„Sommer in Bergkamen 2019“ startet am kommenden Samstag mit dem Theater Open-Air

„Dinner for One“ a8uf dem Platz der Partnerstädte: Iduna Hegen und Justus Carrier. Foto ConstanzeHenning

Die beliebte Veranstaltungsreihe „Sommer in Bergkamen 2019“ startet am kommenden Samstag, 6. Juli, mit dem „Theater Open-Air“ auf dem Platz der Partnerstädte vor dem Rathaus. (Achtung: Neuer Ort!!!) Das Theater Poetenpack zeigt das Stück „Dinner for One – wie alles begann“.  Bei dem Stück handelt es sich um eine Komödie von Volker Heymann rund um den berühmten TV-Sketch.

Zu einem musikalischen Vorprogramm einschließlich kleinteiligen Speisen- und Getränkeangebot laden wir bereits ab 18.00 Uhr auf den Platz der Partnerstädte ein. Um 19.15 Uhr erfolgt durch das Ensemble eine kurze Einführung in das Stück – die Vorführung beginnt um 20.00 Uhr und dauert knapp zwei Stunden inkl. Pause.

Und darum geht´s:

1. Teil: Der angesehene Regisseur Schlenk sucht händeringend passende Darsteller für das Stück. Zum Vorsprechen kommen Elvira und Klaus, ein seit Jahrzehnten gemeinsam durch die Lande tingelndes Komiker-Duo, welches sich auf der Bühne eine aberwitzige Profilierungsschlacht liefert. Die beiden waren lange ein Paar und dementsprechend katastrophal ist ihr Umgang
miteinander. Rollen und Privates gehen wild durcheinander. Als die Premiere immer näher rückt, bleibt dem Regisseur keine Wahl, er muss die beiden nehmen, komme was da wolle…

2. Teil: Niemand durfte so oft seinen 90. Geburtstag feiern wie Miss Sophie, dabei immer an ihrer Seite James, der Butler. Der Sketch – beinahe wie man ihn kennt und liebt, jedoch auch mit einer kleinen Fortsetzung des neurotischen Ringkampfs der Schauspieler, Theater im Theater eben.

„Weingenuss am Wasser“ vom 19. – 21. Juli im Westf. Sportbootzentrum – Marina Rünthe

Nur zwei Woche später, vom 19. – 21. Juli, setzen wir die Sommerveranstaltungen im Ortsteil Rünthe fort. Dann nämlich steht der Hafenplatz in der Marina wieder ganz im Zeichen des Weines.

Selbstverständlich werden auch dieses Mal wieder edle Tropfen und kulinarische Köstlichkeiten aus den verschiedensten Ländern im maritimen Ambiente und unter Sonnensegeln als Schattenspender präsentiert. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucher u.a. auf Weine aus unserer polnischen Partnerstadt Wieliczka freuen. Ein etwas verändertes Speisenangebot rundet die Veranstaltung sicherlich ab. Für ein entsprechendes Rahmenprogramm haben wir ebenfalls wieder gesorgt. An allen drei Tagen gibt es ein unterschiedliches musikalisches Unterhaltungsprogramm. Am Freitag freuen wir uns auf die „Traveling Voices“, am Samstag auf „Rumbacoustic“ und am Sonntag auf „Flori`s Lemon Bar“ – das ist musikalische Unterhaltung vom Feinsten! Und auch der Bogen für das das beliebte Weinquiz ist bereits mit neuen Fragen ausgestattet. Auf die ersten drei Gewinner warten wieder nette (Wein-)Präsente.

Das Weinfest hat am Freitag von 17.00 – 23.00 Uhr, am Samstag von 15.00 – 23.00 Uhr und am Sonntag von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Zur Verkostung stehen Weine aus Deutschland, Neuseeland und Polen – nebenbei gibt es Flammkuchen, Käse, Knoblauchbrot oder Zwiebelkuchen.

„Kino-Open-Air“ am 3. August auf der Overberger Schützen- und Bogenschießanlage im Stadtteil Overberge

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet das Kino Open-Air erneut auf der Schützen- und Bogenschießanlage in Overberge statt. Am 3. August heißt es dann wieder „Popcorn-Rascheln und Nacho-Knistern“ – präsentiert wird die deutsche Tragikomödie „Dieses bescheuerte Herz“. Mit Beginn der Dämmerung flimmert der Film über die große Filmleinwand im Stadtteil Overberge.

Die Besucherinnen und Besucher sind zu einem kleinen Vorprogramm bereits zu 18.00 Uhr eingeladen, Filmbeginn ist ca. 22.00 Uhr. Ein kleines aber feines Speisen- und Getränkeangebot rundet die Veranstaltung ab.




Theaterverein Volksbühne 20 feierte ein heißes Sommerfest

Sommerfest der Volksbühne 20 in der Kleingartenanlage Goldäckern.

Bei schönem Wetter und heißen Temperaturen traf sich am letzten Samstag gegen 15.00 Uhr eine ca. 15 Personen starke Gruppe des Theatervereins Volksbühne 20 zur diesjährigen Sommerfest-Wanderung am Museumsplatz in Oberaden. Nach Abwarten der obligatorischen akademischen fünf Minuten ging es los. Zunächst über die Jahnstraße und dann weiter längs des Kuhbachweges mit Stopp an den „Römern“ zur Aufnahme von Getränken, die schon in einem Bollerwagen bereitstanden und einer Gesichtsabkühlung mittels eine Wasserspritze, die der Vereinsvorsitzende Michael Jürgens überraschend aus einer Tasche zauberte. So konnten wir zumindest für eine kurze Zeit der Hitze trotzen. Mit viel Gesprächsstoff und lustigen Einlagen war die Pause eine willkommene Einstimmung ins Sommerfest.

Nach einer ausgiebigen Rast ging es weiter entlang des Kuhbachweges bis zur Kleingartenanlage Goldäcker. Hier wurden wir von den Nichtwanderern, die inzwischen alles vorbereitet hatten, lautstark begrüßt. Der langjähriger Grillmeister Heinz Fichtner stand schon am Grill und heizte die Briketts vor. Wolfgang Scholz unterstützte ihn tatkräftig und sorgte gleichzeitig für den Getränkenachschub, der an diesem Tage mit viel Beifall bedacht wurde. Im Vereinsheim der Kleingartenanlage Goldäcker stand auch schon Rainer Achsnich am Ofen um die schon legendären Bratkartoffeln in einer riesigen Gusspfanne anzurichten.

Auch die vielen fleißigen Hände, die im Hintergrund für ein Gelingen des Sommerfestes sorgten Gunhild Dahn, Ulrike Mücke, Erika Hampel, und viele andere sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Im Außenbereich des Vereinsheims der Kleingartenanlage suchten sich die inzwischen zahlreich erschienen Sommerfestgäste ein schattiges Plätzchen. Mit viel Spaß und Humor bildete sich eine lustige Runde. Erstmalig wurde das Sommerfest in einer Kleingartenanlage ausgerichtet. Die nette Umgebung mit den vielen gepflegten Kleingärten und dem Blumenschmuck im Außenbereich sorgte für ein richtiges Sommerfestambiente. Zu später Stunde und viel Lob ging das Sommerfest zu Ende.

Hier nochmals ein Überblick der Herbstveranstaltungen:

Martin Luther Haus in der Goekenheide 5 in Bergkamen-Weddinghofen
Samstag, den 14.09.2019 um 18.00 Uhr Premiere-
Sonntag, den 15.09.2019 um 16.30 Uhr
Sonntag, den 22.09.2019 um 16.30 Uhr

Gaststätte Düfelshöft in Süd-Kamen, Dortmunder Allee 75
Samstag, den 28.09.2018 um 18.00 Uhr
Sonntag, den 29.09.2018 um 17.00 Uhr

Die Vorverkaufstermine werden wir im August rechtzeitig bekanntgeben.

Alles und noch viel mehr auch auf der Homepage/App und auf Facebook




GSW Kamen Klassik: Zurück in die 70er Jahre – Neue Philharmonie Westfalen spielt Kiss, Elton John, Supertramp & Co.

Die Neue Philharmonie kann nicht nur Klassik, sondern auch Pop: Am 7. Juli geht es mit der NPW zurück in die 70er. Foto: Pedro Malinowski – Neue Philharmonie Westfalen

Schlaghosen rausgekramt, es geht zurück in die 70er Jahre! Zumindest ist dies das Motto, wenn am Sonntag, 7. Juli die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) zum Open-Air-Konzert „NPW goes Pop: Back to the 70s“ auf den Vorplatz der Kamener Konzertaula einlädt. Damit erwartet das Publikum ein krönender Abschluss der Saison 2018 / 2019.

Nach der gelungenen Open-Air-Premiere im vergangenen Jahr, möchte die NPW ihrem Publikum auch diesmal ein musikalisches Spektakel unter freiem Himmel bieten. Mit einem bunten Programm versetzt das Orchester seine Zuhörer zurück in die Zeit, als überall VW Käfer rollten, Dolomiti-Eis total knorke und die Farbe Orange der letzte Schrei war. Los geht es um 18 Uhr auf dem Konzertaula-Vorplatz, Hammer Straße 19 in Kamen. Der Eintritt ist frei.

Von Elton John bis Stevie Wonder
Mit von der Partie sind neben dem Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann auch die Solisten Viviane Essig und Hendrik Wagner. Zusammen mit den Philharmonikern werden sie für einen lauschigen Sommerabend voller Pop-Klassiker wie Gerry Raffertys „Baker Street“ oder „I was made for loving you“ von Kiss sorgen. Auch Evergreens von Elton John, Stevie Wonder, Supertramp und Paul McCartney stehen auf dem Spielplan. PK | PKU




Offenes Singen auf der Halde – Auch mit barrierefreiem Shuttle-Service zur Adener Höhe

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms der Musikschule stehen vor der Sommerpause noch zwei Veranstaltungen auf dem Terminplan. Passend zum Wetter werden bei zwei Freiluftveranstaltungen die Teilnehmer zum Mitsingen eingeladen. Chorleiter und Gesangslehrer Rudolf Helmes lädt ein zum „Offen Singen“, dabei sollen traditionelle Volkslieder und populäre Lieder gesungen werden.

Als Ort für die erste Veranstaltung am Sonntag, 30. Juni um 15 Uhr hat sich Rudolf Helmes gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus unter dem Titel „Hoch über den Dächern Bergkamens“ die Halde „Adener Höhe“ ausgesucht. Simone Reichert von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus freut sich sehr über die gemeinsame Koope-ration: „Wir können uns zukünftig sehr gut vorstellen, auch bei solchen Themen noch mehr mit der Musikschule und dem Kulturreferat zusammenzuarbeiten.“ Simone Schmidt-Apel, Kulturreferentin der Stadt Bergkamen ergänzt: „Schließlich arbeiten wir im Rahmen der Fernradroute Römer-Lippe-Route bereits erfolgreich zusammen.“

Am letzten Juni-Wochenende bietet die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz und der DasDies Service GmbH wieder den barrierefreien Shuttle-Service zur Adener Höhe an. Der Pendelverkehr zur Adener Höhe findet am Samstag, 29. Juni (DRK) und Sonntag, 30. Juni 2019 (DiesDas) in der Zeit von 14 bis 17 Uhr statt. Der Termin am Sonntag richtet sich insbesondere an Rollstuhlfahrer/innen, steht aber selbstverständlich allen Interessierten des offenen Singens offen. Treffpunkt für die Haldenfahrten ist der Besucherparkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße (gegenüber Binsenheide).

Für Samstag, 29.06.2019 ist eine Voranmeldung unter Tel. 02307/965-299 oder touris-mus@bergkamen.de (bis zum 24.06.2019) erforderlich. Am Sonntag, 30.06.2019 ist eine Voranmeldung aufgrund der Veranstaltung von Rudolf Helmes ausnahmsweise nicht notwendig, so dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung den Shuttle-Service auch spon-tan nutzen können. Der Preis für den Shuttle-Service beträgt 2,00 € je Person.

Die zweite Veranstaltung „Offenes Singen“ findet am Dienstag, 02. Juli 2019 um 15 Uhr auf dem Platz der Partnerstädte in Bergkamen-Mitte statt.

Beide Veranstaltungen dauern etwa eine Stunde, eine Anmeldung zum „Offenen Singen“ ist nicht notwendig, die Teilnahme am Singen ist kostenlos, Liederzettel mit Noten und Texten werden bereitgestellt.




Ein Woche im Zeichen der Städtepartnerschaft: Erste Gespräche der Gesamtschule mit dem Collège Edouard Vaillant in Gennevilliers

Die Bergkamener Delegation in Gennevilliers an der „Rue de Bergkamen“.

Das vergangene Wochenende lag ganz im Fokus der Bergkamener Städtepartnerschaften. Während im französischen Gennevilliers der alle drei Jahre stattfindende „CARNAVAL“ eine Gruppe aus Bergkamen lockte, besuchte eine Abordnung des Lions-Clubs BergKamen die sachsen-anhaltinische Partnerstadt Hettstedt. Aber damit nicht genug, reiste der Chor „Camerata“ aus Wieliczka/Polen im Rahmen der Musikschuljubiläums nach Bergkamen.

Drei Maßnahmen mit vielversprechenden Zukunftsaussichten!

Eine Schülergruppe sowie zwei Lehrerinnen der Willy-Brandt-Gesamtschule besuchte unter der Leitung von Bürgermeister Roland Schäfer die französische Partnerschaften.

Neben der Teilnahme an der Großveranstaltung, standen nicht nur eine Führung durch die Partnerstadt Gennevilliers und ein Besuch der Metropole Paris auf dem Programm, sondern auch erste persönliche Gespräche mit der Verwaltung zur Schaffung einer Schulpartner-schaft zwischen dem Collège Edouard Vaillant in Gennevilliers und der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule.

Der Lions Club BergKamen besuchte in Hettstedt den Lions Club der Partnerstadt in Sachsen-Anhalt.

Zeitgleich reiste eine 20-köpfige Gruppierung des Lions-Clubs Bergkamen in die Bergkamener Partnerstadt Hettstedt. Mit Unterstützung des Bürgermeisters Dirk Fuhlert kam ein erster Kontakt mit dem Lions-Club Hettstedt zustande. In angeregten Unterhaltungen wurde unter anderem ein Gegenbesuch in Bergkamen diskutiert.

Eine Stadtführung unter der Leitung des Ortschronisten der Stadt Hettstedt, Herrn Otto Spieler, der einigen Bergkamenern schon seit vielen Jahren bekannt ist, ließ keine Fragen zu unserer Partnerstadt offen.

Verschiedene andere sehenswerte Orte im Mansfelder Land wurden angesteuert und den Abschluss bildete eine Fahrt in den Schacht Röhrig in Wettelrode, der die Teilnehmer/-innen auf anschauliche Weise etwas über den Kupferschieferbergbau und damit auch über die Un-terschiede zu „unserem“ Steinkohlebergbau erfuhren.

Last but not least begab sich der Chor „Camerata“ aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka im Rahmen des Jubiläums der Bergkamener Musikschule auf den Weg nach Bergkamen.

„Camerata“ ist als einer der besten Chöre in Kleinpolen bekannt und hat ein weitreichendes Repertoire von geistlicher Chormusik über Opern- und Musicalklängen bis hin zu Popmusik.

Diese stimmgewaltige Gesangsgruppierung trat am Wochenende in der Ludgerikirche in Selm sowie der St. Elisabeth-Kirche in Bergkamen auf. Den krönenden Abschluss ihrer 3-tägigen Konzertreise bildete jedoch die Teilnahme an der Gesangsrevue der Musikschule am Sonntag im studio theater bergkamen.

Aber nicht nur die hiesigen Bühnen waren Ziel dieser Reise, sondern auch eine Führung durch das Sportbootzentrum Marina-Rünthe, bei der sich die Chormitglieder ein Bild vom Wandel eines Industriehafens zu einem Freizeit- und Dienstleistungszentrum mit mediterra-nem Flair machen konnten.

Der Chor „Camerata“ aus Wieliczka besuchte Bergkamen.




Imposantes Jubiläumskonzert der Großfamilie Bachkreis zum 50-jährigen Bestehen

Das vereinte Ehemaligen- und Bachkreisorchester auf der Bühne der Kamener Konzertaula.

Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt: Die Bergkamener Bachkreis-Familie feierte am Samstag eine rauschende Geburtstagsfeier, zunächst feierlich in der Kamener Konzert-Aula und danach ausgelassen in der Schützenheide.

Zumindest die Sorgen, die die die Konzertaula betrafen, haben sich letztlich als gegenstandslos erwiesen. „Passen dort tatsächlich 200 weitestgehend sitzende Musikerinnen und Musiker auf die Bühne?“ lautete die bange Frage. Dies vorher auszuprobieren war ja nicht möglich gewesen. Und siehe da: Sie passen. Allerdings waren die jeweiligen Dirigentinnen und Dirigenten zu einem Balanceakt hart am Bühnenrand gezwungen, um zu ihrem Pult zu gelangen.

Christine Hackbarth dirigiert das Jugendorchesrer aus Westerstede.

Zu fast 1000 Ehemaligen hatte die Orchesterleitung im Vorfeld Kontakt aufgenommen mit der Bitte, sich an diesem kombinierten Klangkörper aus Ehemaligen und aktuellem Bachkreis als krönender Abschluss des Jubiläumkonzerts zu beteiligen. 160 hatten sich positiv zurückgemeldet. Und sie alle beherrschen noch ihre Instrumente, wie die Bachkreis-Leiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach nach den ersten Proben im Gymnasium anerkennend feststellen konnten.

Vorher waren die aktiven Ehemaligen zu einer Art Bachkreis-Hitparade aufgerufen worden. Sie konnten sich aus einer Reihe von Kompositionen ihre Lieblingsstücke zusammenstellen. Diese Auswahl war unter anderem mit „Wachet auf ruft uns die Stimme“ von Bach oder „Let’s get loud“ von Gloria Estefan letztlich exzellent.

Das Ergebnis war übrigens nicht nur laut, sondern auch sehr schön. Dafür hatten die Ehemaligen auch schon zuhause kräftig geübt. Die Noten dafür verteilte die Orchesterleitung ganz modern via Internet und Dropbox.

Den Auftakt des Jubiläumskonzert übernahm der Bachkreis-Nachwuchs, das B-Orchester. Es sorgte mit seiner Interpretation des Rock-Klassikers „Smoke on the Water“ für einen ersten musikalischen Höhepunkt, der die gesamte Geburtstagsgesellschaft in der fast vollbesetzten Konzertaula begeisterte.

Ex- Bachkreisler Markus Sarwas dirigiert.

Ein Ehemaliger, Markus Sarwas, hatte am Samstagnachmittag besonders viel zu tun. Den Musiklehrer verschlug es 1991 zum Gymnasium von Westerstede bei Oldenburg. Heute leitet er zusammen mit Christine Hackbarth das Orchester der Schule. Die Verbindungen zwischen Bachkreis und Sarwas rissen nie ab. Im vergangenen Jahr unterstützte beispielsweise das Bergkamener Orchester die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Gymnasiums in Westerstede. Als musikalisches Präsent zum 50-jährigen Bestehen des Bachkreises hatte das Orchester unter anderem ein Medley aus „König der Löwen“ aus dem hohen Norden mitgebracht.

Festredner Marc-Alexander Ulrich.

Zusammen mit dem A-Orchester spielten die Westersteder vor der Pause den Walzer Nr. 2. aus der Suite für Jazz-Orchester von Schostakowitsch und „Lord of the Dance“.

In ihren Reden betonten Schulleiterin Bärbel Heidenreich, der Vorsitzende des Fördervereins Peter Schäfer und Bergkamens Kulturdezernent Marc-Alexander Ulrich den familiären Charakter, den der Bachkreis auszeichnet. Diese Großfamilie wollte natürlich nach getaner „Arbeit“ in der Konzertaula kräftig in der Schützenheide abfeiern. Dort erwies sich letztlich eine weitere Befürchtung aus den Vorplanungen ebenfalls als gegenstandslos: „Werden auch alle satt?“, weil Spannbreite der zu erwartenden Gäste zwischen 300 und 700 lag? Sie wurden, wie es der Wirt vorher versprochen hatte.




Rund 160 Ehemalige spielen am Samstag auf zum großen Bachkreis-Jubiläum

Stellten das Programm des Jubiläumskonzerts vor (v. l.): Bettina Jacka, Bärbel Heidenreich, Peter Schäfer und Dorothea Langenbach.

Die Besucher des Jubiläumskonzerts des Bergkamener Bachkreises können am Samstag, 15. Juni, ab 16 Uhr in der Kamener Konzertaula können Großes erwarten. Im letzten Teil des Programm werden rund 200 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne ihre Instrumente bedienen, berichten die beiden Orchesterleiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach.

Fast 1000 Ehemalige des Jugendsinfonieorchesters wurden im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 50.-jährigen Bestehen angeschrieben. Rund 160 haben zurückgemeldet, dass sie auch ihre Instrumente mitbringen werden. Die ersten Proben des Ehemaligenorchesters seien auch sehr vielversprechend gewesen, hieß es am Freitag bei der Vorstellung des Festprogramms und der Festschrift, an der auch Schulleiterin Bärbel Heidenreich, ihre Stellvertreterin Maria von dem Berge sowie der Vorsitzende des Fördervereins Peter Schäfer beteiligt waren.

Der Förderverein sponsert auch die sehr aufwändige Festschrift. Anders wäre der Verkaufspreis von 5 Euro nicht machbar gewesen.

Ein Ehemaliger, Markus Sarwa, bringt zum Jubiläumskonzert gleich sein eigenes Orchester mit, das Jugendorchester Westerstede. Das wir einen Teil des musikalischen Programm bestreiten, spielt aber auch zusammen mit dem A-Orchester des Bachkreises.

Apropos Ehemalige: Natürlich haben sich auch die ehemaligen Orchesterleiter angesagt: der Gründer des Bachkreises Horst Römer und sein direkter Nachfolger Christoph Scholz-Tochtrop. Sie kommen nicht nur zum Zuhören und Mitfeiern. Sie werden vielmehr auch den Taktstock in die Hand nehmen. Absagen musste hingegen aus gesundheitlichen Gründen der Mitgründer und erste Vorsitzende des Fördervereins des Bachkreises, Ernst Neugebauer.

Das musikalische Programm ist bunt gemischt. Natürlich gibt es zwei Mal Bach und auch Schostakowitsch. Die neuen „Klassiker“ wie die Filmmusik aus „Herr der Ringen“ oder der Deep Purple-Hit „Smoke on the Water“ fehlen ebenso wenig wie das ABBA-Medley. Die Konzertbesucher können sich auf einen sehr unterhaltsamen Nachmittag in der Kamener Konzertaula freuen.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Alle Beteiligten treffen sich am Samstagabend in der Schützenheide zum Abfeiern. Dort werde getanzt und Erinnerungen ausgetaucht, betont Peter Schäfer. Die geschätzte Teilnehmerzahl liegt irgendwo zwischen 300 und 500.




Lichtkunst: Stephen Hawking und Martin Luther drehen im Rathauskreisel ihre Runden

Lichtkunst auf dem Rathauskreisel: Andreas M. Kaufmann „No agreement today – no agreement tomorrow“

Seit dem Jahr 2004 steht in Bergkamen auf dem Kreisverkehr am Busbahnhof ein einzigartiges Kunstwerk. Die Medienskulptur von Künstler Andreas M. Kaufmann trägt den Titel „no agreement today- no agreement tomorrow“ und zeigt Porträts von 24 Prominenten, die sowohl positiv als auch negativ in den Medien präsent sind oder waren.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, wurde die Entscheidung wer in den rotierenden Kreis der Prominenten aufgenommen wird und wer gehen muss, vom Künstler und von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergkamen getroffen. Am 09.10.2018 hatten hierzu die Bergkamener Zeitzeugen als Gastgeber alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Drususzimmer des Stadtmuseums eingeladen, um gemeinsam mit dem Künstler Andreas M. Kaufmann über die Vorschläge zu diskutieren.

Am Ende entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger für Stephen Hawking und Martin Luther. Ersetzt wurden Saddam Hussein und Ice Cube.

Inzwischen drehen nun in der Abenddämmerung die beiden neuen Portraits im Dialog mit den anderen 22 Prominenten ihre Runden und regen zur Nachdenklichkeit an.




Gesangsrevue im studio theater: Steifzüge durch Oper, Musical, Pop und Jazz

Gesangsschülerinnen der Musikschule, der Projektchor der Musikakademie Bergkamen und die Bigband Triple B präsentieren zum fünften Mal ihre Gesangsrevue am kommenden Sonntag, 16. Juni, ab 17 Uhr im studio theater bergkamen.

Sieben Gesangsschülerinnen der Musikschule, die in den Gesangsklassen von Jane Franklin und Rudolf Helmes Unterricht erhalten, werden die Zuhörer musikalisch in die Welt der Klassik, des Musicals, des Pop und des Jazz entführen.
Begleitet werden die Gesangssolisten auch in diesem Jahr wieder durch die Bigband Triple B der Musikschule Bergkamen unter der Leitung von Sandra Horn.

Zum dritten Mal wird der Projektchor der Musikakademie zum Abschluss eines Workshops dabei sein und die Bandbreite der erarbeiteten Werke prä-sentieren.

Als besondere Gäste wird in diesem Jahr der Chor „Camerata“ aus Wieliczka mit der Dirigentin Izabela Szota mitwirken. „Camerata“ ist an diesem Wochenende zu einem Partnerschaftsbesuch in Bergkamen, und so war es eine gute Gelegenheit, den Chor in das Jubiläumsprogramm der Musikschule zu integrieren.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.




Pleinair der „kunstwerkstatt sohle 1“ startet am Donnerstag im und am Pestalozzihaus

Mitglieder der Kunstwerkstatt schneiden blaue Folie fürs Plein Air zu.

Das „blaue Band“, das Rathaus und Nordberg verbindet, sollte – so der ursprüngliche Gedanke der Kunstwerkstatt – die Kunst im wahrsten Sinne des Wortes einbinden. Mit blauen Kunststoffbändern an Bäumen und Laternen – vom gepflasterten Band ausgehend – sollte eine Schleife um das Pestalozzihaus symbolisiert werden, um den Besuchern den Weg zu weisen.

Doch dieser Gedanke musste leider wegen Verkehrssicherheitsbedenken aus behördlicher Sicht verworfen werden, ebenso wie möglich erscheinende Alternativen mit Kreide. Also wird das Band nun unsichtbar, „unterirdisch“ verlegt und die sichtbare Einbindung der Kunst beschränkt sich auf den Streifenschmuck auf dem Gelände des Pestalozzihauses. Die Vorbereitungen dazu sind erfolgt, etwa 300 qm Folie geschnitten, ganz dem Gedanken der Ressourcenschonung und des Recyclings entsprechend aus Altbeständen, aus Planen, die bei der Haldenaktion der Künstler im Jahr 2010 gebraucht wurden, als die blauen Fördertürme an der Halde farblich Pate standen.

Zwischen sechs und acht Künstlerinnen und Künstler an den verschiedenen Tagen freuen sich jetzt, wenn der eine oder andere ihnen bei der Arbeit mit Pinsel, Zeichenstift, Ton oder Klöpfel und Zahneisen vom 13. bis 20. Juni. jeweils zwischen 10:00 und 17:00 Uhr über die Schulter schaut.

„Pleinair“ nennt sich die Veranstaltung des künstlerischen Schaffens unter freiem Himmel (oder unter dem Dach der Pausenhalle). Geprobt haben die Mitglieder der „kunstwerkstatt sohle 1“ das gemeinsame Arbeiten bereits im vergangenen Jahr auf dem Privatgelände des Mitglieds Peter Wiesemann. Nun wollen sie sich auch Zuschauern stellen.

Am 15.6. werden sie dabei sogar musikalische Begleitung erhalten, denn da finden gleichzeitig Veranstaltungen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikschule statt. Und mit weiteren Veranstaltungen und Aktionen anderer Beteiligter wird auch die neue Schulhofpflasterung präsentiert. Diese gilt es natürlich zu schonen und vor Farbkleksen oder Steinbrocken zu bewahren. Auch dazu wird der Gedanke des blauen Bandes noch einmal zitiert, denn runde blaue Folien, Kreativinseln, werden die Arbeitsplätze markieren und den Fußboden schützen.

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt und viele Neugierige den Weg zum Pestalozzihaus auch ohne Markierungen finden werden.




Gästeführung „Römer und Germanen im Raum Bergkamen/Kamen“ per Fahrrad am kommenden Samstag

Unter dem Leitthema „Römer und Germanen im heutigen Raum Bergkamen/Kamen“ steht am kommenden Samstag, d. 15. Juni, eine ortsübergreifende Fahrrad-Führung mit dem Bergkamener und Kamener Gästeführer Klaus Holzer auf dem Programm des Gästeführerrings Bergkamen. Die gut dreistündige Tour beginnt um 14.30 Uhr am Bergkamener Stadtmuseum am Museumsplatz in Oberaden und endet später am Museum in der Nachbarstadt Kamen.

Zu Inhalt und Ablauf der von ihm neu konzipierten und jetzt erstmalig präsentierten Führung per Fahrrad teilt Klaus Holzer mit: „Auch wenn man heute in der Landschaft nichts mehr sieht und es nur vermuten kann, die Germanen und die Römer haben diese Region während ihrer Anwesenheit vor rund 2000 Jahren deutlich geprägt. Reichhaltige und vielfältige Funde, die heute im Kamener und im Bergkamener Museum ausgestellt sind, zeugen davon. Daher gehören Besuche beider Museen selbstverständlich auch zu unserem Tour-Programm. Im Verlauf der Fahrt werden wir dann überdies die Rekonstruktion der Holz-Erde-Mauer in Oberaden und das Gebiet der einstigen germanischen Siedlung im Seseke-Körne-Winkel in Kamen-Westick ansteuern und in Augenschein nehmen. Ziel ist es dabei, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Augen zu führen, wie und unter welchen äußeren Umständen und Bedingungen Römer und Germanen einst tatsächlich hier gelebt haben.“

Und nicht zuletzt werden während der Fahrt – so Holzer – „auch sprachliche Hinterlassenschaften der Römer beleuchtet: Wo finden wir in unserem Alltagsdeutsch bis heute immer noch ‚römisches Erbe‘ ?“

Für die Teilnahme an der geplanten Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von fünf Euro zu entrichten, hinzu kommt das Eintrittsgeld für das Stadtmuseum Bergkamen. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei.
Die Rad-Führung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf Personen am Ausgangspunkt einfinden.

Termin: Samstag, 15. Juni 2019
Zeit: 14.30 Uhr
Treffpunkt: vor dem Stadtmuseum Bergkamen, B.-Oberaden, Jahnstraße 31
Kosten: € 5,00 + Eintritt Stadtmuseum Bergkamen

Mindest-Teilnehmerzahl: 5 Personen