Vortrag in der Ökologiestation: Die Birke – der weise Baum

Die Birke steht wie kaum ein anderer Baum für Neubeginn und Wachstum. Passend zum Februar, dem Monat der Birke, lädt die Wildkräuter-Expertin Claudia Backenecker am Mittwoch, den 25. Februar, zu einem spannenden Vortrag in die Ökologiestation in Bergkamen-Heil ein.

Bei der zweistündigen Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden faszinierende Hintergründe über die Bedeutung der Birke in Mythen, Traditionen und Anwendungen. Warum sind Birken in Norwegen kleiner? Welche wertvollen Stoffe lassen sich aus der Birkenrinde gewinnen? Und was macht die Blätter so besonders? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt des Abends.

Neben wissenswerten Einblicken erwartet die Gäste auch eine kulinarische Überraschung aus der Birke. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, die Teilnahmegebühr beträgt 5,- Euro pro Person.

Interessierte können sich bis zum 19. Februar bei Sandrine Seth unter der Telefonnummer 02389 980911 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de anmelden.




NABU Beamer-Vortrag in der Ökologiestation: „Sizilien im Frühjahr“

Italienisches Knabenkraut auf Sizilien.

Der NABU Kreisverband Unna lädt alle Natur- und Reisefreunde herzlich zu einem Beamer-Vortrag über Sizilien ein. Unter dem Titel „Sizilien im Frühjahr“ berichten Karin und Bernd Margenburg über ihre Rundreise über die größte Insel im Mittelmeer.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 28. Januar 2026, von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sizilien ist nicht nur landschaftlich vielfältig – sie bietet als Trittstein zwischen Afrika und Europa einen außergewöhnlichen Lebensraum mit rund 3.000 Pflanzenarten. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Orchideen: Von den auf der Insel dokumentierten 70 Orchideen-Taxa konnten die Referenten vor Ort 53 Arten und 10 Hybriden entdecken und fotografisch festhalten. Neben der reichhaltigen Pflanzenwelt nimmt der Vortrag die Zuschauer mit zu historischen und kulturellen Höhepunkten: von der Barockstadt Noto über die römische Villa de Casale mit ihren berühmten Bodenmosaiken bis zur Kathedrale von Monreale.




Die Brennnessel – eine verkannte Pflanze: Vortrag in der Ökologiestation

Die Brennnessel wird im allgemeinen mehr gefürchtet, gar gehasst, als geliebt. Aber warum? Sie kann für zahlreiche Zwecke genutzt werden, sei es als Lebensmittel, zur Bakterienreduzierung, als Heilkraut oder in gärtnerischer Verwendung. Am Donnerstag, den 05. Februar beleuchtet die Kräuterexpertin Claudia Backenecker in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die liebenswerte Seite dieses „brennenden“ Gewächses und nennt Gründe, diese Pflanze im Garten stehen zu lassen. Geschmacksproben und Rezepte runden den zweistündigen Abend ab, der um 19.00 Uhr beginnt und 5,00 Euro je Teilnehmer kostet, zusätzlich 2,00 Euro Lebensmittelumlage. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 beim Umweltzentrum Westfalen bis zum 29.01. notwendig.




NABU-Vortrag: Einheimische Wildbienen

Am Montag, 20. Oktober 2025, lädt der NABU Kreisverband Unna zu einem informativen und kostenfreien Vortrag über einheimische Wildbienen ein. Von 19:00 bis 21:00 Uhr wird im Seniorentreff Fässchen (Hertingerstraße 12, 59423 Unna) der Blick auf die oft unscheinbaren, aber ökologisch wichtigen Begleiter unseres Alltags gerichtet.

Unsere heimischen Wildbienen leben meist unentdeckt – doch sie erfüllen wesentliche Funktionen in unseren Gärten, Grünflächen und in der Landschaft insgesamt. Mit dem Vortrag möchte der Referent Tom Kruse Wege aufzeigen, wie wir in Hausgärten, Grünanlagen und im öffentlichen Raum naturnahe Strukturen schaffen können, um dem dramatischen Rückgang dieser Insekten aktiv entgegenzuwirken.




NABU-Vortrag in der Ökologiestation: Einheimische Wildienen

Am Montag, 20. Oktober 2025, lädt der NABU Kreisverband Unna zu einem informativen und kostenfreien Vortrag über einheimische Wildbienen ein. Von 19:00 bis 21:00 Uhr wird im Seniorentreff Fässchen (Hertingerstraße 12, 59423 Unna) der Blick auf die oft unscheinbaren, aber ökologisch wichtigen Begleiter unseres Alltags gerichtet.

Unsere heimischen Wildbienen leben meist unentdeckt – doch sie erfüllen wesentliche Funktionen in unseren Gärten, Grünflächen und in der Landschaft insgesamt. Mit dem Vortrag möchte der Referent Tom Kruse Wege aufzeigen, wie wir in Hausgärten, Grünanlagen und im öffentlichen Raum naturnahe Strukturen schaffen können, um dem dramatischen Rückgang dieser Insekten aktiv entgegenzuwirken.




Vortrag in der Ökologiestation: Heimische Gartenvögel

Distelfink oder Stieglitz

Am Mittwoch, 29. Oktober 2025, lädt das Umweltzentrum Westfalen zu einem spannenden Vortrag über heimische Gartenvögel ein. Von 19:00 bis 21:00 Uhr nimmt Dr. Janine Teuppenhayn die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Welt der gefiederten Gartenbewohner.

Mit großer Begeisterung beobachtet die Referentin gemeinsam mit ihrem Mann seit vielen Jahren heimische Vogelarten – sowohl auf Exkursionen im In- und Ausland als auch direkt vor der eigenen Haustür. In ihrem Garten in Bönen konnte sie bislang 48 verschiedene Vogelarten fotografisch dokumentieren – darunter sogar einen Eisvogel, der sich am Gartenteich blicken ließ.

Ihr Grundstück profitiert nicht nur von der Nähe zum Wald, sondern auch von einer durchdachten Gartengestaltung, die Vögeln ideale Lebensbedingungen bietet. Ein vielfältiges Futterangebot gehört selbstverständlich dazu – Dr. Teuppenhayn bekennt sich offen zur Ganzjahresfütterung. So entstanden über die Jahre unzählige Aufnahmen, die mittlerweile sechs prall gefüllte Fotobücher füllen.

Im Vortrag gewährt die passionierte Beobachterin Einblicke in das Verhalten typischer Gartenvögel: von Balz und Nestbau über Revierkämpfe an der Futterstelle bis hin zu Gefiederpflege und Jungenaufzucht. Neben beeindruckenden Bildern und kleinen, charmanten Geschichten gibt sie praktische Tipps zur vogelfreundlichen Gartengestaltung. Besonders eindrucksvoll: Ein Nistkasten mit integrierter Kamera ermöglicht ihr spannende Blicke ins Innere eines Vogelnestes – Aufnahmen, die sie ebenfalls vorstellen wird.

Die Veranstaltung findet in der Ökologiestation des Kreises Unna statt. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist bis spätestens Mittwoch, 22. Oktober, erforderlich beim Umweltzentrum Westfalen, Ansprechpartnerin Sandrine Seth unter Telefon 02389 980911 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de




Filmreihe der Naturfreunde „Uns eine bessere Zukunft bauen“ endet am Sonntag

Am Pfingstsonntag (8. Juni) endet die diesjährige Filmreihe der NaturFreunde Bergkamen e.V. mit einem Film zur solidarischen Landwirtschaft. Ab 17.00 Uhr können sich interessierte Menschen aus der Region im „Raum der Kinderrechte“ auf der Ökologiestation des Kreis Unna in Bergkamen – Heil nicht nur das warum, weshalb und wo der solidarischen Landwirtschaft informieren, sondern auch VertreterInnen der SoLawi aus der Region kennenlernen und konkrete Fragen zur Beteiligung stellen.

Die solidarische Landwirtschaft, strebt eine ökologische und gemeinschaftsorientierte Produktion von Lebensmitteln an. Bei der solidarischen Landwirtschaft geht es um ein völlig neues, ein gemeinschaftliches Verhältnis zwischen den Menschen, die Lebensmittel produzieren und den Menschen, die diese Lebensmittel konsumieren.

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft erklärt das Prinzip so: „In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeugerinnen und Erzeuger als auch die Konsumentinnen und Konsumenten die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.“

Die Produkte werden regional und saisonal zur Verfügung gestellt. Alles wird gemeinschaftlich und solidarisch finanziert.

 




NABU bittet: Hände weg von Jungvögeln!

Diese junge Amsel ist ein “Ästling”. Sie sollte, falls sich kein Elternteil zeigt, in einen Busch oder dergleichen gesetzt werden. Foto: F. Derer- NABU

Wenn Jungvögel außerhalb des Vogelnests gefunden werden, wollen viele Menschen sofort helfen. Doch in den allermeisten Fällen sind die gefundenen Vögel gar nicht hilfsbedürftig und sollten daher in Ruhe gelassen werden, so der NABU im Kreis Unna in einer Pressemitteilung.

Viele Menschen lieben Vögel und setzen sich für ihren Schutz ein. In jedem Frühjahr klärt der NABU darüber auf, wie wir mit Jungvögeln umgehen sollten, denn dabei kann man viel falsch machen.
Thomas Griesohn-Pflieger, Vogelexperte beim NABU: “Zunächst ist es wichtig, das Stadium des Vogels zu erkennen, denn meist werden Ästlinge gefunden, nur ausnahmsweise ist es ein Nestling, der wirklich aus dem Nest gefallen ist.”

Fast alle Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Aber sie werden außerhalb des Nestes von den Eltern weiterhin versorgt. Die Vogelkinder sind dann bereits befiedert. Man erkennt sie aber leicht an den dicken Schnabelwülsten, den kurzen Flügeln und Schwanz. Das sind frisch ausgeflogene Vogelkinder. Sie werden auch Ästlinge genannt, denn meist sitzen sie gut versteckt im Geäst. Dort machen sie durch laute Bettelrufe auf sich aufmerksam, so werden sie von den Eltern gefunden und gefüttert.

Diese wichtige Phase dauere bei den meisten Singvögeln zwei bis drei Wochen, so der NABU. Zeit in der die jungen Vögel immer selbstständiger werden und ihre Flugmuskeln trainieren. In den allermeisten Fällen sind Jungvögel nicht allein, sondern werden von ihren fürsorglichen Eltern versorgt. Man sollte sich nur dann Sorgen machen, wenn der Jungvogel wirklich verwaist ist, also etwa ein bis zwei Stunden kein Altvogel zur Versorgung gekommen ist.

Aber Achtung: Eulenästlinge werden nachts gefüttert – bleiben also den ganzen Tag alleine! Wenn sich der Jungvogel in unmittelbarer Gefahr befindet, etwa auf einer Straße sitzt oder von Katzen bedroht wird, dann sollte er an einen geschützten, optimalerweise erhöhten, Ort in der Nähe gesetzt werden, wie etwa in ein Gebüsch. Dort finden ihn die Eltern dann anhand seiner Bettelrufe. Bitte beachten: jedes unnötige Einschreiten bedeutet für den Jungvogel enormen Stress!

Bei Nestlingen empfehlen die Vogelspezialisten eine anderes Vorgehen. „Von einem Nestling sprechen wir, wenn das Vogelkind noch ganz oder großenteils unbefiedert ist und wahrscheinlich aus dem Nest gefallen ist.“
Nestlinge benötigen noch die intensive Versorgung durch ihre Eltern. Wer einen solchen Nestling findet, solle zuerst versuchen, ihn ins Nest zurück zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, sollte am besten Rat in einer Auffangstation der Umgebung eingeholt werden.

Wertvolle Hinweise zur Pflege und Aufzucht von Jungvögeln und Adressen von Auffangstationen erfährt man bei der Wildvogelhilfe (https://wp.wildvogelhilfe.org/auffangstationen/) und hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/01945.html
Eine bundesweite Liste von Auffangstationen ist hier zu finden:



NABU-Exkursion: Familienwanderung im NSG Mühlenbruch am Himmelfahrtstag

Bei der Wanderung am Donnerstag, 29. Mai,ab 10:00 Uhr durch das Naturschutzgebiet Mühlenbruch werden die Naturschönheiten entlang des Weges angeschaut und von Udo Bennemann fachkundig erklärt. Die Teilnehmenden erfahren, welche Vogelstimme sich hinter welchem Vogel verbirgt und welche heimischen Pflanzen in diesem Gebiet zu sehen sind. Die Mitglieder des NABU Kamen/ Bergkamen stehen nach der Wanderung bei Kaffee und Kuchen zu Fragen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit zur Verfügung. Treffpunkt ist Gut Velmede, Lünener Str., 59192 Bergkamen-Weddinghofen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für NABU-Mitglieder kostenlos, ansonsten 2,00 Euro pro Person.




Gemeinsam für den Schutz unserer Wälder!

Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes am 21. März 2023 ruft das Umweltzentrum Westfalen dazu auf, die Bedeutung der Wälder für unsere Umwelt, unser Klima und unsere Gesellschaft zu würdigen. Wälder sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie CO2 speichern und Sauerstoff produzieren.

In diesem Jahr steht der Tag des Waldes unter dem Motto „Wälder für das Klima“. Das Umweltzentrum Westfalen möchte die Öffentlichkeit dazu ermutigen, sich aktiv für den Schutz und die Aufforstung unserer Wälder einzusetzen. „Wälder sind unsere grünen Lungen und unverzichtbar für ein gesundes Ökosystem. Sie bieten nicht nur Erholung und Freizeitmöglichkeiten, sondern sind auch essenziell für den Erhalt der Biodiversität“, erklärt Dipl. Biologe Oliver Wendenkampf, Umweltzentrum Westfalen.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an unseren Veranstaltungen – auch zum Schutz der Wälder – zu beteiligen und sich über die Möglichkeiten zu informieren, wie sie aktiv zum Schutz unserer Wälder beitragen können“, so Wendenkampf. „Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und die Zukunft unserer Wälder sichern.“

Für weitere Informationen über die Veranstaltungen des Umweltzentrums und wie Sie sich engagieren können, besuchen Sie bitte unsere Websitewww.uwz-westfalen.de oder folgen Sie uns auf unseren sozialen Medien.




Vortrag in der Ökologiestation: Tag des Waldes

Erfahren Sie, warum der Tag des Waldes mehr ist als nur eine Hommage an Bäume. Gemeinsam erkunden wir am Freitag, 21. März, 19:00 Uhr, die Rollen des Waldes für unsere Umwelt, das Klima und sogar für unsere eigene Gesundheit. Joachim Kallendrusch (Vorsitzender SDW NRW) zeigt einen Blick hinter die Baumkronen ,eröffnet uns faszinierende Einblicke und verdeutlicht, warum es so wichtig ist, diesen Schatz der Natur zu schützen. Der Vortrag findet in der Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen, statt. Eine Anmeldung ist bis Fr., 14.03., beim Umweltzentrum Westfalen, Sandrine Seth, 02389 980911, sandrine.seth@uwz-westfalen.de notwendig.