Organisatoren des Grand Jam Open Air fabrizieren klassisches Eigentor

Das hatten sich die Organisatoren des Grand Jam Open Air auf der Ökologiestation so fein ausgedacht: Beim Sommertermin in den vergangenen Jahren spielte oft das Wetter nicht mit; also verlegen wir das Konzert in den Mai. Da sei es angeblich immer schön gewesen.

The Silverettes
The Silverettes

Nun mag es am 25. Mai zwar warm und trocken sein, trotzdem sitzt alles, was an diesem nicht am Endspielabend im Londoner Wenbley-Stadionsitz oder vor den bisher angekündigten drei Großbildschirmen beim Public Viewing in der Dortmunder Innenstadt steht, mit Sicherheit vor den Fernsehgeräten, um das westfälisch-bajuvarische Finale in der englischen Hauptstadt zu verfolgen. Anstoß ist dort um 20.45 Uhr (mitteleuropäische Sommerzeit).

Bleibt nur für das Bergkamener Kulturreferat und den anderen Grand Jam-Organiosatoren zu hoffen, dass die Schalke-Fans auch den musikalischen Blues mögen oder sich ausreichend viele nervenschwache Bayern- und BVB-Anhänger gar nicht hingucken mögen und deshalb lieben den Weg zur Öjologiestation finden.

Lohnen tut sich das in jedem Fall: Zu hören und zu sehen sind: Die sechste Auflage des Sparkassen Grand Jam Festivals hat es in sich: Renommierte internationale Künstlerinnen und Künstler treffen sich für nur einen Abend, um zusammen zu musizieren und nach Herzenslust zu jammen.  Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen die Grand Jam Session Band 2013 mit Tommy Schneller (voc/sax), Olli Gee (bs), Gregory Barret (Keys) und Bernie Weichinger (dr), sowie die folgenden Grand Jam Gäste:  J.C. DOOK (USA), The Silverettes und  ALL IN BAND.

 Detailinformationen zu den Künstlern:

 J.C. DOOK (USA)

First Class Modern Blues Gitarre und Gesang mit Elementen aus Rhythm & Blues, World & Gospel

J.C. Dook
J.C. Dook

Der New Yorker Meistergitarrist J.C. Doo-Kingué, ebenfalls talentierter Sänger und begnadeter Bandleader, hat zehn Jahre Erfahrung in der hart umkämpften Bluesszene des Big Apples gesammelt. Sein Markenzeichen sind ausgefeilte Soli und verspielte Läufe. Gespielt hat er mit der New Orleans Legende Earl King, den Holmes Brothers sowie Ben E. King. Er trat als Vorgruppe für Johnny Copeland, Walter „Wolfman“ Washington und Little Feet auf. Seine musikalische Vielseitigkeit ermöglichte ihm Auftritte mit Harry Belafonte, Manu Dibango und Cassandra Wilson. Seine Soli sind kantig und splitternd, womit er ganz in der Tradition der großen, schwarzen Blues-Gitarristen steht. Kingué ist ein Gitarrist mit verschiedenen Facetten, die er gerne zeigt. Für Queen Esther Marrow & The Harlem Gospel Singers fungierte er fünf Jahre lang als Gitarrist, Arrangeur und musikalischer Leiter. Er begleitete zuletzt den Bassisten und Sänger Richard Bona auf seiner Welttournee. Traumwandlerische Gitarrenklänge treffen auf ein virtuoses Gitarrenspiel. Ganz wie bei den großen Bluesgitarristen „spricht“ seine Gitarre. Ein Blues-Act erster Güte.

www.myspac.com/dookblues

THE SILVERETTES

Hitverdächtiger Rockabilly mit drei smarten Rockabellas mit Gesang und Band

Die drei Rockabellas bringen mit pointiertem Fifties-Look und ihrer gnadenlosen Live-Performance die Konzerthallen zum Brodeln, die Tanzflächen zum Beben und die Hormone zum Schwingen. Ein Power-Trio das mit seinem Rockabilly Deluxe noch jeden Hotrod zum Kochen gebracht hat. Julia, Saskia und Irina machen jeden ihrer Songs zu einem Rock´n´Roll-Klassiker. Ob Fifties, Eighties oder aktuelle Hits – der 3-stimmige Satzgesang der unverwechselbaren Rockabilly-Kehlen macht vor Nichts und Niemandem halt! Selbst die Produzenten von Dick Brave und Boppin B hatten bei soviel Charme keine Chance und haben die Ladies schon ins Studio gezerrt. „The Silverettes” haben alle Argumente auf ihrer Seite!

www.thesilverettes.com

 ALL IN BAND (lokaler Support)

All In Band
All In Band

„Let Guitars rule the world“ – Das ist das Motto der ALL IN BAND aus Selm. Die Gitarrenband des Gitarristen und Sängers Guido Pyka, Tommy Tesco Award Preisträger Los Angeles USA, und der Ruhrgebietslegende Wolfgang „Molto“ Volkmer, ehemals The Dakotas, hat sich auf den Beat und Rock´n`Roll der 60er Jahre spezialisiert. Top Hits wie z. B. Roll Over Beethoven, Satisfaction, Lucille, Shakin´all over, We gotta get out of this Place, werden mit authentischer Spielfreude interpretiert. Da ist Topstimmung garantiert. Durch ständig wechselnde Gastmusiker (Saxophon, Hammond Orgel) erweitert die Band ihre außergewöhnliche Klangfarbe.

www.allinband.de

 GRAND JAM SESSION BAND 2013

An jedem Mittwoch nach dem ersten Montag eines Monats steht Bergkamen auf dem Tourplan der Musiker Tommy Schneller und Olli Gee. Mit einem „Stargast“ des Abends und einer stets abwechselnden, perfekt zugeschnittene Formation bringen sie die Sparkassen Grand Jam – Blues- und Soul Session auf die Bühne der Ökologiestation. Internationale Bluesgrößen wechseln sich mit Soul- und Popstars ab. Es wird nach Herzenslust gejammt und improvisiert.

www.grandjam.de

Karten gibt es bereits im Vorverkauf für 15,00 Euro. An der Abendkasse kosten sie 20,00 Euro. Die Vorverkaufsstellen: 

– Kulturreferat der Stadt Bergkamen, Hotline: 02307-965-464

– Bürgerbüro der Stadt Bergkamen, Erdgeschoss im Rathaus

– alle Sparkassenfilialen in Bergkamen und Bönen (Gegen Vorlage der Girokarte erhalten alle Kunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen in den Filialen die VVK-Karte ermäßigt zu 13,00 Euro je Stück.)

– UWZ/ Ökologiestation in Bergkamen-Heil

– Oder bei der All In Band oder den Grand Jam Organisatoren

Sonderaktion und Gewinnspiel der Sparkasse Bergkamen-Bönen:  Es gibt 5x 2 Freikarten zu gewinnen unter: www.spk-bergkamen-boenen.de

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr. Ort: UWZ / Ökologiestation, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen-Heil




Erster Härtetest fürs Römercamp an der Holz-Erde-Mauer

Die Legionäre stehen in der kleinen Arena stramm. Bürgermeister Roland Schäfer erklärt den Kindern der Preinschule die wesentlichen Fakten zum Oberadener Römerlager. Da kommen die Teilnehmer der Eröffnungsradtour auf der neuen Römer-Lippe-Route von Detmold nach Xanten gerade recht.

Am 1. Mai hatten sie die Marina Rünthe erreicht. Nach einem Zwischenstopp mit einem römischen Frühstück geht es einen Tag danach weiter nach über Lünen und Selm zum nächsten Etappenziel in Datteln.

Römerpark Bergkamen (3)Das Schauspiel in der Arena interessiert Erwin Hellmanczyk aus Hünxe wenig. Der ehemalige Elektriker auf der Zeche Lohberg hat zum römischen Waffenschmied umgesattelt. Helme, Kettenhemden und anderes mehr fertigt er nach Originalvorlagen an. Doch auch nach deren Fertigstellung muss er sie oft zur Hand nehmen. „Ich bin hier so etwas wie der Reparaturdienst“, erklärt er. Am 1. Mai, beim Auftakt des Lagers an Holz-Erde-Mauer im Römerpark Bergkamen, haben die Legionäre den Waffendienst etwas zu heftig vollzogen. Nun muss er einige Helme in Ordnung bringen.

Saisonauftakt mit Gladiatorenkämpfen und Kavallerie

Das sollte spätesten bis zum kommenden Samstag erledigt sein. Um 18 Uhr ist offizieller Saisonauftakt im Römerpark mit Gladiatorenkämpfen und allem, was noch dazugehört. Zu bewundern gibt es dann auch Kelten und Germanen. „Als die Römer kamen, haben hier Germanen gelebt. Einige Jahrhunderte vorher war diese Gegend keltisch-germanisches Grenzgebiet“, erklärt Roland Schäfer den interessierten Preinschülern.

Römerpark Bergkamen (10)Nach dem militärischen Vorspiel interessiert die Kinder insbesondere das Essen und Trinken, das die Bergkamener Römerfreunde im Angebot haben, denn eigentlich ist für sie Zeit fürs Pausenfrühstück. Anne und Marco van Oosten und ihre Mitstreiter betreiben die Erforschung des römischen Speiseplans auf wissenschaftlicher Basis. Römische Schriftsteller wie Cato oder der Rezeptautor Apicius geben wichtige Ansatzpunkte, doch der Teufel steckt im Detail. „Wenn in einem Rezept das Wort „Käse“ steht, dann kann das alles sein, vom Quark bis zum Hartkäse“, erklären die beide Köche. Da hilft nichts anderes, als auszuprobieren. Bei manchen Speisen können sie aber auch auf Rezepte der italienischen oder griechischen Küche. Dort haben sich manche römische Essgewohnheiten bis heute erhalten.

Nächstes Lager am Internationalen Museum

Keine Experimente gibt es allerdings beim Brot. Bäckermeister Wilhelm Smitmans hat zwar für die Kinder eine Getreidemühle mitgebracht und zeigt den Preinschülern, wie die römischen Soldaten vor 2000 Jahr das Getreide gemahlen haben. Doch für seine Brote kauft er doch lieber das Mehl fertig ein. Der Grund: Die Getreidemühlen der Römer bestanden aus Granit. Beim Mahlen gerieten deshalb auch Granitsplitter ins Mehl, die die Zähne der Legionäre erheblich in Mitleidenschaft gezogen haben.

Römerpark Bergkamen (9)Wilhelm Smitmans ist für das fünftägige Eröffnungslager aus Krefeld angereist. Der Bäcker will sich auch an den nächsten Aktionen der Bergkamener Römerfreunde beteiligen. Das Lagerleben können Interessierte ab sofort bis zum Herbst an jedem 2. Wochenende im Monat bewundern. Das nächste Römerlager wird demnach bereits am 11. und 12. Mai an der Holz-Erde-Mauer aufgeschlagen. Die kulinarischen Angebote gibt es am Sonntag, 12. Mai, allerdings am und im Stadtmuseum. Dann ist nämlich der 36. Internationale Museumstag, der diesmal unter dem Motto steht „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!“




Gymnasiasten erlebten bewegende Tage in der Partnerstadt Wieliczka

Sichtlich erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen kehrten am vergangenen Sonntag zwölf Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen vom Austausch aus Bergkamens Partnerstadt Wieliczka in Polen zurück.

Gruppenfoto vor der Marienkirche in Krakau
Gruppenfoto vor der Marienkirche in Krakau

Hinter ihnen lagen acht schöne Tage voller Gastfreundschaft und Sehenswürdigkeiten, sodass beim Abschied am Krakauer Hauptbahnhof die eine oder andere Träne geflossen ist. Neben Besichtigungen des weltberühmten Salzbergwerkes in der Partnerstadt Wielcizka sowie der Krakauer Altstadt waren auch zwei Tage in Zakopane, einer polnischen Wintersportstadt in den Bergen der hohen Tantra, auf dem Programm der Jugendlichen. Durch gemeinsame Abende in den Gastfamilien und mit anderen Jugendlichen aus Polen sind Freundschaften entstanden. Gegenbesuche in den Sommerferien sind bereits in Planung.

Besonders in Erinnerung ist den Jugendlichen sicherlich der Besuch im ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz geblieben. „Das war schon ziemlich schrecklich, die ganzen persönlichen Gegenstände der Häftlinge zu sehen. Allerdings war das Wetter an diesem düsteren Ort am Tag unseres Besuches ein wenig zu schön“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.

Lehrer Christoph Golombek, der die Gruppe zusammen mit der Mutter einer Schülerin begleitete, freute sich vor allem über die nicht vorhandenen Kommunikationsprobleme zwischen den polnischen und deutschen Schülerinnen und Schülern. „Die meisten Schülerinnen und Schüler sprachen kein Polnisch und viele Gastfamilien konnten auch kein Deutsch. Trotzdem hat die Kommunikation untereinander wunderbar funktioniert“, beschreibt Golombek die Situationen in den Gastfamilien.

Der Austausch mit der Partnerschule in Wieliczka soll im Übrigen auch im nächsten Jahr fortgeführt werden. Beide Seiten werden in den nächsten Wochen die nötigen Anträge stellen.




Plakatgedichte für das nächste Halbjahr ausgewählt

Seit einem halben Jahr gibt es in Bergkamen das Plakatgedicht: Jeden Monat veröffentlich das Kulturreferat mit der Stadtbibliothek ein neues Gedicht von bekannten und unbekannten Autorinnen und Autoren. Erwachsene, Jugendliche und Kinder jeder Altersstufe können ihre Gedichte einreichen, eine Jury wählt halbjährlich die Gedichte aus.

In der vergangenen Woche sind die Entscheidungen für die nächste Plakatrunde gefallen. Die sechsköpfige Jury hatte aus 34 Gedichten von insgesamt 15 Autorinnen und Autoren in der Altersspanne zwischen 15 und 77 Jahren zu wählen. Aus der Vielzahl der interessanten Beiträge auszuwählen, machte sie sich nicht leicht.

Am Ende der Diskussion standen folgende Autorinnen und Autoren für das Plakatgedicht fest:

Carola Seiffert, Bergkamen: Ohne Titel

Selina Yalcinkaya. Bergkamen, Schülerin: Perfekt

Bernhard Büscher, Kamen, ehem. Polizist, Autor: Die Hände unserer Mütter

Klaus Goehrke, Kamen, Autor und ehem. Lehrer und Mitbegründer der Gesamtschule Kamen: Gänge im Sommer

Horst Hensel, Dr., Autor, einige hundert Veröffentlichungen zu Literatur, Kunst, Kultur, Politik, Gesellschaft und Geschihte, Beiträge zur Pädagogik, l: Agrarische Einsicht

Dieter Treeck, Dortmund, ehem. Bergkamener Kulturdezernent, Autor,Mitbegründer des Westf. Literaturbüros Unna: Die Last der Jahre

Die Jurymitglieder waren: Marlies Fahling, Lehrerin an der Gesamtschule, Marina Schledewitz, Vorsitzende des Vereins der schönen Künste, Rüdiger Weiß, Landtagsabgeordneter, Thomas Grziwotz, Stadtverordneter und Kulturausschuss-Vorsitzender, Winfried Müller, ehem. Lehrer des Städt. Gymnasiums Bergkamen, Lukas Peuckmann, wissenschaftlicher Assistent von Rüdiger Weiß im Landtag

Ab Juni werden die Gedichte in den Kultureinrichtungen der Stadt Bergkamen, in den Schulen, in der Bücherei Hopp und in öffentlichen Einrichtungen und Institutionen aushängen.




Jugendkunstschule sucht Kulturmacher 2013

Die Städte Bergkamen und Kamen suchen die Kulturmacher 2013. Im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren aufgerufen, sich mit ihrer Kultur zu bewerben.

Gesucht werden alle möglichen Formen der kreativen Betätigung, ob Comic zeichnen, Klingeltöne entwerfen, ob Musikmachen oder lesen, ob Tanzen oder Theater spielen, ob im Verein, auf der Straße oder zu Hause. Aus allen Bewerbern wählt eine Jugendjury die überzeugendsten Kulturmacher aus. Den Gewinnern lockt ein Fotoshooting mit einem professionellen Fotografen. Anfang Juni werden die Gewinner in der Kulturrucksack-Ausstellung präsentiert, die in Bergkamen und Kamen stattfindet.

Bis zum 10. Mai können Wettbewerbsteilnehmer ein aussagekräftiges Foto von sich in Aktion an die E-mail Adresse kulturmacher@web.de senden. Weitere Informationen gibt es in der Jugendkunstschule Bergkamen unter 02307 / 9835027.




Todesfall überschattet Jubiläumsfeier: Konzert heute im Yellowstone abgesagt

Ein Todesfall während des Auftaktkonzerts am Freitagabend überschattet die Jubiläumsfeierlichkeiten des Bergkamener Jugendzentrums Yellowstone und des Platten-Labels „Horror Business Records“. Das für den heutigen Samstag, 28. April, geplante zweite Konzert ist deshalb von den Veranstaltern abgesagt worden.

Das Yellowstone-Team erklärt, dass es ein Musiker der Bands, die am Freitagabend auftreten sollten, gestorben sei. Hierbei handelt es sich um den Bassisten der „Krombacher Kellerkinder“. Die Band hatte gegen 22.15 Uhr am Freitagabend ihren Auftritt erfolgreich abgeschlossen. Anschließend im Backstage-Bereich klagte der Bassist über plötzliche Überkeit. Er wollte nach draußen gehen, um frische Luft zu schnappen. Er brach dann zzusammen. Wiederbelebungsversuchen waren letztlich erfolglos.

Die „Krombacher Kellerkinder“ gehörten vor 15 Jahren zum Startpersonal des Labels „Horror Business Records“ von David Zolda. Er spielte auch in dieser Band Gitarre. Die erste CD der Band aus Lünen und auch des Labels erschien 1996. Die Kellerkinder hatten sich schon vor Jahren aufgelöst. Zum Doppel-Jubiläum haben sie sich noch einmal Zusammengefunden. Es wurde auch ein neuer Song für die Jubiläums-CD aufgenommen.  „Heute ist hier niemanden nach feiern zu Mute“, lautet die Reaktion der Yellowstone-Mitarbeiter und von David Zolda am Samstagmorgen.

Reagiert haben auch die „Awesome Scampis“. Die Bergkamener Band sollte heute neben vielen anderen Scene-Größen im Yellowstone auftreten. Jetzt meldet die Band auf ihrer Facebook-Seite von diesem tragischen Vorfall. „Es ist unfassbar schrecklich und uns fehlen die Worte. Unsere Gedanken sind bei der Familie und Freunden“, erklärt die Band im Netz.




Römer und Germanen live erleben im Römerpark Bergkamen

Vom 1. bis 5. Mai  erwacht die römische Geschichte Oberadens wieder zu neuem Leben. Römische Legionäre, Handwerker, Händler und Gladiatoren bevölkern nach rund 2000 Jahren wieder Teile des größten römischen Militärlagers nördlich der Alpen und finden sich – diesmal in friedlicher Absicht – an historischer Stelle auf dem Waldgelände hinter der St.-Barbara-Kirche an der Straße „Am Römerberg“ in Bergkamen-Oberaden ein.

Foto: Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche

Dazu gesellen sich Germanen, teils in römischen Diensten, teils aber auch als freie Germanen, die als Einheimische das römische Treiben sicherlich mit einiger Skepsis beobachten werden.

Ideengeber und Organisator der Veranstaltung ist Wolfgang Hoffmann, oder auch Arminius Secundus, der zahlreiche Kontakte mit anderen Römergruppen unterhält und zu einem Vorbereitungstreffen nach Bergkamen einlud. „Von der starken Resonanz war ich vollkommen überrascht“, so Wolfgang Hoffmann, „aber wir freuen uns darüber und können unserem Publikum eine Menge an Information und Unterhaltung bieten“. Auch Dr. Matthias Laarmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Classis Augusta Drusiana“ zeigt sich als „Lagerkommandant Paulinus Pompeius Pacifer“ begeistert.

„Wir hätten niemals gedacht, dass die Römergruppen auf einen einzigen Aufruf in Scharen nach Bergkamen kommen. Es ist ein deutlicher Hinweis auf die große Attraktivität, die die authentische Rekonstruktion der römischen Holz-Erde-Mauer auf Geschichtsinteressierte ausübt“. Allein etwa sechzig Akteure werden in der gesamten Zeit erwartet. Dazu kommen noch zwei Pferde, die für Vorführungen der römischen Reiterei eingesetzt werden. Das Programm sieht vor, dass man während der gesamten Zeit als Besucher auf dem Gelände römisches und germanisches Alltagsleben sowie Vorführungen römischen und germanischen Handwerks vorfindet.

Besondere Programmpunkte bilden am 1. Mai um 19.00 Uhr Aktionen an der Holz-Erde-Mauer, die im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Fahrradroute „Römer-Lippe-Route“ stehen, sowie am 2. Mai von 9.00 – 11.00 Uhr ein römisches Frühstück (nach vorheriger Anmeldung im Stadtmuseum Bergkamen, unter Tel. 02306/30 60 210, Kostenbeitrag 5,00 € pro Frühstück) und am 4. Mai, 18.00 Uhr der „Saisonstart“ an der Holz-Erde-Mauer durch Bürgermeister Roland Schäfer. Denn mit diesem Saisonstart wird es die Möglichkeit geben, regelmäßige Gruppenführungen auf der Holz-Erde-Mauer durchzuführen (nach Voranmeldung am Stadtmuseum Bergkamen, Tel. 02306/3060210).

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.




Autoren aus dem Ruhrgebiet und Frankreich schreiben über die Arbeitswelt

Es gibt sie: nachhaltige Projekte, die im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 in Gang gestoßen wurden und auch heute noch Wirkung zeigen. Im Bereich der Kunst ist es zum Beispiel das Sesekeprojekt „Über Wasser gehen“. Doch auch die Literatur steht nicht nach. In Kürze erscheint das Buch „Gesetz des fallenden Körpers“ im Aschendoff-Verlag.

Es ist ein weiteres Produkt der Zusammenarbeit von Schriftstellern aus Amiens/Frankreich und dem Ruhrgebiet, die vor drei Jahren das Kulturhauptstadtprojekt der Städte Bergkamen und Dortmund zusammengeführt hat. Das Buch ist zweisprachig und enthält 12 Erzählungen. Sie werden am Sonntag, 28. April, ab 15 Uhr während eines Kaffeehausnachmittags im Stadtmuseum vorgestellt. Beiträge lieferten unter anderem die Autoren Heinrich Peuckmann und Gerd Puls. An diesem Nachmittag lesen in der Galerie Jean-Paul Dekiss (der auch ein bekannter Filmemacher ist, hatte Filme in Cannes und bei der Berlinale), der Lyriker und Romanautor Jean LouisRambour, der Lyriker Gilbert Desmee und die in  junge talentierte französische Autorin Tatjana Arfel.

Beide gehörten vor mehr als 40 Jahren neben Dieter Treeck und Horst Hensel der Werkstatt Bergkamen des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“. Daran knüpft dieses jüngste literarische Projekt an. „Die Autoren beider Länder haben sich, mal an der Ruhr, mal in Frankreich, mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen von Arbeit in der Gegenwartsliteratur auseinandergesetzt. Wie wirkt sich ein veränderter Arbeitsbegriff – im Ruhrgebiet jenseits von Kohle und Stahl- auf die Arbeit von Schriftstellern aus?“, so der Bochumer Werner Streletz, der ebenfalls eine Erzählung beigesteuert hat.

Werbe- und Medienangestellte, Manager und Banker erscheinen hin und wieder als „Helden“ eines Romans. Arbeit und Alltag sind ansonsten nicht gerade bevorzugte Themen der Literatur, tatsächlich aber spiegelt das Personal dieser neuen Romane unsere veränderte Arbeitswelt literarisch wieder, waren doch vor 30 oder 40 Jahren fast immer die Industrie- und Bergarbeiter die Protagonisten.

Nicht nur die Romanhelden sind andere Persönlichkeiten, auch die Vorstellung von Arbeit hat sich verändert. Der allzeit erreichbare, flexible Arbeitnehmer, dessen Arbeits- und Freizeit sich oft genug nicht mehr voneinander trennen lassen, bestimmt das Bild.

Der aufmerksame Leser kann also in der deutschen Gegenwartsliteratur über Alltag und Arbeit aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und Motivationen lesen. Der schlichte Gegensatz von „Wir da unten – die da oben“, der die diesbezügliche Literatur so lange antrieb, ist neuen Ansätzen gewichen.

Daraus ist ein zweisprachiger Band mit Erzählungen entstanden: Jean-Paul Dekiss/Hanneliese Palm (Hrsg.): Loi de la chute des corps. Douze nouvelles du travail. Gesetz vom Fall der Körper. 12 Erzählungen über die Arbeit. Aschendorff-Verlag Münster. ISBN 978-3-402-13030-8, 16,80 Euro.




Mit dem Verkauf von „Haus Monopol“ endet ein weiteres Stück Bergbaugeschichte

Ende dieses Jahres wird ein weiteres Kapitel der Bergbaugeschichte in Bergkamen und Kamen geschlossen: Die RAG will ihr Erholungsheim „Haus Monopol“ in Willingen verkaufen, weil sie es selbst nicht mehr ohne finanzielle Verluste betreiben kann.

Die IGBCE-Mitglieder aus Bergkamen und Kamen. Im Hintegrund das Haus Monopol.
Die IGBCE-Mitglieder aus Bergkamen und Kamen. Im Hintegrund das Haus Monopol.

Errichtet wurde der ältere Teil dieses Gebäudekomplexes in den 50er auf Betreiben der Betriebsräte der Bergwerksgesellschaft Monopol, zu der neben den Grilloschächten in Kamen auch Grimberg 1/2 in der Nachbargemeinde Bergkamen. Gedacht war es ursprünglich als Erholungsheim für junge Bergleute und Berglehrlinge. An den Bauarbeiten waren viele Kumpel der beiden Schachtanlagen beteiligt gewesen.

Dieses Angebot an den Nachwuchs hatte unter anderem den Zweck, den Bergbau für die jungen Leute interessant zu machen. Die Zechen im Ruhrgebiet benötigten dringend Arbeitskräfte, die auch eine entsprechende Ausbildung durchliefen.  Die jungen Männer, die aus ganz Deutschland kamen, wohnten zum Beispiel im Jugenddorf in Oberaden oder im Pestalozzidorf in Weddinghofen. Durch eine besondere Betreuung versuchten die Zechengesellschaften, die Probleme, die durch die Trennung von den Familien entstanden sind,  auszugleichen.

Haus Monopol
Der ältere Teil des Hauses Monopol in Willingen.

Später wurde das „Haus Monopol“ als Erholungsheim für Bergleute und ihre Familien aus Kamen und Bergkamen genutzt. Sie waren fast Pioniere des Sauerlandtourismus. Wer heute vom Haus Monopol ins Tal blickt, sieht dort Skipisten, Sessellifte und eine Sommerrodelbahn. Das alles gab es damals nicht.

Auch nicht 1972, als der heutige Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek dort mit seiner Familie zum ersten Mal einen Winterurlaub verbrachte. Vermutlich würde er sich daran gar nicht erinnern, wenn es davon nicht Amateurfilmaufnahmen gäbe.

Oliver Kaczmarek und die IGBCE-Mitglieder aus Kamen und Bergkamen, die er zur Wanderung mit dem "Roten Rucksack" eingeladen hatte.
Oliver Kaczmarek und die IGBCE-Mitglieder aus Kamen und Bergkamen, die er zur Wanderung mit dem „Roten Rucksack“ eingeladen hatte. Foto>: Ulrich Bonke

Als Student verdiente sich Kaczmarek etwas Geld als Betreuer von Jugendgruppen und Familien im Haus Monopol in den Sommerferien. Jetzt hatte er über 40 IGBCE-Mitglieder aus Kamen und Bergkamen zu einem letzten Besuch des Hauses Monopol im Besitz der RAG eingeladen. Viele von ihnen kennen es von ihren Urlaubsaufenthalten. Das Haus wurde Ende der 90er Jahre umfangreich umgebaut und erweitert und bietet seither für ca. 120 Personen Platz.

Verbunden mit diesem letzten Besuch war eine etwa acht Kilometer lange Wanderung zum Haus Niedersfeld, das ebenfalls die RAG gehört. Hier denkt das Bergbauunternehmen nicht an einen Verkauf. Es ist als Haus für Tagungen und Seminare stark nachgefragt und schreibt deshalb auch keine roten Zahlen.

 




Doppelgeburtstag wird an zwei Tagen mit Punkt, Rock und Ska gefeiert

Am letzten Aprilwochenende wird in Bergkamen zwei Tage lang gefeiert was das Zeug hält. Das JZ Yellowstone im Stadtteil Oberaden wird 30 Jahre und Horror Business Records wird 15 Jahre alt.

JAYA THE CAT
JAYA THE CAT

Steht das in Lünen gegründete und mittlerweile in Selm ansässige Musiklabel von Dave Zolda seitdem für Veröffentlichungen in den Sparten Alternative, Punkrock, Hardcore und Metal, so steht das Jugendzentrum Yellowstone für engagierte Jugendarbeit in Bergkamen. Seit nun mehr 15 Jahren kooperiert man in der Organisation von Konzerten und Projekten der Jugendförderung miteinander. So finden regelmäßig Konzerte statt. Dabei ist man immer bemüht den Jugendlichen eine Veranstaltung mit internationalem Flair unter Berücksichtigung der Einbindung lokaler Musikgruppen zu bieten. Auch das Jubiläumswochenende hält so manche Überraschung bereit.

 Freitag, 26. April

Nach der Tour mit Rancid durch die großen Hallen des Landes im letzten Jahr befindet sich Rat City Riot aus San Diego wieder einmal auf ausgedehnter Europatournee durch die hiesigen Clubs. Die Amerikaner bieten klassischen US-Punk mit Hardcore-Einfluss, nicht unähnlich den Szenegrößen „Kill Your Idols“ oder „US Bombs“. Auch 2013 legt die Band dabei einige Tausend Kilometer zurück und  bringt dabei die Clubs zum Bersten. Verstärkung an der Gitarre liefert seit letztem Jahr Kevin Grossman (ehemals auch in den Bands „Bonecrusher“ and „Straight Faced“ aktiv) an der Lead-Gitarre.

Dieses Trio aus Hamburg ist Kult: Bereits 1990 gegründet, zählen Yacöpsae zu den engagiertesten Bands ihrer Subkultur. Ultraschneller Hardcore sollte von Anfang an das Ziel sein. Und das ist es auch. Bei den schnellen Beats und fixen Bassläufen kommt das Publikum oftmals ins Staunen. In ihrer Bandgeschichte führte es die Jungs in über 300 Konzerten durch ferne Länder wie die USA, Kolumbien, Dänemark, Spanien, Schweiz, England, Schottland und Italien. Erfolg ist sicherlich Definitionssache. Yacöpsae haben immer ihren Weg gemacht. Dabei stets verwurzelt in den Werten und Netzwerken der Punk- und Hardcoreszene.

RAT CITY RIOT
RAT CITY RIOT

Hätte sich die Band mit dem besten Namen aller Zeiten nicht 2005 nach zwölf Jahren Bandgeschichte aufgelöst, wären sie heute reich, berühmt und sexy. Nun denn, so kommen die Krombacherkellerkinder 2013 nicht bei Rock am Ring unter, sondern kehren für einen Abend ins eigene Wohnzimmer nach Oberaden zurück. Diese Band war der Anlass zur damaligen Gründung des Labels Horror Business Records und diese Band stellte zum ersten Mal die Verbindung vom Label zum JZ Yellowstone dar. Hier singt und spielt der Chef noch selbst. Zum Jubiläum ein paar gemischte Songs von allen drei Alben.

Power, gegründet 2009 in Kiel, sind eine von fünf Köpfen zusammengestellte Band, das Punk- und Metal aus zahlreichen Schubladen der 80er und frühen 90er mit Liebe vereinigt. Klare politische Statements, ernste persönliche Themen und eine Prise Absurdes vermengen Power zu scharfsinnigen Anekdoten. Nach einer Demo-CD, zwei EP’s und über 80 Konzerten demonstriert die Band jetzt auch auf dem ersten Album „Overthrown By Vermin“, dass zwischen Slayer und NOFX das ein oder andere Bonbon drin ist, ohne sich dabei selbst allzu wichtig zu nehmen.

142 sind ein Projekt um die Band Sidetracked aus Dortmund und Unna mit weiteren Musikern von May The Force Be With You und Madame Monster. Hier geht es rasant und fix zur Sache. Hardcore wie er schneller nicht sein kann. Das Demomaterial wurde unlängst auf einer Vinylplatte veröffentlicht, dazu nochmals dieser einmalige Auftritt.

Viel Zeit für Verschnaufpausen bleibt bei NXD nicht. Etwas Hardcore, viel Punk und noch mehr Trash, schon steht das musikalische Gerüst. Dazu mehrstimmiger Gesang, deutsche Texte und eine Menge Spaß. Humorvoll gegen den Rest der Welt. Die Bandmitglieder machen worauf sie Lust haben und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen.

Die aufstrebende Band From This Day On aus Berlin wurde kurzfristig in das Programm genommen, da ausgerechnet der erste Auftritt auf der anstehenden Tour abgesagt wurde. Den Jungs wird somit geholfen, denn so gute Bands müssen einfach unterstützt werden.

Samstag, 27. April

„Jaya The Cat” besteht aus den Musikern Geoff Lagadec (Gesang, Gitarre), Jordi ‘Pockets’ Nieuwenburg (Gitarre), Steven Brautigam (Bass), ‘The Germ’ (Drums) und Jan Jaap Onverwagt (Keyboard). Ursprünglich aus den USA stammend, leben sie jetzt in Amsterdam. Die Musik ist eine eingängige Mischung aus Reggae, 60´s & 70`s Dub, Punk, Ska, Hip Hop und Funk. „Jaya The Cat“ sind seit über zehn Jahren im internationalen Musikgeschäft tätig und tourten mehrmals in den USA (u. a. Vans Warped Tour) und Europa (u.a. Lowlands, Pukkelpop). Die schnelleren Stücke haben als Fundament einen Ska-Groove, darüber sind aber nicht die typischen Bläsersätze zu hören, sondern Gitarren-Riffs und Gesangslinien, die aus dem Punk stammen. Die langsameren Stücke haben als Grundlage eine Mischung aus Reggae- und Hip Hop- Rhythmen. Viel wird dabei die typische Offbeat-Betonung des jamaikanischen Musikstils verwendet. Hinzu kommen oft noch verzerrte Gitarrenakkorde, damit das Ganze nicht zu seicht klingt. Der darüber liegende raue Gesangsstil erinnert an Punkrock. Die Texte beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Problemen auf der einen Seite, aber auch mit einfachen Spaßthemen wie Basketball spielen. Das kommt beim Publikum gut an. Die Musik ist entspannt und extrem tanzbar. Diese Unbekümmertheit findet auch gerade im Trendsportsektor immer mehr Beliebtheit, so werden ihre Lieder oftmals als Hintergrundmusik für zahlreiche Skate-, Surf- und Snowboardvideos benutzt. Ein Konzert wird auch schnell mal zur unbekümmerten Party. So wächst der Popularitätsgrad von „Jaya The Cat“ täglich. Sicherlich eine Band von der man noch viel hören wird.

Die mitreißenden Shows der sieben Ska-Punker aus Bergkamen sind mehr als nur Musik. Zusätzlich zu knalligem Up-Tempo Ska mit deutschen Texten, druckvollen Bläser mit Ohrwurmgefahr, rasanten Offbeats und mehrstimmigem Gesang wird eine große Portion durchgeknalltes Entertainment serviert. Mit dieser Mischung machen die Awesome Scampis aus jedem Konzert eine große Party. Bei den vielen bisherigen Shows spielte die Band nicht nur im Vorprogramm von deutschen Ska und Reggae Größen wie Sondaschule, Rantanplan, El Bosso, Nosliw, Skatoons und Los Placebos, sondern unterstützen auch internationalen Acts wie Mark Foggo, Voodoo Glow Skulls und The Black Seeds. Spätestens seit dem Juicy Beats Festival 2010 in Dortmund sind die Awesome Scampis auch dem Publikum größerer Festivals ein Begriff. 2013 nimmt die Band das heiß erwartete zweite Album auf.

Zum Geburtstag „Alles Gute“ wünschen Slup. Die vor einigen Jahren aufgelöste Band galt als Anführer der Skatepunkbewegung im Ruhrgebiet. Für diesen einen Tag kehren sie zurück um nach Jahren der Abstinenz das Yellowstone zu rocken. Die Band hat in ihrer Karriere nahezu alles erlebt, was das Musikbusiness so hergibt. Nun ist das Trio mit den alten Hits wieder am Start, um für einen Abend an die guten alten Zeiten zu erinnern.

Slup
Slup

Madame Monster ist ein klassisches Nebenprojekt. Dreiviertel der regional sehr beliebten Band Sidetracked haben sich für ein weiteres Bandgefüge zusammengetan. Und so werkelten Jöran, Alex und Tim fleißig an den ersten Songs, die allesamt kompakter ausfallen sollten, als die der Hauptband. Mittlerweile ist das erste Album im Kasten, davon werden Songs auf der Yellowstonebühne präsentiert.

Shirker aus Werne treiben schon seit 1998 ihr Unwesen. Gestartet als dreiköpfige Punkcombo, deren Stammformation (Andre O.- Gitarre, Arne B. – Bass, Henning O. – Schlagzeug) immer noch aktiv dabei ist, hat sich Shirker mittlerweile, durch die Zuwächse von Axel S.-B. (Gitarre), Thilo. O. (Gesang) und Till K. (Keyboard und Elektrogeräte) in ein Sextett verwandelt.

Verschiedene Bandmitglieder bringen natürlich auch verschiedenste Einflüsse mit. So vermischt Shirker heute Elemente aus Punk, Hardcore, Hip-Hop, Reggae und Elektrosounds in eine, wie der Titel des zweiten Albums „No Clear Direction“ vermuten lässt, bewusst nicht immer ganz klare Stilrichtung.

Am Freitag, den 26.04.2013 ist Einlass um 19.00 Uhr, Beginn um 19.15Uhr. Am Samstag, den 27.04.2013 ist Einlass um 19.00 Uhr und  Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt an der Abendkasse am Freitag 5 € und am Samstag 10 €. Jeder Besucher erhält einen Jubiläumssampler.

Eintrittskarten für beide Tage für insgesamt 12 € sind direkt im Yellowstone, Preinstraße 14, Tel. 02306/8917 oder per E-Mail unter horrorbiz@gmx.de erhältlich.




Am Welttag des Buches besuchen Realschüler die Stadtbibliothek

Am „Welttag des Buches“, Mittwoch, 23. April, besuchen die 5ten Klassen der Freiherr-vom-Stein-Realschule die Stadtbibliothek sowie die Buchhandlung Hopp.

Diese Besuche sind gute Tradition an der Freiher-vom-Stein-Realschule. Die stellvertretende Büchereileiterin Jutta Koch bietet  den Schülern als etwas ganz Besonderes eine Rallye sowie ein Quiz. Direkt im Anschluss besuchen die Kinder die Buchhandlung Hopp und bekommen dort das jährlich vom Börsenverein herausgegebene Buch „Ich schenke dir eine Geschichte“.

„Der Welttag des Buches (…) am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.
Das Datum des 23. April geht zurück auf den Georgstag. Es bezieht sich auf die katalanische Tradition, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Außerdem fallen das (vermutete) Geburts- sowie das Todesdatum von William Shakespeare, die Todestage von Miguel de Cervantes und des katalanischen Autors Josep Pla sowie der Geburtstag des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness auf dieses Datum; wobei aber zu beachten ist, dass Shakespeare und Cervantes zwar am gleichen Datum (23. April 1616), jedoch nicht am selben Tag, starben. Zu dieser Zeit wurde in England noch mit dem Julianischen Kalender gerechnet, während in Spanien schon der Gregorianische Kalender galt. Somit starb Shakespeare 10 Tage später als Cervantes.
In Deutschland bemühen sich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen mit der Schüleraktion Ich schenk dir eine Geschichte um den höchsten Feiertag der Bibliophilen. Dabei können Lehrkräfte der 4. und 5. Jahrgangsstufe kostenfrei Büchergutscheine bestellen, die sie am 23. April an ihre Schüler verteilen. Diese Gutscheine können bei ausgewählten Buchhändlern gegen jeweils ein Exemplar des diesjährigen Welttagbuchs „Ich schenk dir eine Geschichte“ eingelöst werden….“ (Quelle: Wikipedia).