Gerd Puls schreibt Bergkamen-Krimi und liest im Skippertreff

Blutige Lippe – ein Krimifestival mit acht Tatorten von Bad Lippspringe bis zur Mündung in den Rhein. Einer davon befindet sich in Bergkamen-Rünthe. Dort liest Gerd Puls am Donnerstag, 3. März ab 19.30 Uhr im Skippertreff in der Marina seinen aktuellen Kurzkrimi aus dem neuen Band, der ebenfalls in diesen Tagen im Ventura-Verlag Werne erscheint.

Gerd Puls
Gerd Puls

Gerd Puls, der seine Texte seit 1971 regelmäßig in zahlreichen Büchern veröffentlicht, hatte eigentlich nie wirklich vor, auch Krimis zu schreiben.

„Doch sag niemals nie,“ meint er schmunzelnd. „Ich fühle mich als Kind dieser Region, die ich ganz gut zu kennen glaube. Warum also nicht auch Krimis, habe ich mir gedacht. Inzwischen bin ich froh, mich darauf eingelassen und mich auf verbrecherisches Terrain begeben zu haben. Mörderische Orte drängen sich förmlich auf, Täter und Motive lassen sich leicht finden.“

Zunächst schrieb Puls eine Anzahl Kurzkrimis, die sämtlich in der Region spielen. Einige der Texte sind bereits erschienen, inzwischen schreibt der Autor parallel an mehreren längeren Krimis zu brisanten aktuellen Themen.

„Einen meiner ersten Kurzkrimis, bei den Bergbau eine Rolle spielte, wollte ich in Lünen spielen lassen. Dann kamen meine Frau und ich durch Zufall nach Werne, und ich dachte spontan: genau das ist es, für deinen Bergbau-Krimi der ideale Ort!“ Puls legt Wert darauf, dass es sich dabei um ziemlich ungewöhnliche, um nicht zu sagen abwegige bergmännische Aktivitäten handelt.

„Sehr zeitgemäß“, urteilt er. „Auf die Idee kam ich bei einer Tagung zum Thema „Unterwelten“ im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern, wo es beispielsweise um moderne Kanalisation, New Yorker oder Moskauer U-Bahn-Strecken oder Berliner Fluchttunnel ging. Meine Tatorte liegen hingegen über Westfalen verstreut. Ich habe gemerkt, dass Krimis Spaß machen und bin froh, dass es die Initialzündung Blutige Lippe gab.

In Rünthe spielt ein anders gelagerter Fall, viel eher ein Psychodrama, bei dem es um Verletzlichkeiten und das Seelenleben junger Menschen geht, Motive, Auslöser und Authentizität sind mir wichtig. Manches ist ziemlich brutal, doch mehr wird nicht verraten.




Crashkurs der Musikakademie gegen Lampenfieber und Vortragsangst

Am Samstag, 13. Februar, bietet die Musikakademie Bergkamen einen Ganztags-Workshop an für alle, die im Rampenlicht stehen – sei es mit oder ohne Instrument. Von 10.00 bis 17.00 Uhr lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung der erfahrenen Kursleiterin Petra Hartmann Kniffe und Tricks, um die Präsentation ihrer Texte oder Musikbeiträge souveräner zu gestalten.

Petra Hartmann
Petra Hartmann

„Große Aufregung und Unsicherheit können einen Auftritt schon so richtig vermiesen, wenn nicht sogar verhindern!“, sagt Petra Hartmann. „In diesem Kurs lernen Sie Ihren persönlichen Stressauslöser kennen und Strategien, um ihm ein Schnippchen zu schlagen.“

Die Kosten für den Workshop betragen 45 Euro. Instrumente sind für diesen Workshop nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte, Pestalozzistr. 6. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 5. Februar 2016  telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




Reise durch die Welt der internationalen Folklore mit dem Zupforchester Bergkamen

Am Sonntag, 14. Februar, lädt das Orchester zu einer Reise durch die Welt der internationalen Folklore in der Ökologiestation in Heil ein. Ein besonderes Highlight ist die Einbindung von Solisten und Ensembles aus unterschiedlichen Bereichen der Musikschule.

Es werden u.a. folkloristisch gefärbte Werke aus der Klassik, wie die „Slawischen Tänze“ von Antonín Dvo?ák, in einer Bearbeitung für Klarinette und Zupforchester zu hören sein, traditionelle Folklore aus der Türkei unter Mitwirkung des Ba?lama-Ensembles, sowie altenglische Volkslieder, bei denen der neugegründete Jazz- und Popchor der Musikakademie „Let’s Sing“, sich vom Orchester begleiten lässt. Auch der Nachwuchs wird bei diesem Konzert zu seinem Recht kommen. So wird das Kinder-Zupforchester der Musikschule sein Können demonstrieren.

Konzertbeginn ist um 11.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um freiwillige Spenden zur Unterstützung der Orchesterarbeit gebeten. Für das leibliche Wohl wird in der Pause mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken gesorgt sein.

Im Herbst letzten Jahres feierte das Zupforchester der Musikschule sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Festkonzert in der Auferstehungskirche in Weddinghofen. Nun haben die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder des Orchesters unter der Leitung von Melanie Scharne, Ralf Beyersdorff und Philipp Schlüchtermann wiederum ein neues Programm einstudiert. Die Arrangements für dieses Konzert wurden von den Orchesterleitern, sowie dem Fachbereichsleiter Burkhard Wolters, welcher moderierend durch das Programm führen wird, speziell für die verschiedenen Besetzungen geschrieben.

 




Gesprächskonzert und Workshop „Modern Drumming“

Kaum ein Instrument ist so vielseitig und wichtig in der Popularmusik wie das Schlagzeug, das maßgeblich an der Entwicklung der Musik des 20. Jahrhunderts beteiligt war. Im zweiten Gesprächskonzert der Musikakademie Bergkamen am Dienstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr in der Galerie „sohle 1″ im Stadtmuseum Bergkamen führt der Schlagzeuger Martin Blume in die faszinierende Welt des Rhythmus ein.

BlumeFreunde von Rock, Funk, Latin und Jazz erwartet ein spannendes und informatives Programm über die Entwicklung des modernen Schlagzeugspiels. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 7,50 €.

Schlagzeug-Workshop startet am 10. Februar

Wer sich von dem Konzert inspirieren lässt oder schon immer mal ein Percussionsinstrument oder Schlagzeug spielen wollte, kann in einem Workshop von Martin Blume die wichtigsten Rhythmen des Rock und Pop spielerisch erlernen. Vom 10. Februar bis 16. März bietet die Musikakademie Bergkamen einen sechsteiligen Kurs jeweils mittwochs von 19.00 bis 20.00 Uhr im Schlagzeugraum des Städt. Gymnasiums, Hubert-Biernat-Str. 1 in Bergkamen an. Notenkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Kosten für den Workshop betragen 50,00 €.

Anmeldung ab sofort möglich

Zu dem Gesprächskonzert und zu dem Workshop ist eine Anmeldung erforderlich und ab sofort über die Musikschule Bergkamen unter Tel. 02306/307730 möglich.

 




Kabarettist Mathias Tretter präsentiert sein neues Programm „Selfie“

Am Freitag, 15. Februar, gastiert ab 20 Uhr der Kabarettist Mathias Tretter in Bergkamen und präsentiert sein neues Programm „Selfie“ im studio theater.

Kabarettist Mathias Tretter
Kabarettist Mathias Tretter

Der Kabarettist, der mit immensem kreativen Potenzial ausgestattet ist, der satirisch geistvoll, sprachlich auf höchstem Niveau und darüber hinaus hervorragende Unterhaltung bietet, heißt: MATHIAS TRETTER. Nun präsentiert er in Bergkamen sein neues Programm „Selfie“.

Wer nicht weiß, was „Selfie“ heißt, der hat den neuesten Hype komplett verschlafen und muss auf jeden Fall vorbei kommen! „Selfie“ ist der Name der Französischen Bulldogge von Mathias Tretter, die der frischgebackene Hundeversteher und Medizinkabarettist in seiner neuen Kochshow live auf der Bühne hypnotisieren und in einen langhaarigen Deutsch-Türken verwandeln will.

Eingeweihte sagen, es sei sein politischstes Programm bisher. Mit „Selfie“, so auch der Titel des Abends, geißelt Tretter den Zwang zur Selbstinszenierung in der postdemokratischen Gesellschaft. Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur, aber auch das Private sind zunehmend Schauplatz der schamlosen Überhöhung des eigenen Ichs. Selbst Systemadministratorinnen und Kindergärtner präsentieren heute Lebensläufe und Hobbys, wie man sie vormals aus der Gala kannte. Dazu werden Selbstporträts ins Netz gestellt, die Kate Moss und George Clooney aussehen lassen wie fränkische Jugendherbergseltern.

Mathias Tretter selbst, immerhin Träger des renommierten Deutschen-Kleinkunstpreises, gibt sich dagegen sympathisch bescheiden. Auf die Frage von Peter Scholl-Latour, ob er mit seinem neuen Solo die Welt nicht vielleicht doch ein bisschen verändern könnte, antwortete der Kabarettist damals: „Das müssen  andere beurteilen. Ich kann Ihnen höchstens sagen, was die New York Times geschrieben hat: „Tretter’s Selfie – more fun than is healthy“. Und nach dem Inhalt gefragt: „Le Cabaret c’est moi!“

Weitere Informationen unter www.bergkamen.de und www.mathiastretter.de.

Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Es sind noch Karten in der III. Kategorie erhältlich!

(Preis: 13,- €; ermäßigt: 10,- €)

 




Mittwochsmix mit Olivier Sanrey aus Belgien: Alles garstig

Olivier Sanrey ist derzeit mit seinem ersten Bühnenprogramm „Alles garstig!“ auf Tournee und gastiert am Mittwoch, 17. Februar, um 19.30 Uhr nun auch auf der Kleinkunstbühne in der Städt. Galerie „sohle 1″.

So lange haben wir darauf gewartet und endlich ist er da: der erste belgische Kabarettist in Deutschland! Olivier Sanrey ist neu auf der deutschen Comedybühne, kann aber bereits auf erfolgreiche erste Jahre zurückblicken: sein Programm ist bereits preisgekrönt (Kabarett Kaktus 2012, Freistädter Frischling 2013, Amici Artium 2014, 2. Quatsch Comedy Club Talentschmiede 2014, etc.) und es gibt keine Mixed-Show in München, bei der er noch nicht schon von sich reden machte.

Bevor er entschied, aus beruflichen Gründen nach München zu ziehen, ist er in Belgien in zahlreichen Impro-Shows aufgetreten und hat sich bis an die Spitze der Improvisations-Bundesliga hochgespielt. In seinen Sketchen thematisiert Olivier Sanrey nicht nur seine Herkunft, er beschäftigt sich auch mit sozialen und wissenschaftlichen Themen: Warum sind Eltern Junkies? Warum streiken Glockengießer nie? Wie sieht der Terminkalender einer Eintagsfliege aus? Dabei trifft man auch berühmte Leute: William Shakespeare im Fast-Food Restaurant, Julius Cäsar als Straßenarbeiter, Hannibal als Steinbockherdenführer, Nikolaus beim Bewerbungsgespräch und viele mehr. Und … alle garstig!

Der Kabarettist nimmt sein Publikum mit auf eine Reise außerhalb des Politikalltags. Alles oberhalb der Gürtellinie und beleidigungsfrei. So arbeiten auch die Künstler, die ihn am meisten inspirieren: Jerry Seinfeld, Eddie Izzard, Gad Elmaleh oder Mike Birbiglia. Scharfsinníger als Hercule Poirot, verführerischer als eine Pralinenschachtel und schlagkräftiger als Jean-Claude Van Damme – Olivier Sanrey ist vor allem der einzige belgische Comedian Deutschlands. Schon weil er auch der letzte sein könnte, lohnt es sich, ihn zu sehen!

Weitere Infos unter

Oliver Sanrey
Oliver Sanrey

und oliviersanrey.ws

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.

 




Diawechsel im Lichtkunstwerk auf dem Rathauskreisel – Künstler diskutiert mit Bürgern

Lichtkunst auf dem Rathauskreisel: Andreas M. Kaufmann "No agreement today - no agreement tomorrow"
Lichtkunst auf dem Rathauskreisel: Andreas M. Kaufmann „No agreement today – no agreement tomorrow“

Im Volksmund heißt sie manchmal etwas spöttisch „Waschtrommel. Doch die Stadt Bergkamen besitzt ein einzigartiges Kunstwerk: Die Medienskulptur von Andreas M Kaufmann im Verkehrskreisel am Rathaus ist nicht nur Licht-Kunstwerk, sondern auch Gegenstand regelmäßiger Gespräche des Künstlers mit der Bergkamener Bevölkerung.

Am 1. Februar 2016 ist es wieder soweit: Ab 19 Uhr lädt der Künstler im Elisabeth-Haus, Parkstrasse 2 a die Bergkamenerinnen und Bergkamener ein, mit ihm darüber zu diskutieren, welche Menschen im vergangenen Jahr 2015 besonders präsent waren und deshalb einen Platz unter den Dias in der
Medienskulptur verdient haben. Mediale Präsenz ist Kaufmanns erste Priorität, ob die jeweiligen Personen auch wirklich wirkmächtig waren, spielt dagegen eine eher untergeordnete Rolle.

Nicht umsonst heißt seine Skulptur „no agreement today – no agreement tomorrow“ (in etwa „Keine
Übereinstimmung heute, keine Übereinstimmung morgen“). Der Titel als Verweis auf die Begriffe „Zustimmung“ bzw. „Übereinkommen“ verfolgt dabei eine ironische und zeitkritische Intention: Die in der Medienskulptur kreisenden Porträts von Menschen (und ihre typischen Gesten) sind aus dem
ursprünglichen Kontext ihrer Darstellung herausgelöst und in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Der Künstler will so zeigen, dass in den Massenmedien zwar eine Selbstdarstellung möglich ist, echte Kommunikation und echtes Verständnis allerdings nicht. Auch die Entscheidung, wer für das neue Bild
die Medienskulptur, im Bergkamener Volksmund auch gern „Waschtrommel“ genannt, verlassen muss, wird der Künstler mit den Anwesenden diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit eigenen Vorschlägen an der Veranstaltung teilzunehmen. Organisiert wird der Abend vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen in
Kooperation mit der KAB, Katholischen Arbeiterbewegung Bergkamen.




Musikakademie lädt zur Einführung in die Oper Rinaldo ein

Die Musikakademie der Musikschule der Stadt Bergkamen möchte allen Freunden der Opernmusik auch in dieser Saison wieder ein besonderes Angebot machen: Eine Einführung in die beliebte Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel findet am Mittwoch, den 27. Januar um 19.00 Uhr in der Galerie „sohle 1″ statt. Referent ist der Pianist und Opernfan Johannes Wolff.

Johannes Wolf
Johannes Wolf

Mit seiner 1711 uraufgeführten Oper „Rinaldo“ machte sich Georg Friedrich Händel beim verwöhnten Publikum in London schnell einen Namen. Besondere Effekte, wie lebende Singvögel, Blitz und Donner sowie der Auftritt einer mächtigen Zauberin fesselten die Besucher. Bis heute ist „Rinaldo“ eine Herausforderung für die Bühnentechnik! Die wunderbaren Arien dieser Oper stellen höchste Anforderungen an die Sänger. Schauplatz der Handlung sind die Kreuzzüge in Jerusalem, eine heikle Aufgabe für heutige Regisseure.

Der Dortmunder Opernintendant Jens-Daniel Herzog ist überzeugt: „Wenn Sie das gesehen haben, werden Sie in den nächsten 40 Jahren von Barockmusik nicht mehr loskommen!“. Seine Inszenierung des Barockspektakels am Dortmunder Opernhaus lief schon erfolgreich in Zürich und Bonn. Doch nicht nur auf der Bühne geht es turbulent zu, ungewöhnliche Klänge kommen auch aus dem Orchestergraben. Eine Theorbe, drei Blockflöten, vier Trompetensolisten und ein Cembalo gehören zum Klangkörper dieser Oper dazu.

„Rinaldo“ wird bis Ende Februar 2016 noch sieben Mal im Opernhaus Dortmund aufgeführt. Die Kosten für eine Einführungsveranstaltung betragen 6,00 €. Anmeldungen nimmt das Büro der Musikschule unter Tel. 02306/307730 entgegen. Anmeldeschluss ist der 20. Januar 2016.

 




Wochenendworkshop Acrylmalerei mit Mirella Buchholz

Der nächste Wochenendworkshop Acrylmalerei des Kulturreferats der Stadt Bergkamen findet vom 29. bis 31. Januar statt. Mirella Buchholz vermittelt Grund- und Aufbautechniken der Acrylmalerei.

Künstlerische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Fortgeschrittene haben hier aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Fotos, Motive und malerische Wünsche können für das Wochenende mitgebracht werden. Eine Materialliste kann beim Kulturreferat der Stadt Bergkamen angefordert werden. Der Workshop findet Freitag von 18.00 bis 21.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.30 Uhr im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte statt und kostet 48 Euro.

Interessierte können sich beim Kulturreferat unter der Telefonnummer 02307 965462 informieren und anmelden.




Richard Ray Farrell spielt und singt beim Sparkassen Grand Jam

Der Sänger und Gitarrist Richard Ray Farrell ist beim nächsten Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 3. Februar, ab 20 Uhr im Haus Schmülling zu hören.

Richard Ray Farrell
Richard Ray Farrell

Vom Straßenmusiker zum international angesehen Blues-Act: Der Sänger und Gitarrist Richard Ray Farrell ist sicherlich eine der authentischsten Figuren der zeitgenössischen Blues-Szene, ein Musiker der den Blues nicht nur spielt, sondern ihn wahrlich erlebt hat!

Geboren 1956 in Niagara Falls im US-Bundesstaat New York, verließ der Musiker bereits kurz nach seinem High-School-Abschluss seine Heimatstadt, um als Musiker um die Welt zu ziehen. 1975 in Frankreich angekommen, studierte er die Musik von Größen wie Muddy Waters, Robert Johnson und anderen – seine ersten Auftritte fanden schließlich als „Busker“ in der Metro statt.

Diese stundenlangen Performances fanden ihr Ende, als Richard Ray Farrell nach der Gründung einer eigenen Band in Clubs und auf Festival-Bühnen eingeladen wurde. Spanien, die Niederlande und Deutschland waren dann weitere Stationen des mittlerweile international bekannt gewordenen Musikers, der nun als „Special Guest“ Festival-Konzerte von Joe Cocker eröffnen durfte, mit dem ehemaligen Frank Zappa – Schlagzeuger Jimmy Carl Black CDs produzierte und als Sideman von Größen wie R.L. Burnside Big Jack, Louisiana Red und Frank Frost durch Europa tourte. Weitere CDs wurden beim deutschen Label „Stormy Monday Records“ veröffentlicht – zum festen Line-Up der Richard Ray Farrell Band gehörten nun Größen wie David Olson oder Joel Foy. Eine Spezialität von Ray Farrell ist neben dem klassischen Chicago Blues vor allem auch die akustische Spielart. Sein viel beachtetes „Unplugged“ – Album mit dem Titel „Street Songs, Jazzy Tunes & Down Home Blues“ erschien Ende der 90er Jahre und zeigte auf eindrucksvolle Weise die Qualitäten des Musikers.

Zu Begin des neuen Jahrtausends zog es Ray Farrell nun doch wieder in sein Heimatland  USA zurück. Seine dort aufgenommene CD „Bohemian Life“ (u.a. mit Eric Claptons Harmonika-Spieler Jerry Portnoy im Line-Up) erklomm schließlich Platz 18 der amerikanischen Living Blues Charts. Auf diesem eindrucksvollen Werk befinden sich ausschließlich eigene Kompositionen, so dass es daraufhin von 200 Radiostationen weltweit gespielt wurde. 2005 überraschte Ray Farrell mit einer weiteren akustischen CD: „Acoustic Roots“, dieses Mal solo mit klassischem Ragtime und Deltablues. Sein Gesang und sein Gitarrenspiel verhalfen ihm mit dieser Produktion zu erneuter Anerkennung als äußerst vielseitiger Blues- & R&B-Performer.

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen, im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 01.02.2016 um 12.00 Uhr!

Abendkasse (AK): 16,- € (ermäßigt 13,- €)

Alle weiteren Informationen gibt es im Internet unter www.bergkamen.de

 




Krimifestival: Peuckmann „mordet“ in Lippetal und Puls in Bergkamen

Ein hoch interessantes Krimifestival läuft in den nächsten Wochen an, „Blutige Lippe“ heißt es, veranstaltet von den Wernern Hartmut Marks und dem Verleger Magnus See. Städte entlang der Lippe sind an dem Festival beteiligt, Werne natürlich, aber auch Hamm, Datteln, Bergkamen.

Heinrich Peuckmann
Heinrich Peuckmann

Beteiligt sind vor allem gute Autoren. Nina George, die mit „Lavendelzimmer“ im Moment in der US-Bestsellerliste steht, Regula Venske, Gabriella Wollenhaupt, die mit ihren Grappa-Romanen viel Aufsehen erregt. Aus Kamen sind die beiden Autoren Heinrich Peuckmann und Gerd Puls dabei.

Peuckmann hat einen Krimi geschrieben, der in Lippetal spielt, wo er vorher noch nie gewesen war. Es hat ihm dort gefallen, Lippetal ist ein Ort, der aus mehreren kleinen Gemeinden besteht mit gut einem Schloss und einer Wallfahrtskirche. Peuckmann hat eine spannende Krimigeschichte entwickelt, die den Ort gut vorstellt. Dort wird er meinen Krimi bei einer Lesung am 19. Februar vorstellen. Gerd Puls liest seinen Bergkamen-Krimi im Marina-Hafen Rünthe.

Das Buch mit den mordsmäßigen Geschichten wird bald im Ventura Verlag Werne erscheinen. Nebenbei: Lippetal ist bekannt für seinen Kräuterschnaps, Ruggen heißt er. Natürlich spielt er in Peuckmanns Krimi eine Rolle, natürlich hat er ihn vorher ausgiebig probiert. Eine Recherche, meint Peuckmann, muss schließlich genau sein.

Weiter Infos: http://www.blutigelippe.de/