Gästeführung Bergkamen im Nationalsozialismus – Nachholtermin am 31. Mai 2026

Da der ursprünglich für den 17.05. geplante Termin wetterbedingt abgesagt werden musste, wird die Führung nun als Nachholtermin angeboten.

Diese Führung bietet einzigartige Einblicke in die Vergangenheit. Im Vordergrund stehen historische Relikte und Berichte über das Schicksal einzelner Menschen – Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Soldatinnen und Soldaten sowie Bergkamener Familien. Die Führung begibt sich auf die Spuren der Sturmabteilung (SA) und der Schutzstaffel (SS), die seinerzeit durch die Stadt marschierten. Erzählungen über Bombenangriffe, die Bergkamen stark zerstört haben, und von den Leiden im damaligen KZ wecken tiefe Emotionen. Ergänzt wird die fundierte Erkundung durch informatives Bildmaterial.

Eine Anmeldung ist bis Freitag, 29.05.2026, 11 Uhr möglich.

  • Termin: Sonntag, 31.05.2026
  • Beginn: 14.00 Uhr
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Treffpunkt: Haupteingang Rathaus, Rathausplatz 1, Mitte
  • Hunde dürfen mitgebracht werden
  • Leitung: Udo Nüsken

Allgemeine Information zur Führung:

Vor jeder Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Diese kann über die Touristeninformation vor Ort (Hafenweg 10 d), telefonisch unter 02307/ 965 357 oder per Mail an tourismus@bergkamen.de erfolgen. Die Teilnahme an der Führung kostet je 5,00 Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist diese kostenfrei. Wer teilnehmen möchte, sollte witterungsangepasste Bekleidung tragen.




Nach Bürgerbeschwerden: SPD beantragt Überprüfung der Fahrradstraße Hubert-Biernat-Straße

Bürgermeister Roland Schäfer enthüllte am 6. April 2018 am Kreisel Erich-Ollenhauer-Straße die Verkehrsschilder, die die Hubert-Biernat-Straße bis zur Gedächtnisstraße als Fahrradstraße ausweist.
Bürgermeister Roland Schäfer enthüllte am 6. April 2018 am Kreisel Erich-Ollenhauer-Straße die Verkehrsschilder, die die Hubert-Biernat-Straße bis zur Gedächtnisstraße als Fahrradstraße ausweist.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen beantragt, das Thema Überprüfung der Fahrradstraße Hubert-Biernat-Straße im Ausschuss für Bauen und Verkehr am 20. Mai 2026 sowie in der Ratssitzung im Juli 2026 zu behandeln.

Im Rahmen des letztjährigen Kommunalwahlkampfs war die SPD in Weddinghofen wiederholt von Bürgerinnen und Bürgern darauf hingewiesen worden, dass die Verkehrssituation in diesem Bereich als unübersichtlich und mit Unsicherheiten verbunden wahrgenommen wird.

Angesichts der besonderen Bedeutung der Hubert-Biernat-Straße als ausgewiesene Fahrradstraße und als wichtiger Schulweg im direkten Umfeld des städtischen Gymnasiums sieht die SPD-Fraktion hier einen besonderen Handlungsbedarf. Jens Schmülling, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Verkehr, betont die Bedeutung einer sorgfältigen Prüfung, um bestehende Defizite zu identifizieren, gezielt abzustellen und die Verkehrssicherheit an dieser Stelle nachhaltig zu erhöhen.

Ziel des SPD-Antrags ist eine umfassende Prüfung, ob die bestehende Fahrradstraße im Abschnitt zwischen den beiden Kreisverkehren den geltenden rechtlichen Vorgaben entspricht und ausreichend verkehrssicher gestaltet ist. Gegenstand der Prüfung sollen insbesondere die Beschilderung, die Fahrbahnmarkierungen, die geltenden Verkehrsregeln sowie die Gestaltung von Einmündungen und Kreuzungen sein. Auf dieser Grundlage soll die Verwaltung ein Konzept für eine klare, regelkonforme und verkehrssichere Ausgestaltung der Fahrradstraße erarbeiten. Dabei soll auch berücksichtigt werden, inwieweit die Verkehrsführung der angrenzenden Straßen die Zielsetzung einer Fahrradstraße unterstützt.

„Eine Fahrradstraße muss für alle Verkehrsteilnehmenden eindeutig erkennbar und rechtssicher gestaltet sein. Wenn Bürgerinnen und Bürger uns im Wahlkampf auf Unsicherheiten und Gefahren hinweisen, nehmen wir das sehr ernst“, erklärt Kevin Derichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen. „Gerade im Umfeld einer Schule braucht es klare und eindeutige Regelungen, um Konflikte zu vermeiden und die Sicherheit insbesondere für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten.“




Vera Volkmann einstimmig als Kreisvorsitzende der Frauen Union Kreis Unna wiedergewählt

Die Frauen Union Kreis Unna hat bei ihrer Kreisvorstandssitzung in Bergkamen einen neuen Kreisvorstand gewählt. Vera Volkmann wurde einstimmig als Kreisvorsitzende wiedergewählt und setzt damit ihre Arbeit an der Spitze des Kreisverbandes fort. Auch alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden mit starken Ergebnissen in ihren Ämtern bestätigt oder neu gewählt.

Bianca Seeger, Bezirksvorsitzende der Frauen Union Ruhr, war eigens nach Bergkamen gereist und überbrachte persönlich ihre Glückwünsche und ein herzliches Grußwort. Ihre Anwesenheit wurde von den Mitgliedern mit großer Freude aufgenommen und unterstrich die enge Verbundenheit zwischen dem Kreisverband und dem Bezirk.

In ihrer Rede blickte Vera Volkmann auf zwei Jahre engagierter Kreisvorstandsarbeit zurück. Sie betonte dabei, wie wichtig es sei, als Frauen Union sichtbar zu bleiben und klare Haltung zu zeigen. „Die Rechte von Frauen sind kein Selbstläufer. Wer Frauen stärkt, stärkt die gesamte Gesellschaft. Daran werden wir weiter arbeiten“, so Volkmann. Sie betonte, dass die Sichtbarkeit und das Engagement der Frauen Union im Kreis Unna in den vergangenen zwei Jahren spürbar gewachsen seien und der Verband heute mit klarer Stimme in der politischen Debatte stehe.

Volkmann verwies außerdem auf die wachsenden Herausforderungen für Frauenrechte weltweit und im eigenen Land: „Wir erleben, wie Frauen in Teilen der Welt systematisch zurückgedrängt werden und wir sehen auch hier, dass Errungenschaften nicht selbstverständlich sind. Umso wichtiger ist es, dass wir als Frauen Union präsent, engagiert und laut sind.“

Mit dem neu gewählten Kreisvorstand geht die Frauen Union Kreis Unna gestärkt in die kommende Arbeitsperiode. Der Verband steht für frauenpolitisches Engagement, verlässliche Netzwerke und eine moderne CDU, in der Frauen Verantwortung tragen und gestalten.

Der neue Kreisvorstand im Überblick:

Den geschäftsführenden Kreisvorstand bilden Vera Volkmann als Kreisvorsitzende, die drei stellvertretenden Vorsitzenden Antje Bellaire (Lünen) und Dunja Boden (Bergkamen) und Rieke Heinz-Herkenhoff (Schwerte), sowie Schriftführerin Christiane Krämer (Lünen), stellvertretende Schriftführerin Undine Heidenreich (Fröndenberg) und Mitgliederbeauftragte Susanne Melchert (Fröndenberg).

Der Kreisvorstand wird durch die folgenden Beisitzerinnen vervollständigt:

Silke Asshoff (Schwerte), Christel Austenfeld (Kamen), Nele Buckemüller (Holzwickede), Sabine Cirkel (Bergkamen), Hermine Clodt (Holzwickede), Sabine Dückers-Laue (Fröndenberg), Ulrike Hirschberg (Lünen), Ursula Kirchhoff (Holzwickede), Gabriele Meyer (Unna), Birgit Oppel (Kamen), Ursula Schmidt (Unna), Birgith Schulze Froning (Werne), Bettina Winkelkötter (Werne), Bärbel Südmersen (Schwerte), Silvana Weber (Bergkamen), Elke Wegner (Unna).

 

 




Gedenken an den Tag der Befreiung am 8. Mai 1945

Am vergangenen  Freitag fand eine Veranstaltung auf dem alten Friedhof in Bergkamen-Mitte zum Gedenken an den Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 statt.
Rund 40 Personen trafen sich an den Gräbern der Zwangsarbeiter. Eingeladen hatte das Bündnis für Demokratie und Vielfalt. In Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Heinzel sowie Mitgliedern von  Ratsfraktionen der Stadt Bergkamen gedachten die Anwesenden der Opfer des NS-Regimes. Erinnern- gedenken- mahnen waren die Themen der Redebeiträge. Erinnern an den Terror des NS-Regimes, der Opfer gedenken und zur Wachsamkeit mahnen, um  Demokratie zu schützen und zu bewahren, darin waren sich alle einig, gehört zu den bleibenden gemeinsamen zentralen Aufgaben.



Kaczmarek freut sich über Städtebauförderung: 1,8 Million Euro für lebendige Quartiere in Bergkamen – Wasserstadt Aden und Rathausquartier im Fokus

Oliver Kazcmarek

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet bundesweit der Tag der Städtebauförderung statt – unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ öffnen hunderte Kommunen ihre Projekte und laden Bürgerinnen und Bürger ein, Stadtentwicklung vor Ort zu erleben. Auch in Bergkamen wird an diesem Tag sichtbar, was mit Mitteln „Die Städtebauförderung ist ein zentraler Hebel, um Innenstädte zu beleben, neue Quartiere zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken – und sie wirkt ganz konkret hier bei uns in Bergkamen“, betont der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Er verweist auf zwei große Zukunftsprojekte, die 2025 vom Bund unterstützt wurden: die Wasserstadt Aden
und die Revitalisierung des Rathausquartiers.

Allein im vergangenen Jahr sind 1.250.000 Euro für die Wasserstadt Aden und 572.000 Euro für das Projekt „Revitalisierung Rathausquartier“ nach Bergkamen geflossen – beides aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. „Damit investieren wir in lebenswerte Quartiere, moderne Infrastruktur und klimafreundliche Stadtentwicklung – und zwar dort, wo die Menschen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen“, so Kaczmarek. „Die Wasserstadt Aden zeigt beispielhaft, wofür die Städtebauförderung des Bundes
steht: mutige Konzepte, die Klimaschutz, Wohnen und Arbeiten zusammen denken“, erklärt Kaczmarek. „Gerade die Nutzung von Grubenwasserwärme und die Aufwertung der gesamten Umgebung machen das Projekt weit über Bergkamen hinaus interessant.“ Die Bundesförderung für das Rathausquartier ergänze dies, indem sie die Innenstadt als lebendigen Mittelpunkt stärkt und neue Aufenthaltsqualität schafft.

Hintergrund: Die Städtebauförderung ist seit 1971 eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen und das wichtigste Instrument der Stadtentwicklung
in Deutschland. Seitdem konnten mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen gefördert werden; allein der Bund hat dafür rund 23,9 Milliarden Euro
bereitgestellt. Erstmals stellt der Bund im Jahr 2026 eine Milliarde Euro für die Städtebauförderung bereit, bis 2029 ist eine Erhöhung auf 1,58 Milliarden Euro
vorgesehen. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, zur Stärkung von Stadt- und Ortsteilzentren sowie zur Förderung des
sozialen Zusammenhalts in den Quartieren.

Weitere Informationen zum Tag der Städtebauförderung und zu den bundesweiten Aktionen finden Sie unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de und www.staedtebaufoerderung.info .




Am 09. Mai eintauchen in die Wasserstadt Aden

Am 09. Mai findet der Tag der Städtebauförderung auf dem Gelände der Wasserstadt Aden in Bergkamen (Stadtteil Oberaden, Zufahrt Jahnstraße) statt. Die Veranstaltungsfläche befindet sich erstmalig im Zentrum der Baustelle, zwischen fertiggestelltem Adensee und Gracht, in direkter Sichtweite zum Grubenwasserhebewerk. Von 11 bis 17 Uhr wird Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Programm geboten, welches spannende Einblicke in den Baufortschritt der Kooperationsprojekte von RAG Montan Immobilien, RAG und der Stadt Bergkamen verspricht und für eine umfassende Unterhaltung sorgt.

Neben einem Informationsstand zur Wasserstadt Aden der Stadt Bergkamen, werden über die gesamte Veranstaltungsdauer Führungen angeboten, entweder virtuell mittels Drohnenflug oder als Fahrradtour (für körperlich eingeschränkte Personen steht zusätzlich ein Transporter bereit). Gerne darf hierzu das eigene Fahrrad mitgebracht werden, es werden aber auch Leihräder vor Ort zur Verfügung gestellt.

Für gute Unterhaltung für die ganze Familie sorgen ein Hochseilgarten für Kinder und Jugendliche, eine Hüpfburg, ein Bastel- und Werkelangebot sowie eine Mini-Baustelle. Darüber hinaus werden ferngesteuerte Modellboote auf der Gracht fahren.
Für das leibliche Wohl sorgen ein Foodtruck mit reviertypischen Grillkreationen, aber auch ein Crèpeswagen sowie ein Stand mit Kaffeespezialitäten laden ein, einen Tag am Wasser zu verbringen.

Parkplätze gibt es in direkter Nähe zur Veranstaltungsfläche, PKW-Fahrinsbesondere er werden entsprechend vor Ort eingewiesen. Eine Anfahrt mit dem Fahrrad ist ebenfalls möglich und wegen der geführten Fahrradtouren über die Fläche zu empfehlen.

Informationsstände zu den sich verzahnenden Projekten rund um die Wasserstadt Aden runden das Programm des Tages ab. Kommen Sie und verschaffen Sie sich einen Überblick!




Bürgerversammlung zum Bebauungsplan Nr. OA 130 „Feuerwehrgerätehaus Oberaden“

Der Rat der Stadt Bergkamen hat im November 2024 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. OA 130 „Feuerwehrgerätehaus Oberaden“ gefasst. Gleichzeitig wurde die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange beschlossen. Zeitgleich erfolgt die 7. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Bergkamen im sogenannten Parallelverfahren. Mit Aufstellung des Bebauungsplanes und Änderung des Flächennutzungsplanes werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Jahnstraße geschaffen.

Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung lädt die Stadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Bürgerversammlung ein am Montag, 11. Mai 2026 um 18:30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen (Jahnstraße 31).

Vor Ort werden das geplante Bauvorhaben sowie die Inhalte der Bauleitpläne vorgestellt und erläutert. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich umfassend zu informieren sowie Anregungen und Bedenken frühzeitig in den Planungsprozess einzubringen.

Anschließend liegen die Pläne zur Einsichtnahme im Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 518 bis zum 26. Mai während der Öffnungszeiten bereit. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter 02307/965-327 oder b.thoms@bergkamen.de. Gleichzeitig können im die Planunterlagen im Internet unter https://www.bergkamen.de/OA130 eingesehen werden.




Leserbrief (-Mail): Ein bisschen mehr Einheitsgewerkschaft, bitte!

Reinhard Fehling hat am Freitag die Kundgebung zum 1. Mai in der Römerberg-Sporthalle besucht und danach folgenden Lesebrief geschickt:

Ein bisschen mehr Einheitsgewerkschaft, bitte!

Was für ein Wetter, was für ein großer Maiumzug, eine wie gut gefüllte Halle! Anzeichen dafür, dass es Menschen gibt, die manches in diesem Lande für verbesserungswürdig halten und bereit sind, dafür zu kämpfen!

Aber muss es wirklich so sein, dass man eher das Gefühl hatte, auf einer SPD – Veranstaltung als auf einer der Gewerkschaften zu sein. Die sollen doch bekanntlich Mitglieder aus allen Parteien zusammenführen (außer der AFD natürlich, die gewerkschaftlich ihren eigenen Klüngel unterhält). Müssen denn wirklich alle SPD-Granden bis hinauf zum Hauptredner Klingbeil sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und mal mehr, mal weniger Mitreißendes vom Stapel lassen.

Und: Man muss mit Bürgermeister Heinzel (CDU) und seiner merkwürdigen Rede nicht übereinstimmen und auch mit der linken Jugend auf den Rängen nicht, die statt aktueller sozialer Forderungen eine undifferenzierte, ältere Parole auf ihr Pappschild geschrieben hatte, aber muss man deswegen Buhen, in Reden Nachkarten oder das Pappschild entreißen. Solche Meinungsäußerungen müssen ertragen werden oder will man unter sich bleiben?

Als Gewerkschafter hätte man Lars Klingbeil z.B. mal fragen können, ob das 0,3 Prozent Wirtschaftswachstum (und mehr) nicht den Riesenaufträgen für die Rüstungsindustrie zuzuschreiben ist. Es war immer Aufgabe der Gewerkschaften, mit den Forderungen und Interessen der Beschäftigten im Rücken die jeweils Regierenden zu kritisieren.“

Es passte ins Bild, dass das Steigerlied mit allen 7 Strophen gesungen wurde, aber das gute alte Lied der Einheitsgewerkschaft ‚Brüder, zur Sonne zur Freiheit‘ nicht. ‚In eins nun die Hände‘ – das hätte mir gefallen! Oder wurde es ganz am Ende doch noch gesungen? Ich war da schon draußen in der Riesenschlange zur Erbsensuppe.




Johannes Kohlhas-Müller neuer Geschäftsführer der Bergkamener AfD-Fraktion

Johannes Kohlhaas-Müller

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen hat mit Johannes Kohlhas-Müller ab 1. Mai einen neuen Geschäftsführer. Das Arbeitsverhältnis mit der bisherigen Geschäftsführerin Jördis Junghanns-Hurek wird während der Probezeit zum 30.04.2026 durch die Fraktion beendet. „Die Entscheidung erfolgte im Rahmen der vorgesehenen Probephase nach eingehender Prüfung durch die Fraktion“, heißt es in eine Mitteilung der AfD-Fraktion. „Als neuer Geschäftsführer wurde Johannes Kohlhaas-Müller eingestellt. Er wird ab dem 1.5.2026 die organisatorischen Aufgaben der Fraktion verantworten und die politische Arbeit der AfD Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen unterstützen.“

„Mit Johannes Kohlhaas-Müller gewinnen wir eine engagierte und kompetente Persönlichkeit, die unsere Fraktionsarbeit effizient begleiten und weiterentwickeln wird. Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir ihn so kurzfristig für uns gewinnen konnten und somit einen nahtlosen Übergang in der Fraktionsgeschäftsführung sicherstellen können“, betont der FRaktionsvorstand

Kurzvorstellung von Johannes Kohlhaas-Müller:

Der 37-jährige Johannes Kohlhaas-Müller wohnt in Unna und ist verheiratet.

Er engagiert sich als Kommunalpolitiker für die Alternative für Deutschland im Stadtrat der Stadt Unna sowie im Kreistag des Kreises Unna. Darüber hinaus ist er im Kreis- und Bezirksvorstand der Partei vertreten.




Entwarnung: Rathaus öffnet wieder am Mittwoch

Nach der vorsorglichen Sperrung des Rathauses in der vergangenen Woche aufgrund eines möglichen Asbestfundes gibt es nun Entwarnung: Die durch einen externen Gutachter durchgeführten Messungen haben ergeben, dass weder an den untersuchten sechs Messpunkten noch in den zwei entnommenen Materialproben gefährliche Stoffe nachgewiesen werden konnten. Weder Asbest noch künstliche Mineralfasern (KMF) wurden festgestellt.

Damit besteht keine gesundheitliche Gefährdung für Beschäftigte sowie Bürgerinnen und Bürger. Das Rathaus wird daher ab Mittwoch wieder regulär für den Publikumsverkehr geöffnet.




Rathaus Bergkamen bleibt auch am Dienstag gesperrt

Am Freitag der vergangenen Woche war im Zuge von Verkabelungsarbeiten im Rathaus, Material gefunden worden, welches möglicherweise asbestbelastet ist. Zur Abwendung gesundheitlicher Risiken sowohl für die Beschäftigten wie auch Besucherinnen und Besucher wurde das Rathaus sofort gesperrt.

Diese Sperrung dauert weiter an, bis der beauftragte Gutachter die erforderlichen Messungen durchgeführt hat. Das wird heute im Laufe des späten Nachmittags beginnen. Ergebnisse der Messungen sind frühestens morgen im Laufe des Nachmittags zu erwarten.

Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltungsstellen im Rathaus ist gewährleistet, die telefonische Erreichbarkeit ebenso wie die Sachbearbeitung. Mehr als die Hälfte der Rathausbeschäftigten hat heute seinen Dienst im mobilen Arbeiten aufgenommen, die Außenstellen wie das Bürgerbüro sind nicht betroffen.

Sollten sich weitere Notwendigkeiten ergeben, ist die Verwaltung in der Lage, weitere mobile Endgeräte zu aktivieren, auch weitere Räume in Außenstellen können aktiviert werden. Für sehr dringende Angelegenheiten, die einer schnellen Lösung bedürfen, ist der Ratstrakt für Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

„Eine solche Situation war für mich als Bürgermeister natürlich nicht absehbar. Durch die schnelle Kommunikation zwischen den Ämtern und bereits gute technische Voraussetzungen ist es über das Wochenende gelungen, die Verwaltung für heute arbeitsfähig zu machen.“ so Bürgermeister Thomas Heinzel nach seinem Gespräch mit dem Verwaltungsvorstand. „Abend wissen wir mehr“.