Tickets für Extraschicht im Bergkamener Bürgerbüro erhältlich

Die 18. ExtraSchicht im Ruhrgebiet am 30. Juni vereint Kultur und Action zu einem Festival-Programm der Extraklasse. Tickets für den Besuch sind im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen erhältlich.

50 Spielorte in 22 Städten von Moers bis Unna bilden am 30. Juni gemeinsam einen gigantischen Schauplatz der Industriekultur. Bespielt werden sie von 2.000 Künstlerinnen und Künstlernn, traditionell begeistert gefeiert von rund 200.000 Besuchern.

Zur ExtraSchicht rückt die Metropole Ruhr zu einem einzigartigen Erlebnisraum zusammen, in dem gleich ein ganzes Feuerwerk der Unterhaltung Platz findet.




Trauer um Gisela Schmidt: Pädagogin und Künstlerin im Alter von 90 Jahren gestorben

Gisela Schmidt ist im Alter von 90 Jahren am Donnerstag gestorben. Foto: Stadt Bergkamen

Die Friedenskirchengemeinde, die Bergkamener Künstlergruppe „kunstwerkstatt sohle 1“ und viele andere mehr trauern um Gisela Schmidt. Die Pädagogin und Künstlerin ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben.

Geboren wurde Gisela Schmidt am 22. März 1928 in Wien. Sie studierte in Österreich Kunstpädagogik und textiles Gestalten. Nach dem 2. Weltkrieg kam sie nach Bergkamen, genauer gesagt nach Weddinghofen. In den Jahren 1975 bis 1990 wirkte sie als Kunsterzieherin am Beisenkamp-Gymnasium in Hamm.

Seit 1990 leitete sie Werkstattkurse im Stadtmuseum Bergkamen und an der VHS Bergkamen. In ihren vielen Ausstellungen meist sakraler Kunst waren neben Aquarellen, Zeichnungen, Radierungen, Tonskulpturen und Batiken auch Entwürfe für Kirchenfenster zu sehen. In der Friedenskirche und der Thomaskirche in Overberge gehören Arbeiten von Gisela Schmidt zum ständigen Bildschmuck.

Sie schuf u. a. moderne Taufbecken für die Büscherstiftung Bergkamen und für die Andreas-Kirche in Recklinghausen sowie für die Thomaskirche in Bergkamen die Kirchenfenster. „Die Künstlerin stellt biblische Aussagen in den Kontext des heutigen politischen und gesellschaftlichen Lebens. Gisela Schmidt lebt in Bergkamen“, heißt es über Gisela Schmidt auf der Homepage der „Kunstwerkstatt sohle 1“.

Die Trauerfeier zur Beisetzung findet am Donnerstag, 7. Juni, um 12 Uhr in der Trauerhalle Hünerbein auf dem Parkfriedhof in Weddinghofen statt.




Ausstellungseröffnung beim Start des Hafenfests: Kunst gegen Leerstand in der Marina Rünthe

Die Künstlerinnengruppe „Four for Art“ und Bergkamens Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich.

In der Marina Rünthe liefen sich die Besucher und Beteiligten des 19. Marina Hafenfests am Samstagmorgen allmählich warm, als direkt am großen Hafenplatz in den Räumen des ehemaligen Restaurants „Gate to Asia“ in aller Stille die erste Kunstausstellung eröffnet wurde. Das weibliche Kunstquartett „Four for Art“ präsentiert dort seine Kunstwerke. Es sind großformatige und größtenteils farbkräftige Bilder in Acryl, die dem Leerstand zu neuem Leben verhelfen soll.

Wer dem Hafenfesttrubel heute oder am Sonntag für eine gewisse Zeit entfliehen möchte, sollte sich diese bemerkenswerte Ausstellung der vier Künstlerinnen Maria Demandt, Susanne Kriska-Scheckel, Iris Oehrl und Ilona Taube entgehen lassen. Erwerben lassen sich die Bilder natürlich auch.

Geöffnet ist die Ausstellung immer dann, wenn in der Marina „etwas los“ ist, also während der Veranstaltungen des Stadtmarketings, die wie der „Weingenuss am Wasser“ bereits Tradition haben oder erst jüngst wie die Marina-Sandburgensause eigens für die Belebung des Yachthafens neu konzipiert wurden.

Von diesen Bemühungen, die Marina noch attraktiver zu machen, erfuhr Maria Demandt vor rund sechs Wochen. Kurz entschlossen griff sie zum Telefon und sprach mit Karsten Quabeck vom Stadtmarketing. Ihm trug sie ihre Idee vor, die leeren Restaurant-Räume für eine überschaubare Zeit in eine Kunstgalerie zu verwandeln.

Überrascht war sie, dass sie bei der Stadt Bergkamen offensichtlich offene Türen einrannte. Eigentlich hatte sie mit einer Absage gerechnet. Doch den Plan, Kunst ins „Gate to Asia“ zu bringen, hatte etwa zur gleichen Zeit auch das Kulturreferat entwickelt. Die Initiative von Maria Demandt kam da gerade recht.

Allerdings nur mit eigenen Werken ließen sie die vielen Wände nicht füllen. Es bedurfte aber keinerlei Überredungskünste, ihre drei Mitstreiterinnen für eine Gemeinschaftsausstellung zu gewinnen. Vor sechs Wochen wurde auch die Künstlerinnengruppe „Four for Art“ aus der Taufe gehoben.

Zurückblickend erscheint dies alles den Frauen wie ein Wunder, auch dass es sie geschafft haben, die Restaurant-Räume vom Staub und Dreck dreier Leerstandsjahre zu befreien. Die Hauseigentümerin „beta-eigenheim“ stellt zwar bis etwa Oktober die Räume kostenlos zur Verfügung, putzen lassen wollte sie aber nicht. Gut, dass die Künstlerinnen tatkräftig von ihren Männern auch hier unterstützt wurden.

Wie Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich bei der Ausstellungeröffnung am Samstag erklärte, geht er davon aus, dass das „Gate to Asia“ etwa bis Herbst für Kunst zur Verfügung steht. Denn beta wolle zuerst darangehen, für das ehemalige Nauticus einen Pächter und Betreiber zu finden.

Und als Ulrich in die Runde blickte, fiel ihm auf, dass sich der große Restaurantsaal in der Marina nicht nur als Galerie, sondern auch als Veranstaltungsort für Kleinkunst eignet. „Es gibt sogar schon eine kleine Bühne“, stellte er fest.

Mal sehen, was sich jetzt daraus entwickelt.




Wochenendworkshop Freie Malerei mit Peter Tournée

Der Künstler Peter Tournée bietet am Wochenende vom 15. bis 17. Juni im Rahmen der kulturellen Erwachsenenbildung des Kulturreferats Bergkamen den Workshop „Freie Malerei“ an. Das Ziel dieses Wochenendseminars ist der spontane und experimentelle Umgang im künstlerischen Schaffensprozess.

Eine Erinnerung, eine Idee, ein spontaner Gedanke und der experimentelle Umgang mit Material und Fantasie schaffen eine fast grenzenlose Freiheit im bildnerischen Prozess. Das Bild besteht nicht zwangsläufig aus Leinwand und Farbe. Andersartige Materialien und Materialkombinationen schaffen eine Erweiterung der Malerei und somit auch der Ausdrucksmöglichkeit.

Dieses Wochenende bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich ganz ihren Ideen und ihrer individuellen Bildsprache zu widmen. Durch gezielte Hilfestellung und dank der Gruppendynamik entstehen einzigartige und möglicherweise überraschende Ergebnisse.

Alle, die Interesse am freien Arbeiten haben, sind hier herzlich willkommen. Die Workshopzeiten sind Freitag, 18.00 bis 21.45 Uhr, Samstag 10.00 bis 18.30 Uhr und Sonntag 10.00 bis 13.45 Uhr. Das Teilnehmerentgelt beträgt 40 Euro. Der Workshop findet im Pestalozzihaus,
Pestalozzistraße 6 in Bergkamen Mitte statt.

Interessenten können sich in der Jugendkunstschule Bergkamen oder beim Kulturreferat der Stadt Bergkamen anmelden und erhalten weitere Informationen unter 02307 28 88 48.




Letzte Führung durch die Ausstellung „Haushalt. Die Dinge und ich.“

Haushalt geht uns alle an. Wie Frauen und Männer im modernen Alltag Haushalt bewältigen, mit Chaos und Ordnung umgehen, Lust und Frust erfahren, was ihnen Haushalt überhaupt noch bedeutet, zeigen 11 Künstlerinnen und ein Künstler in der aktuellen Ausstellung der
Galerie sohle 1.

Zur letzten Führung im Rahmen der Ausstellung sind alle Interessierten am kommenden Sonntag, den 20. Mai 2018 um 11 Uhr eingeladen.
Kunstpädagoge Udo Baggeröhr führt die Gäste und stellt die Werke der Künstlerinnen und des Künstlers vor. Mit Installationen, Video,
Fotografien, Zeichnungen und Objekten werden persönlichen Einstellungen und Annäherungen zum Thema Haushalt in einfallsreichen, witzigen und bisweilen hintergründigen Formen aufgezeigt.

Der Eintritt beträgt 3,- €.




Bergkamener Zeitzeugen treffen sich Dienstag im Stadtmuseum

Am Dienstag, 15. Mai, findet um 14.30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen das nächste Treffen der Zeitzeugen statt.

Der Zeitzeugenkreis der Stadt Bergkamen trifft sich einmal monatlich, um Erinnerungen an lokalhistorische Ereignisse und Erlebnisse auszutauschen und niederzuschreiben. Mitmachen können alle, die an Geschichte interessiert sind. Willkommen sind immer Erinnerungsstücke, Fotos, Dokumente und Unterlagen.

Weitere Informationen gibt es über das Stadtmuseum (02306 3060120) oder über Gabriele Scholz, die Leiterin des Kreises (02306 84400).




Benefiz-Rockkonzert für das Familienzentrum „mittendrin“ mit der Joachim Fucking Foerster Band

Eine junge ambitionierte neue Band macht Station in Oberaden, die Joachim Fucking Foerster Band. Im Rahmen des Crowdfunding Projekt für ihr Debutalbum „Nahsexerfahrung“ wurde ein akustisches Wohnzimmerkonzert gesponsert. Dieses Wohnzimmerkonzert weiten Sie jetzt allerdings aus zu einem öffentlichen Konzert mit einem Benefizzweck für das Ev. Familienzentrum mittendrin in Oberaden und das mit vollem elektrischen Equipment.

Die JFF Band steht für kraftvollen Deutschrock mit eigener Musik, ausgefeilten Arrangements und eigenen Texten, die in ihrer Ehrlichkeit an die Schmerzgrenze gehen. Der Namensgeber und Sänger Joachim Foerster ist auch ambitionierter Schauspieler, der nicht nur im Theater in Münster, sondern auch bereits in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen gewesen ist, zuletzt in dem ZDF Märchen „Rübezahls Schatz“ und demnächst in der neu verfilmten Serie „Das Boot“. Die Band ist gut aufeinander eingespielt, als ausgeprägte Liveband ist sie auf der Bühne zu Hause und bietet eine mitreißenden Bühnenshow, in der sie sich nicht schonen, ohne Abstriche an der musikalischen Qualität zu machen.

Die Verbindung zum Familienzentrum ist in der Person des Bassisten Christoph Chudaska begründet. Er stammt aus Oberaden und hat vor zwei Jahrzehnten selbst die Einrichtung besucht, für die sein Vater als Pfarrer seelsorgerlich tätig ist. Christoph ist ehemaliges Mitglied des Bachkreises des städtischen Gymnasiums Bergkamen, hat an der hiesigen Musikschule als Schüler von Michael Witt und Burkhard „Buck“ Wolters seine grundlegende musikalische Ausbildung bekommen und hat sie nach dem Besuch der dortmunder Glen Buschmann-Jazzakademie mit dem erfolgreichen Masterstudium in Arnheim abgeschlossen. Seine musikalische Vielseitigkeit beweist er auch als Mitglied des Kammerorchesters der Musikschule Kamen.

Leo Binas am Schlagzeug, Jannik Steudter an der Leadgitarre, und Jascha Wonerow an der Rhythmusgitarre machen die Band komplett.

Das Konzert findet statt am Samstag, 26. Mai 2018 um 19.30 Uhr im Ev. Familienzentrum mittendrin, Am Römerberg 40, Einlass 18.30 Uhr. Tickets gibt’s im Vorverkauf an den Wochentagen nachmittags im Familienzentrum mittendrin, samstags dort von 10-12 Uhr oder unter rchudaska(at)web.de nach Vereinbarung, Abendkasse 9 Euro.

Das Ev. Familienzentrum mittendrin erneuert zur Zeit mit Elternengagement und Selbsthilfe das Außengelände. Der erste Bauabschnitt wartet auf seine Vollendung.




Theaterfahrt Dortmund: Bunter Cocktail aus Oper, Musical und Ballett in der Spielzeit 2018/19

In der Saison 2018/2019 wartet ein spannendes Programm im Dortmunder
Opernhaus auf die Abonnentinnen und Abonnenten der Theaterfahrt Dortmund.
An sechs Terminen kann man mit dem Theaterbus, aber auch als
„Selbstfahrer“, zu anregenden, spannenden und begeisternden Theaterabenden
fahren. Im Sonderabo Bergkamen sind die Tickets erheblich günstiger als im
Dortmunder Abonnement. Der Preis für die Busfahrt hängt von der
Teilnehmerzahl ab.

Folgende Aufführungen werden angeboten:

Aida (ca. 3 Std.)
Sa, 27.10.2018, 19.30 Uhr
Verdis Aida ist ein Bravourstück zwischen Monumentalität und Intimität.
Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Aida ist eine
äthiopische Königstochter, die nach Ägypten verschleppt wurde. Der
ägyptische Heerführer Radamès muss sich zwischen seiner Liebe zu ihr und
seiner Loyalität dem Pharao gegenüber entscheiden.

Die göttliche Komödie I: Inferno (UA)
Sa, 17.11.2018, 19.30 Uhr
Ballettdirektor Xin Peng Wang hat schön öfter bewiesen, dass er aus großen
Werken der Weltliteratur spannende Ballette kreieren kann. Viele
Ballettkenner erinnern sich gerne an Zauberberg, Krieg und Frieden, Faust I
und II und den Traum der roten Kammer. Nun nimmt er sich Dantes Göttliche
Komödie vor und führt sein Publikum, so wie sich Dante von Vergil führen
lässt, durch die sieben Kreise der Hölle.

West Side Story (ca. 2 Std. 45 Min.)
Sa, 08.12.2018, 19.30 Uhr
Wenn ein Meister wie Leonhard Bernstein ein Musical schreibt, bedient er
sich nur bei den besten – Shakespeares Romeo und Julia diente ihm als
Vorlage. Die Geschichte ist ins New York der 1950er Jahre verlegt und
spielt vor dem Hintergrund eines Bandenkriegs zwischen den
US-amerikanischen Jets und der puertoricanischen Sharks. Das Stück mit Hits
wie I feel Pretty und America.

Il barbiere di Siviglia (ca. 2 Std. 30 Min.)
Sa, 02.02.2019, 19.30 Uhr
Il barbiere di Siviglia ist eine der meistgespielten Opern. In Rossinis
Werk jagt ein Ohrwurm den anderen! Wie ein geschickter Marionettenspieler
führt er die Figuren. Mittendrin ist natürlich der wohl berühmteste
Intrigant, Revoluzzer und Frisör der Opernwelt: Figaro, der Barbier von
Sevilla.

Turandot (ca. 2 Std. 15 Min.)
Sa, 16.03.2019, 19.30 Uhr
Die chinesische Prinzessin Turandot hat ein grausames Gesetz erlassen: Nur
wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – andernfalls wartet der
Henker. Der Prinz Calaf besteht die Prüfung, aber Turandot verweigert sich
ihm. Muss der Prinz am Ende freiwillig in den Tod gehen oder kann er das
unnahbare Herz der Prinzessin erobern?

Echnaton
Sa, 29.06.2019, 19.30 Uhr
Philip Glass (Einstein on the Beach) widmet die Oper Echnaton dem
ägyptischen Pharao und seinem Versuch eine neue Religion zu etablieren. Mit
den Prinzipien der Minimal Music schafft er assoziationsreiches
Musiktheater. Oper und Ballett bringen gemeinsam einen sinnlichen Abend auf
die Bühne, der Gesang und Tanz mit der soghaften Musik in Einklang bringt.

Weitere Informationen und auch ein Informationsblatt/Anmeldeformular gibt
es im Kulturreferat unter Tel.: 02307.965-464 und im Theater Dortmund,
Aboservice für Abonnenten, Tel. 0231/50 22 442, Fax: 0231/ 50 22 443,
aboservice@ theaterdo.de.

Bestellungen werden gerne entgegengenommen und an das Opernhaus Dortmund
weitergeleitet!




Literaturkurs des Städtischen Gymnasiums öffnet die Pforten zum „Black Heaven“

Da ist er – der neue, mysteriöse Junge aus der fernen, weiten Großstadt und was für die an sich schüchterne und naive Lara das große Glück zu sein scheint, entpuppt sich als direkter Weg in die Drogenhölle…
Ganz bewusst hat sich der Literaturkurs Theater des Städtischen Gymnasiums Bergkamen dieses Stück ausgesucht, um damit auf die immer aktuelle Drogenproblematik bei Jugendlichen hinzuweisen. Am Freitag, 4. Mai und Samstag, 5. Mai, werden sich jeweils um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums die Pforten zum „Black Heaven“ öffnen.

Das Stück von Peter Haus, das im September 2001 mit Ulrike Ritter in der Hauptrolle uraufgeführt wurde, ist von Jugendlichen eines Drogentherapiezentrums und einem Arzt entwickelt worden. Sehr realitätsnah und ungeschönt zeigt es, wie schnell Jugendliche den Halt zur Realität verlieren und aus reiner Abenteuerlust einer schweren Sucht verfallen können. Es werden sämtliche sozialen Folgen gezeigt, die die Drogensucht nach sich zieht. Auswirkungen für das Leben in der Schule, in der Familie oder für die wichtigen Kontakte zu den Freunden werden ebenso thematisiert wie die Selbsteinsicht in die Sucht und der schwere Weg zurück ins Leben.

Am Hintereingang der Disco „Black Heaven“ beginnt das Martyrium der Protagonistin Lara. Hier trifft sie auf Uli, ihre neuen, große Liebe, der ihr den ersten kleinen Tripp verschafft. Ein „Abenteuer“ mit schweren Folgen. Die Teenagerin vernachlässigt ihr tägliches Leben und fokussiert sich nur auf ihre Drogenabhängigkeit, wobei sie selber eine lange Zeit braucht um ihre Sucht einzugestehen. Der Verursacher Uli, der vorerst ihr fester Freund ist, scheint sich dabei nicht schuldig zu fühlen und lässt sie im Stich. Immer mehr gerät sie in Schwierigkeiten und ihr Alltag wird durch ihr vermehrt auftretendes Verlangen nach Drogen geprägt. Schnell verschuldet sie sich, rutscht in der Schule ab, belügt und beklaut ihre Freunde und Familie und geht schließlich bis zum Äußersten…

Wer sehen möchte, wie das Stück ausgeht, ob Lara in ihrer Entwicklung die Sucht besiegen kann, was für eine Rolle ihre Familie und Freunde bei diesem Prozess spielen und wie groß der Bezug zur
Realität nun wirklich ist, der kann ab sofort Eintrittskarten zum Preis von 4 Euro im Sekretariat des
Städtischen Gymnasiums Bergkamen oder an der Abendkasse erwerben.

Eine weitere Aufführung wird am 26. Juni im Rahmen des Festivals Junges Theater in Lünen stattfinden.




Neugestaltung des Stadtmuseums Bergkamen geht voran – ein Blick hinter die Kulissen am Internationalen Museumstag

Zum diesjährigen Internationalen Museumstag, unter dem Motto „Netzwerk Museum. Neue Wege, neue Besucher“, bietet das Stadtmuseum Bergkamen am 13. Mai 2018 von 12 bis 16 Uhr immer zur vollen Stunde eine Führung durch alle Ausstellungsbereiche an.

In den kommenden zwei Wochen werden die Ausstellungsbereiche im 2. Obergeschoss mit den letzten noch fehlenden Details ausgestattet. Die vervollständigten Räumlichkeiten mit zwei besonderen Highlights im Bereich der Erdgeschichte und Römerausstellung präsentiert und erläutert das Museumsteam in den Führungen. Das 1. Obergeschoss befindet sich derzeit noch im Umbau. Hier erhalten die Besucher einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Museumsarbeit und Ausstellungsvorbereitung. Neue Exponate, die demnächst in die Inszenierungen integriert werden, zeigt das Museum bereits exklusiv am Internationalen Museumstag.

Der Römerpark Bergkamen ist an diesem Tag von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Aufstieg auf die rekonstruierte Holz-Erde-Mauer führt den Besucher in die römische Geschichte und die Zeit um 11 v.Chr., während der Errichtung des Militärlagers, zurück.

Der internationale Museumstag ist eine weltweite Veranstaltung des Internationalen Museumsbundes ICOM sowie des Deutschen Museumsbundes, an dem sich das Stadtmuseum Bergkamen beteiligt.

Der Eintritt am Internationalen Museumstag ist frei. Das Stadtmuseum freut sich stattdessen über eine Spende statt Eintritt.

 




„Kultur in der Trauerhalle“ mit STEP UP und OUT OF BLUE am Parkfriedhof

Out of Blue

Die weit über die Stadtgrenzen Bergkamens bekannte Band STEP UP begeistert ihre Fans am Samstag, 5. Mai ab 19 Uhr wieder einmal vor Ort. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Trauerhalle“ des Bestattungshauses Schäfer & Hünerbein gibt es Anfang Mai einen Auftritt in der Trauerhalle Hünerbein am Parkfriedhof Bergkamen in Weddinghofen.

Unter dem Motto „Moonlight Memories“ gibt es dabei von STEP UP anspruchsvolle Interpretationen international bekannter Klassiker aus den Genres Folk, Rock sowie Westcoast. Viele zeitlose Stücke großartiger Musik werden dabei von Erich Buresch (Gitarre und Gesang), Hartmut Biermann (Schlagzeug), Nils Oliver Adam (Keyboard und Gesang) sowie Hans Dullin (Bass und Gesang) authentisch auf die Bühne gebracht. Lieder von Bob Dylan, Crosby, Stills & Nash, Simon & Garfunkel, Bruce Springsteen, den Eagles, Bruce Hornsby, Steve Miller oder Neil Young werden in der Trauerhalle am Parkfriedhof erklingen. Vor allem die 1970er-Jahre haben es STEP UP angetan und ihre musikalische Zeitreise lässt die Zuhörer dorthin mitreisen.

Ebenfalls ist am 5. Mai bei den „Moonlight Memories“ mit OUT OF BLUE eine neue Band aus Bergkamen. Aus der Gitarrengruppe der Evangelischen Kirchengemeinde und der Band Simply Acoustic Groove entwickelte sich OUT OF BLUE. Dargeboten werden Songs aus der Pop-, Rock- und Folk-Szene, die sich irgendwie von selbst aufdrängen, sei es durch die Musik, aber auch durch die Texte, mit denen sich OUT OF BLUE als Coverband intensiv auseinandersetzt. Frontfrau und Stimme der Band ist Alexandra Schramm.

„Wir freuen uns, mit Step Up und Out of blue zwei heimische Bands für unsere Veranstaltungsreihe Kultur in der Trauerhalle gewonnen haben, die mit ihrer Musik die Zuhörer auf eine Zeitreise in verschiedene Epochen mitnehmen“, sagt Klaus Schäfer, Veranstalter und Geschäftsführer des Bestattungshauses Schäfer & Hünerbein, zum Event in der Trauerhalle Hünerbein am Bergkamener Parkfriedhof. Damit wolle man, so Schäfer, Friedhof und Trauerhalle öffnen und den Besuchern der „Moonlight Memories“ einen anderen Blick auf diesen Ort geben.

Der Eintritt zur Veranstaltung „Kultur in der Trauerhalle“ ist frei. Einlass ist ab 18 Uhr. Die Show beginnt um 19 Uhr. Für durstige Kehlen gibt es auch einen Getränkeverkauf. Veranstalter ist das Bestattungsunternehmen Schäfer & Hünerbein, Jahnstraße 20, in Bergkamen-Oberaden.

Mehr Informationen zu „Moonlight Memories“ und der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Trauerhalle“ gibt’s unter www.bestattungen-schaefer.de/aktuelles.html.

Zu STEP UP:

Step Up

Erich Buresch und Hartmut Biermann spielen gemeinsam annähernd 40 Jahren zusammen und gründeten 1998 die Gruppe STEP UP. Ein Höhepunkt des musikalischen Wirkens war die Verpflichtung als Support-Act für die amerikanischen Gitarristen David Lindley und Steve Morse sowie den englischen Gitarristen und Songwriter Richard Thompson. Seit über 10 Jahren ist der Multiinstrumentalist Nils Oliver Adam dabei, seit mehreren Jahren Hans Dullin, der als alter Oberadener bereits Anfang der 1970er im damaligen Jugendheim, dem heutigen Yellowstone, spielte. Ein besonderes musikalisches Programm in guter, lockerer Atmosphäre ist garantiert.

Zu OUT OF BLUE:

OUT OF BLUE ist eine „Newcomerband“ aus Oberaden. Die Gruppe entstand durch die musikalische Freundschaft der Gitarrengruppe der Evangelischen Martin-Luther Kirchengemeinde mit der Band Simply Acoustic Groove sowie den Verbindungen zur Bergkamener Musikszene. Nach langer Zeit gegenseitiger Wertschätzung war das Gedenkkonzert für Axel Hüls Anfang des Jahres der äußere Anlass, gemeinsam ein paar Songs einzuüben und sie darzubieten. Neben Sängerin Alexandra Schramm haben bisher zudem Wolfgang Lenz am Bass, Andreas Mühlhaus (Gitarre und Gesang), Christian Hormann am Schlagzeug, Christoph Resmer (Lead-Gitarre), Reinhard Chudaska (Gitarre und Gesang) sowie Jörg Schramm (Sound) bei OUT OF BLUE mitgewirkt.