FDP fordert mehr Geld für Spielplätz und zusätziche Ladestationen für Elektroautos

Für die Bergkamener FDP-Fraktion stehen bei den diesjährigen Haushaltsberatungen die
Herausforderungen der Zukunft ganz oben auf der Agenda. Für die Fraktionsvorsitzende Angelika
Lohmann-Begander standen hierbei die Kinder im Vordergrund. Obwohl die Stadt Bergkamen
schon mehr Geld für die Ausstattung von Spielplätzen bereitstellt, fordert die FDP-Fraktion noch
einen Schritt mehr. So sollen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, um gewisse
Spielgeräte auf Vorrat anzuschaffen, damit diese im Bedarfsfall umgehend ausgetauscht werden
können und man nicht auf die meist monatelange Lieferzeit angewiesen ist.

Ratsmitglied Sebastian Knuhr und der sachkundige Bürger Stefan Heßler legten ihr Augenmerk
darüber hinaus auf die Mobilitätswende. Sie forderten zum einen, den dringend notwendigen
Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur in Bergkamen, da es zum jetzigen Zeitpunkt lediglich eine
öffentliche Ladesäule im gesamten Stadtgebiet gibt und zum anderen, dass man auch vor Ort nicht
beim Thema Wasserstoff schläft. Insbesondere solle bei letzterem geprüft werden, ob auf einem
geeigneten Grundstück der Stadt eine Wasserstofftankstelle errichtet werden könnte.
Beides wurde durch entsprechende Anträge der FDP-Fraktion umgesetzt und steht bei der Sitzung
des Rates am Donnerstag zur Abstimmung.




Grüne fordern 1-Euro-Busticket für den Stadtverkehr und 30.000 Euro für das Naturfreibad Heil

Auch die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen geht mit acht Anträgen in die Beratung um den neuen Doppelhaushalt der Stadt Bergkamen am Donnerstag, 25. November, ab 15.45 Uhr im großen Ratssaal

  1. Für die Jahre 2022 und 2023 werden im Haushalt jeweils zusätzliche Mittel in Höhe von zunächst 8000 € für die Einführung eines 1-Euro-Tickets (einfache Fahrt) für den innerstädtischen ÖPNV für Bergkamener Bürgerinnen und Bürger ausgewiesen.
  2. Für die Jahre 2022 und 2023 werden im Haushalt zusätzliche Mittel in
    Höhe von 1.000.000 € für den Ankauf von Flächen ausgewiesen, die nach Ansicht des Stadtrats kommunalen Zwecken dienen.
  3. Im Haushalt werden zusätzliche Mittel in Höhe von 80.000 € für den barrierefreien Umbau städtischer Gebäude
  4. Zusätzliche Mittel in Höhe von zunächst 1000 € für die Einführung eines Angebots, das es Menschen, die ihren Führerschein abgeben, ermöglicht, mit ihren Ehepartnern*innen / eingetragenen Lebenspartner*innen ein Jahr kostenfrei das das Angebot der VKU zu nutzen.
  5. Für das Jahr 2022 wird ein zusätzliches Budget für Klimaschutzmaßnahmen in Höhe von 200.000 € ausgewiesen. Dieses dient zur Bereitstellung der Mittel für den städtischen Eigenanteil zur Durchführung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme, wie sie im Integrierten Klimaschutzkonzept beschrieben
  6. Für die Jahre 2022 und 2023 werden im Haushalt jeweils zusätzliche Mittel in Höhe von 1000 € für die Einführung eines „kostenlosen“ Monatstickets für Neubürger*innen ausgewiesen.
  7. Rekommunalisierung der Reinigung städtischer Gebäude.

Für 2022 werden im Haushalt zusätzliche Mittel in Höhe von 30.000 € für Investitionen im Naturfreibad in Heil, insbesondere für Aufforstungsmaßnahmen ausgewiesen.




BergAUF fordert mehr Räume für die Streetwork-Anlaufstelle Anstoß und mehr Geld für den Klimaschutz

Mit acht Anträgen wird die Fraktion BergAUF am kommenden Donnerstag im Stadtrat in die Diskussion um den neuen Doppelhaushalt 2022/23 der Stadt Bergkamen gehen. Im Einzelnen fordert die Fraktion:

  • Erhöhung des Budgets der Bergkamener Gleichstellungsbeauftragten auf 25.000 Euro.
  • Einrichtung einer stadteigenen Kommunikationsplattform, z.B. über die Plattform ,,Urban Digital“, die von allen Einwohnern unentgeltlich und in vielfältiger Hinsicht genutzt werden kann.
  • Installation von Luftfilteranlagen in allen Räumen von Schulen und Kitas veranlasst und finanziert werden. (ca. 3.500 € pro Raum) Die Mittel sollen dazu auch weiterhin von der Landes- und Bundesregierung ein- bzw. nachgefordert werden.
  • Weiterer Räume (Anbau, Ausbau, Neubau) für Kinder und Jugendliche im Bereich der Streetwork-Anlaufstelle ,,Anstoß“ in Stadtmitte, um die Jahre bis zum Bau eines mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzepts geplanten Jugendzentrums zu überbrücken.
  • Die Verwaltung regt öffentlich die Bildung einer Elterninitiative zur Gründung eines Vereins an, der sich die Aufgabe stellt, mit Unterstützung der Verwaltung und des Rates einen Waldkindergartens einzurichten und zu belreiben.
  • Alle 100 Bushaltestellen, die der Baulast der Stadt obliegen, sind mit einer regensicheren Überdachung auszustatten. Die VKU wird aufgefordert, dies an den ihr obliegenden Haltestellen ebenfalls zu tun, sofern dies noch nicht geschehen ist. Wo dies möglich ist, sollen die Bedachungen mit Solar-Panels bestückt und der gewonnene Strom zur Beleuchtung verwendet werden.
  • Verdopplung des Etats für den Bereich Klimaschutz/Umweltschutz. Die zusätzlichen Mittel sollen dazu verwendet werden, die im Klimaschutzprogramm der Stadt Bergkamen angesprochenen vertikalen Windkraftanlagen auf den Weg zu bringen.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, sich bei der Bundesregierung einzusetzen:
  1. Für die vollständige Übernahme der Kosten der Unterkunft nach SGBII (Hartz lV)
  2. Für eine Altschuldenregelung, die ein Schulden- und Zinsmoratorium, also eine Niederschlagung von Schulden und Zinslasten für hoch verschuldete Gemeinden wie z.B. die Stadt Bergkamen ermöglicht.
  3. Für eine Gemeindefinanzierungsreform, die zum Ziel hat, die Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger zu stoppen und eine wirksame und verlässliche Besteuerung großer Unternehmen durch die Gemeinden zu ermöglichen. Dies ist bei der Gewerbesteuer nicht der Fall.



„Omas gegen Rechts“ stellen sich am Dienstag im Treffpunkt vor

„Omas gegen Rechts: Tägliche Praxis – Was tun gegen Rechts?“, lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der am Dienstag, 23. November, um 19 Uhr die „BügerInnen gegen Rechts“ in den Treffpunkt an der Lessingstraße einladen.

Dazu schreiben die Veranstalter in ihrer Ankündigung;

„Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Faschismus geht alle etwas an- unabhängig vom Alter. Das haben die “Omas gegen Rechts” verinnerlicht und sind deshalb seit Kurzem aus dem Widerstand gegen rechte Strukturen nicht mehr wegzudenken. Sie stellen sich engagiert den rechten und faschistischen Entwicklungen entgegen, die sie in Deutschland und den anderen europäischen Ländern beobachten, treten für Gleichberechtigung und Toleranz ein. Auch Bücher über die Arbeit der Omas gegen Rechts, die auf beeindruckende Weise zeigen, wie der alltägliche Kampf gegen den Faschismus und gegen Rechtsextremistische Strukturen funktionieren kann und dass es teilweise auch nur die ständige Intervention ist, die Großes bewirken und Rechtsextremisten in die Knie zwingen kann.

Mit Engagement und viel Humor kämpfen die betagten Damen auf der Straße gegen die AfD oder für die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus den griechischen Lagern. Sie sind bei den Protesten gegen die von Corona-Skeptikern bis hin zu Neonazis und Reichsbürgern durchzogenen Aufmärsche dabei gewesen, sie forderten Klimagerechtigkeit mit Fridays for Future, setzen Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Das Beispiel der Omas zeigt auch: Laut sein, sich dagegen stellen und gemeinsam für eine gute Zukunft kämpfen lohnt sich und es ist kein Selbstzweck, sondern leider bitter nötig. Für ihr Eintreten für demokratische Werte erhielten sie den Paul-Spiegel-Preis 2020 und Freiburger Integrationspreis 2021. Die Vertreterinnen der Iserlohner Omas gegen Rechts werden ausführlich über ihre Intention und ihre täglich Praxis berichten.

Der Vortrag wird einen Überblick über die praktische Umsetzung der Arbeit gegen Rechtsextremismus geben und am Beispiel der Omas gegen Rechts klarmachen, wie antifaschistische Arbeit gut gelingen und erfolgreich werden kann.“




Anträge der SPD: Bürgerbus, Stadtteilzentrum und Förderprogramm für Balkon-Photovoltaik

Große Forderungen werde die SPD diesmal in der Haushaltsplanberatung nicht stellen. Es seien vielmehr von den Kosten her kleinere Beträge, die aber positive Auswirkungen auf den Klimaschutz haben sollen, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dieter Mittmann bei der Vorstellung der Anträge, die die Sozialdemokraten am kommenden Donnerstag im Stadtrat stellen wollen.

So soll es künftig finanzielle Anreize geben für die Beseitigung bestehender „Schottergärten“ und deren Umwandlung in Gärten, die  Insekten Nahrung liefern. (Gemeinsamer Antrag mit der Fraktion DIE LINKE) Förderprogramme soll es künftig auch geben für die Begrünung von Flachdächern und für sogenannter „Balkon-Photovoltaik-Anlagen“, die auch von Mietern betriebe werden können, vorausgesetzt Vermieter und Energieversorgungsunternehmen stimmen zu. Der Strom wird hierbei einfach über eine normale Steckdose in das Stromnetz der Wohnung eingespeist.

Die SPD-Fraktion beantragt auch die Übernahme der Kosten für Energie-Checks durch die Verbraucherzentrale. Diese würden nur 30 Euro kosten, Die SPD erhofft sich aber, dass dieses Angebot künftig häufiger in Anspruch genommen wird, erklärte Mittmann.

Weitere Forderung der Sozialdemokraten ist der Lückenschluss der Asphaltierung des Geh- und Radweges südlich und westlich des Sportplatzes am Schacht III in Rünthe.

Eine umweltfreundliche Beleuchtung entlang der Kuhbachtrasse.

Entwicklung eines Konzepts zur Einführung eines Bürgerbusses in Bergkamen,

Entwicklung eines Konzepts zu Einrichtung eines Stadtteilzentrums/Stadtteiltreffs für Bergkamen-Mitte für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und Senioren.

 

 




Jan-Christoph Nüse liest aus seinem Politthriller auf dem Hof Middendorf

Der Kreisverband Unna des Ev. Arbeitskreises der CDU/CSU lädt am Sonntag, 21. November um 11 Uhr zu einer Autorenlesung mit Jan-Christoph Nüse auf dem Hof Middendorf, Hüchtstraße  45, in Overberge ein. Er stellt seinen Politthriller „Vier Tage im Juni“ vor.

Jan-Christoph Nüse arbeitet für den Fernsehsender Phoenix in Brüssel und Bonn. Als Wirtschaftsjournalist erhielt er den Hauptpreis der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung.

Das Buch ist ein besonderer Spannungsmix aus Nachkriegsgeschichte und krimineller Fiktion. Im Fokus steht die Deutschlandreise John F. Kennedys im Juni 1963. Nationale Geheimdienste und der Secret Service konkurrieren um den bestmöglichen Schutz des amerikanischen Präsidenten, wobei im Hintergrund die Attentatsplanung kriegstraumatisierter Täter ihren Lauf nimmt. Aber auch andere Kreise machen den Sicherheitskräften das Leben schwer. Kommt es zum Showdown in Berlin?

Jenseits der „Ich bin ein Berliner“-Euphorie Jan-Christoph Nüse liebt seine Recherchearbeit. Geduldig taucht er in den kostbaren Bodensatz deutscher Geschichte ein und entdeckt bei seiner akribischen Suche in Archiven Neues und Vergessenes – auch zum legendären Präsidentenbesuch. Politisches Kalkül Hierzu sagt der Autor: „Ich finde es wichtig, dass man nicht dem ersten Anschein traut. All der Jubel, die freundlichen Gesten zwischen Adenauer und Kennedy sind nur ein oberflächlicher Eindruck. Dahinter liegen wie im täglichen Leben Ängste und Interessen. Ängste bei den Deutschen, dass der unerfahrene Kennedy Berlin nicht weiter verteidigen könnte. Und das Interesse bei Kennedy, mit Jubelbildern aus Europa einen gelungenen Auftakt für die Kampagne zu seiner Wiederwahl zu schaffen. Und man musste auch damals nicht in geheimen Akten wühlen, um zu sehen, dass die wunderbaren Bilder nicht die ganze Wahrheit sind.




Info-Veranstaltung zum Thema „Massenvergewaltigung als Kriegswaffe – zu Besuch bei den mutigen Frauen von Sarajevo.“

Zusammen mit der Frauengruppe von Courage Bochum lädt das überparteiliche kommunale Wahlbündnis BergAUF Bergkamen am Freitag, 26. November um 18:30 Uhr  im Treffpunkt VHS, Bergkamen, Lessingstraße zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Massenvergewaltigung als Kriegswaffe – zu Besuch bei den mutigen Frauen von Sarajevo.“

„Nach wie vor wird diese extrem frauenfeindliche „Kriegswaffe“ auch aktuell in zahlreichen Kriegen und Konflikten eingesetzt, so in Mali, im Krieg zwischen Äthiopien und Tigray, in Afghanistan …“, ereklären die Veranstalter.

Auch einen Tag nach dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen will die Veranstaltung das Beispiel der mutigen Frauen von Sarajevo breiter bekannt machen. Denn sie lassen nicht nach dafür zu kämpfen, dass die ganze Wahrheit bekannt wird über die im Ex-Jugoslawienkrieg eingesetzten systematischen Massenvergewaltigungen an über 25.000 Mädchen und Frauen. Eine der betroffenen Frauen aus Sarajevo wird selbst anwesend sein und über ihre Erfahrungen berichten.

Es gelten die 3 G-Regeln mit strikter Eingangskontrolle. Ggf. stehen vor Beginn der Veranstaltung Schnelltests zur Verfügung.




DIE LINKE fordert kostenlose Schülertickets und Ökologisierung der Bus-Haltestellen

Die Fraktion DIE LINKE erlebt ihre erste Haushaltsplanberatung. Bevor es in die eigentliche Klausur ging, hatte sie Bürgerinnen und Bürger zu einer offenen Sprechstunde eingeladen, Ergebnis sind 11 Anträge, die aber nach Auffassung der Fraktion nicht zu Mehrkosten führen sollen:

ÖPNV-Stadtteilverbindung: Die Fraktion beantragt eine weitere Stadtbuslinie durch Weddinghofen. Diese können als Zubringer für die R11 dienen, sie entlasten und so für kürzere Fahrzeiten sorgen, was den ÖPNV attraktiver macht. Kosten: 25.000 Euro pro Jahr in der Erprobungsphase.

Kostenlose Tickets für Schüler: innen: Die bereits ticketberechtigten Schülerinnen und Schüler, die bisher einen Eigenanteil an den Tickets zahlen müssen, bekommen das Ticket umsonst zur Verfügung gestellt. Die Stadt übernimmt den Eigenanteil. Dies mache den ÖPNV attraktiver, verhindere unnötige Elterntaxis, die nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch eine Gefahr für Andere bieten und den Verkehr behinderten. Die Fraktion beantragt dafür 95.000 Euro pro Jahr.

Bushaltestellen ökologisieren: Im Zuge des behindertengerechten Umbaus der Bushaltestellen, der für die nächsten Jahre geplant ist, sollen auch alle Bushaltestellenhäuser ökologisiert werden. Dies kann zum Beispiel durch eine Dachbegrünung oder Pflanzungen an der Rückseite der Häuschen passieren. Kosten; 10.000 Euro pro Jahr.

Beleuchtung L821n: DIE LINKE beantragt, das für die Beleuchtung des Kreisverkehrs der L 821n und der Erich-Ollenhauer-Straße zu streichen Dafür sei Straßen. NRW zuständig.

Vertikale Kleinwindanlage: Die IGA 2027 soll nach Auffassung der LINKEN ihren Strom von einer Kleinwindanlage beziehen. Jährlich Planungskosten von 5.000 Euro sollen deshalb in den Bergkamener Doppelhaushalt aufgenommen werden.

Kümmerer vor Ort: Bereitstellung von 30.000 Euro für die zweijährige Erprobungsphase des Projekts „Kümmerer vor Ort“. Hierzu sollen der AWO im Bereich Zentrumstraße Räumlichkeiten durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden. Dieser Kümmerer hilft soziale Probleme in ein Wohnquartier zu lösen.

Räumlichkeiten Jugendliche: 15.000 Euro pro Jahr für zusätzliche Räumlichkeit mir hoher Aufenthaltsqualität für Jugendliche. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob weitere Fördermittel akquiriert werden können.

Unterstützung der Suchthilfe: 10.000 Euro jährlich für die Unterstützung der Suchthilfe im Bergkamen.

Kulturelle antifaschistische Arbeit: Unterstützung der für die kulturelle antifaschistische Arbeit mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, etc. mit 7.500 Euro pro Jahr. Aus diesem Topf sollen außerdem Schulprojekte, Bürger:inneninitiativen und Privatorganisationen, die sich im Sinne der demokratischen Bildung beschäftigen, unterstützt werden.

Schaffung von Reinigungsstellen:  Die Linke fordert, dass die Reinigung der Feuerwehrgerätehäuser in städtischer Hand bleibt und nach Auslaufen der aktuellen Reinigungsstellen neue geschaffen werden.

Zudem hat die LINKE mit der SPD einen gemeinsamen Antrag zur Schaffung eines Förderprogramms für die Beseitigung von „Schottergärten“ auf den Weg gebracht. Sie sollen durch naturnahe Flächen ersetzt werden. Hierfür sollen 15.000 Euro bereitgestellt werden.




Drei Dienstjubiläen bei der Stadt Bergkamen

Von Links: Bürgermeister Bernd Schäfer, Jens Runge, Anita Umbescheidt, Heiko Brüggenthies
Foto: Stadt Bergkamen

Heiko Brüggenthies, Anita Umbescheidt und Jens Runge denken gerne an ihren ersten Arbeitstag bei der Stadt Bergkamen zurück. Auch Jahre später arbeiten die drei noch bei der Stadt Bergkamen und wurden kürzlich aus Anlass ihrer Dienstjubiläen im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und Ralf Beyersdorff (Personalrat) geehrt.

Anita Umbescheidt und Heiko Brüggenthies feierten ihr 40-jähriges Dienstjubiläum, während Jens Runge sein 25-jähriges Dienstjubiläum vollendete.

Nach seiner Zeit als Zeitsoldat begann Heiko Brüggenthies im Jahr 1983 den Vorbereitungsdienst für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst. Danach lernte er verschiedenste Ämter und Sachgebiete kennen – einschließlich Sozialamt, Amt für Umweltschutz und das Jugendamt. Inzwischen ist Herr Brüggenthies seit fast 17 Jahren Leiter des Sachgebietes Sicherheit und Ordnung und stellvertretender Amtsleiter für das Stadtamt Bürgerdienste, Ordnung und Soziales.

Anita Umbescheidt begann im Jahr 1981 ihre Ausbildung zur Bürogehilfin. Auch sie hat verschiedene Ämter und Sachgebiete kennengelernt – einschließlich Haupt- und Personalamt, Bauverwaltungsamt, Schulsekretariat, Ordnungsamt, Jobcenter und Steueramt. Aktuell ist sie Sachbearbeiterin im Bereich ,,Recht und Vergabe“.

Jens Runge begann seinen beruflichen Werdegang im gewerblichen Bereich im Jahr 1995 bei der Stadtverwaltung. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, erstreckt sich sein Tätigkeitsfeld bis heute in diesem Bereich.

„Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer den Jubilaren seine Wertschätzung aus.




Müll, Abwasser, Gas: 2022 wird für Bergkamener richtig teuer

Die Bergkamener müssen sich auf eine kräftige Kostensteigerung bei der sogenannten „2. Miete“ einstellen. Dickster Brocken ist das, was im Jahr 2022 für die Heizung zu zahlen ist. Aktuell haben jetzt die GSW die neuen Preise für die Gasversorgung vorgelegt. Demnach sind für die Kilowattstunde Erdgas ab 1. Januar 1,19 Cent mehr fällig. Das bedeutet eine Preissteigerung in den einzelnen Versorgungstarifen zwischen 13 bis 20 Prozent.

Etwas bescheidener sind die Preissteigerungen bei den Gebühren für Müllabfuhr, Abwasserentsorgung und Straßenreinigung.

Im neuen Jahr werden für Restmüllabfuhr für die graue 60-Liter-Tonne 139,20 Euro fällig. Das sind 5,22 Prozent mehr als 2021. Für Single- oder 2-Personen-Haushalte könnte es sich lohnen, ihre Müllmenge genauer zu betrachten. Denn sie können jetzt auch auf einen monatlichen statt eine vierzehntägigen Abfuhrrhythmus wechseln. Dann kostet die 60 Liter-Tonne nur 69,60 Euro und die 80 Liter-Tonne 92,80 Euro. Bei den übrigen Gefäßgrößen wird der Preis ebenfalls um 5,22 Prozent angepasst.

Die Abfuhr der Biotonne wird um 4,73 Prozent teurer. Beim 60 Liter-Gefäß sind beispielsweise 2,40 Euro zusätzlich. Zu zahlen sind dann im nächsten Jahr 53,10 Euro. Die Abfuhr der 120- und 240-Liter-Gefäße kostet dann 106,20 bzw. 212,40 Euro.

Die Abwasserentsorgung kostet im Jahr 2021 für Schmutzwasser 4,24 Euro pro verbrauchten Kubikmeter Frischwasser und für das Niederschlagswasser 1,81 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche.

Prozentual am stärksten ziehen mit 21 Prozent die Gebühren für die Straßenreinigung und den Winterdienst an. Hierfür berechnet die Stadt künftig 3,52 Euro pro laufenden Meter. In Summe spielt dieser Posten in den Betriebskostenabrechnungen eine untergeordnete Rolle.

Die neuen Preise fürs Trinkwasser haben die GSW noch nicht veröffentlicht.




Silvia Gosewinkel aus Bönen wird für die SPD im Landtagswahlkreis 117 kandidieren

Silvia Gosewinkel und SPD-Unterbezirksvorsitzende Oliver Kaczmarek. Foto: SPD-UB

Für den Landtagswahlkreis 117 mit den Städten und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Hamm-Herringen und Kamen stellt die SPD mit einer klaren Mehrheit Silvia Gosewinkel aus Bönen als Direktkandidatin auf. Die Landtagswahl findet statt am 15. Mai 2022.

„In mehreren Sitzungen in den Gliederungen der SPD in den beteiligten Gliederungen der Partei konnte sie sich erfolgreich präsentieren“, teilt der SPD-Unterbezirk mit. Silvia Gosewinkel erhielt 22 Stimmen der Delegierten in der Kamener Stadthalle. 13 Stimmen entfielen auf ihren Gegenkandidaten André Rocholl aus Bergkamen. Der Unterbezirk bezeichnet das Ergebnis für den Bergkamener SPD-Stadtverbandsvorsitzenden als „respektabel“. Allerding votierten nicht alle der Bergkamener Delegiertinnen und Delegierten für ihn.

Ursprünglich waren drei Kandidaten angetreten, doch Oliver Schmidt-Formann aus Hamm hatte kurz vor der Delegiertenkonferenz seine Kandidatur zurückgezogen.