Filmreihe der Naturfreunde „Uns eine bessere Zukunft bauen“ endet am Sonntag

Am Pfingstsonntag (8. Juni) endet die diesjährige Filmreihe der NaturFreunde Bergkamen e.V. mit einem Film zur solidarischen Landwirtschaft. Ab 17.00 Uhr können sich interessierte Menschen aus der Region im „Raum der Kinderrechte“ auf der Ökologiestation des Kreis Unna in Bergkamen – Heil nicht nur das warum, weshalb und wo der solidarischen Landwirtschaft informieren, sondern auch VertreterInnen der SoLawi aus der Region kennenlernen und konkrete Fragen zur Beteiligung stellen.

Die solidarische Landwirtschaft, strebt eine ökologische und gemeinschaftsorientierte Produktion von Lebensmitteln an. Bei der solidarischen Landwirtschaft geht es um ein völlig neues, ein gemeinschaftliches Verhältnis zwischen den Menschen, die Lebensmittel produzieren und den Menschen, die diese Lebensmittel konsumieren.

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft erklärt das Prinzip so: „In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeugerinnen und Erzeuger als auch die Konsumentinnen und Konsumenten die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.“

Die Produkte werden regional und saisonal zur Verfügung gestellt. Alles wird gemeinschaftlich und solidarisch finanziert.

 




NABU bittet: Hände weg von Jungvögeln!

Diese junge Amsel ist ein “Ästling”. Sie sollte, falls sich kein Elternteil zeigt, in einen Busch oder dergleichen gesetzt werden. Foto: F. Derer- NABU

Wenn Jungvögel außerhalb des Vogelnests gefunden werden, wollen viele Menschen sofort helfen. Doch in den allermeisten Fällen sind die gefundenen Vögel gar nicht hilfsbedürftig und sollten daher in Ruhe gelassen werden, so der NABU im Kreis Unna in einer Pressemitteilung.

Viele Menschen lieben Vögel und setzen sich für ihren Schutz ein. In jedem Frühjahr klärt der NABU darüber auf, wie wir mit Jungvögeln umgehen sollten, denn dabei kann man viel falsch machen.
Thomas Griesohn-Pflieger, Vogelexperte beim NABU: “Zunächst ist es wichtig, das Stadium des Vogels zu erkennen, denn meist werden Ästlinge gefunden, nur ausnahmsweise ist es ein Nestling, der wirklich aus dem Nest gefallen ist.”

Fast alle Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Aber sie werden außerhalb des Nestes von den Eltern weiterhin versorgt. Die Vogelkinder sind dann bereits befiedert. Man erkennt sie aber leicht an den dicken Schnabelwülsten, den kurzen Flügeln und Schwanz. Das sind frisch ausgeflogene Vogelkinder. Sie werden auch Ästlinge genannt, denn meist sitzen sie gut versteckt im Geäst. Dort machen sie durch laute Bettelrufe auf sich aufmerksam, so werden sie von den Eltern gefunden und gefüttert.

Diese wichtige Phase dauere bei den meisten Singvögeln zwei bis drei Wochen, so der NABU. Zeit in der die jungen Vögel immer selbstständiger werden und ihre Flugmuskeln trainieren. In den allermeisten Fällen sind Jungvögel nicht allein, sondern werden von ihren fürsorglichen Eltern versorgt. Man sollte sich nur dann Sorgen machen, wenn der Jungvogel wirklich verwaist ist, also etwa ein bis zwei Stunden kein Altvogel zur Versorgung gekommen ist.

Aber Achtung: Eulenästlinge werden nachts gefüttert – bleiben also den ganzen Tag alleine! Wenn sich der Jungvogel in unmittelbarer Gefahr befindet, etwa auf einer Straße sitzt oder von Katzen bedroht wird, dann sollte er an einen geschützten, optimalerweise erhöhten, Ort in der Nähe gesetzt werden, wie etwa in ein Gebüsch. Dort finden ihn die Eltern dann anhand seiner Bettelrufe. Bitte beachten: jedes unnötige Einschreiten bedeutet für den Jungvogel enormen Stress!

Bei Nestlingen empfehlen die Vogelspezialisten eine anderes Vorgehen. „Von einem Nestling sprechen wir, wenn das Vogelkind noch ganz oder großenteils unbefiedert ist und wahrscheinlich aus dem Nest gefallen ist.“
Nestlinge benötigen noch die intensive Versorgung durch ihre Eltern. Wer einen solchen Nestling findet, solle zuerst versuchen, ihn ins Nest zurück zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, sollte am besten Rat in einer Auffangstation der Umgebung eingeholt werden.

Wertvolle Hinweise zur Pflege und Aufzucht von Jungvögeln und Adressen von Auffangstationen erfährt man bei der Wildvogelhilfe (https://wp.wildvogelhilfe.org/auffangstationen/) und hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/01945.html
Eine bundesweite Liste von Auffangstationen ist hier zu finden:



NABU-Exkursion: Familienwanderung im NSG Mühlenbruch am Himmelfahrtstag

Bei der Wanderung am Donnerstag, 29. Mai,ab 10:00 Uhr durch das Naturschutzgebiet Mühlenbruch werden die Naturschönheiten entlang des Weges angeschaut und von Udo Bennemann fachkundig erklärt. Die Teilnehmenden erfahren, welche Vogelstimme sich hinter welchem Vogel verbirgt und welche heimischen Pflanzen in diesem Gebiet zu sehen sind. Die Mitglieder des NABU Kamen/ Bergkamen stehen nach der Wanderung bei Kaffee und Kuchen zu Fragen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit zur Verfügung. Treffpunkt ist Gut Velmede, Lünener Str., 59192 Bergkamen-Weddinghofen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für NABU-Mitglieder kostenlos, ansonsten 2,00 Euro pro Person.




Gemeinsam für den Schutz unserer Wälder!

Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes am 21. März 2023 ruft das Umweltzentrum Westfalen dazu auf, die Bedeutung der Wälder für unsere Umwelt, unser Klima und unsere Gesellschaft zu würdigen. Wälder sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie CO2 speichern und Sauerstoff produzieren.

In diesem Jahr steht der Tag des Waldes unter dem Motto „Wälder für das Klima“. Das Umweltzentrum Westfalen möchte die Öffentlichkeit dazu ermutigen, sich aktiv für den Schutz und die Aufforstung unserer Wälder einzusetzen. „Wälder sind unsere grünen Lungen und unverzichtbar für ein gesundes Ökosystem. Sie bieten nicht nur Erholung und Freizeitmöglichkeiten, sondern sind auch essenziell für den Erhalt der Biodiversität“, erklärt Dipl. Biologe Oliver Wendenkampf, Umweltzentrum Westfalen.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an unseren Veranstaltungen – auch zum Schutz der Wälder – zu beteiligen und sich über die Möglichkeiten zu informieren, wie sie aktiv zum Schutz unserer Wälder beitragen können“, so Wendenkampf. „Gemeinsam können wir einen Unterschied machen und die Zukunft unserer Wälder sichern.“

Für weitere Informationen über die Veranstaltungen des Umweltzentrums und wie Sie sich engagieren können, besuchen Sie bitte unsere Websitewww.uwz-westfalen.de oder folgen Sie uns auf unseren sozialen Medien.




Vortrag in der Ökologiestation: Tag des Waldes

Erfahren Sie, warum der Tag des Waldes mehr ist als nur eine Hommage an Bäume. Gemeinsam erkunden wir am Freitag, 21. März, 19:00 Uhr, die Rollen des Waldes für unsere Umwelt, das Klima und sogar für unsere eigene Gesundheit. Joachim Kallendrusch (Vorsitzender SDW NRW) zeigt einen Blick hinter die Baumkronen ,eröffnet uns faszinierende Einblicke und verdeutlicht, warum es so wichtig ist, diesen Schatz der Natur zu schützen. Der Vortrag findet in der Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen, statt. Eine Anmeldung ist bis Fr., 14.03., beim Umweltzentrum Westfalen, Sandrine Seth, 02389 980911, sandrine.seth@uwz-westfalen.de notwendig.




„Grüne Woche“ auf der Ökostation: Gesunde Ernährung, Insekten und naturnahes Gärtnern

Zum zweiten Mal veranstaltet die gesamte Ökologiestation eine „Grüne Woche”. Unter dem Motto „Gesunde Ernährung, Insekten und naturnahes Gärtnern“ werden vom 05. – 10. Mai 2025 verschiedene Vorträge, Workshops und Exkursionenangeboten. Für jede Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn keine Kosten aufgeführt sind, ist die Veranstaltung kostenfrei. Treffpunkte werden bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Montag, 05. Mai

  • 9:00 – 11:00 Uhr & 14:00 – 16:30 Uhr | Ameisenabenteuer für KIGAS und Schulklassen
    Im Rahmen der „Grünen Woche“ tauchen wir ein in die großartige Welt der Ameisen. Winzig klein aber riesig stark, gehören Ameisen zu den Insekten, die weltweit zu finden sind. Sowohl im Dschungel als auch bei uns auf der Wiese sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerkes und führen meist ein unscheinbares Leben. Wir machen uns auf die Suche nach unseren kleinen Nachbarn, nehmen sie ganz
    behutsam unter die Lupe und entdecken dabei ihre Intelligenz, Superkräfte und ihren Teamgeist. Zum Abschluss lassen wir aus vielen kleinen und großen gebastelten Ameisen euren eigenen Ameisenstaat entstehen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Kosten: 5 Euro
  • 17:00 – 18:00 Uhr | Führung bei Neuland
    Hier bekommen Sie einen exklusiven Einblick in den Fleischzerlegebetrieb auf der Ökostation.
    Veranstalter: Neuland
    Leitung: Christoph Dahlmann
  • 17:00 – 19:00 Uhr | Workshop Kochwerkstatt: Das Klima isst mit
    Aus Resten ein tolles Menü zaubern oder mit schrumpeligem Gemüse den Planeten retten – klimafreundliche Ernährung ist mehr, als regional und saisonal einzukaufen. Die AOK NordWest verrät, was noch dazugehört: In Kursen und Vorträgen zum Thema Klimafood und Co. geben wir Tipps für die Praxis, liefern umfassende Beratung sowie nützliches Wissen und leckere Rezepte für den Alltag.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Karin Heymann, AOK
     

Dienstag, 06.Mai

  • 9:00 – 11:00 Uhr & 14:00 – 16:30 Uhr | Ameisenabenteuer für KIGAS und Schulklassen
    Im Rahmen der „Grünen Woche“ tauchen wir ein in die großartige Welt der Ameisen. Winzig klein aber riesig stark, gehören Ameisen zu den Insekten, die weltweit zu finden sind. Sowohl im Dschungel als auch bei uns auf der Wiese sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerkes und führen meist ein unscheinbares Leben. Wir machen uns auf die Suche nach unseren kleinen Nachbarn, nehmen sie ganz
    behutsam unter die Lupe und entdecken dabei ihre Intelligenz, Superkräfte und ihren Teamgeist. Zum Abschluss lassen wir aus vielen kleinen und großen gebastelten Ameisen euren eigenen Ameisenstaat entstehen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Kosten: 5 Euro
  • 16:30 – 17:30 Uhr | Exkursion Biohof Ostendorff 
    Auf dem landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb in Bergkamen-Weddinghofen im Kreis Unna hält Familie Ostendorff 20 Fleckvieh-Kühe und ihre Nachkommen, ca. 150 Mastschweine und ca. 180 Legehennen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Familie Ostendorff
  • 17:00 – 18:00 Uhr | Workshop Das Leben der Honigbiene für Kinder
    Biologie der Honigbiene 
    Biologie der Honigbiene (Körperaufbau als Insekt), das Leben in einem Bienenvolk (die drei Bienenwesen – Königin, Arbeitsbiene, Drohne), die Behausung von Honigbienen, die Bedeutung der Bienen für Menschen (die Bienenprodukte Honig, Wachs, Pollen, Propolis), die Bienen und ihre Leistung als Bestäuberin, die ökologische Bedeutung im weiteren Sinne, Blick in einen Bienenstock und probieren einer frischen Honigprobe.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Heinrich Behrens
    Kosten: 5 Euro
  • 19:00 – 20:00 Uhr | Vortrag Heuschrecken Von Ameisengrille bis Zwitscherschrecke – Bestimmung und Lebensweise wertvoller Umweltindikatoren
    Heuschrecken faszinieren durch ihre Lebensweisen, Erscheinungsformen und Gesänge. Sie reagieren empfindlich auf Lebensraumveränderungen und eigenen sich so hervorragend als Umweltindikatoren.
    Veranstalter: Biologische Station Kreis Unna | Dortmund
    Referent: Matthias Mause

Mittwoch, 07. Mai

  • 9:00 – 11:00 Uhr & 14:00 – 16:30 Uhr | Ameisenabenteuer für KIGAS und Schulklassen
    Im Rahmen der „Grünen Woche“ tauchen wir ein in die großartige Welt der Ameisen. Winzig klein aber riesig stark, gehören Ameisen zu den Insekten, die weltweit zu finden sind. Sowohl im Dschungel als auch bei uns auf der Wiese sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerkes und führen meist ein unscheinbares Leben. Wir machen uns auf die Suche nach unseren kleinen Nachbarn, nehmen sie ganz
    behutsam unter die Lupe und entdecken dabei ihre Intelligenz, Superkräfte und ihren Teamgeist. Zum Abschluss lassen wir aus vielen kleinen und großen gebastelten Ameisen euren eigenen Ameisenstaat entstehen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Kosten: 5 Euro
  • 17:00 – 18:00 Uhr |Exkursion Zum Insektenrefugium nach Unna Uelzen 
    Veranstalter: Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna e.V.
    Leitung: Dr. Hartmut Fahrenhorst
  • 17:30 – 19:30 Uhr | Vortrag Lebensmittelwertschätzung
    Mit leckeren Häppchen aus der „Resteküche“ und Wissenswertem zu Vermeidung und Verwertung.
    Veranstalter: Verbraucherzentrale NRW e.V.
    Referentin: Jutta Eickelpasch

Donnerstag, 08. Mai

  • 9:00 – 11:00 Uhr & 14:00 – 16:30 Uhr | Ameisenabenteuer für KIGAS und Schulklassen
    Im Rahmen der „Grünen Woche“ tauchen wir ein in die großartige Welt der Ameisen. Winzig klein aber riesig stark, gehören Ameisen zu den Insekten, die weltweit zu finden sind. Sowohl im Dschungel als auch bei uns auf der Wiese sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerkes und führen meist ein unscheinbares Leben. Wir machen uns auf die Suche nach unseren kleinen Nachbarn, nehmen sie ganz
    behutsam unter die Lupe und entdecken dabei ihre Intelligenz, Superkräfte und ihren Teamgeist. Zum Abschluss lassen wir aus vielen kleinen und großen gebastelten Ameisen euren eigenen Ameisenstaat entstehen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Kosten: 5 Euro
  • 17:00 – 18:00 Uhr | Führung bei Neuland
    Hier bekommen Sie einen exklusiven Einblick in den Fleischzerlegebetrieb auf der Ökostation.
    Veranstalter: Neuland
    Leitung: Christoph Dahlmann
  • 17:00 – 18:00 Uhr | Workshop Honey-Tasting: Honig ein Naturprodukt
    Wie stellen die Bienen den Honig her? Welche Prozesse durchläuft der Honig beim Imker? Welche Inhaltsstoffe hat der Honig? Wie gesund ist er? Honig in der Apitherapie. Honig als Lebensmittel. Wie kann man die Qualität von Honig bestimmen? Welche Sorten gibt es? Sorten reine Honige? Sind solche überhaupt möglich? Honeytasting vor Ort.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Heinrich Behrens
    Kosten: 5 Euro

Freitag, 09. Mai

  • 9:00 – 11:00 Uhr & 14:00 – 16:30 Uhr | Ameisenabenteuer für KIGAS und Schulklassen
    Im Rahmen der „Grünen Woche“ tauchen wir ein in die großartige Welt der Ameisen. Winzig klein aber riesig stark, gehören Ameisen zu den Insekten, die weltweit zu finden sind. Sowohl im Dschungel als auch bei uns auf der Wiese sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerkes und führen meist ein unscheinbares Leben. Wir machen uns auf die Suche nach unseren kleinen Nachbarn, nehmen sie ganz
    behutsam unter die Lupe und entdecken dabei ihre Intelligenz, Superkräfte und ihren Teamgeist. Zum Abschluss lassen wir aus vielen kleinen und großen gebastelten Ameisen euren eigenen Ameisenstaat entstehen.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Kosten: 5 Euro
  • 16:00 – 18.00 Uhr | Exkursion SOLAWI Werne/ Gärtnerei Stadtgemüse
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Laurin Liekenbrock
  • 19:00 – 21:00 Uhr | Vortrag Insektenvielfalt im heimischen Garten
    Veranstalter: Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna e.V.
    Referentin: Dr. Janine Teuppenhayn Kosten: 5 Euro

Samstag, 10. Mai

  • 10:00 – 12:00 Uhr | Exkursion Schmetterlinge auf der Halde Großes Holz
    Unsere Tagfalter verschwinden immer mehr. Gerade im Ruhrgebiet gibt es oft nur noch eine Handvoll der insgesamt etwa 120 Tagfalterarten, die hier einst vorkamen. Auflandwirtschaftlichen Flächen finden wir heute fast nur noch Kohlweißlinge. Industriebrachen wie z.B. Halden konnten sich wieder zu wertvollen Lebensräumen entwickeln, wenn die richtige Pflege erfolgt. Wir werden uns einen Haldenbereich anschauen, der heute einer der wichtigsten
    Flugplätze für Schmetterlinge des Offenlandes im Kreis Unna ist, z.B. der bedeutendste Paarungs-Platz für den Schwalbenschwanz. Aber auch seltene Arten der Wälder und Gebüsche kann man hier finden. Die verschiedenen Schmetterlingslebensräume und ihre Bedeutung für die jeweiligen Arten sowie die Gründe für ihre Gefährdung werden vorgestellt.
    Veranstalter: NABU Kreis Unna
    Leitung: Klaus-Bernhard Kühnapfel
    Kosten: 2 Euro/ Kostenlos für Nabu-Mitglieder
  • 10:00 – 12:00 Uhr | Exkursion Streuobstwiese Methler
    Veranstalter: NABU Kreis Unna
    Leitung: Adrian Mork
    Kosten: 2 Euro/ Kostenlos für Nabu-Mitglieder
  • 15:00 – 17:00 Uhr | Exkursion Wildkräuter
    Wilde Pflanzen am Wegesrand hat schon jeder gesehen. Doch wie heißen sie, wie erkennt man sie und was kann man mit ihnen anfangen? Welche Inhaltsstoffe haben sie und wie lassen sich die Giftpflanzen unterscheiden? All diese Fragen thematisiert die Exkursion von Claudia Backenecker.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Claudia Backenecker
    Kosten: 5 Euro
  • 15:30 – 17:00 Uhr | Workshop Das Leben der Honigbiene für Kinder von 6 – 12 Jahren
    Biologie der Honigbiene (Körperaufbau als Insekt), das Leben in einem Bienenvolk (die drei Bienenwesen – Königin, Arbeitsbiene, Drohne), die Behausung von Honigbienen, die Bedeutung der Bienen für Menschen (die Bienenprodukte Honig, Wachs, Pollen, Propolis), die Bienen und ihre Leistung als Bestäuberin, die ökologische Bedeutung im weiteren Sinne, Blick in einen Bienenstock und probieren einer frischen Honigprobe.
    Veranstalter: Umweltzentrum Westfalen
    Leitung: Heinrich Behrens
    Kosten: 5 Euro

Kontakt und Anmeldung:

Agnès Teuwen, Tel: 02389980912, Email: agnes.teuwen@uwz-westfalen.de

Genaue Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf: www.ubiku.ruhr




NABU-Vortrag in der Ökologiestation: Die schönsten Schmetterlinge in Europa

Auf der Bergkamener Bergehalde Großes Holz fühlen sich seltene Schmetterlinge richtig Wohl. Foto: Katja Burgemeister

Der NABU lädt Interessierte herzlich zu einem Powepoint-Vortrag von Klaus-Bernhard Kühnapfel ein. Es werden besonders attraktive Tag- und Nachtfalter aus den verschiedensten Regionen Europas mit ihren speziellen Lebensräumen und Bedürfnissen dargestellt. Die enorme Vielfalt und Schönheit dieser Artengruppe soll dabei im Vordergrund stehen.

Die Beobachtung und das Fotografieren von Schmetterlingen hat den Autor in die entlegensten Orte geführt, um spezielle Falter aufzuspüren. Besonders die Alpen und viele Mittelgebirge, aber auch unberührte Bereiche Skandinaviens oder mediterrane Gegenden bieten gute Beobachtungsmöglichkeiten. Viele Arten sind an ganz spezielle Biotope angepasst und können sich nur dort entwickeln. Leider verschwinden immer mehr Insekten durch den Verlust ihrer Biotope, Intensivierungen der Landnutzung oder den Klimawandel.

Am Beispiel ausgewählter Arten werden die Veränderungen dargestellt, Perspektiven und Schutzbedürfnisse erläutert. Wen
Schmetterlinge interessieren, wird bei diesem Vortrag mit zahlreichen Blicken in deren ganz besondere Welt belohnt. Der Vortrag findet am Mittwoch, 12.03., 19:30 – 21:00 Uhr auf der Ökologiestation des Kreises Unna statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für NABU-Mitglieder kostenlos, ansonsten kostet die Führung 2 Euro.




Fäll- und Schnittverbot: Wann Axt und Astschere im Schuppen bleiben müssen

Wer das Frühjahr für Gehölzschnitt nutzen möchte, hat nur noch bis Ende Februar Zeit. Denn ab dem 1. März gilt bis zum 30. September bundesweit das Fäll- und Schnittverbot. Grundlage dafür ist das Bundesnaturschutzgesetz.

„Damit werden vor allem brütende Vögel und andere Tiere geschützt, die in Bäumen und Gehölzen Unterschlupf finden“, sagt Sebastian Heide-Napierski von der Unteren Naturschutzbehörde. „Das Verbot gilt für Bäume außerhalb des Waldes mit Ausnahme von Bäumen im Gartenbau, in Haus- und Kleingärten, Grünanlagen, auf Sportplätzen, Friedhöfen und in ähnlichen Bereichen. Außerdem sind radikale Schnitte an Hecken und Sträuchern verboten – auch im eigenen Garten.“

Ausnahmen und Ergänzungen
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass weitere Vorschriften der Beseitigung von Gehölzen entgegenstehen können. So dürfen Bäume nur entfernt oder zurückgeschnitten werden, wenn keine Vögel darin nisten oder besonders geschützte Arten, wie beispielsweise Fledermäuse, vorhandene Baumhöhlen nutzen. Darüber hinaus haben einige Kommunen im Kreis eine Baumschutzsatzung erlassen, die Bäume ab einer gewissen Größe ganzjährig unter Schutz stellt. Gleiches gilt für ausgewiesene Naturdenkmäler oder Gehölze in Schutzgebieten.

Um die Fortpflanzungs- und Ruhestätten von besonders geschützten Arten zu erhalten, kann zudem beim Fällen alter Bäume außerhalb der Schonzeit eine vorherige Artenschutzprüfung notwendig sein. Dadurch soll vermieden werden, dass das Zuhause seltener Tiere zerstört wird. Generell gilt: Wer einen Baum fällen oder Gehölz entfernen möchte, sollte sich vorher genau informieren, ob das erlaubt ist. Im Zweifel können die Kommunen (Baumschutzsatzung) sowie die Untere Naturschutzbehörde Auskunft geben. PK | PKU




NABU-Vortrag in der Ökologiestation: Waldende oder Waldwende

Holz wird verbrannt und in Produkten aller Art verbaut. Der Wald spielt beim Klimaschutz jedoch eine entscheidende Rolle als natürlicher CO₂-Speicher. Muss deswegen auf seine Nutzung verzichtet werden, z.B. aus Gründen des Naturschutzes? Und wie soll Holz als wichtigster nachwachsender Rohstoff entstehen, der viele klimaproblematische Baustoffe, wie Beton ersetzen soll? Am Mittwoch, den 12. Februar 2025, lädt der NABU zu einem Vortrag über das Dauerwaldkonzept ein. Von 19:30 bis 21:00 Uhr erfahren Teilnehmende wie Dauerwälder aussehen und genutzt werden.

Die Veranstaltung findet in der Ökologiestation Bergkamen (Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen-Heil) statt. Der Eintritt kostet 2,00 Euro, für NABU-Mitglieder ist der Besuch kostenlos.




Vortrag in der Ökologiestation: Die Birke – der weise Baum

Die Birke steht wie kaum ein anderer Baum für Neubeginn und Wachstum. Passend zum Februar, dem Monat der Birke, lädt die Wildkräuter-Expertin Claudia Backenecker am Mittwoch, den 26. Februar, zu einem spannenden Vortrag in die Ökologiestation in Bergkamen-Heil ein.

Bei der zweistündigen Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden faszinierende Hintergründe über die Bedeutung der Birke in Mythen, Traditionen und Anwendungen. Warum sind Birken in Norwegen kleiner? Welche wertvollen Stoffe lassen sich aus der Birkenrinde gewinnen? Und was macht die Blätter so besonders? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt des Abends.

Neben wissenswerten Einblicken erwartet die Gäste auch eine kulinarische Überraschung aus der Birke. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, die Teilnahmegebühr beträgt 5,- Euro pro Person.

Interessierte können sich bis zum 20. Februar bei Sandrine Seth unter der Telefonnummer 02389 980911 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de anmelden.




NABU: Frühling auf Samos – Beamer-Vortrag von Karin und Bernd Margenburg

Am Mittwoch, den 15. Januar 2025, lädt der NABU zu einem Vortrag über die griechische Insel Samos ein. Von 19:30 bis 21:00 Uhr berichten Karin und Bernd Margenburg in der Ökologiestation Bergkamen über die Natur und Kultur dieser vielseitigen Insel.

Bereits im März entfaltet sich auf Samos eine erstaunliche Blütenpracht. Die Heimat des Mathematikers Pythagoras beheimatet rund 1.500 Pflanzenarten. Besonders auffällig sind die Kronen-Anemonen, die nach regenreichen Wintern die Wiesen überziehen, sowie der bemerkenswerte Reichtum an Ragwurzarten. Von den 34 bislang nachgewiesenen Arten konnten die Referenten auf ihrer Reise 25 dokumentieren.

Doch nicht nur die Natur beeindruckt auf Samos: Laut dem Historiker Herodot befand sich hier der größte Tempel Griechenlands, der der Göttin Hera gewidmet war. Heute kann von den ehemals 155 monumentalen Säulen nur noch eine bewundert werden. Diese Verbindung von Kultur und Natur macht Samos zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.

Die Veranstaltung findet in der Ökologiestation Bergkamen (Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen-Heil) statt. Der Eintritt kostet 2,00 Euro, für NABU-Mitglieder ist der Besuch kostenlos.