Restaurierung zeigt: 1300 Jahre alte Grabfunde in Bergkamen sind einzigartig

Auf den ersten Blick war es nur ein Haufen verrostetes Metall. Was sich unter den Werkzeugen der Restauratoren des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als kleine Sensation entpuppt hat, war bei seiner Entdeckung optisch kaum vom Boden zu unterscheiden, in dem es lag. Inzwischen haben die Wissenschaftler herausgefunden: Diese Grabbeigaben sind einmalig, in Bergkamen  lag ein 1.300 Jahre alter Schatz verborgen.

Die Bergung des Fundes auf der heutige Fläche des Logistikparks A2 im Jahr 2011 in Bergkamen. (Foto: LWL)
Die Bergung des Fundes auf der heutige Fläche des Logistikparks A2 im Jahr 2011 in Bergkamen.
(Foto: LWL)

„Als wir 2011 bei der Erschließung des Gewerbegebietes an der A2 diesen Fund machten, wussten wir nicht, was wir in Händen halten“, so Prof. Dr. Michael Baales von der LWL-Außenstelle Olpe . Unter fast einem halben Meter Erde verbargen sich drei Gräber aus dem frühen Mittelalter. Die meisten Funde enthielt das „Grab des „Kriegers“. Im Rumpf- und Kopfbereich wurden dem Toten neben der Spatha, einem langen zweischneidigen Schwert, und dem Sax – einem scharfen Kurzschwert – auch drei Schilde, eine Lanze und ein Pfeilbündel mit ins Ost-West-orientierte Grab gegeben.

Die Beschläge und Schnallen des Leib- und Spathagurtes des "Kriegers von Bergkamen". (Foto: LWL/Brentführer)
Die Beschläge und Schnallen des Leib- und Spathagurtes des „Kriegers von Bergkamen“.
(Foto: LWL/Brentführer)

Der Mann, der hier in einem 2,4 Meter langen und 1,5 Meter breiten Kammergrab vor gut 1.300 Jahren beigesetzt wurde, war nicht einfach nur ein Krieger mit wertvoller Waffenausrüstung. Die Untersuchungen belegen: Dieser „Bergkamener“ war ein ganz besonderer Mensch und spielte eine wichtige gesellschaftliche Rolle.

Mehrere Ausstellungen geplant

Das Bergkamener Stadtmuseum ist an einer Ausstellung interessiert. Es gab bereits eine Besichtigung der Funde in der Restaurierungswerkstatt der LWL-Archäologie für Westfalen, um die Weichen dafür zu stellen. Auch im Rahmen der Landesausstellung, die im Jahr 2015 die besonderen archäologischen Höhepunkte aus NRW im LWL-Museum für Archäologie in Herne präsentieren wird, soll der Bergkamener Fund eine der Hauptrollen spielen.

Teile des Schwertes bei der Restaurierung durch Dunja Ankner-Dörr in der Restaurierungswerkstatt der LWL-Archäologie für Westfalen. Foto: (LWL/Burgemeister)
Teile des Schwertes bei der Restaurierung durch Dunja Ankner-Dörr in der Restaurierungswerkstatt der LWL-Archäologie für Westfalen. Foto: (LWL/Burgemeister)

„Dieses Ensemble ist in seiner Zusammensetzung und Qualität herausragend und einzigartig“, schildert LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy, die sich mit der Auswertung der Funde befasst. „Viele Besonderheiten sind erst deutlich geworden, nachdem unsere Restauratoren die Funde bearbeitet hatten“, betont sie. Unter den Händen und hochspezialisierten Werkzeugen der Restauratorin Dunja Ankner-Dörr traten Schritt für Schritt Verzierungen insbesondere der Schwertgurtbeschläge hervor, die ihresgleichen suchen. „Die Art und Ausführung machen diesen Fund noch wertvoller für die Wissenschaft“, so Cichy.

Krieger aus Bergkamen hatte einen hohen gesellschaftlichen Rang

Aus Silber und Buntmetall sind die feinen Verzierungen der Gürtelgarnitur des Schwertes. Vielfarbig zeigen sie abstrahierte Tiere und geometrische Ornamente. Diese Verzierungen sind vor allem aus dem Süden Deutschlands bekannt. Ähnlich gut erhaltene Garnituren sind nur aus Gräbern unter dem Dom in Xanten und aus einem Soester Grab geläufig – nicht aber in dieser Vollständigkeit und Qualität.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Altertumskommission für Westfalen, die in Kooperation mit der LWL-Archäologie für Westfalen alle frühmittelalterlichen Schwerter Westfalens untersucht hat, entdeckten die Experten noch mehr: Im 3-D-Computertomographen zeigte sich, dass die Spatha aus dem 7. Jahrhundert einen vielteiligen Aufbau aus zwei Schneiden und acht Kompositstäben hat. Es gibt nur wenige ähnliche Schwerter, seine Herstellung war also sehr aufwändig.

Grabbeigaben der Frau bleiben in Bergkamen

Auch die Schildbuckel wurden sorgsam und aufwändig in der Restaurierungswerkstatt bearbeitet. (Foto: LWL/Burgemeister)
Auch die Schildbuckel wurden sorgsam und aufwändig in der Restaurierungswerkstatt bearbeitet.
(Foto: LWL/Burgemeister)

Auch die ehemals auf der Klinge sichtbaren Schweißmuster belegen, dass hier filigrane und sorgfältige Handwerkskunst angewandt wurde. Das Fell, das als Futter in der Schwertscheide verwendet wurde, konnte als Ziegenfell identifiziert werden. „Diese Waffe zeigt, dass der Tote einen hohen gesellschaftlichen Status hatte“, betont Ulrich Lehmann., der schon viele Schwerter erforscht hat.

Mittelfristig soll „der Krieger von Bergkamen“ im LWL-Museum für Archäologie in Herne, dem zentralen Museum für Westfalen, gezeigt werden. Dagegen sollen die Funde aus einem weiteren Grab, das ebenfalls in Bergkamen unweit des „Kriegers“ entdeckt wurde, ständig in Bergkamen zu sehen sein. Filigrane Glasperlen, eine weitere Gürtelgarnitur und Keramikgefäße verweisen auf eine Frauenbestattung. (lwl)




BlasOrchester Bergkamen (BOB) der Musikschule sucht Mitstreiter von 14 bis 70 Jahren

Das BlasOrchester Bergkamen (BOB) der Musikschule Bergkamen sucht ab sofort neue Mitspieler. Bewerben kann sich jeder Laienmusiker. Die Orchestermitglieder sind zwischen 14 und 70 Jahre alt. Geprobt wird alle 14 Tage.

BOB„Beim BOB sind nicht nur Schüler der Musikschule, sondern auch Holz- und Blechbläser sowie Schlagzeuger (noch) ohne direkten Bezug zur Musikschule herzlich willkommen“, sagt Thorsten Lange-Rettich, der das Orchester leitet. „Aktuell dürfen vor allem Musikerinnen und Musiker mit Oboe, Fagott, Klarinette, Horn oder Schlagzeug gerne noch nachträglich einsteigen. Aber auch die übrigen Instrumentengruppen würden sich über Verstärkung freuen.“ Die Proben finden etwa alle 14 Tage an einem Samstagmorgen statt.

Konzert Bläser 6.12 (5)Das 2010 gegründete BlasOrchester Bergkamen ist jetzt in eine neue Probenphase gestartet. Etwa 35 Mitglieder trafen sich bereits im Februar zur ersten Probe des aktuellen Frühjahrs-Programms.

Das Programm umfasst hauptsächlich bekannte Musik aus Film und Fernsehen. So sind u.a. große Filmkomponisten wie John Williams oder Alan Silvestri vertreten. Das Orchester interpretiert unter anderem die Musik aus Filmerfolgen wie Star Wars, E.T., Fluch der Karibik oder Zurück in die Zukunft.

BlasOrchester Bergkamen startet mit neuem Programm

Konzert Bläser 6.12 (10)Das BOB startet jeweils Anfang des Jahres mit einem neuen Programm und tritt im Laufe des Jahres mehrfach auf. Zu seinem Repertoire gehören Bearbeitungen von klassischer Musik und Filmmusik, aber auch Originalkompositionen für Sinfonisches Blasorchester und Solo-Konzerte.  Das BOB hat regelmäßig Auftritte beim jährlichen Hafenfest an der Marina Rünthe und gibt in der Adventszeit ein großes Matineekonzert in der Ökologiestation Bergkamen Heil. Jedes Jahr steht eine Orchesterfahrt an. In diesem Jahr führt das Probenwochenende im Herbst in ein Gästehaus nach Münster.

Laienmusiker, die bei BOB mitspielen wollen, senden eine Email an den Leiter des Orchesters Thorsten Lange-Rettich an bob@thoto.de oder können telefonisch unter 02306-307730 Informationsmaterial und Anmeldungen über die Geschäftsstelle der Musikschule anfordern.




Öffentliche Führung des Stadtmuseums zur Holz-Erde-Mauer

Am Sonntag, 2. März, von 16 bis 17 Uhr lädt das Stadtmuseum Bergkamen  zu einer öffentlichen Führung im Römerpark mit Begehung der Holz-Erde-Mauer ein. Bei schlechtem Wetter findet ein Rundgang durch die Römerabteilung statt.

Die Führung wird von der Kunsthistorikerin und Museumspädagogin Katharina Fuchs (Ruhr-Universität Bochum) durchgeführt. Für die Führung ist nur der reguläre Eintritt (Erwachsene 2 €, Jugendliche 1 €, Kinder frei) zu entrichten, die Führung selbst ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Rock Zone mit vier Bands im Jugendzentrum Yellowstone

Im Sternzeichen der Rockmusik steht der kommende Freitag, 28. Februar: Vier Bands aus der Region rocken sich durch den Abend. So gibt es Classic-, Heavy-, Death-, Stadion-, Glam- und Alternativerock von ambitionierten jungen Musikern und alten Szenehasen im Jugendzentrum Yellowstone zu hören.

„Honeybadger“ aus Dortmund
„Honeybadger“ aus Dortmund

Die Band „Honeybadger“ aus Dortmund bietet einen Mix aus Rock n´ Roll und einer Prise Pop. Die Songs der Dortmunder Band sind direkt und schnörkellos, gehen mal ans Herz und mal laden sie zum Tanzen ein. Feiern und Mitfühlen ist die Devise, wenn der Sound der Band aus den Boxen schallt. Honeybadger sind Tim König, Tim Goos, Daniel Lauber, Dennis Keller und Michael Elsner. Gegründet 2011, haben sie sich erstmal ein Jahr in den Proberaum eingeschlossen um an ihren Songs zu feilen. Im August 2012 erschien die 3-Track EP “Rocktapes”. In 2013 kam der Durchbruch für die Band und sie ließen keinen Liveauftritt aus. In diesem Jahr steht die Produktion einer CD so wie eine Herbsttour  auf dem Plan.

„Skapa Flöw“, aus dem Ruhrgebiet spielen guten alten 80er Jahre Glamrock mit allem was dazu gehört. Geboten wird eine mitreißende Stadionrockshow mit einprägsamen Gitarrensolis, hohem Gesang und Männern die aussehen wie Frauen.

Ebenfalls aus dem Ruhrgebiet kommt die Band „Erzfeind“. Sie spielen klassischen Thrashmetal. Tief in der Metalszene verwurzelt spielt man sich seit Jahren durch die Clubs. Im Gepäck gibt es Songs des aktuellen Albums mit dem Titel „Kein Ende im Licht“.

Die Band „Symmetric Organ“ wird den Konzertabend eröffnen. Geboten wird lupenreiner Deathmetal gemischt mit Grindcore, präsentiert von alten Hasen und  dargeboten auf professionellem Niveau.

Der Einlass ist um 19.00 Uhr. Showbeginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €.




Sänger und Gitarrist Mike Seeber nächster Gast beim Sparkassen Grand Jam

Der Sänger und Gitarrist Mike Seeber ist der nächste Gast beim Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 5. März, ab 20 Uhr im Haus Schmülling.

Mike Seeber
Mike Seeber

Nachdem Mike Seeber im Jahr 2011 „… back from Texas!“ war und Deutschlands Konzertsäle und Open Airs gerockt hatte, lebt und arbeitet er seit Anfang 2012 in Echtzeit. Er begann mit den Arbeiten an seinem ersten eigenen Album. Er absolvierte mehrere Aufnahmesessions im Berliner Tonstudio von Rainer Oleak und gab mit seinem neu formierten MIKE SEEBER TRIO über zwanzig Konzerte, darunter der viel beachtete Gig Ende April im Berliner Frannz-Club, zu dem seine Band erstmals in der jetzigen Besetzung auftrat. In seinem Live-Programm spielte er bereits einige der deutschsprachigen Songs, die auch auf seinem Album erscheinen werden.

Über seine Intentionen und sein aktuelles Programm sagt Mike: “Ich spiele seit meiner frühesten Kindheit Gitarre. Von Anfang an haben mich der Blues aus Texas und die Bands der ostdeutschen Bluesszene am meisten begeistert und beeinflusst.

Mike Seeber gilt in Deutschland als einer der zurzeit am stärksten beachteten Live-Gitarristen seines Genres. Seine imposanten Bühnenshows sind geprägt von Frische, musikalischer Virtuosität und einem machtvollen Sound, den er mit seinen beiden äußerst versierten Begleitmusikern erzeugt.

In den vergangenen Jahren war Mike Seeber Gastgitarrist unter anderem bei Randy Hansen, Bugs Henderson und Lance Lopez

Tickets für dieses Konzert gibt es im Kulturreferat der Stadt Bergkamen, im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Weitere Kartenvorverkaufsstellen sind die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und Haus Schmülling, Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Telefonische Kartenvorbestellung und weitere Informationen erhalten Sie bei: Andrea Knäpper,  Tel.: 02307/965-464




Rolf Escher zeigt in der Galerie „sohle 1“ „Erinnerungsräume von Berlin bis Venedig“

„Erinnerungsräume von Berlin bis Venedig“ lautet der Titel der neuen Ausstellung der städt. Galerie „sohle 1“ mit Zeichnungen und Druckgraphiken des Künstlers Rolf Escher, die am Freitag, 28. Februar eröffnet wird.

Salon des Berliner Hoffriseurs Francois Haby
Salon des Berliner Hoffriseurs Francois Haby

Ein hundertjähriger Berliner Friseursalon, die Prunksarkophage aus der Hohenzollern-Gruft, die letzte Vorstellung im Münchner Hoftheater, Anatomische Theater in Padua, Bologna, Berlin und der Venezianische Totentanz – der Zeichner und Graphiker Rolf Escher lädt uns auf eine ungewöhnliche Reise von Berlin bis Venedig ein.

Die sehenswerte Ausstellung mit etwa achtzig Zeichnungen, Druckgraphiken und Skizzenbüchern in der städtischen Galerie „sohle 1“ wird am Freitag, dem 28. Februar 2014, um 19 Uhr, durch Bürgermeister Roland Schäfer und den Standortleiter von Bayer HealthCare, Dr. Stefan Klatt, in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Den Einführungsvortrag hält der Kasseler Kunstkritiker Dirk Schwarze.

Unter dem Titel „Erinnerungsräume von Berlin bis Venedig – eine zeichnerische Reise von Palästen, Hoftheatern und Wunderkammern“ führt Rolf Escher sein Publikum an Orte, die der durchschnittliche Tourist nie zu Gesicht bekommt. Da steht der Palast der Republik im Abriss als Reiseziel neben dem Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus. Aber auch ein zerdrückter Reisekoffer aus dem Kölner Stadtarchiv ist sehenswert, ebenso wie der bizarre Vogelsaal des Bamberger Naturkundemuseums.

Rolf Eschers Stadtführungen von ganz eigenwilliger Art

Die letzte Vorstellung im Hoftheater
Die letzte Vorstellung im Hoftheater

Rolf Eschers Stadtführungen sind von ganz eigenwilliger Art. Seine Einblicke in verborgene Räume, Theater, Museen, Apotheken, Bibliotheken, Schlösser, Klöster, Kunstkabinette und Wunderkammern eröffnen dem Zuschauer den Blick hinter die Kulissen. Jagdtrophäen im Fürstenbergischen Naturalienkabinett von Donau-eschingen beispielsweise kommen in keinem der gängigen Reiseführer vor. Die dramatisch aufgeladene Atmosphäre von Raubvögeln, Bären und Krokodilen, das willkürliche Durcheinander von Imponiergehabe und Drohgebärden, ist dort für immer erstarrt. Der scheinbare Dialog der toten Tiere in den antiquarischen Vitrinen findet nur im Kopf des Künstlers und in der Fantasie des Betrachters statt.

Rolf Escher, Künstler und emeritierter Kunstprofessor, ist ein Meister der Gratwanderung zwischen Traum und Wirklichkeit. Seine Städteansichten von Berlin bis Venedig sind nur scheinbare Abbildungen der Wirklichkeit. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich eine metaphysische Hintergründigkeit, die mit ironisch liebevollem Künstlerblick völlig neue Einsichten auch in längst Gewohntes gewährt.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz, der städt. Galerie „sohle 1“ Bergkamen und Bayer HealthCare Bergkamen.

Mehr Infos über Rolf Escher gibt es hier.




Jessica Berri erzählt in der Stadtbibliothek Märchen von starken Frauen

Wer glaubt, Märchen wären nur etwas für Kinder, irrt gewaltig. Warum Märchen auch Erwachsenen einiges zu sagen haben, erfahren die Besucher der nächsten Veranstaltung des Fördervereins der Bergkamener Stadtbibliothek am kommenden Donnerstag, 20. Februar, ab 19 Uhr mit der Sängerin, Musikerin und Erzählerin Jessica Burri.

„Märchen von starken Frauen“ heißt ihr Programm. Dabei stellt sie Märchenhaftes aus Litauen, China und aus dem indianischen Kulturkreis vor. Ein Märchen, „Dragonfly“, hat Jessica Burri selbst geschrieben.

Jessica Burri erzählt Märchen von starken Frauen
Jessica Burri erzählt Märchen von starken Frauen

Jessica Berri ist in den USA geboren und studierte nach dem Besuch der Eastman School of Music an der Musikhochschule Köln. Seit vielen Jahren tritt sie als Sopranistin in Deutschland und anderen Ländern Europas mit einem äußerst vielseitigen Opern- und Konzertrepertoire sowie mit eigenen Kompositionen auf und kreiert auch zusammen mit anderen Künstlern besondere Arrangements für die verschiedensten Anlässe. So trat sie unter anderem auch vor König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden auf.

Die Veranstaltung findet im Lesecafé des Stadtmuseums statt. Der Eintritt ist frei.




Startschuss für den Jugend.Kultur.Preis NRW 2014 ist gefallen

Das Kulturreferat der Stadt Bergkamen macht darauf aufmerksam, dass der Startschuss für den Jugend.Kultur.Preis NRW 2014 gefallen ist. Der landesweite Wettbewerb zeichnet Projekte aus allen künstlerischen Sparten aus, die zeigen, was junge Menschen bewegt und begeistert.

Bewerben können sich Kinder, Jugendliche und in der Jugendkulturarbeit aktive Einzelpersonen, Gruppen, Träger und Einrichtungen mit Projekten, die zwischen 2012 und 2014 durchgeführt wurden.
15.000,- Euro Preisgeld warten auf die Gewinner in vier Kategorien: Jugendkulturpreis NRW, Kinderkulturpreis NRW, Young Europe Award und Online-Award.

Die Verleihung findet am 19. September 2014 beim großen SEE YOU-Festival in Bergisch Gladbach statt.
Bewerbungen bis 30. April unter www.jugendkulturpreis.de

Infos: LKD NRW e.V. – Jugend.Kultur.Preis NRW 2014, Kurpark 5, 59425 Unna, Mail: jugendkulturpreis@lkd-nrw.de, Tel. 02303 2530 20




ZAPPENDUSTER II – Live im Yellowstone mit der der Bergkamener Band „Empty On The Inside“

Am Freitag, den 14. Februar,  heißt es Zappenduster Part II im Bergkamener Soundclub. Die jugendlichen Musiker der Bergkamener Band „Empty On The Inside“ haben vier befreundete Bands eingeladen. Wie auch schon im letzten Jahr, organisieren sie das Konzert mit Unterstützung von Horror Business Records und dem Yellowstone Team. Das Programm bewegt sich im Düsterbereich der Musikarten Hardcore und Metal.

Die Band „Cut“ spielt Sludgecore mit Einflüssen von Breach.
Die Band „Cut“ spielt Sludgecore mit Einflüssen von Breach.

„Cut“ spielen Sludgecore mit Einflüssen von Breach. Das Trio kommt dabei mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang aus. Die Band ist seit Ende 2011 auf den Bühnen diverser Städte unterwegs.

„Unru“ spielen eine Mischung aus Blackmetal und Noise, Ambient und Shoegaze. Wenn die Band aus Bielefeld einmal auf der Bühne steht, machen es ihre Texte, vereint mit einer perfekt inszenierter Live-Show und Musik, unmöglich den Konzertsaal zu verlassen.

Seit sechs Jahren kombinieren „Resurrectionists 90s“ die Musikstile Screamo mit Powerviolence und verschiedensten Hardcore Einflüssen.  Die Band hat schon weit über 100 Shows in den letzten Jahren gespielt. Charakteristisch für die Einstellung der Band ist das Ablehnen von Unterdrückung und Diskriminierung.

„1919“ ist ein Künstlerduo aus dem Ruhrgebiet. Mit einer Mischung aus Ambient und Elektro   sowie anspruchsvollen Improvisationen werden sie die Zuschauer begeistern.

Der Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €.

 




Jugendgitarrenorchester NRW gastiert in der Ökologiestation

Jugendgitarrenorchester NRW gastiert am kommenden Sonntag, 16. Februar, ab 11 Uhr in der Ökologiestation in Heil. Unterstützt wird es durch Ensembles der Musikschule Bergkamen.

Jens und Lars Stammer, zwei erfolgreiche „Jugend musiziert“ - Teil-nehmer der Musikschule Bergkamen sind am kommenden Wochenende beim Konzert des NylonStringOrchestra in der Ökologiestation zu hören Bildquelle:Photoshop Bisdorf
Jens und Lars Stammer, zwei erfolgreiche „Jugend musiziert“ – Teil-nehmer der Musikschule Bergkamen sind am kommenden Wochenende beim Konzert des NylonStringOrchestra in der Ökologiestation zu hören
Bildquelle: Photoshop Bisdorf

Die Gitarre ist eines der populärsten Musikinstrumente unserer Zeit. Ob in Klassik, Pop, Rock, Jazz oder internationaler Folklore: die Gitarre ist aus kaum einer Musikrichtung mehr wegzudenken. Somit ist es nicht verwunderlich,  dass der Nachwuchs auf sechs Saiten auch hierzulande zahlreich und musikalisch sehr aktiv ist. Ein Beleg dafür ist das Jugend-Gitarrenorchester NRW, das sich selbst den Namen „NylonStringOrchestra“ gegeben hat.

Das NSO wird u. a. durch den Ministerpräsidentin des Landes NRW gefördert. Mit dieser Maßnahme soll besonders begabten und interessierten jungen Gitarristinnen und Gitarristen aus NRW im Alter von 14 bis 27 Jahren die Möglichkeit gegeben werden, unter Anleitung eines Dozententeams mit internationaler Unterrichts- und Konzerterfahrung gemeinsam auf hohem Niveau zu musizieren.

Auf Einladung der Musikschule Bergkamen gastiert das NSO vom 14. – 16. Februar in der Ökologiestation, wo es am Samstag, 15. Februar ab 15 Uhr zu einer öffentlichen Probe einlädt, bei der auch Gitarrenschüler der Musikschule Bergkamen mitwirken werden. Passive Zuhörer sind herzlich zu dieser öffentlichen Probe eingeladen. Zum Abschluss der Arbeitsphase werden die Ergebnisse der Probenarbeit am Sonntag, 16. Februar um 11.00 Uhr beim gemeinsamen öffentlichen Abschlusskonzert  dem Publikum präsentiert. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Neben dem NSO wird auch das Jugendzupforchester der Musikschule unter der Leitung von Melanie Polushin und Ralf Beyersdorff sowie das Gitarrenduo Jens und Lars Stammer zu hören sein. Letztere waren bereits im vergangenen Jahr erste Preisträger beim Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Bonn und konnten sich auch in diesem Jahr erneut für den Landeswettbewerb qualifizieren können. Sie sind Schüler aus der Gitarrenklasse von Fachbereichsleiter Burkhard Wolters, der die Gesamtleitung der Veranstaltungen am Samstag und Sonntag übernommen hat.

Freier Eintritt zu beiden Veranstaltungen.

 




Kaffeehausnachmittag im Stadtmuseum „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ wird verschoben

Aus technischen Gründen muss der Kaffeehausnachmittag „Romantik – eine Musik ohne Grenzen“ vom 16. Februar auf Sonntag 16. März,  15 – 17 Uhr verschoben werden. Das Stadtmuseum Bergkamen lädt zu diesem musikalischen Kaffeehausnachmittag herzlich ein und nimmt schon jetzt Anmeldungen für diesen Termin entgegen.

Polina Merkulova
Polina Merkulova (Klavier)

Zwei hervorragende Musikerinnen, Polina Merkulova (Klavier) und Galina Rack (Sopran) präsentieren ein hochkarätiges Programm mit klassischen Liedern. Es spannt den Bogen von Rimsky-Korsakow und Rachmaninov bis hin zur Welt der Lieder und Klavierwerke von Schubert, Schumann, Brahms und anderen.

Polina Merkulova studierte in Riga Musik und ist ausgebildete Konzertpianistin, Klavierlehrerin und Korrepetitorin. Ihre zahlreichen Soloauftritte als Pianistin begannen schon während des Studiums. Später wechselte sie an die Philharmonie Pskow. Seit 2002 in Deutschland, tritt sie in Solokonzerten auf und arbeitet als Korrepetitorin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Galina Rack kommt aus Kirgisien

Galina Rack
Galina Rack

Galina Rack absolvierte ihre Ausbildung als Gesanglehrerin, Opern- und Konzertsängerin in Frunse (Kirgisien). Nach dem Studium trat sie als Solistin am Konservatorium und in der Philharmonie Taschkent auf. Seit ihrem Umzug nach Deutschland 2005 wirkte sie an mehreren Projekten (u.a. Aalto-Theater Essen, Salonorchester Oberhausen, Romanos Chor) mit.

Eintritt: 7,50 Euro (einschl. 1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen/Torte nach Wahl).  Kartenverkauf und –reservierungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210 vor.