Kreisvorsitzende Hubert Hüppe, der Prof. Dr. Vollradt schon seit seiner Amtszeit verbunden ist.
Landesministerin Ina Scharrenbach berichtete zum Thema Wiederaufbauhilfe für die Opfer der Juli-Überflutungen und Wilhelm Kemna, Vorsitzender des Stadtverbandes Kamen, nutzte die große Bühne, um der aufgrund dienstlicher Termine vielbeschäftigten Parteikollegin ihre Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft zu überreichen.
Nach rund fünf Stunden endete der Abend mit dem Abspielen der Nationalhymne. „Wir gehen jetzt zuversichtlich und motiviert in die letzten Tage des Bundestagswahlkampfes und in die kommenden zwei Jahre Vorstandsarbeit“, so das Schlusswort des Kreisvorsitzenden Marco Morten Pufke.
Stadt gratuliert Bergkamener Sportvereine zu ihren „runden“ Geburtstagen
Von links nach rechts: BM Bernd Schäfer, Manfred Frieg, 1. Vorsitzender, Manfred Turk/Vorsitzender Gesamtverein TuRa Bergkamen, Christine Busch/Beigeordnete der Stadt Bergkamen, Rainer Bartkowiak/Vorsitzender TuS Eintracht Overberge, Dieter Vogt/Vorsitzender Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Herbert Littwin/Präsident SuS Oberaden
Die Planungen waren im letzten Jahr schon weit fortgeschritten für verschiedene Bergkamener Sportvereine, die in 2020 ein Jubiläum feiern wollten. TuRa Bergkamen wollte auf 75 Jahre anstoßen, der VFK Weddinghofen hatte zum 100jährigen Jubiläum diverse Turnierveranstaltungen und einen Festabend geplant und der TuS Eintracht Overberge war sich mit „Burning Heart“ einig, dass sie in der Sporthalle Overberge zu 100 Jahren aufspielen. Corona hat diese Planungen jedoch zunichte gemacht und auch mögliche Neuauflagen in 2021 waren für die Planer in den Vereinen nicht zu leisten.
In 2021 gesellen sich dann auch noch der SuS Oberaden, der BC Bergkamen und der ASV Toller Hecht zu den Jubilaren hinzu, die Oberadener, die auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken können und einen Festabend in der Römerberghalle geplant hatten, konnten genauso wenig aktiv werden, wie der BCB und der ASV mit 50-jährigem Vereinsjubiläum.
Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer und Sportdezernentin Christine Busch bedankten sich auch ohne Fest- und Sportveranstaltungen bei den Vereinsvertretern und überreichten Geldzuwendungen in Höhe von ca. 4.000 Euro, die den Vereinen im Rahmen der Sportförderrichtlinien der Stadt Bergkamen zustehen und regulär auf ihren Sportanlagen bei Turnieren oder anderen sportlichen Aktivitäten überreicht worden wären. Auch der Vorsitzende der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Dieter Vogt, gratulierte im Namen der Bergkamener Sportlerinnen und Sportler.
Info-Abend mir dem der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag Matthias W. Birkwald
Matthias W. Birkwald
Am Mittwoch, 22. September, spricht ab 18 Uhr (Veranstaltungsbeginn ist um 17:30 Uhr) der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Matthias W. Birkwald in der Gaststätte „Kümpers“ in Kamen. Hierzu sind interessierte Bürger:innen herzlich eingeladen.
Matthias W. Birkwald hat hierzu sehr konkrete Vorstellungen dazu, wie man Altersarmut verhindert. So soll das Rentenniveau wieder auf 53% angehoben werden und zusätzlich im Laufe der nächsten vier Jahre eine Rentensteigerung von 10% erfolgen. Ein weiterer wichtiger Baustein: Alle müssen in die Rentenkasse einzahlen – u.a. auch Abgeordnete des Bundestages, so wird die Rente sicher finanziert.
Der Nachbar Österreich sei dabei das Vorbild. Dazu müssten auch alle Kürzungsfaktoren aus der Rentenanpassungsformel gestrichen werden. Ein weiteres Ziel sei, da wo die Rente nicht reicht zum Leben – etwa wegen Kindererziehung, Minijobs oder geringer Löhne – eine Mindestrente von 1.200,00€ durchzusetzen.
„So soll eine gute Rente für alle möglich und damit Altersarmut in unserem reichen Land nachhaltig verhindert werden“, erklären die LINKEN.
Zudem werden die Direktkandidat:innen Rebekka Kämpfe (Hamm – Unna II) und Andreas Meier (Unna I) ebenfalls sprechen und für Fragen zur Verfügung stehen.
NRW-Fluthilfen für Unternehmen starten am 17.9.: IHKs helfen bei der Antragstellung
Mit den Beschlüssen von Bundestag und Bundesrat sowie der heutigen Veröffentlichung der Förderrichtlinie für den Wiederaufbau ist der Weg für die Fluthilfen für Unternehmen, Private und die öffentliche Infrastruktur frei. Ab dem 17. September können Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Hilfen zur Beseitigung der Schäden infolge des Unwetters beantragen.
„Damit ist der erste, wichtigste Schritt getan“, kommentiert Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW. „Auch wenn die Unternehmen zunächst die Anträge bearbeiten müssen, gewinnen Sie nun Sicherheit über die Finanzierung Ihres Wiederaufbaus. Dass das Verfahren acht Wochen nach der Katastrophe nun schnell anläuft, ist psychologisch nicht zu unterschätzen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer wollen ins Handeln kommen und die Schockstarre überwinden“, so Stoffels. „Nun wird es darauf ankommen, dass die Anträge schnell er- und bearbeitet werden. Die Industrie- und Handelskammern wie auch die anderen Kammern werden ihre Mitgliedsunternehmen aktiv bei der Antragsstellung unterstützen.“
Mitgliedsunternehmen erhalten bei ihrer Industrie- und Handelskammer Hilfe bei der Antragsstellung, Beratung sowie alle wichtigen Informationen. Im Antragsverfahren unterstützen die IHKs durch eine Vorprüfung und sichern so eine schnelle Bearbeitung bei der NRW.Bank als zuständige Bewilligungsstelle.
Die Landesregierung NRW stellt unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfeInformationen zu den Aufbauhilfen und zum Verfahren bereit.
Überflutungen: Stadt will Gespräche mit Lippeverband und RAG aufnehmen
Der Stadtbetrieb Entwässerung hatte zwar die Teilnahme an einer Veranstaltung des Aktionskreises Wohnen und Leben Bergkamen den Überflutungen Mitte Juli im Stadtgebiet abgesagt. Das heißt aber nicht, dass dieses Thema beim SEB und im Rathaus zu den Akten gelegt ist.
Bürgermeister Bernd Schäfer kündigte gegenüber unserer Redaktion Gespräche mit dem Lippeverband und der RAG an. Im Mittelpunkt sollen dabei Verbesserungen im Hochwasserschutz in Bergkamen stehen. Dazu können zum Beispiel die Erweiterung oder Anlage von Regenrückhaltebecken sowie die Ausweisung von Überflutungsflächen (Polder) gehören.
Bis zum Jahrsende werde darüber hinaus der SEB eine Karte des Stadtgebiets erarbeiten, in der die Überflutungsgefährdungsbereiche bei Starkregen verzeichnet sind, sagte Schäfer weiter. Die Bürgerinnen und Bürger könnten dann genau erkennen, wie groß die Gefahren für sie sind.
In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister darauf hin, dass auch die Hauseigentümer aufgefordert seien, eigene Maßnahmen gegen Kellerüberflutungen zu ergreifen. Sogenannte Rückstauventile in den privaten Hausanschlüssen könnten verhindern, dass Wasser über die Kanalisation in die Keller dringt.
Schneller und einfacher: Termine im Bürgerbüro jetzt auch online reservierbar – auch unterwegs per Handy
Online-Terminvergabe für das Bürgerbüro: Die grünen Flächen bezeichnen die freien Termine.
Wer vom Rathaus spricht, meint meist das Bürgerbüro. Und das aus gutem Grund: Vieles, was das tägliche Leben mit sich bringt, ist dort zu erledigen. Sei es, dass ein Personalausweis zu beantragen, ein Dokument zu beglaubigen oder ein Fahrzeug abzumelden ist. Ohne einen Termin im Bürgerbüro geht nichts. Und das funktioniert jetzt deutlich einfacher und zuverlässiger, denn ab sofort ist es möglich, Termine im Bürgerbüro online zu reservieren.
Der Icon mit der „Eingangstür“ zur Online-Terminvergabe für das Bürgerbüro befindet sich auf der Homepage der Stadt Bergkamen „https://www.bergkamen.de/“ zwischen den Kontaktdaten und dem Kalender. Viel bequemer geht es nicht. Bereits nach wenigen Klicks ist das gewünschte Anliegen ausgewählt und ein Termin im Online-Kalender markiert. Für nahezu alle Angelegenheiten, für die das Bürgerbüro zuständig ist, lässt sich auf diese Weise ein Termin reservieren – und das bis zu 60 Tage im Voraus. Um den Nutzern die Orientierung zu erleichtern, sind insgesamt sieben Felder mit den am häufigsten nachgefragten Themen vorgegeben: von Bürger-service über Melde- bis hin zu Pass- und Ausweisangelegenheiten.
,,Das neue System bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger eine deutliche Verbesserung“, ist Bürgermeister Bernd Schäfer überzeugt. Wer einen Termin im Bürgerbüro benötigt, kann diesen zu jeder beliebigen Uhrzeit verbindlich reservieren. Zu Hause am PC genauso wie mobil von unterwegs mit dem Smartphone. Hilfreich sind auch die automatischen Hinweise auf Unterlagen, die für den reservierten Termin erforderlich sind. Dass ein Anliegen aufgrund fehlender Dokumente nicht bearbeitet werden kann, ist somit nahezu ausgeschlossen.
Bisher musste das Bürgerbüro online mitgeteilte Terminwünsche manuell bestätigen – mit dem damit verbundenen Risiko von Übertragungsfehlern. Und nicht nur dies: Das alte Terminvergabesystem hat jeden Tag zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebunden. Sie werden sich ab sofort um die eigentlichen Anliegen der Bergkamenerinnen und Bergkamener kümmern.
Neben der Online-Reservierung wird es die Möglichkeit geben, auch ohne vorherige Anmeldung das Bürgerbüro aufzusuchen. ,,Das entspricht unserem Selbstverständnis als Dienstleister. Alle Bürgerinnen und Bürger dürfen selbst entscheiden, welchen Weg sie wählen. Es ergeben sich immer wieder freie Termine, welche im Foyer des Rathauses – auch kurzfristig – vergeben werden können“, unterstreicht Bernd Schäfer.
Sollte sich dieses neue System bewähren, wird geprüft, ob es auch für andere Bereiche genutzt werden kann.
Städtische Jugendeinrichtungen werden zu Wahllokalen für die bundesweite U18-Wahl
Bei der U18-Wahl können bundesweit junge Menschen in der Woche vor der Bundestagswahl bis zum 17. September 2021 ihre Stimme abgeben. Die U18-Wahl möchte darauf aufmerksam machen, dass junge Menschen in der Lage sind, sich eine eigene Meinung zu bilden und bietet ihnen die Möglichkeit diese in der bundesweiten Wahl auch zu artikulieren.
Auch das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen beteiligt sich in diesem Jahr an der U18-Wahl. Unter dem Motto „Auch DU hast eine Stimme“ werden in der Aktionswoche vom 13.09. – 17.09.2021 drei Wahllokale für die U18-Wahl in Bergkamen zur Verfügung gestellt. Die drei städtischen Jugendeinrichtungen – das Kinder- und Jugendhaus „Balu“, die Anlaufstelle Streetwork und das Jugendheim „Yellowstone“ – öffnen die Türen für die jungen Wähler:innen.
An den Wahllokalen findet in der Woche jeweils ein Aktionstag mit dem „Wahl-o-Rad“ statt. An den Aktionstagen soll auf die Wahl aufmerksam gemacht und den U18-Wähler:innen die politischen Themen rund um die Wahl spielerisch näher gebracht werden. In einem Parcours können die jungen Wähler:innen die Programmatik der unterschiedlichen Parteien kennenlernen, sich spielerisch verschiedenen Herausforderungen stellen und sich so politisch bilden und vielleicht kleine Preise gewinnen. Zudem gibt es jeweils einen Kreativstand und kostenlose Snacks und Getränke.
Termine für das „Wahl-o-Rad“ und die U18-Wahlmöglichkeiten in Bergkamen
14.09.2021Das „Wahl-o-Rad“ an der Anlaufstelle Streetwork „Anstoß“
Am Stadion 7a
59192 Bergkamen
15.00 bis 18.00 Uhr
Wahlmöglichkeiten gibt es im Wahllokal „Anstoß“ am:
13.09.21 von 15.00 – 18.00 Uhr
14.09.21 von 15.00 – 18.00 Uhr
15.09.2021Das „Wahl-o-Rad“ am Kinder- und Jugendhaus „Balu“
Grüner Weg 4
59192 Bergkamen
15.00 bis 18.00 Uhr
Wahlmöglichkeiten gibt es im Wahllokal „Balu“ am:
13.09.21 von 15.00 –20.00 Uhr
15.09.21 von 15.00 –18.00 Uhr
17.09.21 von 14.00 –17.00 Uhr
16.09.2021 Das „Wahl-o-Rad“ am Jugendheim „Yellowstone“
Preinstr. 14
59192 Bergkamen
15.00 bis 18.00 Uhr
Wahlmöglichkeiten gibt es im Wahllokal „Yellowstone“ am:
16.09.21 von 15.00–18.00 Uhr
17.09.21 von 15.00–18.00 Uhr
Bei Fragen und Anregungen ist eine Kontaktaufnahme über das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen, Imke Vogt, 02307/965475 oder i.vogt@bergkamen.de möglich.
Bergkamener Rathaus ab Montag wieder frei zugänglich: Auch ohne 3G, aber mit Maske
Ab Montag ist auch das Bergkamener Rathaus wieder für Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich – auch für Personen, die bisher nicht geimpft, genesen oder getestet sind. „Allerdings bleibt es bei der Maskenpflicht“, betont Bürgermeister Bernd Schäfer.
Was auch bleibt, ist der Ordnungsdienst. Er achtet weiterhin darauf, dass die Besucherinnen und Besucher des Rathauses eine Maske tragen und dass der Andrang einzelnen Ämter nicht zu stark wird. Nicht mehr zu den Aufgaben des Ordnungsdienstes gehört es zu kontrollieren, ob vorher ein Termin vereinbart worden ist.
Azubi-Projekt mit Drohne: Vermessung des Bergkamener Jubiläumswalds
Vorne von links: Wolfgang Schulte (Ausbilder Geoinformation und Kataster), Kai Hölscher, Alicia Daubenspeck (Azubis), Bürgermeister Bergkamen Bernd Schäfer (hinten links) und Martin Oschinski (Fachbereichsleiter Geoinformation und Kataster, hinten rechts) mit der Drohne. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
Geomatiker-Azubis des Kreises Unna lernen, das Gelände zu vermessen und Geodaten zu erheben. Zwei von ihnen haben jetzt untersucht, welche Vermessungs-Methode welche Vor- und Nachteile mit sich bringt: Sie haben die klassische Vermessung mit einem Gerät auf einem Stativ verglichen mit einer neuen Drohnen-Variante. Vermessen haben sie so den Jubiläumswald in Bergkamen.
„Bei diesem Projekt haben die Azubis nicht nur viel gelernt – es hat auch einen ganz praktischen Nutzen für unsere Arbeit und für die Stadt Bergkamen“, so Martin Oschinski, Fachbereichsleiter Geoinformation und Kataster. „Wir konnten die relativ neue Mess-Methode mit der Drohne im Einsatz direkt mit der klassischen vergleichen – und die Stadt Bergkamen lässt die gewonnen Daten in ihr Infosystem einfließen.“
Das Projekt
Vermessen werden sollte der sogenannte Jubiläumswald 3/4 am Bergkamener Kuhbach. Zunächst ganz klassisch mit einer sogenannten Totalstation und angeschlossenem graphischen Feldbuch. Das Gerät steht auf einem Stativ und kommt häufig bei Vermessungen zum Einsatz. Anschließend haben die Azubis denselben Bereich mittels Drohne vermessen.
„Wir haben den Flug geplant, angemeldet und durchgeführt“, berichten die Azubis Alicia Daubenspeck und Kai Hölscher von ihrem Projekt. „Die Planung umfasst beispielsweise Flugverbotszonen, gefährliche Bauwerke in der Nähe oder auch die Wettervorhersage.“ Im Anschluss wurden die Daten auf den Rechner geladen – und aufgrund der großen Datenmenge über Nacht verarbeitet.
Das Ergebnis
Im Zeit- und Arbeitsaufwand lag die klassische Methode knapp vorne. „Dazu kommt, dass wir bei fast jedem Wetter mit dem Gerät auf Stativ arbeiten können. Die Vorteile der Drohne liegen in einer Gesamtdokumentation des Projektes und in der Möglichkeit jederzeit nachträglich in den aufgenommenen Bildern messen zu können“, so die Azubis.
Die Drohne wird künftig aber einen immer wichtigeren Platz in der Arbeit von Vermessern einnehmen – da sind sich die Azubis sicher. Es ist ein weiteres Werkzeug im Werkzeugkasten eines Vermessers.
Wer diesen Werkzeugkasten auch kennenlernen will und sich vorstellen kann, vielleicht künftig selbst Drohnenpilot zu werden, sollte sich die Ausbildungsseite des Kreises Unna ansehen. Derzeit sucht der Fachbereich wieder Nachwuchskräfte (Kreisvermessungsoberinspektoranwärter und Vermessungstechniker): www.kreis-unna.de/ausbildung. PK | PKU
Birgit Osterwald verabschiedet sich nach 41 Dienstjahren aus dem Bergkamener Rathaus
Mit Blumen und vielen guten Wünschen verabschiedete Bürgermeister Bernd Schäfer jetzt Birgit Osterwald aus den städtischen Diensten.
Die Stadtamtfrau Birgit Osterwald denkt gerne an den 1. November 1980 zurück. Für sie markiert dieses Datum den Beginn ihres Vorbereitungsdienstes bei der Stadt Bergkamen: ihr erster Arbeitstag als Stadtinspektoranwärterin. Auf den Tag genau 41 Jahre später beendet Frau Osterwald ihren aktiven Dienst bei der Stadt Bergkamen und tritt in die Freizeitphase der Altersteilzeit ein. Aus diesem Anlass wurde Frau Osterwald im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl und Personalratsvorsitzenden Michael Hoffmann verabschiedet.
Nach Beendigung ihres Vorbereitungsdienstes hat Frau Osterwald verschiedenste Ämter und Sachgebiete kennengelernt – sie war als Sachbearbeiterin im Rechtsamt, im Rechnungsprüfungsamt und in dem damaligen Fachdezernat Innere Verwaltung tätig. Zuletzt war sie mehr als 21 Jahre als Sachbearbeiterin im Amt „Immobilienwirtschaft“ für Grundstücks-, Miet- und Pachtverträge sowie Grundbuchangelegenheiten zuständig.
„Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Ich wünsche Frau Osterwald für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute“, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.