Feierstunden zum Volkstrauertag in Bergkamener Stadtteilen

Bürgermeister Bernd Schäfer lädt alle Bergkamenerinnen und Bergkamener zur Teilnahme an den Feierstunden in den einzelnen Ortsteilen ein: „Besuchen Sie die Gedenkstunden zum Volkstrauertag. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die Kriege und die Gewalt.“

Der Volkstrauertag ist einer der stillen Gedenktage im November. Es ist ein Tag des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens, an dem der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.

In den einzelnen Stadtteilen sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:

Bergkamen-Mitte:

Die Feierstunde findet am Mahnmal am oberen Teil auf dem Friedhof in Bergkamen-Mitte um 16.00 Uhr statt. An der Feierstunde wird ein Blechbläserquartett mitwirken. Ortsvorsteher Franz Herdring wird gemeinsam mit den Stadtverordneten und Vereinsvertretern aus Bergkamen-Mitte einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pastor Ralph Vartmann.

Bergkamen-Rünthe:

Die Feierstunde beginnt um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Rünther Str. 108. Maskenpflicht besteht auf dem gesamten Kirchengelände. Am Platz sitzend kann die Maske abgenommen werden. Mitwirkende sind ein Blechbläserquartett und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen-Rünthe. Die Gedenkrede hält Pastor Günter Kischkewitz.

Im Anschluss an die Feierstunde findet ein Schweigemarsch zum Ehrenmal statt, wo der Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann einen Kranz niederlegt und noch eine Ansprache hält.

Bergkamen-Weddinghofen:

Alle Teilnehmer der Feierstunde treffen sich um 11.00 Uhr vor der Barbara Apotheke, Schulstraße 45, und begeben sich im Trauermarsch unter Begleitung des Spielmannszuges Weddinghofen zum Ehrenmal am Ernst-Flüß-Platz. Männer der Freiwilligen Feuerwehr halten für die Zeit der Feierstunde am Mahnmal eine Ehrenwache.

Vor der Feierstunde wird Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann zusammen mit den Stadtverordneten aus Bergkamen-Weddinghofen am Ehrenmal auf dem Friedhof „Lüttke Holz“ um 10.30 Uhr und anschließend auf dem Russenfriedhof um 10.40 Uhr jeweils einen Kranz niederlegen. An beiden Gedenkstätten halten Männer der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls die Ehrenwache.

Die Gedenkrede hält der Ortsvorsteher.

Bergkamen-Oberaden:

Um 11.00 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrgerätehaus Oberaden an der Jahnstraße zur Feierstunde am Mahnmal des Oberadener Friedhofes. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Michael Jürgens die Kranzniederlegung vornehmen. Die Ansprache hält Pastor Sebastian Zimmert. Mitwirkende sind der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche und der MGV „Frohsinn“ 1881 Dortmund-Lanstrop.

Bergkamen-Overberge:

Die Feierstunde am Denkmal an der Hansastraße beginnt um 15.00 Uhr. Zur Ausgestaltung der Feierstunde tragen die Schützenvereine, die Soldatenkameradschaft, das Bläsercorps Werne und die Freiwillige Feuerwehr bei. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Rainer Bartkowiak am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält Pfarrer Frank Hielscher.

Bergkamen-Heil:

Die Feierstunde beginnt um 13.30 Uhr an der ehemaligen Ev. Kapelle Heil. Bereits um 13.15 Uhr treffen sich die Mitglieder der Vereine vor dem Hof Lippmann an der Dorfstraße. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Dirk Slotta am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält in diesem Jahr Pastor Günter Kischkewitz. Ein Blechbläserquartett sorgt für den musikalischen Rahmen.




Es wird schwierig: Bergkamens SPD-Chef möchte in den Düsseldorfer Landtag

In den kommenden Tagen wird die SPD im Kreis Unna ihre Kandidat: innen für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 nominieren. Richtig spannend wird es nur im sogenannten Mittelkreis (Bergkamen, Kamen, Bönen und Herringen). Nur hier haben am Mittwoch, 10. November, in der Kamener Stadthalle die Delegierten eine richtige Wahl. Neben dem Bergkamener SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Andre Rocholl bewerben sich aus Bönen Silvia Gosewinkel und für den Hammer Stadtbezirk Herringen Oliver Schmidt-Formann.

Spannend ist diese Delegiertenkonferenz, weil der gastgebende Stadtverband Kamen selbst keine Kandidatin oder Kandidatin „ins Rennen“ schickt und sich selbst nicht festgelegt hat. Er überlässt die Entscheidung seinen Delegierten. Silvia Gosewinkel hat inzwischen das Votum des Juso-Unterbezirks erhalten. Oliver Schmidt-Formann ist Diplom-Landschaftsökologe und Leiter des Umweltamts der Stadt Hamm und dürfte die Umweltschützer unter den Delegierten ansprechen. Für André Rocholl spricht, dass er seit einigen Jahren erfolgreich Vorsitzender des Bergkamener Stadtverbands ist.

Am Donnerstag, 11. November, geht es im Kolpingsaal Werne um den Wahlkreis Unna II mit Lünen, Selm und Werne. Bisher liegt hier nur die Kandidatur von Rainer Schmeltzer vor, der bereits dem Landtag angehört. Sein Landtagskollege aus dem Südkreis mit Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna Hartmut Ganzke stellt sich am 16. November dem Votum der Delegierten. Wie bei Schmeltzer hat auch er bisher keinen Gegenkandidaten.

 




Aktionskreis zeigt sich enttäuschte von der Bergkamener Kommunalpolitik

Der Aktionskreis Wohnen und Leben ist enttäuscht von der Bergkamener Kommunalpolitik. Im Rathaus und im Ratstrakt finden seine Intitiativen, insbesondere zum Thema Klimawandel, nur sehr wenig Zuspruch. Trotzdem will der Aktionskreis seine Aktivitäten verstärken. Da geht aus seine jüngsten Pressemitteilung hervor.
Zuletzt beim Thema „Starkregenereignisse und Klimaschutz“ musste der Aktionskreis Wohnen und Leben erfahren, dass die von ihm in die Öffentlichkeit gebrachten Gesprächseröffnungen von der Politik in Bergkamen eher auf Ablehnung stoßen. Bei der am 01.09.2021 durchgeführten Veranstaltung in der Mensa der Regenbogenschule in Rünthe weigerte sich die Verwaltungsspitze der Stadt, einen angefragten SEB-Mitarbeiter dafür abzustellen. Die im Nachgang vom Aktionskreis beantragte Bürgeranregung zur Durchführung regelmäßiger Informationsveranstaltungen zum Klimaschutz in den einzelnen Stadtteilen wurde am 30.09.2021 im Haupt- und Finanzausschuss bei einer Enthaltung von 5 der 6 Ratsfraktionen abgelehnt. Einen eigenen Antrag zum Thema hatte keine Fraktion gestellt.
Bei zahlreichen anderen Bürgeranregungen des Aktionskreises seit 2019 zeigte sich eine entsprechende Ablehnung in den Reihen fast aller Ratsparteien – ohne in den angesprochenen Themen eigene Anträge in den Rat einzubringen. In einem Falle nicht: Die SPD-Fraktion stellte beim Thema „Marktplatz Rünthe“ einen angeblich weitergehenden Antrag, wodurch die Bürgeranregung des Aktionskreises nicht zur Abstimmung kam. Folgenlos blieben die vom Aktionskreis eingebrachten Bürgeranregungen nicht, weil diese oft auch durch Aktionen und Unterschriftensammlungen (Gewerbegebiet: mehr als 800, Marktplatz Rünthe: 134 aktuell) begleitet wurden.
Womit hat also „die Politik“ ein Problem, wenn sich MitbürgerInnen aus der Zivilgesellschaft in die „Politikgestaltung“ einmischen? Offensichtlich fehlt generell das Verständnis, dass die Parteien nur ein Teil der Gestaltungsmacht in einer Demokratie sein sollten. Die rasant zunehmende  globale und damit auch lokale „Klimakakrise“ braucht aber im Prinzip jeden einzelnen Menschen als Akteur, so dass „Parteien“ mit einer solchen Haltung da eher eine kontra-produktive Wirkung erzeugen. Die Haltung der Parteien ist auch rechtlich problematisch, weil die Gemeideordnung-NW durch die §§ 23-26, § 40, § 48,2 die Legitimation von einzelnen Bürgern zur Teilnahme am demokratischen Entscheidungsprozess vorsieht. Das wird sich in der Praxis natürlich nur ändern, wenn die Zivilgesellschaft sich verstärkt in den „Politikbetrieb“ einmischt. Der Satz von Willy-Brandt „Mehr Demokratie wagen“ ist ernst zu nehmen und gilt nach wie vor.“
Der Aktionskreis bleibt aktiv und ist – trotz dieser Blockaden der „Politik“ – gesprächsbereit und wird sich auch in Zukunft durch Bürgeranregungen in die Politik in Bergkamen einmischen. Darüber hinaus werden eigene Veranstaltungen zu den Themenfeldern „Folgen des Bergbaus“, „Klimaschutz & Ausbau der Erneuerbaren Energien“, „Stadt-/Stadteil-Entwicklung“ und „Belebung lokaler Plätze durch Kultur“ organisiert. In Planung befindet sich bereits eine Veranstaltung mit dem Arbeitstitel „RAG: Grubenwasserflutung/PCB und Klimawandel/Hochwasserschutz in Bergsenkungsgebieten“. Ort und Datum der Veranstaltung stehen fest: Ökostation in Bergkamen-Heil am Mittwoch, den 23. März 2022.  



Kevin Derichs neuer Vorsitzender des SPD-

Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Oberden.

Der SPD-Ortsverein Oberaden hat in seiner Mitglieder- und Wahlversammlung am Freitag einen neuen Vorstand gewählt. Im Anschluss an die Begrüßung, durch den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Dieter Mittmann und der Vorstellung der Jahresberichte des (stellvertretenden) Vorsitzenden, des Kassierers und der Revisoren, leitet der routinierte Wahlleiter Horst Mecklenbrauck die Wahl des neue zu wählenden Vorstandes des SPD-Ortsvereins Oberaden.

Zum Vorsitzenden wurde mit 94%iger Zustimmung der anwesenden Genossinnen und Genossen Kevin Derichs gewählt. Derichs´ drei Stellvertreter wurden im anschließenden Wahlgang gewählt, die langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Michael Jürgens und Dieter Mittmann wurden im Amt bestätigt, neuer stellvertretender Vorsitzender ist Klaus Wabner.

In den nachfolgenden Wahlgängen wurden gewählt zum: 1. Kassierer Christian Blom, 2. Kassierer Dieter Heuer, 1. Schriftführer Sebastian Kulok (Wiederwahl), stellvertretende Schriftführer Volker Marquardt und Stephan Polplatz (jeweils Wiederwahl), Seniorenbeauftragter Martin Blom, Bildungsobfrau Andrea Blom, Revisoren Benno Kriegs und Horst Mecklenbrauck, Beisitzer Heiko Brüggenthies, Marco Czyzmowski, Manfred Hövels, Ralf Klute, Lea Schulte, Detlev Thom und Bjarne Uhlig.

Der neue Vorsitzende des Ortsvereins Oberaden Kevin Derichs, freut sich auf eine produktive und für Oberaden gewinnbringende Zusammenarbeit im neugewählten Vorstand.




Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen lädt zum Planertreffen in die Marina

Die Feinnetzplanung stand im Mittelpunkt des Koordinationsgespräches, zu dem der Eigenbetrieb BreitBand Bergkamen in die Marina Rünthe eingeladen hatte.

Der Einladung des Eigenbetriebs BreitBand Bergkamen zu einem Koordinationsgespräch zum Thema „FTTB_Ausbau der Weißen Flecken“ waren rund 25 Gäste ins Trauzimmer der Marina Rünthe gefolgt.

Vertreter der drei beteiligten Kommunen Kamen, Bönen und Bergkamen sowie Planer, Projektsteuerer und Telekommunikationsexperten waren gekommen und berieten die nächsten Planungsschritte- und Konzepte. In erster Linie bestimmte die anstehende Trassenführung zur Umsetzung des Breitbandnetzes die Tagesordnung.

Immerhin gilt es, die rund 150 Kilometer Kabel so zu verlegen, dass die bereits bestehende Infrastruktur wahlweise genutzt oder so wenig wie möglich beeinträchtig wird. Dabei gilt: nicht zu tief, nicht zu hoch und bestenfalls eine komplikationslose Verlegung zu finden.

Die Teilnehmer des Treffens nutzten die Chance zu einem regen Austausch und konstruktiven Gesprächen. Angestrebt ist eine erste Rückmeldung zu den Plänen der mit der Netzplanung beauftragten Broadband Academy GmbH bis Ende November.

 




Vortrag „Die Verschiedenen Strömungen in der AfD“

Die BürgerInnen gegen Rechts laden am Donnerstag, 4. November, um 19 Uhr zu eimem Vortrag mit dem Soziologen Andreas Kemper zum Themen „Die Verschiedenen Strömungen in der AfD“ ins  Bürgerhaus in Kamen-Methler ein. Im Vortrag werden neben dem Umfeld des faschistischen Flügels auch die christlich-fundamentalistischen und die totalkapitalistischen Strömungen dargestellt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.




Entwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 eingebracht: Schwerpunkt ist der Bildungsbereich

Stellten den Entwurf für den Doppelhaus 2022/2023 vor (v. l.): Bürgermeister Bernd Schäfer, Kämmerer Marc Alexander Ulrich und Kämmereileiter Volker Marquardt

Kämmerer Marc Alexander Ulrich hat am Donnerstag den Entwurf für den Doppelhaushalt 2022/2023 mit 151 Millionen Euro bei den Auagaben dem Bergkamener Stadtrat vorgestellt. Beschlossen werden soll das umfangreiche Zahlenwerk in der Ratssitzung am 25. November. Bis dahin haben die Fraktionen Gelegenheit, ihn zu diskutieren und Änderungsanträge zu formulieren.

Doch auch alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Abgabenpflichtigen können im Prinzip mitreden. Dafür wird der Entwurf ab 5. November im Rathaus öffentlich mit allen Anlagen ausgelegt. Bereits ab Freitag, 29. Oktober, können ihn Interessierte auf der Homepage der Stadt Bergkamen studieren. Zu finden ist der Haushaltsplan unter der Web-Adresse https://www.bergkamen.de/rat-verwaltung-finanzen-stadtinfos/zahlen-fakten/kommunale-finanzen.

Es können dann Bedenken und Anregungen vorgebracht werden. Allerdings wird die Möglichkeit kaum genutzt. Kämmereileiter Volker Marquardt kann sich jedenfalls nicht erinnern, dass in den zurückliegenden Jahren Bedenken oder Anregungen zu Haushaltsplanentwürfen aus de Bürgerschaft vorgebracht worden sind.

Dabei lassen sich aus dem Haushaltplan wichtige Projekte herauslesen, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen. Dazu gehört zum Beispiel der Neubau der Jahnschule in Oberaden. Ursprünglich hatte man im Rathaus damit gerechnet, dass dieses Projekt etwa 8 bis 9 Millionen Euro kosten wird. Aktuell geht Ulrich davon aus, dass der Neubau mindestens mit 14 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Die Gründe sind bekannt: davon galoppierende Preise bei den Baustoffen und übervolle Auftragsbücher bei den Firmen.

„Unser Schwerpunkt bei den Investitionen ist der Bildungsbereich“, betonte Bürgermeister Bernd Schäfer. Wohl auch deshalb taucht das Projekt „Rathaus“ im nächsten Doppelhaus nicht auf, wohlwissend, dass man mit den ursprünglich angepeilten Kosten von 40 Millionen Euro für einen Neubau nicht auskommen wird. Es werden wohl eher 60 Millionen Euro oder mehr. Deshalb soll im Rathaus nochmal gründlich nachgedacht und nachgerechnet werden.

Er lege einen ausgeglichenen Haushalt vor, erklärte Marc Alexander Ulrich. Dies gelingt ihm aber nur durch einen Griff aufs Gesparte, der sogenannten Haushaltsrücklage, in Höhe von 2,66 Millionen Euro. Dies sieht er als unproblematisch an, weil der „Sparstrumpf“ mit rund 30 Millionen Euro prall gefüllt ist und der Verwaltungshaushalt nach seinen Berechnungen ab 2023 wieder schwarze Zahlen schreiben soll.

Am meisten wird die Bergkamenerinnen und Bergkamener interessieren, was 2022 auf sie an Grundbesitzabgaben zukommen wird. Sie fließen bei den Mieterinnen und Mietern in die Betriebskosten ein. Ulrich schlägt vor, die Grundsteuer wie auch die Gewerbesteuer nicht zu erhöhen. Gleichzeitig plant er, die Eigenkapitalverzinsung bei den städt. Eigenbetrieben wie EBB und SEB zu senken. Das könnte mögliche Preissteigerungen bei der Abwasserbeseitigung und bei der Müllentsorgung abfedern. Die genauen Sätze für Steuern und Gebühren muss der Stadtrat im November außerhalb der Haushaltsplanberatung durch eigene Satzung festsetzen.




Ina Scharrenbach als stellv. CDU-Landesvorsitzende bestätigt

Die Delegierten des CDU-Kreisverbands Unna beim Landesparteitag in Bielefeld. Foto: Johannes Ferstl

Mit 13 Delegierten war der CDU Kreisverband Unna am vergangenen Samstag, 23. Oktober, beim Landesparteitag in Ostwestfalen vollzählig vertreten. In der Stadthalle Bielefeld wurde NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst mit einem hervorragenden Ergebnis von 98,3 % zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Die Christdemokraten aus dem Kreis Unna schickten Heimatministerin Ina Scharrenbach für die Position der stellvertretenden Landesvorsitzenden ins Rennen. Sie erzielte mit 89,8 Prozent nach Innenminister Herbert Reul das zweitbeste Ergebnis bei der Wahl der fünf Stellvertreter. Heinrich Böckelühr wurde als Beisitzer im Landesvorstand bestätigt.

Marco Morten Pufke, CDU-Kreisvorsitzender, blickt zufrieden auf den Landesparteitag zurück: „Es freut mich sehr, dass wir mit Ina Scharrenbach weiter eine stellvertretende Landesvorsitzende in unseren Reihen haben. Ich habe bei den rund 660 Delegierten am Samstag eine Geschlossenheit erlebt, die Mut macht. Es ist ganz klar: Wir als CDU wollen die erfolgreiche Arbeit für die Menschen in Nordrhein-Westfalen nach der Landtagswahl im Mai 2022 fortsetzen. Ich denke, dass wir mit unserem jungen Kandidatenteam gute Aussichten haben.“

Für die CDU treten bei der Landtagswahl an: Ina Scharrenbach (45 J., Kamen) im Nordkreis, Torsten Goetz (33 J., Bönen) im Mittelkreis und in Hamm-Herringen sowie Marcal Zilian (22 J., Holzwickede) im Südkreis

 




„Gewalt kommt nicht ins Netz“: Kreisweite Kampagne

Eins von mehreren tausend Obst- und Gemüsenetzen. Foto Anita Lehrke Kreis Unna

Als außergewöhnliches Zeichen im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen anlässlich des 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen), stellen die Gleichstellungsbeauftragten und das Frauenforum im Kreis Unna gemeinsam mit den Bürgermeister*innen der zehn Kommunen, Landrat Mario Löhr und den Sparkassen im Kreis Unna ihre Kampagne „Gewalt kommt nicht ins Netz“ vor.

Psychisch, sexualisiert, körperlich und längst auch digital: Gewalt stellt immer eine Verletzung der körperlichen und seelischen Integrität dar, verletzt Menschen- und Grundrechte. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna wollen das Thema in Kooperation mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Unna stärker in das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung rücken und gezielt auf örtliche Schutz- und Unterstützungsangebote aufmerksam machen.

Obst- und Gemüsenetz
So steht groß „Gewalt kommt nicht ins Netz“ auf den wiederverwendbaren Obst- und Gemüsenetzen, die als mehrere tausend Give-Aways zum Kampagnenstart am Mittwoch, 27. Oktober im Kreisgebiet ausgegeben werden. Ebenso ist die Nummer des bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ auf den Beuteln zu finden. Wichtige finanzielle Hilfestellung leisteten die Sparkassen im Kreis Unna, sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, die die solidarische Aktion der Gleichstellungsbeauftragten entsprechend unterstützen. PK | PKU




Linke startet in die Haushaltsberatung und lädt zur Bürger:innensprechstunde ein

DIE LINKE. startet in Bergkamen in ihre allererste Haushaltsberatung für den Doppelhaushalt 2022/2023. Zum Auftakt traf sich die Fraktion am Montag zur Fraktionssitzung, auf der die Ratssitzung in der der Haushalt vorgestellt wird, vorbereitet wurde und letzte organisatorische Dinge für die Klausurtagung am Wochenende besprochen wurde.

Um die heimische Gastronomie, die insbesondere während der Coronazeit zu leiden hatte, zu stärken wird DIE LINKE. ihre Klausurtagung in der Kronenkurve in Bergkamen abhalten, am Freitag, 29. Oktober, soll es losgehen. Da bei der Haushaltsberatung auch die Meinung der Bürger:innen der
Stadt Bergkamen wichtig ist, hat die Fraktion in den letzten Wochen bereits Flyer mit den Kontaktdaten verteilt und wird die Anregungen der Bürger:innen in ihre Klausurtagung mitnehmen.

Außerdem bietet DIE LINKE. zum Auftakt der Klausurtagung noch eine Bürger:innensprechstunde an. Am Freitag von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlichst eingeladen an der Sitzung der Fraktion teilzunehmen und ebenfalls ihre Anliegen vorzutragen. Diese
werden dann auch in die Beratungen der Linken einfließen. Als Schwerpunkte weist die LINKE die Sozialpolitik aus, allerdings sollen auch Bildungspolitik, Bürger:innenbeteiligung und Bauprojekte zu einem Schwerpunkt der Haushaltsberatung werden.




Positive Nachricht: Bezirksregierung genehmigt konstengünstiges „Sicherheitstor“ für den Adensee

Eine positive Nachricht ist jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg im Rathaus eingetroffen. Beim Bau des künftigen Sees der Wasserstadt Aden kann auf den Einbau eines elektrischen Sperrtors zum Datteln-Hamm-Kanal verzichtet werden. Stattdessen gibt es nun für den Notfall eine Absperrung mit Dammbalken, die neben die Durchfahrt vom See in den Kanal gelagert werden durch, wie sie auch bei Schleusen üblich sind. Diese Dammbalken werden mittels eines Mobilkrans im Bedarfsfall eingesetzt.

Diese Lösung, die vom Planungsbüro DAHLEM in Essen in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe entwickelt wurde, hat zwei Vorteile: Mit dieser Lösung können Investitionskosten in 6-stelliger Höhe eingespart werden. Auch die Unterhaltungskosten werden geringer sein, da die dauerhafte Wartung nicht so aufwändig ist wie bei einer elektrisch betriebenen Sperrvorrichtung.

Vielleicht Noch wichtiger ist: Damit ist der Weg für die Ausschreibung des Seebaus frei. „Ich freue mich, dass die zuständigen Behörden diesen Weg positiv begleitet und die nun vorliegende Genehmigung der Oberen Wasserbehörde ermöglicht haben“, sagt der Beigeordnete und Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich. „Ohne Qualitätsverlust kann jetzt eine Standardlösung eingesetzt werden, die insbesondere bei der späteren Unterhaltung deutliche Vorteile hat.“

Derzeit wird die Ausschreibung des Seebaus vorbereitet. Anfang 2022 soll die EU-weite Ausschreibung erfolgen. Baubeginn könnte dann im Spätsommer 2022 sein. Die Bauzeit bis zur Füllung des Adensees wird auf knapp zwei Jahre geschätzt. Während dieser Zeit beginnen auch die Erschließungsmaßnahmen. Damit kann die Stadt ihren Zeitplan zur Veräußerung der Grundstücke ab 2024 einhalten.