Die Künstlerin Mirella Buchholz vermittelt vom 20. bis 22. November Grund- und Aufbautechniken der Acrylmalerei. Diese Maltechnik bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Gegenständliches Malen von traditionellen Motiven wie Landschaften oder Stillleben ist ebenso möglich wie experimentelles abstraktes Arbeiten. In entspannter Atmosphäre werden die notwendigen Fertigkeiten erlernt, um kreative Vorstellungen und Gefühle malerisch umzusetzen. Das Ergebnis sind oft einzigartige Bilder, die durch Farbkomposition und Ausdruckskraft bestechen.
Es genügt die persönliche Neugierde und Experimentierfreudigkeit, um an dem Workshop teilzunehmen. Künstlerische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Fortgeschrittene haben hier aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Fotos, Motive und malerische Wünsche können für das Wochenende mitgebracht werden. Eine Materialliste kann beim Kulturreferat der Stadt Bergkamen angefordert werden.
Der Workshop findet Freitag von 18.00 bis 21.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.30 Uhr statt. Interessierte können sich beim Kulturreferat unter der Telefonnummer 02307 9835027 oder 02307 965462 informieren und Anmeldeunterlagen anfordern.
„Metal Show“ im Yellowstone
Am Freitag, 13. November, gibt es einen speziellen Klangkosmos der ganz harten Gitarrenmusik für die Konzertgänger aus Bergkamen und Umgebung. Diverse Spielarten des Metals sind vertreten, mit Anleihen an die Musikstile Hardcore und Progrock. Der Abend wird durch deutsche Szenegrößen, regionale Acts und lokale Supports abgerundet. Das Konzert wird gemeinsam mit Jugendlichen, die Teilnehmer des Workshops „Konzertgruppe“, einer Kooperation der Partner Jugendkunstschule Bergkamen, Horror Business Records und des JZ Yellowstone, organisiert.
Vergil aus Dortmund stellt bald eine neue CD vor.
The Sovereign geben ihr Yellowstone-Debut. Die sechsköpfige Band aus Hamm wird den Abend mit einer Mischung aus schnellem Deathmetal und einer ordentlichen Portion Deathcore eröffnen. Die Band Kings of Forlorn Lands aus Essen sagen von sich selbst „not making music since 2013“. Eine spannende Mischung aus Hardcore, Crust und Punk mit guten Texten und einer coolen Bühnenperformance warten auf das Publikum.
Miles Beneath sind wohl momentan der Geheimtipp in der modernen Metalcore-Szene. Sie zeichen sich durch eine Mischung aus Breakdowns, melodischen Riffs und gutem Gesang aus. In den letzten Monaten wurden von ihnen auch einige Shows mit größeren Bands gespielt.
Vergil verkörpern mit ihrer Musik die kraftvolle Grundhaltung des Metals: schnell, langsam oder auch vertrackt. Präsentiert wird Progressive Metal, wie er besser und technischer kaum sein kann. Die Dortmunder werden in Kürze ihr Album „OMEGA“ veröffentlichen.
Die Band The Sleeper kommen aus Leipzig, um den Abend mit höchster Qualität zu beenden. Sie spielen Musik, die mit Bands großer Majorlabes leicht mithalten kann. Durch hohen technischen Anspruch und gutes Songwriting haben sich die Leipziger bereits vor ihrem Debut „Aurora“ in Metaldeutschland einen Namen gemacht.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5,00 Euro, Beginn ist 20.00 Uhr, Einlass zum „Chillen“: 19.00 Uhr.
Musikakademie Bergkamen macht „Fit für den Heiligen Abend“
Unter dem Motto „Fit für den Heiligen Abend“ bietet die Musikakademie der Stadt Bergkamen am Samstag, 28. November, einen Workshop für Erwachsene an, die früher Klavier gespielt haben und jetzt ihre instrumentalen Fähigkeiten mit Weihnachtsliedern auffrischen wollen.
Johannes Wolf
Unter sachkundiger Leitung studieren die Kursteilnehmer ihre Lieblingsweihnachtslieder ein oder lernen neue Lieder kennen. Johannes Wolff, Leiter des Fachbereiches Tasteninstrumente der Musikschule, bietet diesen Kurs sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene an. Das Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt.
Der Workshop findet am Samstag, 28. November, von 10.00 bis 13.00 Uhr in der Preinschule in Bergkamen-Oberaden statt und kostet 25,00 €.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 20. November 2015. Anmeldungen nimmt die Musikschule der Stadt Bergkamen unter Tel.-Nr. 02306/307730 entgegen.
„Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ im studio theater
Die Kindertheatersaison 2015/16 des Jugendamtes wird am Donnerstag, 17. Dezember, im studio theater mit der Aufführung „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ des Wittener Kinder- und Jugendtheaters fortgesetzt.
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Und darum geht es: Weihnachten steht vor der Tür und Pippi möchte ihren Freunden eine ganz besondere Freude machen: Sie lädt zu einem großen „Weihnachtsbaum-Plünder-Fest“ ein. Doch natürlich verläuft nicht alles nach Plan. Bis der Baum geschmückt, das Haus dekoriert und der Weihnachtskuchen gebacken ist, muss Pippi noch einige Abenteuer überstehen. Aber Pippi wäre wirklich nicht das stärkste Mädchen der Welt, wenn sie am Ende nicht als strahlende Siegerin dastehen würde. Und Annika, Tommi, der Kleine Onkel und Herr Nilsson unterstützen ihre Freundin dabei selbstverständlich mit viel Geduld.
Ein Stück voller spannender Unterhaltung und vorweihnachtlicher Besinnlichkeit erwartet kleine und große Zuschauer
Beginn ist um 15 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der Saison 2015/16 außerdem noch folgende Stücke an:
„Das tapfere Schneiderlein“ (Theater 1+1) am 27.01.2016
„Aladin und die Wunderlampe“ (Trotz-Alledem-Theater) am 24.02.2016
Die Eintrittskarten sind sechs Wochen vor der jeweiligen Aufführung im Vorverkauf erhältlich.
Deutsch-türkische Vorlesestunde in der Stadtbibliothek
Die Lesepatin Hüsniye Erdogan liest am Samstag, 7. November, ab 11 Uhr aus dem Buch „Kleiner Eisbär – Wohin fährst du, Lars?“ ( KücüK Kutup Ayisi – Nereye gidiyorsun Lars) von Hans de Beer vor.
Lars, der kleine Eisbär, treibt ganz allein auf einer Scholle mitten im Meer. Als die Scholle schmilzt, kann er sich gerade noch auf ein Fass retten. Eine abenteuerliche Reise beginnt…. Im Anschluss können die Kinder malen und natürlich über die Tiere und deren Lebensräume sprechen, die der
kleine Eisbär auf seiner Reise getroffen hat.
Die Vorlesestunde findet auf deutsch und türkisch statt.
Am Freitag, den 13., die zweite Bergkamener Lachnacht
Am Freitag, den 13. November, geht die zweite Bergkamener Lachnacht mit Frederic Hormuth, Martina Brandl, Roberto Capitoni, Maxi Gstettenbauer und Ingmar Stadelmann über die Bühne im studio theater Bergkamen. Das einzige, was an diesem symbolträchtigen Tag schiefgehen könnte: Man kommt hin, und an der Abendkasse gibt es keine Karten mehr. Denn wie das Kulturreferat mitteilt, gibt es nur noch wenige Tickets zum Preis von 13 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Martina Brandl
Frederic Hormuth
Die Moderation des Abends übernimmt auch bei dieser Zweitauflage Jahr wieder Frederic Hortmuth, der charmanteste Wutbürger der Republik. Frederic Hormuth kann Politik so erklären, dass auch Blondinen sie verstehen und sogar Akademiker darüber lachen können. Er zeigt dem Publikum, worüber es sich zu ärgern wirklich lohnt und wie viel Spaß man dabei haben kann. Er ist der Auf-den-Punkt-Bringer.
Die maximal unterhaltsame Mischung aus Politik für Anfänger und Alltag für Fortgeschrittene. Er entdeckt Wut als ideal erneuerbares Energieforum. Ob Bundestagswahl oder Müll-Abfuhrkalender, ob angezapftes Internet oder die Frage, was Wirtschaftswissenschaft mit Glückskeksen zu tun hat. Hormuth dreht auf, immer nach dem Motto „Schöner ärgern!“
Martina Brandl
Ein Abend mit Martina Brandl ist wie eine Party! Es wird gesungen, getanzt, gelacht und gelästert. Nach zwanzig Jahren Berlin tauschte die „Göttin aus Geislingen“ (Thomas Herrmanns) loungige Clubs gegen dunkle Landgasthäuser mit merkwürdigen Sonderangeboten. Nun singt sie davon, sie rappt und stellt alles, was ihr auf der Reise von der Hauptstadt in die Provinz begegnet auf die Bühne: Puertoricanische Sexgötter, dicke Landgasthofwirtinnen in Gesundheitslatschen, Prosecco schlürfende Klemmschwestern und einzelne Herren an Spielautomaten.
Roberto Capitoni
Roberto Capitoni zweifelt an den Geschäftsbeziehungen seiner Familie: Kann man mit einer Pizzeria wirklich so viel Geld verdienen, dass man sich protzige Ringe, Sportwagen und fünf Liter Haargel am Tag leisten kann? Wieso mischt Robertos Onkel immer nur zwei Eimer voll Beton und fährt dann damit Richtung Hafen? Warum wird man im Beisein des Onkels an Polizeikontrollen ohne Probleme durchgewunken? Ein Comedythriller über „la bella famiglia“, Freundschaft, L’Amore und vielleicht sogar Todesfälle …
Maxi Gstettenbauer
Lebensfreude lässt sich auch im Untergeschoss praktizieren – und keiner weiß das besser als Maxi Gstettenbauer. Tief im Keller ist sein Zuhause. Maxi ist ein Nerd. Steve Jobs … Bill Gates … und … Maxi Gstettenbauer. Was ein Nerd anfasst, gelingt immer ob iPhone. PC oder StandUp-Comedy… Maxi bringt den Alltag der „Generation 2.0“ auf den Punkt und lässt sein Publikum daran teilhaben.
Ingmar Stadelmann
Ingmar Stadelmann fragt sich: „Was ist denn los mit den Menschen?“ Immer wieder taucht diese Frage wie ein Mahnmal im Kopf auf. Wenn er Menschen in Berliner U-Bahnen sieht und das Gefühl hat: Diese Stadt hat gar keine Psychiatrie! Ingmar Stadelmann ist wie der Geisterfahrer auf der A 9, der sich ständig fragt, warum ihm alle entgegen kommen. Die Frage „Was ist denn los mit den Menschen?“ ist universell vorhanden. Das Schönste daran: Es gibt keine wirkliche Antwort. Aber die Suche danach ist eine großartige Show!
Weitere Informationen unter www.bergkamen.de
Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!
Zeitzeugen dokumentieren das Lebensgefühl der 1960er Jahre in Bergkamen
Der Zeitzeugenkreis der Stadt Bergkamen trifft sich einmal monatlich, um Erinnerungen an lokalhistorische Ereignisse und Erlebnisse auszutauschen und niederzuschreiben. So auch am kommenden Dienstag, 10. November, um 14.30 Uhr im Stadtmuseum.
Mitmachen können alle, die an Geschichte interessiert sind. Willkommen sind immer Erinnerungsstücke, Fotos, Dokumente und Unterlagen. Zuzeit beschäftigen sich die Zeitzeugen mit Ereignissen rund um die Stadtgründung vor bald 50 Jahren und mit dem Lebensgefühl der 1960er Jahre.
Weitere Informationen gibt es über das Stadtmuseum (02306 3060210) oder über Gabriele Scholz, die Leiterin des Kreises (02306 84400).
Freiherr-vom-Stein-Realschule: Autorenlesungen, Lesewettbewerb und Poetry Slam
Die Freiherr-vom-Stein-Realschule Bergkamen startet am kommenden Montag, 9. November, ihre „Woche des Buches“. Es gibt Autorenlesungen, einen Lesewettbewerb und Poetry Slam.
An der Freiherr-vom-Stein-Realschule ist der November nicht nur die Zeit zwischen Halloween und Adventszeit, sondern der Monat, in dem die „Woche des Buches“ einen verlässlichen Höhepunkt des Schuljahres bildet. Wir laden Sie herzlich zu den folgenden Veranstaltungen ein:
Montag, 9.11.15 (11.35 -13.10 Uhr)
Bas Böttcher (Foto: Ben Lichtenberg)
Für die 9ten und 10ten Klassen eröffnet Bas Böttcher die Woche des Buches. Er über sich: „Meine Texte betrachte ich als sinnliche Ereignisse. Sie finden auf Lesebühnen, im Fernsehen, in Literaturhäusern, in Diskotheken, in Bibliotheken, in Büchern, auf Festivals und auf CD statt.“Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern und wichtigen Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.). Autritte bestritt Bas Böttcher u.a. an der Bibliothèque Nationale de France (Paris), an der University of Berkeley (San Francisco), in der Neuen Nationalgalerie (Berlin), im Schloss Bellevue (Berlin), im Kulturpalast (Warschau) und auf der Buchmesse in Peking (2007).
Bas Böttcher ist Erfinder verschiedener Medienformate für Lyrik. Er entwickelte den elektronischen Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet. (Sonderpreis 1998 von Die ZEIT, ARDOnline und IBM), den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances. Die Textbox wurde im Rahmen des Woerdz-Festivals (Luzern), im Centre Pompidou (Paris) und auf vielen Buchmessen von Taipeh, über Neu Dheli und Abu Dhabi bis Sao Paulo weltweit ausgestellt. Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, am Goethe Institut und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2014 gab Böttcher mit dem Buch „Die Poetry-Slam-Fibel“ (Satyr) die bisher umfangreichste Sammlung von Poetry Slam Stücken heraus. Die NZZ betitelte ihn jüngst als „Pop-Poetry-Pionier“, die FAZ vergleicht ihn mit Jandl und Ringelnatz.
Dienstag, 10.11.15 (9.45 – 13.10 Uhr)
Heike Wulf
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 7 haben die Gelegenheit, mit Heike Wulf anhand des Buches „Safranträume“ Facebook kritisch zu hinterfragen. Heike Wulf ist zertifizierte Lese- und Literaturpädagogin. Unter vielen anderen Aktivitäten organisiert sie mit den „Bloody Marys“ wohltätige Lesungen an außergewöhnlichen Orten, ist freie Redakteurin für das Stadtmagazin „Mittelpunkt“, seit 2009 gibt es das von ihr entwickelte Wort-Café und seit 2010 zusätzlich das Kinder-Wort-Café in der Mayerschen Buchhandlung. Seit 2010 ist sie Mitglied im DFJV – Deutschen Fachjournalisten Verband. 2011 erschien ihr erster eigener Erzählungsband: „Am Abgrund ist die Aussicht schöner“.
Mittwoch, 11.11.15 (10.35 – 13.10 Uhr)
Alle Kinder der Jahrgangsstufe 5 erleben Märchen einmal anders: die hauptberufliche Märchenerzählerin Diana Drechsler wird mittlerweile zum fünften Mal Märchen aus fremden Ländern vorstellen und dieses durch den Einsatz verschiedener ausgefallener Musikinstrumente bereichern.
Donnerstag, 12.11.15 (11.35 – ca. 13.10 Uhr)
Am Donnerstag findet vor umfangreicher Jury der alljährliche Lesewettbewerb der 6. Klassen statt, die diesem Ereignis bei emsigem Vorleseüben schon seit Wochen entgegenfiebern.
Freitag, 13.11.15 (8.00 – 9.25 Uhr)
Nachdem die letzten Jahre zum ersten Mal erfolgreich ein Poetry Slam stattgefunden hat, schließt er auch dieses Jahr die Woche wieder ab. SchülerInnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen tragen eigene Geschichten, Gedichte,… in der Bücherei vor.
Montag, 16.11.15 (8.00 – 13.10 Uhr)
Mit Jörg Schmitt-Kilian ist ein gern gesehener Gast an der Realschule, der heute mit den Schülern der 8. Klassen über Suchterfahrungen, Gruppendruck und das Verhältnis zu den Eltern sprechen wird. Als Kriminalkommissar und ehemaliger Drogenfahnder kennt er das ganze Elend der Drogenszene und weiß, wie man junge Menschen entsprechend stärken kann. Diese Gespräche (jeweils eine Doppelstunde pro 8ter Klasse) finden nur zwischen ihm und der Klasse statt, Lehrer sind ausgeschlossen, was die Erfahrung bzw. den Austausch für die Jugendlichen erleichtern und intensivieren soll (Fototermin möglich um ca. 9.30 Uhr).
Bei allen Begegnungen mit den Literaten besteht für die SchülerInnen der besondere Reiz nicht nur in den lebhaften Vorträgen, sondern auch in der Gelegenheit zu individuellen Fragen und Anregungen.
Wie in jedem Jahr wird die „Woche des Buches“ von der Firma Bayer Pharma AG und der Sparkasse Bergkamen-Bönen gesponsert. Nur dank der Sponsoren kann die Veranstaltung in dieser Qualität und dem Umfang durchgeführt werden.
Bachkreis reist nach Kirklees – Kreis gibt Zuschuss
A-Orchester des Bachkreises Bergkamen
Enge Verbindungen aus dem Kreis über Grenzen hinweg in andere Länder zeigen, dass Völkerverständigung bei uns gelebt wird und Europa zusammenwächst. Der Kreis fördert solche Aktivitäten und unterstützt jetzt das Orchester des Bachkreises Bergkamen.
Konkret gab der Kreisausschuss 2.000 Euro frei. Gefördert wird damit die am 5. November beginnende mehrtägige Reise von fast 40 Bergkamener Musikern in den englischen Partnerkreis Kirklees. Auf dem Programm steht dort gleichermaßen der persönliche wie musikalische Austausch mit Mitgliedern des Shelley Music Centre Kirklees. Traditionell gibt es natürlich auch ein gemeinsames Konzert.
Letztmalig in 2015: Auf den Spuren der Römer über den Römerberg
Letztmalig in diesem Jahr lädt der Bergkamener Gästeführerring interessierte Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 8. November, dazu ein, im Stadtteil Oberaden den Spuren der „alten Römer“ zu folgen.
Unter der Leitung von Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter geht es ab 14.30 Uhr vom Startpunkt vor dem Eingang zum Stadtmuseum auf eine gut zweistündige fußläufige Erkundungs- und Besichtigungstour über das Gelände des früheren Legionslagers auf dem Römerberg. Dabei ist allerlei Wissenswertes über die römische Geschichte und das Lager selbst zu erfahren. Während des Rundgangs werden mehrere markante Punkte des Lagers angesteuert und an Ort und Stelle direkt in Augenschein genommen, unter anderem natürlich auch die Rekonstruktion der früheren Holz-Erde-Mauer des Lagers nahe der katholischen St. Barbara-Kirche.
Für die Teilnahme an der Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten; für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Der Rundgang endet später wie immer wieder vor dem Stadtmuseum.
Sonntagserlebnis: Hannes Weyland singt im Skippers-Treff der Marina
Seit Juli 2015 werden dem Publikum an jedem zweiten Sonntag eines Monat in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr verschiedene künstlerische und musikalische Darbietungen im geschmackvoll eingerichteten Skippers-Treff in der Marina Rünthe geboten. Detlef Göke und das Stadtmarketing begrüßen am Sonntag, 8. November, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mein/Dein Sonntagserlebnis“den Sänger und Songwriter Hannes Weyland.
Hannes Weylands Lieder handeln von Kaugummiautomaten, Fluchtwagen, Kreuzungen und dem betrunkenen Heimweg. Sie klingen nach einer Mischung aus amerikanischer Wildnis und Hamburger Schule. Der Songwriter aus Dortmund schreibt auf Deutsch und spielt um sein Leben.
Schon in der Kindheit werden die Weichen gestellt, die Weylands Gleise ohne Umwege auf die Bühne führen: Klavierunterricht. Sein Lehrer ist ein kettenrauchender Westfale, der seinen Schüler während der Lehrstunden regelmäßig am Kiosk Zigaretten kaufen schickt. Und Hannes klimpert lieber eigene Melodien als Etüden herunterzuleiern, was auch nachfolgende Lehrer vollkommen um den Verstand bringt. Kein Wunder also, dass Hannes, damals 16 Jahre alt, bei seinem ersten Auftritt kein Instrument auf die Bühne bringt, sondern nur seine Stimme. Als Rapper und MC. Erst Jahre später bemerkt er, was noch in ihm steckt. Der erste Griff zur Gitarre und Bob Dylan’s The Times They Are A-Changin‘ fördern es zutage. Über viele Bands und Genres landet Hannes schließlich beim amerikanischen Folk.