Operneinführung bei der Musikakademie: „Othello“ – ein schaurig-schönes Musikdrama

Die Musikakademie der Musikschule Bergkamen lädt alle Freunde der Opernmusik zur Einführung in die dramatische Oper „Othello“ von Giuseppe Verdi ein. Diese findet am Dienstag, 14. März, um 19.30 Uhr in der städt. Galerie „sohle 1“ am Museumsplatz in Bergkamen-Oberaden statt.

Johannes Wolf. Foto: Ursula Dören

„Othello, das berühmte Drama von William Shakespeare, wurde von Giuseppe Verdi recht frei umgesetzt. Sein Librettist Boito erfand mit Verdis Zustimmung Texte, die in der Vorlage Shakespeares nicht vorkommen“, erklärt der Referent Johannes Wolff. „Verdi nimmt in seiner vorletzten Oper auch wenig Rücksichten auf den populären italienischen Operngeschmack. So beginnt die Oper ohne Ouvertüre mit einer turbulenten Kriegsszene und hält die Spannung bis zum grausigen Schluss bei. Diese Dramatik ist für Verdi und auch für seine Zeitgenossen ohne Beispiel.“

Der studierte Pianist Johannes Wolff ist selbst ein großer Opernfan und hat zahlreiche Hintergrundinformationen, Hörbeispiele und interessante Details zusammengetragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude am Hören klassischer Musik genügt. „Othello“ steht bis zur Sommerpause auf dem Spielplan des Dortmunder Opernhauses.

Die Einführungsveranstaltung dauert circa 90 Minuten und kostet 8,00 €. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Musikschule unter Tel.-Nr. 02306/307730 entgegen. Anmeldeschluss ist der 10. März 2017.




Stadtjugendring lädt zum 23. Theaterfestival ins studio theater ein

Der Stadtjugendring Bergkamen e. V. präsentiert am Samstag, 11. März, das mittlerweile 23. Theaterfestival im studio theater.

Die große Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit ist dann auf der Bühne des studio theaters zu sehen. Insgesamt 14 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Können. Ob Musik, Tanz oder Theater – knapp 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene proben schon seit Wochen für den großen Auftritt.

Moderiert wird das Theaterfestival in diesem Jahr zum zweiten Mal von Markus Pitz. Nach seiner Moderation im letzten Jahr gab es keine Zweifel, dass die eine Hälfte des Duos „Pompitz“ aus Unna wieder durch das Programm führt.

Eröffnet wird das Theaterfestival um 12.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Direkt im Anschluss wartet dann schon eine volle Bühne auf das Publikum: Das Familienzentrum Sprösslinge sorgt gemeinsam mit den Sunshinekids aus Overberge unter dem Motto „1000 Farben hat die Welt“ für einen stimmungsvollen Auftakt.

Es folgen dann die verschiedenen Gruppen mit Tanzvorführungen, kleinen Theaterstücken bzw. Musicals oder Akrobatik.

Zum Abschluss des Tages kommt das Theaterfestival dann zu seinen namensgebenden Wurzeln zurück. Die Theatergruppe der Friedenskirche führt zum letzten Mal das aktuelle Stück „Back to the 80s – 3 Kohlestücke“ in voller Länge auf. Bereits bei den ausverkauften Aufführungen im letzten Dezember konnte die bunte Truppe die Zuschauer begeistern.

Karten für das Theaterfestival  gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) sowie unter 02307/965381.

Ablaufplan Theaterfestival 11.03.2017:

12.00 Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer

Familienzentrum Sprösslinge & Sunshinekids Overberge  1000 Farben hat die Welt

   
13.00 Familienzentrum Springmäuse   Der Schatz bin ich

Familienzentrum Villa Kunterbunt  Tanz

KITA Funkelstein Tanz

   
14.00 Theatergruppe „Spottlights“  Sketche

KG Rot-Gold Bergkamen  Showtanz

Initiative Down-Syndrom   All Inclusive 2

   
15.00 Familienzentrum Mikado   „Die Weltraummaus“

Tanz AG Schillerschule  Tanz

Kinder- und Jugendhaus Balu  Akrobatik

   
16.00 Schwarzlichttheater Gesamtschule  Schwarzlichttanz

Schreberjugend  Tanz

   
17.00 Theatergruppe Friedenskirche Back to the 80s – 3 Kohlestücke

 

Für den reibungslosen Ablauf rund um die Bühne und beim Verkauf sorgen in diesem Jahr freiwillige Helferinnen und Helfer des Pfadfinderstamms Pendragon, der DLRG Ortsgruppe Bergkamen und des Jugendrotkreuzes.




„Rumpelfrosch im Glück“ im studio theater zum Abschluss der Kindertheatersaison

Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes geht am Mittwoch, 15. März, im studio theater mit der Aufführung „Rumpelfrosch im Glück“ des Theater 1+1 zu Ende. Zum Abschluss stehen nicht weniger als sieben Märchen in einem bunten Mix auf der Bühne.

Szene aus „Rumpelfrosch im Glück“. Foto: Theater 1+1

Zwei Schauspieler möchten das schönste Märchen der ganzen Welt spielen. Nur leider können sie sich nicht einigen, welches das ist. Jeder möchte ein König oder ein Held sein. Doch wer spielt den glitschigen Frosch oder das hässliche Rumpelstilzchen. Dann geht auch noch das Märchenbuch verloren.

Kurzum, wenn nichts funktioniert ist alles möglich. Für die beiden Darsteller die perfekte Ausgangslage, die bekanntesten Märchen der Brüder Grimm in völlig neuem Zusammenhang auf die Bühne zu bringen.

Auf komische und liebevolle Weise schlüpfen die Beiden in die unterschiedlichsten Rollen und sieben grimmsche Märchen, darunter Rotkäppchen, Rumpelstilzchen, der Froschkönig und Schneewittchen werden zu einem rasanten Märchenmix verwoben.

Als Kontrapunkt zu dem dichten und aktionsreichen Spiel werden mittels Licht, Bühneneffekten und Livemusik Stimmungen geschaffen, die die Atmosphäre des jeweiligen Märchens unterstützen.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

 




Suscha Korte und Cora Korte: sohle 1 präsentiert zwei Künstlerinnen und Schwestern

Die Städtische Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum Bergkamen widmet den beiden Künstlerinnen Suscha Korte und Cora Korte ab Sonntag, 5. März, eine Ausstellung mit dem vieldeutigen Titel „Trotzdem…“. Und nimmt sich damit eines noch jungen Phänomens in der Kunstgeschichte an: Schwestern, die als erfolgreiche, voneinander unabhängige Künstlerinnen agieren.

Arbeit von Cora Korte.

Die Ausstellung wird am Sonntag um 11 Uhr eröffnet. Die Begrüßung hat der Vorsitzende des Bergkamener Kulturausschusses Thomas Grziwotz übernommen. In das Werk de beiden Künstlerinnen wird die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf einführen.

Ihre Techniken und Stilmittel differieren, ihre Bildwelten haben auf den ersten Blick wenig gemein; es ist die Botschaft hinter dem Ausstellungstitel, die sie eint. Mit „Trotzdem…“ bekennen sich Suscha und Cora Korte bewusst zur Malerei als analogem Medium, das sich der inflationären, mitunter so manipulierten wie manipulativen Bilderflut der Digitalära selbstbewusst entgegenstellt. Statt der Sensation, dem Affekt, dem reinen Konsum des Bildes als Bedarfserweckungsinstanz geht es hier um das Stillen der archaischen Sehnsucht nach Orientierung, Entschleunigung und Bestätigung. So thematisieren die großformatigen, stark narrativ geprägten Werke Suscha Kortes das menschliche Dasein mittels Alltagsgegenständen wie Tellern, Schallplatten oder wie zufällig arrangiertem Hausrat – und fungieren somit als assoziative Spielwiese und als Projektionsfläche für individuelle Erinnerungen und Erfahrungen, Wünsche, Träume und Hoffnungen. Genauso wie für Ängste und Sorgen. Cora Korte hingegen schafft mit einer von ihr entwickelten Technik illuminierbarer Hinterglasmalerei in eindringlichen Lichtbildern und Lichtobjekten gänzlich neue Seherlebnisse. Was ist real, was Illusion? Das Licht wird bei ihr zu einem Transformationsagens, das Sinn und Sinnlichkeit beeinflusst und uns in andere mentale und emotionale Dimensionen katapultieren kann.
„Trotzdem…“ ist als Hommage an das analoge, das echte Leben zu verstehen. Das bedingt die aktive und direkte Auseinandersetzung mit Kunst, die physische Präsenz vor Ort und den Dialog sowohl mit unseren Werken, als auch mit anderen Ausstellungsbesuchern.“, sagt Suscha Korte. Einen Ansatz, den auch Cora Korte explizit teilt: „Wir wollen Raum für neue Standpunkte, Reflexionen und Stimmungen schaffen. Und damit der Passivität, Fremdbestimmung und Resignation unserer Zeit trotzen.“

„Trotzdem…“
Galerie sohle 1, Stadtmuseum Bergkamen
Eröffnung: 05. März 2017, 11:00 Uhr, Galerie sohle 1
Ausstellungsdauer: 05.03 – 23.04.2017




Entdecke die klassische Literatur: Neues Buch von Heinrich Peuckmann

Die Epoche der Klassik mit Goethe und Schiller ist unbestreitbar der Höhepunkt der deutschen Literatur. Sie auch Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe, meint Schriftsteller Heinrich Peuckmann, damit Traditionsbewusstsein und Leselust nicht verloren gehen. Er hat deshalb diesen Höhepunkt der Literatur für Kinder und Jugendliche zwischen acht und dreizehn Jahren nacherzählt.

Anschaulich schildert Peuckmann in seinem gerade erschienenen Buch das Leben von Goethe und Schiller, ihre Freundschaft und stellt jeweils ein wichtiges Werk als Muster vor, das eine anschauliche Einführung in das Gesamtwerk der beiden Dichter darstellt.  Peuckmann schildert aber auch die kleinen Schwächen der beiden, so dass sie nicht auf einem abgehobenen Podest stehen, sondern menschlich und nahbar werden. Außerdem schildert er das Umfeld der beiden, ihre kleine Stadt Weimar, in der Peuckmann schon viele Stadtführungen durchgeführt hat, stellt die anderen Klassiker wie Wieland und Herder vor, sowie die übrigen Autoren im Umfeld der Klassik.

Herausgekommen ist eine sehr anschauliche Einführung in diese große Epoche der deutschen Literatur, die nicht nur junge Menschen dazu verleiten kann, sich mit ihr auseinander zu setzen, sondern die auch viele Informationen für ältere Leser bereit hält. Kenntnisse zur Klassik, meint Heinrich Peuckmann, gehören einfach zum Allgemeinwissen. Sein locker und anschaulich geschriebenes Buch sei nicht nur eine gute Einführung, es verführe außerdem dazu, sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.

Heinrich Peuckmann: Entdecke die klassische Literatur. Autumnus Verlag Berlin, 2017.  10.90 Euro




7. Sinfoniekonzert in der Konzertaula Kamen: Frankreich im Revier

Kreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr siebtes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 8. März. „Frankreich im Revier“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.

Spanien und Ungarn waren schon zu Gast im Revier – nun lädt sich Rasmus Baumann den westlichen Nachbarn Frankreich ein. Der Provenzale Darius Milhaud integrierte auch Jazz und Filmmusik in seinen Werkkatalog. Die „Suite Française“ ist eine kleine „Tour de France“ durch fünf Regionen der Grande Nation.

Claude Debussy widmete dem weißen Sport ein eigenes „Tanz-Poem“, das der Star-Tänzer Vaslav Nijinsky 1913 choreografierte. Debussys letztes Orchesterwerk ist seine anspruchsvollste zugleich eleganteste und luftigste Partitur. Auch Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“ war wie Debussys „Jeux“ ein Auftragswerk für Serge Diaghilews berühmte „Ballets Russes“ mit Nijinsky als Star.

Eine Einführung in das Werk gibt es ab 19 Uhr. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro). PK | PKU




Weiteres Denkmal für Bergkamener Bergbaugeschichte: Richtfest für den Lehrstollen am Stadtmuseum

Über zwei Jahren plante der Geschichtsarbeitskreis Haus Aden/Grimberg 3/4 den Aufbau seines Lehrstollens im Außengelände des Bergkamener Stadtmuseums. Zuletzt machten den ehemaligen Bergleuten der Bergkamener Schachtanlage das Wetter immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Am Mittwochmorgen konnten sie immerhin mit Bürgermeister Roland Schäfer und Kulturdezernent Holger Lachmann das Richtfest feiern. Ganz zünftig mit Bergmannsschnaps und dem Steigerlied.

Richtfest für den neuen Lehrstollen am Stadtmuseum.

Die ursprüngliche Aufgabe des 4,70 Meter hohen, 13 Meter langen und 7 Meter breiten Stahlgerüsts sollte es sein, die Bergleute unter Tage in der Strecke vor abbröckelndem Gestein zu Schützen. Doch zum Einsatz sei es nie gekommen, erklärt Peter Schedalke vom Geschichtsarbeitskreis. Hätte die RAG das Gerüst für den Einsatz am Stadtmuseum nicht zur Verfügung gestellt, wäre es als Schrott der Wiederverwertung zugeführt worden.

Noch mal zwei Jahre soll es nun bestimmt nicht mehr dauern, bis der neue Lehrstollen am Stadtmuseum fertiggestellt ist. „Spätestens am Barbaratag dieses Jahres, also am 4. Dezember 2017 wird es eingeweiht“, betont Schedalke. Der nächste Schritt ist nun, für das Gerüst eine geeignete Plane zu besorgen. Entsprechende Angebote werden zurzeit von der Stadt eingeholt.

Dabei muss die Plane absolut wetterfest sein, auch mal einen Sturm aushalten und lichtundurchlässig sein. Den künftigen Besuchern des Lehrstollens soll der Eindruck vermittelt werden, als befänden sie sich in einem Stollen mehrere 100 Meter unter der Erdoberfläche. Dies will der Geschichtsarbeitskreis durch weitere Bergbau-Utensilien noch verstärken.

Sowohl Volker Wagner vom Geschichtsarbeitskreis als auch Bürgermeister Roland Schäfer betonten, dass es wichtig sei, die Bergkamener Bergbaugeschichte durch solche Orte wie den neuen Lehrstollen für alle sichtbar zu machen. Der Bergbau habe diese Stadt entschieden geprägt. Nur wer die Vergangenheit verstehe, könne die Zukunft gestalten.

Für Volker Wagner wird die Erinnerung an die bergmännischen Traditionen deshalb wichtig, weil im kommenden Jahr 2018 mit der Aufgabe der Zeche Prosper-Haniel das letzte Kapitel des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet geschlossen werde.




BACK TO THE SIXTIES – nachträgliches Geburtstagskonzert für die Stadt Bergkamen

„BACK TO THE SIXTIES – Born To Be Bergkamen“ lautet der Titel der absolut hörens- und sehenswerten Musikrevue am kommenden Samstag, 4. März, ab 19.45 Uhr im studio theater. Bekannte und beliebte Bergkamener Bands und Interpreten rufen musikalisch die Erinnerung an die wilden 60er Jahre wach, also an die Zeit, in der die Stadt Bergkamen geboren wurde. Das Erstaunliche ist: Für diesen Abend gibt es noch Eintrittskarten: 12 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse.

Nicht regelmäßig aber stetig. Die Musikrevue im Bergkamener studio theater hat mittlerweile Tradition und einen festen Platz im Terminkalender der Bergkamener Bürger und zugereisten Musikfans aus der Region. In der Vergangenheit ging es um die Interpretationen der Songs von den Beatles bzw. den Rolling Stones. 2016 feierte die Stadt Bergkamen ihr 50-jähriges Stadtwerdungsjubiläum. Grund genug, um die beliebte Reihe fortzuführen. Leider musste die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen von Ende 2016 auf den Samstag, 4. März, gelegt werden. Das Bergkamener Kulturreferat und die beteiligten Musiker und Künstler laden nun ein:

Captain Horst, Mona & Dino, Schreberjugend Bergkamen, Sound Celebration, Step Up, Turnstiles, Yellows Express und Wooden Music spielen die Höhepunkte der “Swinging Sixties“ in ihren eigenen Interpretation. Songs von Interpreten und Gruppen wie z.B. Beach Boys, Bee Gees, Bob Dylan, Kinks, Simon & Garfunkel, Beatles, Rolling Stones oder Who gibt es zu hören, mal authentisch, mal mit eigenem Charme individuell umgesetzt.

Das Jahrzehnt der sechziger Jahre war die Findungsphase für die Stadt Bergkamen. Die Musik aus dieser Zeit hat die Bevölkerung damals begleitet. Der geplante musikalische Themenabend „BACK TO THE SIXTIES – Born To Be Bergkamen“ ist ein Bindeglied zwischen Gestern und Heute. Jung und Alt sind vereint – sowohl auf der Bühne, als auch im Publikum. Ein Programm für drei Generationen wird dargeboten.

Moderiert wird die Veranstaltung von Rock-Urgestein „Thossa Büsing“. Aufgelockert werden die Umbaupausen durch Interviews mit Bürgermeister Roland Schäfer, Ulla Janik (Zeitzeugenkreis), Mark Schrader (Stadtmuseum) und Anke Jäger (Chorleiterin) zum Thema Unterhaltung in Bergkamen „früher“.

Die Organisatoren und Aktiven freuen sich auf einen unterhaltsamen und bunt gemischten musikalischen Abend in angenehmer Theateratmosphäre. Eine kurzweilige Musikreise in die goldenen 60er umgesetzt von Musikern aus den letzten Jahrzehnten. Karten sind im Bergkamener Kulturreferat erhältlich, Telefon: 02307-965-464. Weitere Infos erhalten sie auch unter www.bergkamen.de

Die Karten vom Sa., 05.11.2016 behalten ihre Gültigkeit.




Comedy-Duo „ZU ZWEIT“ im MittwochsMix: „Umtausch ausgeschlossen“

„Das Leben hat leider keinen Rücknahmeschalter“ sagen Tina Häussermann und Fabian Schläper als Comedy-Duo „ZU ZWEIT“. Daher ist es auch vom „Umtausch ausgeschlossen“, wie sie ihr brandneues Programm nennen, das sie am 8. März im Rahmen des MittwochsMix ab 19.30 Uhr in die Galerie „sohle 1“ im Bergkamener Stadtmuseum präsentieren

Tina Häussermann und Fabian Schläper sind das Comedy-Duo „ZU ZWEIT“

Die beiden lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Mit musikalischem Kabarett, das den ganz normalen Wahnsinn des Alltags ins Visier nimmt. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Tina Häussermann und Tobias Schläper sind mit großer Stimme und mimischem Talent ausgestattet. Sie glauben an Humor oberhalb der Gürtellinie und wirken wie ein Befreiungsschlag aus der Endlos-Pointenschleife der Comedians: eine Wundertüte für alle, die sich mal einen Abend witzefrei nehmen möchten, um wirklich Spaß zu haben!

Preise:

  • 12,00€ (ermäßigt 9,00€)

Telefonische Kartenvorbestellung, Abholung und weitere Informationen im Rathaus bei:

Andrea Knäpper
Zimmer 302
Tel.: 02307/965-464
E-Mail: a.knaepper@bergkamen.de




Ruhrgebietsschriftsteller Volker Kosznitzki liest im Martin-Luther-Zentrum Oberaden

Am Freitag, 3. März, ist der Ruhrgebietsschriftsteller Volker Kosznitzki aus Oer Erkenschwick auf Einladung des Männerdienstes wieder einmal in der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde zu Gast.

Er liest Geschichten seines Alter Egos Günner Mambrallek und lässt das Publikum teilhaben an dessen Alltag und seiner Sicht der Dinge. Als echtes Kind des Ruhrgebiets nimmt er kein Blatt vor den Mund und spricht wie ihm sein Ruhrpott Schnabel gewachsen ist. Dabei lässt er die verbalen Muskeln spielen und fragt provozierend: Wat willze?

Das Publikum darf wieder gespannt sein, wie Günner seinen Alltag bewältigt, welchen Widrigkeiten und Herausforderungen er sich diesmal stellt und welche Erfahrungen es mit ihm teilt.

Volker Kosznitzki, Jahrgang 1955, geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen ist Verwaltungsbeamter in Recklinghausen und tief verwurzelt in der Kultur des Ruhrgebiets. Nach So Isset und Gezz Kuckzze hat er mit Wat Willze im November den dritten Band der Ruhrpott-Geschichten mit Günner Mambrallek veröffentlicht

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Martin-Luthger-Zentrum. Der Eintritt ist frei.




Peuckmann und Puls präsentieren neue Texte aus der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt ändert sich radikal, soziale Probleme spitzen sich zu. Zeitarbeit, Scheinselbständigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, auch unter Akademikern, das sind Schlagwörter, hinter denen sich Schicksale verbergen. Höchste Zeit, dass sich die Literatur wieder diesem Thema zuwendet, fanden die beiden Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann und Gerd Puls und haben einen Band mit Erzählungen zusammengestellt, der nun im Oberhausener Asso Verlag erschienen ist.

Prominente Autoren aus ihrem Freundeskreis haben sie angesprochen und ganz unterschiedliche Erzählungen zum Thema erhalten. PEN-Präsident Josef Haslinger gehört dazu, Regula Venske, Vorstandsmitglied des internationalen PEN, die beiden Wuppertaler Karl Otto Mühl und Hermann Schulz, der Autor und Filmemacher Alfred Behrens und andere. Natürlich haben auch Peuckmann und Puls jeweils eine Geschichte beigesteuert.

Die Zusammenstellung zeigt, dass das Thema auch formal-ästhetisch ganz unterschiedlich aufgearbeitet werden kann. Und poetisch, trotz des politischen Inhalts, sind sie sowieso.

Wenn Ende April die Jahrestagung des PEN in Dortmund stattfindet, soll das Thema breit diskutiert werden. Peuckmann wird diese Veranstaltung am 30. April im Dortmunder Museum für Kunst- und Kulturgeschichte moderieren, an der auch DGB-Chef Hoffmann teilnehmen wird. Bei dieser Gelegenheit wird die Anthologie eine wichtige Rolle spielen. Die beiden Herausgeber sind jedenfalls sehr zufrieden mit ihrem Werk. „Das Buch sieht auch ästhetisch sehr schön aus“, findet Gerd Puls.