Matinee mit Jazz, Swing und Klassik am Sonntag in der Ökologiestation
Für die Freunde von Jazz, Swing und konzertanter Blasmusik gibt es am Sonntagmorgen des 3. Advents ein besonderes Highlight: um 11 Uhr geben das BlasOrchesterBergkamen „BOB“ und die Big-Band der Musikschule Bergkamen „Triple B“ ein gemeinsames Konzert in der Ökologiestation des Kreises Unna. Beide Ensemble präsentieren das musikalische Ergebnis eines gemeinsamen Probenwochenendes im Münsterland.
„Die Konzertbesucher können sich auf ein sehr abwechslungsreiches Programm in großer Besetzung mit rund 60 Teilnehmern auf der Bühne freuen“, sagt Anne Horstmann, Leiterin des Fachbereichs Blasinstrumente der Musikschule.
Mit von der Partie ist auch das Nachwuchsorchester „Die Bobbies“ mit Musik aus der Muppet Show und Jingle Bells. Das „BOB“ unter der Leitung von Thorsten Lange präsentiert sein neues Programm „Sternengeschichten“ mit Filmmusik aus „Odyssee im Weltraum“, „Star Wars“ und einem Medley des Erfolgsmusicals „Starlight Express“.
Die über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Big-Band „Triple B“ unter der Leitung von Sandra Horn unterhält das Publikum im zweiten Teil des Konzertes mit Klassikern der Swing-Ära, Jazz-Standards von Duke Ellington bis Miles Davis und Bigbandarrangements von Beatles bis „Dschungelbuch“.
Das Matinée-Konzert findet am Sonntag, 11. Dezember um 11.00 Uhr in der Ökologiestation des Kreises Unna, Westenhellweg 110, Bergkamen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Jule Vollmer kommt zum Internationalen Frauentag in Bergkamen: Wir räumen auf…!
„Wir räumen auf …!“ Mit diesem Motto macht sich das Bergkamener Frauentagsteam auf, den 33. internationalen Frauentag in Bergkamen zu planen und gebührend zu feiern. Am 12. März soll es ab 10:30 Uhr mit einem Sektempfang am Treffpunkt in Bergkamen an der Lessingstr. losgehen.
Jule Vollmer
Aufräumen, ausmisten, Ordnung halten und Platz für Neues schaffen. Sich alte Dinge ansehen, von dem, was nicht gebraucht wird – trennen – unter diesem Motto will das Frauentagsteam die letzten Jahrzehntein den Augenschein nehmen.
Hierzu wird Jule Vollmer ab 11 Uhr einen ersten künstlerischen Blick in ihr Programm „Aufgeräumt“ geben. Frau Vollmer ist dem Team seit langem sehr verbunden. Jule Vollmer, die Schauspielerin, Autorin und Sängerin begeistert ihr Publikum mit Stimme und pointierter Sprache und bringt ihre Satire mit Leidenschaft und viel Witz unter das Publikum.
Nach dem ersten künstlerischen Block wird es dieGrußworte geben. Danach kommt eine kleine Überraschungsaktion, die sich auch mit dem Motto des Tages verknüpft. Ein kleiner Imbiss und viele gute Gespräche schließen sich der Überraschungsaktion an.
„Aufgeräumt“ geht es dann hinein in den zweiten Auftritt von Jule Vollmer.
Die Matinee wird gegen 13:30 beendet sein.Das Frauentagsteam ist sich sicher, dass alle Gäste mit Spaß und Staunen bei der Aufräumaktion dabei sein werden.
Alle Teilnehmerinnen des Frauentagsteams machen sich nun an die Aufgabe, den Themenkomplex mit Inhalten und Ideen zu füllen. Diese werden auf dem nächsten Treffen am Donnerstag,2. Februar 2017 um 18:30 Uhr, abgestimmt und in weitere Veranstaltungsvorschläge umgesetzt.
Weltweit wird der internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Er ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Dieser Tag wird dazu benutzt, um auf Themen aufmerksam zu machen, die für Frauen von besonderer Bedeutung sind.
Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen begangen.
Amazon in Werne baut auf der ersten befestigten Flachland-Siedlung der Eisenzeit in Westfalen
Wo der Versandhandelsriese Amazon aktuell künftige Geschenke für das Weihnachtsfest lagert, deponierten die Menschen schon vor über 2.000 Jahren in Speichern und Gruben Lebensmittel und Ernten. Mit Siedlungsspuren aus dem ersten Jahrhundert vor Christi Geburt rechneten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) durchaus, als die Untersuchungen auf dem Gelände des neuen Logistikzentrums des Versandhändlers in Werne begannen. Dass zusätzlich eine gewaltige Befestigungsanlage bei den Bauarbeiten im neuen Gewerbegebiet Wahrbrink II zum Vorschein kam, war eine Überraschung. Die Archäologen dokumentierten hier die Spuren der ersten Siedlung der Eisenzeit in Westfalen abseits der Gebirgsregionen, die mit einem riesigen Graben gesichert war.
Die Grabungsfläche im Luftbild. Der Graben ist als dunkle Verfärbung zu erkennen. Foto: LWL/R. Klostermann
Die Hinweise auf das Alter der Siedlung sind eindeutig. Zunächst lassen sich die Fragmente der auf dem Gelände entdeckten Keramik in die Epoche einordnen, die auch als Spätlatènezeit bezeichnet wird. Das Bruchstück eines Glasarmrings, der mit einer gelben Farbauflage verziert ist, war typisch für diese Zeit. Zudem haben naturwissenschaftliche Untersuchungen diese erste Einschätzung untermauert. Holzkohlefunde ermöglichten eine naturwissenschaftliche Datierung mithilfe der Radiokarbonmethode.
Die übrigen Besiedlungspuren, die hier von den Archäologen dokumentiert wurden, sind für den Laien im Boden nur als dunkle Spuren zu erkennen. Dazu zählen nicht weniger als 50 Gruben, woraus Lehm als Baumaterial gewonnen wurde oder in denen Vorräte gelagert wurden. Später gelangte der Alltagsmüll der Siedler hinein. Unter den Gruben fanden sich auch solche, die für Pfostenbauten in den Boden eingetieft wurden. Sie sind innerhalb des Grabenwerkes aufgetaucht. Sie bilden die letzten Überreste des Siedlungsplatzes, denn hier haben die damaligen Siedler vor über 2.000 Jahren gewohnt und gearbeitet und deutliche Spuren ihrer
Dieser Glasarmring mit gelber Verzierung ist ein typische Schmuckstück der Eisenzeit und ist in der Siedlung entdeckt worden. Foto: LWL/K. Burgemeister
Anwesenheit hinterlassen. So konnten die Fachleute vier kleine Grundrisse von Speichergebäuden mit Gebäudekonstruktionen aus vier und sechs Pfosten im Boden erkennen. In den Speichern lagerten die Siedler ihre Lebensmittel und die Ernte, um sie vor dem Verderben zu schützen. Außerdem zeigen zahlreiche Keramikscherben, die typische Formen von Gefäßen aus der Eisenzeit haben, dass die Menschen hier ihr normales Alltagsleben verrichteten. Allerdings sind die Spuren im Boden bedingt durch den natürlichen Bodenabtrag leider nicht mehr sehr gut erhalten.
Die ersten Spuren des stellenweise nur noch bis zu einer Tiefe von einem halben bis einen Meter erhaltenen Befestigungsgrabens sorgten bereits für erhöhte Aufmerksamkeit unter den Archäologen. Dann die Überraschung: Aus dem Boden tauchten immer mehr deutliche Verfärbungen auf. Der Graben wurde länger und länger. Egal wo der Bagger große Trassen durch das rund 30.000 Quadratmeter große Gelände von einem Ende zum anderen von Mutterboden befreite: Überall dokumentierten die Archäologen der Grabungsfirma neue Graben-Abschnitte und verfolgten gezielt den Verlauf der Befestigungsanlage. Spätestens auf dem Ausgrabungsplan war nicht mehr zu übersehen, dass die Befestigung ein früheres Siedlungsareal komplett umschließt. „Eine kleine Unterbrechung des Grabens und zwei außerhalb liegende dunkle Verfärbungen mit den Spuren von Pfosten deuten auf eine Art Tor in der Befestigungsanlage hin“, so Grabungsleiter Felix Kunze. Allerdings sind in den zurückliegenden mehr als 2.000 Jahren große Teile der Oberfläche durch Wind, Wasser und Bodenbearbeitung abgetragen worden. Ehemals war der Graben womöglich rund zwei Meter tief.
Der Bagger bei der Arbeit – immer länger wird der Graben im Verlauf der Ausgrabung. Foto: LWL/R. Pieper
„Solche Ergebnisse sind auch jenseits von Westfalen bislang selten“, weiß LWL-Archäologe Prof. Dr. Michael Baales. Höhenbefestigungen aus der Eisenzeit sind in Westfalen schon vor längerer Zeit entdeckt worden. In der Zeit vor Christi Geburt haben die Bewohner der südlichen Regionen offenbar mit Gräben, Mauern und Zäunen ihre Höhensiedlungen vor Bedrohungen geschützt. Aus dem flachen Land ist derartiges noch nicht bekannt. Im Rheinland und in den Niederlanden konnten die Archäologen ähnliche Siedlungszeugnisse auch im Flachland mit Gräben und Pfostenresten bereits ausgraben. Noch weiter im Norden gibt es nur wenige weitere Fundplätze. „Solche Siedlungen stellen aber immer noch eine Besonderheit dar“, betont Baales. Die Dimension der Anlage ist einzigartig für Westfalen. Der Fundort bereichert das Wissen um die Siedlungsweise der Menschen in der späten Eisenzeit gegen Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr.
Der Graben muss bereits kurze Zeit nach seiner Entstehung wieder zugeschüttet worden sein. Das deuten auch die spärlichen übrigen Siedlungsspuren an. Ein Grund dafür könnte die Präsenz der Römer an der Lippe gewesen sein. Nicht weit entfernt haben sie die Römerlager in Bergkamen-Oberaden und Lünen-Beckinghausen errichtet.
Die Ausgrabungen der Archäologen wurden trotz des Überraschungsfundes rechtzeitig beendet und der Bau des Logistikzentrums konnte planmäßig begonnen werden. Die archäologischen Untersuchungen wurden in enger Abstimmung mit der Stadt Werne so durchgeführt, dass der Zeitplan der Bauarbeiten eingehalten werden konnte. „Wir sind sehr froh, dass die neue Ansiedlung trotz des Überraschungsfundes reibungslos umgesetzt werden konnte“, betont Monika Geißler von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Werne. „Dass an dieser Stelle eine einzigartige archäologische Fundstelle für Westfalen zum Vorschein gekommen ist, die einen großen Beitrag zur Erforschung dieser Epoche leistet, macht uns natürlich auch stolz.“ (LWL)
Vorweihnachtliche Lichtreise für Familien in die Region am Samstag
Nach dem Erfolg der Nacht der Lichtkunst gibt es am Samstag, 10. Dezember, eine weitere Lichtreise in die Region, die sich speziell an Familien mit Kindern im Alter zwischen 6-12 Jahren richtet.
Lichtkunst unter Gullideckeln. Dieses Kunstwerk von Rochus Aust in der Bergkamener Fußgängerzone
Im Rahmen des Projekts HELLWEG – ein LICHTWEG legt diese Familien-LICHT-Reise ihren Schwerpunkt auf Familien mit Kindern im Alter von 6-12 Jahren. Komplexe Themen und Installationen werden kindgerecht erklärt und für die ganze Familie aktiv erlebbar gemacht. Die TeilnehmerInnen werden bequem mit dem Bus zu den verschiedenen Stationen gebracht. Unna, Bönen und Bergkamen sind drei von zehn HELLWEG – ein LICHTWEG-Städten, die inzwischen rund 40 Kunstinstallationen im öffentlichen Raum in der Hellweg-Region zeigen.
Ausgangspunkt der Bustour ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna. Hier werden die Grundsteine für das nächtliche Abenteuer gelegt. Dort wird mit jedem Kind ein leuchtender Button gestaltet und die ersten Lichtinstallationen in den alten Kellern der Lindenbrauerei entdeckt. U.a. begegnen die TeilnehmerInnen
einem Pionier der Lichtkunst: François Morellet. Das Lichtkunstzentrum widmet diesem kürzlich verstorbenen Künstler eine Sonderausstellung in den alten Gewölbekellern der früheren Lindenbrauerei. Nüchterne Sachlichkeit gepaart mit einer Portion Humor zeichnen diesen Vertreter der geometrischen Abstraktion aus.
Der vorweihnachtlichen Stimmung entsprechend, gibt es im Anschluss einen Kinderpunsch, bevor der Lichtbus weiter nach Bönen zum „Yellow Marker“ fährt. Mischa Kuball lässt diesen Förderturm durch gelbe vertikale Lichtleisten weit in den Landschaftsraum hinaus leuchten. Es besteht die Möglichkeit, den Turm zu besteigen und vom Balkon aus einen Blick auf die zahlreichen Lichter der Hellweg-Region zu werfen.
Danach fährt der Bus nach Bergkamen. Auf der Fahrt durch Bergkamen begegnen den Lichtreisenden magische Leuchtzeichen, bei deren Umrundung es einem schon mal schwindelig werden kann. Am Ziel angekommen, erkunden die TeilnehmerInnen die Gullideckel, die hier bei Nacht nicht mehr so sind, wie sie am Tag erscheinen. Was mag hier wohl auf die Lichtreisenden warten? Gemeinsam wird das Rätsel gelöst, was hier unter Bergkamen leuchtet und tönt. Danach geht es zurück nach Unna.
Treffpunkt: 16:00 Uhr im Ankerpunkt Lindenbrauerei, Info-Counter im Zentrum für Information und Bildung (zib), Lindenplatz 1, 59423 Unna
Tickets: nur VVK, bis 06.12.2016, 12,50 € pro Erwachsenen, 6,50 € pro Kind (bis 12 Jahren) (inkl. Weihnachtspunsch und Kreativ-Material) Achtung: MindestteilnehmerInnenzahl:10 Personen
i-Punkt Unna,
Tel.: 02303/10 37 77,
Lindenplatz 1, 59423 Unna
Email: zib-i-punkt@stadt-unna.de
Von Bach bis Bizet: Konzert der Förderklasse der Musikschule Bergkamen
Die Musikschule lädt alle Musikliebhaber am Dienstag, 6. Dezember, um 19 Uhr zum nächsten Konzert der Förderklasse in der Galerie „sohle 1“ ein.
Bereits vor über 10 Jahren richtete die Musikschule eine Förderklasse ein, um Schülerinnen und Schüler, die ein Musikstudium anstreben, intensiv zu unterstützen. Die rund 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in ihrer mehrjährigen Teilnahme besonders intensiven Instrumental- und Gesangsunterricht. Darüber hinaus werden sie in den Fächern Musiktheorie, Gehörbildung und Musikgeschichte auf eine Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule oder Universität vorbereitet.
Die geförderten Teilnehmer stellen in öffentlichen Konzerten und internen Vorspielen regelmäßig die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Johannes Wolff hat als Leiter der Förderklasse zum Jahresende wieder ein öffentliches Konzert organisiert, das auch musikinteressierten Bürgern offen steht.
Das Programm des diesjährigen Konzerts der Förderklasse der Musikschule enthält Kompositionen von Bach bis zur zeitgenössischen Musik. Nach einer Gavotte aus der Lautensuite g-Moll von Johann Sebastian Bach erklingt ein Satz aus der Flöten-Solosonate seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach. Es folgen ein Saxophon-Duo von Haydn und der erste Satz der berühmten „Sturmsonate“ von Beethoven. Ein Satz aus einem Cellokonzert von Goltermann, ein Gitarrenstück von Paganini, ein Prélude von Rachmaninoff und zwei zeitgenössische Stücke für Flöte und Gitarre setzen das Programm fort. Den Abschluss bilden die Carmen-Impressionen von Bizet mit dem Flötenensemble „Flautissimo“ und als besondere Überraschung ein Werk des amerikanischen Komponisten Steve Reich.
Das Konzert findet am Dienstag, 6. Dezember um 19.00 Uhr in der Galerie „sohle 1“ statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Jessie Gordon / Australien singt beim nächsten Sparkassen Grand Jam
Die australische Jazz- und Bluessängerin Jessie Gordon ist Gast des nächsten Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 7. Dezember, ab 20 Uhr im Almrausch (ehem. Haus Schmülling) an der Landwehrstraße in Bergkamen-Overberge.
Jessie Gordon
Jessie Gordon hat schon viele Auszeichnungen gewonnen. Mit sechzehn Jahren begann sie ihre Karriere und hat seitdem in allen vorstellbaren Konstellationen gespielt, vom Jazz Duo bis zur Big Band.
„Die Sängerin Jessie Gordon ist hervorragend, ihr Gesang trifft den Stil der Zeit. Sie interpretiert jeden Song mit Charisma und Charme“, schreibt die Zeitschrift „Out“ in ihrer Heimatstadt Perth. Die Musikerin gewann bereits fünf Fringe Musical und Cabaret Awards und ihre Shows wurden für sechs Awards nominiert! Jessie Gordon tourte in verschiedenen Formationen in Australien, Singapur, Frankreich, Spanien und Deutschland. Mit ihrer Passion für den Swing überzeugte sie bereits beim GRAND JAM Konzert zusammen mit dem Trompeter Adam Hall.
Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, Rathausplatz 2, Bergkamen und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.
Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:
Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).
Der Vorverkauf endet am Montag, 05.12.2016 um 12.00 Uhr!
Abendkasse (AK): 16,- € (ermäßigt 13,- €)
Trotz aller Schwierigkeiten soll die Partnerschaft mit Silifke in der Türkei gepflegt und ausgebaut werden
Zurzeit hält sich eine kleine Delegation aus der türkischen Partnerstadt Silifke in Bergkamen auf. Das freut Bürgermeister Roland Schäfer und die zuständigen Mitarbeiter der Stadt Bergkamen besonders. Aufgrund der bekannten Situation in der Türkei waren vorher diverse Besuchsvorhaben gescheitert. „Mit viel Geduld und Durchhaltevermögen ist es unseren türkischen Freunden trotz aller Schwierigkeiten schließlich gelungen, Bergkamen noch im Jubiläumsjahr einen Besuch abzustatten“, so die Partnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft.
Bürgermeister Roland Schäfer und Thomas Hartl mit der kleinen Delegation aus Silifke auf dem „Platz von Tasucu“. Tasucu ist heute ein Stadtteil von Silifke.
Der Kulturbeauftragte Üstün Zayim sowie der Leiter des Bürgermeisterbüros Cengiz Gümüş reisten bereits in der vergangenen Woche an. Schwerpunkt ihres Aufenthaltes ist der Austausch auf Verwaltungsebene sowie eine mögliche Ausweitung der Partnerschaft im kulturellen Bereich.
Besuch der türkischen Delegation im Römerpark – hier mit Museumsleiter Mark Schrader in „Dienstkleidung“. Auch die Partnerstadt Silifke hat eine römische Vergangenheit.
Neben der Zusammenkunft auf Arbeitsebene und der inhaltlichen Schaffung von möglichen Synergien gehört auch das touristische Kennenlernen der Partnerstadt Bergkamen und der Region zum Programm. Aber bereits vor dem Ende des Besuches steht auf beiden Seiten fest, dass die Städtepartnerschaft zwischen Bergkamen und der türkischen Stadt Silifke trotz der Komplikationen weiter gepflegt und gefestigt werden soll.
Die letzte Maßnahme des Bergkamener Partnerschaftsprogramms im Ausland war der Besuch des Weinmarkts der Partnerstadt Genne-villiers in Frankreich, der in der Zeit vom 18. bis 20. November 2016 durchgeführt wurde.
Die Bergkamener, die mit einer 8-köpfigen Delegation – angeführt vom Amtsleiter Zentrale Dienste Thomas Hartl und der Städtepartnerschaftsbeauftragten Angelika Joormann-Luft – in die Nähe von Paris gereist waren, präsentierten dieses Mal deutsche Weine.
Eine kleine, aber feine Auswahl an deutschen Weinen wurde zum Probieren und Verkauf angeboten. Überzeugt von der deutschen Qualität, fand der Wein großen Absatz. Gleichzeitig wurde der Besuch genutzt, um die gemeinsam ausgearbeiteten Projekte für das kommende Jahr abschließend zu besprechen.
Die letzte Begegnung in Bergkamen, die Bürgermeister Roland Schäfer sowie die zuständigen Mitarbeiter der Stadt Bergkamen besonders freut, ist der Besuch einer kleinen Delegation aus der türkischen Partnerstadt Silifke.
Aufgrund der bekannten Situation in der Türkei waren diverse Besuchsvorhaben gescheitert. Mit viel Geduld und Durchhaltevermögen ist es unseren türkischen Freunden trotz aller Schwierigkeiten schließlich gelungen, Bergkamen noch im Jubiläumsjahr einen Besuch abzustatten.
Der Kulturbeauftragte Üstün Zayim sowie der Leiter des Bürgermeisterbüros Cengiz Gümüş reisten bereits in der letzten Woche an. Schwerpunkt ihres Aufenthaltes ist der Austausch auf Verwaltungsebene sowie eine mögliche Ausweitung der Partnerschaft im kulturellen Bereich.
Neben der Zusammenkunft auf Arbeitsebene und der inhaltlichen Schaffung von möglichen Synergien gehört auch das touristische Kennenlernen der Partnerstadt Bergkamen und der Region zum Programm.
Aber bereits vor dem Ende des Besuches steht auf beiden Seiten fest, dass die Städtepartnerschaft zwischen Bergkamen und der türkischen Stadt Silifke trotz der Komplikationen weiter gepflegt und gefestigt werden soll.
Kabarettist Christian Ehring gastiert im studio theater: Keine weiteren Fragen
Der Kabarettist Christian Ehring gastiert am Freitag, 9. Dezember, um 20 Uhr mit seinem aktuellen Programm „Keine weiteren Fragen“ im studio theater Bergkamen.
Christian Ehring. Foto: Harald Hoffmann
Christian Ehring hat ein nostalgisches Faible für aussterbende Medien, weswegen er regelmäßig im Fernsehen auftritt. Eingeweihte kennen ihn als Moderator der NDR-Satiresendung Extra3 und als Sidekick von Oliver Welke in der ZDF Heute Show. Was viele nicht wissen: Schon weitaus länger kultiviert er seine Liebe zur Bühne, jenem fabelhaft antiquierten Kommunikationsmittel in analogem HD.
„Keine weiteren Fragen“ ist ein assoziativer Monolog voller Gegenwartsfuror und mit Gesang. Ein aktueller Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet.
Uns Deutschen geht es scheinbar gut. Die Wirtschaft brummt, der Export bricht alle Rekorde, wir sagen anderen, wo es langgeht, und Angela Merkel hat keine natürlichen Feinde mehr. Und doch schleicht sich selbst bei den hartgesottensten Hochleistungs-Verdrängern das Gefühl ein: So wird’s nicht weitergehen. Die Klimakatastrophe steht vor der Tür, der Islamische Staat womöglich bald schon in Lüdenscheid, Europa bricht auseinander, Millionen Menschen sind auf der Flucht und lassen sich auch von Horst Seehofer nicht mehr abschrecken.
Die Einschläge kommen näher. Sind das beherrschbare Krisen oder schon schwere Ausnahmefehler? Reicht der Einkauf im Bioladen noch aus als moralischer Ablassbrief? Ist der Satz: „Ja, schlimm“ wirklich eine adäquate Reaktion auf die Katastrophen unserer Zeit? Und sollte man derartige Fragen überhaupt stellen, wo doch das Haus noch nicht abbezahlt und die Yogalehrer-Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist? Besser nicht. Sonst steht plötzlich der Zweifel da. Steht in der frisch renovierten Wohnküche, mixt sich einen Smoothie und will einfach nicht mehr gehen.
Neben seinem Kom(m)ödchen-Engagement tritt Christian Ehring hauptsächlich solo auf und produziert Texte und Töne für Kollegen im Fernsehen und auf der Bühne. Seit Mai 2009 ist er freitags häufig, neben Oliver Welke, in der „ZDF-Heute Show“ zu sehen und seit September 2011 moderiert er jeden Mittwoch um 22.50 Uhr die NDR-Sendung EXTRA3. Einmal im Monat kommt sie ins ERSTE (ARD)und wird um 22.45 Uhr gesendet.
In der Düsseldorfer Tonhalle moderiert er die Reihe: „Ehring geht ins Konzert“, nächster Termin ist der 20.12.2015 um 16.30 Uhr. Karten unter: www.tonhalle.de
Preise:
Sprungbrett (Förderpreis des Handelsblatts) 2004
Westspitzen-Preis 2004 (Sparte Kabarett)
Rostocker Koggenzieher 2005
Leipziger Löwenzahn (Ensemble des Kom(m)ödchens) 2009
Deutscher Comedypreis 2009 (für die heute Show) 2009
Adolf-Grimme-Preis 2010 (für die heute Show) 2009
Monica-Bleibtreu-Preis (Ensemble des Kom(m)ödchens 2012
Tickets:
Kategorie I (Reihe 1-4): 17,00€
Kategorie II (Reihe 5-11): 15,00€, ermäßigt: 12,00€
Kategorie III (Reihe 12-15): 13,00€, ermäßigt: 10,00€
Pro Person kann nur eine Ermäßigung gewährt werden.
LAST-MINUTE-TICKET für 8,00€!!!
Erhältlich 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse für Schüler und Studenten (bis 27 Jahre), Azubis. (gegen Vorlage des Ausweises, Plätze nach Verfügbarkeit!)
Telefonische Kartenvorbestellung und weitere Informationen bei Andrea Knäpper, Tel.: 02307/965-464, E-Mail: a.knaepper@bergkamen.de
47. Weihnachtsmusik des Bergkamener Gymnasiums
Wie in den vergangenen Jahren bereiten sich auch in diesem Jahr die musikalischen Gruppen und die MusiklehrerInnen des Städt. Gymnasiums Bergkamen und der Musikschule auf die traditionelle Weihnachtsmusik am 16. und 21. Dezember vor.
Es findet in diesem Jahr bereits die 47. Weihnachtsmusik im Gymnasium Bergkamen statt. Auf dem Programm steht u. a. traditionell die Aufführung der „Sternendreher“ der Jahrgangsstufe 5. Wie immer werden sehr viele Engel, Hirten und Könige auftreten. Beim „Transeamus“ wird das Publikum wieder herzlich zur Mitwirkung eingeladen sein.
Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 6 a/b und 5c gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren. Alle beteiligten Ensembles werden sowohl besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen.
Die Aufführungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr am Freitag, 16. Dezember 2016, und am Mittwoch, 21. Dezember, im PZ des Städtischen Gymnasiums.
Zu diesen beiden Veranstaltungen laden wir neben den Mitgliedern der Schulgemeinde alle Ehemaligen und ihre Familien, alle Freunde der Schule und die interessierte Bergkamener Bevölkerung herzlich ein.
Nummerierte Platzkarten für die Aufführungen zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche sind im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich.
Ab 18.00 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert ins PZ wird ab 18.30 Uhr sein.
Im Anschluss an die Weihnachtsmusik führen wir in diesem Jahr eine Sammlung für einen örtlichen Verein durch.
Ausstellungseröffnung mit Arbeiten der Kamener Künstlerin Eva Simmet
Am Donnerstag, 1. Dezember, wird in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die Ausstellung „Reduzierte Lebensräume“ mit Malerei und Zeichnungen von Eva Simmet eröffnet. Die Kamenerin arbeitet als Malerin, Illustratorin und Dozentin. Ihre Arbeit spiegelt die Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt, dem Menschsein sowie der Umwelt wider. Ihre Themen behandeln die Umweltproblematik, reduzierte Lebensräume, entwurzelt sein, inneren Kampf, Glaubenskrisen und Hoffnung.
„Innerer Kampf“ von Eva Simmet
Die Themen ihrer Allegorien erschließen sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Sie berühren tiefer liegende Ebenen des Bewusstseins. Diese Bilder werfen Fragen auf, die Antworten bleiben offen. Dem Betrachter bleibt genügend Freiraum zur Beschreitung eigener Gedankenwege. Den Weg zur Entschlüsselung erleichtert die klassische realistische Technik, die durch sparsam eingesetzte abstrakte Elemente unterstützt und abgerundet wird. Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar des nächsten Jahres zu sehen. Zur Eröffnung am Donnerstag um 19.00 Uhr sind alle Kunstinteressierte herzlich eingeladen.
„Lametta Lasziv“ …Das etwas andere Weihnachtsprogramm im MittwochsMix
Am Mittwoch, 14. Dezember, um 19.30 Uhr versüßt das Ensemble „Bar Noir“ mit einem Weihnachtsprogramm der besonderen Art in der Galerie „sohle 1! die vorweihnachtliche Zeit.
Ensemble „Bar Noir“. Fotos: Oliver Betke
Lametta Lasziv …. ein Programm mit ungewöhnlichen Geschichten rund um das Weihnachtsfest und Lametta, der schönen jungen Frau aus dem Osten, die im Westen ein Vermögen macht, weil sie begreift, dass Weihnachten ein Fest der käuflichen Liebe und der funkelnden Gelüste ist. Sinnliche und witzige Texte treffen in einer humorvoll-erotischen Lesung und Elementen aus dem Impro-Theater auf ironisch-schräge Interpretationen altbekannter Weihnachtslieder und machen diesen Abend zu einem einmaligen Erlebnis.
Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.