Stars der italienischen Oper gastieren in Bergkamen: Johannes Groß, Bianca Tognocchi und Prof. Helge Dorsch
Johannes Groß
Am Sonntag, 10. November, gastiert der in Bergkamen bekannte und beliebte Star-Tenor Johannes ab 17 Uhr Groß im studio theater bergkamen und präsentiert „das große Wunschkonzert“.
Mit seiner beeindruckenden Stimme gibt Johannes Groß als Gründer und führender Kopf der GERMAN TENORS im studio theater ein Wunschkonzert mit den schönsten und bekanntesten Melodien aus der Welt der italienischen Oper und der Operette. Nicht nur Highlights wie “Nessun dorma” oder “Granada”, sondern auch beschwingte Melodien, von “Dein ist mein ganzes Herz”, “Lippen schweigen”, “Tanzen möcht‘ ich” bis hin zum berühmten “Wolgalied” werden erklingen.
Bianca Tognocchi. Foto: Anna Dahlberg
Johannes Groß konnte für dieses Konzert mit der Koloratursopranistin Bianca Tognocchi und mit Prof. H. Helge Dorsch am Flügel noch zwei weitere hochkarätige internationale Künstler gewinnen. Tognocchi – genannt “die italienische Nachtigall” – erobert mit ihrer brillanten Stimme gerade die großen Bühnen dieser Welt, wie die Mailänder Scala. Prof. H. Helge Dorsch – Assistent von Karajan, Abbado und Muti sowie Begleiter von Pavarotti, Domingo und Carreras – ist Chefdirigent der Oper von Peking.
Kartenbestellungen und weitere Informationen unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de Eintrittspreise: 25,00 € / 22,00 € ermäßigt
SO. 10.11.2019 „Das große Wunschkonzert“ studio theater bergkamen 17.00 UHR / Einlass ab 16.00 UHR
Musikschul-Wettbewerb: Beim Flohwalzer-Kongress laufen die Klaviertasten
Musikschullehrer Felix Bous. Foto: Bernd Schümmer
Die erste Veranstaltung im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen zum Jubiläum der Musikschule Bergkamen findet am kommenden Wochenende statt. Dabei steht der Spaß im Mittelpunkt eines Flohwalzer-Kongresses.
Am Samstag, 14. September, beginnt im Pestalozzihaus um 12 Uhr im Rahmen einer bunten Show die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge von Schülerinnen und Schülern aus der Musikschule. Zu bewundern sind auch echte Floh-Kunststücke und lebendige Klaviertasten. Zuvor wird eine klavierpädagogische Jury die Besonderheiten auszeichnen, die die Schülerbeiträge bieten. Bereits ab 11 Uhr können sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen stärken und am Flohmarktstand mit gebrauchten Instrumenten und Noten tolle Schnäppchen machen. Die Leitung hat der Musikschullehrer Felix Bous.
Neue Bildungspartnerschaft zwischen Gymnasium und Musikschule unterzeichnet
Probe der neuen Orchesterklasse des 5. Jahrgangs. Im Hintergrund (v. l.): Peter Schäfer, Musikschulleiter Werner Ottjes, Marc Alexander Ulrich, Bärbel Heidenreich, Dorothea Langenbach und die stellv. Schulleiterin Maria von dem Berge.
Das Städtische Gymnasium und die Musikschule der Stadt Bergkamen sind jetzt eine durch das Land NRW offiziell beurkundete Bildungspartnerschaft eingegangen. Den Vertrag unterzeichneten am Donnerstag Schulleiterin Bärbel Heidenreich, Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich und der Vorsitzende der Fördervereins des Bachkreises Peter Schäfer.
Vertragsunterzeichnung.
Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und der Musikschule gibt es bereits seit 50 Jahren. Vor rund 20 Jahre trat ein Kooperationsvertrag in Kraft, der 2010 mit der Bildung der ersten Orchesterklassen in den Jahrgängen 5 und 6 des Gymnasiums verändert wurde. Die damals formulierten Vereinbarungen sind jetzt den aktuellen Erfordernissen angepasst worden. Richtig neu ist, dass jetzt der Förderverein des Bachkreises ins Boot geholt worden ist.
Der Förderverein bildet das finanzielle Rückgrat. Er sorgt dafür, dass die Kinder in den Orchesterklassen Leihinstrumente erhalten. Er übernimmt auch die Reparaturkosten wie zuletzt über 1000 Euro für die Wiederherstellung eine defekten Oboe. Er beteiligt sich zudem an den Honoraren der Dozenten der Musikschule, die neben der Arbeit in den Orchesterklassen für den Instrumentalunterricht verantwortlich zeichnen.
Zumindest in den ersten beiden Jahren am Gymnasium können Kinder am Gymnasium eine musikalische Ausbildung erhalten – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Davon profitiert natürlich auch der Bachkreis, weil er so stetig neue gut ausgebildete Spielerinnen und Spieler erhält. Dieses Jugendsinfonieorchester sei seit Jahren auch ein kulturelles Aushängeschild der Stadt Bergkamen, betonte Schulleiterin Bärbel Heidenreich am Donnerstag.
Aus der Präambel der neuen Kooperationsvereinbarung zwischen Gymnasium und Musikschule:
„Musikschulen und Schulen sind der Vermittlung von Wissen, lebensweltlicher Orientierung sowie musikalischer und kultureller Bildung verpflichtet. Kulturelle Kompetenzen sind in Zeiten der Globalisierung und kultureller Vielfalt eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Die Begegnung mit Musik und das eigene Musizieren fördern eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Kompetenzen und bereichern damit die schulische Unterrichtsgestaltung und die Schulkultur. Musikschulen und Schulen ergänzen sich dabei in idealer Weise.
Durch eine systematische und auf Dauer angelegte Kooperation beider Institutionen, die über das Engagement Einzelner hinausgeht, soll die Ausgangslage von Musikschule und Schule für die Vermittlung von musikalischen, kulturellen und sozialen Kompetenzen optimiert werden.“
Nach nunmehr fast 20 Jahren haben die beiden Institutionen im vergangenen Schuljahr ihre Kooperationsvereinbarung wieder einmal überarbeitet und den aktuellen Bedingungen angepasst. Darüber hinaus gehen SGB und MS mit der neuen Vereinbarung eine vom Land NRW offizielle beurkundete Bildungspartnerschaft ein.
Das Klavierpedal – die Seele des Klaviers: Musikakademie lädt zum Intensivkurs für Klavierspieler ein
Johannes Wolff. Foto: privat
„Das Klavierpedal – die Seele des Klaviers“ lautet der Titel eines Intensivkurses der Musikakademie Bergkamen am 28. September.Dieser Kurs wendet sich an alle Klavierspieler mit mindestens 2 Jahren Spielpraxis.
„Der berühmte Pianist Arthur Rubinstein nannte das Pedal die „Seele“ des Klavieres“, sagt der erfahrene Dozent Johannes Wolff. „Schon ein paar Hinweise und Übungen können den Klang effektiv verbessern. Doch dafür ist eine individuelle Betreuung wichtig, denn die Klaviere sind unterschiedlich und die Raumakustik spielt ebenfalls eine wichtige Rolle“.
Deshalb werden sich in diesem Intensiv-Kurs allgemeine Erklärungen und individuelle Übephasen (jeder in einem eigenen Raum) abwechseln. Die Teilnehmer können ihre eigenen Stücke mitbringen, in denen der Umgang mit dem Pedal Schwierigkeiten macht.
Der Workshop „das Klavierpedal“ findet am 28. September 2019 (Samstag), von 10.00 bis 13.00 Uhr im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte statt. Die Kosten für den Workshop betragen 50 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 20. September 2019 telefonisch unter Nummer 02306/307730 oder per e-mail unter info@musikschule-bergkamen.de entgegen.
Reise ins schwedische Folk-Universum: Duo „Symbio“ gastiert am 16.09. im Trauzimmer Marina Rünthe
Das Duo „Symbio“ gastiert am 16. September im Trauzimmer der Marina Rünthe. Foto: Sona Hellmann
Zu einer Reise ins schwedische Folk-Universum lädt am kommenden Montag, 16. September, das Bergkamener Kulturreferat ein. Das Schwedisches Duo „Symbio“ gastiert ab 20 Uhr in der Reihe Klangkosmos Weltmusik im Trauzimmer der Marina Rünthe.
Bei den Swedish Folk & World Music Awards 2016 wurde das Duo Symbio als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Es gilt als eine der interessantesten Formationen der schwedischen Folk- und Weltmusikszene. Mit ihrer starken Bühnenpräsenz und einem magischen Zusammenspiel von Drehleier und Akkordeon überrascht das Duo sein Publikum und nimmt es mit auf eine bewegende und verträumte musikalische Reise.
Die beiden studierten Stockholmer Musiker Johannes Geworkian Hellman (Drehleier) und Larsemil Öjeberget (Akkordeon) spielen originelle Eigenkompositionen, in denen sich nordische Folkmusik und minimalistische Kunstmusik treffen. Durch ihr energetisches und enges Zusammenspiel erschaffen sie aus zwei musikalischen Welten ein gemeinsames neues Klanguniversum. Mit ihrer Musik erzählen die Künstler von Sehnsüchten, Erinnerungen an den Sommer und den Geheimnissen des Meeres, von Menschen und Begegnungen, Trauer und Freude.
Johannes Geworkian Hellman – Drehleier
LarsEmil Öjeberget – Akkordeon, Kickbox
MO. 16.09.2019 / 20.00 UHR Trauzimmer Marina Rünthe Hafenweg 12 59192 Bergkamen Eintritt: 5 € Kartenbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
Deutsch-türkische Standup-Comedian Senay Duzcu eröffnet am 25.09. den mittwochsMIX
Senay Duzcu. Foto: Jürgen Wegner (1)
Man kann sie nicht in die üblichen Schubladen stecken. Senay Duzcu wird zwar im Comedy- beziehungsweise Stand-up-Comedy-Bereich verortet. Mit dem, was sie auf der Bühne macht, zeigt sie aber durchaus auch kabarettistische Qualitäten. Sie spielt sehr gekonnt mit ihren zwei Identitäten, stellt intelligent deutsche Gewohnheiten und Marotten ebensolchen türkischen entgegen. Und das macht sie auch darstellerisch meist nicht auf die schrill-laute, sondern auf die eher feine Art.
Geschickt mit gut gesetzten Pausen arbeitend. Nie so böse wie einige andere ihres Genres, vorzugsweise mit fein gesetzten Worten und gut herausgearbeiteten Pointen. Ihr feinerer Umgang mit der Sprache, ihr Wortwitz und die natürliche, nicht so sehr gespielt wirkende Explosivität in einzelnen Szenen gefallen. Angeblich beim Schminken fiel ihr eine künstliche Wimper vom Oberlid auf die Oberlippe. “Man kann es mit dem Anpassen auch übertreiben”, fiel ihr dazu spontan ein. Schon war der Titel für ihr Programm geboren. Es allen recht machen zu wollen hat sie endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.
Kartenvorbestellungen und weitere Infos unter: 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de
„Spalten, behauen, schnitzen“ – Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen
In den Herbstferien, vom 14. bis 18. Oktober, jeweils von 10-15 Uhr, bietet der Förderverein des Stadtmuseums Bergkamen für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.
Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzten das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel. Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.
Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 20 €. Für einen kleinen Mittags-imbiss wird gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.
10 Jahre Blasorchester Bergkamen: Jubiläumskonzert am 22. 9. im studio theater
BOB beim Probenwochenende.
Das sinfonische Blasorchester der Musikschule, besser bekannt unter dem Namen BOB – Blasorchester Bergkamen – ist gleich zu Beginn des Schuljahrs mit einem Arbeitswochenende in die Probenarbeit gastartet. Gut dreißig Holz- und Blechbläser mit Instrumenten von der Piccoloflöte bis zur Tuba sind von Freitag bis Sonntag in der Jugendherberge Nottuln im Münsterland eingekehrt und haben in Tutti- und Registerproben das musikalische Programm für das Jubiläumskonzert am 22. September im studio theater Bergkamen vorbereitet. Das vom Förderkreis der Musikschule bezuschusste Probenwochenende in der frisch renovierten Jugendherberge bot für das Orchester optimale Bedingungen, da die Probenräume im be-nachbarten Gymnasium eine sehr gute Akustik für Klangkörper dieser Größe bieten.
Innerhalb des 50jährigen Jubiläums der Musikschule feiert das BOB an diesem Tag sein 10jähriges Bestehen. Der Hintergrund ist, dass die Gründung des Klangkörpers in der Pro-jektwoche zum 40 jährigen Jubiläum der Musikschule erfolgte. Die Bläser der Musikschule trafen sich damals am 22. September 2009 unter dem Titel „Angeblasen – Projekt Blasor-chester“ zu einer dreistündigen Probe mit anschließendem Konzert. Die Resonanz der anwe-senden Zuhörer und Spieler war so groß, dass sich die Beteiligten zur Gründung eines regel-mäßig probenden Orchesters entschlossen. Seitdem probt das Orchester im zweiwöchentli-chen Turnus abwechselnd mit der Big Band der Musikschule „Triple B“. Die Leitung des Or-chesters liegt seit der Gründung bei Thorsten Lange-Rettich, dem stellvertretenden Leiter der Musikschule. Unterstützt wird er bei dieser Arbeit von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die Stimmprobenarbeit übernehmen und teilweise bei Konzerten und Auftritten mitspielen. Regelmäßig spielt das Orchester in Bergkamen, traditionell bei der jährlichen Orchestermati-nee der Musikschule in der Adventszeit und seit einigen Jahren beim Hafenfest, im vergan-genen Jahr auch im Rahmen Klassiksommers vor dem Bergkamener Rathaus. Vor zwei Jahren ist das BOB auf Einladung der Stadt Dortmund im Orchesterzentrum in Dortmund, gemeinsam mit „Brass & Wind“, dem Blasorchester der Dortmunder Musikschule bei dessen Jubiläumskonzert aufgetreten. Die Musiker von „Brass & Wind“ sind deshalb mit ihrem musi-kalischen Leiter Kevin Godden auch als Gäste beim Jubiläumskonzert am Sonntag, 22. Sep-tember, 11 Uhr im studio theater bergkamen eingeladen und werden einen Teil des rund zweistündigen Programms bestreiten.
Das BOB hat für seinen Programmteil anspruchsvolle sinfonische Blasmusik ausgesucht, dies sind teilweise Originalkompositionen von Alfred Reed und Steven Reineke und Bearbei-tungen bekannter Werke, wie „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Das von der spanischen Musik inspirierte Stück „El Cid“ von Bert Appermont gibt dem Orchester die Ge-legenheit, den talentierten Trompeter Nico Wellers an der Solo-Trompete zu begleiten. Nico Wellers war Absolvent der Förderklasse der Musikschule und wird das Orchester nach sei-nem Abitur jetzt verlassen.
3 D Kunst in der sohle 1: Kunst- und Musikgenuss am Sonntagvormittag
Maxim Wakultschik. Fotos: Kulturreferat
Aljoscha Wakultschik.
Gleich mit einer Doppelausstellung in 3 D Kunst startet die Galerie sohle 1 in die neue Ausstellungssaison. Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung am Sonntag, 8. September, um 11.30 Uhr eingeladen. Die Künstler Aljoscha und Maxim Wakultschik werden anwesend sein.
Kunsthistorikerin Nathalie Krall wird in die Werke der Künstler einführen, die unter den Titeln „Bioethical Abberations“ (Bioethische Abweichungen“ und „Polymorphismus“ (Vielgestaltigkeit) präsentiert werden. Dabei geht es etwa um eine neue Ästhetik des zukünftigen organischen Lebens und die Subjektivität der Wahrnehmung, mit der sich der in der Ukraine geborene Künstler Aljoscha und der in Weißrussland geborene Mixed-Media-Künstler Maxim Wakultschik befassen.
„Was so abstrakt klingt, sind äußerst spannende und ästhetische Werke, die überraschen und zum Nachdenken anregen“ so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, die die Künstler nach Bergkamen eingeladen hat. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Meinhard Siegel am Piano. Bergkamens Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich übernimmt die Begrüßung.
Wie bei allen Ausstellungseröffnungen haben die Besucherinnen und Besucher am Sonntag die Gelegenheit bei einem Glas Sekt oder Selters mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und sich über Kunst und Musik auszutauschen.
„Bauten für Bürger“: Fotoausstellung über das Bergkamener Rathaus und den Ratstrakt
Bürgermeister Roland Schäfer eröffnet am kommenden Montag, 9. September 2019, um 18 Uhr im Rathausflur die Ausstellung „Bauten für Bürger“.
Passend zum „Jahr der Demokratie“ in 2019 zeigen zwölf Fotografien der Fotografin Julia Steinmeyer den Ratstrakt und das Rathaus – die „Legislative und Exekutive“ der Kommune – aus einer künstlerischen und somit neuen Perspektive. Die Fotos entstanden im Rahmen ihrer Bachelorarbeit „Bauten für Bürger – Rathäuser der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet“. Sie sollen die auf Offenheit und Transparenz ausgerichtete Architektur in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg verdeutlichen.
„Echt jetzt“: Schonungslose Zeitanalyse im studio theater – HG Butzko eröffnet die neue Kabarettsaison!
HG Butzko kommt nach Bergkamen. Foto: Peter Knaup
Der Altmeister allerfeinsten Kabaretts Georg Schramm sagte mal zu Butzko: “Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.” Seitdem fragt Butzko sich: Was muss ich ändern, damit er wiederkommt? Solch ein Kompliment aus derart berufenem Munde ist fast wie der berühmte Ritterschlag.
1997 gab HG Butzko sein Bühnendebut. Mit seinem 10. Programm “echt jetzt” zieht Butzko am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr im studio theater ein Zwischenfazit: Wo stehen wir heute? Wie sind wir da hingekommen? Und wem können wir dafür in den Arsch treten? Die richtige Antwort lautet: Uns selbst. Getreu dem Motto “Logisch statt ideologisch” hinterfragt Butzko, was sich in den letzten 20 Jahren geändert hat und was nicht, welche Entwicklung zu begrüßen ist und warum nur diese, und warum man alle anderen getrost in die Tonne kloppen kann.
“Echt jetzt” ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment und Gags. Die Nähe zum Publikum, pointierter Nachdenklichkeit und philosophische Gedanken versprechen einen Abend, der die Lachmuskeln des Publikums herausfordern wird.
DO. 05.09.2019 / 20.00 Uhr
studio theater bergkamen
HG Butzko
“echt jetzt”
Kartenvorverkauf und weitere Informationen unter 02307/ 965 464 oder a.mandok@bergkamen.de