„Des Kaisers neue Kleider“ im studio theater 

Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes wird am Mittwoch, 25. Januar, im studio theater mit der Aufführung „Des Kaisers neue Kleider“ vom Theater Tom Teuer fortgesetzt.

"Des Kaisers neue Kleider" mit Tom Teuer. Foto: Tom Dahl
„Des Kaisers neue Kleider“ mit Tom Teuer. Foto: Tom Dahl

Und darum geht es: Es lebte einmal ein Kaiser, der liebte schöne Kleider so sehr, dass er sein ganzes Geld dafür ausgab. Dabei vergaß er, sich um sein Volk und sein Kaiserreich zu kümmern.

Und es lebte zur selben Zeit ein Schneider, der dem Kaiser zeigte, wie eitel und faul er war. Er versprach dem Kaiser die schönsten Kleider zu nähen, so schön, wie er sie noch nie gesehen hatte. Und nicht nur das – diese Kleider sollten für dumme Menschen und solche, die in ihrem Amt nichts taugen, unsichtbar sein. Der Kaiser wollte diese Kleider unbedingt haben, um sich vor seinem Volke zu zeigen und zu erkennen, wer an seinem Hof nichts tauge.

Bei der Anprobe der neuen Kleider, ließ sich niemand an des Kaisers Hof – auch der Kaiser selbst nicht – anmerken, dass sie die Kleider nicht sehen konnten. Bis der Kaiser sich seinem Volke zeigte und ein Kind rief: „Der Kaiser hat ja gar nichts an!“

Das Theater Tom Teuer zeigt Hans Christian Andersens Märchen über die Eitelkeit und Leichtgläubigkeit in barockem Gewand, erzählt von dem Herrenschneider Konrad Knopfloch, der gerne aus dem Nähkästchen plaudert und dabei auch schon einmal den Faden verliert. Konrad Knopfloch lässt den selbstverliebtesten Kaiser aller Zeiten mit seinem Krönchen tragenden Hund Gucci, Güstav, des Kaisers allerältesten Diener und Meister Yves Saint Nadelöhr, den Erfinder der nie gesehenen Kleider, auftreten.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der laufenden Saison  außerdem noch folgende Stücke an:

  • „Das tapfere Schneiderlein“ (Trotz-Alledem-Theater) am 22.02.2017
  • „Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017



Ingo Börchers macht Ferien auf Sagrotan! Keimfrei – ein Hypochonder packt aus  

Am Freitag, 13. Januar 2017 um 20.00 Uhr, gastiert der Kabarettist Ingo Börchers in Bergkamen und präsentiert sein Programm „Ferien auf Sagrotan“ im studio theater. Es gibt noch wenige Tickets!

Ingo Börchers
Ingo Börchers

Ingo Börchers ist bekennender aber multitaskingfähiger Hypochonder. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, dass Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten sowie Sporen und Schmarotzer einfach überall lauern können. Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände. Wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik.

Nachdem der „kritische Kommentator des Google-Zeitalters“ (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem neuen Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will.

Ferien auf Sagrotan. Witzig. Intelligent. Fundiert.

Vita:

Ingo Börchers wurde 1973 im niedersächsischen Dissen (Kreis Osnabrück) geboren. Groß geworden in einer Gegend, in der man weiß, dass Agrarkultur nichts mit Bauerntheater zu tun hat. Prägend für Ingo Börchers ist sein Zivildienst im Büro für Umweltfragen sowie sein Studium der Germanistik – erfolgreich abgebrochen. In dieser Zeit erste Bühnenerfahrungen als Clown, Kleinkünstler und Kabarettist. Parallel dazu freie Mitarbeit für Hörfunk und diverse Printmedien. 1997 entsteht sein erstes Soloprogramm, mit dem er den einen oder anderen Erfolg erzielt. Seither ist er auf den Bühnen dieser Republik unterwegs.

Wenn er momentan nicht gerade mit seinen Programmen „Die Welt ist eine Google“ und „Ferien auf Sagrotan“ unterwegs ist, freut er sich immer wieder über eine Zusammenarbeit mit dem WDR-Hörfunk. Mal in der „Unterhaltung am Wochenende“ an der Seite von Gastgeber Matthias Brodowy, mal als Moderator der Sendung „Kluge Nacht“, dem Science-Slam auf WDR5. Und an den Tagen, an denen Börchers nicht moderiert oder gastiert oder von A nach B fährt, lebt er mit Frau und Kindern in Bielefeld.

Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Es sind noch Karten in der III. Kategorie erhältlich!

(Preis: 13,- €; ermäßigt: 10,- €)

 




6. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen mit der amerikanischen Sopranistin Nicole Chevalier

Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr sechstes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 8. Februar. „Attraktionen“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.

Sopranistin Nicole Chevalier
Sopranistin Nicole Chevalier

Dieses Konzert zur jecken Jahreszeit bietet Attraktionen anderer Art. Der Russe Reinhold Glière schrieb mitten im Zweiten Weltkrieg ein Konzert für Koloratursopran und Orchester, das nostalgisch auf Tschaikowsky zurückschaut. Einen Text gibt es dabei nicht: Die Sopranistin singt lediglich die Vokalise „a“.

Dazu jedoch die betörendsten melodischen Bögen und charmantesten Walzer, die sich denken lassen. Diesen schwerelosen Drahtseilakt vollzieht die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier. Seit ihrer sensationellen „One-Woman-Show“ in „La Traviata“ an der Staatsoper Hannover ist Nicole Chevalier die charismatische Frau für extreme Höhen – die es 2012 sogar in den Hannoveraner Tatort mit Maria Furtwängler schaffte. Da hätte sie fast schon einmal mit GMD Rasmus Baumann auftreten können, denn auch er stand 2014 für einen Kölner Tatort mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär vor der Kamera.

Dvoráks brillante Konzertouvertüre „Karneval“ und Strawinskys „Píetrouchka“ komplettieren das Programm des Abends.

Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro).




„Schiffsmeldungen“ – Ausstellung der Künstler Heide Drever und Manfred Schulz in der Galerie „sohle 1“

„Schiffsmeldungen“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der städt. Galerie „sohle 1“, die am kommenden Sonntag, 8. Januar, um 15 Uhr eröffnet wird. Hierbei handelt es sich um eine Gemeinschaftsausstellung mit Federzeichnungen von Manfred Schulz und Plastiken von Heide Drever.

Laden zur Eröffnung der Ausstellung "Schiffsmeldungen" in die Galerie "sohle 1" ein (v. l.): Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, Manfred Schulz und Heide Drever.
Laden zur Eröffnung der Ausstellung „Schiffsmeldungen“ in die Galerie „sohle 1“ ein (v. l.): Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, Manfred Schulz und Heide Drever.

Die beiden Hammer Künstler präsentieren ihr breites Themenrepertoire, wobei sich beide mit ihren künstlerischen Ausdrucksmitteln bei dem aktuellen Thema der Flüchtlingsbewegungen begegnen. Manfred Schulz Federzeichnungen sind alle Unikate und dem phantastischen Realismus zuzuordnen. Er hat in der Kunst keine Vorbilder, fühlt sich aber einigen Künstlern verwandt, z.B. Caspar Walter Rauh, A. Paul Weber und dem Mexikaner José Guadalupe Posada. Ein Teil seiner Arbeiten ist mit Aquarell unterlegt, d.h. zuerst werden die Farben aufgetragen, dann darüber die Zeichnung; es gibt kein nachträgliches Kolorieren.

Ausgangspunkt für Heide Drevers Terracottaplastiken ist eine vereinfachte ovale Bootsform, die je nach ihrer Thematik mit figürlichen Elementen weiterbearbeitet wird. Es gibt Boote, die als Transportmittel für Flüchtlinge oder als Behausung für Menschengruppen dienen. Einige Boote erinnern an Vergnügungsfahrten oder Überfahrten in eine andere Welt. Die Boote stellen immer eine Beziehung zu den Menschen her.

Lebensläufe /Werk:

Die Hammer Künstlerin Heide Drever studierte Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Germanistik. Als Kunstlehrerin unterrichtete sie nicht nur an verschiedenen Schulen, sondern war auch im Hochschuldienst am Institut für Kunstpädagogik der Westfälischen Wilhelm-Universität-Münster tätig. An der Kunstakademie Münster unterrichtete sie als Lehrbeauftragte „Figürliche Plastik“. Von 1995 bis 2006 war sie Museumspädagogin am Gustav-Lübcke-Museum in Hamm. Derzeit ist sie erste Vorsitzende des Hammer Künstlerbundes.

Als Bildhauerin arbeitet Heide Drever ganz bewusst mit dem Material Ton. Sie bezieht sich in ihren Arbeiten auf frühe Hochkulturen, wie Mesopotamien, Ägypten und Höhlenmalereien. Ihr Thema sind hausartige Objekte. Die archaisch wirkenden Plastiken stellen vor allem hausartige Baukörper dar – vom einfachen Gebäude bis zum turmartigen Gebilde. Die Objekte sind mit figürlichen Darstellungen bestückt.

In dem neuen Zyklus der Bootsdarstellungen wird dieses Prinzip bei einer Anzahl von Plastiken fortgesetzt. Die ovale Grundform des Bootes wird durchbrochen durch Fenster, in denen menschliche Figuren stehen. Die Fenster geben Einblicke in die Thematik der Darstellung (z.B. Hausboot, Arche Noah). Bei anderen Arbeiten stehen die Figuren auf der Platte des Objektes. So sind zum Beispiel bei dem Objekt: „Das Boot ist voll“ eine Masse von Menschen, eng aneinandergedrängt, dargestellt.

Die farbige Ausführung der Plastiken mit weißer oder schwarzer Engobe soll auf die jeweilige Atmosphäre der Figuren in den Plastiken hinweisen. Bei den dunkel getönten Plastiken denkt man eine bedrohliche Situation, bei den weißen Plastiken an eine entspannte Situation.

Der Hammer Künstler Manfred Schulz war Schaufenstergestalter, Plakatmaler und Grafiker in deutschen und kanadischen Firmen. Gemalt und gezeichnet hat er schon als kleines Kind. Mit 17 Jahren begegnete er den Werken des süddeutschen Zeichners Caspar Walther Rauh; danach stand für ich fest, dass er im Stil des phantastischen Realismus arbeiten wird., später kommt eine sozialkritische Komponente hinzu, beeinflusst von A. Paul Weber und José Guadaloupe Posada.




„Greg´s Bluesnight-Band“ begleitet in Originalbesetzung Ron Williams beim ersten Sparkassen Grand Jam in 2017

Zur Begleitung von Hauptact, Sänger und Entertainer “Ron Williams (USA)”  bei der ersten Sparkassen Grand Jam im neuen Jahr am kommenden Mittwoch, 4. Januar, ab 20.00 Uhr im  Bergkamener Almrausch findet sich noch einmal die Stammbesetzung der  ehemaligen Haus Schmülling „Greg´s Bluesnight-Band“ mit Gregor Hilden  (Gitarre), Tommy Schneller (sax,voc), Horst Bergmeyer (p,org, voc), Olli  Gee (bs) und Frank Boestfleisch am Schlagzeug zum gemeinsamen Musizieren  zusammen.

Einige Stücke der Live-CD der Bluesnight-Band wurden 2007 bei Konzerten im Haus Schmülling aufgenommen. Am 7. Mai kommt die Band in der Ur-Besetzung nach Bergkamen.
Einige Stücke der Live-CD der Bluesnight-Band wurden 2007 bei Konzerten im Haus Schmülling aufgenommen. Am 4. Januar 2017 kommt die Band in der Ur-Besetzung nach Bergkamen.

„Greg´s Bluesnight-Band“ hat vor mehr als einem Jahrzehnt die die Bluestradition in Bergkamen begründet.

Ron Williams
Ron Williams

Das Markenzeichen von Ron Williams ist die Baseballcap. Selten sieht man ihn ohne sie. Das Multitalent Ron Williams ist universell medienpräsent als Sänger, Schauspieler (Theater, Kino, TV) und Kabarettist (u. a. Lach- und Schießgesellschaft). Als Entertainer und Sänger wird er vom Publikum geliebt. In zahlreichen Live-Konzerten mit den unterschiedlichsten eigenen Bands ist er zu erleben und als Gast bei diversen Bigbands. Seine Aktion „Schultour für Toleranz“, bei der er bereits über 100 Schulen besucht hat, ist Teil seines persönlichen Engagements gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und für mehr Menschlichkeit, für das er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Freuen Sie sich auf einen Weltklasse-Sänger von besonderem Format!

www.ron-williams.de

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 02.01.2017 um 12.00 Uhr!




„Das Jahrhundert der Virtuosen“: Pianist Johannes Wolff lässt Musikgeschichte mit Klavierspiel und Anekdoten lebendig werden

Die Kunst des Klavierspielens im 19. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Veranstaltung der Musikakademie Bergkamen am Dienstag, 17. Januar 2017, in der Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum Bergkamen, Jahnstr. 31, in Bergkamen-Oberaden.

Johannes Wolf
Johannes Wolf. Foto: Ursula Dören 

Johannes Wolff, Pianist und Dozent der Musikschule Bergkamen, lässt in seinem Vortrag „Das Zeitalter der Klaviervirtuosen“ ein Stück Musikgeschichte lebendig werden. Der Vortrag wird ergänzt durch live gespielte Beispiele der Musik des 19. Jahrhunderts. Die Veranstaltung kostet 8,00 € Eintritt, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Im 19. Jahrhundert ab es in Deutschland über 700 Klavierfabriken. Die Kunst des Klavierspielens gehörte zur bürgerlichen Allgemeinbildung. Parallel dazu entwickelte sich die Spieltechnik der Pianisten rasant, sie wurden zu den Pop-Stars ihrer Zeit.

„Als der zwölfjährige Franz Liszt seine ersten Konzerte in Paris gab, verursachte dies eine solche Begeisterung beim Publikum, dass man in vielen Geschäften der Stadt kleine Bilder von ihm kaufen konnte. Bei den Konzerten kam es immer wieder zu Ohnmachtsanfällen, und die weißen Handschuhe, die er zu Beginn des Konzertes auszog und ins Publikum warf, verursachten wilde Raufereien unter den Zuhörerinnen. Liszt war – wie auch der große Geiger Paganini – ein großer Pop-Star des frühen 19. Jahrhunderts“, berichtet Johannes Wolff. In seinem Vortrag zeichnet der Pianist mit zahlreichen Musikbeispielen und amüsanten Anekdoten die Entwicklung des Klavierspiels im 19. Jahrhundert nach.

Anmeldungen für die Veranstaltung der Musikakademie Bergkamen am 17. Januar 2017 nimmt die Geschäftsstelle der Musikschule ab sofort unter der Tel.-Nr. 02306/307730 entgegen. Anmeldeschluss ist der 9. Januar 2017.




Notenlesen – kein Buch mit sieben Siegeln mehr!   Musikakademie Bergkamen zeigt, wie es geht

Wie ist ein Rhythmus notiert? Wie heißen die Noten im Violin- und Bassschlüssel? Diese Fragen scheinen viele musikinteressierte Erwachsene zu beschäftigen, denn das Angebot „Notenlesen für Erwachsene“ war der Lieblingskurs der Musikakademie Bergkamen im Jahr 2016.

Bettina Pronobis. Foto: Wilhelm Lohmann
Bettina Pronobis. Foto: Wilhelm Lohmann

Aufgrund vielfacher Nachfrage hat die Kursleiterin Bettina Pronobis für 2017 sowohl Einsteigerkurse als auch Vertiefungskurse geplant. Teilnehmer ohne Vorkenntnisse besuchen zunächst einen Einsteigerkurs. In vier Sitzungen jeweils freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr werden Chorsänger, Wiedereinsteiger oder Selbstlerner im Instrumentalspiel mit den Geheimnissen der Notenschrift vertraut gemacht.

Wer an bereits gewonnene Kenntnisse anknüpfen möchte, kann dies in einem dreiteiligen Vertiefungskurs tun, der ebenfalls freitags von 19.45 bis 20.45 Uhr stattfindet.

Die Kursleiterin Bettina Pronobis möchte mit diesem Angebot Hürden abbauen. „Ich habe schon oft den Satz gehört „Noten waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln“ und finde es schade, wenn dieser Umstand Menschen daran hindert, aktiv zu musizieren! Dabei genügen schon einfache Grundlagen des Notenlesens, um beim Singen oder Instrumentalspiel besser und vor allem selbständiger zurecht zu kommen. Auch Eltern, die ihren Kindern helfen möchten, wenn diese gerade Noten lernen, können in meinem Workshop gute Grundkenntnisse erlangen.“

Die studierte Violinistin Bettina Pronobis ist selbst seit ihrer Jugend engagierte Chorsängerin und verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung mit allen Altersstufen. Ihr Anliegen ist es nicht nur, die Systematik unseres Tonsystems zu vermitteln, sondern auch die neu erworbenen Fähigkeiten zu trainieren. Dabei wird die individuelle Zielsetzung der Teilnehmer berücksichtigt.

Die Kosten für den einzelnen Workshop betragen 20,00 € für den Einsteigerkurs und 15,00 € für den Vertiefungskurs. Die Teilnehmer werden gebeten, Bleistift und Radiergummi  mitzubringen. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte, Pestalozzistr. 6. Die Workshops beginnen am 13. Januar und enden am 03. Februar (Einsteigerkurs) bzw. am 27. Januar (Vertiefungskurs). Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 5. Januar 2017  telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




Bergkamener Kultur startet stark ins neue Jahr

Starke Auftritte bietet das Kulturprogramm im Januar 2017. Gleich zu  Jahresbeginn kommt einer der beliebtesten und besten Bluesmusiker nach  Bergkamen: Ron Williams ist am 4. Januar ab 20.00 Uhr in der Gaststätte  Almrausch (früher Haus Schmülling) zu Gast.

Belonoga
Belonoga

Am 8. Januar wird um 15 Uhr die Ausstellung „Schiffsmeldungen“ der Hammer  Künstlerin Heide Drever und des Hammer Künstlers Manfred Schulz eröffnet.  Den Einführungsbeitrag hält Dr. Karl A. Faulenbach; der Eintritt ist frei.

Ingo Börchers
Ingo Börchers

Die Fans der Weltmusik erwartet am 16. Januar um 20 Uhr im Trauzimmer in  der Marina Rünthe mit der Sängerin „Belonoga“, Solistin der bekannten  Bulgarian Voices und ihrem Ensemble, traumhafte temperamentvolle  bulgarische Folk- und Weltmusik.

Tobi Katze
Tobi Katze

Und auch das Kabarett- und Kleinkunstpublikum kann sich freuen: Ingo  Börchers, preisgekrönter und hypochondrischer „Daniel Düsentrieb“ des  Kabaretts, gastiert am 13. Januar auf der Bühne im studio theater Bergkamen  und Tobi Katze alias Tobias Rauh tritt am 25. Januar um 19.30 Uhr in der
Galerie „sohle 1“ als Literatur-Randalierer mit Slam Poesie und  Spontanlyrik auf.

Der Kulturmonat Januar endet mit einem Klavierabend mit der jungen  Bergkamener Pianistin Laura Liß in der Galerie „sohle 1“ am 26. Januar ab  19.00 Uhr.

Tickets sind im Kulturreferat und an den bekannten Vorverkaufsstellen  erhältlich.  Informationen erhalten Sie unter Telefon: 02307/965-464, Andrea Knäpper




Ron Williams singt beim ersten Sparkassen Grand Jam in 2017

Der Entertainer und Sänger Ron Williams kommt am Mittwoch, 4. Januar 2017 wieder nach Bergkamen. Er singt mit der Blues & Soul-Sessionband beim nächsten Sparkassen Grand Jam ab 20 Uhr in der Gaststätte Almrausch (ehemals Schmülling) ab der Landwehrstraße.

Ron Williams
Ron Williams

Das Markenzeichen von Ron Williams ist die Baseballcap. Selten sieht man ihn ohne sie. Das Multitalent Ron Williams ist universell medienpräsent als Sänger, Schauspieler (Theater, Kino, TV) und Kabarettist (u. a. Lach- und Schießgesellschaft). Als Entertainer und Sänger wird er vom Publikum geliebt. In zahlreichen Live-Konzerten mit den unterschiedlichsten eigenen Bands ist er zu erleben und als Gast bei diversen Bigbands. Seine Aktion „Schultour für Toleranz“, bei der er bereits über 100 Schulen besucht hat, ist Teil seines persönlichen Engagements gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und für mehr Menschlichkeit, für das er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Freuen Sie sich auf einen Weltklasse-Sänger von besonderem Format!

www.ron-williams.de

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 02.01.2017 um 12.00 Uhr!

Abendkasse (AK): 16,- € (ermäßigt 13,- €)




5. Sinfoniekonzert: Neue Philharmonie Westfalen spielt Musik der „Südstaaten“

Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr fünftes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 11. Januar. „Südstaaten“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.

Neue Philharmonie WestfalenAuf dem Programm stehen neben der Suite aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin „Nobody knows de trouble I see“, ein Konzert für Trompete und Orchester von Bernd Alois Zimmermann, und Ferde Grofés „Grand Canyon Suite“. Als Solist ist bei dieser Aufführung des Sinfonieorchesters der Trompeter Reinhold Friedrich mit dabei.

Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro).




Kreis lädt ein zum Ausstellungsbesuch „zwischen den Jahren“

Wer nach den Weihnachtsfeiertagen mal raus möchte und sich für Kunst und Kultur interessiert, für den lohnt sich der Weg nach Holzwickede und Selm: Das Haus Opherdicke und die Cappenberger Stiftskirche locken mit Ausstellungen.

Conrad Felixmüller, Frühlingsabend in Klotzsche, 1926, Öl auf Leinwand. Foto: VG Bild-Kunst
Conrad Felixmüller, Frühlingsabend in Klotzsche, 1926, Öl auf Leinwand. Foto: VG Bild-Kunst

Am Heiligen Abend, den Weihnachtsfeiertagen, an Silvester, Neujahr und dem 2. Januar (Montag) sind die Ausstellungen des Kreises geschlossen, „zwischen den Jahren“ alle Besucher aber herzlich willkommen. Vom 27. bis 30. Dezember also gibt es als mindestens zwei reizvolle Ziele im Kreis.

Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze
Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze

Unter dem Titel „Kunst ist eine historische Angelegenheit“, einem Zitat von Conrad Felixmüller aus dem Jahr 1924, präsentiert der Kreis Unna mit mehr als 100 Arbeiten das Werk des Malers, Zeichners und Grafikers auf Haus Opherdicke. Geöffnet ist die Schau dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr.

Das plastische Werk von Raimondo Puccinelli ist in der Stiftskirche Cappenberg zu sehen. Die Arbeiten, die noch bis zum 14. Mai 2017 präsentiert werden, sind ein Geschenk der Erben des Bildhauers an den Kreis als Dank auch für eine Ausstellung mit mehr als 100 Puccinelli-Arbeiten im Jahr 2013 im Cappenberger Schloss.

Die kleine Werkschau kann dienstags bis sonntags von 13.30 bis 17 Uhr (außerhalb der Gottesdienste) in Augenschein genommen werden. Hier ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen zu den Ausstellungen gibt es unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff Ausstellungen.