Im September sind in Bergkamen wieder mehrere neue Kurse „Musikalische Früherziehung“ der Musikschule Bergkamen für Vorschulkinder geplant.
Bei genügend Nachfrage werden folgende Gruppen starten:
Dienstag, 4.9.18, 14 Uhr, Familienzentrum „Vorstadtstrolche“ in Bergkamen-Weddinghofen
Dienstag, 4.9.18, 15.30 Uhr, Familientreff im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte
Mittwoch, 5.9.18, 14.45 Uhr, Familienzentrum „Sprösslinge“ in Bergkamen-Overberge
Das Unterrichtsangebot ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Eingebunden in die kindliche Erlebnis- und Themenwelt werden die musikalischen Lerninhalte spielerisch vermittelt und mit allen Sinnen erfasst. Der Unterricht umfasst unter anderem den Umgang mit der Stimme, Bewegung und Tanz sowie das Musizieren mit elementaren Instrumenten. Neben der musikalischen Entwicklung tragen die vielseitigen Erfahrungen im Unterricht aber auch entscheidend zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei. Konzentration und Sozialverhalten sowie Sprachvermögen und Motorik sind Fähigkeiten, die beim Musizieren und Lernen in der Gruppe gefördert werden.
Es sind noch Plätze frei. Das Entgelt beträgt monatlich 20 €.
Für weitere Informationen zu Kursinhalten und Anmeldungen steht die Musikschule der Stadt Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/307730 gerne zur Verfügung.
Stadtbesetzung III: Bauen, backen, kochen und feiern auf dem Kurt-Schumacher-Platz
Planungsskizze für die „Stadtbesetzung III“ auf dem Kurt-Schumacher-Platz.
Der Kurt-Schumacher-Platz wird vom 18. bis 23. September Schauplatz der dritten Auflage der Kunstaktion „Stadtbesetzung“. Am 22. September ist dort ein Fest geplant.
Nach einer Besichtigung verschiedener Orte in Bergkamen blieb dem Künstler Samuel Treindl vor allem der Kurt-Schumacher-Platz als möglicher Kunstort für die Stadtbesetzung III vor Augen. Der Kurt-Schumacher-Platz liegt in
einem dicht besiedelten Wohnumfeld in unmittelbarer Nähe des Zentrums Nordberg. Auf dem Platz ist eine Brunnenskulptur von Else Montag „Mutter mit Kind(ern)“ von 1953 aufgestellt.
Obwohl zentrumsnah gelegen, scheint der Platz verwunschen und fast vergessen. Vom nur wenige Gehminuten
entfernten Nordberg-Fußgängerzone aus, das von einem wechselnden Leerstand geprägt ist, soll der Kurt-Schumacher-Platz wieder in das Bewusstsein der Bergkamener Bevölkerung geholt werden. Auch die Qualität von Wohnen und Leben in dieser Zentrumsnähe soll mittels Kunst in das öffentliche Bewusstsein rücken.
Als Künstler konnten Samuel Treindl aus Münster in Kooperation mit David Rauer aus Osnabrück gewonnen werden. Sie haben unter anderem bei der „Produktionsskulptur“ im Rahmen EmscherKunst 2016 zusammen gearbeitet.
Projektbeschreibung von Samuel Treindl: Stadtbesetzung III – Kurt Schumacher Platz
Über den Zeitraum fast einer Woche wird die Skulptur „Mutter mit Kind“ zur sozialen Skulptur. Die brunnenartige Rahmung des Denkmals wird um vier Funktions-Bereiche erweitert. Das Monument wird umbaut mit vier Stationen:
einer offenen Küche, einem Café mit Kuchen, einer Bar und einen Ofen, der als Grillstation genutzt wird. Hier sollen Schnibbelparties stattfinden, gemeinsam Essen zubereitet werden, es gibt eine Sitzecke und eine Kaffeestelle, an der Kaffee oder Tee ausgeschenkt und ein Stück Kuchen angeboten werden können.
Start des Projektes ist Dienstag der 18. September, dann beginnt die Platzbesetzung mit ersten Konstruktionen rund um das „Mutter mit Kind“ Denkmal. Am Mittwoch ist die Bergkamener Bevölkerung zur Eröffnung der ersten
Funktionskunststelle mit Kaffee und Tee und zu einem Stück Kuchen eingeladen.
Am Freitag, 21. September. gibt es eine Party mit der Einweihung der Bar und der Küche.
Am Samstag, den 22. September wird bei einem Fest der selbst gebauten „Ofen“ in Betrieb genommen. Jede Himmelsrichtung des Denkmals hat jetzt eine Funktion. Die „Mutter mit Kind“ Skulptur“ wird von Samuel Treindl und David Rauer mit allem umgarnt, was sie brauchen. Else Montag hat die Installation als Brunnen vorgesehen, daher bekommt sie auch eine kleine Wasserstelle. Die Skulptur wird in diesem Vorhaben lediglich provisorisch umbaut und nimmt keinen Schaden
Alle Veranstaltungen werden in der örtlichen Presse durch Zeitungsankündigungen, Plakate, Einladungen bekannt gegeben. Für die Umsetzung hoffen Samuel Treindl und David Rauer auf Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, die etwa das Eröffnungsfest mit einer Darbietung unterstützen oder etwa internationale Küche und gemeinsames Kochen anbieten könnte.
Die Künstler hoffen auf eine Zusammenarbeit mit z.B. einer Foodsharer Organisation oder den ansässigen Supermarktbetreibern die (über-) reifes Gemüse und Obst für gemeinsame Kochaktionen bereitstellen.
Alle Interessierten sind jederzeit eingeladen, mit den Künstlern in dieser Woche zu bauen und sich in diesem erweiterten „Mutter Kind Denkmal“ temporär zu verewigen. Die komplette Umsetzung ist als öffentliche und
partizipative Aktion angelegt, so dass jederzeit mit gebaut, sich eingemischt und mitgemacht werden soll. Am Ende steht ein soziales Monument, das aus sämtlichen Geschichten ein schönes Bild ergibt.
„Beide Künstler möchten über die Auseinandersetzung mit der Figurengruppe gemeinsame Aktivitäten anstoßen und gemeinsam diesen wunderbaren öffentlichen Ort inmitten eines Wohnviertels bespielen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Bergkamen.
Umsetzung:
Als Arbeitsmaterial bringen die Künstler Bauholz, Lehm, Montagematerial wie
Schrauben, Verbinder, Planen sowie eine größere Menge eines neu
entwickelten Biokunststoffs mit dem Namen Polycaprolacton mit. Dieser
Kunststoff lässt sich bei 60° Grad in handwarmem Wasser formen und als
Verbindungsmaterial für unterschiedlichste Situationen nutzen.
Förderhinweis:
Veranstalter: Stadt Bergkamen in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW
Gütersloh
Wolfgang Fräger zum 95. – Galerie „sohle 1“ zeigt „Bekanntes und Unbekanntes“ des in Bergkamen geborenen Künstlers
Stellten am Donnerstag die beachtliche Wolfgang-Fräger-Ausstellung vor (v. l.): Marc Alexander Ulrich, Dr. Barbara Duka, Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel und Thomas Hengstenberg
Alle, die den am 8. August 1923 in Bergkamen geborenen Künstler von europäischen Rang Wolfgang Fräger schätzen, sollten sich die Ausstellung anlässlich seines 95. Geburtstags, die am kommenden Sonntag, 12. August, um 11.30 Uhr in der städtischen Galerie sohle 1“ eröffnet wird, nicht entgehen lassen.
Leider ist der Grafiker, Maler und Bildhauer bereits im Alter von 60 Jahren gestorben. Doch bis dahin blühte seine Schaffenskraft. Vieles, was ab Sonntag bis zum 23. September in der Galerie „sohle 1“ zu sehen ist, wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt, wie am Donnerstag seine Tochter Dr. Barbara Duka berichtete. Darunter befinden sich auch Holz- und Metallskulpturen sowie Skizzen, die Wolfgang Fräger zu Papier gebracht hatte.
Zu sehen ist auch ein kleiner Film, der den Künstler im Gespräch mit dem ehemaligen Bergkamener Kulturdezernenten Dieter Treeck zeigt. Dabei demonstriert Wolfgang Fräger dem Druck einer seiner bekannten Werke „Der Kirschdieb“.
In die Ausstellung wird der ehemalige Fachbereichsleiter Kultur beim Kreis Unna Thomas Hengstenberg einführen.
An diesen bedeutenden Künstler erinnert heute eine Wolfgang-Fräger-Straße. Bis vor einem Jahr gab es im Stadtmuseum einen Fräger-Saal, der für Veranstaltungen genutzt wurde, aber inzwischen im Zuge der zurzeit laufenden Umbauarbeiten aufgegeben wurde. Bergkamens aktueller Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich versprach, dass Wolfgang Fräger nach Abschluss der Arbeiten im Stadtmuseum die Wertschätzung erhalten werde, die er verdiene.
Übrigens: Falls das hochsommerliche Wetter am Eröffnungstag der Ausstellung fortgesetzt wird, sollte niemand den Besuch der Galerie „sohle 1“ scheuen. Neuerdings sorgt zumindest in der 1. Etage eine Klimaanlage für angenehme Temperaturen. Das werden natürlich auch die Besucherinnen und Besucher der kleinen Kabarettreihe zu schätzen wissen.
Und noch ein Nachtrag:
Mit Kupferplatten und Radiernadel auf den Spuren von Wolfgang Fräger
Wolfgang Fräger war ein Maler, Grafiker und Bildhauer mit Wurzeln in Bergkamen. Durch seine starke regionale Prägung bezogen sich seine Arbeiten häufig auf den Bergbau und die Industrialisierung. In diesem Seminar soll es um das Thema Industrie und Bergbau gehen. In Bergkamen und Umgebung gibt es noch einige Relikte aus der Vergangenheit. Fotos, die man im Vorfeld machen könnte, Bildbände aus Büchereien oder Motive aus dem Internet können Vorlagen für die spätem Radierungen sein. Zunächst können erste Skizzen auf Papier angefertigt werden. Anschließend werden die Bildideen auf eine Kupferplatte gebracht. Die unterschiedlichen Techniken der Radierung geben viel Raum für das Experimentieren. Nach einer Einführung in den Tiefdruck können auch Ungeübte in die Welt der Radierung eintauchen. Ziel des Seminars ist, eine Folge abstrakter oder gegenständlicher Darstellungen aus Industrie und/oder Bergbau zu drucken. Bitte mitbringen: Alte Kleidung oder Schürze, Skizzenmaterial, Bildmaterial zum Thema
Materialkosten: 10,00 Euro zzgl. Kosten für Druckplatten
Termine: 12. – 14. Oktober 2018 16. – 18. November 2018
jeweils Fr 18.00 — 21.00 Uhr, Sa und So 11.00 — 17.00 Uhr
Kosten: 20 U.-Std., 40 Euro Leitung: Tania Mairitsch-Korte
Druckwerkstatt im Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6, Bergkamen-Mitte
Marina-Besucher tranken für einen guten Zweck – Veltins spendet für den Förderverein des Stadtmuseums
Spendenübergabe am Stadtmuseum (v.l.): Kai-Uwe Semrau, Karsten Quabeck, Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins und Beante Tebbe.
Im Rahmen der „Sommerbelebung der Marina Rünthe“ haben hatte das Stadtmarketing am vergangenen
Samstag die Veranstaltung „Old Times – Rock´n Roll meets H-Kennzeichen“ eingeladen. Dazu wurde passenderweise auch den „Getränke-Oldtimer“ der Firma Veltins begrüßt, ein alt gedienter Mercedes-Benz L319 aus den 1960er Jahren mit Grevensteiner Landbier in der Kühlung.
Schon um kurz nach 20.00 Uhr waren alle 26 Kisten leer – pro Flasche war € 1,00 für einen „guten Zweck“ zu entrichten. Der Gesamtbetrag in Höhe von € 520,00 wird dem Förderverein des Bergkamener Stadtmuseums zu Gute kommen. „Der Veranstaltungstitel „Old Times“ und das Stadtmuseum – dass passt gut zusammen!“ so Stadtmarketing-Leiter Karsten Quabeck.
Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins übergab am Freitagmorgen den Scheck an die Geschäftsführerin des Museumsfördervereins Beate Tebbe. Der Vorstand freue sich sehr über diese Spende. Er werde in seiner Septembersitzung über die sinnvolle Verwendung des Geldes beraten, erklärte sie.
Axel Bierbrodt nutzte natürlich die Gelegenheit, sich das Bergkamener Stadtmuseum von innen anzusehen. Er ließ sich von Museumsmitarbeiter Kay-Uwe Semrau die zurzeit laufenden Umbauarbeiten erklären.
Kirchenmusiker Christoph Hintermüller spielt in der Elisabeth-Kirche anglo–amerikanische Orgel- und Filmmusik
Christoph Hintermüller
Der bekannte Kirchenmusiker Christoph Hintermüller, der ursprünglich aus Bergkamen stammt, wird am 12. August um 18 Uhr sein Abschlusskonzert an der Orgel der St. Elisabeth-Kirche spielen. Er wurde vor wenigen Monaten auf eine Assistenzprofessur an die Universität of Northern Texas berufen, an der er auch seinen Master in „Organ Performance“ absolvieren wird.
Aus diesem Grund wird er am besagten Sonntag ein Abschlusskonzert in der St. Elisabeth-Kirche gestalten. Auf dem Programm stehen anglo–amerikanische Orgelmusik und Filmmusik. Für beide Genres gilt Hintermüller als Experte.
Christoph Hintermüller wurde 1993 in Unna geboren. Sein Interesse für Keyboard- und Orgelmusik erwachte bereits in der Grundschulzeit. Autodidaktisch erlernte er das Spiel dieser Instrumente. Ab 2005 erhielt er Klavierunterricht bei Johannes Wolff an der Musikschule Bergkamen. Drei Jahre später wurde er als Teilnehmer an dem einmaligen Projekt „Orgeloffensive“ ausgewählt und erhielt Orgelunterricht bei Heinrich Schwark.
Nach erfolgreichem Erwerb der Fachoberschulreife 2010 wechselte er auf das renommierte Mallinckrodt Gymnasium, an dem er 2013 sein Abitur erreichte. Parallel hierzu begann er die kirchenmusikalische C Ausbildung. In diesem Rahmen erhielt er Orgelunterricht bei Dekanatskirchenmusiker Simon Daubhäußer. In den Jahren 2012/2013 legte er die entsprechenden Prüfungen vor dem Paderborner Referat für Kirchenmusik ab.
Im Anschluss wechselte er zu Dekanatskirchenmusiker Christian Vorbeck. Am Dortmunder Malinckrodt-Gymnasium unterrichtete der Kirchenmusiker Klaus Stehling. Dieser etablierte einen professionellen Schulchor, den Hintermüller regelmäßig begleitete. So folgten mehre Auftritte im Dortmund Raum, im Berliner Dom. Darüber hinaus konzertierte der Chor in Notre Dame in Paris, Saint-Étienne in Meaux, Notre Dame d’Amiens, and Notre-Dame d´Auteuil in Paris.
Weitere Konzerte wurden 2015 und 2016 in der Kathedrale von Palma de Mallorca, im Michaelis Dom sowie in der Domkirche zu Lübeck präsentiert.
Im Oktober 2013 begann sein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Mainz mit Orgelunterricht bei Domorganist Prof. Daniel Beckmann und Prof. Gerhard Gnann sowie Orgelimprovisation bei Domorganist
Prof. Hans Jürgen Kaiser. Seitdem ist er Kirchenmusiker der Katholischen Gemeinde St. Pankratius in Mainz-Hechtsheim.
Von September 2016 bis März 2017 studiert er an der renommierten UCLA (Los Angeles) bei Prof. Dr. Christoph Bull. Darüber hinaus erhielt er einige Privatstunden von Cherry Rhodes. Für dieses einmalige Projekt erhielt er ein Stipendium von Rotary International. Neben dem Studium geht er einer regen Orgelkonzerttätigkeit nach, mit
der er viel Aufmerksamkeit erzielen konnte. Seine Schwerpunkte liegen auf anglo-amerikanische Orgelmusik und Filmmusik.Neben der Kirchenmusik beschäftigt er sich umfangreich mit den Themen Psychologie, Coaching, Hypnose und Showhypnose. Mehr als 650 Shows und Auftritte haben in an unterschiedlichste Schulen, Universitäten und Firmen in Deutschland, England, Spanien, Frankreich, die Schweiz, Tunesien, Australien, Neuseeland
und die USA geführt.
Stadtbibliothek ist auch in den Sommerferien zu den gewohnten Zeiten geöffnet
Diesen Sommer hält die Stadtbibliothek Bergkamen die Pforten für interessierte Leserinnen und Leser geöffnet. Die Öffnungszeiten während der Ferien bleiben unverändert, sodass alle Bergkamener Bürger und Bürgerinnen die Angebote wie gewohnt weiter nutzen können.
Dieses reicht von Bilderbüchern für die ganz Kleinen; über Brettspiele oder Hörbücher für alle Altersklassen bis hin zu den allseits beliebten Bestsellern aus verschiedensten Genres. Auch stehen die neuesten Romane von u.a. Rita Falk, „Sauerkrautkoma“, Martin Walker, Revanche, Marlies Ferber, „Grün ist die Liebe“, Robert Seethaler, „Das Feld“ und sogar Ex-US-Präsident Bill Clinton in Zusammenarbeit mit James Patterson, „The President is missing“. Ebenso bietet die Stadtbibliothek für einen anstehenden Urlaub zahlreichen Reise-, Wanderführer und Radwanderführer an.
Besucher, die sich momentan beruflich neuorientieren, bleibt auch das Angebot Bewerbung und Lebenslauf während der Ferien bestehen. Wie gewohnt jeden Dienstag & Donnerstag von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr (außer am 24.07.und 26.07.2018).
Das Team der Stadtbibliothek Bergkamen freut sich auf Ihren Besuch im Lesecafé, in dem die aktuellsten Zeitschriften und Magazine angeboten werden.
Lehrstollen am Stadtmuseum wird am Dienstag offiziell eingeweiht
Der Lehrstollen am Stadtmuseum wird am Dienstag offiziell eingeweiht. Foto: Mark Schrader
Der Lehrstollen auf dem Hof des Bergkamener Stadtmuseums wird am kommenden Dienstag, 10. Juli, um 14 Uhr offiziell eingeweiht.
Das Projekt konnte dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen realisiert werden. Der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V. hat das Projekt im Hintergrund mitbegleitet und aktiv unterstützt.
Frau Beate Brumberg (Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bergkamen-Bönen), Herr Dr. Jens Herold (Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V.), Bürgermeister Roland Schäfer (Stadt Bergkamen) und Beigeordneter Marc-Alexander Ulrich (Kulturdezernent und Kämmerer der Stadt Bergkamen) werden zusammen mit dem Geschichtskreis Haus Aden / Grimberg 3/4 die wiederaufgebaute Hauptstrecke eröffnen und der Öffentlichkeit vorstellen.
Die Bauzeit der ca. 13m Strecke, die hauptsächlich von den ehemaligen Bergleuten des Geschichtskreises ehrenamtlich errichtet wurde, betrug 3 Jahre (2015 – 2018) und konnte in den letzten Tagen abgeschlossen werden.
Die offizielle Eröffnung des Museumshofes findet zum Museumsfest am 18. – 19. August 2018 statt. Bis dahin wird die bergbautechnische Ausstellung mit einer neuen Zaunanlage gesichert und neu präsentiert.
„Schicht im Schacht“ – Museumsfest im Stadtmuseum Bergkamen
Am 18. und 19. August lädt das Stadtmuseum Bergkamen zum Museumsfest ein. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto „Schicht im Schacht“ im Zeichen des Bergbaus.
Am Samstag bietet das Stadtmuseum einen Familientag an. Auf dem Museumshof können kleine und große Besucher einiges über den Bergbau erfahren, Bergmanns-kleidung und Werkzeuge ausprobieren sowie in einem nachgebauten engen Schacht in voller Montur „reinkriechen“.
Am Sonntag wird um 10.30 Uhr mit einem anschließenden Ökumenischen Bergmanns-Gottesdienst der „Tag des Bergmanns“ eröffnet. Viele Knappenvereine, das Bergwerks-Orchester Bergwerk Ost sowie der Bergmannschor sind vor Ort.
Am Samstag sind die Veranstaltung und das Museum von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Nähere Informationen erteilt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/3060210.
Extraklasse Extraschicht: Tolle Premiere bei Nacht der Industriekultur auf Haus Opherdicke
Das Glanz reicht auch fuer die Otmar Alt Figur. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna
Es war ein Fest! Die erste Extraschicht des Kreises Unna auf Haus Opherdicke glänzte in jeder Beziehung: Wetter toll, Programm prima, Besucher begeistert.
500 waren zur Nacht der Industriekultur auf dem Wasserschloss hoch über der Ruhr erwartet worden, 900 kamen zur Premiere – viele hatten sich den Spielort ganz bewusst als einzige Anlaufstelle ausgesucht – und förderten neben einem Lächeln auch eine Entscheidung der Organisatoren ins mitternächtliche (Rest-)Licht: Wir sind auch 2019 dabei.
Es machte einfach allen nur Spaß: Die Führungen durch den Skulpturenpark mit den Werken von Raimondo Puccinelli waren ebenso gefragt wie die durch die Ausstellung mit Arbeiten von Otmar Alt und „Die Bullemänner“ spielten auch die letzte Vorstellung vor Mitternacht vor fast „ausverkauftem“ Haus.
Gute Laune verbreitete die BÄNG BÄNG Marching Steelband und PomPitz war nicht nur wegen seiner Stelzen ein imposanter Empfangschef. Klar, dass es auch eine Extraschicht-Extrawurst gab und ein Foto als Überraschung und zur Erinnerung natürlich sowieso. PK | PKU
Nostalgiemarkt am Donnerstag im Stadtmuseum Bergkamen geöffnet
Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am, Donnerstag, 5. Juli, von 14 bis 16 Uhr vor der Sommerpause nochmals geöffnet. Hier erwarten ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums, darunter Ursula Eggenstein und Arno Winterholler die Besucher. Nach den Ferien, am 6. September, kann man wieder im Nostalgiemarkt stöbern.
Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.
Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.
Theater-AG des Gymnasiums spielt Ad de Bonts „Die Tochter des Ganovenkönigs“
Die Theater-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse, spielt am Freitag, 6. und Samstag, 7. Juli, um jeweils 18 Uhr das Stück „Die Tochter des Ganovenkönigs“, geschrieben von der niederländischen Autorin Ad de Bont.
Julchen ist die Tochter eines Königs. Doch ihr Leben ist nicht so glamourös, wie man sich es vorstellen mag. Schmutzige Geschäfte und Verbrechen sind die Dinge, mit denen sie sich herumschlagen muss, denn ihre Eltern sind durch und durch böse. Kein Wunder, dass sie sich von ihnen scheiden lassen will. Wer wird ihr helfen können? Ihre Großmutter, von der alle sagen, sie sei verrückt, der hohe Richter, der andere Ziele verfolgt als die Gerechtigkeit, oder vielleicht der Kerl, der sich nachts heimlich zu ihrer Mutter schleicht? Oder muss sich Julchen einfach selbst helfen für ihr Happy End, wenn es denn überhaupt eines gibt. Aber es muss ja eines geben, es ist doch schließlich ein Märchen, oder?
Die Theater-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse, spielt am Freitag, 6. und Samstag, 7. Juli, um jeweils 18 Uhr das Stück „Die Tochter des Ganovenkönigs“, geschrieben von der niederländischen Autorin Ad de Bont.
AG-Leitung und Regie: Johanna Penzek (ehemalige Schülerin) Studentin Theaterwissenschaft und Germanistik