Gitarren- und Mandolinenklänge begeistern Besucher des Matinee-Konzerts in der Ökologiestation

Der Saal der Ökologiestation ist genau der richtige Ort für Zupfmusik. Er bietet eine vernünftige Akustik für Gitarren und Mandolinen, hat genau die richtige Größe für etwa 100 Zuhörerinnen und Zuhörer und es ist auch noch Platz vorhanden für ein erlesenes Kuchen-Buffet.

Das „große“ Zupfprchester mit Jane Franklin, Buck Wolters und Rico Camarillo beim Matinee-Konzert am Sonntagmorgen in der Ökologiestation.

Von diesem angenehmen Ambiente ließen sich am Sonntagvormittag beim Matineekonzert der beiden Zupforchester der Bergkamener Musikschule die jungen Musikerinnen und Musiker inspirieren. Zunächst gab der Nachwuchs den Ton an: Das Jugend-Zupforchester unter der Leitung von Melanie Scharne und Ralf Beyersdorff wurde 2014 gegründet und besteht vorwiegend aus Jekits-Kindern und Musikschülern im Grundschulalter. Mittlerweile aber besuchen auch einige Mitglieder bereits die weiterführende Schule.

Das große Zupforchester unter der Leitung von Michael Witt und Ralf Beyersdorff hat sowohl Liebeslieder aus der Musikgeschichte zusammengestellt als auch sein aktuelles „Classic meets Pop“ Programm erweitert. Dazu hatte es sich Gäste eingeladen. Zusammen mit Jane Franklin (Gesang), Buck Wolters (Gitarre) und Rico Camarillo gab es „My Funny Valentine“ zu hören aus dem Musical „Babes in Arms“, das sich zu einem kultigen Jazzstandard entwickelt.
Die drei Gäste machten nach der Pause mit Pop- und Soul-Klassikern weiter bevor das „große“ Zupforchester zeigte, dass sich mit Gitarren und Mandolinen alles spielen lässt: die Slavischen Tänze von Dvorak ebenso wie „Nothing else matters“ von Metallica.

Übrigens: Das Zupforchester ist offen für alle egal welchen Alters, man muss nur Gitarre, Mandoline oder artverwandte Instrumente spielen können. Kontakt gibt es über die Musikschule: Tel. 02306/307730, Mail info@musikschule-bergkamen.de




Stadtjugendring feiert ein Silberjubiläum: 25. Theaterfestival im studio theater

Während der Probe für ihr Musical „Kennt ihr Blauland“ hatten die Kinder des Familienzentrums „Mikado“ auch noch Zeit für ein Gruppenfoto, um so für das 25. Bergkamener Theaterfestival zu werben.

Der Stadtjugendring Bergkamen präsentiert am Samstag, 9 März, das mittlerweile 25. Theaterfestival im Studio theater.

Die große Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit ist dann auf der Bühne des studio theaters zu sehen. Insgesamt 11 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Könnern Ob Musik. Tanz oder Theater – knapp 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene proben schon seit Wochen für den großen Auftritt. Moderiert wird das Theaterfestival in diesem Jahr wieder von Markus Pitz vom Duo „Pompitz“ aus Unna.

Eröffnet wird das Theaterfestival um 12.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat, Danach startet denn der Tag mit der Aufführung „Kennt ihr Blauland?“ des Familienzentrums Mikado, im Anschluss zeigt die Mini-Gruppe der KG Rot-Gold Bergkamen ihr Können beim Showtanz.

Es folgen dann die verschiedenen Gruppen mit Tanzvorführungen, kleinen Theaterstücken und Musicals.

An das Silberjubiläum wird im Foyer des studio theaters erinnert. Dort werden einige Erinnerungsstücke aus den zurückliegenden 25 Jahren zu sehen sein.

Karten für das Theaterfestival gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) sowie unter 02307/965381.

Ablaufplan Theaterfestival 09.03.2019

Zeiten Name des Vereins Titel
12.00 Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer
Familienzentrum Mikado Kennt ihr Blauland?
KG Rot-Gold Bergkamen Showtanz
13.00 Familienzentrum Tausendfüßler Fremde werden Freunde
KITA Eichendorffstraße Der Regenbogenfisch
14.00 Familienzentrum Sprösslinge Eine magische Nacht in der Bücherei
KITA Funkelstein Der Wald soll nicht mehr traurig sein
15.30 Initiative Down-Syndrom All Inclusive
Familienzentrum Villa

Kunterbunt

Der Tanz vom anderen Stern
Familienzentrum

Springmäuse

Der Wolf ist wieder da!
16.30 Schwarzlichttheater Gesamtschule Schwarzlichttanz
Schreberjugend Bergkamen WIR

 




Neue Möbel schaffen Wohnzimmeratmosphäre – In der Stadtbibliothek ist in Ohrensesseln gut lesen

Wohnzimmeratmosphäre in der Stadtbibliothek: Günter Schepers (l.) und Hartmut May haben es sich in den neuen Ohrensesseln gemütlich gemacht.

15.000 Euro hat das Land für die Modernisierung des Romanbereich der Bergkamener Stadtbibliothek spendiert. Weitere 10.000 hat die Stadt dazugelegt. Wofür dieses Geld ausgegeben wurde, kann ab sofort besichtigt und ausprobiert werden.

Hartmut May und Günter Schepers, die häufig die Stadtbibliothek besuchen, finden nach einem ersten Probesitzen in den neuen gemütlichen Ohrensesseln, dass dieses Geld gut angelegt ist. Gewöhnlich halte sie sich im Cafébereich auf, um Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, sich dort mit Freunden zu treffen und mit ihnen zu diskutiert. Jetzt könnten die beiden Sesselgruppen mit jeweils einem Bistrotisch und einer Stehlampe zu neuen Lieblingsorten für sie werden. „Wir haben hier so etwas wie Wohnzimmer Atmosphäre geschaffen“, erklären Kulturdezernentin Simone Schmidt-Apel und Büchereileiterin Jutta Koch.

Was neu im Romanbestand ist, fällt jetzt durch die besondere Präsentation den Besucherinnen und Besuchern ins Auge. Dafür wurden auch mehrere Präsentationsinseln gekauft, auf denen Bücher zu bestimmten Themen angeboten werden. Zurzeit sind es Bücher zu den Themen „Gesunde Ernährung und Kochen“ sowie der Jahreszeit entsprechend zur Gartengestaltung.

Neu sind auch die sogenannten Präsentationsgondeln für digitale Medien. Wer sie sich genauer ansieht und auch das bisherige Angebot in den vergangenen Jahren kennt, wird feststellen, dass zum Beispiel die Auswahl an Musik-CDs erheblich zusammengeschrumpft ist. Im Zeitalter der Streamingdienste wie Napster und Co. sind auch in der Bergkamener Stadtbibliothek diese Silberlinge wenig gefragt.

Erheblich erweitert wurde hingegen die Abteilung Hörbücher mit aktueller Belletristik. Hier ist die Nachfrage sehr hoch – vor allem von denjenigen, deren Augen nicht mehr so gut funktionieren. Weiterhin gibt es eine große Auswahl an Spielen für die Konsolen.




Blues-Basics und Classic Rock für E-Gitarre: Musikakademie startet zwei Intensivkurse mit Sebastian Dörries

Sebastian Doerries. Foto: Bettina Dörries

Am 11. März 2019 starten zwei neue Intensivkurse für die Freunde der E-Gitarre an der Musikakademie Bergkamen: „Blues Basics für Einsteiger“ und „Classic Rock Gitarre“.

Der Kursleiter Sebastian Dörries entdeckte in seiner Jugend seine Liebe zur Gitarre. Er zog nach Amerika und studierte in Los Angeles bei Scott Henderson und Joe Diorio am Guitar Institute of Technology. Er wurde dort mit dem „Outstanding Stylist Award“ der Firma Yamaha ausgezeichnet.

Seit seiner Rückkehr nach Deutschland spielte Dörries Gitarre in vielen Musicalproduktionen wie Starlight Express, Les Misérables, Joseph, Saturday Night Fever, Chicago, Aida, Mamma Mia, Hairspray und Tarzan. Aktuell ist er in dem Rockmusical „Bat out of hell“ am Metronom Theater Oberhausen engagiert.
Neben seiner Tätigkeit an Theatern arbeitet er an eigenen musikalischen Projekten, als Sessionmusiker und mit diversen Livebands. Dörries schreibt und produziert auch Musik in einer großen stilistischen Bandbreite zwischen Jazz, Rock und Klassik in seinem Studio.
„Der Blues spielt für mich dabei eine zentrale Rolle“ sagt der sympathische Dozent. „Denn Blues ist eine wichtige Grundlage vieler populärer Musikstile“.

Um die Grundlagen der Bluesmusik auf der E-Gitarre geht es Dörries in dem Intensivkurs „Blues Basics für Einsteiger“. „Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur ein eigenes Instrument und ein kleiner Verstärker müssen mitgebracht werden“.

In dem Intensivkurs „Classic Rock Gitarre“ dreht sich alles um berühmte Rhythmus– und Soloparts in der Rockmusik der 60ger und 70ger Jahre, wie „Highway to Hell“ oder „Hey Joe“.
„Die Beherrschung von grundlegenden Akkorden und pentatonischen Tonleitern ist sinnvoll “ erläutert Dörries. Die Teilnehmer benötigen eine E-Gitarre und einen Verstärker.

Beide Intensiv-Workshops laufen vom 11.März 2019 bis zum 8. April, Montagabend in jeweils 4 Lektionen à 90 Minuten. „Blues Basic für Einsteiger“ findet von 18- 19.30 Uhr statt, „Classic Rock Gitarre“ von 19.30 – 21 Uhr.
Die Kosten für einen Intensivkurs betragen 95 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 6 Personen begrenzt.

Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte.
Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 28. Februar 2019 telefonisch unter Nummer 02306 – 30 77 30 entgegen.




Erfolgreiche Premiere 2019 für „Intakt“-Ensemble

„Mambo“ von Herbert Grönemeyer gehört ebenfalls zum Repertoire von Intakt. Foto: Martin Weber

Im voll besetzten Bonhoeffer-Zentrum in Werne spielten und sangen sich am Sonntag neun Musiker in die Herzen der Zuhörer.

Schon der Auftakt „Theater, Theater“ (von Katja Ebstein), vorgetragen mir facettenreicher Choreographie, zog das Publikum in seinen Bann. Bei „Küss die Hand, schöne Frau“ (EAV) zogen die Interpreten schauspielerisch alle Register. Aus einem fetzigen a-Cappella-Ensemble bei „Girls, Girls, Girls“ wurde im Handumdrehen ein Orchester, das stoisch „Da, Da, Da“ aus dem Genre Neue Deutsche Welle vortrug. Die permanenten Metamorphosen ermöglichten ebenso authentisch Stücke aus Musicals und Opern, wie das aktuelle, nachdenkliche „Ist Da Jemand“ (Adel Tawil) oder Saxophon Einlagen.

Das Publikum war vom ca. zweistündigen Programm begeistert. Wer den Rausch auch gerne erleben möchte, kann dies am Sonntag, den 31.03.2019, um 17 Uhr im Bürgerhaus in Selm, Willy-Brandt-Platz 2. Der Eintritt ist frei.




Preisgekrönter Solist bei Sinfoniekonzert: usik aus Böhmen und Mähren

„Wir Tschechen sind ein singendes Volk.“ Das sagte einst der Komponist Bedřich Smetana. Zusammen mit Leoš Janáček und Antonín Dvořák gehört er zu den berühmtesten Söhnen Tschechiens sowie zu den renommiertesten Komponisten international. Ganz im Zeichen dieser Künstler steht das 7. Sinfoniekonzert am Mittwoch, 6. März um 19.30 Uhr (Einführung ab 19 Uhr) in der Konzertaua Kamen.

Auf dem Programm der Neuen Philharmonie Westfalen stehen Smetanas Ouvertüre zu „Libussa“, Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 sowie Janáčeks „Sinfonietta“ op. 60. Außerdem kann sich das Publikum auf das „Scherzo fantastique“ op. 25 von Josef Suk freuen, der die rhythmische Kraft der tschechischen Folklore mit der Klangfarben-Raffinesse der Franzosen kombinierte.

Identifikation durch Musik
Im nationalen Selbstfindungsprozess der Tschechen spielte die Musik eine wichtige Rolle. Smetanas Oper „Libussa“ handelt von der Stammmutter des böhmischen Herrschergeschlechts. Libussa betritt die Szene mit einer mächtigen Blechbläserfanfare. Diese war später Vorbild für Leoš Janáček „Sinfonietta“, eine brodelnde Hymne an die Unabhängigkeit der jungen Tschechoslowakei.

Der dritte im Bunde der großen tschechischen Drei ist Antonín Dvořák, der die bezaubernde Volksmusik seines Landes veredelte. Dvořáks Cellokonzert ist ein Meilenstein. „Hätte er gewusst, dass man so für dieses Instrument schreiben kann, hätte er längst ein Cellokonzert komponiert“ – sagte Johannes Brahms.

Echo-Preisträger am Violoncello
Dirigiert werden die Sinfoniker von Roman Brogli-Sacher, Chefdirigent des chinesischen Jiangsu Symphony Orchestra. Als Solist dabei ist Julian Steckel (Violoncello). Er gehört zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation und erhielt 2012 den Echo Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt.

Karten gibt es im Kulturbereich des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail an doris.erbrich@kreis-unna.de. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro) und liegen nach Vorbestellung an der Abendkasse bereit. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU




Zeitzeugentreffen im Stadtmuseum

Am Dienstag, 19. Februar 2019 findet um 14.30 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen das nächste Treffen der Zeitzeugen statt.

Der Zeitzeugenkreis der Stadt Bergkamen trifft sich einmal monatlich, um Erinne-rungen an lokalhistorische Ereignisse und Erlebnisse auszutauschen und niederzuschreiben. Mitmachen können alle, die an Geschichte interessiert sind. Willkom-men sind immer Erinnerungsstücke, Fotos, Dokumente und Unterlagen.

Weitere Informationen gibt es über das Stadtmuseum (02306 3060120) oder über
Gabriele Scholz, die Leiterin des Zeitzeugenkreises (02306 84400).




Musikschuljubiläum: My Funny Valentine – Matineekonzert des Bergkamener Zupforchesters

Für Freunde der Zupfmusik gibt es am Sonntag, 24. Februar, um 11 Uhr in der Ökologiestation wieder ein besonderes Konzert: Die beiden Zupforchester der Musikschule Bergkamen werden unter dem Titel „My Funny Valentine“ im Rahmen des 50-jährigen Musikschuljubiläums ihr aktuelles Konzertrepertoire aufführen.

Zunächst wird der Nachwuchs sein Konzertprogramm vorstellen: Das Jugend-Zupforchester unter der Leitung von Melanie Scharne und Ralf Beyersdorff wurde 2014 gegründet und besteht vorwiegend aus Jekits-Kindern und Musikschülern im Grundschulalter. Mittlerweile aber besuchen auch einige Mitglieder bereits die weiterführende Schule.

Das Zupforchester unter der Leitung von Michael Witt und Ralf Beyersdorff hat sowohl Liebeslieder aus der Musikgeschichte zusammengestellt als auch sein aktuelles „Classic meets Pop“ Programm erweitert: Die Zuschauer können sich über bekannte Songs wie „Hey Jude“ von den Beatles oder „I See Fire“ von Ed Sheeran freuen.

Mehrere Solisten bereichern das Konzertprogramm. So wird Sandro Steeger mit der berühmten Rockbalade „Nothing else matters“ von Metallica – natürlich wiederum ein Liebeslied – zeigen, dass Heavy Metal und Zupforchester durchaus zusammen passen.

Ein Höhepunkt des Konzerts dürfte das Stück „Let it go“ in einer Bearbeitung für Cello, Gitarrenquartett und Zupforchester werden, die sich eng an der Fassung der berühmten Piano Guys orientiert. Das Arrangement verbindet Elemente aus Vivaldis Winter mit dem Stück „Let it go“ aus Disneys „Die Eiskönigin/Frozen“. Dabei wird die Melodie von der erfahrenen Cellistin Wencke Rahn gespielt. Wencke hat seit 10 Jahren Cellounterricht. Sie studiert nun im vierten Semester Musik auf Lehramt an der TU Dortmund. Das Gitarrenquartett besteht aus Jens Stammer, Rebecca Marzoch, Lia Buschmann und Luca Gundelach.

„Special guests“ sind zudem die aus New York stammende Sängerin Jane Franklin und der Gitarrist Buck Wolters, die sowohl einen Teil ihres eigenen Programms präsentieren, aber auch mit dem Zupforchester zusammen musizieren werden.

Alle Musikinteressierten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.




Skate or Die Festival im Yellowstone: „Meals on Wheels“ & Co.

Die Lünener Band „Meals on Wheels“, ein Foto aus dem Jahr 2014

Am kommenden Freitag, 15. Februar öffnen sich die Türen des Jugendzentrums Yellowstone in Oberaden bereits das dritte Mal für das „Skate or Die Festival“. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen und Horror Business Records organisiert.

Der Abend beginnt mit der Band Below the Sunset. Dass Schule auf Dauer verbindet, trifft für viele auf den ersten Blick nicht immer zu, für Below The Sunset jedoch ist es der Ursprung der Band. 2012 wurde Below The Sunset als reine Coverband gegründet. Ab 2013 stieg die Band nach und nach auf eigene Songs um. Diese präsentierten sie auch von Beginn an bei ihren Auftritten.

Als nächstes betreten dann No Orchestra die Bühne. No Orchestra sind schon seit der ersten Ausgabe ein fester Bestandteil des Skate or Die Festivals. Was die beiden Musiker nur mit Gitarre und Schlagzeug präsentieren, ist erstaunlich.

Automatic Restarts ist eine neue Band aus dem östlichen Ruhrgebiet, bei der sich Musiker aus Bands wie Protest Grotesk oder Manege frei gefunden haben. Ihre neue Spielwiese als Automatic Restarts ist englischsprachiger Hardcore-Punk.

Danach geht es schon direkt weiter mit der Band Dörpm. Der Name der Band geht auf die altertümliche, niederdeutsche Bezeichnung „Dörpm“ für die Stadt Dortmund zurück. Durchgehend in Deutsch besingt die Band ihre Vorliebe für Fußball, Tätowierungen und ein erfülltes Leben. In ihren Songs thematisieren sie aber auch ihre Sorge um einen überbordenden Überwachungsstaat und eine zunehmend materialistische und unmenschliche Gesellschaft.

Als letzte Band des Abends geben sich Meals on Wheels die Ehre und feiern ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum. Die Band absolvierte Anfang 2009 ihren ersten öffentlichen Auftritt im Yellowstone. Meals on Wheels spielen schnellen 90er-Skatepunk, gepaart mit deutschen Texten. In den 10 Jahren sind Meals on Wheels sich immer treu geblieben und haben sich nie verstellt oder angepasst.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Beginn ist um 20.00 Uhr, Einlass bereits um 19.00 Uhr.




Das Elbsandsteingebirge: Fotografien in der Ökologiestation

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fotoreise ins Elbsandsteingebirge. Foto: Marion Rautert

Eine Fotoreise des „Grünen Rucksacks“ vom Umweltzentrum Westfalen führte im September 2018 ins Elbsandsteingebirge.

Es entstand aus einer gewaltigen steinernen Platte, die durch Witterungseinflüsse zerfurcht, zerfressen und teilweise abgetragen wurde. Geprägt von majestätischen Tafelbergen und bizarren Felstürmen, canyonartigen Tälern, Höhlen und tiefen, steil abfallenden Schluchten, findet sich in kaum einer anderen Region Mitteleuropas eine so außerordentliche Formenvielfalt auf engstem Raum wie hier.

Zur Eröffnung der Ausstellung mit Fotografien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag den 14. Februar um 18.00 Uhr sind alle Foto- und Naturinteressierte herzlich eingeladen. Bis zum 7. April sind die Arbeitsergebnisse in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil zu sehen.




Künstler aus Hettstedt und Bergkamen bereiten Ausstellung zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung vor

Klausurtagung der Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“. Foto: Silke Kieslich

Nun schon zum dritten Mal fanden sich die Teilnehmer der Klausurtagung der „kunstwerkstatt sohle 1“ ein im „Atelier für Jedermann“ in Dortmund-Husen bei dem Mitglied Martina Dickhut. Ab 10:15 Uhr wurde dann intensiv, nur von einer Mittagspause unterbrochen, bis 16:30 Uhr an der diesjährigen Aufgabenliste gearbeitet. Zu behandeln waren Themen von Ausstellungen und Aktionen bis Zuschauer und Zukunft. Es wurden Ideen gesammelt, diskutiert, Arbeitsaufträge verteilt und eine Jahresplanung aufgestellt.

Neben der traditionellen Ausstellung „Wegmarke“ in der „Galerie Sohle 1“, die in diesem Jahr schon im Frühjahr stattfindet (31.3. – 5.5.) und das Thema „Stadt-Land-Fluss“ beleuchtet, wird sich die „kunstwerkstatt sohle 1“ auch in der Nachbarstadt Kamen präsentieren – im Haus der Stadtgeschichte (5.9. – 3.10.), vermittelt durch den „Künstlerbund Schieferturm“ anlässlich seines Jubiläums. Hier wird das Thema offener sein: eine Werkschau der Gruppe. Für die Wegmarke 2019 soll es erstmalig einen Ausstellungskatalog geben. Die Gruppe ist gespannt, wie das angenommen werden wird.

Zu den diskutierten Ideen gehört auch, wieder eine Veranstaltung „draußen“ zu veranstalten. War es im vergangenen Jahr ein gemeinsames Arbeiten im Garten eines Mitglieds, zu dem – der Lage geschuldet – nur wenige Zuschauer den Weg fanden, streben die Künstler in diesem Jahr einen zentralen Punkt inmitten von Bergkamen an, um sich im Sommer eine Woche lang über die Schulter schauen zu lassen. Die interessierten Bürger können hautnah dann die jeweiligen Fortschritte im Entstehen eines Werks beobachten.

Auch über die Aufgaben, die sich die Künstler für ihre nächste Jahresausstellung stellen wollen, wurde intensiv nachgedacht und aus der Fülle der Vorschläge wurden die Favoriten herausgefiltert. Aus dieser Auswahl bestimmt dann die Gesamtgruppe auf ihrer nächsten Sitzung, die auch gleichzeitig die Jahreshauptversammlung ist, das Thema, an dem dann ein Jahr lang gearbeitet werden darf.

Im Herbst wird es dann wieder das noch junge Format der „Kunstlese“ in den Räumlichkeiten der Ökologiestation geben. Turnusgemäß wird eine Mitmachaktion wie schon 2018 angeboten werden, wozu die Mitglieder schon eifrig Ideen gesammelt haben. Nägel – und was man mit ihnen so machen kann, werden im Mittelpunkt stehen.

Auch über das schwierige Thema „Fördergelder“ hat sich die Gruppe zuletzt Gedanken gemacht, ist dabei aber doch schnell an ihre Grenzen gestoßen, denn deren Bewilligung verlangt einen Arbeitseinsatz, dem ein solch kleiner Verein nicht gewachsen ist, zumal man auch das Alter der Mitglieder bedenken muss. Das soll den Verein jedoch nicht hindern, aus eigenen Kräften den Bergkamener Bürgern immer wieder etwas Besonderes zu bieten, nicht nur 2018 und 2019.

Letztes Thema war die Kontaktpflege zu Kunstzuckerhut in Hettstedt. Hier ist anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung eine Ausstellung in der Galerie Sohle 1 mit 3 Künstlern aus Hettstedt geplant.