Lesewettbewerb des sechsten Jahrgangs der weiterführenden Schulen in der Stadtbibliothek
Am kommenden Montag findet zum 17. Mal in Folge der Lesewettbewerb des sechsten Jahrgangs der weiterführenden Schulen in Bergkamen auf Einladung des Kulturreferates und des Amtes für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport, statt.
Am 14. Januar treffen um 15.00 Uhr die ersten und zweiten Gewinnerinnen und Gewin-ner der schulinternen Lesewettbewerbe in den Räumlichkeiten der Bergkamener Stadtbibliothek auf eine fachkundige Jury. Vier beruflich oder privat eng mit dem Thema „Lesen“ verbundene Ju-roren werden ihr besonderes Augenmerk auf das Textverständnis, die Lesetechnik sowie die Ge-staltung des Textes richten, wenn die Kinder aus einem Buch ihrer Wahl eine kurze Passage vorle-sen.
Für die Jury konnten erneut die bekannten Schriftsteller aus Kamen Raimon Weber und Heinrich Peuckmann, zugleich auch ehemaliger Lehrer des Bergkamener Gymnasiums ebenso der Landtagsabgeordnete und ehemalige Schulleiter der Bergkamener Heide-Hauptschule Rüdiger Weiß und die Leiterin der Bergkamener Stadtbibliothek Jutta Koch gewonnen werden.
Als Lohn für ihre Leistungen winken den jungen Vorlesern Urkunden und Büchergutscheine. Die drei Erstplatzieren dürfen sich darüber hinaus über einen Gutschein für ein Projekt der Bergkame-ner Jugendkunstschule freuen.
Notenlesen – kein Buch mit sieben Siegeln mehr! – Musikakademie Bergkamen lädt zum Einsteigerkurs am 25. Januar 2019
Bettina Pronobis. Foto: Wilhelm Lohmann
Wie ist ein Rhythmus notiert? Wie heißen die Noten im Violin- und Bassschlüssel? Diese Fragen scheinen viele musikinteressierte Erwachsene zu beschäftigen, denn das Angebot „Notenlesen für Erwachsene“ ist ein Publikumsliebling im Angebot der Musikakademie Bergkamen.
Aufgrund vielfacher Nachfrage hat die Kursleiterin Bettina Pronobis für 2019 sowohl Einsteigerkurse als auch spätere Vertiefungskurse geplant. Teilnehmer ohne Vorkenntnisse besuchen zunächst einen Einsteigerkurs. In vier Sitzungen jeweils Freitag von 18.30 bis 19.30 Uhr werden Chorsänger, Wiedereinsteiger oder Selbstlerner im Instrumentalspiel mit den Geheimnissen der Notenschrift vertraut gemacht.
Die Kursleiterin Bettina Pronobis möchte mit diesem Angebot Hürden abbauen. „Ich habe schon oft den Satz gehört „Noten waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln“ und finde es schade, wenn dieser Umstand Menschen daran hindert, aktiv zu musizieren! Dabei genügen schon einfache Grundlagen des Notenlesens, um beim Singen oder Instrumentalspiel besser und vor allem selbständiger zurecht zu kommen. Auch Eltern, die ihren Kindern helfen möchten, wenn diese gerade Noten lernen, können in meinem Workshop gute Grundkenntnisse erlangen.“
Die studierte Violinistin Bettina Pronobis ist selbst seit ihrer Jugend engagierte Chorsängerin und verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung mit allen Altersstufen. Ihr Anliegen ist es nicht nur, die Systematik unseres Tonsystems zu vermitteln, sondern auch die neu erworbenen Fähigkeiten zu trainieren. Dabei wird die individuelle Zielsetzung der Teilnehmer berücksichtigt.
Die Kosten für den einzelnen Workshop betragen 25 Euro. Die Teilnehmer werden gebeten, Bleistift und Radiergummi mitzubringen. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte, Pestalozzistr. 6. Der Workshop beginnt am 25. Januar und geht bis zum 15. Februar 2019. Er umfasst 4 Lektionen von jeweils 60 Minuten.
Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 17. Januar 2019 telefonisch unter Nummer 02306 – 30 77 30 entgegen.
„Die kleine Hexe“ im studio theater
Die kleine Hexe kommt ins studio theater. Foto: Michael Reuland
Die Kindertheatersaison des Jugendamtes wird am Mittwoch, 30. Januar, ab 15 Uhr im studio theater mit der Aufführung „Die kleine Hexe“ des L’una Theaters fortgesetzt.
Das L’una Theater verwandelt die beliebte Geschichte von Otfried Preussler in ein fesselndes Schauspiel mit Musik, Masken und Magie. Die mehrfach preisgekrönte Inszenierung (Gewinner Publikumspreis Wiesbadener Kinderkulturtage 2009 und 2012) sorgt für Spannung von der ersten bis zur letzten Minute.
Und alle sind sie dabei: vom gutmütigen Raben Abraxas bis hin zur giftigen Muhme Rumpumpel. Hinterhältig hat sie dafür gesorgt, dass die kleine Hexe nicht beim großen Walpurgis-tanz auf dem Blocksberg dabei sein darf. Erst einmal soll sie beweisen, dass sie eine gute Hexe ist. Mit Feuereifer schwingt die kleine Hexe fortan den Zauberstab für die Armen und gegen die Grobiane. Als sie siegessicher zur Hexenprüfung erscheint, tritt ein unerwartetes Missverständnis zu Tage: für den Hexenrat hat eine gute Hexe gallebitterböse zu sein. Aber da spielt die kleine Hexe nicht mit.
Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.
Die Kindertheatersaison endet dann am 27. Februar 2019 mit dem Stück „Pippi feiert Ge-burtstag“ des Wittener Kinder- und Jugendtheaters.
BBS Hard Bop Trio – Bergmann Bär Siehoff spielt am Sonntag in der Galerie „sohle 1“
Das Bergmann Siehoff Bär Trio. Foto: Kurz Rade
Drei Musiker, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben, das ist das BBS Trio mit Sven Bergmann (Klavier), Uli Bär (Kontrabass) und Martin Siehoff (Schlagzeug). Sie übernehmen am kommenden Sonntag, 13. Januar, die musikalische Begleitung bei der Eröffnung der Ausstellung Armin Mueller-Stahl – Menschenbilder in der Galerie sohle 1, ab 15 Uhr.
Die Musiker freuen sich, diese Ausstellungseröffnung zu begleiten, denn Armin Mueller-Stahls Kunst hat viele Anbindungen an die Musikwelt: „Wir sind begeistert und spielen bis zum Schluss“, so Uli Bär.
Ausstellung „Menschenbilder“
Armin Mueller-Stahl
SO, 13.01. – So. 17.03.2019
Öffnungszeiten:
Di – Fr 10-12 und 14-17 Uhr
Sa 14-17 Uhr
So 11-18 Uhr
Peppiger Gesangsmix mit den Silverettes im Rahmen des Sparkassen Grand Jams
The Silverettes. Foto: Marcel Thiele
Das Rockabilly unbedingt weiblich ist, zeigen die drei Sängerinnen von „The Silverettes“ im Rahmen der Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 9. Januar, ab 20.00 Uhr im Thorheim an der Landwehrstraße in Overberge.
Der peppige Mix aus Gestern und Heute und der dreistimmige Satzgesang schaffen eine dichte Atmosphäre voller Spannung und brisanter Energie, die das Publikum in den Bann zieht. Waren „The Silverettes“ bisher als Support für Dick Brave & The Backbeats, Boppin`B oder Boss Hoss überaus erfolgreich und sicherten sich so ein Stück vom großen Kuchen, wollen sie jetzt die ganze Torte. Für sich allein! Durch ihre Musikalität und Intensität sind „The Silverettes“ in der Lage, mal verrucht zu agieren und dann wieder gewaltige Rock’N’Roll-Rhythmen abzufeuern. So bringen die drei Wirbelwinde Weiblichkeit und Rock’N’Roll in einer aufregenden Art und Weise zusammen, die den Hörer sofort begeistert.
Kartenvorbestellungen sind im Kulturreferat der Stadt Bergkamen unter Tel. 02307 965-464 oder E-Mail a.mandok@bergkamen.de möglich.
Sparkassen GRAND JAM Thorheim, Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen AK: 16 € / ermäßigt 13 €
Neuer Workshopchor der Musikakademie Bergkamen: Zu Gast bei der Gesangsrevue am 16. Juni 2019
Jane Fanklin.
Am 23. Januar starten die Sänger Jane Franklin und Rudolf Helmes den umfangreichsten Workshop der Musikakademie 2019. An 18 Terminen wollen sie mit den Teilnehmern dieses Workshop-Chores bekannte Werke aus Jazz, Rock und Musical einstudieren. Geprobt wird mittwochs abends in der Preinschule in Bergkamen-Oberaden von 18.15 bis 19.30 Uhr. Die Auswahl der Songs erfolgt nach den individuellen Vorlieben der Teilnehmer.
Der Projektchor wird wieder im Rahmen der Gesangs-Revue der Musikschule Bergkamen am 16. Juni 2019 live auftreten und seine Lieblingssongs im studio theater bergkamen präsentieren.
„Wir haben bereits dreimal mit einem Workshop-Chor einen schönen Beitrag zur Gesangsrevue der Musikschule geleistet,“ sagt Rudolf Helmes, der den Fachbereich Gesang der Musikschule betreut. „Wir wollen dieses Format auch 2019 mit genug Zeit für die Vorbereitung und Auswahl wiederholen. Auch wenn Sie noch nie gesungen haben oder meinen, Sie könnten nicht singen, sind Sie herzlich eingeladen. Jeder kann singen! Ich freue mich auf die gemeinsamen Chorstunden.“
Die Kosten für die Teilnahme am Workshop-Chor betragen 110 €. Anmeldungen nimmt das Büro der Musikschule unter Tel. 02306/3077-30 oder -33 entgegen.
Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2019.
„Die letzten Heuler“ singen es nochmal: „Zwischen Bar und Barrikade“ in der Lindenbrauerei Unna
Auch das hat uns Robert Gilbert hinterlassen: die Liedtexte aus dem Singspiel „Im weißen Rößl“, das 1960 mit Peter Alexander verfilmt wurde., Dieses Foto stammt aus der Premiere von „Zwischen Bar und Barrikade“ in der Kamener Konzertaula.
Wer die Premiere am 11. November 2018 verpasst hat, dem bietet sich am Sonntag, 13. Januar 2019, ab 20 Uhr die Chance, das aktuelle Konzertprogramm ‚Zwischen Bar und Barrikade‘ des Chores „Die letzten Heuler“ in der Lindenbrauerei Unna zu erleben. Warum kündigen wir dieses Konzert an? Im Chor singen eine Menge kräftiger und wohlklingender Stimmen aus Bergkamen mit.
Das Programm ist nicht zuletzt ein eindringlicher Appell für ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens, verschiedener politischer Einstellung oder Herkunft. Der Poet Robert Gilbert, dessen Texte Grundlage für sämtliche Rezitationen und Lieder des Abends sind und die von Chorleiter Reinhard Fehling teilweise vertont wurden, musste selbst das geliebte Deutschland verlassen. Im ‚Abschied von Berlin (1933)‘ schreibt er, der bis in die Haarspitzen voll deutscher Kultur war, von seinen Gefühlen vor dem Grenzübertritt: ‚Zollrevision. Devisen. Passkontrolle, ach/ man lässt mich durch, es ist gelungen./ Da murmelt noch der letzte deutsche Bach:/Es ist ein Ros entsprungen!/Da, wo die galgenlangen Pappeln stehn,/ade, Deutschland, ade./Wer weiß, ob wir uns wiedersehn/am grünen Strand der Spree.‘
Vorher pfiffen die Spatzen in den 20er an zu Beginn der 30er Jahre des vorherigen Jahrhunderts die Lieder mit seinen Texten sprichwörtlich von den Dächern. Dazu gehörten zum Beispiel „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die drei von der Tankstelle“, ‚Püppchen, du bist mein Augenstern‘, ‚Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist‘ oder ‚Im weißen Röss’l‘ aus der gleichnamigen Operette.
Nach den Exilstationen in Österreich und in den USA bis 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Sein Berlin war, wie er es 1943 in einem ‚Stoßseufzer‘ prognostiziert hatte, ein ‚wirrer Haufen Stein‘: ‚…dass Du mal nicht mehr sein wirst von Spandau bis Neukölln. Da holt man zweimal Luft, um sich das vorzustelln‘. Er wusste von Anfang an genau, was jener ‚Aufbruch der Nation‘, als den die Nazis den Beginn ihrer Ära priesen, in Wahrheit war: ‚Weil das Vaterland erwacht ist,/müssen viele schlafen gehn‘,/weil’s die Lange Messer Nacht ist,/will man Leichen sehn./… Keiner braucht mehr anzupochen,/mit der Axt durch jede Tür./Die Nation ist aufgebrochen:/Wie ein Pestgeschwür!‘.
Seine revolutionären Anfangsjahre hat er später mit Distanz gesehen. Geblieben ist sein Einstehen gegen Militarismus, Rassismus und totalitäre Herrschaft. Seine Botschaft ist so aktuell wie eh und je.
Zurückgekehrt übersetzte Robert Gilbert rund 20 amerikanischen Erfolgsmusicals – angefangen von ‚My fair Lady‘ bis hin zu ‚Cabaret‘. ‚Alles, was du kannst, das kann ich besser‘, ‚Mit ’nem kleinen Stückchen Glück‘ oder das sprichwörtliche ‚Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blüh’n‘
Die ‚Heuler‘ laden alle, die für ein offenes Miteinander und anderswo eintreten und arbeiten, herzlich ein.
Silvesterkonzert für Kurzentschlossene: Wiener Klänge und mehr mit ungarischem Stargeiger József Lendvay
József Lendvay. Foto: Panteleev
Für das diesjährige Bergkamener Silvesterkonzert der Stadt Bergkamen sind trotz großer Nachfrage noch Eintrittskarten erhältlich.
Die Abendkasse wird am 31.12.2018 ab 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für das Silvesterkonzert beträgt 29 Euro / ermäßigt 25 Euro.
Adresse: studio theater Bergkamen, Albert-Schweitzer-Straße 1, 59192 Bergkamen
„Wiener Klänge“ sind Leitmotiv des Konzerts, das schon am späten Nachmittag beginnt. Unter der Leitung des bulgarischen Dirigenten Martin Panteleev erleben die Gäste ein fulminantes Programm mit jungen Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Welt: Dabei wird nicht nur die Familie Strauss gebührend geehrt – Jozsef Lendvay, der ungarische Ausnahmegeiger, verspricht einen weiteren Konzertgenuss: Er spielt ein Violinkonzert von Paganini.
„Bei der Premiere im vergangen Jahr war unser Publikum hellauf begeistert“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel.
Das Vorbild für die Tournee des Orchesters sind die jeweils zum Jahreswechsel stattfindenden Konzerte der Wiener Philharmoniker, die durch die Übertragung im Fernsehen ein Millionenpublikum erreichen.
Gefördert wird das Konzert von:
Sparkasse Bergkamen-Bönen
GSW Kamen-Bönen-Bergkamen
Bayer AG
Noch Plätze frei in der Musikalischen Früherziehung
Am Montag, 7. Januar 2019 um 15.30 Uhr soll eine neue Gruppe „Musikalische Früherziehung“ der Musikschule Bergkamen für Vorschulkinder starten. Das Unterrichtsangebot ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren.
Eingebunden in die kindliche Erlebnis- und Themenwelt werden die musikalischen Lerninhalte spielerisch vermittelt und mit allen Sinnen erfasst. Konzentration und Sozialverhalten sowie Sprachvermögen und Motorik sind Fähigkeiten, die beim Musizieren und Lernen in der Gruppe gefördert werden.
Den Kurs leitet die Dozentin Kreske Hamer. Er findet in der Preinschule in Bergkamen-Oberaden, Hermannstr. 5, statt. Es sind noch Plätze frei.
Für weitere Informationen zu Kursinhalten und Anmeldungen steht die Musikschule der Stadt Bergkamen ab 2. Januar unter der Telefonnummer 02306/307730 gerne zur Verfügung.
Sinfoniekonzert Neue Philharmonie Westfalen: Zwischen Tschaikowsky und Borodin
Geiger Kirill Troussov wird das Sinfonieorchester auf der Stradivari-Geige von Adolph Brodsky unterstützen. Foto: Marco Borggreve
Zwei verschiedene Richtungen, ein Ziel: So sieht die klassische Musikszene im Russland des 19. Jahrhunderts aus. Dabei stehen sich der Moskauer Kreis – rund um Peter Iljitsch Tschaikowsky – und „Mächtiges Häuflein“, unter anderem mit Mili Balakirew und Alexander Borodin, gegenüber. Die Neue Philharmonie Westfalen vereint beide Seiten in ihrem 5. Sinfoniekonzert am Mittwoch, 16. Januar in der Kamener Konzertaula. Es beginnt um 19.30 Uhr, die Einführung findet ab 19 Uhr statt.
Erreichen wollen sowohl die „Westler“ als auch „Mächtiges Häuflein“ um 1860 Ähnliches: Die Herausbildung einer nationalen Musik, die auf den Klang der russischen Sprache, volkstümliche Melodien, Sagen und Figuren zurückgeht. Damit revolutionieren die Musiker die bis dahin von italienischen, deutschen und französischen Einflüssen geprägte Musik.
Unterstützung von Kirill Troussov
Zum Besten geben wird die Neue Philharmonie Westfalen unter Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann die „Ouvertüre über drei russische Themen“ von Balakirew, Borodins „Sinfonie Nr. 2 h-moll“ sowie das „Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35“ von Tschaikowsky. Letzteres feierte seine Uraufführung 1881 in Wien mit Adolph Brodsky an der Stradivari-Geige. Auf genau diesem Instrument wird Solist Kirill Troussov das Orchester unterstützen.
In jungen Jahren von Geiger-Legende Yehudi Menuhin gefördert, gehört Kirill Troussov den international gefragtesten Geigern seiner Generation an. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt ihn „Geiger von Weltklasse-Format“. Der Europäische Kulturpreis und der Yamaha Preis sind nur ein paar seiner international errungenen Auszeichnungen.
Kartenverkauf und weitere Infos
Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter doris.erbrich@kreis-unna.de. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro) und liegen nach Vorbestellung an der Abendkasse bereit. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU
Städtisches Kulturprogramm startet mit Höhepunkten in die nächste Saison
The Silverettes. Foto: Marcel Thiele
Das Rockabilly unbedingt weiblich ist, zeigen die drei Sängerinnen von „The Silverettes“ im Rahmen der Sparkassen Grand Jam am Mittwoch 9. Januar ab 20.00 Uhr im Thorheim. Der peppige Mix aus Gestern und Heute und der dreistimmige Satzgesang schaffen eine dichte Atmosphäre voller Spannung und brisanter Energie, die das Publikum in den Bann zieht.
Andrea Bongers mit UWE. Foto: Anja Paap
Kunstfans kommen ab 13. Januar in der städtischen Galerie „sohle 1“auf ihre Kosten: Werke des international bekannten Schauspielers, Musikers, Autors und eben Malers Armin Mueller-Stahl werden unter dem Titel „Menschenbilder“ präsentiert. „Ich bin der Maler, der gelegentlich schauspielert“, sagt Armin Mueller-Stahl von sich. Die Ausstellung „Menschenbilder“ zeigt insbesondere jüngere Werke, vor allem Portraits von Klassikern der Musik, Literatur, Film und Kunst sowie figürliche Szenen. Bürgermeister Roland Schäfer wird die Ausstellung um 15 Uhr eröffnen. Björn Engholm, Kunstkenner und Freund von Armin Mueller-Stahl wird die Eröffnungsrede halten.
Das Kabarett- und Kleinkunstpublikum kann sich am 18. Januar 2019 um 20.00 Uhr auf Arnulf Rating freuen. Der Künstler begibt sich mit „Tornado“ auf eine Reise in die Welt der Manipulation. Bei einer Exkursion in digitale und andere Welten zeigt er, welche Spinner und Spinndoktoren an unserem Weltbild drehen. Arnulf Rating gastiert auf der Bühne im
studio theater bergkamen.
Powerfrau Andrea Bongers ist am 23.01.2019 um 19.30 Uhr mit Ihrem neuen Programm
„gebongt“ auf der Kleinkunstbühne in der Galerie „sohle 1“ zu Gast. Als virtuose Puppenspielerin hat das talentierte Prachtweib mit ihren textilen Alter Egos
ihre ganz eigene Reflexionsreisegruppe dabei. Und damit ist sie als Frau auf der Bühne einzigartig. Ihre felligen Gesellen begleiten sie stichelnd, schmeichelnd und profunde bösartig in alle Abgründe der prä- und postklimakterischen Welt.
Kartenvorbestellungen und weitere Infos erhalten Sie unter 02307/ 965 – 464
oder a.mandok@bergkamen.de