Aktionskreis lädt zum Bürgerfest im Schacht III ein: Musikalische Zeitreise durch 150 Jahre Ruhrgbietsgeschichte
Das Zeitgeist-Ensemble Ruhr, Foto: Volker Brockhoff
Bevor im Obergeschoss Muskeln trainiert werden, gibt es am Freitag, 9. November, im Schacht III in Rünthe Kultur. Auf Einladung des Aktionskreises Wohnen und Leben Bergkamen präsentiert die Gruppe „Zeitgeist-Ensemble Ruhr“ unter dem Titel „Kohlenstadt – Kulturhauptpott“ eine musikalische Zeitreise durch 150 Jahre Ruhrgbietsgeschichte. Der Eintritt zu diesem Bürgerfest ist frei.
Das Zeitgeist-Ensemble Ruhr wurde im Jahr 2009 von Ulrich Dieter Kind mit den Sängerinnen Lisa Krischker, Laura Roesner und Deborah Schwittai gegründet. Die Gruppe bringt neben überlieferten Ruhrgebietsliedern vor allem zeitkritische Eigenkompositionen über das Revier auf die Bühne, aktuell mit ihrem Programm „KulturhauptPott“.
Bekanntlich gehört der denkmalgeschützte Schacht III in Rünthe inzwischen einem Tochterunternehmen der FAKT AG. Der Rudimo AG. Neben dem Pertheswerk mit seiner Werkstatt als langjähriger Nutzer des Untergeschosses ist das Obergeschoss an das Fitness-Unternehmen „Limitless“ vermietet worden.
Das Bürgerfest am 9. November soll keine Trauerfeier sein, betont der Aktionskreis.
Celloherbst: Hommage an Claude Debussy – Italien zu Gast in der “sohle 1”
Ferdinando Vietti
Der Celloherbst am Hellweg begeistert zurzeit die Musikfreunde in der Region. Am kommenden Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr macht das Musikfestival in der Bergkamener Galerie „sohle 1“ Station. Ferdinando Vietti, Violoncello und Maurizio Barboro, Klavier bieten ein Hommage an Claude Debussy zum 100. Todestag des Komponisten. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms und G.F. Malipiero.
Der Todestag des französischen Komponisten Claude Debussy jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Grund genug für die beiden italienischen Künstler Ferdinando Vietti (Violoncello) und Maurizio Barboro (Klavier) im Rahmen des Celloherbst am Hellweg 2018 einen Kammermusikabend im Gedenken an Claude Debussy zu gestalten. Höhepunkt ihres Programmes „Hommage an Claude Debussy“ ist dabei dessen Sonate für Violoncello und Klavier d-moll, außerdem werden Werke von Schumann und Brahms zu hören sein.
“Pierrot im Streit mit dem Monde”
Einen poetischen Titel, einen eleganten französischen Stil und vor allem – mitten im Ersten Weltkrieg – rein gar nichts, was an die deutsche spätromantische Musiktradition erinnert: Das wollte Debussy für seine Sonate.
Der Erste Weltkrieg tobte und jeder besann sich auf seine eigene Nation. In Frankreich wurde die Frage nach einer französischen Musik mit der Rückbesinnung auf die eigene Musikgeschichte beantwortet, so bezeichnete sich Debussy selbstbewusst als „musicien français“ in betonter Abgrenzung zu den verhassten „Austro-Boches“.
Und so entstand eine Sonate, die eine Verneigung ist vor der barocken französischen Sonatenkunst eines Jean-Philippe Rameau oder François Couperin. Gleichzeitig schimmert in den mittleren Sätzen aber auch ein bisschen commedia dell´arte durch, buffonesk und gezupft im Stil eines Gitarrenständchens, „ironique“.
Der aus Turin stammende Cellist Ferdinando Viettimusiziert seit frühester Jugend und hat seine musikalische Ausbildung u.a. bei Meistern wie Dario Destefano, Enrico Dindo, Julius Berger und Johannes Goritzki erhalten. Im Laufe seiner weiteren musikalischen Entwicklung sammelte er vielfältige Erfahrungen als Solist und Kammermusikpartner, aber auch in den Bereichen Rock und Tango Argentino. Er hat verschiedene nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen, dank derer er mit namhaften Musikern in Europa und Nordamerika konzertieren konnte.
Maurizio Barboro
Feinfühlig am Klavier begleitet wird Ferdinando Vietti von dem italiensichen Pianisten Maurizio Barboro, der bereits beim letzten Celloherbst zu Gast war und seit 1980 und in der Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten und Orchestern eine intensive Karriere sowohl in Italien als auch in den wichtigsten kulturellen Zentren in Europa, Asien und Nordamerika beschritten hat. Seit 1996 war Barboro fortlaufend “artist in residence” und ständiger Solist des Dumitrescu Philharmonischen Orchesters in Rumänien. Einen Namen gemacht hat er sich auch durch die Einspielung u.a. sämtlicher Klavierkonzerte von Schostakowitsch.
Wenn diese beiden herausragenden Musiker gemeinsam ein Konzert bestreiten, dürfen sich die Zuhörer auf einfühlsame Interpretationen und ausdrucksstarke Musikalität freuen, die im perfekten Zusammenspiel mit vollendeter musikalischer Harmonie verzaubert.
Notenlesen für Fortgeschrittene: Musikakademie Bergkamen lädt zum Vertiefungskurs ein
Bettina Pronobis. Foto: Wilhelm Lohmann
Wie ist ein Rhythmus notiert? Wie heißen die Noten im Violin- und Bassschlüssel? Diese Fragen scheinen viele musikinteressierte Erwachsene zu beschäftigen, denn das Angebot „Notenlesen für Erwachsene“ ist seit Jahren ein Lieblingskurs im Angebot der Musikakademie Bergkamen.
Wer bereits einen Einsteigerkurs absolviert hat und an gewonnene Erkenntnisse anknüpfen möchte, kann dies nun in einem dreiteiligen Vertiefungskurs tun, der ab 9. November 2018 freitags abends stattfindet.
Die Kursleiterin Bettina Pronobis möchte dabei nicht nur die Systematik unseres Tonsystems vermitteln, sondern auch die erworbenen Fähigkeiten der Teilnehmer trainieren. Dabei wird die individuelle Zielsetzung der Teilnehmer berücksichtigt.
Die Kosten für den Workshop (3 Termine à 60 Min.) betragen 15,00 €. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte. Der Workshop geht vom 9. bis 23. November 2018, freitags abends von 18.30 bis 19.30 Uhr. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 2. November 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.
Halloween-Woche im Stadtmuseum Bergkamen
Von Freitag, 26. Oktober, bis Sonntag, 4. November, erwartet die Besucher im Stadtmuseum Bergkamen eine „schauderhaft schöne“ Atmosphäre.
Gespenster, Hexen und andere gruselige Gestalten nennen das Museum ihr zu Hause. Die Ausstellungen verbergen dabei so manche schaurige Überraschung. Die ausge-buchte Aktion „Kürbisschnitzen für Kinder“ rundet das Angebot ab.
Angebote des Kulturreferats beim 18. Bergkamener Lichtermarkt
Das Kulturreferat präsentierte seine Beiträge zum 18. Bergkamener Lichtermarkt am kommenden Freitag, 26. Oktober.
Das Kulturreferat ist gleich mit mehreren Aktionen beim 18. Bergkamener Lichtermarkt am kommenden Freitag, 26. Oktober, aktiv. Leider ist bereits ein Angebot ausgebucht: Die Geschichten aus dem Dustertal für Kinder ab 3 mit Michael Wrobel in der Stadtbibliothek.
Einige Restkarten gebe es allerdings für die zweite Veranstaltung mit dem Kamener Autor und Geschichtenerzähler, berichtet Bibliothekleiterin Jutta Koch. Es ist die Geschichte aus dem Dustertal für Kinder ab 6 Jahren Torca, Winny und der Bergprinz von Lumaine“. Beginn ist um 20 Uhr. Die Eintrittskarten hierfür gibt es in der Stadtbibliothek, (Telefon: 02307/983500).
Die Jugendkunstschule lädt von 18 bis 22 Uhr zur Mitmachaktion „NeonTapeArt“ in den Stadtwald ein. Der TapeArt – Künstler Christoph Metzger zeigt auf der Aktionsfläche der Jugendkunstschule, wie es geht. Jung und Alt sind eingeladen, eigene Ideen und Motive mit fluoreszierenden Neonklebebändern zu gestalten. Kreative Klebekunst für jedermann.
Wie in den vergangenen Jahren bietet das Kulturreferat wieder Lichtkunstführungen per Bus zu den Kunstobjekten im Stadtgebiet mit den Kunstführern Klaus Holzer und Thossa Büsing an. Dieses Angebot ist kostenlos. Es gibt für die Teilnehmer diesmal sogar Postkarten, auf denen Lichtkunstwerke in einem völlig anderen Zusammenhang präsentiert werden.
Aus Sicherheitsgründen wurde die Sonderbushaltestelle zur Ebertstraße in Höhe der Volksbank verlegt. Die Fahrten dauern etwa 35 Minuten. Los geht es zu diesen Zeiten: 19.00 Uhr / 19.45 Uhr / 20.30 Uhr / 21.15 Uhr / 22.00 Uhr.
„Frisuren, Schuhe, Schmuck“ – Römerworkshop im Stadtmuseum Bergkamen
Am Sonntag, 4. November, von 11 bis 17 Uhr bietet das Stadtmuseum Bergkamen einen Reenactment-Workshop zu Accessoires in der Römerzeit an. Die Teilnehmer/innen beschäf-tigen sich mit (provinzial-) römischen und germanischen Frisuren, Schmuck und Schuhen.
Im Vordergrund stehen dabei Probleme, die sich bei der Anfertigung/Anschaffung ergeben, wie beispielsweise der Zugang zu archäologischen/historischen Quellen bzw. Fachliteratur, Auswahl geeigneter Materialien, Form und Trageweise.
Der Workshop, geleitet von Gisela Michel, eignet sich vor allem für historische Darsteller, die zu Museumsveranstaltungen auftreten. Die Kosten betragen 30 €. Eigene (Haar-) Schmuckstücke und Gewandrekonstruktionen, soweit schon vorhanden, dürfen gerne mitgebracht werden.
Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.
Parkour-Kunst und Stelzenkunst für Jugendliche: Kostenlose Workshops in den Herbstferien
Gleich zwei spannende Bewegungsprojekte bietet die Jugendkunstschule Bergkamen in den Herbstferien kostenlos für junge Menschen an: In der ersten Ferienwoche gibt es das „Plan B“ Parkourprojekt für 10 – 14-jährige in der Sporthalle 1 des Städtischen Gymnasiums. Die Woche darauf bieten Jugendkunstschule und Kinder- und Jugendhaus Balu ein Stelzenprojekt für Jugendliche ab 15 Jahren an. Auf dem Lichtermarkt am 26.10. können die fertigen Stelzenläufer ihre Fähigkeiten als Walkact präsentieren.
Parkour ist nach dem Selbstverständnis vieler Anhänger eine Kunst-Sportart, bei der die Akteure unter Überwindung aller Hindernisse einen möglichst kurzen Weg von A nach B nehmen. Parkour erfordert ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie geistige Stärke. Dieses Ferienprojekt bietet einen Einstieg in die Welt des Parkour und findet von Montag, 15.10. bis Freitag 19.10. jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr statt. Die Jugendlichen lernen sicher und elegant Hindernisse zu überwinden. Dabei werden auch körperliche Fähigkeiten, Konzentration und Koordination trainiert. Erfahrene Traceure geben Einblicke in die Welt des Parkour und viele Tipps und Tricks, den eigenen Weg zu finden und zu gehen. „Plan B“ findet statt im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW statt.
Unter dem Motto „Hoch hinaus“ erarbeiten Walkactprofis vom Team „Oakleaf Stelzenkunst“ mit den Teilnehmern eine eigene Walkactperformance. Gemeinsam werden Stelzen und Kostüme entwickelt und erstellt. Das Projekt findet von Dienstag, 23.10 bis Freitag, 26.10. jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Zum Abschluss können sich die Jugendlichen als Walkact ab 18.00 Uhr auf dem diesjährigen Lichtermarkt präsentieren und dort auch in direkten Kontakt mit den internationalen Walkactprofis kommen. Veranstaltungsort ist die Jugendkunstschule im Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6 in Bergkamen. Das Projekt wird gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh im Rahmen des Programms (D)ein Ding.
Infos und Anmeldungen
Parkour Projekt „Plan B“
Jugendliche können direkt zum Veranstaltungsort kommen und sich dort anmelden: Sporthalle 1 des Städtischen Gymnasiums, Hubert-Biernat-Straße 1 in Bergkamen. Informationen gibt es auch im Kulturreferat unter der Durchwahl 02307/965462.
Stelzenprojekt Projekt „Hoch hinaus“:
Kinder- und Jugendhaus Balu täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr: Telefon 02307/60235 und im Kinder- und Jugendbüro täglich von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Telefon: 02307/965381. Die Teilnahme an beiden Projekten ist kostenlos.
Vortragsabend im Stadtmuseum: Neue Fragen an die Legionslager Oberaden und Neuss
Die Legionäre stehen vor der Holz-Erde-Mauer im Bergkamener Römerpark in Reih und Glied.
Am Freitag, 12. Oktober 2018, findet ein Vortragsabend „Neues aus der Archäologie: Neue Fragen an das Legionslager Oberaden und Neues aus dem Legionslager Neuss“ ab 18:30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen, Drususzimmer, mit Mark Schrader und Andreas Wegert statt.
Das Motto der neuen Vortragsreihe werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Fragen an die Geschichte sein, die eine neue Generation von Wissenschaftlern stellt. Dogmen und Geschichtskonstruktionen prägten lange Zeit die Kulturwissenschaften. Mit detektivischen und gerichtsmedizinischen Methoden kommen aktuell immer mehr Forscher, ob Laien oder Professoren, auf neue Fragen an die Geschichte.
Dazu gehört auch der Leiter des Bergkamener Stadtmuseums Mark Schrader. Er stellt das Legionslager unter ein neues Licht. Mit über 56 ha (560.000 m² = ca. 60 Fußballfelder) hätte das Legionslager Platz für mindestens drei Legionen, zehn Hilfstruppen-Kohorten und drei Kohorten Prätorianer sowie weitere Veteranen-Kohorten. Das entspräche einer Kampfkraft von ca. 28.000 Mann. Kann das sein? Es lassen sich viele Fragen stellen, wie z.B. waren Frauen und Kinder im Lager? Wie würde die Versorgung funktionieren? Wie lange brauchten die Römer für den Bau des Lagers?
Ein weiterer Standort mit einer kontinuierlichen Belegung für viele neue Fragen ist aktuell die Stadt Neuss. Viele Legions- und Marschlager haben viele Forschergenerationen beschäftigt und es entstanden viele Dogmen sowie ein Ideal-Lager, welches international das Vorzeige-Legionslager wurde. Der Wissenschaftler und Lehrer Andreas Wegert, Universität zu Köln und Forscher am Clemens-Sels-Museum Neuss, stellt neue Fragen an die Zerstörung und Strukturen des Legionslagers Neuss. Kann man mit neuen Methoden und in den alten Grabungsunterlagen die Geheimnisse von Neuss lüften. Herr Wegert nimmt uns auf einen neuen Weg der Wissenschaft mit, um neue Erkenntnisse zum Verlauf der Geschichte zu finden.
Für alle Vorträge gilt Folgendes: Spende statt Eintritt.
Veranstaltungstipp für Mittwoch: Tommy Schneller Band im Thorheim
Tommy Schneller. Foto: Maik Reishaus
Er kennt die Festivals in Europa und die kleinen Clubs auf der Beale Street in Memphis – Tommy Schneller ist auf den großen Bühnen dieser Welt zuhause. Sein charmanter, unverwechselbarer Gesang und sein erdig warmer Saxophonsound haben ihn in den vergangenen Jahren zu einem der
beliebtesten Musiker Europas gemacht. Schneller wurde drei Mal mit dem German Blues Award (2010, 2012, 2014) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2011) ausgezeichnet.
Tommy Schnellers Band beinhaltet mehrere Attribute, die keine andere Band dieses Genre in Deutschland hat: Für eine siebenköpfige Band ist sie soundmäßig sehr kompakt, hier wirkt niemals ein Song überladen oder fahrig, wie man es bei der Besetzung bei vielen anderen Bands oft nach ein
paar Titeln feststellt. Die Musik hat einen authentischen US-touch, ist frisch und lebt von Tommys wiedererkennbarer Stimme und natürlich von seinem unverkennbarem Saxophonsound. Blues-Soul mit viel Druck, Tanzbarkeit und voller Groove. Eine hoch attraktive und, last but not least, eine dazu
sehr sympathische Band.
Sparkassen GRAND JAM
Mittwoch, 10.10.2018
20.00 Uhr
Einlass ab 19 Uhr
Thorheim/ ehemals Haus Schmülling
Eintrittskarten ( 16 €/ 13 €) sind noch an der Abendkasse erhältlich!
Weitere Informationen unter: 02307/ 965 – 464
Kunstlese auf der Ökologiestation: Kleines Konzert mit dem Duo „Mondi di Notte“
Am 27. Und 28. Oktober findet die diesjährige Kunstlese (Nachfolgeveranstaltung von Kunstnachten) der „kunstwerkstatt sohle 1“ in der Ökologiestation statt. Während im vergangenen Jahr hinter dem neuen Namen und dem neuen Termin eine Mitmachaktion steckte, ist es turnusgemäß in diesem Jahr eine Ausstellung, in der 15 Künstler/innen ihre (neueren und auch älteren) Werke ohne eine Themenbindung vorstellen. Die Veranstaltung hat damit noch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem alten „Kunstnachten“, incl. „Kunstschätzchen zum kleinen Preis“. Im kommenden Jahr ist dann wieder eine Mitmachaktion geplant.
Manches für die Ausstellung ist sogar erst während des Pleinairs im September entstanden (Bild Dietrich Worbs: Specksteinskulptur von Gitta Nothnagel).
Natürlich gibt es zur Ausstellung auch wieder ein Rahmenprogramm (siehe unten) mit Lesungen von Dieter Treeck. Neu ist eine anschließende kleine Abendveranstaltung am Samstag: Das Duo „Mondi di Notte“ (Mona Lichtenhof und Dieter Dasbeck) wird aus seinem Repertoire von 18:00 bis 19:00 Uhr stimmungsvolle Lieder einem hoffentlich großen Publikum präsentieren.
Sinfoniekonzert in der Konzertaula: Seelische Anspannung und emotionaler Hochdruck
Stefan Vladar. Foto: Marco Borggreve
Die Neue Philharmonie Westfalen sorgt gleich bei ihrem zweiten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit für seelische Anspannung und emotionalen Hochdruck. Am Mittwoch, 10. Oktober sind schwermütige und düstere Musikstücke in d-Moll zu hören.
Unter der Leitung des international gefragten Pianisten und Chefdirigenten des Wiener Kammerorchesters Stefan Vladar ist das Konzert ab 19.30 Uhr in der Konzertaula Kamen an der Hammer Straße 19 zu hören. Um 19 Uhr findet eine kleine Einführung rund um die Tonart d-Moll und ihre Wirkung in Orchesterstücken statt.
Kartenverkauf und weitere Infos
Karten gibt es im Kulturbereich des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter doris.erbrich@kreis-unna.de. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro) und liegen nach Vorbestellung an der Abendkasse bereit. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU