„Family-Brass“: Bläserworkshop für Eltern und Kinder

Neues Kursangebot der Musikakademie Bergkamen startet nach den Osterferien: Musizieren auf Blechblasinstrumenten für Eltern und Kinder

Sandra Horn. Foto: Eberhard Kamm

Einen außergewöhnlichen Workshop bietet die Musikakademie Bergkamen nach den Osterferien an: Family-Brass, ein generationsübergreifendes Musizieren auf Blechblasinstrumenten in der Familie. Ab dem 16. April 2018 können Eltern und Kinder gemeinsam in zehn Lektionen erste Erfahrungen mit Trompete, Horn oder Posaune machen.

Kursleiterin Sandra Horn, studierte Trompeterin und Leiterin der Bigband Triple B, ist von der Idee begeistert: „Mutter-Kind-Turnen – wer kennt das nicht? Mit einem vertrauten Menschen an der Seite fallen Kindern die ersten Schritte, sich spielerisch an etwas Unbekanntes heranzuwagen, oft leichter. Einen vergleichbaren Einstieg beim Erlernen eines Instruments bietet dieser Workshop. Hierbei lernen jedoch nicht nur die Kinder, sondern auch Mama und/oder Papa. Der besondere Reiz des Angebots liegt darin, sich mit dem eigenen Kind an etwas Neues zu wagen oder etwas Ehemaliges, das leider in Vergessenheit geraten ist, wieder zu entdecken.“

Der Workshop richtet sich an Eltern mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, die gerne zusammen ein Blechblasinstrument (Trompete / Posaune / Waldhorn) erlernen möchten. Auch Onkel und Tante oder Oma und Opa dürfen sich mit jüngeren Familienangehörigen gerne anmelden, wichtig ist der familiäre Zusammenhang. Bei Bedarf kann ein passendes Instrument von der Musikschule Bergkamen ausgeliehen werden. Notenständer und sonstige Materialien werden gestellt.

Der Workshop findet im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 5, in Bergkamen-Weddinghofen statt und umfasst zehn Lektionen jeweils montags von 17.30 bis 18.30 Uhr. Der Kurs startet am 16. April und endet am 25. Juni 2018. Die Kosten betragen 85,00 € für ein Paar (ein Erwachsener und ein Kind) sowie 10,00 € pro Leihinstrument für die Dauer des Kurses. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen ab sofort bis zum 29. März 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.

 




Lehrstollen auf dem Museumshof hat ein Dach: Förderverein bedankt sich bei allen Sponsoren

Der Lehrstollen auf dem Museumshof des Stadtmuseums Bergkamen hat in den letzten Tagen ein Wellblechdach bekommen.

Der Lehrstollen am Stadtmuseum hat jetzt auch ein Dach. Foto: Mark Schrader

Der Bauherr, der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V., möchte sich ganz herzlich bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen bedanken, denn ohne Spenden wäre der Abschluss dieser mehrjährigen Baustelle nicht möglich gewesen. Dennoch ist das Projekt noch nicht abgeschlossen, denn jetzt folgt der Innenausbau, den der ehrenamtliche Geschichtskreis Haus Aden / Grimberg 3/4 übernimmt.

In den nächsten Wochen wird der Lehrstollen vom Geschichtskreis der Bergleute weiter ausgebaut. Die bergbautechnische Ausstellung wird zudem vom Stadtmuseum hergerichtet, damit am 18. und 19. August das Museumsfest mit dem Titel „Schicht im Schacht“ das Ende des Steinkohlenbergbaus gebührend gefeiert werden kann.




Fördervereinsfest 2018 des Fördervereins des Bachkreises am kommenden Samstag

Seit vielen Jahren feiert der Förderverein des Bachkreises sein traditionelles Fest. Am Samstag, 17. März 2018 ab 14.30Uhr wird der Vorsitzende Peter Schäfer zahlreiche Gäste, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler im PZ des Gymnasiums begrüßen.

Die musikalische Gestaltung des Nachmittags übernehmen die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe, die Chöre des Gymnasiums, die Streicher-AG, die Orchesterklassen sowie das B- und das A-Orchester unter der Leitung der jeweiligen Musiklehrerinnen und Musiklehrer und Orchesterleiterinnen.

Die Bewirtung der Gäste wird in bewährter Form von Eltern und Schülern übernommen.

Alle Besucher können sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Roland Schäfer freuen.




Nostalgiemarkt im Stadtmuseum Bergkamen am Donnerstag geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am Donnerstag, 15. März, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums, darunter Ursula Eggenstein und Arno Winterholler, die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




Wochenendworkshop Acrylmalerei mit Mirella Buchholz

Der nächste Wochenendworkshop Acrylmalerei des Kulturreferats der Stadt Bergkamen findet am Wochenende vom 16. bis 18. März statt. Die Dozentin Mirella Buchholz vermittelt in entspannter Atmosphäre Grund- und Aufbautechniken der Acrylmalerei und unterstützt die Teilnehmenden bei der Entwicklung der eigenen Bildsprache.

Die Acrylmalerei bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Gegenständliches Malen von traditionellen Motiven wie z.B. Landschaften oder Stillleben ist genauso möglich wie experimentelles abstraktes Arbeiten. Künstlerische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Fortgeschrittene haben hier aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Fotos, Motive und malerische Wünsche können für das Wochenende mitgebracht werden.

Eine Materialliste kann beim Kulturreferat der Stadt Bergkamen angefordert werden. Der Workshop findet Freitag von 18.00 bis 21.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.30 Uhr im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte statt und kostet 48 Euro.

Interessierte erhalten weitere Informationen auch zur Anmeldung unter der Telefonnummer 02307 965462.




Krankheitsbedingt: Wenige Einzelkarten für Storno an der Abendkasse

Die Kabarettveranstaltung „STORNO-Die Abrechnung 2017“ am kommenden Dienstag, 13. März, ist nahezu ausverkauft. Wenige Einzelkarten sind noch aus Krankheitsgründen an der Abendkasse
abzugeben.

Tickets und weitere Informationen gibt es im Kulturreferat Bergkamen unter:  02307/ 965 464.




Musikschule ändert Entgeltordnung: Sozialrabatt wird größer, Familien erhalten Rabatt

In seiner nächsten Sitzung berät der Kulturausschuss über die neue Schul- und Entgeltordnung der Musikschule. Mit dem Auslaufen des JeKi-Programms und dem vollständigen Wechsel auf das Nachfolgeprogramm JeKits in allen Bergkamener Grundschulen sind entsprechende redaktionelle Anpassungen notwendig. Daneben soll auch für die Fortsetzer dieses Programms in den vierten Schuljahren ein entsprechender Tarif für Gruppenunterricht mit Ensembleteilnahme abgebildet werden.

Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich

Eine wesentliche Änderung für das laufende und kommende Jahr betrifft vor allem die Neugestaltung der Sozialermäßigungen. Dabei soll der Ermäßigungssatz für Kinder aus Familien, die einen entsprechenden Antrag stellen können, von 35 auf 75 % steigen. „Damit würden wir zum Teil deutlich über den Ermäßigungssätzen der öffentlichen Musikschulen im Umkreis liegen und motivieren auch Kinder aus einkommensschwächeren Familien zur Fortsetzung der musikalischen Ausbildung in der Musikschule“, bemerkt Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich.

Die bisherige Geschwisterermäßigung soll auf einen zeitgemäßen Familienrabatt umgestellt werden, so würde zukünftig allen bei der Musikschule angemeldeten Familienmitgliedern ein Rabatt eingeräumt. Dies soll dann auch für teilnehmende JeKits-Kinder gelten, was bisher nicht möglich ist. Weiterhin soll die regelmäßige Teilnahme an Orchester- und Ensembleangeboten der Musikschule das Entgelt für den betreffenden Unterricht reduzieren. „Damit wollen wir die Teilnahme am Musizieren in der Gemeinschaft fördern, sind doch die Ensembles eine Kernaufgabe der Musikschule und bei Veranstaltungen in der Stadt ein verlässlicher kultureller Faktor“, sagt Musikschulleiter Werner Ottjes. Daneben wird vorgeschlagen, für Inhaber einer Jugend-Leiter-Card bzw. einer Ehrenamtskarte einen zusätzlichen Rabatt einzuführen. Die Entgeltstruktur soll insgesamt schlanker und übersichtlicher werden, bisher fällige Zuschläge für bestimmte Instrumente sollen entfallen.

Die Musikschule hofft, durch die neuen Rabatt- und Ermäßigungsstrukturen und die Tatsache, dass die eigentlichen Unterrichtstarife seit 2013 stabil geblieben sind, die Anmeldezahlen konstant zu halten. Erst ab 2020 sollen die Entgelttarife dann steigen, und zwar jährlich um rund 4,5%, das wäre im Einzelunterricht für Kinder und Jugendliche eine Steigerung von 3 bzw. 4 Euro monatlich. „Damit würde eine Erhöhung der Tarife erst nach dem 50-jährigen Jubiläum der Musikschule stattfinden, die siebenjährige Pause ist doch ein starkes Signal für die hohe Wertschätzung dieser ältesten Kultureinrichtung der Stadt“, meint Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. Die Anhebung der Unterrichtsentgelte wird aber auch notwendig, um die zeitgleich geplanten Anhebungen der Honorare der Musikschullehrkräfte aufzufangen. „Nur mit einem entsprechenden Honorarsatz sind wir bei der Gewinnung von guten und motivierten Lehrkräften konkurrenzfähig. Und diese sind für den Erfolg unserer Bildungseinrichtung Musikschule enorm wichtig!“ sind sich die Kulturverantwortlichen einig.




Bergkamener Musiklehrer Christian Stadtler unterrichtet per Youtube – und mit seinem Buch

Die sogenannten „sozialen Medien“ wie Facebook und Youtube stehen zurzeit heftig in der Kritik. Doch für den Bergkamener Musiklehrer Christian Stadtler sind sie ein wichtiges Hilfsmittel zum Erfolg. Im vergangenen veröffentlichte er im Verlag „Book on Demand“ eine Gitarrenschule. Dieses Buch „Akustik Gitarre lernen“ gehört inzwischen zu den erfolgreichsten seines Verlags. Deshalb wurde er vom Verlag eingeladen, während der Leipziger Buchmesse am 17. März einen Workshop abzuhalten.

Christian Stadtler.

Inhalt des Workshops werden einige Auszüge und Übungen aus dem Buch sein. Unterstützt wird er dabei von angehenden Musikern, die das Gitarrenspiel als Abonnent seines Youtube-Kanals oder als Käufer seiner Gitarrenschule lernen. Christian Stadtler: „Ich werde aber auch freiwillige aus dem Publikum ihre ersten Akkorde zeigen. Anschließend gibt es eine kleine Frage und Antwort-Session.“
An einem zweiten Termin während der Buchmesse informiert er zusammen mit einem zweiten Autor über das Thema „Social-Media-Marketing für mein Buch? So kann es funktionieren!“. „Dort werde ich davon erzählen, wie ich durch social Media, E Learning und „moderne“ Vermarktungsformen den Verkauf des Buches angekurbelt habe.“

Musikunterricht ist bei Christian Stadtler auch persönlich zu haben, denn er betreibt in Bergkamen seit einigen Jahren eine private Musikschule. Der Einzelunterricht wird für Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang angeboten. Die hat darüber hinaus einige interessante Zusatzangebote. Dazu gehört zum Beispiel die Weitergabe von Kenntnissen für den Betrieb eines Youtube-Kanals. Im Bereich „Gitarrenschule“ gehört sein eigener Kanal zu den erfolgreichsten in Deutschland: https://www.youtube.com/user/ChristiansHowToPlays/featured

Er betreut Bands und hilft ihnen bei Studioaufnahmen. Man kann aber auch mit ganz profanen Dingen zu ihm kommen. Wenn es zum Beispiel darum geht, auf eine Gitarre neue Saiten zu ziehen oder wenn kleinere Reparaturen fällig werden.

Kontakt:
Private Musikschule Stadtler
Theodor-Haubachstr.13a
59192 Bergkamen
Tel:02307 983170
Mail: Musikschule.stadtler@googlemail.com

Weiter Infos: Die Gitarrenschule als Buch kann man bei Amazon hier beziehen: http://amzn.to/2Fmp00Z
Noch mehr Infos gibt es im PDF-Download hier: Info Musikschule




Gewalt im Netz: Städtisches Gymnasium Bergkamen spielt Enda Walshs „Chatroom“

In einer Zeit, in der das Internet nicht wegzudenken ist, ist auch Cyber-Mobbing eine aktuelle Thematik. Manipulation, Lügen und die Probleme der Pubertät: All dies behandelt Enda Walshs Theaterstück „Chatroom“, welches am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, vom Projektkurs Theater des Städtischen Gymnasiums auf die Bühne gebracht wird.

Die Vorstellungen finden im Pädagogischen Zentrum der Schule statt und beginnen jeweils um 19 Uhr.

William, Jack, Emily, Eva, Laura und Jim sind ungefähr im gleichen Alter, wohnen in der selben Gegend und kommen aus der Mittelschicht, kennen sich trotz allem jedoch nicht persönlich. Sie kommunizieren über einen Chatroom, der sich „Die verdammten Besserwisser“ nennt. Um anonym zu bleiben, stellen sie Regeln auf; sie benutzen weder ihre richtigen Namen, noch verraten sie, welche Schulen sie besuchen. Zunächst finden hier recht harmlose Diskussionen und Gespräche über alles statt, was die Jugendlichen beschäftigt. Wollen Autoren die Kinder jung halten? Sind Pop-Stars geeignete Idole? Und was ist eigentlich die Bedeutung der Jugend?

Dies ändert sich jedoch, als Jim über ein Selbstmord-Forum an eben diesen Chatroom gerät. Er ist depressiv und zudem ein sehr unsicherer Teenager, welcher sich dort Hilfe erhofft und den Jugendlichen so all seine Probleme anvertraut. Während die einen ernsthaft an Jims Wohlergehen interessiert sind, lassen die anderen ihren Frust, ihre Langeweile und ihre Unzufriedenheit im Schutze ihrer Anonymität an ihm aus.

Sie bieten dem verzweifelten Jungen ihre Hilfe an, und in seiner Unsicherheit fällt dieser ihrer manipulativen Art zum Opfer. Dabei kommt es zu einer Reihe von Konflikten, bei denen niemand so wirklich weiß, wem man vertrauen kann und wem nicht.

Karten für beide Vorstellungen sind ab sofort zum Preis von jeweils 4 Euro im Sekretariat der Schule oder an der Abendkasse erhältlich.




„Knoten-Wettbewerb“ der „kunstwerkstatt sohle 1“: Nach zweieinhalb Stunden der Beratung standen die Sieger fest

Nach zweieinhalb Stunden der Beratung standen die Sieger des „Knoten-Wettbewerbs“ der „kunstwerkstatt sohle 1“ fest. Wer es geworden ist, wird aber erst in der  Vernissage der Jahresausstellung der Bergkamener Künstlergruppe am 10. Juni in der städtischen Galerie „sohle1“.

Die „Knoten-Jury“ tagt. Foto: Kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen

17 Beiträge galt es am Ende noch zu würdigen und zu bewerten, nachdem zuvor unzulässige Bewerbungen, also Bewerbungen, die der Ausschreibung nicht entsprachen, aussortiert worden waren. Jurymitglieder waren Mitglieder der kunstwerkstatt und die Leiterin der Galerie Sohle 1, Simone Schmidt-Apel. Die in die Jury entsandten Künstler vertraten schwerpunktmäßig jeweils unterschiedliche künstlerische Techniken: Gitta Nothnagel – Zeichnung, Peter Wiesemann – Skulptur, Marc-Oliver Knappmann – Fotografie, Erwin Piepenbrink – Malerei. So konnten jeweils auch fachspezifische Fragen geklärt, Ansichten ausgetauscht werden. Das war auch durchaus sinnvoll, denn die eingereichten Beiträge zeigten eine beachtliche Vielfalt: Schwerpunkt bildeten Objekte (viermal vertreten), gefolgt von Acrylmalerei (2), Farb-Holzschnitt, Stein- und Holzskulptur, Fotos und Fotobearbeitungen, Bleistiftzeichnung, Aquarell, Keramik – und Mischformen. Inhaltlich reichte die Spanne von der schlichten, aber gekonnten Darstellung von Knoten über Hintersinniges zum Thema bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Aussagen.

Zur Bewertung hatte sich die Jury auf vier Bewertungskriterien geeinigt, zu denen – unterschiedlich gewichtet – Punkte vergeben wurden. So war natürlich das Wichtigste die künstlerische Umsetzung des Themas, worin die Idee eingeschlossen ist, jedoch auch die technische Ausführung (soweit auf den Abbildungen erkennbar) war wichtig. Auch bewertet wurden Aufwand und Zugänglichkeit, jedoch nachrangig. Nicht sichtbar für die Juroren waren Vita und künstlerische Vorbildung, einzig der Name, der teilweise aus den Abbildungen stand, war daher in Einzelfällen nicht zu verbergen.

Nachdem die Abbildungen der Beiträge im Ratssaal 2 auf den Tischen zur intensiven Betrachtung ausgelegt worden waren, herrschte konzentrierte Stille, nur ganz gelegentlich unterbrochen durch kurze Zwiegespräche zur Klärung von technikspezifischen Fragen. Nach 60 Minuten waren die ersten fertig, vertieften dann noch einmal ihre Eindrücke und legten ihre Punktevergabe fest. Eine weitere halbe Stunde später begann der Austausch. Jeder Beitrag wurde besprochen, die vergebenen Punkte wurden aufaddiert – und nach einer weiteren Stunde gab es auch einen Sieger.

Die sechs besten Beiträge sollen nun im Rahmen der Jahresausstellung der „kunstwerkstatt sohle 1“ gleichfalls ausgestellt werden, die Beiträge der Plätze 1 -3 erhalten zudem Geldpreise. In den nächsten Tagen werden die Sieger benachrichtigt und dann im Rahmen der Vernissage der Jahresausstellung am 10.6. der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu sehen sind die Beiträge zum gestellten Thema „Knoten“ dann ebenso wie das, was sich die Künstler der kunstwerkstatt dieses Jahr zum Thema „Brücken“ haben einfallen lassen, bis zum 22.7. in der Galerie Sohle 1.




„Schwarze Tage“, neuer Krimi von Heinrich Peuckmann

Gerade ist Peuckmanns vielbeachtetes Buch „Gefährliches Spiel“ erschienen, in dem er ganz unglaubliche Fußballgeschichten erzählt, da ist auch schon sein neuer Krimi erschienen. „Schwarze Tage“ heißt er und setzt die Reihe mit dem pensionierten Kommissar Bernhard Völkel fort.

Auch in diesem 7. Fall ist es wie immer. Völkel will mit Krimigeschichten nichts mehr zu tun haben, vor allem seine Tochter hat ihm das verboten, weil sie Angst um ihren Vater hat, aber dann spricht ihn jemand im Westfalenpark an und behauptet, er sei entführt worden. Einige Tage hätte er in einem stockfinsteren Raum verbracht, gefesselt an eine Liege. Der Entführer hätte kein Wort mit ihm gesprochen, er hätte ihn auch nicht gesehen, aber irgendwann, als er schon glaubte, sein Leben gehe zu Ende, hätte er ihn frei gelassen. Und das ganz ohne Lösegeld zu fordern.

Spinnerei, denkt Völkel, wer soll denn diese Geschichte glauben? Mit so was gebe ich mich erst nicht ab. Aber als er dann doch zu recherchieren beginnt, stößt er auf unglaubliche, tragische Abgründe, die nicht nur ihn, sondern auch andere Menschen in tödliche Gefahr bringen.

Wie immer in Peuckmanns Krimis ist es eine hoch spannende Geschichte, die wieder viel über unsere Zeit und die Gesellschaft aussagt. Bei einer Lesung während der Leipziger Buchmesse wird Peuckmann diesen Roman in gut einer Woche erstmal öffentlich vorstellen. Das hat schon Tradition. Ganz in der Nähe der Thomaskirche gibt es eine Künstlerkneipe, in der Peuckmann alle seine Völkel-Krimis zum ersten Mal vorgestellt hat. Er hat dort sogar so etwas wie eine kleine Fangemeinde.

Heinrich Peuckmann: „Schwarze Tage“, Lychatz Verlag Leipzig, 9.95 Euro