Feinster Swing bei leckerer Mokkatorte im Stadtmuseum

Die Mitarbeiterinnen des Museums stellen diese Köstlichkeiten vor her selbst her. Die Besucher wollen nichts andere. Nur wenn der Andrang besonders groß ist, wird schon mal beim Bäcker dazugekauft. (Das bitte aber nicht weitersagen.)

Pianist Sven Bergmann
Pianist Sven Bergmann

Besonders schön wird dann ein Kaffeehausnachmittag, wenn wie am vergangenen Sonntag zur köstlichen Mokkatorte leicht beschwingte und damit äußerst entspannte Musik serviert wird, wie sie von der „Haryo Sedhono Group“ zubereitet wird.

Der Sänger Haryo Sedhono aus Köln ist eigentlich gelernte Wirtschaftsmanager. Irgendwann küsste ihn die Muse. Er lernte den professionellen Jazzgesang und steht im Alter von fast 40 Jahren am Anfang seiner Karriere.

Die musikalische Laufbahn der anderen Bandmitglieder verlief gradliniger. Sie haben Musik studiert. Der Schlagzeuger Christoph Freier, der Bassist Klaus Kappmeyer und der Sven Bergman kennen sich aus Studienzeiten an der Folkwang-Hochschule. Sie geben ihr Wissen und Können an Schüler weiter und engagieren sich in verschiedenen Bandprojekten. Bei den Bergkamener Jazzfreunden dürfte der Pianist Sven Bergmann bestens bekannt sein. Er ist Dozent an der städt. Musikschule und ist hier in unterschiedlicher Begleitung oft zu hören.

Bergmann und Sedhono sind für die Eigenkompositionen verantwortlich. Fans von Michael Buble dürften an ihren Kompositionen ihre helle Freude haben, nur dass ihre Musik wesentlich ursprünglicher und weniger weich gespült herüberkommt. Freude am Spiel steht im Vordergrund und nicht der kommerzielle Erfolg.

der Sänger Haryo Sedhono
der Sänger Haryo Sedhono

Zum Selbstkomponierten gesellen sich Coverversionen. Die haben es aber in sich. Den Klassiker von Billy Joel „Just the way you are“ präsentierten sie in einer wunderbaren Reggae-Version. Neues Leben hauchte die Band in das „Close to you“ von Burt Bacharach ein. Mit diesem Song stürmten 1970 „The Carpenters“ die Hitparaden.

„Close to you“ ist auch der Titel der ersten CD der „Haryo Sedhono Group“. Jetzt will die Band ihren zweiten Silberling einspielen. Das Gastspiel in Bergkamen nutzte sie, sich für Studioaufnahmen warm zu spielen und neues Songmaterial vor Publikum auszuprobieren. Wenn in ein oder zwei Jahren die dritte CD ansteht, sollte sie daran denken, wie nett das Bergkamener Publikum ist und wie lecker die Mokkatorte beim Kaffeehausnachmittag im Stadtmuseum schmeckt.

Den nächsten Kaffeehausnachmittag gibt es bereits am kommenden Sonntag, 28. April, ab 15 Uhr mit dem Schriftstelle Heinrich Peuckmann.

Haryo Sedhono Group
Haryo Sedhono Group




Gladiatorenkämpfe zur Einweihung der Römer-Lippe-Route

Viele Bergkamener sahen sich schon am 1. Mai im Stress: zuerst die Maikundgebung mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in der Römerbergsporthalle und dann anschließend die Eröffnung der Römer-Lippe-Route mit großem Tamtam an der Holz-Erde-Mauer.

Römer-Lippe-RouteDieser Terminplan ist inzwischen beiseitegelegt worden. Der 1. Mai wird nun doch ein entspannter Feiertag. Die offizielle Eröffnung der Römer-Lippe-Route findet nun am 1. Mai nicht in Oberaden statt, sondern um 17.30 Uhr in der Marina Rünthe. Zu diesem Zeitpunkt werden dort die Teilnehmer der Eröffnungsradtour in neun Etappen über 295 Kilometer von Detmold nach Xanten erwartet.

Die Radler werden mit dem Bus zur Holz-Erde-Mauer nach Oberaden gebracht. Hier erwartet sie ab 19 Uhr ein Programm mit Vorführungen der Bergkamener Römerfreunde.

Wer Lust hat, kann an der Eröffnungsradtour auch etappenweise teilnehmen. Gestartet wird am 1. Mai um 11 Uhr am Schloss Oberwerries in Hamm. Nach einer kurzen Führung geht es zur Maximare Erlebnistherme und anschließend nach Werne.

Zum Saisonstart kommen auch Germanen und Kelten

Einweihung der Holz-Erde-Mauer in Bergkamen Oberaden. Foto: Dietmar Wäsche
Einweihung der Holz-Erde-Mauer in Bergkamen Oberaden. Foto: Dietmar Wäsche

Startpunkt der 6. Etappe ist die Holz-Erde-Mauer. Um 9 Uhr gibt es ein römisches Frühstück. Wer sich stärken möchte, sollte sich vorher im Stadtmuseum anmelden. Es folgen Gladiatoren-Showkämpfe sowie eine Besichtigung des Römerlagers. Um 11Uhr geht’s dann los nach Lünen und Selm. Ziel ist das Hermann-Grochtmann-Museum in Datteln.

Am Samstag, 4. Mai, um 18 Uhr erfolgt dann der Saisonstart für die Holz-Erde-Mauer. Hier lohnt es sich sicherlich, schon vorher vorbeizuschauen. Denn erwartet werden nicht nur Römer, sondern auch Germanen und Kelten, die auf dem Aktionsgelände ihr Lager aufschlagen werden.

Nähere Infos im Stadtmuseum, Tel. 02306/3060210, E-Mail: info@stadtmuseum-bergkamen.de und auf den Internetseiten www.stadtmuseum-bergkamen.de und  www.roemerlipperoute.de.




Autorin Silke Leidecker liest aus ihrem Buch „Gwen“ in der Preinschule

Zum 13.Mal veranstaltet von die Preinschule Oberaden vom 22. bis 26. April ihre Lesewoche. Erstmals erleben die Kinder mit Silke Leidecker eine „echte“ Autorin.

Silke Leidecker
Silke Leidecker

Die Autorin, die in Oberaden wohnt, verzaubert jeden Morgen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Geschichten aus ihrem Buch „Gwen“. Natürlich möchte Silke Leidecker auch einige Exemplare ihres Kinderbuches verkaufen. Gelegenheit dazu besteht während des Elternsprechtags am 23. und 24. April. Dann ist die Schriftstellerin auch anwesend und wird auf Wunsch die Bücher auch signieren.

Jeden Morgen suchen sich die Kinder in dieser Lesewoche aus einem Angebot von ca. 20 Büchern das für sie passende aus. Die Bücher werden auf Plakaten mit kurzer Inhaltsangabe und der Lesestufe vorgestellt. Dann folgen sie den Müttern und den Lehrerinnen und lehrer in die verschiedenen Räume, wo sie eine Stunde malend oder mit dem Kopf auf den Armen den lustigen oder spannenden Geschichten lauschen. Danach geht es im Stundenplan weiter.

Am Freitag singen die Kinder dann in der Turnhalle mit den Thomas Quast und Michael Sacher, die eine „Musikalische Lesung“ präsentieren.

„Die Lesewoche,die Autorenlesungen, die regelmäßige Nutzung der wachsenden schuleigenen Bücherei, die Lesekiste und das das Lesen unterstützende PC-Leseprogramm Antolin zeigen, wie hoch die Leseförderung an der Preinschule gesetzt wird“, so Schulleiterin Rengina Kesting.




Kulturreferat wirbt um mehr Verständnis für den einzigen „unterirdischen Flughafen“ der Welt

2005 wurde er bereits eingeweiht. Rund acht Jahre später irritiert das Licht- und Klangkunstwerk „subport bergkamen“ des renommierten Künstlers Rochus Aust immer noch und erzeugt beim unvorbereiteten Besucher der Nordberg-Fußgängerzone oft ein leichtes Stirnrunzeln.

Plakat des Kulturreferats zum "subport bergkamen"
Plakat des Kulturreferats zum „subport bergkamen“

Was aber das Bergkamener Kulturreferat ein wenig wurmt ist der Umstand, dass es immer noch Bergkamener gibt, diesen weltweit ersten und einzigen „unterirdischen Flughafen“ immer noch nicht kennen. Das wird immer wieder bei den Führungen zu den Lichtkunstwerken in der Innenstadt deutlich.

Das soll sich nun ändern. Das Kulturreferat hat Plakate drucken lassen, die um mehr Verständnis für den „subport“ du für die ebenfalls von Rochus Aust stammende „Netzkarte“ am Platz von Tasucu wirbt. Diese Plakate sind am Donnerstag zum Nordberg geschafft und an die Händler und anderen Gewerbetreibenden verteilt worden mit der Bitte, sie gut sichtbar in ihren Schaufenstern anzubringen.

Auf der Homepage der Stadt Bergkamen heißt es zu den beiden Kunstwerken – allerdings gut versteckt:

 

„subport bergkamen“ (BSP)
(Entstehung 2005)

Der „subport bergkamen“ in der Präsidentenstraße am Nordberg ist der weltweit erste und einzige unterirdische Flughafen – eine Arbeit von Rochus Aust. Er ist eine subtile, humorvolle Licht- und Klanginstallation, die einen imaginären, unterirdischen Flughafen simuliert. Aus 14 Gullydeckeln erklingen Flughafengeräusche wie Motorenlärm und Flugdatenansagen. Durch die Löcher der Deckel sind beleuchtete Hinweisschilder zu sehen.

Die Durchsagen erfolgen jeweils alle 10 Minuten täglich von 10.45 Uhr – 12.30 Uhr und von 15.00 Uhr – 20.30 Uhr.

„NETZKARTE“ (BSP)
Nordberg, realisiert 2009/2010

"Netzkarte" am Platz von Tasucu"
„Netzkarte“ am Platz von Tasucu“

Seit der Errichtung des subport bergkamen (BSP), ist Bergkamen wesentlich näher an die weite Welt herangerückt: München, Berlin, Madrid, Istanbul: nicht nur die Europäischen Metropolen sind in greifbarer Nähe, denn New York, San Francisco, Tokyo, Melbourne sind nur noch Steinwürfe entfernt.

Deutlich zu erkennen auf der Netzkarte (BSP), einer korrespondierenden Arbeit des Künstlers Rochus Aust (nach einer Idee von Heinz Friedl). Nach zeitlichen Komponenten und verschiedenen Verkehrsmitteln sind die Zentren um Bergkamen gruppiert. Dabei wird deutlich, dass „zu Fuß“ nach Dortmund genauso weit ist, wie mit dem Flieger nach Bilbao.




Kinderstück „Schnickschnack und Schnuck“ im studio theater

Für das Kindertheaterstück „Schnickschnack und Schnuck“ am Mittwoch,  24. April, um 15 Uhr im studio theater sind noch Karten erhältlich.

Trotz-Alledem Theater Bielefeld gastiert im studio theater.
Trotz-Alledem Theater Bielefeld gastiert im studio theater.

Das Trotz- Alledem Theater aus Bielefeld gastiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Theaterspaß am Nachmittag“ des Kinder- und Jugendbüros in Bergkamen.

Zum Inhalt: Herr Schnuck und seine Assistentin Schnickschnack haben eine neue Berufung gefunden: Als frischgebackene Detektive haben sie gerade ihr neues Büro bezogen. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Vielleicht ist es ein Missverständnis, vielleicht hat Schnickschnack einfach wieder mal Verwirrung gestiftet, aber Herr Schnuck ist wild entschlossen – die Liebe ist verschwunden und muss wiedergefunden werden. So beginnt eine turbulente Jagd und eine phantastische Reise rund um den Globus. Dabei erweisen sich die verdattert-patente Schnickschnack und der organisiert-hilflose Herr Schnuck immer wieder als virtuoses Gegensatzpaar. Vielleicht sind sie nicht nur das perfekte Clownspaar, sondern müssen auch die Liebe in gar nicht so weiter Ferne suchen? Hier verbindet sich der Spaß eines Clownsduos mit der Geschichte vom Erkennen und Anerkennen gegensätzlicher Temperamente und Fähigkeiten.

Von dieser Geschichte erzählt das etwa 60-minütige Stück für Kinder ab 3 Jahren. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugendbüro erhältlich. Hier gibt es auch weitere Informationen unter 02307/965-381.




Zwei unterhaltsame Kaffeehausnachmittage im Stadtmuseum Bergkamen

Das Stadtmuseum Bergkamen lädt am kommenden Sonntag, 21. April und am Sonntag, 28. April, jeweils von 15 bis 17 Uhr zu zwei unterhaltsamen Kaffeehausnachmittagen ein.

Jazz-Sänger Haryo Sedhono
Jazz-Sänger Haryo Sedhono

Unter dem Titel „Close to you – nah bei dir“ erwartet den Besucher zunächst am 21. April gefühlvolle Musik, die Herz und Seele anspricht. Vier hochkarätige Musiker, Haryo Sedhono (Gesang), Sven Bergmann (Piano), Christoph Freier (Drums) und Joscha Oetz (Bass) verzaubern mit einer Musik der tiefen Gefühle und warmen Töne. Ein besonders empfehlenswertes Programm, nicht nur für Liebhaber des Jazz.

Am darauffolgenden Sonntag kommen Freunde des Literarischen voll auf ihre Kosten. Bei einer Autorenlesung mit bekannten französischen und deutschen Autoren, lesen Jean-Paul Delkiss, Hanneliese Palm und Heinrich Peuckmann Texte und Literarisches zum Thema „Ecrire le travail – Schreiben über Arbeit“. Die Veranstaltung ist Teil des Landesprojekts „Literaturland Westfalen“. In diesem Netzwerk haben sich eine Fülle literarischer Akteure zusammengeschlossen, um die Qualität und Vielfalt der Literatur in und aus Westfalen, zusammen mit ihren literarischen Partnern, noch stärker in der Öffentlichkeit präsent zu machen.

Eintritt 7,50 Euro einschl. 1 Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen oder Torte nach Wahl. Kartenverkauf und –reservierungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210 vor.




Bergkamen für seine internationalen Jugendbegegnungen vom Land ausgezeichnet

Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde nahm Bürgermeister Roland Schäfer am  Freitag im Museum Kunstpalast in Düsseldorf den Sonderpreis für besonders gute europäische und internationale Jugendarbeit im Rahmen der Auszeichnung „Europaaktive Kommune Nordrhein-Westfalen“ von der Ministerpräsidentin des Landes NRW Hannelore Kraft entgegen.

Tobias Ach, Mihriban Uyar vor dem Museum Kunstpalast mit derAuszeichnungsurkunde
Tobias Ach, Mihriban Uyar vor dem Museum Kunstpalast mit der
Auszeichnungsurkunde

Begleitet wurde er von dem für Städtepartnerschaften zuständigen Dezernenten Manfred Turk, der Städtepartnerschaftsbeauftragten Angelika Joormann-Luft, Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule Bergkamen sowie stellvertretend für die TeilnehmerInnen beider Projekte der Schülerin des Städtischen Gymnasiums Bergkamen Mihriban Uyar und dem ehemaligen Schüler der Realschule Oberaden Tobias Ach.

Kommunen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich auf unterschiedlichste Art und Weise bei der Gestaltung Europas. Städtepartnerschaften sind da ein wichtiger Bestandteil dieser Bemühungen.  Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn entwickelte die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen die Aus-zeichnung „Europaaktive Kommune Nordrhein-Westfalen“, um diese Arbeit zu würdigen und ihr eine Außenwirkung zu geben.

Jugendbegegnungen mit der Türkeiund Polen

Bürgermeister Schäfer, Mihriban Uyar und Tobias Ach im Publikum
Bürgermeister Schäfer, Mihriban Uyar und Tobias Ach im Publikum

Auf die in diesem Jahr zum ersten Mal lancierte Ausschreibung bewarb sich die Stadt Bergkamen mit zwei Jugendmaßnahmen aus dem Städtepartnerschaftsbereich. Zum einen mit der Aktion „Bergkamen-Ta?ucu / 360 Grad Bildung“. Bei diesem durch die EU geförderten Projekt kamen zunächst Jugendliche aus der türkischen Partnerstadt Ta?ucu nach Bergkamen, um sich gemeinsam mit ihren deutschen Freunden eine Woche lang mit dem Thema Bildung auseinanderzusetzen. Ein Jahr später erfolgte der Gegenbesuch der deutschen Jugendlichen.

Die andere Begegnung führte Jugendliche in der polnischen Partnerstadt Wieliczka zusammen, um gemeinschaftlich zwei „Freiheitsskulpturen“ zu entwickeln und zu fertigen. Eine dieser Skulpturen wurde dauerhaft in Wieliczka und die andere in Bergkamen platziert. Dieses Projekt wurde seinerzeit im Rahmen des „Polen-NRW-Jahres“ vom Land NRW ebenfalls finanziell gefördert.

Die Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und der Landesregierung befand beide Maßnahmen für anerkennenswert.




Zeitzeugenkreis besucht das Bergarbeiter-Wohnmuseum

Der Zeitzeugenkreis der Volkshochschule und des Stadtmuseums Bergkamen trifft sich am Dienstag, 16. April, um 14.30 Uhr vor dem Stadtmuseum zur Durchführung einer Exkursion. Ziel ist das Bergarbeiter-Wohnmuseum in Lünen-Brambauer.

Dort wurde ein halbes Haus in der Rudolfstraße  so hergerichtet, wie es den Lebensumständen der Bergleute und ihrer Familien in der Zeit von 1930 – 1935 entsprach. Der Zeitzeugenkreis beschäftigt sich momentan mit dem Thema „Wohnen und Wohnverhältnisse in Bergkamen und Umgebung“ unter dem Arbeitstitel „Trautes Heim, Glück allein“.

Gäste sind bei der Exkursion willkommen. Vom Stadtmuseum aus geht es in Fahrgemeinschaften mit privaten Autos nach Lünen.




212 gefällt die offizielle Facebook-Seite der Stadt Bergkamen

Die Stadt Bergkamen hat ihren Service im Internet weiter ausgebaut und ist seit dem 25. Februar 2013 mit einer eigenen Seite bei Facebook aktiv.  Die Stadt nutzt dieses soziale Netzwerk für Informationen und Veranstaltungen und hofft, damit auch die jüngere Bevölkerung besser zu erreichen.

Facebook BergkamenSeitdem haben mit dem Stand Samstagmorgen, 13. April, 212 Personen den „gefällt mir“- Button gedrückt. „Ich freue mich sehr, dass nach kurzer Zeit bereits eine große Anzahl von Personen damit ihre Sympathie für die Facebook-Seite und der Stadt bekundet haben“ sagt Bürgermeister Roland Schäfer.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass bei den Gefällt-mir-Bekundungen noch viel Platz nach oben ist. Die Stadtverwaltung hat sehr spät Facebook und die Möglichkeiten des „sozialen Netzwerks“ im Internet erkannt. So gibt es noch eine zweite „Stadt Bergkamen-Seite“, die irgendwann von den Machern der Online-Enzyklopädie „Wikipedi“ erzeugt worden ist. Geboten werden allerdings nur ein paar magere Angaben zur Stadt Bergkamen in englischer Sprache. Seitdem haben 24.831 Facebook-Nutzer auf dieser Seite den Gefällt-Mir-Knopf gedrückt.

Schön sind die wechselnden Fotos im Kopf der Seite, noch besser wären hier Erläuterungen, was auf den Bildern zu sehen ist. Das aktuelle Motiv, das bereits Frühlingsstimmung aufkommen lässt, stellt offensichtlich einen Teil der Fischtreppe an der Lippe in Rünthe dar. Mit solch einer Facebook-Seite lassen sich nicht nur Veranstaltungen ankündigen, es kann auch im Sinne der gewünschten Tourismusförderung Werbung für die Stadt gemacht werden.




Hans Georgi präsentiert Erich Kästner für Erwachsene

Hans Georgi präsentiert am Mittwoch, 17. April,  um 19.30 Uhr eine kabarettistische Hommage an den „Autor für Erwachsene“ in der Städt. Galerie „sohle 1“.

Hans Georgi
Hans Georgi

Eigentlich erlangte Erich Kästner mit dem „Fliegendem Klassenzimmer“ oder dem „Doppelten Lottchen“ als Kinderbuchautor seine Popularität. Doch der Autor hat weit mehr zu bieten und ist mit seinen hintersinnigen Texten auch heute noch aktuell. Wer kennt nicht die Zitate, wie: Ich setze mich sehr gerne zwischen Stühle“ und „säge an dem Ast, auf dem wir sitzen“?

Das Programm bietet einen Abend für alte Kästnerfans und solche, die den Autor auf vergnüglich-nachdenkliche Weise kennenlernen wollen. Dabei werden die Texte von Hans Georgi melodisch, beinahe schlagerhaft gesungen, aber auch gesprochen. Zwischen den Stücken werden feinsinnig Anekdoten und Fakten aus Kästners Leben aufgerollt – durchfeierte Nächte, aber auch seine Widersprüche und Enttäuschungen in der Liebe.

Entstanden in den Dreißiger Jahren, zeigt diese Gebrauchslyrik den inneren und äußeren Zwiespalt des Menschen Kästner, der als messerscharfer Beobachter und Kritiker seiner Zeit die Wirtschaftskrise während der Weimarer Republik und später den Terror des Naziregimes erlebt. Ob auf der Domplatte oder im Mainzer Unterhaus, im Schwetziger Schloss, bei den Kurt-Weill-Festspielen in Dessau oder im Kölner Senftöpfchen, Erich Kästner hat überall im Land seine Fans begeistert und neue Freunde gefunden.

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.




Besichtigungstour auf den Spuren der „alten Römer“ in Bergkamen

Auf den Spuren der „alten Römer“ können interessierte Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag, 14. April, wieder im Stadtteil Oberaden wandeln.

Foto: Dietmar Wäsche
Holz-Erde-Maier in Oberaden Foto: Dietmar Wäsche

Unter der bewährten Leitung  von Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter geht es an diesem Tage auf eine gut zweistündige fußläufige Erkundungs- und Besichtigungstour über das Gelände des früheren Legionslagers auf dem Römerberg, bei der allerlei Wissenswertes über die römische Geschichte zu erfahren ist und in deren Verlauf auch mehrere markante Punkte des Lagers an Ort und Stelle direkt in Augenschein genommen werden.

Für die Teilnahme an der Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3 Euro zu entrichten; für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei.

Die Tour beginnt  um 14.30 Uhr vor dem Eingang zum Stadtmuseum, wo sie später auch endet. Festes Schuhwerk und zweckmäßige wetterangepasste Kleidung werden empfohlen.

Nach der Wanderung besteht noch die Möglichkeit, das Stadtmuseum zu besuchen oder  auch in die dortige Cafeteria einzukehren.