Im Soundclub des JZ Yellowstone wird es am Freitag zappenduster
„Zappenduster“ wird es amkommenden Freitag, 5. Juli, im Bergkamener Soundclub. Das Konzertteam des JZ Yellowstones lädt zu einem runden Konzertabend mit vier Bands ein.
Bei der Band „Sundowning“ wird es tatsächlich zappenduster.
Die Jugendlichen der Bergkamener Band „Empty On The Inside“ haben drei befreundete Bands eingeladen und organisieren das Konzert mit Unterstützung des Independent-Plattenlabels Horror Business Records und dem Yellowstone-Team. Die jungen Musiker haben mittlerweile im heimischen Jugendzentrum auch ihr Probedomizil. Das Programm bewegt sich im Bereich der Musikarten Hardcore und Metal. Das, was die Jugendlichen so sehr mögen, wird am Freitag auf die Bühne gebracht.
Svuffer, eine neue Band aus Münster, ist ein Allstar-Projekt mit Musikern von Alpinist, Unrest und Cchuck Damage. Hier gibt es Grindcore mit Emoanleihen und von Converge inspirierte Hardcoreausflüge.
Sundowning perfektionieren den Bereich Downtempo mit ihren Doomsounds und hinterlassen ein Feld zwischen Amen Ra, Celeste, Titan und Fall of Efrafa. Dabei spielen sie mit dunklem Licht und Showeinlagen. Sie versetzen die Zuschauer für 40 Minuten in eine Dunkelzone.
Lentic Waters sind eine fünfköpfige Band aus Münster, Bielefeld, Dortmund und
Oldenburg. Seit 2010 besteht die Band in dieser städteübergreifenden Besetzung und bringt ihren wütenden, brutalen und schweren Sound unters Volk. Dabei kann es mal atmosphärisch und chaotisch, aber immer heavy klingen.
Empty on the Inside, mit Musikern aus den Bands Jigsaw Uncomplied und Voice, sind die jungen Wilden aus Bergkamen. Beeinflusst von Szenegrößen wie Converge oder Yacöpsae erhält man hier Musik der härteren Gangart. Keine leichte Kost, aber exzellent interpretiert. Musikalisch ist die Band irgendwo zwischen Downtempohardcore, Post-Rock und Black Metal anzusiedeln. Für Fans von Sundowning, Light Bearer, Kokomo, Ash Borer und Oathbreaker ist der Auftritt wärmstens zu empfehlen.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €.
Feuer, Fledermäuse und viel Musik bei der Extraschicht
Nicht vergessen! Am Samstag, 6. Juli, ist die „Nacht der Instrustriekultur“ mit ihrer „Extraschicht“ zum ersten Mal auch in Bergkamen zu Gast. Die Besucher dürfen sich auf das Wuppinger Orchester Europa und das Sven Bergmann Trio auf der der Ökologiestation freuen.
Wuppinger Orchestre l’Europa
Gleich zwei herausragende Musikgruppen werden die Besucher bei der ExtraSchicht am 6. Juli an der Ökologiestation empfangen.
Sven Bergmann Trio und Frank Wuppinger Orchestré Europa spielen ab 18.00 Uhr Folk, Jazz und Weltmusik aus Europa ein besonderes Musik- und Hörerlebnis für die ganze Familie und Musikfans.
Inspiriert durch seine vielen Reisen in die verschiedensten Gegenden und Länder Europas gründete Gitarrist & Komponist Frank Wuppinger 2003 das „Orchestre Europa“. Schon der Name der Band zeigt die Lust an der Stilmischung, und so bezeichnet er die Musik seiner Gruppe auch gerne als Cross-Over-Weltmusik. Frank Wuppinger hat sich durch zahlreiche Konzerte und Tourneen im In- und Ausland einen beachtlichen Namen in der Liga junger aufstrebender Gitarristen erspielt und vor allem die eigenen Kompositionen des Gitarristen spiegeln seinen individuellen Stil wieder, in dem sich Jazz und Folklore sowie Klassik und Weltmusik vereinen. Begleitet wird Frank Wuppinger durch vier hervorragende Musikern, die nicht zuletzt durch ihre Referenzen schon Großes Versprechen. Klaus Marquardt an der Violine, Tino Derado am Akkordeon, Marco Kühnl am Bass und Matthias Rosenbauer am Schlagzeug sorgen für ordentlich Dampf auf ihrer Reise durch das Beste aus diversen Folk-Welten. Die Gruppe improvisiert über alte europäische Musik, schlägt die Brücke ins Heute, spielt zum Tanz aus, schafft Fernweh und nicht zuletzt ein Stückchen Nostalgie. Das Repertoire reicht von Osteuropa und dem Balkan über Frankophones bis hin zum keltischen Kulturkreis. Das Publikum kann sich auf virtuose, gleichzeitig aber verspielte musikalische Reiseberichte freuen!
Das Sven Bergmann Trio spielt unterhaltsamen Jazz – Eigenkompositionen von Sven Bergmann bis zu bekannten Filmmusiken und Titeln.
Sven Bergmann Trio: Sven Bergmann (Klavier), Uli Bär (Kontrabass), Matthias Rumpf (Schlagzeug)
Beide Musikgruppen wurden vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen eingeladen und werden vom Kultursekretariat Gütersloh gefördert.
Highlights:
18.00 – 01.00 Uhr Cross-Over-Weltmusik (live) und weitere Gruppen und SolistInnen
18.00 – 01.00 Uhr Naturerlebnis: Wasser, Insekten, Fledermäuse u. m.
22.00 – 02.00 Uhr Feuer und Illumination
Preise:
Tickets gibt noch bis zum 5. Juli im Vorverkauf. Am Veranstaltungstag gibt es nur noch Kontrollband/Ticket („Tageskasse“) zum Preis von 18,- Euro. Es gibt keine Ermäßigung!
Die Card-Leistung „Pro RUHR.TOPCARD 50%“ gilt nur auf das reguläre Einzelticket im Vorverkauf. Der Preis liegt einheitlich bei 7,50 Euro. RUHR:TOPCARD-Inhaber erhalten an der Tages- bzw. Abendkasse am 6. Juli keine Ermäßigung auf das ExtraSchicht-Kontrollband!
Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf: 15,- Euro
Kontrollarmband Einzelticket Vorverkauf ermäßigt: 12,- Euro
Hardticket „4-Personen-Ticket“ Vorverkauf: 50,- Euro
Kontrollarmband Einzelticket Tageskasse: 18,- Euro, keine Ermäßigung!
Spielort-Ticket ( nur als Hardticket an der Ökologiestation erhältlich): 10,- Euro
Die Tickets für die Bergkamener ExtraSchicht-Veranstaltung sind erhältlich in der Ökologiestation des Kreises Unna/Umweltzentrum Westfalen, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen (Tel: 02389/98 09 11) und unter www.extraschicht.de/tickets. Das Einzelticket Vorverkauf RUHR.TOPCARD gibt es in Bergkamen ausschließlich im Rathaus/Bürgerbüro.
Nostalgiemarkt im Stadtmuseum ist am Donnerstag geöffnet
An den Donnerstagen, 4. und 18. Juli, jeweils von 14 bis 16 Uhr, ist der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen zum letzten Mal vor den Sommerferien geöffnet. Hier erwarten ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums, darunter Ursula Eggenstein und Arno Winterholler die Besucher.
Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten haben sich hier angesammelt, die durchaus noch ihren Wert haben – für Freunde des Nostalgischen eine wahre Fundgrube.
Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.
Premiere geglückt: Johannisfeuer ist das große Stadtteilfest in Weddinghofen
Von diesem Riesenerfolg des Johannisfeuers am Samstag waren die Organisatoren selbst überrascht. Mit 1000 Besuchern hatte der Vorsitzende des Vereins „Wir in Weddinghofen“, Christian Weischede, gerechnet. Gekommen waren viel mehr.
Natürlich hätte diese Veranstaltung im wahren Wortes Sinne ein Schlag ins Wasser werden können. Vorstandsmitglieder hatten am Morgen auf Facebook noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. „Kommt, auch wenn’s regnet“, lautete die Botschaft. Als es am Nachmittag losging, schien dann sogar die Sonne.
Vielleicht hat hier die dreifache überkonfessionelle Fürbitte Wirkung gezeigt. Pfarrerin Ursula Goldmann, Pastor Sebastian Zimmert und der Geistliche der Alevitischen Gemeinde, Metin Erdogan, segneten das Holz des Johannisfeuers. Schutz vor Regen brauchte es zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr, auch nicht durch den „Schirm“-Herrn, Bürgermeister Roland Schäfer. Nach dem Chor der Weddinghofer Kindergärten und unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors Bergkamen gingen die Fachleute ans Werk.
Video vom Chor der vier Weddinghofer Kindergärten
Über viele Jahre hatte Friedrich-Wilhelm von Bodelschwingh zum Johannisfeuer auf Haus Velmede eingeladen. Auf dem Festplatz an der Berliner Straße zeigte er, dass er nach langer Pause nicht verlernt hat, das Feuer zu entzünden und in Gang zu halten. Damals wie auch jetzt passten Feuerwehrleute der Löschgruppe Weddinghofen auf, dass nichts passieren konnte.
Man muss kein Prophet sein zu sagen, dass der Samstag der Auftakt für eine lange Reihe von künftigen Johannisfeuern war. Das ist sogar ausbaufähig, weil doch einige Weddinghofer Vereine und Institutionen sich weder im Verein engagieren, noch bei diesem doch sehr beeindruckenden Stadtteilfest mitgemacht haben.
Bei weiteren Planungen an einen Festplatz denken
Probleme könnten allerdings dann auftauchen, wenn der Festplatz irgendwann nicht mehr zur Verfügung steht. Geplant ist seitens der Stadt, dass an der Berliner Straße neue Wohnhäuser entstehen sollen. Bereits zum Ende dieses Schuljahres ist es mit der Hauptschule geschehen. Die letzten Schülerinnen und Schüler wechseln zum Hauptstandort der Hellwegschule nach Rünthe. Das Gebäude wird bis auf die Turnhalle eingemottet. Später soll die Schule abgerissen werden, wenn sich ein Interessent für eine Nachfolgebebauung findet.
Doch das ist alles Zukunftsmusik. Denkbar wäre, dass trotz aller Bebauungspläne eine Art Festplatz an der Berlinstraße bestehen bleibt. Und wenn nicht, lässt sich sicherlich an andere Stelle ein Ort für ein Stadtteilfest finden. Sicher ist hingegen, dass die Weddinghofener mit dem Johannisfeuer ein erhebliches Stück näher gerückt sind. Und in der Kasse wird nach Abzug aller Kosten ein schöner Betrag für einen sozialen Zweck übrig bleiben. Diesmal werden die vier Kindergärten davon profitieren.
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„Awesome Scampis“ machen mit beim „Rock gegen Rassismus“ in Werne
Der nächste Auftritt der Bergkamener Ska-Punk-Band „Awesome Scampis“ naht. Sie macht mit beim Konzert „Rock gegen Rassismus“ am Samstag, 13. Juli, ab 17 Uhr in der Nachbarstadt Werne auf dem THW-Gelände.
„Awesome Scampis“ machen mit beim „Rock gegen Rassismus am 13. Juli min Werne.
Dieses Konzert wird organisiert vom Fachbereich Kultur und Jugend der Stadt Werne in Zusammenarbeit mit der Stadtschülervertretung, dem Stadtjugendring, den Jugendzentren Werne und dem THW. Es werden sieben Bands ihr Bestes geben. Neben den „Awesome Scampis“ sind auch „Montreal“ und „Mucky Feet“ dabei. Das ganze findet „open air“ bei hoffentlich regenfreiem Wetter statt. Der Einhtritt kostet gerade einmal 3 Euro.
Die Scampis verbringen im Augenblick viel Zeit im Studio, um die nächste CD zu produzieren. Dieses Konzert verkürzt ihren Fans die Wartezeit bis zu Veröffentlichung. Es gibt auch eine Reihe der neuen Songs in Werne zu hören.
Das THW-Gelände befindet sich von der Bergkamener Stadtgrenze nicht sehr weit entfernt in der Nähe der Freilichtbühne Werne. Wer also von Rünthe in die Nachbarstadt über die B 233 hineinfährt, kann gleich bei der ersten Straße links abbiegen.
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Literaturkurs des Gymnasiums präsentiert „Stress im Champus-Express“
„Stress im Champus-Express“ heißt das Stück, das am 5. Juli im Pädagogischen Zentrum des Städtischen Gymnasiums Bergkamen Premiere feiern wird. Der Literaturkurs „Theater“ der Jahrgangsstufe Q1 hat die Gauner-Komödie von Bernd Spehling für ihre Abschlussarbeit ausgewählt.
Das turbulente Schauspiel lebt von peppigen Dialogen, witzigen Figuren und aufwendigen Bühneneffekten, für die die Gymnasiasten erstmals ihre neue computergesteuerte Lichtanlage einsetzen können.
Dort geht es am kommen den Freitag um das Gaunerpärchen Katie und Rudolf, die sich vorgenommen haben den „Champus-Express“ auszurauben. Dahinter verbirgt sich der Nobelzug einer privatisierten Zuglinie, die ihre gut situierten Fahrgäste auf der Fahrt von Grobendiek nach Wien mit einem exklusiven Champus-Angebot verwöhnen möchte. Der Plan ist perfekt: Einfach die prall gefüllte Kasse klauen und am letzten Halt vor Wien schnell aus dem Zug verschwinden. Leider haben die Beiden dabei aber nicht nur mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, sondern auch mit den üblichen Tücken des schienengebundenen Fernreiseverkehrs. Ein recht exzentrisches Zugpersonal, vom diensteifrigen Schaffner Wischnewski, über die Reinigungskraft Ilse Oppendung bis hin zum ungleichen Zwillingspärchen Gertrud und Gertrud, die als „Service“-Kräfte des Bordbistros eine ganz eigene Vorstellung von Service haben, macht den Räubern das Leben schwer. Und als dann auch noch der geplante Zwischenhalt in Groß-Schneereigen wegen einer „Störung im Betriebsablauf“ einfach abgesagt wird, ist das perfekte Verbrechen endgültig gescheitert…
Seit etwa einem halben Jahr proben die Oberstufenschüler wöchentlich für die anstehende Premiere. Das Stück haben sie sich selbst ausgesucht und sind im Laufe der Produktion auch für Bühnenbild, Kostüme und Vermarktung verantwortlich.
Karten für die Vorstellungen in Bergkamen und Lünen gibt es ab sofort im Sekretariat der Schule.
Kultur für alle, und das kostenlos! – Der Kultursommer steht vor der Tür
Kultur für alle, und das kostenlos! Wie in jedem Jahr beschenkt die Stadt Bergkamen ihre Bürger in den Sommerferien mit tollen Open-Air-Veranstaltungen.
Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel (2.v.l.) präsentierte am 25. Juni mit ihrem Kollegen Gereon Kleinhubbert (Jugendkunstschule, ganz hinten) und Sponsoren das neue Kultursommer-Programm. Foto Claudia Behlau
Erstmals gibt es neben dem Kinderprogramm gleich fünf Veranstaltungen für die ganze Familie. Und nachstehend finden Sie detailliert das gesamte Programm!
Neben dem bewährten Reggae, Theater, Klassik und Kino wartet ein Musik-Picknick auf die unternehmungslustigen Bergkamener. Am 30. August werden die Bergkamener erstmals zu einem Musik-Picknick rund um die neue Veranstaltungsarend im Römerpark eingeladen. Und während sie auf ihren Picknickdecken sitzen und ihren Kartoffelsalat löffeln, werden sie von drei Alphörern und der eindrucksvollen Stimme von Victoira Riccio unterhalten.
„Unser Dank gilt den Sponsoren und Spendengebern, den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) als Hauptsponsor des Kultursommers, dem Lionsclub BergKamen, der Sparkasse Bergkamen-Bönen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen vertreten durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh“, sagt Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. Denn ohne die großzügigen Geldgeber könnte die Stadt höchstens die Hälfte der Veranstaltungen anbieten. „Wir tun das gerne“, sagte Michael Krause von der Sparkasse Bergkamen-Bönen. „Denn der Kultursommer ist etwas Einmaliges. Damit hebt sich Bergkamen deutlich von den Nachbarstädten ab.“
Und hier ist das Programm:
Freitag, 9. August: Reggae Open Air, Eröffnung des Kultursommers, Stadtmarkt , ab 18 Uhr
Papa Boy and the Relatives treten am 9. August beim Reggae Open Air auf.
19.00 Uhr: U-Son & Band, 20.15 Uhr: Eröffnung des Kultursommers durch Bürgermeister Roland Schäfer, 20.30 Uhr: PAPA BOY and the RELATIVES, anschließend After-Show-Party.
U-SON ist ein Singer & Songwriter aus Dortmund. Nach seinem ersten Jamaica-Aufenthalt 2000 ist er dem Reggae/Dancehall-Virus erlegen und präsentierte seine ersten Songs mit dem MSF-Soundsystem. Seit längerer Zeit arbeitet er außerdem als Selector (DJ) beim Dortmunder Soundsystem I&I-GRADE.
The Relatives mit ihrem ansteckenden musikalischen Cocktail beweisen durch Grundelemente des Calypso, Rotts-Reggae, Afro-Beat, Socca, Soukous, High-Life mit Pop und R&B, wie vielseitig die Interpretationsmöglichkeiten sind. Ihre Musik ist nichts für Fußkranke, da viel Energie und Bewegung beim Spielen freigesetzt werden. Auf ihren zahlreichen Tourneen durch Europa traten sie bei den verschiedensten Festivals mit weltbekannten Stars wie Mory Kante, Yousou N’Dor, Jimmy Cliff, Rita Marley, Soulful Dynamics u.v.m. auf.
Das i&i-grade Soundsystem wird den Marktplatz ab 18.00 Uhr anheizen, bevor es ab 19.00 Uhr mit der ersten Liveband losgehen wird. Ebenfalls sorgen die beiden Wahl-Dortmunder für eine grandiose After-Show-Party nach dem Hauptkünstler Papa Boye & The Relatives mit Reggae & Dancehall-Hits für Jederfrau und Jedermann. Tanzschuhe nicht vergessen!
Freitag, 16. August, Theater Open Air, Wasserpark (bei Regen: Friedenskirche)
Das Bash Street Theatre unterhält die Besucher am 16. August.
20.00 Uhr: „The Strongman“ Bash Street Theatre, Straßentheater für die ganze Familie.
Die betörende Dramaturgie des Stummfilms, Artistik und atemberaubende Stunts, Live-Musik, eine Dosis schwarzer Humor und eine Prise Zauberei … das ist die Mischung für The Strongman – von Bash Street Theatre. Oder, wie Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel es formuliert: „Ein ganz wunderbares Theater mit pantomimischen Mitteln. So wie ein Stummfilm“.
Ein heruntergekommener Wanderzirkus – die Artisten sind verzweifelt: Die Attraktion der Show The Strongman – Der Stärkste Mann der Welt – ist unerwartet verstorben. Ein habgieriger Zirkusdirektor setzt die Artistin unter Druck: Sollte sie nicht bis zum Abend einen gleichwertigen Ersatz gefunden haben, dann ist kein Platz mehr für sie in dem kleinen Zirkus! Ein zufällig vorbeikommender Wanderarbeiter scheint geeignet und wird sofort in das Team integriert – aber anders als alle sich das hätten träumen lassen!
Inspiriert von Charlie Chaplin’s The Circus (1928) und Frederico Fellini’s La Strada zählt das neue Bühnenabenteuer von Bash Street Theatre eine spannende Geschichte über Intrigen, Macht und Eifersucht, gepaart mit Komik, Musik und unbändiger Spielfreude.
Freitag 23. August: Klassik Open Air, Zentrumsplatz (bei Regen: Friedenskirche)
Stefan Lex und das Ensemble Pomp-A-Dur singen am 23. August auf dem Zentrumsplatz.
20.00 Uhr: Stefan Lex und Ensemble Pomp-A-Dur. Das Kulturreferat verspricht: „Ein Verwöhnprogramm für Ihre Ohren“, bei dem viele bekannte Melodien zu hören sein werden – aus Operette, Oper und Musical. Aber auch Schlager gehören zum Programm.
Stehende Ovationen begleiten seit Jahren die Auftritte des Tenors Stefan Lex. Seine brillianten Arien, schwungvollen Canzonen und einfühlsamen Balladen beeindrucken die Besucher der Konzerte. Stefan Lex wurde 2004 mit Pomp-A-Dur und 2012 zusammen mit Sigrid Althoff zu den Galakünstlern des Jahres gekürt. Als Gast dabei ist die Sopranistin Christiane Linke. Zudem wird Stefan Lex begleitet von Sigrid Althoff (Piano) und vom Ensemble Pomp-A-Dur.
Dienstag, 27. August: Kino Open Air, Marina Rünthe, ab Dämmerung: „Le Havre“
Filmszene aus „Le Havre“.
Bereits ab 20.00 Uhr gibt es ein msikalisches Vorprogramm mit Kreske Jöns (Akkordeon) und Phillip Schlüchtermann (Gitarre). Sie spielen, passend zum nachfolgenden Film, französische Chancons.
Mit „Le Havre“ erleben Sie anschließend eine der schönsten Komödien Aki Kaurismäkis auf der Leinwand.
Inhalt: Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich in die Hafenstadt Le Havre zurückgezogen. Hier geht er der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty. Doch plötzlich erkrankt Arletty, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa aus Afrika… Gemischt mit einem mitreißenden Soundtrack von Little Bob alias Roberto Piazza ist Le Havre ein filmischer Hochgenuss.
Freitag, 30. August: Musik-Picknick im RÖMERPARK BERGKAMEN-OBERADEN (bei Regen: Kirche St. Barbara),20.00 Uhr: Alpcologne.
Zum Musik-Picknick mit „Alpcologne“ wird am 30. August eingeladen.
Bringen Sie die Picknickdecke mit, die Musik wird geliefert. Drei Alphörner und eine ausdrucksstarke Frauenstimme entführen Sie mit viel Kreativität und Witz in einen Kosmos aus globalen Klängen und musikalischen Abenteuern. Es ist unbeschreiblich, was diese vier musikalischen Tausendsassas aus ihrer Fantasie und ihren Ur-Instrumenten machen. Alpcologne kreiert die Rhythmen, Melodien und Harmonien seiner Kompositionen mit Naturtönen.
Kombiniert mit der Ausdrucksmöglichkeit und melodischen Beweglichkeit der Stimme der italo-amerikanischen Sängerin Victoria Riccio entsteht facettenreiche Weltmusik – mit Jazzelementen, alpinen Klängen, 7/8tel Folk, Latin und sogar Alphorn-Beatboxing. Wenn die fast 4 Meter langen Musikinstrumente eine Räumlichkeit beschallen, werden die Dimensionen des jeweiligen Raumes oder der Landschaft hörbar. Alpcologne nutzt Vertikale, Horizontale und Zwischenräume der Architektur.
Alpcologne: Victoria Riccio, Gesang; Mitch Hoehler, Ebasa Pallada und Norbert Schmeißer, Alphörner
Junge Talente spielen Musik von Telemann bis Michael Jackson in der Martin-Luther-Kirche
Auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm von Klassik bis Rock darf man sich am Freitag, 28. Juni ab 18 in der Martin-Luther-Kirche in Bergkamen-Oberaden freuen.
Das Nachwuchszupforchester der Bergkamener Musikschule zeigte bereits am 16. Juni im Martin-Luther-Haus sein Können.
Musik von Telemann bis Michael Jackson steht auf dem Programm. Neben größeren und kleineren Gitarrenensembles werden auch vielversprechende Nachwuchstalente wie die Brüder Lars und Jens Stammer zu hören sein, die kürzlich auf dem Landeswettbewerb Jugend Musiziert einen ersten Preis mit höchster Punktzahl erzielten.
Fachbereichsleiter Burkhard Wolters hofft gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Musikschule auf zahlreiche Besucher und ein erfolgreiches Konzert. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Spenden für JeKi („Jedem Kind ein Instrument“) werden gerne angenommen. Der Spendenbetrag wird für die Anschaffung von Zupfinstrumenten für die Grundschulkinder des kommenden Schuljahres verwendet.
Leute, kommt zum ersten Rudelsingen in Bergkamen!
Grönemeyer. Maffay. Die Stones oder Volkslieder. Beim 1. Bergkamener Rudelsingen wird geschmettert, was das Zeug hält. Und alle Bergkamener sind dazu eingeladen.
Rudelsingen mit David Rauterberg.
Rudelgucken kennen alle. Doch im Moment gibt’s keinen Fußball. Aber es gibt viel Musik. Und deshalb gibt es am Donnerstag, 4. Juli, das erste Rudelsingen in Bergkamen.
Termin: 19.30 Uhr im Haus Schmülling in der Landwehrstraße.
25 Lieder will der Musiker David Rauterberg mit all den Menschen anstimmen, die Lust am Singen haben. In einigen Städten ist diese Veranstaltung längst zum Hit geworden. Bis zu 240 Menschen kommen in Ibbenbüren zusammen, um gemeinsam „An Tagen wie diesen“ oder „Satisfaction“ zu gröhlen. Und das textsicher. Denn an der Wand kann der Text mitgelesen werden. In Münster, wo das Rudelsingen angefangen hat, gab es bisher 18 dieser Veranstaltungen.
„Ich mache seit Januar nichts anderes mehr. Ich veranstalte nur noch Rudelsingen“, erzählt der Sänger und Musiker David Rauterberg. Bis zu 14 Mal im Monat.
Seit dem ersten Rudelsingen wird die Zahl der Fans immer größer. Und der Erfolg auch. Für Rauterberg ist das Erfolgsrezept einfach: „Singen macht gute Laune“, sagt er und grinst. Denn immer wieder erlebt er kleine Schmonzetten beim Rudelsingen. Wenn die Enkel etwa entsetzt ihre Großeltern ansehen, wenn diese plötzlich „Highway to Hell“ kreischen, oder wenn Männer, die ihre Frauen nur begleiten wollten, selbst lauthals Udo-Jürgens-Hits schmettern.
Die Hits, die angestimmt werden, sind so bunt gemischt wie die Sänger selbst. Schlager, Pop, Rock, Folklore, Abba und Zarah Leander, Lindenberg und Andrea Berg. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Und: „Hier ist es nicht wie in der Kirche. Hier darf man laut und auch mal falsch singen“, sagt Rautenberg. In der Menge würde das überhaupt nicht auffallen.
Und wie muss man sich das Rudelsingen vorstellen? Ganz einfach. Der Text steht an der Wand. David Rauterberg und sein Pianist Philipp Ritter stimmen ein bekanntes Lied an und alle singen mit. „Es ist klasse, wenn wildfremde Menschen miteinander Spaß haben“, freut sich Rauterberg, der zu „Country Roads“ auch schon mal zur Gitarre greift. Und bei den „Toten Hosen“ wird auch schon mal ein Halb-Playback eingespielt.
Freuen sich auf das Rudelsingen am 4. Juli: v.l. Karsten Quabeck (Stadt), Veranstalter David Rauterberg, Wirtin Gudrun Herbig und Organisator Detlef Göke.
Finanziert wird die Aktion durch den Eintritt. Acht Euro (sechs Euro) kostet der Spaß. „Und wir hoffen, dass die Leute so viel Spaß haben, dass wir die Veranstaltung öfter in Bergkamen durchführen können“, sagt Initiator Detlef Göke, der eigentlich den Wohnmobilhafen in der Marina Rünthe betreibt, aber die Idee so gut fand, dass er gemeinsam mit der Stadt Bergkamen und dem Arbeitskreis Tourismus die Aktion nach Bergkamen geholt hat.
50 Leute haben sich für die Aktion in Bergkamen schon zum Mitsingen angemeldet. Es werden sicher noch mehr, denn auch bei Veranstaltungen in Münster und Dortmund hat „Rudelführer“ David Rauterberg begeisternd mitsingende Bergkamener kennen gelernt.
Mehr zur Aktion und Anmeldungen: www.rudelsingen.de. Dort gibt es auch einige Filmbeiträge zum Einstimmen.
Von Claudia Behlau
Frauensalon wird diesmal mörderisch
Der nächste Bergkamener Frauensalon am Mittwoch, 3. Juli, ab 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen wird mörderisch. Es liest die Krimiautorin Bettina Potrafke. Dazu singt der Barbershop Chor aus Bergkamen.
Die Autorin wohnt in Bönen, stammt aber aus Bergkamen und so spielen ihrr Krimis im Herzen der Bergkamens. Ihre Figur Paula Schubert ist Rentnerin. Ihr beschauliches Leben endet abrupt, als sie die Leiche ihrer Nachbarin Marie Schönbrunn entdeckt und auf eigene Faust ermittelt.
Beginn ist um 19.30 Uhr mit dem Barbershop
Eintritt : 5 Euro. Karten gibt es im Gemeindebüro der Friedenskirchengemeinde, Ebertstraße 20.
Am 25. September gibt es wieder Kabarett. Diesmal mit Frieda Braun.
Rockband „Turnstiles“ geht in die Baby-Pause – ein Video und die 2. CD gibt es trotzdem
Die Bergkamener Band „Turnstiles“ hat sich achtbar beim Internationalen Bandwettbewerb „Emergenza“ geschlagen. Nun steht erstmal eine Baby-Pause an.
Sänger Dennis Goschkowski wird im August Vater. Und da wird der Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Herne die Prioritäten bei seinen außerberuflichen Aktivitäten anders verteilen müssen. Das heißt aber nicht, dass bei Turnstiles Stillstand herrscht.
Nach wie vor lässt das Quartett, das sich vor rund 10 Jahren als Abi-Band des Bergkamener Gymnasiums zusammenfand, über Auftritte mit sich reden. Allerdings kann nicht jeder Termin angenommen werden. Das hat nicht nur mit dem angekündigten Nachwuchs zu tun, sondern auch mit dem Umstand, dass Schlagzeuger Marius Müller in Berlin lebt und arbeitet. Eine Band-Probe oder einen Auftritt zu organisieren ist deshalb etwas schwierig.
Für die zahlreichen Fans der Band wird es allerdings Alternativen für den Besuch eines Konzerts geben. Der Auftritt beim Emergenza-Ruhrgebietsfinale in der Zeche Bochum wurde gefilmt. Das professionelle Video befindet sich zurzeit in Produktion.
Angekündigt ist auch die 2. CD von Turnstiles. Bis zur Veröffentlichung kann es aber noch ein bisschen dauern. „Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir wieder alles alleine machen. Das bedeutet, dass man jedes Detail selbst bestimmen und mehr Ideen einfließen lassen kann. Oder wir nehmen bei einem befreundeten Musikproduzenten auf. Das geht schneller geht und klingt professioneller“, erklärt Dennis Goschkowski.
Material gebe es inzwischen auch für eine dritte CD, sagt der Turnstiles-Sänger. Und Neues kommt jetzt hinzu, dies aber für eine kleinere 2-Mann-Besetzung. Sänger Dennis Goschkowski und Gitarrist Mark Vetter arbeiten zurzeit an einem Singer-Songwriter-Projekt. „So kann man in der Kneipe nebenan ohne Riesen-Aufwand auftreten.“
Goschkowski: „Also mit anderen Worten: Musik ist und bleibt immer ein Teil von uns. Und selbst wenn wir nicht mehr jedes zweite Wochenende ein Konzert haben, macht jedes auch noch so kleine nach wie vor Spaß und wir werden immer Wege finden, Musik an die Leute zu bringen.“